Good bye, Deutsche Bank!

Die Deutsche Bank will sich mal wieder neu erfinden. Bis 2020 wollen die Deutschbanker ihre operativen Kosten um 3,5 Milliarden Euro pro Jahr senken. Da die Turbobanker mit der Postbank und ihren 14 Millionen Privatkunden nichts mehr anfangen können, will man sich nun von ihr trennen. Jeder dritten Filiale der Deutschen Bank droht ebenfalls das Aus. Stattdessen will man sich „wieder“ stärker dem Investmentbanking widmen. Diese Nachrichten sorgten quer durch die politische Landschaft für teils harsche Kritik. Warum eigentlich? Die Deutsche Bank setzt nun doch nur um, was sie seit Jahren anstrebt – die vollständige Mutation von einer deutschen Universalbank zum größten Spieler im internationalen Finanzcasino. Wir sollten unser Bild von dieser Bank gründlich überdenken.

Mal ganz ehrlich: Passt Oma Krawuttke, die zu Beginn jedes Monats ihre magere Rente im nahegelegenen Discounter bei der „Postbankfiliale“ in bar abhebt zum Image einer Bank, die sich selbst als wichtigste und größte Investmentbank der Welt sieht? Wohl kaum. Mit Oma Krawuttke lassen sich keine zweistelligen Eigenkapitalrenditen erzielen und ihr Kontostand erlaubt noch nicht einmal mit viel Phantasie die Perspektive auf ein lukratives Beratungsgespräch zu den schönen innovativen Produkten aus dem Zauberkasten des Private Bankings. Warum kaufte die Deutsche Bank dann überhaupt vor nicht einmal fünf Jahren die Postbank? Es ging wohl vor allem darum, die 14 Millionen Privatkunden als Verhandlungsmasse im damals noch akuten Poker um Staatsgarantien und die Einlagensicherung ins Portfolio zu nehmen. Eine Universalbank, die unter anderen die kleinen Ersparnisse von 14 Millionen Postbankkunden verwaltet, hat hier natürlich bessere Karten als eine Hochglanz-Investmentbank ohne direkte Überschneidungen zum Kleinsparer. Den Poker hat die Deutsche Bank gewonnen, nun braucht sie die Postbank nicht mehr. Der normale Kunde ist der Deutschen Bank schon lange ein Dorn im Auge.

Wann genau der Wechsel der Deutschen Bank von einer Universalbank zur Investmentbank begonnen hat, ist schwer zu sagen. Der wohl letzte traditionsorientierte Chef der Deutschen Bank war wohl Alfred Herrhausen unter dessen Ägide die Deutsche Bank in der alten BRD zum Marktführer im Privat- und Geschäftskundenbereich wurde. Unter seinem Nachfolger Hilmar Kopper griff die Deutsche Bank bereits nach den süßen Früchten des Shareholder Value. Komplett umgesetzt wurde die 180-Grad-Wende jedoch erst von Rolf Breuer.

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R_Winter
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R_Winter

Jens, einer der besten Artikel, denn Du je geschrieben hattest. Alle Abgeordneten sollten es lesen, auch wenn die Fakten bekannt sind Den Poker hat die Deutsche Bank gewonnen, nun braucht sie die Postbank nicht mehr. Der normale Kunde ist der Deutschen Bank schon lange ein Dorn im Auge. Richtig und viel Milliarden Euros hat der Steuerzahlen indirekt (z.B. über die HRE gezahlt? Die DB hatte an den Vorgängern der HSR ihre faulen Papiere abgeladen und wie viel Mrd. Dollars hatte die DB in USA erhalten?) Leider stehen die Spitzen der DB dafür in München nicht vor Gericht – sie sollten… Weiterlesen »

Rückstoss_Rudi
Gast
Rückstoss_Rudi

Jens, einer der besten Artikel, denn Du je geschrieben hattest

Um Gottes Willen…..

