Private Krankenversicherung: System der Selbstzerstörung

pkvDie private Krankenversicherung erhöht mal wieder ihre Beiträge. Die Versicherten haben kaum Chancen, dieser Kostenfalle zu entkommen, denn der Wechsel wieder zurück ins gesetzliche System ist bewusst steinig gestaltet. Wer sich aus der Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verabschiedet hat, soll nicht einfach wieder zurück dürfen. Für viele Privatversicherte bedeutet das den Weg in die finanzielle Katastrophe.

In seinem Gastkommentar vom 3. März beschreibt Gunther Hirschbiegel, dass die privaten Krankenversicherungen (PKV) nicht nur ihre Beiträge um schmerzhafte 130,- Euro bzw. knapp 8 Prozent erhöhen wollen. Er zeigt auch auf, dass aufgrund der Beitragsentwicklung die Versicherten der PKV im Alter auf eine Notfallversorgung zusteuern, die kaum noch Behandlungen zulässt. Die Leistungen des Basistarifs oder gar des Notfalltarifs beschränken sich auf plumpe Symptombekämpfung in Form von bunten Pillen. Was das für die künftige Gesundheitsversorgung bedeutet, kann man sich an fünf Fingern abzählen. Doch die Entwicklung in der PKV hat nicht nur mit der miesen Lage am Finanzmarkt zu tun. Die Versicherer arbeiten mit einem System, das überhaupt nicht funktionieren kann.
Ich habe einige Jahre in der Branche gearbeitet, zunächst für die DKV, später für einen Makler.

Leben am Hörer

Der Arbeitsalltag eines Versicherungsverkäufers (nicht Beraters!) läuft auf das Telefon hinaus. Inzwischen sicher auch auf das Beschaffen von Leads, also Daten von potenziellen Kunden aus dem Netz, die sich hier oder da angemeldet und Interesse an einer PKV signalisiert haben. Zu meiner Zeit gab es so etwas kaum, und wenn, dann waren die angebotenen Datensätze extrem teuer. Das hat sich nur gerechnet, wenn aus einem Termin ein Abschluss wurde. Oder, anders ausgedrückt: wenn die Abschlüsse in einem rentablen Verhältnis zu den eingekauften Leads standen. Das ist für den Verkäufer alles andere als risikolos, also nahm das Telefon die favorisierte Rolle bei der Kundensuche ein.
Inzwischen wird wohl insgesamt nicht mehr so viel telefoniert. Das hat weniger mit dem Verbot von Kaltakquise zu tun (wer das machen will, der macht es, egal, was der Gesetzgeber dazu vorschreibt). Vielmehr ist die Akquise am Telefon mühsam und stressig. In der PKV kann man davon ausgehen, dass auf 50 „kalte“ Anrufe ein Termin kommt. Top-Telefonierer bringen es auf ein wenig mehr, aber es ist längst nicht nur die Kunst der Rhetorik, die zu Terminen führt. Es ist die „Qualifikation“ der potenziellen Kunden, die den Ausschlag gibt (und die schon am Telefon mit gezielten Fragen beginnt). Und genau das ist der Knackpunkt: die Qualifikation der Kunden.

PKV: Nur für ganz besondere Kunden

Neben zu niedrigen Altersrückstellungen und mickrigen Zinsen an den Finanzmärkten gibt es ein weiteres Problem für die private Krankenversicherung: ihre Kunden. Denn die sind normalerweise die Crème de la Crème – oder sollten es sein. Das A & O der PKV ist daher die Risikoprüfung. Wenn es der Versicherungsverkäufer geschafft hat, einen verbindlichen Termin mit seinem Interessenten zu vereinbaren, dann geht es – wenn denn wirklich zur Tat geschritten wird – um die Gesundheitsfragen im Antrag des Versicherers. Und die haben es in sich. Menschen mit Rückenproblemen können den Wechsel in die PKV vergessen. Ähnliches gilt für Allergien und andere Beschwerden, die sich zu „Kostenmonstern“ entwickeln können. Auch wenn Versicherer das Wort Psychotherapie hören, stehen ihnen die Haare zu Berge. Ich habe zu meiner aktiven Zeit einen Man versichert, der zuvor nach einer schweren Trennung von seiner Frau eine Psychotherapie gemacht hatte. Mit diesem Abschluss war ich ein Held bei meinen Kollegen, denn der Risikozuschlag der PKV betrug damals satte 50 Prozent. Argumentiert hatte ich über die besonderen Leistungen und nicht zuletzt über die Perspektive, dass der Risikozuschlag ja „nur“ für zwei Jahre gelte. Der Kunde kaufte die Police und zahlte fortan rund 150,- Euro mehr als in seiner gesetzlichen Krankenversicherung. Aber er zählte nun zu der eben genannten Crème de la Crème.
Nur selten kommen solche Verträge aber tatsächlich zustande. Für die meisten Interessenten ist bei Risikozuschlägen „Ende im Gelände“. Und selbst wenn es anders ist, meistens kommen auch solche Zuschläge gar nicht erst auf den Tisch, weil der Versicherer den Antrag kategorisch ablehnt. Das ist aber schlecht, denn die Versicherungsverkäufer leben in aller Regel ausschließlich von Provisionen. Und das bedeutet, dass sie versichern müssen, um weiterhin Brötchen mit ‘was drauf zu haben. Womit wir zum Kernproblem kommen.

Versichern auf Teufel komm raus!

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Diese gute alte Weisheit gilt in der PKV auch, aber nicht, wenn es um Abschlüsse geht.
Gehen wir davon aus, dass ein Verkäufer einen Termin gemacht hat. Das hat ihn rund drei Stunden Akquise gekostet. Hinzu kommt die Vorbereitungszeit für das personalisierte Angebot (natürlich nicht ohne haufenweise buntes Papier von Ratingagenturen und Fachzeitschriften, die die PKV als einzig wahre Versicherungsform darstellen), die Zeit für die Fahrt zum Termin und die des Termins selbst. Da kommt also einiges zusammen.
Nun sitzen Verkäufer und Kunden gemütlich zusammen, plaudern, der Verkäufer spult seine Präsentation ab (bei mir kam damals immer die Alterspyramide vor und Bismarck, der ja maßgeblich an der Einführung der Sozialversicherung beteiligt war, wenn auch nicht aus lauter Menschlichkeit, aber sei’s drum), irgendwann liegt der Antrag auf dem Tisch. Schon da tauchte oft das erste Missverständnis auf. Nicht wenige der Kunden nahmen an, dass sie auf jeden Fall privat versichert werden. Schließlich haben sie sich ja für diesen Schritt entschieden. Aber ein Antrag ist eine Bitte, versichert zu werden, nicht mehr, nicht weniger.

Bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen zeigen sich Verkäufer sehr kreativ. Sie haben richtig gelesen, oft sind es die Verkäufer, die die Fragen stellvertretend für den Kunden beantworten. Das ist natürlich verboten, aber der Verkäufer weiß nun einmal aus Erfahrung besser, wie eine „geschmeidige“ Antwort auf die Frage nach Allergien oder Rückenproblemen aussieht. Man kann sagen, dass meist zwar nicht gelogen, die Wahrheit aber ein bisschen „grade gerückt“ wird, um die Antragsbearbeitung etwas einfacher zu machen. Ist das später nachweisbar, kommt der Kunde in Teufels Küche, der Verkäufer womöglich auch. Aber in aller Regel verstreichen Jahre, bis es zu Fällen kommt, in denen falsche Angaben im Versicherungsantrag nachgewiesen werden müssen. Gelingt dies dann, steckt der Kunde in der Klemme. Gelingt es nicht, steckt über kurz oder lang die Versicherung in eben dieser. Denn sie hat mit gesünderen Kunden kalkuliert, als sie in Wahrheit hat. Das zerstört die Kostenstruktur. Nicht nur, aber auch deshalb steigen die Beiträge in der PKV seit Jahrzehnten an. Und daran wird sich auch nichts ändern.

Augen zu und durch

Die Hierarchie, deren Bestandteil ich zu meiner Zeit als Versicherungsverkäufer war, war recht simpel. Ich war selbstständig tätig, „über“ mir gab es einen sogenannten „Organisationsleiter“, über dem stand der Bezirksleiter. Ich als Verkäufer musste Ergebnisse bringen. Weniger für die Versicherung, sondern vielmehr für mich selbst, schließlich musste ich Rechnungen bezahlen. Im Zweifel – und je nach wirtschaftlicher Lage des laufenden Monats – war es mir ziemlich wurscht, wie eine PKV zustande kam. So lange der Kunde im Vertrag blieb und die PKV den Antrag ohne Murren (von mir aus auch mit Murren) angenommen hatte, war meine Welt in Ordnung.
Mein „Orgaleiter“ tickte da ähnlich. Auch er wurde – allerdings als Angestellter – nach Neuverträgen beurteilt, hatte also ein Interesse daran, dass Anträge durchgewunken wurden. Schwer zu sagen, wer kreativer war, ich als Verkäufer oder der Orgaleiter, der hinterher den Antrag hier und da ein klein wenig „nachbesserte“ (ja, das kam vor, wenn es nötig war).
Und der Bezirksleiter? Wollte von all dem nichts wissen. Schließlich wurde auch er an Neuverträgen gemessen, also besser Augen zu und durch.

Selbstzerstörung auf Raten

Nun sind „kreative“ Versicherungsanträge sicher nicht der einzige Grund für den schlechten Stand der PKV. Es ist die Struktur an sich, die das System schwächeln lässt. Ähnlich wie bei der Rentenversicherung ist die umlagefinanzierte Methode eben doch auf Dauer sicherer. Da kann man noch so viele schicke Alterspyramiden auf den Tisch legen, sie verdecken nur die Probleme der kapitalgedeckten Vorsorge. Doch die kulante Art der Bearbeitung der Anträge (wobei „Kulanz“ hier das falsche Wort ist, denn die eigentlichen Entscheidungsträger beurteilen da ganz frei von Kulanz die Anträge – wie auch immer sie zustande gekommen sein mögen) spielt in jedem Fall mit hinein in die aktuelle Situation der PKV.
Es liegt nahe, dass eine Versicherung, die mit zunächst gesunden Kunden kalkuliert, aber von Beginn an sogenannte „schlechte Risiken“ aufnimmt, ohne es zu wissen, ein Problem hat. Nicht bei einem Kunden, nicht bei 100 Kunden, aber irgendwann wird es eben doch eng.
Das Prinzip des Neukundengeschäfts der PKV schreit geradezu danach, „beschissen“ zu werden. Wer ausschließlich auf Erfolgsbasis zahlt und seinen Mitarbeitern keinerlei soziale Absicherung bietet, darf sich nicht wundern, wenn diese dann zu grenzwertigen oder darüber hinaus gehenden Mitteln greifen.
Letztlich gehört die PKV abgeschafft. Oder zumindest neu gestaltet. Passieren wird allerdings beides nicht, dazu ist die Machtstellung der Versicherer zu groß.
Und so geht die Selbstzerstörung weiter.

