Trostloser als vor 150 Jahren

Der durchschnittliche Jahresverdienst stieg zwischen 1871 und 1913 hübsch an. Fast könnte man sagen: Er tat es beständig und ohne Unterbrechung. Arbeitnehmer in Handel und Verkehr verdoppelten in dieser Zeit ihren nominalen Durchschnittslohn sogar. Die Wertschöpfung in Millionen Reichsmark wuchs in allen Wirtschaftsbereichen. In allen Einkommensstufen außer der untersten (bis zu 900 Reichsmark Jahreseinkommen) konnten zwischen 1896 und 1912 Zunahmen verzeichnet werden.

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97 Kommentare auf "Trostloser als vor 150 Jahren"

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max
Gast

Um was geht es in diesem Beitrag ?

Heldentasse
Mitglied
Man kann von einem sehr viel geringem Lohn-Grundniveau natürlich auch viel höhere Lohnzuwächse realisieren, besonders wenn technische Innovationen bzw. Revolutionen die Produktivität und das Wirtschaftswachstum drastisch erhöhen, gerade in der Wilhelminische Ära soll das der Fall gewesen sein. Heute haben wir dank unserer genialen politischen Strategen mit ihrem „Sparwahn“ kaum mehr Wirtschaftswachstum und natürlich trägt auch die Lohndruckerei (im Einverständnis vieler „Wir sind Exportweltmeister!“ Michels) ihren Teil dazu bei, dass die Löhne nominell nicht steigen. Aber unter uns, als Normalbürger wollte ich mein heutiges Leben mit einem Otto Normal von damals nicht tauschen, vermutlich wäre ich damals auch gar nicht… Read more »
Sukram71
Mitglied

Was ist das denn für ein neoliberales Geschwalle! 😀

Heldentasse
Mitglied

Wenn Wilhelm II reanimiert würde, würde er vermutlich gar nicht verstehen was „neoliberal“ bedeutet, und wenn er es verstünde würde er sich wahrscheinlich angewidert abwenden.

flurdab
Gast
Ich glaube du hast den Artikel nicht gelesen oder gründlich falsch verstanden. In den ganz dunklen Zeiten der sozialen Marktwirtschaft, also da, wo Gewerkschaften noch Arbeitnehmervertretungen waren und noch keine Firmen, wendeten diese eine einfach Formel für die Lohnfindung an: „Inflationsausgleich + Beteiligung am Produktionsfortschritt“. Das hat jahrelang gut funktioniert und zum wachsen der Wirtschaft geführt. Denn so eine Wirtschaft braucht nun mal neben den Herstellern/ Anbietern von Waren und Dienstleistungen auch Nachfrager. Die Inflation von 1992- 2014 führe zu einem Kaufkraftverlust von ca. 53 % in dieser Zeit. Und so ist zu erklären warum wir ganz unbedingt einen Niedrighohnsektor… Read more »
Heldentasse
Mitglied
@flurdab Ganz klar sind Deine Argumente (bzg. der heutigen Zustände) nachvollziehbar und gut, aber werden sie noch besser wenn man dazu zusätzlich noch den alten Wilhelm II und das teutsche Kaiserreich reanimiert, um direkte Vergleiche zu ziehen? Ich halte die Gegenwart nur sehr(!) bedingt vergleichbar mit den Zuständen vor über 100 Jahren, und wenn man dann etwas in Statistiken von damals rein interpretiert, auch wenn man wie in diesem Fall gute Absichten hat, vergleicht man m.E. immer Äpfel mit Birnen. Hinzu kommt die Beliebigkeit, denn jeder könnte sich ja gerade die geschichtliche Epoche heraussuchen die ihm in den Kram passt… Read more »
flurdab
Gast
@ Heldentasse Du hast ja recht. Aber die Lappenente hat die Wilhelms und ihre Zeit ja nicht bemüht um Zeilengeld zu schinden. Unter den Wilhelms, nach dem Deutsch- Französischem Krieg 1870/ 71, „blühte“ das Bürgertum auf. Sponsort durch die französischen Reperationszahlungen. Die industrielle Revolution kam in Deutschland ordentlich in Schwung und fraß dass Proletariat auf. Wohnungsnot und „Trocken wohnen“ gingen Hand in Hand. Und einmal im Jahr zogen das Proletariat komplett um. Die Bürgerlichen und Großbürgerlichen jedoch konnten vor Kraft nicht laufen. Das waren die die dann auch einen Platz an der Sonne haben wollten, obwohl selbige selten in Berliner… Read more »
Exaybachay
Mitglied

OP und Antwort: sehr schoen!