R@iner
Gast
R@iner

Auch nett: Jutta Ditfurth – Schmährede Deutsche Bank – ethecon Tagung 2013

Farbenseher
Gast
Farbenseher

Das ist doch eindeutig antisemitisch und völkisch, diese vollkommen undifferenzierte Hetze gegen eine ehrbares Kreditinstitut!

R_Winter
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R_Winter

@Farbenseher
Die Mafia bezeichnet sich als “ehrenhafte/ehrbare Gesellschaft” und Wolfgang Hetzer hat aus Erfahrungen das Wort “Finanz-Mafia” in seinen Büchern genutzt. Die “ehrenwerte/ehrbare” DB hat seit 2008 6 Mrd. $ wegen Rechtsverstöße gezahlt und in München stehen vor dem Landgericht fünf “ehrenhafte/ehrbare” Herren der DB.

wschira
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wschira

Also wie ich Farbenseher aus seinen Posts kenne, ist sein Beitrag Sarkasmus pur.

Lazarus09
Gast
Lazarus09

München stehen vor dem Landgericht fünf “ehrenhafte/ehrbare” Herren der DB.

Und werden es auch als unbescholtene Victory Gesten verlassen … m(

Farbenseher
Gast
Farbenseher

Wenns nach mir ginge, wäre die DB enteignet vor morgen früh, keine Sorge. Aber die Frau Ditfurth hat da in letzter Zeit recht merkwürdige Ausfallerscheinungen entwickelt hinsichtlich der “Konkurrenz” auf dem aufklärerischen Sektor. Irgendwie sieht sie rot und nur noch braune Brut, wenn irgendwo die FED erwähnt wird.

Sonst find ich sie eigentlich super, alles was sie über die Grünen, Gauck oder die DB gesagt hat, unterstütze ich aus vollstem Herzen.

Kalle
Gast
Kalle

Naja, das sind die kruden Theorien, die von den Antideutschen verbreitet werden. Kritik and Kapitalismus, Banken, Finanzmafia, FED, USA, Israel, etc. pp. ist alles antisemitisch. Persönlich finde ich das vollkommen schwachsinnig. (Allein die Idee, dass man durch das Kritisieren von Bankstern “antisemitisch” sein soll, entlarvt die tatsächliche antisemitische Grundhaltung des Antideutschen. Wenn ich einen Bankster kritisieren, kritisiere ich sein Gebaren und das System. Geschlecht, sexuelle Orientierung, Nationalität, Religionszugehörigkeit, etc. sind mir dabei vollkommen egal. Für den Antideutschen scheint aber jeder Bankster ein Jude zu sein. Anders ist die Kritik an der Kritik nicht zu verstehen.) So absurd diese Theorien sind,… Weiterlesen »

der Doctor
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der Doctor

“Finanz-Mafia”

Dieser Begriff an sich ist falsch, denn zwischen der deutschen Bank und der Mafia gibt es einen Entscheidenden Unterschied:die Mafia hat einen Ehrenkodex.
Die kriminelle Energie des DB-Vorstandes erkennt man gerade jetzt sehr schön daran, das sie die Summe,die sie jetzt für Rechtsstreitigkeiten bereitstellt(3,5 Milliarden) durch Fillialschließungen und Entlassungen wieder herein holen will. die Bankangestellte verliert ihren Job wegen der kriminellen Energie ihrer Chefs

Lazarus09
Gast
Lazarus09

der Doctor

………. “Finanz-Mafia”

Dieser Begriff an sich ist falsch, denn zwischen der deutschen Bank und der Mafia gibt es einen Entscheidenden Unterschied:die Mafia hat einen Ehrenkodex.