——————————————————————————————————————————-
Bild: stux
Link zum Bild

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Mordred
Gast
Mordred

vielen dank für diese einblicke.
ich habe mir nur mal ne recht günstige privatversicherung für lohnfortzahlung im krankheitsfall nach 6 wochen oder so ähnlich aufdrücken lassen. 5€/monat oder so.
selbst dafür durfte ich mit dem makler diese gesundheitsfragen beantworten. echt nen witz.

allgemein denke ich, dass analog zur finanzkrise die werten herren wissenschaftler, politiker etc. auch schon längst begriffen haben, dass das system irgendwann zusammenklappen muss.
aber die lobby aus dummen versicherten, versichereren, politikern mit hoffnung auf aufsichtsratpöstchen, medien usw. ist mind. 3stellig milliardenschwer. too big to force to change.

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Da auf diesen Satz in diesem Artikel Bezug genommen wird, versuche ich es mit meiner Frage mal hier unter dem aktuelleren Artikel:

„Die „Deutsche Krankenversicherung“ DKV erhöht die Beiträge für Versicherte im Schnitt um beinahe 8% oder knapp 130,- € im Monat.“

Diesen Satz verstehe ich so, dass die 130 € acht Prozent des bisherigen Durchschnittsbeitrags entsprechen.
Das hieße, dass der bisherige Durchschnittsbeitrag bei 1.625 € pro Monat läge (130 * 100 / 8) und nun auf 1.755 € im Monat stiege.

Sind die Beiträge bei der DKV tatsächlich so hoch?

Sukram71
Gast
Sukram71

Woanders hatte ich gelesen 130 Euro pro Jahr. Aber bin nicht ganz sicher. Im Alter sind die Beiträge der PV aber teilweise extrem hoch. Edit: 130 im Monat ist richtig.

Als junger Mensch wird man von der PKV mit 100 Euro im Monat geködert und mit 70 steigt das leicht auf über 1000 meine ich gehört zu haben.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Jörg
Letztlich gehört die PKV abgeschafft.
Das unterschreibe ich voll und ganz! Keiner sollte sich, u.a. auch zum Selbstschutz, davon frei kaufen dürfen. Das dies leider nicht passieren wird, hast Du gut herausgearbeitet!

Beste Grüße

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Es sollten aber GKV-Beiträge von allen Einkommensarten eingezogen werden. Also nicht nur von Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit, wie jetzt.

Wenn die Leute dann bei einer PKV zusätzlich noch Einzelzimmer und Chefarztbehandlung dazukaufen möchten, sei ihnen das unbenommen.

niki
Mitglied
niki

PKV nur noch als Zusatzversicherung zulassen, für die Leistungen die eine GKV nicht übernimmt. Stimme ich zu 100% zu..
GKV auch wirklich Einkommensabhängig für Selbstständige mit relativ geringen Einkommen gestalten und nicht einfach das Durchschnittseinkommen als Mindestsatz nehmen.

Moin
Gast
Moin

Es geht doch darum eine Zweiklassenmedizin zu verhindern.
Alle sollen deshalb in einen Pott einzahlen. Mit “Zusatzversicherungen” entstehen wieder mehr Pötte als notwendig und zielführend.

Moin
Gast
Moin

Wie beim Ausflug vom Kegelklub.
Alle werfen was für Essen und Trinken in einen Pott. Je nachdem was die Geldbörse hergibt. Die Eltern ( Reiche ) mehr als die Kinder ( Arme ).
Anschließend teilt man den Erlös durch die Anzahl der Personen.
Dann gibts für jeden entweder Schnitzel oder Wurst, Sekt oder Selters.

Moin
Gast
Moin

Auf die Krankenversicherung bezogen, nennt sich das Prinzip “Kegelklub”,

Solidarische Bürgerversicherung

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerversicherung

Der Wikitext zeigt übrigens, wie schamlos auf Wikipedia teils manipuliert und agiert wird.

Vlad
Gast
Vlad

Es gibt keine 2-Klassen sondern 3: die dritte Klasse sind die Selbständigen, die in der Gesetzlichen Krankenversicherung bleiben bzw. bleiben wollen. Und das sind nicht wenige: momentan gibt es 5,1 mio. freiwillig Versicherte in den GKV, wovon die Selbständige eine große Gruppe darstellen. ” Der Mindestbetrag der Beitragsbemessungsgrundlage liegt aktuell bei 2.178,75 Euro. “ Der Gesetzgeber geht also davon aus, dass die Selbständigen alle mind. knapp 2.200 Euro verdienen. Wer weniger verdient zahlt drauf. Unter Umständen kann man eine Beitragsentlastung beantragen, aber schon 3,50 Euro Zinsen vom Sparbuch (da Kapitalerträge) reichen aus, dass man diese Beitragsentlastung nicht bekommt. Ich habe… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

Und genau diese Beitragsbemessungsgrundlage wird für mich in der ersten Zeit meiner Selbstständigkeit ein erhebliches Problem darstellen. Und in eine PKV will ich ums Verrecken nicht…
Endlich habe ich genug Aufträge um aus H4 rauszukommen, kommt die nä. Hürde 🙁

Dennis82
Mitglied

Was würde das groß bringen? Die wenigsten lohnabhängigen Menschen verfügen über nennenswertere andere Einkommen. Diejenigen sind eh vorwiegend in der PKV versichert…

In die GKV werden übrigens heute (fiktive!) Einkommen einbezogen, die man real (z. B. als startender Selbständiger oder sich dem Hartz-System Verweigender) gar nicht hat… Darüber wird jedoch nie auch nur ein Sterbenswörtchen verloren!

Jupp
Gast
Jupp

Als PKV-Nutzer nehme ich immer staunend zur Kenntnis, wie kreativ die Abrechnung aller Beteiligten bzw. medizinisch eingebundener Rollen und Funktionen (Haus- oder Facharzt, Krankenhausaufenthalte inklusive Konsilar- und Routineuntersuchungen, etc.) vorgenommen wird. Vom erhöhten Faktor (bzw. Schweregrad) bis zur inhaltlich-formellen Relativierung gewisser Wahl- und Sonderleistungen. Ganz besonders dreist wird dies bei der PKV-Zusatzversicherung mit bestehender GKV-Grundversorgung praktiziert, d.h. eine nicht einsehbare auch teilweise doppelte Leistungsabrechnung des gleichen Sachverhaltes (z.B. stationärer Krankenhausaufenthalt mit invasiven Maßnahmen verschiedenster Art). Wieso streicht der für das Labor zuständige Chefarzt zusätzliche Liquidationserlöse ein, wenn doch die Tätigkeit z.B. einer automatisierten Blutuntersuchung (vgl. Ergebnisse auf Endlospapier) wahrscheinlich von… Weiterlesen »

trackback

[…] Private Krankenversicherung: System der Selbstzerstörung (spiegelfechter) […]

denali
Gast
denali

auch muß man hier vermelden das es in deutschland sozial schwache gibt die von der krankenkasse ausgeschlossen sind, vorallendingen obdachlose, verarmte selbständige die bis zu 30 000 € schulden pro person angehäuft haben. 2014 hatten 77 500 menschen keine
krankenversicherung. gleiches recht für alle, bürger fordern für sozial schwache, wie es sie ja für arabische zuwanderer gibt, ebenso eine gesundheitskarte.

armes deutschland, mit alters und kinderarbeit, kaputter infrastruktur, drogenabhängigen
machtbesessenen realitätsverweigernden politikern.

danke mutti, die misere,

GrooveX
Mitglied
GrooveX

nein! niemand ist ausgeschlossen. es gibt allerdings leute, die es nicht hinkriegen. doch das ist was anderes! als wohnsitzloser mensch kann man sich freiwillig versichern lassen und das von den sozialämtern abgesegnet kriegen. man muss natürlich mal hingehen und fragen. hier kannst du dich informieren.

Moin
Gast
Moin

Du glaubst diesen Stuss ?

GrooveX
Mitglied
GrooveX

ich glaube gar nichts.

Moin
Gast
Moin

Warum verbreitest du dann so einen Müll ?

Du unterstellst Obdachlosen ohne KV, einfach nur zu faul zu sein um zum Amt zu laufen. Das ist diskriminierender Stuss.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Es war nicht nur diskriminierend, sondern auch inhaltlich daneben. Siehe dazu den verlinkten Beitrag “Krankenversicherung: Die Schutzlosen” von Lukas Koschnitzke weiter unten.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

hey moin, ich unterstelle niemandem gar nichts! da ging es nur um einen sachverhalt. die schwierigkeiten, denen wohnsitzlose ausgesetzt sind, kenne ich sehr gut. aber das ist nicht das thema des threadopeners gewesen, und nur auf den habe ich mich bezogen und einen niedrigschwelligen text gewählt, damit diese blödsinnige ‘die kriegen alles und wir kriegen nix’-kacke sich hier nicht weiter ausbreitet. danke für das verständnis. und nun noch mal zum sinnlosen fragezeichen: am ende des von dir verlinkten artikels steht, von mir hierher gecopypastet Aus seiner gescheiterten Gaststätten-Übernahme und dem jahrelangen Nicht-Zahlen der Beiträge sind Faber viele schlechte Erinnerungen geblieben.… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

@QM

“Es war nicht nur diskriminierend, sondern auch inhaltlich daneben. Siehe dazu den verlinkten Beitrag.”

Eben deshalb. Ohne Wohnsitz / Meldeadresse kein H4, ohne H4 keine KV.
Die Sozialhilfe gibt es erst dann, wenn nicht mindestens 3 Stunden täglich eine Arbeit verrichtet werden kann; wenn man dem Sklavenmarkt also nicht zur Verfügung steht.

-Menschenwürde bedeutet Krankenversicherung für alle!-

http://www.linksfraktion.de/nachrichten/menschenwuerde-bedeutet-krankenversicherung-alle/

The Joker
Mitglied
The Joker

Hallo Moin,
GrooveX hat recht.
denali fiebert davon, dass “arabische Zuwanderer” etwas bekommen, was Deutschen vorenthalten wird. Das wird vom Rassistion QM natürlich begierig aufgegriffen.
Diesen beiden Leuten sollte man nicht auf den Leim gehen.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

bevor es jetzt endgültig ins indiskutable abgleitet, macht euch doch erst mal schlau!

Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67 – 69 SGB XII)

Die hierunter fallenden Sachverhalte sind Fälle, in denen besonders belastende Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind. Insbesondere von Obdachlosigkeit und in Verbindung damit von weiteren existenziellen Problemlagen betroffene Personen gehören zu dem Adressatenkreis dieser Regelungen

man kann gegen das alg II nur angehen, wenn man wenigstens einen grundschatz an information hat!

Moin
Gast
Moin

Du bist vielleicht ein Dummschwätzer. Bist du Lehrerkind oder sowas ?

