Flüchtlingspolitik: Lösungen oder Ausweglosigkeit?

solution-488976_960_720Gibt es überhaupt eine Lösung in der Flüchtlingsfrage, die humanitären Denkansätzen gerecht werden kann? Derzeit sind die Kritiker der aktuellen Flüchtlingspolitik zumindest mit den auf den ersten Blick besseren Argumenten ausgestattet. Die Grenzen dicht zu machen, ist sehr konkret und klingt für alle, die es hören wollen, naheliegend. Gegenargumente fallen dagegen oft schwammig aus und beziehen sich auf Grundsätzliches. Was wenig überzeugend wirkt.

Die Flüchtlingsdebatte spaltet die Republik. In wie viele Teile, darüber mag man geteilter Meinung sein. Aber zwei Fraktionen gibt es mindestens: die eine, die den Flüchtlingen verständnisvoll und zugewandt begegnet und sicher ist, dass es – unabhängig von der Zahl der aufgenommenen Menschen – schon irgendwie gehen wird. Und die andere, die – nicht erst seit Köln – hilfesuchenden Menschen eine generelle Bereitschaft zum Schmarotzertum, zur Kriminalität und ein völlig verstörendes Bild von Frauen unterstellt.
Doch wie könnte ein Lösungsansatz aussehen?

„Grenzen dicht! Und jetzt kommst Du!“

Das aktuelle Problem an der Diskussion über die richtige Flüchtlingspolitik (wenn die jeweils Beteiligten überhaupt an einer Diskussion interessiert sind, was immer seltener der Fall ist) ist die ungleiche Verteilung vermeintlich griffiger Argumente. Die politisch Linke – wie übrigens ein Teil konservativer Politiker auch – pocht auf das Erkennen, Benennen und Bekämpfen der Ursachen für die zahlreichen Flüchtlinge. Gerade aus der konservativen Ecke ist das zwar mehr als heuchlerisch, denn jahrzehntelang wurde fleißig daran gearbeitet, dass es kommen musste, wie es jetzt ist. Aber das Argument als solches kann man relativ angstfrei in den Raum stellen. Denn erstens werden die Fluchtursachen durchaus kontrovers diskutiert. Und zweitens ist eine solche Aussage sehr abstrakt, denn sie bezieht sich auf die Vergangenheit, ohne konkrete Maßnahmen für die Gegenwart oder Zukunft zu benennen.
Die Gegner der aktuellen Flüchtlingspolitik haben es da deutlich einfacher. Sie schreien nach Grenzschließungen und Obergrenzen und finden damit bei immer größeren Teilen der Bevölkerung Anklang. Wer sich aus humanitären oder verfassungsrechtlichen Gründen gegen diesen Ansatz ausspricht, hört schnell: „Ja, und? Was hast Du denn für eine Lösung?“

Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Denn die Linken haben tatsächlich derzeit keine Lösung, die schnell greifen könnte. Das Berufen aufs Grundgesetz, die EU-Gesetzgebung oder einfach der Appell an Humanität mögen nachvollziehbar sein, wenn man bedenkt, was für Leid die Menschen aus den Flüchtlingsländern ertragen müssen. All das greift aber nicht bei Menschen, die in Flüchtlingen ausnahmslos kriminelle Vergewaltiger sehen (wollen). Wenn die dann sagen: „Grenzen dicht machen und das Problem ist gelöst! Und jetzt kommst Du!“, dann gehen den Linken schnell die Argumente aus. Und wenn es heißt, dass wir nicht unbegrenzt Menschen aufnehmen können (was ja schon aus logistischen Gründen stimmig ist), dann wird es ebenfalls schwer, sachlich überzeugende Gegenargumente zu finden. Das Recht auf Asyl ist da argumentativ ein zahnloser Tiger, denn damit wird weder jemand überzeugt, noch hat das allgemeine Recht auf Asyl direkt etwas mit den Grenzen der Kapazitäten zu tun. Allenfalls darüber, wann, also bei wie vielen Menschen genau, denn diese Kapazitätsgrenze erreicht ist, lässt sich im besten Fall auf Augenhöhe streiten. Hier wird auch medial viel Panikmache betrieben, denn es ist ja keineswegs so, dass unser Land aus allen Nähten platzt vor lauter Flüchtlingen. Dennoch ist das vielleicht ein erster Lösungsansatz.

Auf dem Rücken der Flüchtlinge

Was wir derzeit erleben, ist ein Machtkampf, der auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen wird. Ein Machtkamp der Länder, die Flüchtlingen aufnehme sollen, wollen, müssen. In der Tendenz erleben wir Länder, die sich immer mehr abschotten und mit der ganzen Flüchtlingsproblematik nichts (mehr) zu tun haben wollen. Das ist ein unhaltbarer Zustand, denn man kann sich nicht auf der einen Seite als eine europäische Gemeinschaft bezeichnen, und auf der anderen Seite den Schwanz einziehen, wenn es ernst wird.
Eine weitere Tendenz ist die des Nachahmens. Statt die Länder, die sich querstellen, in die Pflicht zu nehmen, übernehmen rechtspopulistische Parteien und Strömungen die Haltung der Länder mit Abwehrhaltung. Was bis in die Regierungssitze reicht und ganz im Sinne der Rechtspopulisten ist. Doch so wird das Problem keineswegs gelöst, sondern sehenden Auges größer.
Wichtig wäre eine klare Haltung der Länder, die Flüchtlinge aufnehmen. Man muss darüber sprechen, wer wie viele Flüchtlinge aufnehmen kann und wann wo die Aufnahmekapazitäten erreicht sind. Eine Zahl für alle wäre kontraproduktiv, vielmehr müssen die Rahmenbedingungen eines jeden aufnehmenden Landes genau geprüft werden. Die Ergebnisse müssen dann konsequent eingehalten und umgesetzt werden. Und wenn ein Land nicht mitmachen will, könnte es sich eventuell „freikaufen“, wobei genau zu prüfen wäre, unter welchen Bedingungen das der Fall sein könnte. Der dafür zu zahlende Preis (der keinesfalls symbolisch sein dürfte, sondern effektiv wirken müsste) könnte direkt in aktive Flüchtlingshilfe gehen (dazu weiter unten mehr).
Ein kollektives Erkennen des zwingend notwendigen Handlungsbedarfes ohne gleichzeitig die hilfesuchenden Menschen unter Generalverdacht zu stellen (unter welchen auch immer) wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Hilfe vor Ort

Früher oder später stößt jeder Versuch der Hilfe an seine Grenzen. Jedes Land kann eine gewisse Menge auf Hilfesuchenden vertragen, danach kommt der Punkt, an dem es nicht mehr geht. Wann dieser Punkt erreicht ist, steht auf einem anderen Blatt, und wer behauptet, dass unsere Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt vor lauter Flüchtlingen auseinanderbricht, argumentiert populistisch.

Um gar nicht erst an diesen Punkt zu kommen, ist Hilfe vor Ort nötig. Diese Hilfen wurden in den letzten Jahren immer weiter zurückgefahren, was verheerende Folgen hatte und hat und haben wird. Dabei ist es einfacher und für alle Beteiligten sinnvoller, wenn in den Ländern, in denen Menschen Not leiden, konkret geholfen wird. Es wäre naiv, würde man annehmen, dass man die Not selbst oder die Umstände, die dazu führen, von heute auf morgen bekämpfen könnte. Es ist aber selbstgefällig und ignorant, diese Not völlig unabhängig von unserem Lebensstil und von der Politik unseres Landes (und zahlreicher anderer Länder ebenfalls) zu betrachten. Es ist nun einmal so: was ein Land macht, hat Auswirkungen auf ein anderes Land. Was der Westen macht, hat Konsequenzen für den Osten, was auf die Nordhalbkugel passiert, wirkt sich auf die Südhalbkugel aus. Die Einsicht, dass kein Land eine Insel ist (nicht mal Inseln, wenn man es politisch betrachtet), wäre enorm hilfreich für einen Blick, der sich nicht auf Ausschnitte reduziert und somit an Lösungen gar nicht interessiert sein kann. Die Entwicklungen auf der Welt als großes Ganzes zu betrachten, hilft, die eigene Rolle (im Sinne der Politik des Landes, in dem man lebt) besser einordnen zu können und sachlicher mit den Fragen umzugehen, die uns alle bewegen.

Frieden schaffen …

… ohne Waffen. Das war schon Ende der 1970er und in den 80er Jahren ein Wunsch, der durchaus belächelt wurde, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Doch die Aussage ist heute aktueller denn je. Denn Krieg „produziert“ Flüchtlinge, daran wird niemand bei einigermaßen klarem Verstand zweifeln können.
Womit wir bei einer der Hauptursachen für Menschen auf der Flucht sind: Krieg. Der wird geführt, um Macht zu schaffen, zu erhalten, zu erweitern. Meist hat er wirtschaftliche Gründe, meist geht es um Rohstoffe. Idealistische oder religiöse Gründe für Krieg lassen sich zwar herleiten, spielen aber letztlich eine untergeordnete Rolle. Es geht um die Ausbeutung von Ländern mit begehrten Rohstoffen, und es geht natürlich um die Industrie, die am Krieg verdient. Der ist es übrigens ziemlich egal, wer gegen wen warum Krieg führt, entscheidend ist der Ertrag, der unterm Strich steht, da werden im Zweifel auch mal zwei Kriegsparteien gleichermaßen unterstützt, denn je länger ein Krieg dauert, desto lukrativer. Es wäre einen eigenen Artikel wert, warum wer Krieg führt, die Motivation ist, wenn man sich die Profiteure ansieht, immer um nur Nuancen verschoben. Mit Krieg wird Geld verdient, mit Krieg wird Macht ausgeweitet.

Das Argument, dass andere Waffen liefern, wenn wir es nicht tun, mag stimmen, ist aber nicht haltbar. Denn wir müssen eben nicht nur über schnelle Maßnahmen sprechen, wenn wir über die zahllosen Flüchtlinge sprechen, die vor dem Tod und dem Elend flüchten. Wir müssen auch darüber sprechen, wie all das zustande kommt.

Es ist beinahe grotesk anmutend, wenn kriminelle Flüchtlinge beklagt werden, die kriminellen Ursachen für deren Flucht aber inzwischen konsequent unter den Tisch fallen. Wir fürchten uns vor Millionen von Flüchtlingen, die keinen anderen Ausweg sehen, als ihre Heimat zu verlassen und zu uns zu kommen. Und diese Furcht ist nicht von der Hand zu weisen, denn wenn einerseits Menschen radikal dem Schock des Krieges unterworfen werden und von dort aus fliehen, weil sie um Leib und Leben fürchten, dann führt das zu einer Verschiebung der Bevölkerungsstrukturen in allen Ländern, die diese Flucht betrifft.
Überspitzt formuliert: wenn ein durch den Krieg gebeuteltes Land irgendwann kaum noch Menschen hat, die darin leben (können), müssen sie woanders unterkommen. Das sind die Folgen des Krieges, machen wir uns nichts vor. Zu Ende gedacht müssten diese Erkenntnis aber dazu führen, den Krieg als solches zu verurteilen, weil er zu Flucht und Tod führt.
Stattdessen nehmen wir uns die Flüchtlinge vor. Und kommen zum letzten Punkt dieses Artikels.