..aber keine staatliche Unterstützung sowie Legitimation …vom legalisieren von Raubzügen und Bereicherung will ich erst gar nicht anfangen, da können auch die schlimmsten Geldstrafen aller Zeiten nicht darüber hinwegtäuschen da die Herren des Geldes diese Strafen lachend auf ihre Mitarbeiter umlegen und/oder sozialisieren .. gegen die neofeudalen Finanzfaschisten ist die Mafia in der Tat eine “ehrenwerte Gesellschaft”

Vogel
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Vogel

@R@iner
Danke für’s Link. Dass die DeuBa sehr viel Dreck am Stecken hat, wusste ich, die Details, die Dittfurth aufzählt, waren mir allerdings nicht mehr präsent. DeuBa, Flick, Quandt & Co. reich geworden und geblieben durch die Nazis und Kriege!

Bissiness äs juschuel! Und die Völker sagen MÄH (frei nach Latze)

Lazarus09
Gast
Lazarus09

Der DAX ist diese Woche mehrfach durch die 12000-er Decke geschossen. Deutsche Investment Berater malen sabbernd ein DAX-Ziel von 15.000 bis Mitte des Jahres an die Wand. Nach dem Anstieg in der ersten beiden Monaten um fast 20% noch mal ein Sprung von gut 25 %. Damit hätten die Besitzer von DAX-Aktien ihr Vermögen schon im ersten Halbjahr 2015 um fast die Hälfte erhöht. BOooOOAAHH uns gehts gut !11! Alles gut, Produktivität gestiegen in Besserdeutschland ?.. Nein natürlich nicht ,die EZB flutet mit monatlich 60 Milliarden Euro für „Vermögenswerte“ und vergroessert das Zombie-Problem Das Geld fließt statt in Realwirtschaft direkt… Weiterlesen »

Mod
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Mod

@Jens Berger, danke für den Einblick in die Deutsche Bank und um auf Lazarus09 zu entgegnen, als der DAX in den 1999/2000 Jahren mal die 10.000 Decke erreichen konnte, die war quasi schon Spürbar geworden nachdem er auf 9000 gewandert war, platze die IT-Blase herein und war es nicht auch die Telekom und deren Anleger die bei ca 20 DM einstiegen und bei 125 DM pro Aktie so ungefähr die Zahlen, immer noch nicht aussteigen wollten? Der DAX sackte auf die 3000 zurück. 1983 kollabierte von Galens SMH-Bank, da man einem Kreditbetrüger ins Netz ging, der damals die Frankfurter Finanzszene… Weiterlesen »

Lazarus09
Gast
Lazarus09

Mod Simpel Finanzmarktkrise, und das Kernproblem heißt: Geldschöpfung ohne Wertschöpfung. Die Finanzmärkte machen ihre Gewinne mit Wetten, und Wetten auf Wetten. Ein Verein wie die Deutsche Bank schöpft nach wie vor den überwiegenden Teil ihres operativen Gewinns irgendwas um ca 60% ,aus sogenanntem Investmentbanking ,ein anderes Wort für Casino. Also weiter fette Boni und fette Renditen™ für eine perverse Finanzwirtschaft ihre Anteilseigner und geschätzten Investoren™, die immer unmittelbarer aus den Taschen der Steuerzahler finanziert werden. Dafür werden die Risiken und Kosten des Systems mit mehr oder weniger durchsichtigen Propaganda Maßnahmen und inzwischen auch mit Gewalt brutalstmöglichst sozialisiert. Und “unsere” Marionetten… Weiterlesen »

Rainer N.
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Rainer N.

Ach, Deutsche Bank … lange her, nach meiner Lehre bis zur Einberufung habe ich da in der Effektenabteilung gearbeitet …

… bin nach dem Bund dann lieber nicht mehr dahin zurück gegangen.

Sikke Loling
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Sikke Loling

Im Falle SMH Schröder Münchmeyer Hengst war es die IBH-Holding von Horst-Dieter Esch.

The Joker
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The Joker

Muss das nicht “Schröder Maschmeyer Ferres” heißen? 😉

Sikke Loling
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Sikke Loling

Greift jetzt die Boulevardisierung auch nach dem Spiegelfechter?