Es ist erschreckend, wie weit „Arme muessen dienen“ in Kreisen mit vorgeblich linkem Selbstverstaendnis verbreitet ist.

schwitzig
Gast

@Heldentasse
Ich denke, Du hast den Artikel falsch verstanden :-). Das kann man schon daran erkennen, dass Deine Argumentation vom Sukram71/smukster-Komplex aufgegriffen wird.

Der Brücken-Robbie thematisiert den nicht angebrachten „Deutschland geht uns gut!“-Spruch, von der „Ich-liebe-euch-doch-alle“-Kanzlerin und benutzt das Kaiserreich zur Veranschaulichung,

Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

Der Artikel zieht Vergleiche zwischen teutschen Kaiserreich und unserer Bananenrepublik und es mag sein, dass die Arbeitnehmer damals höhere Lohnzuwächse hatten wie wir heute, nur was bedeutet das konkret? Ich bleibe dabei, es lagt an dem unvergleichlich hohen Wirtschaftswachstum in diesen Zeiten, weil Teutschland von 1850 bis ca. 1914 in ein Industrieland transformiert wurde, die Fachleute reden da von Hochindustrialisierung.

Wenn man das als neoliberale Auffassung ansieht, ist es bedauerlich und auch nicht richtig.

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse
Natürlich ist Brücken-Robbies Vergleich völlig daneben – und auch kontraproduktiv, da er die Argumentation für vernünftige Lohnpolitik angreifbar macht, weil die Schmarotzer-Charaktere wie unsere Ökonomisten-Priester wie Du (zu Recht) die Rahmenbedingungen thematisieren können.
Aber ich denke, er war von Bücken-Robbie gut gemeint. Was natürlich nicht gut gemacht heißt :-).

schwitzig
Gast

– edit fehlt –
Ich meine selbstverständlich nicht: „Ökonomistenpriester wie Du“, sondern dass tatsächliche Neolibs die von Dir völlig korrekt monierten Probleme bei der Analogie, mißbräuchlich für ihre Argumentation benutzen können.
Selbstverständlich meine ich nicht, dass Du ein Ökonomistenpriester bist :-).

Heldentasse
Mitglied

Den Begriff „Ökonomistenpriester“ muss ich mir merken, denn oft liegt mir das Wort „Schweinepriester“ auf der Zunge und ich traue mich aber nicht das auszusprechen, wenn man nun stattdessen „Ökonomistenpriester“ nimmt fühlt sich der Angesprochene evtl. sogar noch bauchgepinselt.

Beste Grüße

Sukram71
Mitglied

Zu schreiben heute sei es trostloser als vor 100 oder 150 Jahren – und sei es nur bezogen auf eine isolierte Statistik – ist jedenfalls ein absolutes Eigentor.

Damals war so gut wie nichts besser! Beim Zahnarzt gab es noch nicht Mal ne Spritze und vom Lohn konnte ein Arbeiter in Slums hausen. 🙂

flurdab
Gast
Du irrst! Die Arbeiterschaft hatte vor 100 Jahren zumindest den Trost, dass es Jahr für Jahr besser wurde. Und sie hatten den Vorteil in arbeitsintensiven Industrien zu arbeiten und so mit ordentlichen Streiks ihre Interessen durch setzten zu können. Wenn bei Borsig gestreikt wurde hat das Geld gekostet. Um Streiks und entsprechende Verluste zu reduzieren sahen sich viele Arbeitgeber sogar dazu gezwungen Wohnsiedlungen für ihre Arbeitnehmer zu bauen. Krupp hat allerdings die Wohnung auch als Druckmittel gegen sozialistische Umtriebe benutzt. Durch die allgemeine Verbesserung der Arbeitsbedingungen wurden auch die Hausangestellten besser „behandelt“. Die SPD hat bis zur Zustimmung für Kriegskredite… Read more »
Sukram71
Mitglied