„Die sind doch alle gleich!“

Kommen wir zum für den Moment letzten Punkt der Brisanz der Flüchtlingsfrage(n): den Generalverdacht. Er spielt in den derzeitigen Debatten eine extrem wichtige Rolle. Es ist zwar nachvollziehbar, dass bei globalen Problemen der Wunsch nach allgemein gültigen Lösungen entsteht. Machbar ist das aber nicht. Und wer sich ein wenig mit der Frage der Ursachen und angemessener kurzfristiger Maßnahmen befasst, kann eigentlich nicht wirklich annehmen, dass es diese gibt. Wie weiter oben beschrieben, sind schnell greifende Aktivitäten vonnöten, keine Frage. Doch die grundsätzliche Problematik kann damit auf keinen Fall aufgelöst werden. Es mag bequem sein, Menschen, die zu uns kommen, auf die negativsten Eigenschaften zu reduzieren, die Menschen haben können. Aber es ist nicht schlüssig, es ist – genau genommen – völlig absurd, weil Millionen von Menschen nicht dem gleichen Denkmuster folgen. Und schon gar nicht, wenn sie alles verloren und ihre Familien zurückgelassen haben, in der Hoffnung, dass irgendwie alles besser wird, auch für die Familien, die zurückgelassen werden mussten. Denn mehr als dieses schlichte Denken bleibt den meisten Flüchtlingen nicht übrig. Es ist schon sehr vermessen, davon auszugehen, dass Menschen auf der Flucht zu uns kommen, um kriminell zu werden, uns die Arbeitsplätze oder gar unsere Frauen wegzunehmen. Wer, frage ich, wer geht aus einer verzweifelten Situation heraus, in der er keinen Ausweg mehr sieht, in ein ihm völlig fremdes Land, um dort seine „Muskeln spielen zu lassen“, obwohl er gänzlich kraftlos ist? Niemand! Oder, um es dezenter zu formulieren: fast niemand. Denn natürlich führt die Flucht vor dem Krieg, vor Terror, Hunger, Folter, auch dazu, dass Menschen zu uns kommen, die schon in ihrer Heimat kriminell waren. Und die – jetzt sind wir wieder bei den kurzfristigen Maßnahmen – müssen entsprechend erfasst und behandelt werden. Entweder durch unsere Justiz oder durch Ausweisung (wie auch immer das dann praktikabel sein mag). Es gilt hier jedoch, den Einzelfall (oder eben die Einzelfälle) zu betrachten. Es gilt, nicht eine Gruppe von Menschen mit dem Etikett „Flüchtling“ in einen Topf zu werfen, umzurühren und das alles als einheitliche Pampe zu betrachten.

Kurz: es gilt, menschlich zu agieren und zu reagieren. Besonnen. Überlegt. Ohne pauschale Verurteilungen. Wenn das gelänge, wäre einiges erreicht.

Nachtrag:
Gerade als ich den Text fertiggestellt habe, las ich, dass Frauke Petry von der AfD die Aussetzung des Artikels 16 a des Grundgesetzes fordert. Wir seien, so Petry, „nicht mehr Herr im eigenen Land.“
Ich lasse diese Aussage unkommentiert.

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Bild: Gerald

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kreuzrotter
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kreuzrotter

Sollte möglichst oft verlinkt werden: Dieser Eindruck ist pur und absolut ungefiltert. Ich kann Euch versichern, dass es absolut unmöglich ist, z.B. einen Fuß mit Erfrierungen zu versorgen, der über 500km in kaputten Schuhen, mit nassen Strümpfen durch den Winter marschiert ist und dabei durch eine „naive rosarote Gutmenschbrille“ zu schauen. Oder einen 4 Wochen alten Säugling in feuchter Kleidung mit Lungenentzündung zu behandeln, der zusammen mit einem Einjährigen und einer Vierjährigen, ganz alleine von der Mutter über das Mittelmeer, über Griechenland bis hier her geschafft wurde und sich dann den Vorwurf der Weltfremdheit anzuhören. Das hier ist die Welt!… Weiterlesen »

kreuzrotter
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kreuzrotter

Dazu dann leider ein passendes Foto:

http://image.stern.de/6674596/16×9-940-529/a1cbad68e221d0c1b808ea40be361212/Rs/fluechtlinge.jpg

Aus diesem Stern-Artikel:

http://www.stern.de/politik/ausland/aegaeis–mindestens-33-fluechtlinge-vor-lesbos-ertrunken—auch-kleinkinder-6674594.html

Ist das die “Lösung”, die der Autor Dan Brown in seinem Roman Inferno vermitteln wollte?

Leynad
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Leynad

Paul Collier ist ein viel beschäftigter Mann. Der in Oxford lehrende Ökonom gehört zu den führenden Migrationsforschern weltweit. Seine Empfehlungen zur Lösung der größten Flüchtlingswelle seit dem Zweiten Weltkrieg sind gefragt. http://www.welt.de/wirtschaft/article151603912/Ist-Merkel-schuld-an-Fluechtlingskrise-Wer-sonst.html Wir haben es in dieser Flüchtlingskrise zum einen mit gescheiterten Staaten wie Syrien zu tun. Den Menschen, die von dort flüchten, geht es um das nackte Überleben. Da reden wir von ungefähr 14 Millionen Menschen. Und dann gibt es noch all jene, die in armen Ländern leben und sich auf den Weg in die reiche westliche Welt machen, um dort ihr Glück zu finden. Das sind Hunderte Millionen… Weiterlesen »

GrooveX
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GrooveX

Der frühere Weltbank-Ökonom Serge Michaïlof vertritt ja die These, dass die Region südlich des Äquators das nächste Afghanistan werden könnte. Dort leben etwa 100 Millionen Menschen, und vor allem in Mali und im Niger ist die Lage bereits sehr instabil.

schon mal was von google earth gehört? also wer so einem mist zusammenschreibt, den darf man nicht ernst nehmen!

Leynad
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Leynad

Wir dachten kürzlich ja noch, dass Syrien weit genug weg ist… Auch Mali und Niger werden eine Art Mittelschicht haben, die sich eine Flucht leisten können. Laut Entwicklungsminister Müller machen sich ja gerade 8 bis 10 Millionen auf den Weg nach Europa mit der Aussage: “Die größten Fluchtbewegungen stehen uns noch bevor: Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln.” Ich schätze, die Fluchtbewegungen Richtung dem gelobten Land, also Deutschland, werden durch die Armut nur verlangsamt, nicht aufgehalten. Ich persönlich halte die gegenwärtige Politik für die gefütterte Keimzelle des Rassismus, der Destabilisierung Deutschlands und unseres Sozialsystems. Dass ausgerechnet eine… Weiterlesen »

GrooveX
Mitglied
GrooveX

das muss jetzt sein! titanic

von Moritz Hürtgen

“Es ist der Beweis, daß die Polizei vor Flüchtlingskriminalität kapituliert!”

steht Donnerstag fett auf der Bild-Zeitung drauf.
Die Arschlöcher schreiben’s, es nimmt seinen Lauf,
und kaum wird es dunkel, erfolgen dann Taten
und Arschlöcher werfen mit scharfen Granaten.

Als wär es noch Hitler, der Deutschland regiert,
wird freitags im Netz eifrig relativiert.
Und weil nun mal Arschlöcher Arschlöcher lieben,
berichten sie samstags von Ausländerdieben.

Ein Merksatz: Es ist dies ein herzloses Land,
hier geben sich Arschloch und Arschloch die Hand.
Und wenn diese Arschlöcher kurz mal nicht meucheln,
dann schreiben die Ärsche “Wir helfen!” und heucheln.

ich kann taggen

anonym
Gast
anonym

…. darf ich vielleicht mal fragen, wie jemand überhaupt darauf kommt, dass jemand solche Spitzenleistungen erreichen könnte, wenn er nur daran gedacht haben würde, unbedingt Spitzenleistungen erreichen zu wollen ?!?!

Sicher.
Mindestens hier muss man zwischen Sport und Musik endlich mal trennen.

RIEN NE VA PLUS!

anonym
Gast
anonym

… und abgesehen davon darf ich vielleicht mal hervorheben, dass ich nur DESHALB, weil mir niemals jemand die Ohren gebrochen hat, ich überhaupt noch hören Kann????

… Aber Klar. Wen interessiert das.

Heldentasse
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Heldentasse

@anonym

Nichts für ungut, aber mich dünkt Du führst Selbstgespräche die mit dem hier diskutierten Thema noch nicht einmal am Rande etwas zu tun haben. Das halte ich für etwas suboptimal, und ist vielleicht nicht unbedingt geeignet die Qualität dieses Blogs zu steigern.

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied
GrooveX

manchmal geht es mir so, dass ich nicht genau weiss, ob ich den aluhut schon aufhabe, wenn ich argwöhne, dass das methode haben könnte.

anonym
Gast
anonym

MINDESTENS:

anonym
Gast
anonym








(… so on …)

anonym
Gast
anonym

… ICH WIEDERHOLE (einen szenischen Wortwechsel im Film):
“Die sind nicht stärker, sondern nur lauter!” (!!!!)

anonym
Gast
anonym

… Diesen Link “zum Film” beziehe ICH AUSDRÜCKLICH NUR AUF DIESEN EINEN FILM, (…):

anonym
Gast
anonym

( … uns NICHT [!!!!] etwa auf sogenannte weiter “FOLGEN” “dieses FILMS” !!!!)

anonym
Gast
anonym

Korrekturen:
(,,, unD nicht …
(…) weiterE “Folgen”…

anonym
Gast
anonym

… Schade, “Schweigsam”, Deine angebliche “Ruhe” würde mir im Moment evtl. helfen.
(… “Ich sei nicht allein??”…)
Ich bin allein.
… Und solange mir das möglich ist, werde ich (allein) auch durchhalten.

(Beste Grüße 2.0)

Schweigsam
Gast
Schweigsam
anonym
Gast
anonym

… Danke Dir SEHR! Und WIRKLICH sehr angenehmer Sound!
Und auch SEHR vornehme Verkleidung.
Schade bloß, dass der Text des Sängers so schwer verständlich ist ….

(… Hab’ einfach keine Ahnung, WEM (??) er sein Lied eigentlich singt.
[EVTL. (nur) sich selbst?!?!])

anonym
Gast
anonym

Sorry, geliebte/r Schweigsam, damit ist es nun mal NICHT getan, dass man sich bloß noch auf sich selbst bezieht bzw. sich “lediglich auf sich selbst” “zu besinnen” habe”. … Im Fall des Falles steht man IMMER vor der Entscheidung, ob man “nix gesehen, nix gehört (und auch nix gesagt) haben will – wenn’s (ausnahmsweise mal NICHT NUR) um einen selbst geht. Verzeih’ mir! Ein Verräter oder Denunziant war ich jedenfalls NIE. Dafür, dass ich weder dazu bereit war, ein Verräter zu sein, – und auch dafür, dass ich viele Jahre später auch nicht dazu bereit war, jemanden zu denunzieren, habe… Weiterlesen »

anonym
Gast
anonym

… Ich hör’ Dich!

(Genauso, wie Du mich verstanden hast.)

anonym
Gast
anonym

… Hast Du evtl. auch Lust, hier mal “reinzuhören”? :

anonym
Gast
anonym

… Stellt sich bloß die Frage, WORUM es eigentlich geht.

anonym
Gast
anonym

Bitte, Geliebte/r, lasst uns darum nicht streiten!