The Joker
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The Joker

Dafür fehlen hier aber noch Fußball-Liveticker und Meldungen über das Royal Baby. 😉

The Joker
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The Joker
Robbespiere
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Robbespiere

Guter Artikel, den sollte sich jeder “normale Kunde” der DB und Postbank gründlich durchlesen und dann schleunigst in Richtung Sparkasse oder Volksbank wechseln, bevor er meistbietend an an den nächsten Blutsauger verkauft wird. Wie im Artikel beschrieben, dienen die Kleinkunden den Eigentümern der privaten Grossbanken lediglich als Schutzschild gg. den Staat, um im Falle von Mißwirtschaft und Fehlspekulation die finanzielle Verantwortung nicht mit dem eig. Vermögen tragen zu müssen, sondern die Verluste sozialisieren zu können. Die Deutsche Bank hätte ohne die Hilfe der Steuerzahler schon längst das zeitliche gesegnet, genauso wie die Commerzbank. Dank Merkel, Steinbrück und Konsorten wurde diese… Weiterlesen »

schwitzig
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schwitzig

@Robbespiere

Die Deutsche Bank hätte ohne die Hilfe der Steuerzahler schon längst das zeitliche gesegnet, genauso wie die Commerzbank.

Der Witz dabei: Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass die Deutsche Bank eine der wenigen sei, die nicht “gerettet” werden mussten :-)).

Lazarus09
Gast
Lazarus09

Public relations campaigns according to the research and findings of Edward Bernays 😉

How to “mäh” like a pro 😛

Vogel
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Vogel

@Latze09

How to “mäh” like a pro 😛

YMMD

wschira
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wschira

Ich steh mit “määh” auf dem Schlauch. Wird das Blog ausser bisweilen von Trollen auch noch von Schafen oder Ziegen heimgesucht? 🙂

Lazarus09
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Lazarus09

wschira

Ich schreibe gerne “Mäh” als Synonym für die braven kritiklosen devoten Mitläufer in der Herde, von denen es viel zu viele gibt. Die Mauer von Beliebigkeit, devoter Untertanenmentalität gepaart mit vorrauseilendem Gehorsam , des Denkens entwöhnt.
Frei nach Tucholsky “Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten” … besser jetzt ..?

Robbespiere
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Robbespiere

@schwitzig

Der Witz dabei: Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass die Deutsche Bank eine der wenigen sei, die nicht “gerettet” werden mussten :-)).

Sie selbst wohl nicht, aber ihre Beteiligungen waren wohl etwas…..ähem notleidend.
Man hat es bei den öffentlichen Statements nur leider “vergessen” zu erwähnen. Waren halt wieder mal nur “Peanuts”:-)

There`s no Buisiness like Showbuisiness

Lazarus09
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Jacques Roux
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Jacques Roux

Mäh!

Lazarus09
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Lazarus09

Pssssst ….. ein zackiges aber leises [Mäh] sonst merkt der Feind noch was .. wo der Michel doch schon medial mobil macht 😉

https://youtu.be/qPGe5_jof3U

Lazarus09
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Lazarus09

….. Gut das es kämpferische Gewerkschaften in Deutschland hat … und Gewerkschaftsbonzen die verstanden haben 😉

Robbespiere
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Robbespiere

@Lazarus09 ….. Gut das es kämpferische Gewerkschaften in Deutschland hat … und Gewerkschaftsbonzen die verstanden haben 😉 Das hatten wir hier auch schon Mal. Die DGB-Gewerkschaftsbonzen haben längst die Seite gewechselt. Es ist eben Alles nur eine Frage des Preises. Der “Dolchstoss” in den Rücken der Arbeitnehmer muss sich wenigstens finanziell lohnen. Man kennt das Spiel ja von freigestellten Betriebsräten, die urplötzlich ein deutlich höheres Einkommen haben, als es ihrer vorherigen Tätigkeit entspricht. Dafür stimmen die dann Sachen zu, die ganz im Sinne der Geschäftsführung sind und in aller Regel zu Lasten der Belegschaft gehen. Was den feinen Herrn Bsirske… Weiterlesen »

Lazarus09
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Lazarus09

Robbespiere

Das hatten wir hier auch schon Mal.

