Von einem Linken, der auszog, die Sozialdemokratie zu lernen …

Frustriert aus der SPD auszutreten, um sich der Partei „Die Linke“ zu nähern und gleich noch ein Parteibuch zu bestellen, war eigentlich bisher keine große Sache. Aber dann kam Martin Schulz, der vermeintliche Retter der Sozialdemokratie. So scheint es zumindest derzeit zu ein. Fast wie die Lemminge rennen die Menschen der Richtung hinterher, die die SPD unter Martin Schulz vorgibt.
Aber: Welche Richtung ist das eigentlich? Wohin wird die Reise der SPD mit Schulz gehen?

Man weiß es nicht genau. Und auch Ralph T. Niemeyer, Ex-Mann von Sahra Wagenknecht und ehemals Mitglied der Linken, kann nicht so richtig sagen, was denn von der „SchulzPD 4.0“ zu erwarten ist. Aber er hat den Schritt getan und ist von „Die Linke“ zur SPD gewechselt. Und zwar schon im Mai 2016!

Ich habe ihn gefragt, was ihn dazu bewogen hat und ob er wirklich glaubt, die SPD sei nun eine Partei für echte sozialdemokratische Politik.

Hier seine Antworten:

P.S. Die Tonqualität am anderen Ende der Leitung bitten wir zu entschuldigen. 

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46 Kommentare auf "Von einem Linken, der auszog, die Sozialdemokratie zu lernen …"

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Mordred
Mitglied

konnte es mir bis exakt minute 17 anhören. bis jetzt würde ich sagen:
stringent unlogisch. wobei der ja aktiver parteifunktionär zu sein scheint und das aus dieser perspektive tatsächlich eine logik hat?

er verortet sich inhaltlich quasi dem programm der linken zugehörig, sieht aber die spd trotz ihres kaum linken programms als für ihn bessere wahl um irgendwas umsetzen zu können. erinnert mich an sukram^^
aufbruchstimmung! bewegung! die linke ist zu festgefahren! lol 🙂

Heldentasse
Mitglied

Vollkommen richtig! Der könnte auch hier den Sukramisten geben!

schwitzig
Gast

@Modred
Danke für die Inhaltsangabe – da habe ich mir die Zeit gespart. Ich erwartete schon Sukramie :-).

schwitzig
Gast

@Modred
Ralph T. Niemeyer – war das nicht auch diese Figur, die diesem Mülleimer Spiegel in einem Interview erzählt hat, Sahra Wagenknecht wäre seine „heißblütige Stalinistin“ oder so ähnlich?

Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

Sahra Wagenknecht wäre seine „heißblütige Stalinistin“ oder so ähnlich?

Diesbezügliche Aussagen waren wohl viel mehr satirisch gemeint, siehe Wenn der Ehemann im Internet plaudert.

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse
Ach, Du meinst, man sollte ihm dafür einen Dummheitsbonus gewähren?

Roberto J. De Lapuente
Webmaster

Ich finde nicht alles so unlogisch. Gewisse Punkte stimmen. Und vielleicht brauchen wir linke Leute in der SPD. Vielleicht sind wir mal dafür dankbar. Jedenfalls: Ohne SPD keine linke Alternative – dieser Satz ist jetzt explizit nicht tagespolitisch gemeint. Das ist eine ganz grundlegende Sentenz.

schwitzig
Gast

@Roberto J. De Lapuente

Ohne SPD keine linke Alternative

Das sehe ich anders. Da könnte man auch sagen: Ohne AfD keine linke Alternative.

Ich denke, dass es „ohne „s“PD ist linke Politik möglich“ eher korrekt darstellt.

Roberto J. De Lapuente
Webmaster

Man sollte Parteien schon dynamischer betrachten. Nichts ist gezwungenermaßen festgefahren. Ich sage nicht, dass die SPD sich ändert. Ich sage aber: Sie könnte es.

schwitzig
Gast

@Roberto J. De Lapuente
Du meinst, dass die AfD oder die NPD auch mal eine Option wären?

Roberto J. De Lapuente
Webmaster

Nee. Finde auch, dass das ein dummer Vergleich ist.

ThomasX
Gast

Ich denke, dass es „ohne „s“PD ist linke Politik möglich“ eher korrekt darstellt.