The Joker
Mitglied
The Joker

OT?
Äußerst passend zum – soeben zuende gegangenen – Holocaust-Gedenktag:
Rittergut bei Leipzig soll KZ werden.
Wehrsportgruppen-Hoffmann kann über die Nachnutzung also beruhigt sein…

Traumschau
Mitglied
Traumschau

Was für ein Chaos!! Gibt es eine Lösung? Nein! Aus meiner Sicht nicht, weil ich denke, dass es darum gar nicht geht. Würde es unserer Politikdarstellerelite tatsächlich um Lösungen gehen, dann würde man sofort die not-wendigen Gelder für die Flüchtlingsunterkünfte vor Ort locker machen. Und das ohne grosses Gezeter und Geschacher. Merkel hat diese Krise mit verursacht, unsere Nachbarn haben aber keine Lust, das mit auszubaden. Das sollte jetzt jedem endlich klar sein. Dieser Lösungsweg ist aus meiner Sicht verbaut. Jetzt hat Mazedonien die Grenze zu Griechenland dicht gemacht! Also was jetzt? Vielleicht die Griechen endlich unterstützen? Aber nicht doch:… Weiterlesen »

Heldentasse
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Heldentasse

Es geht nicht! Wir werden alle miteinander die * Konsequenzen tagen müssen, da sowieso der Krieg in diesen Regionen nicht so bald beendet wird und auch die EU nicht plötzlich aufhören wird, Hier * hätte ich noch das Adverb ver­dien­ter­ma­ßen. Denn zumindest mittelbar sind wir auch mitverantwortlich für die Kriege die vor unserer Haustür vermutlich aus geopolitischen Gründen ausgelöst wurden, und die als Wirkung u.a. auch hohe Flüchtlingszahlen zur Folge haben. Im übrigen geht es “munter” weiter siehe z.B. Neue westliche Militäraktion in Libyen geplant – Diesmal mit Beteiligung der Bundeswehr? oder auch Bundestag entscheidet über Ausweitung von Bundeswehreinsätzen. Mein… Weiterlesen »

Traumschau
Mitglied
Traumschau

Daccord!
LG

Martin
Gast
Martin

Herr Wellbrock, es ist befremdlich, daß Sie den “Rechten” vorwerfen, alle Flüchtlinge in einen Topf zu werfen, es aber mit tiefer Inbrunst selbst tun. Lassen Sie uns die Diskussion “Wir schaffen das vs. Grenze dicht” doch aus juristischer Sicht angehen: -Das Asylrecht ist im Grundgesetz verankert und steht damit in keiner Weise zur Disposition. -Das Asylrecht definiert aber auch genau, wer Anspruch auf Asyl hat. Das Gros der im letzten Jahr eingetroffenen Migranten hat darauf keinen Anspruch. -Für diese Personengruppe greift nur der Subsidäre Schutz. Auch für dieses Gesetz gibt es genau definierte Grenzen. Eine davon ist, wie bei dem… Weiterlesen »

Rainer N.
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Rainer N.

Menschen … etwas schlimmeres als diese Spezies — ist mir nicht bekannt. Krieg, Folter, Morde, Rassenhass … Das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung; ich kenne kein Mitleid und bin daher kein Tier. (Shakespeare) Nun, dann wäre ich ein Tier. Aber Tiere haben kein Gewissen … also davon gehe ich aus … ich schon. Also bin ich weder Mensch noch Tier? Mitleid UND Gewissen! Obwohl, Mitleid ist meines Erachtens die falsche Beschreibung, Mitgefühl ist treffender. Also, wenn ich “jenes höhere Wesen, das alle verehren”, wäre … gäbe es keine … wo ist da mein “Mitgefühl? Wäre eher Schadenfreude! …… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ach Gottchen, dass sogn. “höhere” Wesen muss mal wieder für unsere selbst gemachte Hölle herhalten, wie uncool! Im übrigen läuft die Evolution nicht nach den “Schuld”-Prinzip, sondern die die sich am besten anpassen überleben. Wir passen uns nicht an, sondern zerstören bewusst unsere Lebensgrundlagen, und werden vermutlich dadurch wie eine Überpopulation Algen im Aquarium zugrunde gehen. Na ja vielleicht ist unser Abgang etwas farbenfroher und knalliger, aber das ist im Grunde auch egal. Beste Grüße Ja, wenn der Mensch nicht weiter weiß dann macht er mir den Himmel heiß Doch es nützt kein Beichten nee, es nützt kein Beten Kümmert… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Auch im Kontext -> Herr Jebsen auf 180zig, IMO trotzdem (oder gerade deshalb!?) ein guter Kommentar:

https://youtu.be/FqfAWvP2Goo

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied
GrooveX

wir haben nicht mehr alle tassen im schrank. wir sind alle unfassbar dämlich.

nicht dass der mir noch sympathisch wird…

aber er ist ne quasselstrippe.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

ne elende.

The Joker
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The Joker

Echte Quasselstrippen sind so.
Oder so.
😉

Schweigsam
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Schweigsam

Der kann Menschen gut von seinen Ansichten überzeugen…

anonym
Gast
anonym

… Vielleicht sind zumindest dessen öffentlich vorgetragene Überlegungen gar nicht “SO” falsch, wie “allgemeinmedial” “definiert” ??

anonym
Gast
anonym

… Ach lasst mich doch in Ruhe!
… Ich hatte hier immer schon genug damit zu tun, denen beizustehen, die immer schon,- infolge persönlichen Mutes – “im Namen Aller” schlicht und ergreifend “abgeschossen worden” sind.
Das waren IMMER die Besten / IMMER die Mutigsten.

Andreas
Gast
Andreas

“Auch im Kontext -> Herr Jebsen auf 180zig”
180 ist auch ohne “zig” hundertachtzig.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

brutal neue news

das wachstum sinkt, die märkte befinden sich im höhenflug!

The Joker
Mitglied
The Joker

Hallo GrooveX,
der Link verlinkt nicht. Er linkt nur. :-/

Thrombo
Gast
Thrombo

Ich finde diesen Link von GrooveX künstlerisch brutalst effektiv. Genau so “arbeiten” Bild und Konsorten. Die plakative Schlagzeile in Groß- und Fettschrift (hier in Rotschrift) – peng! Dann das Nichts dahinter – doppelpeng! Die Fülle in der Leere. Ob da jetzt nichts steht oder alle 5 Minuten etwas anderes unerträgliches. Es läuft auf´s Gleiche hinaus, denn irgendwann folgt man dem Zeug, da große Gefahr für die (geistige) Gesundheit droht, nicht mehr. Genial. Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen der Menschheit. Das kann man als einzelner gar nicht mehr erfassen. Alles ist mittlerweile als Möglichkeit vorstellbar. Nichts aber auch gar… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

Hallo GrooveX

Bei mir funktioniert der Link leider auch nicht.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

zur beachtung!

insbesondere die berühmten letzten worte

anonym
Gast
anonym

ARNO GRUEN: Der Kampf um die Demokratie. – Der Extremismus, die Gewalt und der Terror. © dtv München 2004 (S. 109 f.:) „(…) Die ökonomische Globalisierung und die Kapitalkonzentrationen zerstören den sozialen Zusammenhalt. Wo sie in Erscheinung treten, verschärfen sie die wirtschaftliche Ungleichheit, die in dem Maße zunimmt, wie sich die Vorherrschaft der Märkte ungehindert ausbreitet. Diese aus der Globalisierung resultierende Zerstörung der sozialen Zusammenhänge wirkt deshalb so tödlich, weil die Akteure dieses Prozesses, die Wirtschaftsführer, wie C. W. Mills es beschreibt, ihren eigenen Zusammenhang verloren haben. Sie sind nicht in der Lage, die Auswirkungen ihres zerstörerischen Handelns auf ihre… Weiterlesen »

anonym
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anonym

… “Wer das Geld hat, hat die Macht.” ???? Für UNBESTECHLICHE dürfte das eigentlich kein “Argument” sein, sich den reichen, mächtigen Kapitalisten zu beugen !! … Wann werden die nahezu mittelalterlichen Zeiten vom Buckeln à la “Halten zu Gnaden!” denn bloß endlich vorbei sein?? Haben wir aus unserer Geschichte denn wirklich NICHTS gelernt?? … Oder stimmt es tatsächlich, dass jeder, dem Macht verliehen wird, diese auch immer missbrauchen wird?? … Oder trifft es zu, dass die Unbestechlichen ZU RAR GESÄT sind – und die meisten Abgeordneten im Parlament ihre Hauptaufgabe darin sehen, ausschließlich sich selbst und dem eigenen finanzkräftigen Klientel… Weiterlesen »

GrooveX
Mitglied
GrooveX

erzähl doch mal, was du konkret anders machen würdest oder haben wolltest, also nicht so umfassend, mehr alltagstauglich. politische betätigung, soziales engagement, gesellschaftliche aufklärung etc.

‘sind wir alle blöd geworden’, das mag als frage ganz nett sein und die weltliteratur liefert genug zitate, die das sowie alles andere vorstellbare nahelegen. was mir fehlt, ist ein ‘wir müssen öfter wählen gehen’ oder ‘nieder mit dem mieder’ oder auch was ganz anderes, aus dem eigenen geschöpftes.

anonym
Gast
anonym

@ GrooveX … Das ist sehr schwer zu sagen. Denn auf die Kräfteverhältnisse kann man als Einzelner (ohne jede „Redebefugnis im Namen anderer“) ja kaum Einfluss nehmen. Man unterliegt ja immer auch gruppendynamischen Prozessen – und in Zeiten, in denen „Teamarbeit“ angesagt ist (was ja nichts anderes bedeutet, als dass die wahren Verantwortlichen nicht mehr unmittelbar zur Verantwortung gezogen werden können) – wenn das, was dann u.U. gruppendynamisch „losgetreten“ wird, in eine Richtung läuft, die ursprünglich vielleicht auch von den Verantwortlichen so gar nicht unbedingt beabsichtigt war, dann lassen’s die Verantwortlichen ja meist einfach so laufen … und versuchen lediglich,… Weiterlesen »

anonym
Gast
anonym

(… Und meistens, wenn ich mich des Eindrucks kaum noch erwehren kann, dass es eigentlich Niemanden mehr gibt, der mir persönlich wirklich nahesteht (außer ich mir selbst), „rette“ ich mich, indem ich mir innerlich solche Lieder (wie beispielsweise das beiliegende) selber vorsinge…) (… Denn DIES ist in meinen eigenen Augen eine der aller größten Zumutungen, der man in dieser „Kultur“ ausgesetzt ist: Dass man nicht mal selbstbestimmt sterben darf [zumindest nicht, ohne andere Menschen mit einer gewaltsamen Todesform zu schockieren] – wenn man schon nicht selbstbestimmt leben durfte! [Denn nein, „ZU gern“ habe ich persönlich ganz bestimmt nicht gelebt; denn… Weiterlesen »

anonym
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anonym

… Und wage jetzt bitte NIEMAND, mich zu ermahnen, ich solle jetzt wohl besser Medikamente gegen “Depressionen” nehmen!!

Ganz im Gegenteil: Ich halte die überwiegende Mehrheit unserer Bevölkerung für seelisch schwer krank!!
Es ist mir unbegreiflich, wie man sich solchen Wahnideen (wie z.B., die kapitalistische Wirtschaftsordnung diene dem Menschen) widerspruchslos beugen und anschließen kann, um sich in der Massenherde, blind und fremdgesteuert, in den eigenen Untergang führen zu lassen.

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Anonym, Kopf hoch, du bist nicht allein:-)

anonym
Gast
anonym

Danke, Du Liebe/r !!

anonym
Gast
anonym

… Und (ebenfalls @ Schweigsam): GLEICHFALLS!!

anonym
Gast
anonym

@ Schweigsam

… Wenn dann immer mal wieder NIEMAND MEHR was „mit einem zu tun haben will“, weil man nun (infolge „mangelnder Anpassung“ so „tief gesunken“ sei, dass….)
… kommt mir dann immerhin so ’n Lied „zufällig“ zu Hilfe (das ich überhaupt erst vor 1,5 Jahren zum ersten mal gehört habe):

anonym
Gast
anonym

… Was unserem lieben Liedermacher allerdings nicht klar ist:

Um einem anderen Menschen wirklich in die Augen sehen zu können, muss man sich auf die eigene Optik verlassen.
Wer “irgendeinen” Partner wirklich sehen will, muss schon (gefälligst) die eigene Brille abnehmen. (… Und daher entweder näher rangehen, oder evtl. auch mal etwas mehr Abstand nehmen.)

