Grüße aus der Wohlstandssphäre

»Drecksloch« sagt man nicht, Mister President! Man fabriziert zwar welche in Entwicklungsländern, gibt ihnen dann aber neutrale Namen: »Globalisierung« zum Beispiel. Oder »Freihandel«.

Die halbe Welt schien schockiert: Nein, das gehe nun wirklich nicht, dass der US-Präsident Entwicklungsländer als »Shitholes«, als »Dreckslöcher« bezeichne. Ob nun die Vereinten Nationen oder aber Staatsleute aller Herren Länder, die Trump gemeint haben könnte: Die Empörung war groß. Auch bei den US-Demokraten regten sich Widerworte, der Präsident müsse da schon etwas mehr Pietät walten lassen. Nun ist freilich klar, dass dieser Mann überhaupt keinen Hehl aus seinem rassistischen Menschenbild macht. Er benutzte dieses Wort vor allem deswegen, weil er sich despektierlich über Menschen äußern wollte, die im reicheren Teil der Erde als Flüchtlinge oder Arbeitsnomaden ankommen, um dort ihr Glück zu finden.

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3 Kommentare auf "Grüße aus der Wohlstandssphäre"

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EarthChild
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Genau wie Trumps Großvater, wenn ich mich nicht täusche, kam der nicht auch als “ Tellerwäscher“ der ähnliches nach Amiland ???? Die Frage ist doch nur, kam er aus der Weimarer Republik oder aus dem Nazisaustall ( wobei ich Säue nicht beleidigen will, denn Schweine haben Character, bei Politikern bin ich mir da nicht so sicher!!!