Beim SGB § 67 ( HLL ) und weitere geht es um die Abwendung von Obdachlosigkeit. Insbesesondere werden darüber auch Mietschulden übernommen.

Moin
Gast
Moin

“The Joker schrieb am 5. März 2016 um 16:06 – Permalink Hallo Moin, GrooveX hat recht. denali fiebert davon, dass “arabische Zuwanderer” etwas bekommen, was Deutschen vorenthalten wird. Das wird vom Rassistion QM natürlich begierig aufgegriffen. Diesen beiden Leuten sollte man nicht auf den Leim gehen.” Ich gehe Dorfnazis nicht auf den Leim. Auf dem Papier bekommt ein “deutschstämmiger” Obdachloser das was Zuwanderer auch bekommen. Die Rückkehr eines Obdachlosen aus entmenschlichenden Lebensverhältnissen, der sämtliche Papiere und Würde verloren hat, in geregelte Lebensverhältnisse…..mit Hartz IV, Krankenversicherung und Hausstand usw……..diese Rückkehr wird besagtem Personenkreis schwerer gemacht als ein Flüchtling aus XY in… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

Wir dürfen nicht unterschlagen, dass es für Obdachlose auch Übergangshilfen und niedrigschwellige Wohneinrichtungen gibt die eine Wiedereingliederung unterstützen.

Aber wenn man so faktenscheu wie Dorfnazis ist, lässt sich alles instrumentalisieren…..die Obachlosen, die Junkies auf der Straße, die Haftentlassenen…….Da sind die Dorfnazis überhaupt nicht pingelich, ideologisch auch die zu missbrauchen die sie zuerst mit Füßen treten würden.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Moin @GrooveX @Joker @AntonTirol @Antifanten
Euer Verfolgungswahn wird immer offensichtlicher. Nur noch mal zur Erinnerung: Es geht hier um das Krankenversicherungssystem. Eure Wahnvorstellungen und Fehlprojektionen könnt ihr ja wieder bei einem anderen Threadthema ausbauen.
Vielleicht spielt Psychotherapie ja mal irgendwann eine Rolle. Eventuell liest dann ein Arzt mit und kann euch einen Therapieansatz für eure Probleme aufzeigen. 🙂

GrooveX
Mitglied
GrooveX

tja, wenn einem nichts mehr einfällt, dann wird halt gepöbelt. das kennen wir, du dummschwätzer!

Moin
Gast
Moin

Da schreib nicht von vorn bis hinten unrichtiges Zeug daher. Das noch mehrfach, trotz Richtigstellung. So einen Fall von teutonischer Rechthaberei wie dich, findet man sonst auschließlich in Bierzelten und an Stammtischen.

Wie der Oppa Möbius, eyh. Wenn watt nich stimmt, wirds so oft wiederholt bis es richtiger wird.

Moin
Gast
Moin

Hier nochmals der Film für wochenendnervende Dorfnazis.
Es wird die Geschichte erzählt um welche Arm-Reich-Schere es tatsächlich geht. Flüchtlinge und Obdachlose kommen darin gar nicht vor, seltsam..oder ?

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Denn wer mit seinen Beiträgen erst mal mehr als zwei Monate im Hintertreffen ist, gerät rasch in eine Art Teufelskreis: Erst müssen die aufgelaufenen Rückstände – plus Strafzinsen – bezahlt werden, ehe die Versicherung wieder für Arztbesuche und Medikamente aufkommt. Auf dem Papier bleiben die Betroffenen zwar stets Mitglied ihrer Krankenkasse. Bei Nicht-Zahlern verfällt jedoch der Versicherungsschutz – egal, ob der Säumige privat oder gesetzlich versichert ist.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-10/krank-ohne-versicherung-selbstaendigkeit-abstieg/komplettansicht
Tatsächlich steht also ein illegaler Migrant (aka Flüchtling) besser da als ein verschuldeter ehemaliger Selbstständiger der jahrelang in die Kassen eingezahlt hat.

The Joker
Mitglied
The Joker

Millionen Deutsche waren direkt nach 1945 auch “illegal” unterwegs, nämlich auf dem Schwarzmarkt, um sich das Überleben zu ermöglichen. Bei wohl fast jeder Familienfeier wird noch heute stolz darüber erzählt.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Hau doch ab, du Nazi. 😀

The Joker
Mitglied
The Joker
QuestionMark
Gast
QuestionMark

@denali Seit circa 2007 ist fast jeder zwangsversichert. Das heißt: Die gesetzliche Krankenversicherung bei der du zuletzt versichert warst (beispielsweise DAK, AOK, TK) muß dich weiterversichern. Die Kosten dafür übernimmt bei Obdachlosigkeit (ohne vorhandenem Vermögen/Einkommen) der Staat. (Also für alle Betroffenen die beispielsweise Sozialhilfe oder H4 bekommen). Soweit die positive Nachricht. Nun die negative: Die seitdem (ab 2007) aufgelaufenen Beiträge schuldest du der Krankenversicherung (inkl. eines Strafzinses von circa 60% pro Jahr; alles aufkumuliert). Bei Obdachlosigkeit werden die dir aber vermutlich erlassen. Da muß man dann allerdings einen “Experten” einschalten. Eventuell einfach mal bei der Krankenkasse nachfragen bei der du… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Im drüberstehenden Beitrag von mir ist schon eine kleine Korrektur drin. Mit dem “Schuldenerlass” ist es anscheinend nicht so einfach. Die Leistungen der GKV sind dann offensichtlich stark eingeschränkt.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

man sollte das, was man sein gedächtnis zu nennen beliebt, nicht mit dem sgb velwechsern!

denali
Gast
denali

abenteuer leben: ich 64, selbständig, mußte wegen einer knie op auf hartz, dort wurde ich schon mal um 25€ gekürzt, man schickte mich zur rentenversicherung, rente abgelehnt (140€), nun ging die schikane richtig los, sanktionierung um weitere 120€, man nannte mich ausschuß und schlimmeres, einfach menschenunwürdig, hab dann hartz nicht mehr verlängert, konnte nun meine dak nicht mehr bezahlen, per bescheid stellte man mir nun den höchstbeitrag von 780€ in rechnung, nach 5 monaten sollte nun der zoll diese summe (3000€) beitreiben. eine bitte um kulanz wurde verworfen. per schreiben wurde mir mitgeteilt, unter strafandrohung meine dak karte weiter zu… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Danke für den Beitrag. Und bitte schreiben sie mehr solche Erfahrungsberichte. Diese skandalösen Vorgänge waren auch (leider zu wenig) vor einigen Jahren in der Presse. Viele Bürger sind sich noch nicht bewusst was hierzulande so abgeht. Deshalb sind Erfahrungsberichte so wichtig für die Menschen. Lassen sie sich auch nicht von den unsolidarischen und rücksichtslosen Kommentatoren abschrecken. Zur Diskussion “Altlasten GKV”: Zum positiven hat sich noch nicht allzuviel getan. Es gab vor Jahren mal einen einmaligen Schuldenerlass. Die Diskussion verlagert sich immer mehr darauf denjenigen, die Schulden angesammelt haben (bei der GKV), eben diese zu erlassen. Diese Diskussion sollten sie mit… Weiterlesen »

Mordred
Gast
Mordred

Danke für den Beitrag. Und bitte schreiben sie mehr solche Erfahrungsberichte. Diese skandalösen Vorgänge waren auch (leider zu wenig) vor einigen Jahren in der Presse. Viele Bürger sind sich noch nicht bewusst was hierzulande so abgeht. Deshalb sind Erfahrungsberichte so wichtig für die Menschen. Lassen sie sich auch nicht von den unsolidarischen und rücksichtslosen Kommentatoren abschrecken.

gerade dieser blog thematisiert seit weiß der henker (2008?) diese probleme.
warum kommen die herrschaften jetzt aus ihren löchern, obowhl sich für sie druch die flüchtlinge bis dato nix geändert hat?

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Mordred gerade dieser blog thematisiert seit weiß der henker (2008?) diese probleme. Das sehe ich nicht so. Das Thema wurde von allen Seiten (sowohl der etablierten Presse als auch den Blogs) wenig bis überhaupt nicht beleuchtet. Man kann auch anhand der völlig fehlgeleiteten Kommentare einiger User hier sehen, das viele überhaupt nicht mal ahnen worum es dabei geht. Auch die Einführung der Versicherungspflicht (2007) wurde in den Massenmedien wenig behandelt. Das Gesetz selber wurde so nebenbei durchgewunken. Dabei haben sich aus dem damaligen Merkel-Murks wirklich ruinöse Konsequenzen für viele Selbstständige ergeben. Wie bereits an anderer Stelle gesagt, wurden da non-chalant… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Hier auch noch ein schöner Kommentar aus dem Forum zum Zeit-Artikel. Damit die Leute mal raffen was hier so abgeht: Noch krasser: Ein Freund kommt nach 30 Jahren Ausland nach D. und muss H4 beantragen. Keine Wohnortmeldung, kein H4 . Was nun? Wohnortanmeldung geht angeblich ohne Wohnung / Sitz laut Amtsleiter nicht. Im nachhinein stellt sich diese Auskunft als falsch heraus: Grund: Bloß kein Hartzer in meiner Stadt. Dann der Trick: Postzustelladresse bei mir, ist aber kein Wohnsitz, aber klappt für H 4. Weiter zur GKV: Antrag wird abgelehnt, da in den letzten 5 Jahren nicht in D. versichert. Auch… Weiterlesen »

The Joker
Mitglied
The Joker

Wo ist das Problem?
Finde das Vorgehen der Behörden vollkommen richtig.
Was hat der Hallodri eben draußen gemacht?
Dass manikürte Weinerlichkeit von Superelite-Typen bei Behörden nicht so gut ankommt, spricht eher für unser Gemeinwesen.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Das Problem besteht vermutlich darin, das wir Otto-Normalverbraucher für solche Schmarotzer wie dich auch noch in die Sozialkassen einzahlen. Das sollte man wohl tatsächlich ändern.

The Joker
Mitglied
The Joker

Wie goldig:
Gesetze ändern wollen, nur um der eigenen Inferiorität zu entkommen.
So verzweifelt kämpfen nur Versager.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Du bist als Schmarotzer nicht bessergestellt. Du solltest stattdessen froh und dankbar sein, dass wir Ottonormalverbraucher dich durchfüttern und das trotz deiner offen zur Schau getragenen asozialen Gesinnung. Solidarität hast du keine verdient und damit auch nicht die Unterstützung der Ottonormalos die du in deiner Arroganz abwerten möchtest. Am Ende bist du aber von uns abhängig und nicht wir von dir. Auf solche Leutchen wie dich kann man nämlich verzichten.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@denali In den hohen Beitrag hat man dich vermutlich “automatisch” eingruppiert. Dieser Eingruppierung solltest du widersprechen (falls das noch geht). Desweiteren müssten sich deine Krankenversicherungsbeiträge normalerweise nach deinen Einkünften bemessen. Sprich: Je nachdem wieviel du als Selbstständiger jeden Monat verdient hast, wird der Krankenversicherungsbeitrag bemessen. Dein Fall ist anscheinend jetzt auch schon so weit gediehen, das du unbedingt fachmännischen Rat einholen solltest. Informier dich im Internet über die nächste Verbraucherschutzstelle (oder Beratungsstelle; was es sonst noch so gibt). Du solltest möglichst schnell agieren, da das ganze System anscheinend so ausgelegt ist, das du maximal ausgebeutet werden kannst, wenn du nicht… Weiterlesen »

Dennis82
Mitglied

Desweiteren müssten sich deine Krankenversicherungsbeiträge normalerweise nach deinen Einkünften bemessen.

normalerweise… 😀 Naiv, in unserer Welt des SGB “Normalität” vorauszusetzen!