Gruß.

anonym
Gast
anonym

… Wessen Liedern ich auch immer zustimme (oder sie mir auch innerlich vor summe), UNSERE Lieder habe ich bisher nie gehört, “Schweigsam”!!

anonym
Gast
anonym

… Klar höre ich sie. Aber niemand singt sie.

… Klar, es wird sogar zur “Kultur erhoben”: “Ja, wer auch nur EINE Seele sein nennt auf dem Erdenrund”…. (und wer’s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund.)

… Wer sich allerdings aus “dem Bund” zu stehlen habe, sind nun gefälligst die, die NICHT, wie alle anderen, ZWEI Seelen in der Brust haben ….

anonym
Gast
anonym

Sorry, ich erlaube mir, nach wie vor zu behaupten, dass ich selbst IMMER nur eine SEELE hatte. – Und dass ich mich immer darum bemüht habe, diese eine, meine, Seele zu bewahren.

anonym
Gast
anonym
anonym
Gast
anonym

(… “Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
“Halt’ Du sie dumm, ich halt’ sie arm!” …)

Thomas
Gast
Thomas

Es fehlt das Komplementärbild. Grenzenlose Einwanderung über Jahre mit Massendemonstrationen, Gewaltexzessen und Naziflaggen auf den Straßen. Genau das ich das Problem am Problem. Wir haben zwei Bilder, die wir auf gar keinen Fall haben möchten. So kann man kein Problem lösen.

Stellt sich die Frage, was für ein neues Bild wir haben möchten? Das wäre mal das erste in einer lösungsorientierten Debatte. Das Zweite ist, hat Deutschland die Macht dieses Bild zu erreichen usw..?

GrooveX
Mitglied
GrooveX

am problem gibt es nur ein problem, nämlich dass man es hat, wenn man es hat – oder so. was ihr wollt weiss ich nicht. ich will keine bilder, auch keine erreichen. früher hat man die auch eher erworben oder geklaut. na ja, ist auch ne art erwerb. und zuguterletzt, debatten sind niemals lösungsorientiert, immer interessenorientiert, also parteiisch.

Folkher Braun
Mitglied
Folkher Braun

Genau das Thema hat Norbert Häring auch schon beackert.

Max
Gast

Unabhängig von allen Gutmenschen und Wutbürgern geht es ums Geld.
Wer bezahlt die Flüchtlinge? Merkel versucht alle Deutschen dazu zu zwingen.
Wie wärs stattdessen mit freiwilligen Spenden?
Wär dann ausserdem sehr interessant zu sehen wie es um die Hilfsbereitschaft wirklich bestellt ist.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

du glaubst, es ginge um geld? mag sein, aber nicht um deines, jedenfalls nicht um dein geschäftsmodell. und bei freiwilligen spenden bin ich glatt dabei. ich hätte gerne das halbharte heldengewebe. dafür überlege ich mir, auch was zu spenden – schaumermal.

du meinst, fehlende hilfsbereitschaft vulgo dummdreister egoismus sollte nicht durch staatliche steuermaßnahmen ersetzt bleiben? tun sie aber, denn andersrum, das wissen wir, geht eine größere gesellschaft innerhalb kürzester zeit vor die hunde. tut sie. und du kannst mir dann ganz sicher keine halbharten heldengewebe mehr anzudrehen versuchen.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

heldengewebe = Der Stoff aus dem die Helden sind, oder was?

Ansonsten vermute ich mal das der Wind in diese Richtung weht:
Wenn Bürger den Sozialstaat untergraben. Die fatalen Wirkungen der neoliberalen Spendenkultur in den USA

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied
GrooveX

nee, ist ne eindeutschung eines seiner artikel (verkaufsobjekte, nicht geschriebenes zeuch!).

der wind riecht nicht gut.

Mordred
Gast
Mordred

tipp: gerade auf diesem blog wird in vielen artikeln extrem ausführlich über verteilung, steuern usw. diskutiert. einfach mal suchen 🙂

Reinhard Rinner
Gast
Reinhard Rinner

Nur so ein Gedanke…… In den schier unübersichtlichen Diskussionen und Statements der Politiker oder „Experten“ wird immerzu die Integration der Flüchtlinge beschworen. Es erweckt den Anschein, dass sich nun alles um Integration dreht. Um das Wie, Wo, Wer usw. Es wird vehement um gelungene und verfehlte Integration diskutiert. Was bedeutet aber Integration eigentlich? Soziologisch: Integration hebt den Zustand der Exklusion und der Separation auf. Integration beschreibt einen dynamischen, lange andauernden und sehr differenzierten Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens. Zusammenfügen und Zusammenwachsen also. Anmerkung: Bei Naturkatastrophen werden Menschen aus den betroffenen Gebieten evakuiert, untergebracht und versorgt um nach der Beruhigung der… Weiterlesen »

Andreas
Gast
Andreas

Eine Integration solcher Massen kann gar nicht gelingen. Integration geht nur über brauchbar bezahlte Arbeitsplätze, denn davon hängt die komplette Sozialisierung ab. Scheitert eine Integration in den Arbeitsmarkt, dann löst das eine Kette fataler Wirkungen aus. Zu nennen sind Perspektivlosigkeit, Isolation, permanenter Geldmangel, permanente Fremdbestimmtheit durch “Eingliederung” in unser Sozialsystem (was auf Dauer finanziell nicht tragbar ist). Ghettobildung, Bandenkriminalität etc. Machen wir uns nichts vor: das kriminelle Potential vor allem der Flüchtlinge, die aus den sog. Maghreb-Ländern kommen, ist hoch. Deutlich höher als dies bei einheimischen der Fall ist. Wer es nicht glaubt, kann es recherchieren. Wenn man also von… Weiterlesen »

Bremse
Gast
Bremse

[blockquote] Eine Integration solcher Massen kann gar nicht gelingen. [/bockquote] Europa könnte per Kontingentlösung 3-5 Mio. Menschen integrieren, “assimilieren”. Diese Zahl fiele gar nicht auf und würde die europäischen Sozialversicherungssysteme langfristig auf keine Probe stellen. Welche “Massen” kommen denn ? Ich habe noch kein auf Fakten stichhaltig geprüftes Rechenmodell gesehen. Um Europa kreisen Spionagesatelliten die Autokennzeichen aus dem All ablesen können. Wie viele Leute sind unterwegs ? Die kann man doch zählen ! Welche aktuellen Daten gibt es zum Vorfall in Köln ? Alles rechnet bereits auf einer Zeitachse “vor und nach Köln” was die Zuwanderungspolitik betrifft, aber niemand weiß… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@all

Das folgende passt zwar niocht direkt zum Thema, aber die Diskussion über Flüchtlinge lenkt bestens von weit wichtigeren Dingen ab, die uns noch mehr entmündigen.

http://krisenfrei.de/gefaehrlicher-fanatiker-dicht-am-ziel/

http://norberthaering.de/de/27-german/news/537-spd-bargeldverbot#weiterlesen

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Robbespiere THX für die Informationen. Mit scheint es allerdings so, dass dies auch ein Nebenkriegsschauplatz zu sein scheint. Die eigentliche wirtschaftliche Katastrophe ist laut Herrn Flassbeck dann fällig, wenn in Frankreich und Italien politische Kräfte in an die Macht kommen, die (aus ihrer Sicht vollkommen berichtigten) den € Austritt schnell und brutal vorantreiben. Das müssen diese großen Länder machen um weiteren Schaden von ihren Volkswirtschaften abzuwenden, den wir mit unserer Jahrzehnte lange Lohn/ Sozialdumping/ Exportweltmeister Politik angerichtet haben. Für Teutschland hieße das im Gegenzug via aufgewerteter “Neu DM” oder “Nord-€” zig Millionen Arbeitslose über Nacht, weil der Export fast komplett… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Heldentasse Die eigentliche wirtschaftliche Katastrophe ist laut Herrn Flassbeck dann fällig, wenn in Frankreich und Italien politische Kräfte in an die Macht kommen, die (aus ihrer Sicht vollkommen berichtigten) den € Austritt schnell und brutal vorantreiben. Der Austritt eines dieser Länder würde mit Sicherheit eine Kettenreaktion auslösen und der Euro wäre Geschichte. Eine eigene Währung mit nationaler Notenbank ist deren einzige Chance, ggü. Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu werden. Für Deutscland wäre das eine Katastrophe, aber vermutlich die einzige Möglichkeit, den Bürgern die Augen für die Dumpingpolitik der politisch Verantwortlichen zu öffnen. Wenn sie erkennen, dass die jahrelangen Senkungen von Löhnen… Weiterlesen »

GrooveX
Mitglied
GrooveX

das ist ganz klar die welle, auf der die petry reitet. der und allen anderen um ihre mark besorgten wutbürger ist nämlich alles egal, wenn sie nur endlich wieder in pfennigen rechnen dürfen. die nehmen auch die enormen verluste ohne mit der wimper zu zucken in kauf. die können sie dann immer noch locker den sozis ankreiden. hauptsache, wir kriegen unsere grenze, unsere sozialhilfe und unser geld wieder. dann wird nämlich alles gut. die goldreserven steigen, der ausländer muss wieder mal raus, jeder hat nen mercedes und nen gartenzwerg im vorgarten des am rande idyllisch gelegener deutscher dörfer stehenden einfamilienhauses,… Weiterlesen »

Bremse
Gast
Bremse

Man hat die Leute eben nicht per Volksentscheid gefragt ob sie ein Finanzgebilde Europa, ohne föderale und demokratische Strukturen wollen. Wenn sie sich nun in ihr kleinbürgerliches Idyll zurückziehen, zeigt dies den Wunsch nach Überschaubarkeit der Möglichkeiten. Für den lohnabhängigen Kleinbürger hat das jetzige Europa nicht mehr gebracht als Ärger. Ein solches Europa frei von demokratischer Anteilnahme, fördert nicht den Gemeinsinn. Was soll man gegen die Wutbürger aus der Provinz nun haben ? Man könnte sich über sie ärgern, weil sie wieder dumm genug sind um auf Lügenmärchen vom rechten Rand hereinzufallen, aber sonst ? Das Nationale, gar Nationalistische steht… Weiterlesen »

GrooveX
Mitglied
GrooveX

ja wenn das so ist… aber es geht nicht um ein kleinbürgerliches idyll, nur um das abziehbild eines kleinbürgerlichen idylls. so viele hübschen dorfränder haben wir gar nicht, um die ganzen horden verrückt gewordener ‘mein führer, wo bist du’-adeppten unterzubringen. da müssten schon zeltstädte aufgebaut werden. obwohl, doch, ja, das hätte was. was ich jetzt überhaupt nicht weiss, ähm, wann wurde nochmal das finanzgebilde europa gebildet? was ich noch viel weniger weiss, tja, wie war das nochmal mit den föderalen und demokratischen strukturen? wer hat sich denn da engagiert? oder ging es tatsächlich immer nur um billigwurst und deutsches reinheitsbier?… Weiterlesen »

Bremse
Gast
Bremse

[blockquote]
was ich jetzt überhaupt nicht weiss, ähm, wann wurde nochmal das finanzgebilde europa gebildet?
[/blockquote]

Da brauchen wir jetzt gar nicht ellenlang drüber lamentieren, dass eine Währungsunion ohne politische Union, Blödsinn ist.