Die Arbeiterschaft hatte vor 100 Jahren zumindest den Trost, dass es Jahr für Jahr besser wurde. Und sie hatten den Vorteil in arbeitsintensiven Industrien zu arbeiten und so mit ordentlichen Streiks ihre Interessen durch setzten zu können.

Und den Trost fürs Vaterland zu sterben …
Mal abgesehen von 6 Tage Woche und 12 Stunden Schichten… OMFG!

flurdab
Gast
Die 6 Tage Woche und die 12 Stunden Schichten sind wir doch bereits wieder etabliert. Frag mal in Krankenhäuser nach, oder bei Menschen die noch einen Zweit- oder Dritt- Job brauchen um über die Runden zu kommen. Und frage auch gleich noch nach ob diese Kinder haben und wenn, wie sie diese in ihrer Bildung fördern. Heute sterben die Soldaten der Bundeswehr eben für unsere Freiheit am Hindukusch oder Mali. Wie bereits geschrieben, vor 30 Jahren war dies noch komplett anders. Und hätte man behauptet das innerhalb von 30 Jahren die Verhältnisse derart umgedreht werden würden. Niemand hätte es geglaubt!… Read more »
schwitzig
Gast

@flurdab

Und wie schon weiter oben geschrieben wussten die Kapitalisten/ Unternehmer noch, dass Autos keine Autos kaufen.
Das ist ja einer derart komplizierte Theorie, dass sie garnicht mehr im VWL/ BWL- Studium vermittelt werden kann. Selbst die „Wirtschaftsweisen“, die die Regierung beraten, haben diese Theorie nie verstanden, so kompliziert ist die.

Da kann man allerdings wirklich nur noch mit Sarkasmus kommentieren. Noch hohler als die „Exportweltmeister“-Bewunderer geht wahrscheinlich nur noch beim Sukram71/smukster-Komplex.

Ist Edit vielleicht Axel? Man weiss so wenig!

flurdab
Gast

@ schwitzig,

Da habe ich gerade noch ein Interview im Salto gefunden, welches mich bestätigt.
https://www.salto.bz/de/article/15022017/da-helfen-nur-die-rechtspopulisten

Ich kannte Salto und auch Stephan Schulmeister bisher noch nicht.
Von daher fällt es mir schwer diese zu beurteilen.