Hauptberuflich Selbstständige und Freiberufler zahlen den Höchstsatz von 577,50 Euro plus Zusatzbeitrag.

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/freiwillig-versichert-gkv/

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Dennis82 Naiv sind wir in der Hinsicht wohl alle ein bißchen. Aber wir arbeiten uns ja langsam in das Thema ein. Und das ist durchaus quantitativ umfangreich: Beiträge für hauptberuflich Selbstständige Den monatlichen Beiträgen für die gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige wird die für das Jahr 2016 geltende Beitragsbemessungsgrenze zu Grunde gelegt, d. h. die Beiträge werden derzeit ausgehend von einem Monatseinkommen von 4.237,50 Euro berechnet. Wenn Sie geringere Einnahmen haben, kann der Beitrag gemäß Ihrem Einkommen laut Einkommenssteuerbescheid angepasst werden. Der Mindestbetrag der Beitragsbemessungsgrundlage liegt aktuell bei 2.178,75 Euro. Um Ihren Beitrag berechnen zu können, brauchen wir deshalb Ihren Einkommensteuerbescheid.… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Dennis82 Die von @denali genannten 780€ sind also wohl für seine Lebensverhältnisse eher unrealistisch. Man hat ihn falsch eingruppiert. Wahrscheinlich wird er nicht mal die Hälfte davon zahlen müssen, wenn alles korrekt durch ist. Es könnte jetzt allerdings sein, dass er diesen Beitrag vorübergehend zahlen muß (was er ja nicht kann) und deshalb muß er sich auch schnellstens (ich hatte darauf hingewiesen) um eine Umgruppierung kümmern, sonst ist er ziemlich schnell existentiell “erledigt”. Normalerweise hätte man übrigens von der Krankenversicherung ein entsprechend entgegenkommendes beratendes Verhalten erwartet. Aber anscheinend geht es hier in D nur noch darum die Leute gnadenlos abzuzocken.… Weiterlesen »

Dennis82
Mitglied

Wahrscheinlich wird er nicht mal die Hälfte davon zahlen müssen, wenn alles korrekt durch ist. Och, nur die Hälfte des Beitrags an der oberen Beitragsbemessungsgrenze – wie gnädig. Und was ändert das noch mal am eigentlichen Problem…? Ein fiktives(!) Einkommen wird durch ein (niedrigeres, aber immer noch teils weit über den realen Verhältnissen liegendes) fiktives Einkommen als Bemessungsgrundlage ersetzt… Diese Absurdität – jemandem als Selbständigen einfach zu unterstellen, er habe jeden Monat(!) einen Gewinn (= “Einkommen” = Einkünfte minus Betriebsausgaben!) von über 4200 Euro – wird nicht mal annähernd registriert oder in Frage gestellt. Was soll dieser Schwachsinn? Warum bin… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Dennis82 Das Problem an deinem Beitrag war, das du Naivität unterstellst und gleichzeitig selbst keine korrekten Angaben zum Thema machen konntest. Insofern gesehen hättest du einfach etwas abrüsten sollen, bevor du falsches Sachen schreibst. Das Thema ist, wie gesagt, doch etwas umfangreicher. Und zu dem angesetzten fiktiven Einkommen: Da stimme ich dir absolut zu. Das ist eine Unverschämtheit. Nur darum ging es erstmal garnicht. Es ging darum ob @denali diesen hohe Beitrag “zu Recht verdient” hatte. Und das hat er wohl (nach allen Infos die wir so haben) wohl nicht. Das heißt: Dem Mann wurde wahrscheinlich einfach ein zu hoher… Weiterlesen »

Dennis82
Mitglied

Absolut daneben sind übrigens die Kommentare einiger User hier gewesen. Da ging es nur noch darum, auch mal bei einem Opfer von Abzocke kräftig reinzutreten. Widerlich! Nunja, da kommen eben gewisse Reflexe zum Vorschein. Man bezeichnet PKV-Versicherte ja generell als Menschen, die sich dem “Solidarsystem” verweigern würden… Die GKV selbst hat aber so viele systemische Mängel, dass diese diese Auszeichnung gar nicht verdient hat. Grade die Regelungen zur willkürlichen, maßlos überteuerten Mindestbemessungsgrundlage lässt vielen Selbständigen grade zu Beginn ihrer Tätigkeit ja realistisch nichts wirklich anderes übrig – als den günstigeren Weg der PKV zu nehmen. Doch dies wird dann ignoriert… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Dennis82 Und nicht jeder Selbständige verdient sich dumm und dämlich… Wenn ich das bisher angelesene richtig verstanden habe, dann müssten einige Selbstständige sogar wegen der Krankenversicherung in die Miesen kommen. Das heißt: Die Leute leben von der Substanz. Die hätten wahrscheinlich ein kleines Plus, aber durch die Krankenversicherung kommen sie ins Minus. Es betrifft vor allem diejenigen, die nur kleine monatliche Überschüsse erwirtschaften können. Bei denen wirken sich die angesetzten fiktiven Einkommen dann katastrophal aus. Vermutlich ist das auch alles verfassungswidrig so wie das jetzt gängige Praxis ist. Ansonsten: Schön das wir mit dir jemanden haben der sich schon mal… Weiterlesen »

The Joker
Mitglied
The Joker

Augen auf bei der Berufswahl!

Dennis82
Mitglied

Das gegenwärtige GKV-PKV-System ist ein regelrechtes Selbständigkeitsverhinderungsprogramm. Einer der Hauptinsolvenzgründe von Selbständigen sind die: Krankenversicherungsbeiträge (ob nun privat oder gesetzlich). Die Leute sollen eben nicht auf eigene Ideen kommen und ihren eigenen Laden schmeißen – sondern als von Lohnarbeit Abhängige ihr Dasein fristen… Ich bin von der Systematik halt auch selbst betroffen; ich muss auch schon seit geraumer Zeit jeden verdammten Monat den ebenfalls willkürlichen Beitrag für Nicht-Selbständige hinlatzen. Derzeit 171 Euro… Einen wirklich nicht großen 4-stelligen Betrag geerbt – Lebenszeitalterlich bedingt eher niedriges “Schonvermögen” muss erst aufgebraucht werden, also von der “Substanz zehren”… Wobei ich mir den Hartz-Terror eh… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

“Grade die Regelungen zur willkürlichen, maßlos überteuerten Mindestbemessungsgrundlage lässt vielen Selbständigen grade zu Beginn ihrer Tätigkeit ja realistisch nichts wirklich anderes übrig – als den günstigeren Weg der PKV zu nehmen.” Da hast du recht. Wenn man nicht Künstler, Publizist, Musiker oder sonst ein Kreativer ist, sodass die Künstlersozialkasse hälftig die “Arbeitgeberbeiträge” zahlt, wirds eng. Aber auch für Scheinselbständige, bzw. deren Arbeitgeber die sich um ihre Sozialversicherungsbeiträge/-anteile drücken wollen. Bringen überhöhte Mindestbeiträge nicht langfristig mehr Vollzeitstellen sodass die Hungerlöhnerei als Scheinselbständiger ein Ende findet, oder gäbe es da bessere Wege ? Man weiß doch wo das endet wenn man in… Weiterlesen »

The Joker
Mitglied
The Joker

Hallo denali, sorry, aber: Wenn man mit 64 als Selbständiger tätig ist, darf man schon annehmen, dass man das ein paar Jahrzehnte und einigermaßen erfolgreich gewesen ist. Deshalb wiederum hört es sich schon etwas merkwürdig an, wenn eine simple Knie-OP dann schuld sein soll an einer rasanten Verarmung. Wer schon aus freien Stücken das Abenteuer Selbständigkeit wählt, sollte wissen, das die PKV-Beiträge nicht so schön niedrig bleiben und man sich deshalb eben ein gewisses finanzielles Polster schaffen muss. Letzteres sollte bei jahrzehntelanger Selbständigkeit auch kein Ding der Unmöglichkeit darstellen. Ich will Dir jetzt nicht vorhalten, auf zu großem Fuß gelebt… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Sei doch einfach ruhig, du kleiner Dorfnazi. 🙂

The Joker
Mitglied
The Joker

Geh einfach sterben, Schätzchen.
In der Schweiz stehen diesbezügliche Letzthelfer zur Verfügung.

niki
Mitglied
niki

@ The Joker: Also mit Verlaub: Solche Beiträge sind das Hinterletzte…

Ich habe keine LUST auf eine Analyse… Aber dein Beitrag strotzt nur vor Empathielosigkeit und ist absolut Kontraproduktiv.

Natürlich ist nicht “Mutti” an dem Dilemma alleine Schuld, schon gar nicht die Flüchtlinge, wie unser “Brauner” das uns weiß machen will… Die asoziale neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte schon eher…

Anton Chigurh
Mitglied
Anton Chigurh

@ niki

ich schätze Deine Beiträge sehr, genau wie die von @ Joker.