Dies wird soweit von den Verantwortlichen auch eingestanden.

wschira
Mitglied
wschira

Bremse, wieso schaffen Sie es denn nicht, die Blockquota richtig zu setzen, es geht ganz einfach, man muss nur die entsprechenden Buttons anclicken.
Ich habe gedacht, Sie hätten zwei Universtätsabschlüsse und seien promoviert! 🙂

Bremse
Gast
Bremse

Ghostery und Brave filtern solche Elemente heraus. Auch ein unterdurchschnittlich begabter Mensch könnte erahnen, dass zwischen
[blockquote] und [/blockquote] ein Zitat stehen könnte.
Manche Ordnungsdeutsche offenbar nicht.

smukster
Gast

@Heldentasse: Sehe ich ähnlich. Allerdings ist das auch der Grund, weshalb die Südländer Zugeständnisse von Deutschland bekommen (werden), wenn sie vereint geschickt agieren, was nach der Bildung einer spanischen Mitte-Linksregierung verstärkt der Fall sein wird. Das muss aber langsam und unaufgeregt geschehen und nicht nach einem drastischen Nachgeben Berlins aussehen. Portugal ist interessant: Die Austeritätspolitik wird gerade über Bord geworfen, aber es guckt niemand hin. Deutschland und Co. haben einfach viel zu viel zu verlieren, wirtschaftlich und vor allem auch politisch. Der Euro war und ist vor allem ein Symbol für politischen Großmachtanspruch EUropas, und erst in zweiter Linie Instrument… Weiterlesen »

Suje
Gast
Suje

Mittlerweile bin ich immer mehr der Auffassung, dass dieses festgefahrene System der psychischen Manipulation auf allen Ebenen, das sich die asozial ideologisierte Oberschicht und das entmündigte Bürgertum gleichzeitig heran zieht, wohl nicht durch den letzten verbliebenen Rest der humanistischen Gegenöffentlichkeit – so sehr sie und die Menschen, die sich tagtäglich den Arsch dafür aufreißen, auch zu würdigen sind – durchbrochen werden kann.

Da sehe ich – gerade in Hinblick auf die heterophobe Reaktion der Mehrheit – eher noch ein offen diktatorisches System à la 1933 v2.0 auf uns zurollen.

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!

kreuzrotter
Mitglied
kreuzrotter

Man muss den Menschen gute Arbeitsplätze anbieten oder versuchen den noch halbwegs anständigen Unternehmern zu helfen, damit diese gegen die Konzernmacht bestehen können.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Was die Menschen benötigen ist zunächst ein funktionierender Sozialstaat, und das sollte m.E. eindeutig entkoppelt werden von den Arbeitsplätzen! Denn wenn aus welchem Grund es zu wenige “gute Arbeitsplätze” gibt, oder es zu wenige Menschen mit hinreichenden Qualifikationen für “gute Arbeitsplätze” gibt, sollten alle Menschen trotzdem würdig und gesellschaftlich teilhabend Leben können.

Wenn wir das nicht hinbekommen, und genau auf diesem fatalen Weg befinden wir uns schon lange Zeit, stirbt die Demokratie und was nachfolgt ist wahrscheinlich ein neuer Faschismus.

Beste Grüße

kreuzrotter
Mitglied
kreuzrotter

“Was die Menschen benötigen ist zunächst ein funktionierender Sozialstaat, und das sollte m.E. eindeutig entkoppelt werden von den Arbeitsplätzen!” Wer soll das in die Wege leiten bzw. beschließen? Die Politik, die von Wahlperiode zu Wahlperiode denkt? In unserem Land in dem die Parteien die größte politische Macht haben (durch das GG nicht beschränkt) und nicht etwa der Souverän (Stichwort Landes- und Bundeslisten bei Landtags- und Bundestagswahlen). Einzelne Menschen kann man bedrohen, bestechen, erpressen oder schlimmeres. Die Masse kann man nur täuschen. Wir alle können beim Einkaufen täglich eine Wahl treffen. Ob wir Konzerne (Unilever, MARS, Kraft Foods/Mondelez, Nestlé, Danone, Coca-Cola,… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Wer soll das in die Wege leiten bzw. beschließen?

In erster Näherung die PolitikerInnen die nach Deiner Meinung “anständigen” Unternehmen helfen sollten ;).
Wobei ich auf an eine vernünftige Besteuerung von allen Einkünften und Gewinnen, auch inkl. Erbschafts und Vermögenssteuer denke, die dann so ihren Betrag zum Sozialstaat leisten. Was IMO sogar leichter zu realisieren ist, bei entsprechendem politischem Willen und Mehrheiten, als rechtssicher zu formulieren was denn “anständigen” Unternehmen überhaupt sein sollen.

Ansonsten stimme ich Dir zu, aber sehe auch keinen Widerspruch von mündigen Verbraucher/ Selbsterzeugern vs. gerechtes Steuersystem.

Beste Grüße

seyinphyin
Gast
seyinphyin

“In der Silvesternacht sollen Gruppen von Männern in Köln Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt haben. Mittlerweile sind nach Angaben Bremers 924 Anzeigen eingegangen. 551 Menschen hätten angegeben, Opfer einer Sexualstraftat geworden zu sein.”
Ich sag ja, die bekommen die 1000 noch voll. 1000 Opfer. Und 35 mutmaßliche Täter. Vll sollte man eine Gegenkampage starten. Horde aus 1000 Deutschen bedrängt 35 Nordafrikaner. 😉

kreuzrotter
Mitglied
kreuzrotter

Was so vermutlich nicht in der Zeitung steht – ein sehr guter Kommentar von Daniela Dahn im aktuellen Nachdenkseiten-Interview: 26. Januar 2016 um 9:41 Uhr „Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch von Fluchtursachen schweigen“ Verantwortlich: … Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Gern. Eine Kölner Kollegin erzählte mir von einem Gespräch mit einem Polizisten, der sich ihr gegenüber beklagte, dass unter den Anzeigenden viele Trittbrettfahrerinnen aus dem rechten Milieu und sich in lauter Widersprüche verwickelnde Wichtigtuerinnen seien. Ein Interview oder auch nur eine Namensnennung lehnte er vehement ab, die Polizisten sind nach all der Kritik extrem verunsichert.… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

“Die Taten sind aber doch durch Anzeigen belegt.”

Hoffe mal, dass das nicht ernst gemeint war. Würden Anzeigen als Beleg für Taten gelten, hätte wir hier blanke Willkür.

kreuzrotter
Mitglied
kreuzrotter

Das könnte eine rethorische Frage gewesen sein. Man hätte dabei sein müssen oder ein Video des Interviews sehen, um sicher sein zu können wie Herr Wernicke diese Frage meinte. Aber ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass er sich der großen Zweifel bezüglich Silvester bewußt war.

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Ja, deswegen schrieb ich auch, dass ich exakt das hoffe und habe es nicht einfach nur verurteilt.

wschira
Mitglied
wschira

…findet man zumindestens nicht auf der ersten Ergebnisseite.

Ich habe dazu auch nichts auf nachfolgenden Seiten gefunden, was vermuten lässt, es soll nichts gefunden werden, damit die Leute nicht eben mal anfangen nachzudenken über die ganzen Wiedersprüche in dieser dubiosen Geschichte.

anonym
Gast
anonym

“Der Grundwiderspruch des Kapitalismus besteht im Widerspruch zwischen der gesamtgesellschaftlichen Produktion und der privatkapitalistischen Aneignung.” (Marx) (… Und wenn sich auf Seiten der Kapitaleigner nicht mehr “genug” Kapital aus der Produktion herausholen lässt, führt man Kriege, aus deren Zerstörungskraft dann weitere Gewinne generiert werden können…) In dieser Wirtschaftsform geht es nicht um den Menschen, es geht einzig und allein um die Akkumulation von Kapital. … Solange wir gesamtgesellschaftlich nicht versuchen, diesen Widerspruch zumindest zu verringern, solange werden wir’s m. E. immer nur mit den bitterbösen Auswüchsen dieses kapitalistischen Systems zu tun haben, …. Meiner Ansicht nach ist es so, als… Weiterlesen »

anonym
Gast
anonym

…. Und ich frage mich auch sowieso, wie viel von dem, was hier passiert, nicht eigentlich evtl. “bloß” inszeniert ist (?!?!) …. Wenn man sich mal überlegt, dass die dt. Großkonzerne Anfang der 30er Jahre allen Ernstes glaubten, Hitler sei als “Hampelmann” für ihre eigenen Interessen “gut zu gebrauchen” (?!?!) …. Und wer fragt sich nicht, wie es kommt, dass immer mehr Leute der AfD (und noch rechteren Gruppen) hinterher rennen, obwohl die AfD bereits anfangs öffentlich und für jeden vernehmbar verkündet hat, dass sie darüber nachdenke, das Wahlrecht für Arbeitslose und Rentner abzuschaffen (also genau für die Leute, die… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Och, so manche haben den großen Schnitt gemacht unterm Adolf. Klar, war blöd, dass man den Krieg verloren hat, davon ging man jetzt nicht aus. Aber hätte das geklappt: WUHU!

anonym
Gast
anonym
RBS-70
Gast
RBS-70

Interessantes Video: “Oberbürgermeister von Lahr bringt Russlanddeutsche gegen sich auf – wegen 1000 Neuer Flüchtlinge”: https://www.youtube.com/watch?v=i9ZP1lorzKo
Ich denke, der OB hat in diesem Fall Unrecht und wird hoffentlich bei der nächsten Wahl die Quittung für seine Worte bekommen.

The Joker
Mitglied
The Joker

Ein mutiger OB, der gegen den Mob der Straße kühlen Kopf behält.

Suje
Gast
Suje

Wenn man die simple Perfidie sieht, mit der große Menschengruppen bis zu ganzen Nationen(gruppen) psychologisch gelenkt werden (können), so wirken die 40er Jahre plötzlich wieder ganz nah.

Ein selbsterhaltendes System mentaler Manipulation in nahezu allen Lebensbereichen, das sich die asozial ideologisierten Machtpersonen/-strukturen und das entmündigte, illusionierte Bürgertum gleichzeitig für folgende Generationen heranzieht.

Der verbliebene Rest Gegenöffentlichkeit und Humanismus ist dabei der sprichwörtliche Furz im Wind.

Reinard Schmitz
Gast
Yossarian
Mitglied
Yossarian

OMG, das macht ja gerade tatsächlich die Runde… mal wieder Griechenland als Sündenbock. Ewig lassen die Menschen das sicher nicht mit sich machen. Das Projekt Europa wird wohl gerade endgültig vor die Wand gefahren.

Andreas
Gast
Andreas

Ein großer Teil der Flüchtlinge wird dauerhaft die Sozialkassen belasten. Was jetzt vielleicht noch finanziell tragbar ist, wird es schon mittelfristig kaum mehr sein. Der finanzielle Aspekt wird eine erste Grenze ziehen in Bezug auf die Belastbarkeit des Landes. Es geht natürlich nicht darum, dass dieses Land “aus allen Nähten platzt”. Weiterhin, ich habe an anderer Stelle schon darauf hingewiesen, wird auch die Akzeptanz der Bevölkerung eine Rolle spielen. Die Rechten erstarken zur Zeit vor allem wegen Merkels Politik des unkontrollierten und ungebremsten Zustroms von Flüchtlingen. Und es sind mitnichten nur Nazis, denen diese Politik der offenen Grenzen missfällt. Das… Weiterlesen »

Yossarian
Mitglied
Yossarian

Welche Relevanz haben denn bitte noch die Sozialkassen? Die Krise 2008 köchelt nach wie vor vor sich hin, keine Lösungen weit und breit, der ganze Süden Europas versinkt in Arbeitslosigkeit und Rezession und hat bereits hunderte von Milliarden verschlungen… die passenderweise nur an den Finanzmärkten angekommen und das Karusesll noch ein bisschen weiter beschleunigt haben. Davon ab hat man die Sozialkassen ja nun wahrscheinlich weit früher dem Markt geopfert und wenn uns unsere gigantischen Exportüberschüsse dann irgend wann auch noch mal um die Ohren fliegen, dann ist hier in Deutschland eh erstmal Schicht an allen Fronten. Ne sorry, aber die… Weiterlesen »

The Joker
Mitglied
The Joker

Ein großer Teil der Flüchtlinge wird dauerhaft die Sozialkassen belasten

Ein großer Teil der Rentner wird dauerhaft die Sozialkassen belasten.
Ein großer Teil der Kinder wird dauerhaft die Sozialkassen belasten.
Ein großer Teil der Arbeitslosen wird dauerhaft die Sozialkassen belasten.
Ein großer Teil der Behinderten wird dauerhaft die Sozialkassen belasten.
Sollte man da nicht die Abschiebe-Kriterien sinnvoll erweitern? 😉

t.h.wolff
Gast
t.h.wolff

Mit Verlaub: das ist Kokolores. Geraucht?