schwitzig
Gast
@flurdab Ich kannte Salto und auch Stephan Schulmeister bisher noch nicht. Danke für den interessanten Link. Im Wesentlichen sind es Binsenweisheiten, die sich jedem logisch denkenden Mensch von selbst erschließen. Neoliberalismus ist ja per Funktion die Negation der Logik. Dennoch interessant zu sehen, dass ausgerechnet ein Österreicher die irren Denkmuster der aktuellen Ökonomistenpriester-Kaste so deutlich erkennt und anspricht – bisher waren die Österreicher ja eher für den Export der richtig widerlichen Denkmodelle bekannt :-). Seine These zu dem Einfluss einer erstarkenden Rechten zur Regulation des Wahnsinns unserer „Eliten“ und als Hilfe, dass unsere „Eliten“ ihren „Lernwiderstand“ (hat er sehr schön… Read more »
flurdab
Gast
Die These mit den „Rechten“ ist mir auch nicht wirklich verständlich. Ich kenne das Programm von LePenn nicht, aber das von der AfD ist zumindest nicht elitenfeindlich. Und die echten „Eliten“, von denen wir nur die Handpuppeneliten kennen, ist diese Entwicklung Wurst. Die können jeden kaufen, nur die Preise variieren. Und ein totalitärer Staat wäre genau das was sie sich wünschen. Noch ein Bargeldverbot und der Drops ist gelutscht. Betrachten wir die AfD und die „Flüchtlingskrise“. Klar die AfD benutzt dies zum Wahlkampf. Aber hat eine Partei, die eigentlich den Sozialstaat endgültig schleifen und die Gewinne für die Profiteure erhöhen… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@flurdab Der Link ist ist sehr interessant und trifft dan Kern des Problems. Auch deine Analyse teile ich weitgehend. Warum Herr Schulmeister auf die rechte Szene setzt, kann ich mir nur mit einer Beschleunigung des wirtschaftlichen Kollabses erklären, der mit deren Wahl durch ein Ende des EURO bzw. der EU unausweichlich wäre. Ob das allerdings im Sinne der Eliten wäre, erscheint mir fraglich, denn über die EU haben sie weit mehr Kontrolle und Einflußmöglichkeiten als über Einzelstaaten, zumal über das neoliberale Krebsgeschwür in Berlin, das dem internationalen Kapital zum Leidwesen schwächerer Partnerstaaten vollkommen hörig ist. Sobald auch nur der EURO… Read more »
flurdab
Gast
Jain, denn am Ende des Monopolyspiels werden die Gewinner nicht einpacken und eine neue Partie beginnen. Die Besitzverhältnisse sind doch bereits geklärt, es hat ja auch in Deutschland und Europa einen Aufkauf von Land gegeben, ebenso wie die Beteiligungen an Aktiengesellschaften. Zurzeit findet auch in Deutschland ein Bauernhofsterben statt, der Ökonom würde von einer Marktbereinigung sprechen, die kleinen Höfe verschwinden zugunsten größerer „Fabriken“. Diese werden ob ihrer Größe wiederum interessant für „Investoren“ die auf der Suche nach Rendite sind. Und so wird die Lebensmittelproduktion zu einem Machtfaktor. Warum sollte ein Konzern eine „Produktion“ aufrecht erhalten die die Renditeziele nicht erreicht?… Read more »
flurdab
Gast

@ schwitzig,

Edit fehlt mir auch. Aber bei ihrem Lebenswandel war das Ende ja abzusehen.
Wenn man sich für jeden Kommentator öffnen muss, das kann die Beste nicht ewig ertragen.
Aber vielleicht finden die Administratoren ja eine neue in Osteuropa, wobei ich Ihnen nicht unterstellen möchte Zwangs- Edition zu unterstützen.

The Joker
Mitglied

Edit war aber auch die Erfinderin des Chansons.
Und sie bereute nichts, Milord!
😉

flurdab
Gast

Die Edith hat zwar die Chansons nicht erfunden, aber wohl richtig bekannt gemacht.
Und natürlich unglaublich gut gesungen.
Aber auch ihr hat ihr Lebenswandel das frühe Ende bedeutet.
Wobei Sie gut zu Lapuentes Text passt, Marx hätte sie wohl ein Kind des Lumpenproletariats betitelt.
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89dith_Piaf

Grüße

Sukram71
Mitglied
Dabei ist das, was da bemüht wird, statistisch betrachtet, sogar noch viel trostloser als das, was zwischen 1871 und 1914 geschah. Da gab es ja wenigstens Lohnzuwächse … Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, die Zustände von 2017 mit 1871 bis 1914 zu vergleichen und dann erwarten noch halbwegs ernst genommen zu werden. … 🙂 Von fast nichts für 12 Stunden-Tage kann man die Löhne natürlich leichter verdoppeln, als wie heute. Und zwischen 1871 und 1914 gab es so viele bahnbrechende Erfindungen, dass das eine völlig einzigartige Epoche war. Außerdem ist es eine Binsenweisheit, dass eine noch nicht… Read more »
flurdab
Gast

Ca. 400.000 Wohnungslose, Menschen die zu 12 auf 30 m² „leben“, ohne Heizung oder Sanitär. Not- Prostitution von Frauen und Kindern. Ca. 340.000 Stromsperren in 2016, obwohl, im Kaiserreich gab es zu dieser Zeit noch Leuchtgas.
Eine ungeheure Zunahme an Kriminalität, Raub und Einbruch.
Also so ähnlich war die Situation in den Großstädten des Kaiserreichs auch.
Deshalb kann man das natürlich auch nicht vergleichen.