Richtig, du denkst und nimmst nicht nur an oder hoffst gar, wie Robert oder der Niemeyer.

schwitzig
Gast
wschira
Mitglied

Bitte nicht die „Welt“. Da ist sogar das Datum von Putin verbogen.

schwitzig
Gast

@wschira
Du scheinst Recht zu haben – ich bin wohl einer Fake-News-Schmutzkampagne der „Welt“ aufgesessen.

Heldentasse
Mitglied

Ohne SPD keine linke Alternative

Das gilt aber nur solange als wie man die möglicherweise geläuteten Sozen als Bestandteil einer zukünftigen Lösung ansieht. M.E. sind sie aber ein gehöriger Bestandteil des Problems, und mich beschleicht der Verdacht, dass es sie nur gibt, um ein linke und sozial gerechte Politik zu verhindern.

Beste Grüße

ThomasX
Gast
Eine interessante Sichtweise. Welche gewissen Punkte wären das denn, die stimmen? Es gibt schon genug linke (im Sinne von link) Leute in der SPD. Vielleicht macht sie ja auch dieser Aspekt so anziehend für Menschen, welche Logik und Stringenz sowie linke Ziele zu Gunsten von Personenkult und Parteitaktiken entsagt haben. Wenn er jetzt behauptet, seine Einstellung zu linken Inhalten hätte sich nicht geändert, so kann man nur anmerken, dass er evtl. wie so viele andere, sich selbst links verortende Leute, gar keine wirkliche Ahnung von den durch die jeweiligen Parteien vertretenen Inhalten abseits der Programmatik hat und hatte. Wann genau… Read more »
Schweigsam
Gast

Er sagt zwar er will was verändern, aber seine Vorgehensweise ist sehr zweifelhaft.

Honig
Gast

Der Mann ist nur dumm .
ich bin für die Linke aber Wähle die SPD,so dumm.
Frau Wagenknecht ist mit dem ins Bett ?

Robbespiere
Mitglied

Ich kann die Zweifel von Tom gut nachvollziehen, was den Missionseifer von „Syssiphos Niemeier“ betrifft.
Allein schon die Aussage Gabriels, er wolle nicht zum Kanzlerinnenmörder o.s.ä. werden, womit die FDP anno dazumal kein Problem hatte, läßt doch schon erahnen, wie hoffnungslos Niemeiers Ziel ist, die SPD nach links rücken zu können und schulz, der die SPD-Politik in der EU auch mit kruden Methoden durchgesetzt hat, wird daran ebenfalls nichts ändern.
M.M.n. ist der Mann ein Träumer der glaubt, ganz dicke Bretter mit Miniatrwerkzeug bohren zu können.

Honig
Gast

Ja !
Er denkt er kann bei der SPD was verändern.
Das SPD nicht Sozialdemokratisch ist,sieht dieser Mensch nicht.
Er hätte mehr Glück bei der NPD oder AFD.

anton
Gast

Rob: Die Linkskpartei wird bei der BT-Wahl sicher nicht einmal 10% erreichen, sie hat ihre „Pickel am A.-Funktion“, keine Frage. Will sie mehr, wird sie sich anpassen müssen!

Robbespiere
Mitglied
@anton Die Linkskpartei wird bei der BT-Wahl sicher nicht einmal 10% erreichen, sie hat ihre „Pickel am A.-Funktion“, keine Frage. Will sie mehr, wird sie sich anpassen müssen! An wen oder was sollte die Linkspartei sich anpassen müssen, etwa an schwarz-rote Politik? Dann kann sie sich gleich aus dem Fenster stürzen. Noch eine Partei gleichen Inhalts braucht kein Mensch. Das Peoblem sind doch SPD und GRÜNE, die lieber mit der CDU regieren wollen, als nach links zu rücken und eine Politik im Dienst der Bürgermehrheit zu gestalten, weil dann natürlich die Wirtschaft und ihre Eigentümer aus der Oberschicht die Parteispenden,… Read more »
Sukram71
Gast

Er möchte etwas verändern. Er hängt nicht nur auf Stütze wie ihr alle
sondern er packt Probleme an.

TW: Dieser Kommentar stammt nicht von „unserem „Original, er wurde nur unter seinem Namen abgesondert.
Der User ist mit dem größten Vergnügen gesperrt worden.

schwitzig
Gast

Oh, der Sukram71/smukster-Komplex hat ins Forum geschissen!