Johannes
Gast
Johannes

“Derzeit sind die Kritiker der aktuellen Flüchtlingspolitik zumindest mit den auf den ersten Blick besseren Argumenten ausgestattet.” Das mag daran liegen, daß es keine deutsche Flüchtlingspolitik gibt. Grenzen auf und “Wir (Ihr!) schaffen das!” ist keine aktive Politik, sondern ein passives Aussitzen. Merkel ist dafür bekannt, aber in dieser Situation wirkt der Faktor Zeit verschärfend. “Die Grenzen dicht zu machen, ist sehr konkret und klingt für alle, die es hören wollen, naheliegend.” Zumal es im Rest der Welt funktioniert. Wie weit es in Europa noch funktioniert, wenn Deutschland als Sammelbecken wegfallen würde, ist eine andere Frage. Trotzdem ist es nicht… Weiterlesen »

kreuzrotter
Mitglied
kreuzrotter

Konkrete Hilfe für Flüchtlinge und für Ureinwohner: Wohnraum wird im Osten seit Jahren zerstört, um die Mietspiegel für die Vermieter und Besitzer von Wohnimmobilien oben zu halten. Da werden ganze Häuser oder auch nur Geschosse abgerissen, damit sich die Menge des verfügbaren Wohnraums immer schön unterhalb der Menge des Wohnraumbedarfs befindet. Kenne das z.B. aus einer größeren Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, weil ich dort einige Jahre gewohnt habe. Und die ganzen leerstehenden Millionen an Quadratmetern von Büros in ganz Deutschland sind da gar nicht mitbetrachtet. Und dann gibt es noch freie Grundstücke in Städten, die ebenfalls aus Spekulationsgründen nicht bebaut werden.… Weiterlesen »

Max
Gast
Max

Lieber Herr Wellbrock,
das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut! Blenden Sie ab und an mit einem Tischfeuerwerk, ist Ihnen hier ein Blattschuss gelungen.

Dieser “Style” steht Ihnen besser!

l.g.

hart backbord
Gast
hart backbord

Diese EU wird ohnehin in zwei, drei Jahren schrumpfen. Erst kommt der Brexit, dann werden wohl weitere Staaten aussteigen. Auf arte lief vor ein paar Monaten eine Dokufiction dazu.
Die gute alte 80er Jahre-EG mit 10 oder 12 Staaten erscheint heute ja geradezu als Idealzustand.

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Diese EU wird ohnehin in zwei, drei Jahren schrumpfen. Erst kommt der Brexit, dann werden wohl weitere Staaten aussteigen.

Ja, natürlich. Sind die Engländer erst einmal raus, werden sie sich sofort daran machen, weitere Länder von der EU abzuspalten.

Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir eine deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können.

(Quelle: Sunday Correspondent, 16. Septemer 1989)

Wer in der Mitte Europas in Frieden leben möchte, muss für eine Auflösung der BRD sein.

Jörg
Gast
Jörg

Ja, natürlich. Sind die Engländer erst einmal raus, werden sie sich sofort daran machen, weitere Länder von der EU abzuspalten. Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir eine deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können. (Quelle: Sunday Correspondent, 16. Septemer 1989) Wer in der Mitte Europas in Frieden leben möchte, muss für eine Auflösung der BRD sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Heartland-Theorie Lies mal den Link, dann weißt du, warum GB gegen ein starkes Deutschland war.… Weiterlesen »

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Lies mal den Link, dann weißt du, warum GB gegen ein starkes Deutschland war.

Thema ist bekannt. Aber von “war” kann keine Rede sein. Das ist heute immer noch so.

wschira
Mitglied
wschira

Das gilt auch für die USA, wie Stratfor-Chef George Friedmann am 4.2.2015 in einer Rede vor dem “Chicago Council” ausführte. Daraus:

Deswegen würden US-Regierungen seit einem Jahrhundert versuchen, ein solches „deutsch-russisches Bündnis zu verhindern“. Dies geschehe aktuell mit einer Geopolitischen Linie zwischen dem Baltikum und dem schwarzem Meer, bestehend aus pro-amerikanischen Staaten, die Deutschland und Russland geographisch und politisch voneinander trennen würden.

(Inzwischen hat Friedmann seine Anteile an Stratfor verkauft und kann sich wohl “anderen Betätigungen zuwenden”).

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Auch bekannt. Nach einer Auflösung der BRD wäre interessant zu erleben, wen sie sich dann als Feindbild aussuchen.

wschira
Mitglied
wschira

Sie sind ein Schwätzer. Wer hat denn auch nur im Ansatz davon geredet, dass die BRD sich auflösen könnte und ich die BRD als Feindbild habe? Es war von den USA die Rede, und da stimmt in der Tat, dass ich nicht zu den Obama-Zäpfchen wie Sie gehöre.

Yossarian
Mitglied
Yossarian

“Und wenn ein Land nicht mitmachen will, könnte es sich eventuell „freikaufen“, wobei genau zu prüfen wäre, unter welchen Bedingungen das der Fall sein könnte. Der dafür zu zahlende Preis (der keinesfalls symbolisch sein dürfte, sondern effektiv wirken müsste) könnte direkt in aktive Flüchtlingshilfe gehen (dazu weiter unten mehr).” Also die Variante kann ich mir in keinster Weise so vorstellen, dass man da am Ende von sowas wie Solidarität sprechen kann. Deutschland kauft sich frei und Länder wie Griechenland, die noch nicht mal mehr ihr eigenes Volk vernünfig versorgen können und dank Austerität auch keinerlei Spielräume dafür haben, geschweige denn… Weiterlesen »

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Deutschland kauft sich frei und Länder wie Griechenland, die noch nicht mal mehr ihr eigenes Volk vernünfig versorgen können und dank Austerität auch keinerlei Spielräume dafür haben, geschweige denn sich selbst aus der Nummer rauskaufen könnten, kriegen dann Millionen von Flüchtlinge vor die Tür “gekippt”?

Na ja, Deutschland kauft sich zur Zeit ganz gewiss nicht frei. Aber dass 3 Mrd. Euronen in die Türkei gehen und nicht nach Griechenland, ist schon ziemlich befremdlich.

Yossarian
Mitglied
Yossarian

Ich bezog mich auf den Vorschlag ein solches Konzept als Ansatz zu sehen. Natürlich kauft sicht Deutschland gerade nicht frei, würde das aber sicher gerne tun, denn solidarisch ist an der deutschen EU Politik wahrlich gar nichts… Griechenland und fast der gesamte Süden können davon ein Lied singen.

R_Winter
Mitglied
R_Winter

Die Hilflosigkeit ist auch hier im Artikel und bei alle Kommentaren zu greifen. Es gibt keine generelle Lösung der Wanderungsbewegungen. Wir können nur extreme Verwerfungen glätten. JW hat in dem Artikel einen Satz gebracht und gegen Dummheit und Gier versagen alle bekannten Mittel: Mit Krieg wird Geld verdient, mit Krieg wird Macht ausgeweitet. Dieses seit über 2000 Jahren bekannt. Eine langfristige Lösung kann nur ein gesellschaftliches Umdenken bringen: Plan B: … sind mehrere hundert Menschen an diesem Wochenende in Paris zum »Ersten Internationalistischen Kongress für einen Plan B in Europa« gekommen. Redner waren Intellektuelle, Gewerkschafter, linke Politiker und andere Persönlichkeiten… Weiterlesen »

Rudi
Gast
Rudi

Tom W. Wolf schreibt: “Hier wird auch medial viel Panikmache betrieben, denn es ist ja keineswegs so, dass unser Land aus allen Nähten platzt vor lauter Flüchtlingen.” Das ist so ein Allerweltsargument, mit dem nichts anzufangen ist, weil kein Maß genommen wird. Damit macht man höchstens Stimmung. Und das können die evangelischen Grünen genau so gut. Bei wie vielen Menschen platzt “unser Land” aus allen Nähten? Tunesien hat 67 Einwohner pro Quadratkilometer, Frankreich 103, Deutschland 227, Gaza-Streifen 5.045. Nehmen wir letztere Zahl als Maß, käme man in D auf bald zwei Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner. Unbestritten ist, dass der Gaza-Streifen… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Es geht hier nicht um Fläche. *seufz*

Bremse
Gast
Bremse

Es gibt keine “Lösung”. Was soll denn überhaupt gelöst werden ?
Welches Ziel ist vorgegeben ? Das wird unbeschwert so weitermachen können wie bisher ?

Ich verweise diesbezüglich auf einen Artikel vom “Christoff?” Butterwegge auf den Nachdenkseiten. Er erklärt sehr anschaulich das wir es mit einer Völkerwanderung zu
tun haben, nicht mit einer “Flüchtlingskrise”……”Flüchtlingskrise” klingt nach
zeitlich und räumlicher Begrenzung und “in-den-Griff-bekommen-können”.

Dies ist jedoch nicht der Fall.

Man könnte noch bedingt von “Lenkung” sprechen. Eine “Lösung” ist nicht möglich.

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Er erklärt sehr anschaulich das wir es mit einer Völkerwanderung zu
tun haben…

Ja, genau. Kannste nix machen, musste halt erdulden. “Just grin and bear it.” Full Merkel-style!

(Die “Völkerwanderung” bestand m. W. aus organisierten Gruppen, die sich mit Waffengewalt neue Lebensräume eroberten. Das waren auch keine Völker sondern eher Multi-Kulti-Horden.)

Bremse
Gast
Bremse

[blockquote] Ja, genau. Kannste nix machen, musste halt erdulden. “Just grin and bear it.” Full Merkel-style! [/blockquote] Merkel versucht Europa zu erhalten. Sie weiß, dass ein Hochschnellen der europäischen Grenzen, Schengen erübrigt und infolge dessen der Euro überflüssig wird. Im worster als worst case steigen die Briten, gefolgt von weiteren Ländern. aus. Europa wäre beerdigt. Nun fällt ihr das sehr spät ein, nachdem sie aus Deutschland einen Elefanten im europäischen Porellanladen gemacht hat, aber immerhin. Nur die Nachbarstaaten haben ihr nicht verziehen, weshalb eine europäische “Flüchtlingslösung” mit Kontingenten nicht in betracht kommt, bis jetzt. Ich fühle mich einem “Merkel-Style” deshalb… Weiterlesen »

R_Winter
Mitglied
R_Winter

@Bremse

Welcher Style darfs denn sein, bitteschön ?

Atlanik-Brücke e.V a´la Merz……

Bremse
Gast
Bremse

Das ist Personenkult mit anderen Vorzeichen. Ein Füherkult mit einem Minus davor. “Wenn denn nur die Merkel wegwäre, wären alle Probleme
schnell gelöst”. Sowas skandieren rechte Rattenfänger, aber sei es drum,
wers glaubt.