Aber im Fall von @QuestionMark hat Joker absolut Recht.
Dieser Typ ist das absolut Allerletzte, und genau das zu gönnen.

niki
Mitglied
niki

@Anton C.: Ich habe mal die Beiträge von The Joker hier zusammengenommen: Da wird vom “Halodri” bis selbst schuld geredet. Alles Anti-solidarische Punkte, die eher eines Neoliberalen würdig wären. Jeder Mensch hier in Deutschland (nicht nur hier… aber auf anderes Gebiet haben wir nur begrenzt Einfluss), ob Flüchtling, Arbeitsloser oder auch ein Halodri, ja gar diese saudämlichen “völkischen” besorgten Bürger aka braune Vollhonks, haben meines Erachtens ein Grundrecht auf soziale Unterstützung die ein Leben in Würde ermöglicht. Und dazu gehört auch eine Krankenversicherung die sich JEDER leisten kann. Spalten bringt da rein gar nichts. (auch wenn es diese braunen Idioten… Weiterlesen »

Anton Chigurh
Mitglied
Anton Chigurh

@ Niki ich habe größte Sympathie für Deine Einlassung – aber ich habe Joker hier mit seinen Beiträgen als solidarischen und empathischen Zeitgenossen schätzen gelernt. Wenn er sich gegen braunes Pack wie @QM (der dazu auch noch dumm wie fünf Meter Feldweg ist) in deutlichsten Worten positioniert, hat er meine allergrößte Sympathie. “Volksgenossen” wie QM oder Fridel sind nur hier, um mit ihrem Seich zu provozieren – dem gilt es entgegen zu treten. Vielleicht ist er @Denali zu heftig auf die Zehen gelatscht, aber wer Schutzsuchende für sein persönliches Schicksal verantwortlich machen will, darf sich nicht über ein paar klare… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

@ Anton C. Das ist selbstverständlich zu kritisieren, dass derjenige eine schwächere Gruppierung für sein Schicksal verantwortlich macht, die rein gar nichts für kann. Da kann man schon von einer eklatanten Charakterschwäche sprechen… Wobei ich fast vermute das dieser Beitrag von QM himself unter einen zweiten Namen geschrieben wurde. Es ist schon nicht ungewöhnlich für solche Sozipathen, dass besonders krasse Fälle konstruiert werden, die eigentlich gar nicht, oder mit wirklich extrem viel Unglück möglich sind. Nun bin ich als wahrscheinlich zukünftig Selbständiger selbst von der Problematik der GKV/PKV betroffen… Die GKV ist verdammt teuer am Anfang… Aber da ich das… Weiterlesen »

The Joker
Mitglied
The Joker

Hallo Niki,
Leute, die sich jahrzehntelang der Solidargemeinschaft entzogen haben und nun mal etwas Schwarzbrotrinde kauen müssen, müssen nicht auf Mitleid hoffen. Mein Beitrag gegenüber denali war noch eher diplomatisch formuliert.
QM ist Vollnazi und konsequenterweise auch Gegner von GKV und solidarischer Bürgerversicherung. Solche Leute gehören effektiv bekämpft.

Dennis82
Mitglied

@Niki: merkste was – du hast keine wirkliche “Wahl”… cui bono? 😉 In welchen Apfel du auch beißen wirst – du wirst auf jeden Fall das Gesicht verziehen. Wählst du die GKV, bist du mit größerer Wahrscheinlichkeit schneller am finanziellen Ende, als es du dir derzeit ausmalen magst. Gehst du in die PKV, wird man dich als “unsolidarische” Egoistin brandmarken; wirst du Sozialfall, wird man dich mit “selber Schuld” noch zusätzlich zusammentreten… @Joker: Mir ist die ganze Diskussion hier von deiner Seite her zu “persönlich”, dieser QM ist mir persönlich egal. Auf nicht gänzlich unsachliche und themenfremde Einwände mit “Nazi”… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

@ Dennis82: Als erstes: Ich bin männlich, aber das tut nichts zur Sache an sich… 😀 Ja das System ist Kacke. Egal was ich wähle… Nur zur PKV gehe ich garantiert nicht. Die wäre für mich auch nicht so viel günstiger am Anfang… Geschweige denn würden die mich bei meiner gesundheitlichen Vorgeschichte nicht ohne einen erheblichen Zuschlag aufnehmen… Aber selbst wenn, ich halte rein gar nichts von einer PKV! Die wird künstlich am Leben erhalten. Warum kann man nur mutmaßen. Vielleicht wegen all den Beamten in diesen, oder auch Lobbyismus… Keine Ahnung. Normalerweise müsste die schon Geschichte sein. Bezüglich der… Weiterlesen »

Dennis82
Mitglied

@Niki – sorry. Als Dennis passiert es einem trotz 2. “n” auch immer wieder, kommunikativ entmannt zu werden! 😀 Ich halte ja auch absolut nichts vom System der PKV. Das ist der selbe unnötige “Parallelbetrieb” wie der, der ja erst vor kurzem in Sachen Rente eingeführt wurde. Und auch da musste erst das gesetzliche “Angebot” vorsätzlich zerstört werden, um das Verkaufsmodell erst zu ermöglichen. Du unterschätzt meines Erachtens auch noch ein wenig die immense Belastung, die die Beiträge zur GKV darstellen. Ich werfe aber dann halt auch niemandem pauschal mangelnde “Solidarität” vor, wenn dieser als mittelloser Selbständiger grade zu Beginn… Weiterlesen »

tolwyn
Gast
tolwyn

Dem Einbeziehen sämtlicher Einkommenarten in die Berechung der Krankenkassenbeiträge kann ich nur zustimmen. Ebenfalls dem Einzahlen aller in einen Pott plus private Zusatzleistungen. Was mir aber noch fehlt, ist die Abschaffung reglicher Obergrenzen für Krankenkassenbeiträge. Es ist nicht einzusehen, dass jemand mit geringem Einkommenknapp 20% seines Einkommens zahlen soll, während durch die Obergrenze hohe Einkommen einen immer geringeren Anteil zahlen. Wenn z.B. Einkommensmillionäre 10% an die Krankenkasse abführen kann der Beitrag der restlichen Bevölkerung vermutlich ebenfalls auf diese 10% gesenkt werden. Übrigens finde ich den steinigen Weg zurück in die gesetzliche durchaus richtig. Wer sich aus dem Solidarsystem stiehlt hat… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Völlig falscher Ansatz. Es geht eben nicht darum ein marodes System noch weiter zu füttern. Das Ergebnis wäre lediglich: Man wirft noch mehr Geld in ein Faß ohne Boden.
Stattdessen geht es darum eine effiziente Qualitätssicherungsebene einzuführen. Um beispielsweise den Abrechnungsbetrug massiv einzudampfen.
Fazit: Nicht mehr Geld ist die Lösung. Sondern: Effizienteres wirtschaften.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@QuestionMark Völlig falscher Ansatz. Es geht eben nicht darum ein marodes System noch weiter zu füttern. Nö, der Ansatz ist völlig korrekt. Warum soll eine solidarische Versicherung, die Allen nützt, nur von den schwächeren Gliedern der Gesellschaft mit sehr hohen Beiträgen finanziert werden? Profitieren Unternehmer und Investoren etwa nicht direkt von gesunden, leistungsfähigen Arbeitnehmern, die ihre Gewinne erwirtschaften, ohne angemessen gemäß ihrer Produktivität beteiligt zu werden? Das schließt ja die von dir vorgeschlagene Qualitätssicherung und Abrechnungskontrolle als weitere sinnvolle Bausteine zu mehr Effizienz und Vermeidung von Betrug nicht aus. Auch der Pharmaindustrie gehört ordentlich auf die Finger geschaut, sowohl was… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Robbespiere Es ist bereits mehr als genug Geld im System. Dieses sollte endlich effizienter genutzt werden. Eben deshalb hatte ich wiederholt auf den Abrechnungsbetrug hingewiesen. Wenn du in ein solch korruptes System mehr Geld einwirfst, dann bekommst du einfach mehr Korruption. Das ist alles. Du machst dich dann nur zum nützlichen Idioten der korrupten Gesundheitsmafia. Darum: Konsequent gegen die Abrechnungsbetrüger vorgehen. Wir hatten in diesem Thread und in anderen auch bereits auf die Abzockereien durch die Krankenkassen hingewiesen. Und diesen Leuten willst du noch mehr Geld zuspülen? Nicht wirklich. Dein Hinweis zur Pharmaindustrie: Völlig korrekt. Da steckt die richtige Denkweise… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@QuestionMark Es ist bereits mehr als genug Geld im System Das zu beurteilen, sind weder du noch ich in der Lage. Schließlich kostet die Entwicklung neuer, effizienterer Diagnose- und Behandlungsmethoden immens Geld. Allein die Kosten ohne den Nutzen zu betrachten ist unangemessen. Wenn durch neue Methoden z.B. die Krankenzeiten deutlich reduziert werden können, nützt das nicht nur den Patienten. Dass die Geldpipeline etliche Leckagen aufweist, weil z.B. bei Privatisierungen im Krankenhausbereich die Kassenausgaben durch Gewinne der Investoren steigen oder die Behandlung der Patienten sich durch Personaleinsparungen verschlechtert und somit Folgekosten entstehen, ist Binse. In meinem vorigen Post habe ich mich… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Robbespiere Ich habe nichts gegen verschiedene Methoden der Finanzierung. Darüber kann man gerne diskutieren. Ich denke allerdings, dass eine solche Diskussion den Kern des Problems nicht trifft. Und der liegt für mich in der mangelnden Qualitätssicherung. Deshalb hatte ich auch den Abrechnungsbetrug immer wieder angesprochen. So etwas ist nur möglich, wenn Systeme verwahrlosen. Sprich: Wenn sich niemand mehr darum kümmert was eigentlich im Detail geschieht. Wie soll ich es in ein Bild bringen? Vielleicht so: Wenn der Motor deines Wagens (aufgrund eines Defekts) zu viel Sprit verbraucht, dann macht es wenig Sinn wenn du ständig mehr Sprit tankst. Du arbeitest… Weiterlesen »

The Joker
Mitglied
The Joker

QM steht für ein althergebrachtes, elitäres Denken.
Er möchte die Zweiklassenmedizin mit Zähnen und Klauen verteidigen.
Seine Lieblingspartei AfD gerät übrigens gerade in einen bösen Verdacht:
Wenn die Sache mit den illegalen Parteispenden stimmt, könnte es bei den Landtagswahlen für die Abendland-Pöbler noch ein böses Erwachen geben…

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@QuestionMark Ich habe nichts gegen verschiedene Methoden der Finanzierung. Darüber kann man gerne diskutieren. Ich denke allerdings, dass eine solche Diskussion den Kern des Problems nicht trifft. Und der liegt für mich in der mangelnden Qualitätssicherung. Deshalb hatte ich auch den Abrechnungsbetrug immer wieder angesprochen. So etwas ist nur möglich, wenn Systeme verwahrlosen. Sprich: Wenn sich niemand mehr darum kümmert was eigentlich im Detail geschieht. es geht gar nicht um verschiedene Mthoden der Finanzierung, sondern um die eine richtige. betrachte es doch mal von der Seite: Wenn alle in dass gleiche System einzahlen müssen, dann werden sie dafür sorgen, dass… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Wenn alle in dass gleiche System einzahlen müssen, dann werden sie dafür sorgen, dass Mißbrauch beendet wird, weil sie nicht bereit sind, unnötig mehr Geld auszugeben. Schön wäre das schon. Aktuell ist leider der Stand, dass sich niemand so richtig der Thematik annimmt, weil sich keiner zuständig fühlt. Wir haben ja bereits sehr viele Einzahler in der GKV. Und die Mißstände sind massiv. Nur leider kümmert sich so richtig niemand drum. Und der Politik (im Elfenbeinturm) ist auch alles egal. Die machen ohnehin was sie wollen und regieren systematisch und nachhaltig gegen das Volk. Insofern gesehen freut mich auch der… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

“Insofern gesehen freut mich auch der Ruck der aktuell mit der AfD durchs Land geht. Vielleicht bewegt sich dadurch jetzt langsam etwas zum positiven.”