Alles hatten wir über die letzten Jahre schon und zwar ein paarmal auf dem neoliberalen Siegesmarsch der neo-feudalistischen Kapital-Herrschaftskaste durchs beste Deutschland aller Zeiten und der Welt , aber solange der ausgeMERKELte räudige Köter Volk bei jedem Tritt in die Eier nur aufjault statt sich umzudrehen und zu beißen .. aber das hatten wir auch schon *abwink*

Sisyphosarbeit statt Augiasställe ausmisten ….

Robbespiere
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Robbespiere

@Lazarus09 aber solange der ausgeMERKELte räudige Köter Volk bei jedem Tritt in die Eier nur aufjault statt sich umzudrehen und zu beißen .. aber das hatten wir auch schon *abwink* Da hat sich die pseudochristliche Gehirnwäsche der letzten rund 1500 Jahre durch die Kirche im Verbund mit einer machtgierigen Herrenkaste voll ausgezahlt. Durch Zwangsmissionierung und Kontrolle der Geistlichen bis ins letzte Gehöft wurden freiheitsliebende “Barbaren” mit Hilfe einer Religion, die den Lohn des Leidens und den Verzicht auf persönliche Rechte ins Jenseits verschiebt, zu zahnlosen Wölfen umerzogen, die bis heute glauben, sie seien wehrlose Lämmer. Nur wenn wir Willens sind,… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Lazarus09 Tja, die Strafen nützen leider nix , da ja Alles gerade so weiterläuft wie gehabt. Gewinne und Boni laufen bestens. Die Hauptverantwortlichen sind die Aufsichtsräte, in denen die Eigentümer der Banken sitzen. Solange die nicht angeklagt und in Haft genommen werden (wie auf Island), geht das Casinospiel weiter. Und nicht zu vergessen die Regierungen, die den Finanzmarkt und die Banken erst so liberalisiert haben, dass derartige Geschäfte überhaupt möglich sind. Die Ackermann-Sympathisantin Merkel hat schon dafür gesorgt, dass das Treiben der Spekulanten nicht gestört wird. Zu der mangelnden Bereitschaft der durch finanzielle Haftung betroffenen Bevölkerung auf die Barrikaden zu… Weiterlesen »

Lazarus09
Gast
Lazarus09

Robbespiere

Darauf einen Chomsky

Die Herrschaft der Herrschenden ..

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Lazarus09

Sehr treffende Aussage von Noam Chomsky.

Aber wie der Volksmund weiß:
Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht
oder
Hochmut kommt vor dem Fall
oder
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es könnt geladen sein.

Je sicherer sich die Herrschenden sind, Alles im Griff zu haben, umso hochnäsiger und leichtsinniger werden sie. Und je höher der Flug, umso tiefer der Fall.

Kalle
Gast
Kalle

Je sicherer sich die Herrschenden sind, Alles im Griff zu haben, umso hochnäsiger und leichtsinniger werden sie. Und je höher der Flug, umso tiefer der Fall. http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilien_de_Robespierre#Ende_des_Terrors.2C_Sturz_und_Hinrichtung YMMD Seit dem Ende des Kalten Krieges scheinen “unsere” Eliten jede Scham zu verlieren. Seit man dem Russen/Ossi nicht mehr vorgaukeln muss, dass im Westen alles besser ist, hat man vergessen, warum soziale Politik überhaupt eingeführt wurde. Bismark hatte noch angst von linken und revolutionistischen Strömungen. Unsere heutigen Herrschenden haben davor keine Angst. Dementsprechend sieht ihre Politik aus. In der heutigen Gesellschaft lässt sich das Volk ja auch hervorragend steuern und dumm halten.… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Kalle In anderen Worten: Zumindest in D scheinen ihre Hochnäsigkeit und Leichtsinn gerechtfertigt. Leider. Mäh. Abwarten und Tee trinken, heißt die Devise. Der Arbeitsplatz-und Sozialabbau geht mit immer schnelleren Schritten voran und betrifft längst nicht mehr nur die Unterschicht. Ab 2030, wenn das Rentenniveau auf 43% absackt, werden bis zu 40% der Rentner Grundsicherung beantragen müssen und finanzieren soll es dann natürlich wieder die Mittelschicht. Geld ist der Stoff, der die Ungleichheit verursacht, der Mangel an Geld aber wird viele von uns gleich machen, nämlich gleich arm. Ob sich die Reichen dann noch in ihrem Fell wohlfühlen werden? Man wird… Weiterlesen »