Das ist der selbe Stuss, wie sie überhaupt erst gewählt zu haben. ( In Deutschland glaubt man ja daran, Kanzler direkt mit einem Häkchen ins Amt heben zu können )

Ich würde es dem Merz aber gern gönnen auf die Schnauze zu fallen.
Nur ist damit niemandem geholfen.

The Joker
Mitglied
The Joker

Bevor Friedrich Merz aus dem Ruhestand geholt wird, wird eher Ente Lippens bei Rot-Weiß Essen reaktiviert.
Oops!

Bremse
Gast
Bremse

Ente taucht im Sturm wenichstens watt. Kannze vom Merz nich sagen.

wschira
Mitglied
wschira

(Die “Völkerwanderung” bestand m. W. aus organisierten Gruppen, die sich mit Waffengewalt neue Lebensräume eroberten. Das waren auch keine Völker sondern eher Multi-Kulti-Horden.) Mal ein bisschen Nachhilfe in Geschichte nehmen, könnte nichts schaden. Die Völkerwanderung wurde ausgelöst durch mongolische Eroberungszüge, die die Völker im heutigen Osteuropa dazu brachte, nach Westen auszuweichen (Goten, Vandalen, Burgunder und andere). Das waren Völker und keine Multi-Kulti-Horden. Auch haben nicht alle neue Lebensräume erobert, sondern wurden von lokalen Fürsten für Dienste in deren Armeen mit Land belohnt, z.B. Wikinger im Dienst des Oströmischen Kaisers. Für manche Leute könnte es schon löhnend sein, beispielsweise die oft… Weiterlesen »

Bruder Johannes
Gast
Bruder Johannes

Mal ein bisschen Nachhilfe in Geschichte nehmen, könnte nichts schaden.

Der Wikipedia-Artikel ist dazu zwar recht lang aber ziemlich sachkundig, Du neunmalkluger Naseweis.

Für manche Leute könnte es schon löhnend sein

Na, wer soll da löhnen?

wschira
Mitglied
wschira

Haben wir schon mal die Säue zusammen gehütet, dass Sie mich duzen?
Was steht denn in Wikipedia? Dass die Völkerwanderung eine Multi-Kulti-Veranstaltung war? Ich lach mich schlapp.

Übrigens, wenn Sie Tippfehler finden, dürfen Sie die behalten.

Cedrik M.
Gast
Cedrik M.

Hilfe vor Ort wäre z.B. der Türkei 3 Md. Euro zur Errichtung von Lagern zu geben. Wieviel hat die Rettung der Finanzinvestoren den europäischen Steuerzahler gekostet. Diese Finanzinvestoren hatten in griechische Staatsanleihen investiert, die einen höheren Zins boten als z.B. deutsche Bundesanleihen. Als diese dann notleidend wurden, hatten sich die Investoren, darunter auch viele Banken verspekuliert und wurden gerettet. Nicht Griechenland wurde gerettet, Banken und Fonds wurden gerettet. Dabei weiß doch jeder halbwegs gebildete Mensch, dass ein höherer Zins auch immer ein höheres Ausfallrisiko beinhaltet. Dieses Risiko wurde von Frau Merkel der Allgemeinheit übertragen. Daher frage ich mich, was Frau… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Wer weiß: Assad und Russland schaffen gerade Fakten in Syrien. Wäre ja interessant, wenn man dort gerade unser “Problem” löst.

Jörg
Gast
Jörg

Glaub ich nicht, die wenigsten, die zu uns kommen, sind ja Syrer, von Merkels Facharbeitern, Ingenieuren und Ärzten mal ganz zu schweigen.

Die Afghanen, Pakistanis, Balkanesen und Afrikaner hält weder der Russe noch der Assad auf.

Und die Schleusermafia wird schon Mittel und Wege finden, damit ihr Geschäft nicht austrocknet.

André B.
Gast
André B.

Mal ehrlich: Keiner hat eine Lösung. Die Situation im Nahen und Mittleren Osten ist komplett verfahren, in Afrika ist sie es sowieso meist. Keiner überblickt mehr, wer wo welche Interessen hat, wer mit wem paktiert und warum. Natürlich kann man sagen, daß man den Leuten besser dort hilft, wo sie leben. Aber wie geht das praktisch? Beispiel Syrien: Assad will man nicht, na gut. Den IS will man auch nicht, na gut. Also hilft man z. B. den Kurden und “gemäßigten Rebellengruppen” (schöne Formulierung, aber wer ist das eigentlich?) mit Waffen usw. Die kommen aber auch schonmal auf die Idee,… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Mal ehrlich: Keiner hat eine Lösung.

M.E. ist das so nicht richtig! Man tut nämlich so als ob man Lösungen hätte z.B. den sogn. “Krieg gegen den Terror” inkl. diverser “Regime Changes”, und macht damit genau das was die ernsten Probleme für Europa erst heraufbeschworen hat! Damit werden die falschen Lösung zum eigentlichen zum Problem.

Im Kontext:

https://youtu.be/jlXR7s3REZ0

Beste Grüße

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Kriege beenden und zusammenarbeiten, würde die meisten Probleme der Menschheit lösen.

China hat nebenbei nur ein Drittel der Ackerfläche pro Bewohner zur Verfügung wie Europa – und hat es letztlich auch durch den “Großen Sprung” (und einen Starken Staat, man staune) geschafft, dass es dennoch keine Hunterkatastrophen mehr gibt.

Zum einen: Respekt, das muss man erstmals schaffen, während wir hier rumschreien. Zum anderen macht das die Investitionen Chinas im Ausland mehr als verständlich. Will gar nicht wissen, was hier in Europa los wäre, wenn wir plötzlich 2/3 der Ackerfläche nicht mehr nutzen könnten. Würden uns gegenseitig die Schädel einschlagen…

Jörg
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Jörg

China hat nebenbei nur ein Drittel der Ackerfläche pro Bewohner zur Verfügung wie Europa – und hat es letztlich auch durch den “Großen Sprung” (und einen Starken Staat, man staune) geschafft, dass es dennoch keine Hunterkatastrophen mehr gibt. Das soll jetzt ein Witz sein, ja? Der “Große Sprung nach vorn” war die größte Hungerkatastrophe in der Geschichte der Menschheit. https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Sprung_nach_vorn Aber is klar, wenn viele verhungert sind, können die den Überlebenden auch nichts mehr wegfuttern. Zum anderen macht das die Investitionen Chinas im Ausland mehr als verständlich. Die Chinesen invenstieren so gut im Ausland, daß die dort ortsüblichen korrupten Cliquen… Weiterlesen »

seyinphyin
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seyinphyin

Das ist kein Witz, weil wie gesagt: Es war die letzte dieser Art. Vorher hatte China immer wieder Hungerkatastrophen, danach nicht mehr. Sprich, so blutig er war, im Endeffekt hat er funktioniert. China fand damals raus, dass sie 100(!) Millionen mehr Menschen hatten als gedacht. Muss man sich auch mal vorstellen, aber das geht schlichtweg nicht. Dann kamm eine Missernte dazu, wogegen man nichts machen kann, das ist halt Natur und dann ein politisches Chaos, angefeuert von Gier, Angst, Korruption usw, was die Lage dann umso mehr verschärft hat. Aber China hat es überwunden. In Indien verrecken die Menschen immer… Weiterlesen »

kreuzrotter
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kreuzrotter

Hallo seyinphyin, in dem folgenden Film Grünes Erwachen: Im Reich der Mitte – Doku HD (52min23) wird erklärt, dass eine angeordnete Maßnahme von Mao, die millionenfache Tötung von Sperlingen (Spatzen), letztlich eine große Hungersnot zur Folge hatte (30 Millionen Menschen verhungerten), weil sich dadurch Insekten (Heuschrecken etc.) explosionsartig ungehindert vermehren und ausbreiten konnten und die Ernten vernichteten – auch Jahre später noch. Kein Mensch kann beim Kampf gegen die Natur gewinnen, aber beim Arbeiten mit der Natur werden viele Dinge möglich. Ein Gärtner in Kalifornien zeigt wie man auf wenig Fläche große Mengen ernten kann (ohne Kunstdünger, ohne Pestizide und… Weiterlesen »

aquadraht
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aquadraht

Diese Propaganda über den Grossen Sprung ödet an. Die Behauptung, das sei die grösste Hungersnot der Menschheitsgeschichte gewesen, mag in Wikipedia stehen, es bleibt trotzdem Blödsinn. Eine gute Darstellung der statistischen Probleme findet sich hier: http://blog.hiddenharmonies.org/2013/02/02/did-millions-die-in-the-great-leap-forward-a-quick-note-on-the-underlying-statistics/ Es wird dabei klar, dass die vor allem von der US-Demographin Bannister fanatisch verteidigte Zahl von 30 Millionen “abnormal deaths” eine obere Schätzung darstellt (die Zahlen selbst deuten auf eine Zahl von 12-16 Millionen), dazu eine Differenzrechnung gegenüber der Bruttomortalität (crude death rate) vor, nach und während des Grossen Sprungs. Unerwähnt bleiben dabei Naturkatastrophen wie die Huanghe-Überschwemmung im Jahr 1960, die mindestens Hunderttausende bis… Weiterlesen »

seyinphyin
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seyinphyin

Exakt…

kreuzrotter
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kreuzrotter

Danke für das Zurechtrücken meines Wissens!

Ich komme leider gerade nicht dazu mich auch noch zum Thema Großer Sprung einzulesen. Es wäre glaube ich sicher interessant. Nichtsdestotrotz denke ich, dass unter Mao auch dem Narrativ “mehr Maschinen = mehr Produktion = mehr Natur ” Vorzug gegeben wurde vor der intensiveren Beschäftigung MIT der Natur. Darauf lässt ja schon diese Vogel-Vernichtungsaktion schließen.

Bremse
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Bremse

[blockquote]
China hat nebenbei nur ein Drittel der Ackerfläche pro Bewohner zur Verfügung wie Europa.
[/blockquote]

China kauft im großen Stil, Land in allen Teilen der Welt um den Leuten vor Ort zu diktieren was darauf anzubauen ist. Für die exterritoriale, imperialistische Landnahme ist China sehr bekannt. Das weiß aber offenbar nicht jeder.

Die westlichen Industrieländer machen es jedoch nicht besser. Für deren Agrosprit wird weltweit Raubbau betrieben und die angestammte Bevölkerung von ihrer Scholle vertrieben.

Die Geschichte vom “großen Sprung” muss aus alter DDR-Literatur “zu Schulungszwecken ” stammen .-)

seyinphyin
Gast
seyinphyin

“China kauft im großen Stil, Land in allen Teilen der Welt um den Leuten vor Ort zu diktieren was darauf anzubauen ist. ”
Ja und das davor zitieret ist der Grund dafür. Und natürlich ist klar, dass der Besitzer dann dikitiert, was angebot wird, das ist ja der Sinn von Landerwerb, dass man darüber bestimmen kann, sonst könnte man es auch lassen.

Bremse
Gast
Bremse

[blockquote]
China hat nebenbei nur ein Drittel der Ackerfläche pro Bewohner zur Verfügung wie Europa.
[/blockquote]

Weshalb soll deine Behauptung dann richtig sein ?

Weil ein zusammenhängender Zaun nicht genügen würde um das Territorium Chinas zu umgrenzen, oder warum ?