Die AfD landet da wo die Piraten gelandet sind. Unter 5%.
2017 zur BTW sind die weg von der Platte. Die verseuchen noch 1-2 Landtage aber dann ist zappe mit deinen Nationalsozialisten.

Suje
Gast
Suje

@QM Ich bin wirklich erstaunt, dass du oftmals so eindeutig treffende Analysen in sehr spezifischen Dingen (wie deine Beschreibung der Familienkonstellationen bezüglich GKV/PKV, ich habe das in meinem Bekanntenkreis sehr oft erlebt) erhebst, dann jedoch folgende Aussagen kommen: Wir haben eine der höchsten Steuer- und Abgabenbelastungen auf Arbeitseinkommen im weltweiten Vergleich. Dafür zitiere ich einen Satz und liefere dir gleich 3 Schaubilder/Tabellen: Die Abgabenquote in Deutschland entsprach 2009 37,0 Prozent des BIP und lag damit im internationalen Vergleich im Mittelfeld. Steuer- und Abgabenquote nach bpb Der zitierte Satz findet sich unter Fakten, S. 2 Abs. 2, erster Satz. Der tabellarische… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@QuestionMark Wir haben eine der höchsten Steuer- und Abgabenbelastungen auf Arbeitseinkommen im weltweiten Vergleich. Damitt hast du voll ins schwarze getroffen, denn genau hier liegt der Hund begraben. Im Gegensatz dazu sind Kapitaleinkünfte viel zu gering belastet und an der Sozialversicherung gar nicht beteiligt. Und Wir haben ja bereits sehr viele Einzahler in der GKV aber eben leider nur die armen Schlucker mit den Arbeitseinkommen. Was die AFD und die sog. “illegalen Migranten” betrifft, kennst du meine Meinung bereits. Dazu will ich mich auch nicht weiter äußern, bis auf das Folgende: Richtigerweise müsste diese Partei QFD ( Quacksalber für Dödel… Weiterlesen »

QuestionMark
Gast
QuestionMark

@Suje Du beziehst dich auf die Relation der Steuern/Abgaben zum BIP. Diese Kennziffern hatte ich allerdings nicht gemeint. Sie spielen auch für den Ottonormalo keine große Rolle. Gemeint hatte die die Abgabenlast der Arbeitseinkommen, wie sie hier beispielsweise thematisiert wird: OECD-Studie; Deutschland ist bei Abgabenlast absolute Weltspitze http://www.welt.de/wirtschaft/article126829990/Deutschland-ist-bei-Abgabenlast-absolute-Weltspitze.html Es geht um die Belastung der Arbeitseinkommen. Also die Belastung der Einkommen aus abhängiger Beschäftigung. Die liegen dann im angegebenen Artikel beispielsweise bei 49%. Die Abgaben werden dabei in Bezug zum “Arbeitgeberbrutto” gesetzt. => Es ist also schon die Hälfte weg, bevor du irgendetwas ausgegeben hast. Dann kommen noch die restlichen Steuern… Weiterlesen »

hart backbord
Gast
hart backbord

@QuestionMark
Der Begriff Qurschuesse passt bei Nazihonks wie dir.
Wir brauchen die Zuwanderung, um unser Sozial- und Rentensystem einigermassen zu erhalten. Die kinderarme und vergreiste Rollator-Republik mag Kukident-Kreaturen wie dir gefallen. Zukunft geht anders.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@hart backbord Wir brauchen die Zuwanderung, um unser Sozial- und Rentensystem einigermassen zu erhalten. Toll, da hat die neoliberale Panikmache a la Schröder bei dir aber voll eingeschlagen. Das ganze Gewäsch von der Überalterung war nur die Tünche für den Riester/Rürup – Milliardendeal zu Gunsten der Versicherer. Die Realität sieht eben anders aus. Wir haben Millionen Arbeitslose, auch junge Menschen, von denen rein rechnerisch nur jeder sechste überhaupt eine Chance auf einen Arbeitsplatz hat. Der große Rest bekommt überhaupt keine Möglichkeit, in die Sozialsysteme einzuzahlen. Zudem hängt die Tragfähigkeit der Sozialsysteme nicht per se von der Menge der Einzahler ab,… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

“Was mir aber noch fehlt, ist die Abschaffung reglicher Obergrenzen für Krankenkassenbeiträge. Es ist nicht einzusehen, dass jemand mit geringem Einkommenknapp 20% seines Einkommens zahlen soll, während durch die Obergrenze hohe Einkommen einen immer geringeren Anteil zahlen. Wenn z.B. Einkommensmillionäre 10% an die Krankenkasse abführen kann der Beitrag der restlichen Bevölkerung vermutlich ebenfalls auf diese 10% gesenkt werden.” Das Problem bei Festsetzung der Fluchtgrenzen, oder überhaupt keiner ist das, dass auch der Geldsack einen Gegenleistung für seine Zahlung bekommen muss, die im Verhältnis zur Höhe seines monatlichen Beitrages stehen muss. Sagen wir mal unsereins bezahlt für eine Internetflatrate im Monat… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

Die PKV gibt es also quasi nur, damit Geldsäcke für höhere Beiträge
mehr Leistung verlangen dürfen, rechtlich betrachtet.
All die anderen kleinen Geldsäckchen und Pfennigfuchser laufen in der PKV unter ferner liefen mit. Da freut sich nur der Dödel wenn der Oberarzt am Bett steht. Warum er sich freut, weiß er selbst nicht. Hohler Statusdünkel eben.

Dennis82
Mitglied

Es ist im heutigen System schon der Fall, das Menschen ohne Einkünfte (die z. B. vor Bezug von Hartz IV oder Grundsicherung erst mal “Vermögen” verscherbeln müssen) einen Beitragssatz von 1000 % bis Unendlich % haben… Eine Internet-Flatrate lässt sich nicht mit einem (angeblich) “solidarischen” Sozialversicherungszweig vergleichen. Die Sache mit der Höchstbemessungsgrenze ist auch nur ein (theoretisches) Problem, wenn man die Sache über eine Versicherung oder zweckgebundene Abgabe organisiert. Zumal es solche Obergrenzen in anderen Ländern auch nicht gibt; in der Schweiz ist es z. B. umgekehrt – da ist der Beitrag nach oben unbegrenzt – aber die maximale Rente… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

Man könnte eine solidarische Bürgerversicherung auch querfinanzieren
wenn man die Sache mit der Leistungsgerechtigkeit tatsächlich ernst nehmen würde.

Man macht einen Pott ( GKV bzw. SBV ), lässt die Geldsäcke mit einzahlen. Lässt ihnen wegen der “Leistungsgerechtigkeit” ihre Kappungsgrenzen gestaffelt nach Geldsack, Mittelgeldsack und Obergeldsack.

Dann aber nimmt man sie an anderer Stelle zur Brust ( Erbe, Stiftungen etc. ) und schiebt den Erlös daraus in die solidarische Kasse.

Gehen, geht alles.

Moin
Gast
Moin

Wäre auch um-lagefinanziert…..umme Ecke….

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Wer weniger zahlen will soll halt einfach weniger verdienen, sollte doch recht einfach sein.

Man findet sicherlich Millionen von Leuten, die jederzeit mit jemanden tauscheen, der 100.000€ im Monat verdient und dann 10.000€ im Monat zahlen muss.

Nebenbei: zahlen tun das eh diejenigen, die letztlich für so ein “Gehalt” sorgen. Es fließt eben zurück ins Volk auf die Weise. Ein Ausgleichmechanismus.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Es fließt eben zurück ins Volk auf die Weise.

Nicht in dem Maße wie es sollte! Ab einem gewissen Einkommen wird es leider immer interessanter, die durch die exorbitanten Steuersenkungen/ Steuerschlupflöcher, spätestens seit Schröder I, freiwerdende “Knete” ins Casino zu tragen, als sie in der realen Wirtschaft zu verausgaben.

Beste Grüße

Th. Körner
Gast
Th. Körner

Staatsanleihen brechen ein, PKV` s sind Anlegerorientiert, die wollen Renditen egal wie.

trackback

[…] Private Krankenversicherung: System der Selbstzerstörung […]

Dennis82
Mitglied

Nicht nur die PKV…! Warum wirft man eigentlich in diesem Zusammenhang denn nicht ein einziges Mal einen Blick auf das andere Ende dieses irrsinnigen Systems…? Auf die Mindestbemessungsgrundlagen in der GKV; die jedem Selbständigen (oder auch Obdachlosen…) Einkünfte unterstellen, die man real gar nicht hat. Die hat man zu haben – denn bezahlt werden müssen sie – und wenn nicht, steigt die private Verschuldung jeden Monat weiter an! Die GKV ist kein Deut besser; beide Systeme sind bewusst aufeinander abgestimmt und ergänzen sich prima…! Eigentlich sollte das Gesundheitswesen komplett kostenfrei über Steuern (möglichst auf Vermögen, hohe Einkünfte und Unternehmenseinkünfte) finanziert… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

“Warum wirft man eigentlich in diesem Zusammenhang denn nicht ein einziges Mal einen Blick auf das andere Ende dieses irrsinnigen Systems…? Auf die Mindestbemessungsgrundlagen in der GKV; die jedem Selbständigen (oder auch Obdachlosen…) Einkünfte unterstellen, die man real gar nicht hat. Die hat man zu haben – denn bezahlt werden müssen sie – und wenn nicht, steigt die private Verschuldung jeden Monat weiter an!” Nochmal in kurz ! Weil sich Arbeitgeber sonst an Scheinselbständigen gesundstoßen würden. Die Anzahl der versicherungspflichtigen Beschäftigungen ging in den Keller. Die gehen eben davon aus, dass du dich als Harzer in die Selbständigkeit begibst, deine… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Aber mach ruhig Gegenvorschläge.

Auf machbare praktische Vorschläge diesbezüglich bin ich auch sehr gespannt! Obwohl man ja im Grunde den Missbrauch der Sozialsysteme, sowie die Ausbeutung der Betroffenen via Scheinselbständigkeit, im Grunde nicht über Regulierungen z.B. in der GKV verhindern sollte, sondern viel eher über Regulierungen in der Arbeitswelt, und dazu müsste man im wesentlichen “bloß” den Zustand vor der Rot-Grünen Regierung Schröder I wiederherstellen.

Beste Grüße

Moin
Gast
Moin

“Obwohl man ja im Grunde den Missbrauch der Sozialsysteme, sowie die Ausbeutung der Betroffenen via Scheinselbständigkeit, im Grunde nicht über Regulierungen z.B. in der GKV verhindern sollte,”

Eben, Heldentasse………Es gilt aber alle Wege des Missbrauches zu versperren. Das ist im Arbeitsrecht nix anderes als bei den Finanzdienstleistungen. Die Maden lauern überall.