Schweigsam
Gast

Ich hab´s mir angetan, ich hab den Troll gelesen. Jetzt bin ich blind…

The Joker
Gast

Zu Sukram71 als ohnehin verpeiltem Typ passt der Niemeyer in der Tat:
Auf seiner Homepage kann der sich nicht so recht entscheiden, welche Partei er gerade vertritt.
Aber endlich hat die SPD-Linke mal wieder Jemand in ihren Reihen, der unter Berufsverbot fiel – ist ja im weitesten Sinne Stamokap.
Falls aber die SPD auf Grund der Vorstrafen, Flucht ins Ausland sowie Unterhaltsproblemen doch den Daumen senkt, finden sich bestimmt neue Kumpel.

Mordred
Mitglied

oha 🙂
da habe ich wohl mit meinem ersten posting einen nerv getroffen 🙂
freut mich. XD und so

Sukram71
Mitglied

Das habe ich NICHT geschrieben.
So abfällig würde ich mich nie über andere Menschen äußern.

schwitzig
Gast

@Sukram71
Ich denke, da hast Du ausnahmsweise mal Recht. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, hast Du tatsächlich das Hartz-IV-Opfer-Bashing nicht betrieben. Also, falls ich etwas in Bezug auf das Posting geschrieben habe: Vergiss es :-).

The Joker
Gast

Sahra hat sich offenbar auch privat stark verbessert.
Dieser gerichtsbekannte Luftikus dürfte sich mit seinen Parteifreunden Petra Hinz und Sebastian Edathy bestens verstehen.
Zusammen könten sie vielleicht den Genossen Jochen Wolf resozialisieren und vielleicht sogar den abtrünnigen Hans Püschel heim in die Parteivolksgemeinschaft holen.

Rainer N.
Gast

warum fällt mir da nur „Wendehals“ ein …

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[…] die Lemminge rennen die Menschen der Richtung hinterher, die die SPD unter Martin Schulz vorgibt. JackPod bei den neulandrebellen Lesen Sie auch: Hartz IV oder Es gibt noch viele Baustellen, Herr Schulz! Nachdem wir an dieser […]

Ola
Gast

si taucisses. Gott seis getrommelt, ein Pöstchenjäger weniger. Was für ein wirres Geschwafel.

Rodolphe Salis
Gast
Also verrückt fand ich das nicht, was er sagte. Von der Linken zur SPD zu wechseln mag irritieren, aber die Wagenknecht kann auch abschrecken. Nur ist sie auch nicht die komplette Partei. Zwiegespalten. Der Schwerpunkt in Sachen Machbarkeit liegt auf den Grünen. Überrascht nicht und ist bitter. Mit Özdemir und Göring-Eckardt haben die ne doofe und langweillige Spitze gewählt. Einfallslos. Zu gleicher Lohn für gleiche Arbeit fällt ihm nur „retro Industrialismus“ ein. Ich fass es nicht. Als ob die olle Graspflanze ihn progressiv machen würde. Da ist die Gesellschaft schon weiter. Selbst das dumme Wort „Obergrenze“ nehmen sie in den… Read more »
Sabine
Gast
Özdemir möchte sich als schlimmerer Fischer profilieren, bloß „wegen Auschwitz“ wird er nicht in Kriege einsteigen. Dieses Motiv ist schon besetzt. Von ihm ist aber jederzeit eine humanitäre Flugverbotzone zu erwarten die uns in den dritten Weltkrieg reißt. Frau Göring ist ein zweiter Neolib der grünen Spitze. Sie hat schon 2003 bei Unterzeichnung der Hartzgesetze gegen einen Mindestlohn gestimmt. Das sind beides Figuren die ohne Kretschmann nicht denkbar wären. Schwarz wie die Nacht mit grünem Tarnschleier. Es liegt also kein qualitativer Schwerpunkt Machbarkeit auf den Grünen. Obergrenzen gibts nicht weil unten immer welche wegsterben. Mit der „Obergrenze“ wollen sich die… Read more »
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[…] mich der Wechsel von Ralph T. Niemeyer, langjähriges Mitglied der Partei „Die Linke“, zur SPD ja schon sehr verwirrt hatte, wie in […]

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