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Verstehe den Kommentar nicht wirklich. Das ist so, dass China nur so 0,08ha/Einwohner hat, hat Europa 0,25ha/Einwohner. Dies wird dann auch noch von Wüstenbildung bedroht, weshalb China da enorme Anstrengungen unternimmt, siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Chinas_Gr%C3%BCne_Mauer. Aber auch sonst sieht sich China eben nach mehr Ackerfläche in der Welt um, denn eigentlich sollte man für eine sicher Versorgung eher 0,16ha/Einwohner haben. Niemand sagt, dass China da sonderliche Rücksicht auf Länder nimmt, wo sie dieses Land kauft, aber sie kaufen es nun Mal und diese Länder verkaufen es eben. Das ist so oder so ein anderer Punkt. Die Relation von Ackerfläche zu Einwohner… Weiterlesen »

Bremse
Gast
Bremse

[blockquote] Das ist so oder so ein anderer Punkt. Die Relation von Ackerfläche zu Einwohner aber macht es nun Mal durchaus verständlich, dass China sich dermaßen umsieht. [/blockquote] Es ist ein Eingriff in die Ernährungssouveränität eines Fremdstaates. Im Rahmen eines weitgehend, bereits globalen Freihandels, ist solches Vorgehen als ein imperialistisches zu bezeichnen. Man könnte Nahrungsmittel zu fairen Preisen problemlos hinzukaufen. Ich hatte zuvor bereits darauf hingewiesen, dass westliche Industrienationen diesbezüglich nicht anders vorgehen. Wenn ich einem Land, auf eigenem Grund die Nahrungsmittelproduktion streitig mache, geht es vielmehr um Macht und der Grundlage zur Destabilisierung eines Landes. Mit der Beschlagnahme von… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Nein, ist es (per se) nicht, wenn der Staat oder vorherige Eigentümer es verkauft. Es ist Teil der Souveränität, dass man sein Eigentum verkaufen darf. Und es bleibt dabei: 0,16ha/Einwohner sollte es sein, China hat nur 0,08ha/Einwohner. Sie haben 7% der Ackerfläche für ~22% der Bevölkerung der Welt. (Russland hat nebenbei 0,84ha/Einwohner, Australien 2,0) Sorry, das hat erstmal 0 mit Macht zu tun. Wenn wir woanders Ackerfläche kaufen um irgend einen Scheiß anzubauen, obwohl wir schon 0,25ha/Einwohner haben, DAS ist nicht zu verantworten. Heißt nicht, dass Chinas handeln in verschiedenen Teilen der Welt deswegen sauber ist, aber erstmal der Handel… Weiterlesen »

smukster
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smukster

Das Problem ist weniger Agrosprit (der auch, ja) als der hohe Fleischkonsum – die Tiere müssen ja irgendwas fressen. In China steigt er in den letzten 20 Jahren ebenfalls rasant, eben typisches Zeichen von Wohlstand.

Aktuelle Zahlen dazu wären jetzt interessant, dürfte aber schwierig sein, weil es teilweise gekauft/ gepachtet wird, teilweise sind es einfach langfristige (vermute ich einfach mal?) Lieferverträge zB für Soja aus Brasilien.
Welches Land nutzt wieviel Ackerfläche im Ausland?

lumpazivagabundus
Gast
lumpazivagabundus

Man kann die Sache drehen und wenden wie man sie will, … Ein toller Mann, N. Chomsky, hat es doch auf den Punkt gebracht: „Der Neoliberalismus ist das vorherrschende Paradigma der politischen Ökonomie unserer Zeit […] mittels derer es einer relativ kleinen Gruppe von Kapitaleignern gelingt, zum Zwecke persönlicher Profitmaximierung möglichst weite Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu kontrollieren. Ursprünglich galten Reagan und Thatcher als die Hauptvertreter neoliberaler Politik, doch seit zwei Jahrzehnten ist der Neoliberalismus weltweit auf dem Vormarsch, und seine Prinzipien sind von Parteien der Mitte ebenso übernommen worden wie von denen der traditionellen Linken und Rechten. Diese Parteien… Weiterlesen »

Sukram71
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Sukram71

Ich denke, der Weg auf internationale Weise das Problem zu lösen ist richtig. Also z B der Türkei oder dem Libanon Geld geben, damit die die Flüchtlinge besser versorgt und die dort bleiben. Wenn Flüchtlinge kommen dann ist es eben so. Das kann man kaum verhindern es sei denn, man errichtet eine stark überwachte Mauer. Was man aber sollte ist, abgelehnte Asylbewerber und straffällig gewordene Flüchtlinge konsequenter abschieben. Natürlich nicht nach Syrien. Aber Tunesier, Marokkaner und Ägypter kann man ruhig dort hin abschieben. Und Asylbewerber aus dem Balkan kann man auch schneller wieder zurück bringen. Dafür darf die Bundesregierung auch… Weiterlesen »

hart backbord
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hart backbord

Dumm nur, wenn Erdogan mit dem Geld weiter den IS erfreut und zugleich den Krieg gegen die Kurden intensiviert…

kreuzrotter
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kreuzrotter

Wenn es in Marokko, Tunesien und Ägypten einigermaßen okay ist, warum kommen dann Menschen aus diesen Ländern nach Europa?
Und genauso und noch viel seltsamer ist doch, dass Menschen vom Balkan zu uns flüchten. Wir haben denen doch Freiheit, Frieden und Menschenrechte durch den NATO-Krieg 1999 im Kosovo gebracht sowie durch Unterstützung der Kriege in Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina (Sarajevo). Warum kommen diese Menschen jetzt hierher?

Mordred
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Mordred

Wenn es in Marokko, Tunesien und Ägypten einigermaßen okay ist, warum kommen dann Menschen aus diesen Ländern nach Europa? das wäre überhaupt die frage, welche während des registrierungsvorgangs gestellt werden sollte. darüber würde ich gerne mal ne siginfikante statistik sehen. sind die alle aufem holzweg indem sie meinen, dass hier jeder ne wohnung, job etc. bekommt? oder ist das leben dort derart perspektivlos, karg und ggf. gefährlich, dass es tatsächlich schöner ist, hier mit nen paar € fuffzich in containern zu hausen? wenn letzteres der fall ist, ist es de facto schlicht unmenschlich sie zurückzuschicken.die frage wäre dann, ab welchem… Weiterlesen »

Bruder Johannes
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Bruder Johannes

darüber würde ich gerne mal ne siginfikante statistik sehen.

Um Himmels willen! Bloß keine Transparenz! Außerdem müsste man im Ergebnis dann ja wirklich tätig werden.

Yossarian
Mitglied
Yossarian

Weil es dort nicht generell einigermaßen ok ist. Kannst dir ja mal eine halbe Stunde Zeit nehmen und nur das Thema Westsahara nachrecherchieren.

kreuzrotter
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kreuzrotter

Das Problem kenne ich, es geht glaube ich um Rohstoffe in dem Gebiet.

Yossarian
Mitglied
Yossarian

Der Konflikt geht etwas weiter, denn dort leben Menschen, sofern man das halt Leben nennen kann und dummerweise meinen die, dass das deren Land wäre und Marokkos Anspruch illegitim sei.
Ich hatte vor etwas länger Zeit mal das Vergnügen das vor Ort “bewundern” zu dürfen. Die Menschen haben dort teilweise in Erdlöchern gehaust. Wenn die UN da nicht ein paar Beobachtertruppen hätte, dann möchte ich nicht wissen wie weit Marokka da noch gehen würde…

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Jörg

Ein guter und verständlicher Artikel, THX!

Kurz: es gilt, menschlich zu agieren und zu reagieren. Besonnen. Überlegt. Ohne pauschale Verurteilungen. Wenn das gelänge, wäre einiges erreicht.

FACK! Und etwas prägnanter und griffiger möchte ich das was sonst noch im Artikel steht so zusammenfassen: Eine gute und menschliche Lösung besteht darin, dass man die Fluchtursachen (und das ist nicht immer Krieg!) bekämpft und nicht die Flüchtlinge!

Beste Grüße

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Ja, wäre schön, gut und richtig, aber das sind linke Spinnereien.

Heute bei Phönix kam sogar hier und da mal die Opposition vor. Naja, die Grünen. Mehrfach. Denn die LINKE kommt ja genau mit solchen absurden Thesen wie Sie daher, tztz.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Genau! Im Grunde weiß doch jedes Kind das die linken Spinner und feigen Humanisten, inkl. der hinterhältigen Pazifisten, die eigentliche Ursache für Krieg, Tod und Not sind. Werft diese pösen Purschen sofort zu Poden, oder noch besser gleich den Krokodilen zum Fraße vor!

Beste Grüße

wschira
Mitglied
wschira

Bevor ich begriffen habe, dass Ihr Beitrag sarkastisch gemeint ist, habe ich begonnen, am Sinn des Lebens zu zweifeln. Aber jetzt ist die Welt wieder in Ordnung.

PS, Sie sollten sarkastische Beiträge für solch naive Gemüter wie mich kenntlich machen. 🙂

Reinard Schmitz
Gast

Die bitterste und brutalste “Lösung” blieb im Artikel ausgespart. Weil sie natürlich unter keinen Umständen eine Lösung sein darf, nehme ich an. Aber denken müssen wir sie. Dass Menschen unter Kriegszustand flüchten und weiter flüchten werden, ist so, das ist nicht zu vermeiden, nicht aufzuhalten. Sie werden weiter kommen. Wenn sie nirgends unterkommen sprich aufgenommen werden, dann passiert was mit ihnen? Es passiert das, was schon seit Jahren passiert und was wir zulassen beziehungsweise partiell bewusst und willentlich befördern: wir lassen sie sterben. Wir verwandeln unsere Grenzregionen sehenden Auges in konzentrationslagerähnliche Gebiete. Die einzige Lösung ist daher die Herstellung lebenswerter… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

dass große und damit machtrelevante Teile der Bevölkerung unsere restdemokratischen Prinzipien und Kulissen niederreissen werden, wenn akzeptablen und vor allem humane Lösungen versucht werden.

Es wird leider nichts helfen (aber Schaden kann es aber auch nicht) genau hier, an dieser wichtigen Stelle zu erwähnen, dass gerade wir Teutschen in dunkelster Vergangenheit in letzter Konsequenz durch so eine verderbliche und inhumane Haltung in großen Teilen selber zu Flüchtlingen wurden.

Beste Grüße

Sukram71
Gast
Sukram71

Gerade als ich den Text fertiggestellt habe, las ich, dass Frauke Petry von der AfD die Aussetzung des Artikels 16 a des Grundgesetzes fordert. Wir seien, so Petry, „nicht mehr Herr im eigenen Land.“
Ich lasse diese Aussage unkommentiert.

Artikel 16a Grundgesetz ist für die meisten Flüchtlinge sowieso irrelevant. Wegen Absatz 5 im Artikel 16a Grundgesetz.

(5) Die Absätze 1 bis 4 stehen völkerrechtlichen Verträgen von Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten nicht entgegen,… (zB Genfer Flüchtlingskonvention)

wschira
Mitglied
wschira

Ob das irrelevant ist oder nicht, darum geht es doch gar nicht. Es geht um die allgemeine Haltung der braunen Horden zum Grundgesetz.

Jan Moltke
Gast
Jan Moltke

Am deutschen Wesen kann die Welt nicht genesen. Weder mit Hitlers Methode noch mit Merkels. Wir sind ein Prozent der Weltbevölkerung. Mindestens zwei Drittel der Erdbewohner leben schlechter als wir. Ist das unsere Schuld?
Und selbst wenn wir schuldig oder mitschuldig wären, so können nicht Millionen und mehr nach Deutschland kommen. Es muss Schluss sein mit dem rotgrünen Merkelwahn, denn heute gehört uns Deutschland und morgen der halben Welt.

Mordred
Gast
Mordred

oO? wie braun bist du denn?

hart backbord
Gast
hart backbord

Der Typ ist gefrustet, weil die Pegida-Zahlen immer weiter runter gehen.

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