wschira
Mitglied
wschira

Hallo, Herr Berger, aus welchem Verbrecheralbum haben Sie denn das Bild zu Ihrem Artikel? Passt bestens, nur fehlen da noch einige Herrschaften.

schwitzig
Gast
schwitzig

@wschira
Ackermann sieht meistens nicht wie ein Verbrecher aus. Ackermann hat sich auch bitterlich weinend darüber beschwert, dass er in Deutschland Personenschutz benötigt.

Daraus kann Messerscharf gefolgert werden, dass in Deutschland die Verbrecher Mimikri beherrschen und von der Justiz und ihren Organen vor Verbrechensbekämpfern beschützt werden :-).

Ich würde Herrn Ackermann gerne einen kleinen Waldausflug finanzieren:

http://www.rtdeutsch.com/18449/international/waldbrand-vor-tschernobyl-widerspruechliche-angaben-zur-gefaehrlichkeit-der-situation/

http://www.spiegel.de/panorama/tschnernobyl-schwerster-waldbrand-seit-22-jahren-a-1031191.html

Da kann er mal so richtig strahlen.

Lazarus09
Gast
Lazarus09

schwitzig

Von der Justiz war noch nie etwas zu erwarten oder hat jemand davon gehört das Freisler gegen Hitler ermittelt hat ..?

..und noch eine Schmankerl aus den ende 60′

Jacques Roux
Gast
Jacques Roux

Von der Justiz war noch nie etwas zu erwarten

Yo, das weiß man jetzt sogar in Afghanistan:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-angriff-kunduz-opfer-scheitern-erneut-mit-klage-a-1031434.html

Lazarus09
Gast
Lazarus09

..Die Herrschaft der Herrschenden und die Arroganz der Macht

anyway … move on folks, nothing 2 c here ..all legal

jowi
Mitglied

Martin Sonneborn bei der DB fand ich auch nicht schlecht:

alexios
Gast
alexios

Schade dass man “deutsch” nicht wie eine Marke schützen kann. Es gibt Spreewälder Gurken, doch unter dem Label “deutsch” kann man jeden Dreck verkaufen und die deutsche Vergangenheit hilft dabei mit.

Als Hiergeborener bekommt man schließlich den Dreck wieder übergeschüttet, nachdem die Medien ihn vorher mit Zuckerguss überzogen haben.

The Joker
Mitglied
The Joker

Deutsche Bank?
BND-Skandal?
Nepal-Beben?
Bringt doch mal was Positives. 😉
Applaus, Applaus…

Lazarus09
Gast
Lazarus09

Moin das liegt voll im Trend ,in einer Umfrage störten sich 28,6 Prozent an zu vielen Negativ-Meldungen.

Also weniger Realität, mehr Konfetti ! Mäh !!

Ich stell mal hier einen Eimer ab …

Vogel
Gast
Vogel

Brecht hatte recht!

ola
Gast
ola

wenn man sich an die Umstände des Kaufes erinnern mag…. Ich zahle gerne für diese Bank…. immer und immer wieder.

