Sozialarbeit ist Security

Sondierte man an jenem Freitagabend, an dem Rock am Ring kurzzeitig unterbrochen war, ein bisschen die Netzwerke, so konnte man sich ein Bild der allgemeinen Gemütslage machen. Die lautete ungefähr so: Wir lassen uns von denen die Party nicht verderben. Oder aber: Wir müssen denen zeigen, dass sie uns nicht in die Knie zwingen können. Natürlich ist das demokratischer, ja gesunder Trotz. Aber in ihm schwingt etwas mit, wann das Dilemma in all den Debatten ist, die man jetzt zum Thema Terrorismus führt. Denn die Spezifikation in »Wir und die anderen« erzeugt die Ansicht, als seien Radikalisierung und der in einzelnen Fällen daraus entstehende Terrorismus etwas, was von außerhalb der Gesellschaft aufgehalst wird.

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14 Kommentare auf "Sozialarbeit ist Security"

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ThomasX
Gast
@ roberto: Dein Artikel ist dahin gehend gut, dass er einen anderen Ansatz an die Betrachtung des „Phänomens Terrorismus“ anlegt und dort tiefer in die Ursachen eintaucht. Das ist super. Aber du benutzt als Aufhänger die völlig falsche Intention der Aussage: „Wir lassen uns durch Terror nicht unterkriegen.“, um eine Verschiebung nach außerhalb der Gesellschaft zu konstruieren. Die Distanzierung vom wir (als Ziel der Angriffe) und ihr (als Angreifer) – und nur diese ist im vorliegenden Fall Intention – würde jedoch gleich mehrere schlechtere Alternativen erzeugen. Einerseits die Täter-Opfer-Umkehr oder aber zumindest die Relativierung der Feststellung, wer in diesem Fall… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Jetzt haben wir und andere schon so viele Sozialarbeiter nach Libyen, Afghanistan, Syrien, Irak usw. geschickt, und immer noch haben wir Probleme mit dem Terror. Das sollte einem schon zu denken geben.

Beste Grüße

plingplang
Mitglied

Finde ich tweilweise richtig

plingplang
Mitglied

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Mimimi
Gast

Huhu

Andreas
Gast
Wir werden es in Deutschland mittel- und langfristig mit von Moslems gewollten Parallelgesellschaften zu tun bekommen. Oder besser anders herum, einer nicht gewollten Integration. Einige wird man mit erhöhten Integrationsleistungen, Sozialarbeit etc. erreichen können, aber das wird die Minderheit bleiben. Es wurde schon oft gesagt, aber es ist in der Tat so: Integration beinhaltet auch eine Bringschuld. Und die wird nicht wahrgenommen bzw. gar nicht erkannt. Von einigen schon, von vielen eben nicht. Dazu kommt das Problem, dass eine solche Menge an Muslimen kaum integriert werden kann, da es z.B. schlicht an genügend Arbeitsplätzen fehlt. Ein Job aber ist der… Read more »
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