Dennis82
Mitglied

Das hat so direkt aber meiner Ansicht nach nix miteinander zu tun. Und halte ich gelinde gesagt für Quark – denn zumindest auf die Scheinselbständigkeit wird doch eh noch ein halbwegs wachsames Auge geworfen, weil Renten- und Krankenversicherung da ein eigenes finanzielles Interesse dran haben. Ich sehe auch nicht, wieso dann plötzlich deutlich mehr über Scheinselbständigkeit laufen solle…!? Dann ginge halt die Zahl der “versicherungspflichtigen Beschäftigungen” in den vermeintlichen “Keller” – dafür würden mehr Beiträge von kleinen Selbständigen in die Kassen fließen. Von Leuten, die sonst gerne mal bereits im ersten Jahr von der GKV brutal in die Insolvenz gedrückt… Weiterlesen »

Steffen
Gast
Steffen

PKV – alles Solidaritätsverweiger Hallo, was mir bei dieser und ähnlichen Diskussionen – aber auch bei den Artikelverfassern – immer gehörig auf den S..k geht, ist diese permanente Attitüde, alle die in einer PKV versichert seien, sind per se erstmal Solidaritätsverweiger und hätten es im Zweifel auch nicht besser verdient. Bei diesen Aussagen werden alle Beamten mit abgewatscht, obwohl diese, zumindest bei Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr weiß ich dies aus eigenem Erleben, keine wirkliche Wahl haben. Die o.g. Gruppe befindet sich nämlich in der Freien Heilfürsorge, bei der während des aktiven Dienstes der Dienstherr die Versorgungsleitung übernimmt (okay, zunehmend kommen… Weiterlesen »

Dennis82
Mitglied

Danke für die Ergänzung. Da greifen halt ebenfalls die üblichen Faktenfremden, divide-et-impera-Neidreflexe auf “die Beamten” und ihre vermeintlichen “Privilegien”. Dass da in den neoliberalen Zeiten auch (neben dem Stellenabbau) wild “gespart” wurde (auch was die Beihilfe für Ehepartner und Kinder betrifft), wird da einfach nicht wahrgenommen; zu sehr ist das Feindbild und der Sozialneid auf die ebenfalls abhängig beschäftigte und vorwiegend kleinbürgerliche Gruppe der “Beamten” im Denken verankert. Dass die meisten davon nur im mittleren oder gehobenen Dienst ihr Dasein fristen und gemessen an den Anforderungen eigentlich nicht mal sonderlich gut bezahlt werden… Egal; “eh alles faule Säcke”… Die “Ausnahmen”,… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

“Da greifen halt ebenfalls die üblichen Faktenfremden, divide-et-impera-Neidreflexe auf “die Beamten” und ihre vermeintlichen “Privilegien”.”

Dafür bekommen Staatsbedienstete auf Zeit auch eine Abfindung mit denen sie sich nachversichern können. Das geht bei Offizieren der Bundeswehr in die hunderttausende als Abfindung nach Dienstende.

Mir kommen gleich die Tränen .-)

Steffen
Gast
Steffen

Das mit der Abfindung zum Zwecke der Nachversicherung sollten Sie aber nochmal nachlesen. So wegen “Faktenfremd”. Stichworte wären z.B. Übergangsbeihilfe (erwähnte Einmal-Zahlung) und Übergangsgebührnisse (mtl. Zahlungen nach der Dienstzeit). Die Einmalzahlung soll/kann/ darf dazu verwendet werden eine Nachversicherung bei der Altersvorsorge! (MERKE: Altersvorsorge aka Rente != Krankenversicherung aka GKV/ PKV) vorzunehmen. Die Übergangsgebührnisse sollen den Übergang in den “normalen” Arbeitsmarkt erleichtern und ggf. Lehr- bw. Schulungszeiten überbrücken helfen. Ihr Hinweis ist insofern zwar vorhanden, aber das alleinige Vorhandensein rechtfertigt oder gebiert bereits einen Wahrheitsanspruch! ;o) Bei Feuerwehr- oder Polizeibeamten gibt es solche Zahlungen im Übrigen gar nicht! Außer ein Beamter… Weiterlesen »

Moin
Gast
Moin

“Das mit der Abfindung zum Zwecke der Nachversicherung sollten Sie aber nochmal nachlesen. So wegen “Faktenfremd”.”

Da lasse ich mich jetzt im Einzelnen nicht zu aus weil ohnenhin sämtliche Berufsgruppenversicherungen in einen Pott zahlen sollen.
Ich habe auch besseres zu tun als mit Klinkenputzern von irgendeiner beknackten Versicherungsfirma meine Zeit zu vertrödeln.

Moin
Gast
Moin

Am Ende aller Reformiererei muss eine umlagefinanzierte VOLKSVERSICHERUNG stehen. Da steckt dann neben der KV auch die Rente und andere Sozialversicherungen wieder mit im Gesamtpaket. Dazu muss die Basis der Beitragszahler erweitert werden. Alle zahlen in einen Pott.
Reibach-, und Reibungsverluste durch Privatisierung und Zockerei mit Beiträgen der Versicherten müssen vermieden werden und unterbleiben.

Im Prinzip ganz einfach.

Steffen
Gast
Steffen

@Moin: Ist schon blöd, wenn die Realität mittels Fakten plötzlich die eigenen Vorurteile und das daraus gezimmerte Weltbild ins Schwanken bringt, gell!?

In der Sache gebe ich dir jedoch völlig Recht. Grundversicherung für alle, bezahlt aus allen Einnahmen und wer mag, kann sich zusätzliche Leistungen versichern.
Allerdings gebe ich dann zu bedenken, dass die Beamten/ Soldaten, dann deutlich mehr Brutto bekommen müssen.

schwitzig
Gast
schwitzig

@Moin
Vielleicht solltest Du auch mal über die Nachteile des Beamtentums nachdenken, die es zum Vorteil der Gesellschaft gibt und die natürlich auch irgendwie kompensiert werden müssen.

Immer wieder schön: Willy Wichtig regt sich darüber auf, dass die Lokführer, Flugpersonal, $VARIABLE streiken und er die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen kann.

Nun, es sollten ja die “teuren” Beamten abgeschafft werden und genau das sind die Vorteile, die Willy Wichtig durch die “Einsparungen” bekommen hat.

Das Beamtenbashing ist ein Grundpfeiler der neoliberalen Religion und essentiell, um unseren Staat in einen totalitären Feudalfaschismus mit Etikett “Demokratie” umzuwandeln.

Steffen
Gast
Steffen

Ein wahres Wort gelassen aufgeschrieben!

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@schwitzig

Das Beamtenbashing ist ein Grundpfeiler der neoliberalen Religion

FACK! Denn zum einen sind BeamtInnen durch ihren Status viel unabhängiger im Job als die gemeinen ArbeitnehmerInnen, und zum anderen steht dieser Status diversen Privatisierungsorgien extrem im Wege.

D.h. sie können ihrer Aufgabe (Dienst) für die Allgemeinheit besser nachkommen! Deshalb wünsche ich den hiesigen Neolibs persönlich, durchaus mal eine privatisierte Polizei, Feuerwehr usw. an den Hals, natürlich ohne viel Knete auf dem Konto. Mal sehen wie weit die dann noch ihre Religion so hochhalten würden.

Beste Grüße

P.S.: Im Kontext: Nur wer zahlt, wird gelöscht

hart backbord
Gast
hart backbord

Oooch, die armen, notleidenden Beamten…
Kostenloser Pensionsanspruch, 13. & 14. Monatsgehalt, weitere Extras (Buschzulage) – alles noch nicht genug?
Vielleicht hilft da nur noch eine RTL-Spendengala…

schwitzig
Gast
schwitzig

@hart backbord

Oooch, die armen, notleidenden Beamten…

Ah. Ein Neiddebattierer. Nebenbei: Du sprichst von “notleidenden Beamten”. Denkende Menschen sprechen von Erfordernissen, Bedarf, Ausgleich, Sinnhaftigkeit etc..

Wie Heldentasse schon skandierte:

Deshalb wünsche ich den hiesigen Neolibs persönlich, durchaus mal eine privatisierte Polizei, Feuerwehr usw. an den Hals, natürlich ohne viel Knete auf dem Konto.

Genau das wünsche ich Dir. Mal gucken, ob Du dann immer noch der gute “Untertan” bist, der nach unten tritt und nach oben buckelt.

Kleine Denksportaufgabe (ja, ich weiß, ich überfordere Dich wahrscheinlich):
Wozu gibt es das Beamtentum?

hart backbord
Gast
hart backbord

@schwitzig
Gesunder Neid ist die Triebfeder fuer mehr soziale Gerechtigkeit.
Die Kampfbegriffe “Neiddebatte” und “Sozialneid” kenne ich eher von neoliberalen Privilegienrittern.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@schwitzig Ich denke,es gibt weder Grund Beamte zu beneiden noch zu bedauern. Sie werden gebraucht, um die hoheitlichen Aufgaben des Staates auch dann zu erfüllen, wenn es drunter und drüber geht, und das nach Recht und Gesetz. Sie haben zwar kein Recht auf Streik, dafür aber einen Arbeitsplatz auf Lebenszeit plus garantiertem Einkommen und Pension und das ist heutzutage ein absolutes Privileg. Wenn es etwas zu bedauern gibt, dann der permanente Abbau von Beamten. Das belastet die verbliebenen mit immenser Mehrarbeit und führt z.B. zu so Absurditäten wie 1 Mio. ausfallender Schulstunden wöchentlich bundesweit wg. Lehrermangel, wo doch Bildung angeblich… Weiterlesen »

schwitzig
Gast
schwitzig

@Robbespiere

Was spricht dagegen, dass Beamte ebenfalls in der GKV Mitglied werden?
Falls Mehrkosten entstehen, kann das der Arbeitgeber Staat doch ausgleichen, quasi alternativ zur Beihilfe.

Nichts, außer die derzeitigen verbindlichen Regelungen. Aber diese Entscheidung liegt nicht in der Hand der Beamten – also ihrer Verantwortlichkeit – , sondern in der des Gesetzgebers. Ein gravierender Unterschied, der Dir sicherlich einleuchtet, aber von Leuten wie “hart backboard” wahrscheinlich nicht ansatzweise verstanden wird.