Thrombo
Gast
Thrombo

Vielen Dank für diesen hervorragenden Artikel! Wann genau der Wechsel der Deutschen Bank von einer Universalbank zur Investmentbank begonnen hat, ist schwer zu sagen. Für mein Empfinden begann der Wechsel just Ende der 90´er Jahre, als das Privatkundengeschäft abgespaltet wurde in die “Bank 24 AG”, die dann später zur “Deutsche Bank 24” umbenannt wurde. Dieser Wechsel verwunderte und prägte mich, weil ich zu dieser Zeit ein kurzes aber intensives Intermezzo mit denen unterhielt – und ich dachte nanu, was ist denn hier los? Ab diesem Zeitpunkt begann ich deren Aktivitäten aufmerksamer zu verfolgen und wurde, was meine damalige Einschätzung anbetrifft,… Weiterlesen »

schwitzig
Gast
schwitzig

@Thrombo

Jemand sagte mal sinngemäß: Der wahre Verbrecher sei nicht der, der eine Bank ausraubt

Das war wohl Brecht, auf den Vogel schon hingewiesen hat.
Aus der Dreigroschenoper:

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?

Thrombo
Gast
Thrombo

@Vogel

´tschuldigung Vogel. Eben habe ich deinen Kommetar da oben gelesen und ma´ geguckt was der schrieb, der gute Bertold. Und siehe da, es passt.

Wörtliches Zitat: “Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank”?

Warum schreibste das nich gleich dahinne? menno.

Thrombo
Gast
Thrombo

Mann schwitzig, zwei doofe ein Gedanke.

Endlich wieder einig nach dem Bautenzugdesaster. 🙂

schwitzig
Gast
schwitzig

@Thrombo

Endlich wieder einig nach dem Bautenzugdesaster. 🙂

Oh! Ein Bowdenzug ist ein Baudesaster? Uhm – gut – kommt natürlich auf den Blickwinkel an :-).
Oder wenn man wie Du die Strasse mit dem Ohr nimmt … 🙂

Thrombo
Gast
Thrombo

@Schwitzig

Ja, da ist was dran.

Oder wenn man wie Du die Strasse mit dem Ohr nimmt … 🙂

Ein imposanter Impakt an´s eine Ohr und dann aus dem ander´n wieder ´raus. Dabei schwabbelt´s Hirn bedenklich und zerstört bestimmt die eine oder andere Gehirnwindung so, wie die darin befindlichen Synapsen (obwohl eine Gehirnerschütterung hatte ich nicht davon getragen). Deine Bedenken sind also berechtigt.

Thrombo
Gast
Thrombo

@schwitzig

Eben, beim Spazieren gehen an der recht frischen Luft mit meinem Hund, ist mir plötzlich eingefallen, dass ich dir zu unserem speziellen Thema doch noch was schreiben sollte.

Beim Ohrenbremsen ist bestimmt eine Menge Schaden in meinem Hirn entstanden. Aber das unbeschädigte Areal, welches unerfreuliche Lebenserfahrung, verursacht durch impertinente Zeitgenossen speichert und doch immer noch einen intakten Draht zum ebenso heilen Rachezentrum pflegt, sagt mir folgendes: Dich kriech´ ich noch Purche. Wart´s nur ab, du! 🙂

PS.: Sach ma´, hat das´n Grund, dass du so sparsam mit Zwinkersmilies umgehst? 😉

OAlexander
Gast
OAlexander

Vor nunmehr über 80 Jahren hatten die Herren Carter Glass und Henry B. Steagall die Idee, dass es gut sein könnte die Investmentbankaktivitäten von regulären Tätigkeiten getrennt zu halten, Das funktionierte sehr lange sehr gut. US-Präser Bill Clinton dachte, das wäre alles von der Zeit überholt. Der ist heute sehr reich, und einige andere auch. Der Rest der Welt empfindet großteils Einbussen an realem Einkommen. Die Briten haben den längsten ungebrochenen Einkommensverfall seit Zeiten Königin Victorias zu Verzeichnen, Südeuropa ist in einer Depression die weit über das hinausgeht was in den 1930ern vorging. Die Abtrennung der Postbank von der DB… Weiterlesen »