Moin
Gast
Moin

“@Moin Vielleicht solltest Du auch mal über die Nachteile des Beamtentums nachdenken, die es zum Vorteil der Gesellschaft gibt und die natürlich auch irgendwie kompensiert werden müssen.” Es geht nicht ums Beamtenbashing. Nur darum, dass alle Berufsgruppen mit in eine Pott einzahlen, nicht in diverse, berufsbezogene Versorgungswerke gespalten werden, um die Beiträge aller zu senken und gerechte Leistungen zu bieten. Die Basis aller Einnahmequellen für eine Volkskasse könnte zusätzlich durch eine Wertschöpfungsabgabe statt Arbeitnehmeranteilen, nochmals verbreitert werden. Der Superreiche, der ohnehin eine Klinik plus/minus für den Eigenbedarf betreibt, sollte z.B. erst ab einem errechneten Monatsbeitrag von 10 000 €/monatl. aus… Weiterlesen »

hart backbord
Gast
hart backbord

@Robbespiere
Ja, so sehe ich’s auch. Dinge wie das Streikverbot sind sicher ein Nachteil, welcher aber durch die Annehmlichkeiten mehr als kompensiert wird.
@schwitzig
Mach mal halblang.
Man darf ja wohl noch auf Privilegien einer bestimmten Gruppe hinweisen. Sicher gibt es auch Beamte in unteren Besoldungsgruppen, die weniger zu beneiden sind.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@schwitzig

Nichts, außer die derzeitigen verbindlichen Regelungen. Aber diese Entscheidung liegt nicht in der Hand der Beamten – also ihrer Verantwortlichkeit – , sondern in der des Gesetzgebers.

Klar, leuchtet mir das ein.
Die besondere Fürsorge des Staates gilt den privaten Versicherungen und deren Aktionären. Schließlich zahlen die immer ehrlich immense Steuern und hauen den Rest zu Gunsten der Konjunktur komplett auf den Kopf.:-)))

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Ich gehe mal davon aus, dass durch die Verbreiterung der Einnahmebasis die Beiträge insgesamt sinken würden. @Robbespiere LoL! Diese Hoffnung ist wohl der Hauptgrund für die Forderung nach der “Volksversicherung”. Die Beiträge würden sicherlich enorm sinken, wenn die Beamten, Selbständigen und berufsständisch Versicherten keine Leistungen beanspruchen würden. Das kann aber niemand annehmen, der noch alle Tassen im Schrank hat. Die meisten Krankenkassen sind privatwirtschaftlich geführte Organisation mit einem staatlichen Auftrag. Das ist die übelste Konstellation, die man sich überhaupt vorstellen kann. Die verplempern Geld und zocken ab, dass es nur so rauscht. Wenn die erst einmal die Konkurrenz los sind,… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Bruder Johannes LoL! Diese Hoffnung ist wohl der Hauptgrund für die Forderung nach der “Volksversicherung”. Die Beiträge würden sicherlich enorm sinken, wenn die Beamten, Selbständigen und berufsständisch Versicherten keine Leistungen beanspruchen würden. Das kann aber niemand annehmen, der noch alle Tassen im Schrank hat. Werter Mitforist, ich befürchte, du hast etwas voreilig geLOLt, denn…….. 1.) habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben, dass alle Einkunftsarten beitragspflichtig sein müssen, also auch Kapitalerträge, Mieten etc. und Konten gehen bekanntlich nicht zum Arzt. 2.) PKVs wollen Gewinne machen und die werden von den Beiträgen abgeschöpft bzw. auf diese draufgeschlagen. Die meisten Krankenkassen sind… Weiterlesen »

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

@Robbespiere

2.) PKVs wollen Gewinne machen und die werden von den Beiträgen abgeschöpft bzw. auf diese draufgeschlagen.

Na und weiter? Wozu das Geld verplempert wird ist doch egal.

Körperschaft des öffentlichen Rechts klingt mir nicht nach privat geführt.

Soll es ja auch nicht. Am schicksten sind die Körperschaften des öR, die ihre Geschäfte in GmbHs auslagern. :-))

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Bruder Johannes 2.) PKVs wollen Gewinne machen und die werden von den Beiträgen abgeschöpft bzw. auf diese draufgeschlagen. Na und weiter? Wozu das Geld verplempert wird ist doch egal. Die Frage ist, ob dieses “Geld- Verplempern” an den Kassen liegt oder an fehlenden Gesetzen, die den GKVs bessere Kontrollmöglichkeiten ( z.B. durch Einsicht der Kunden in die abgerechneten Leistungen ) ermöglichen, um sicherzustellen, dass nur das bezahlt wird, was auch geleistet wurde bzw. keine unnötigen Maßnehmen durchgeführt wurden. Zudem ist es schon ein Unterschied, ob unser sauer verdientes Geld in die Taschen von wenigen “Investoren” wandert oder dem Gemeinwohl dient.… Weiterlesen »

Very Serious Sam
Gast
Very Serious Sam

Ich bin seit, hm, 23 Jahren freiwillig in der gesetzlichen Kasse und zahle seither also den Höchstbeitrag. Derzeit 731,25€ (der als ‘Arbeitgeberanteil’ euphemisierte Betrag mit berücksichtigt). Ich bin erfreulicherweise selten beim Arzt, die Kosten die ich der Kasse verursache, sind sicherlich unter 100 Euro im Jahr für den Kontrolltermin beim Zahnarzt. Warum ich nie in die PK wechselte? Aus Solidarität: ich habe ein gutes Einkommen, und halte es für richtig, andere Menschen mit geringerem Einkommen zu subventionieren. Ach ja, seit langem ist bei mir kein Familienmitglied mehr mitversichert, dieses beliebte linke Argument taugt also nicht, die Freiwilligkeit meiner Solidarität als… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

https://www.wir-zusammen.de/home

Schon lustig, wie sie ihre Heuchelei noch selbst feiern.

Wir zusammen -> Wir(tschaft) zusammen…

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Deren Logo, drei sich überschneidende halb transparente Kreise in den Farben “schwarz-hellrot-gelb” die in ihrer Teilmenge (Schnitt) ein tiefes rabenschwarz ergeben, sind wohl auch deren politische Agenda, die dieser Verein unterstützt und ab 2017 im Bund m.E. durchaus möglich ist. Wobei diese mögliche Konstellation einen bitteren Geschmack nach Weimar 2.0 hätte.

Beste Grüße

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Die private Krankenversicherung erhöht mal wieder ihre Beiträge.

Danke für den Hinweis. Ich warte da mal auf den entsprechenden Brief…:-))

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Und die gesetzlichen Krankenversicherungen haben ein Milliardendefizit aus dem letzten Jahr eingesammelt. Und das alles noch ohne unsere neuimportierten Sozialfälle.
Herzlichen Glückwunsch, Deutschland! Du schaffst uns!

Gesetzliche Krankenversicherung; Milliardendefizit bei den Krankenkassen
http://www.wiwo.de/unternehmen/versicherer/gesetzliche-krankenversicherung-milliardendefizit-bei-den-krankenkassen-/13064264.html

Moin
Gast
Moin

Die AOK hat während der Dot-Com-Blase allein 300 Mio. Euro verspekuliert.
Weg das Geld !
Das Spekulationsloch der Krankenkassen wird bis heute durchgeschleppt, weitere Löcher kamen hinzu und werden noch kommen.

Im Vergleich zu dieser Schande sind die KV-Beiträge für Flüchtlinge peanuts !

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Na herzlichen Glückwunsch, dann haben wir ja endlich jemanden gefunden der das aus der Portokasse zahlen kann. 🙂

Moin
Gast
Moin

Wollen alle deutschen Dorfnazis zusammenlegen, oder wer ?

The Joker
Mitglied
The Joker

Hallo Moin,
unsere beiden Dorfnazis BJ und QM können ja hier als Mitläufer fungieren:

Moin
Gast
Moin

Einer schleppt datt Holzkreuz, der andere kriecht den Stahlhelm auf die Pläte getackert.

QuestionMark
Gast
QuestionMark

Eure Freundin Merkel investiert gerade in ein vielversprechenderes Modell:

Schüsse bei illegaler Einreise: Türkische Grenzer erschießen offenbar Syrer
http://www.n-tv.de/politik/Tuerkische-Grenzer-erschiessen-offenbar-Syrer-article17150396.html

Tja, überall Nazis. Es ist wirklich schrecklich. 😀

Sikke Loling
Gast
Sikke Loling

Wenn die Information zutrifft, kann die Türkei ihre 6 Mrd. und die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft in den Wind schreiben. Nicht dass man in der EU etwas dagegen hätte, Flüchtlinge zu erschießen. Es ist nur nicht zulässig, dass man davon hört.

Moin
Gast
Moin

Bislang wurde die Meldung nicht bestätigt, aber
vor der griechisch-mazedonischen Grenze stranden täglich auch immer mehr Menschen, es brodelt im Djungel von Calais.
Das ist Merkels freies Europa das unterschlägt, wie mit dem “Rückstau” von Menschen umzugehen ist der vor geschlossenen Grenzen gefangen wird.
In Idlib sollen auf griechischer Seite rund 14000 Leute festhängen. In Calais wird mit Tränengas, Schlagstöcken und Panzerfahrzeugen geräumt.
Das Menschen vor der türkischen Grenze die Nerven verlieren, ist nicht auszuschließen.

The Joker
Mitglied
The Joker

Ich denke, auf den Nazi QM, der Erschießungen mit Lach-Smilie kommentiert, sollte hier nicht mehr reagiert werden.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

doch leider spammed er (dann, so oder so) den kommentarbereich zu jedem artikel voll. ich bin mir nicht so sicher, ob er einer oder mehrere ist.

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Wollen alle deutschen Dorfnazis zusammenlegen, oder wer ?

@Moin

Wusst ich’s doch. Wer nix gegen die PKV hat, ist ein Nazi. Nu is maine Welt wida in Oatnunk.

Anton Chigurh
Mitglied
Anton Chigurh

@ Bro Jo

nicht das erste Mal, dass Du nichts schnallst, Kumpel.

Mach Dir mal die Mühe und lese die ganzen süßlich-faulen Flatulenzen dieses Mistkäfers QM mal durch. Vielleicht kommst Du dann selbst drauf, was das für eine Marke ist.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Das ist Merkels freies Europa das unterschlägt, wie mit dem “Rückstau” von Menschen umzugehen ist der vor geschlossenen Grenzen gefangen wird.

Dieser Punkt ist hier OT, lässt aber die hiesigen Probleme mit GKV/PKV als puren Luxus erscheinen. Zumal man dringend eine humane Lösungen in der Flüchtlingsproblematik braucht, nicht nur für die die gestrandet sind, sondern auch für die die noch kommen werden. Oder glaubt hier jemand man könne das kurzfristig anders lösen ohne zum Unmensch zu mutieren, und diese Menschen elendig verrecken zu lassen?

Beste Grüße

Moin
Gast
Moin

Ohne Dich wüsste niemand was hier OT ist. Schreib es bitte noch an die Meldung vom Dorfnafti worin über Schüsse auf Flüchtlinge berichtet wird. Ich weiß, eine offtopische Nebensächlichkeit auf die es nicht zu reagieren lohnt.

Moin
Gast
Moin
The Joker
Mitglied
The Joker

Hallo Moin,
erinnert an diesen Kurzfilm:

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Kommentare zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Kommentare zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Du kannst Deine Browser-Einstellungen anpassen, um dies zu unterbinden. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Du findest ausführliche Erklärungen in unserer Datenschutzerklärung.

Schließen