Very Serious Sam
Gast
Very Serious Sam

“unter seinem Nachfolger Hilmar Kopper griff die Deutsche Bank bereits nach den süßen Früchten des Shareholder Value.” naja. Die Früchte gigen die meiste Zeit vor allem an die leitenden Angestellten und die Investmentzocker, aber sicher nicht an die Shareholder. Ich habe das vor einigen Jahren mal recherchiert. Das weltweite Durchschnittseinkommen der damals rund 77.000 Deutschbanker lag bei rund 149T€, also dem drei-vierfachen der Durchschnittseinkommen eines vergleichbar großen Unternehmens der Realwirtschaft. Dabei gab es eine extreme Spreizung der Gehälter, die Investmentbanker haben den Durchschnitt massiv nach oben gezogen. Die Bank wurde von innen ausgeplündert, dank Breuer, Ackermann, Jain und Konsorten. Aktienkurs… Weiterlesen »

jowi
Mitglied

Anders ist das bei Beteiligungsgesellschaften wie z.B. BlackRock, die sich an Unternehmen der Realwirtschaft beteiligen. Gerade wurde im Livestream der Pleisweiler Gesprächen Blackrock erwähnt, es ist der größte Aktionär an der DB! Großaktionäre gemäß § 21 Abs. 1 WpHG – aktueller Stand 25. September 2014: * BlackRock, Inc., New York, hält 6,62% Deutsche Bank-Aktien. * 25. Juni 2014: Paramount Services Holdings Ltd., British Virgin Islands, hält 5,83% Deutsche Bank Aktien. https://www.db.com/ir/de/content/aktionaersstruktur.htm Blackrock hat sich in Deutschland massiv eingekauft, da kann es einen fast gruseln. Beim Wikipedia-Artikel zu Blackrock ist ein toter Link zu dem Film “Geld regiert die Welt”, den… Weiterlesen »

schwitzig
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schwitzig
jowi
Mitglied

@Schwitzig

Vielen Dank, den Artikel muss ich verpasst haben, wie kann das einem treuen Leser passieren ;-).

Muss doch mal sein (Jens Berger) Büchlein kaufen!

Mir dämmert gerade so einiges (besser spät als nie).

schwitzig
Gast
schwitzig

@jowi

Muss doch mal sein (Jens Berger) Büchlein kaufen!

Lohnt sich definitiv – mittlerweile gibt es das wohl auch als Taschenbuch. Ich habe die teure Version mittlerweile drei mal gekauft – einmal für mich, zwei mal als Geschenk :-).

The Joker
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The Joker

Aber Ihr müsst zugeben: die Sonnenbrille ist schon cool. ;-p

Christoph Jehle
Gast
Christoph Jehle

Wenn die Deutsche Bank jetzt die Postbank verkaufen will, dann handelt es sich jedoch nicht mehr um die Postbank, die man zuvor gekauft hatte. So wurde der Zahlungsverkehr, der im Betriebs Center für Banken (BCB) auch den Zahlungsverkehr für andere Banken übernommen hat, aus den Postbank-Gruppe in die Deutsche-Bank-Gruppe überführt und soll jetzt auch nicht an die Börse gebracht werden, sondern bei der Deutschen Bank verbleiben.

schwitzig
Gast
schwitzig

@Christoph Jehle
Ich denke, dass es vordienlich darum geht, das lästige Geschäft mit finanziell weniger potenten Kunden zu veräußern. Zumal gerade bei der Postbank verhältnismäßig viele Hartz-IV-Empfänger und andere Arme ihr Konto haben.
Die Filetstücke stößt die Deutsche Bank logischerweise nicht ab und wird sie auch nicht in irgendeinem windigen Wettbüro der Organisierten Kriminalität (Börse) riskieren.

GrooveX
Mitglied
GrooveX

die klassischen postbankkunden sind tatsächlich die rentner! das war nämlich früher eine art postmonopol.

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