Deine Scheuklappenfehlstellung würde einem Spitzenpolitiker zur Ehre zu gereichen.

Sukram71
Mitglied

Manche Stadtwerke sind bei Stromsperren echt knallhart. Das geht da automatisch.

Grundlage für Stromsperren ist Paragraph 19, Absatz 2, der Strom-Grundversorgungs-Verordnung. Das darf aber nicht gemacht werden, wenn es außer Verhältnis steht oder der Kunde hinreichend Zahlung in Aussicht stellt.
Zur Not (Heizung im Winter, wichtige Medikamente im Kühlschrank) hilft da nur Anwalt und einstweilige Verfügung.

Aber ansonsten muss man seinen Strom natürlich bezahlen. Manche Mieter sind ja auch schnell unbekannt verzogen und der Versorger weiß nicht mal wie die heißen.

flurdab
Gast
Ja, der Anwalt wird es richten. Wenn ich aber das Geld für einen Anwalt habe, warum bezahle ich dann nicht meine Stromrechnung? Und warum ist der Strom in Deutschland der zweit teuerste in der EU? Muss das sein? „Zur Not“, versuch doch mal 2 Tage ohne Strom im Winter zu leben. Dann wirst du sehen wie leicht Not herzustellen ist. „Manche Mieter sind ja auch schnell unbekannt verzogen und der Versorger weiß nicht mal wie die heißen.“ Tja, da hat der Versorger aber ein Problem. Er ist einem Betrug aufgesessen, das kommt vor. Wie viele Fälle sind denn wohl? Nebenbei… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@flurdab

So richtig deine Argumente auch sind, sie sind schlicht vergeudet, wenn der Adressat aus Prinzip die Position der Profiteure einnimmt und sich der Logik und den Bedürfnissen der Mehrheit verweigert.

Sukram71
Mitglied

Ohne die Position der Profitiere zu verstehen, kann man Bedürftigen nicht helfen. Und genau das kommt hier zu kurz, deshalb schreibe ich das.

flurdab
Gast

@ Sukram71,

du meinst sicherlich die bedürftigen Profiteure. 🙂

Sukram71
Mitglied

Außerdem sagen die Lohnzuwächse natürlich rein garnichts über die Einkommens- und die Vermögens-Verteilung in einer Gesellschaft aus.

Das ist heute mit Sicherheit sehr viel besser, als vor 150 Jahren. – Schon alleine, deshalb, weil man die Arbeitgeberbeiträge zu den heutigen Sozialversicherungen und due Ausgaben für den Unfallschutz der AN usw zum Einkommen der Arbeitnehmer bei einem halbwegs fairen Vergleich hinzufügen muss.

Vor 150 Jahren gab es keine Sozialversicherung en und 0 Unfallschutz oder AN-Rechte. 🙂

Antibiotika, Impfungen oder heutige Operationen gab es damajs auch nicht. Auch nicht wenn man reich war. Nein Danke!

flurdab
Gast

Aber deutlich schlechter als noch vor 30 Jahren.
Und in Berlin gab es noch viel mehr Platz für Slums, also vor 150 Jahren.

flurdab
Gast
Ja ja, das sind sie wieder, Tusch: „DIE LOHNNEBENKOSTEN“. Wir wissen ja das du ein extremes Kurzzeitgedächtnis hast, aber wo kommt nochmal das Geld her das der Unternehmer einnimmt? Na, komm so schwer ist das nicht. Streng dich an, auch wenn es Aua tut. Nein, nicht vom Lotto, nicht von der EZB. Und nein, das drucken die nicht selber. Und wenn du mal auf eine Rechnung guckst, siehst du das dort der Rechnungsbetrag nicht in Kapitaleinsatz, Lohnkosten, Lohnnebenkosten, Abschreibung, Versicherung, Materialeinsatz, Bakschisch und Profit ausgewiesen wird. Warum wohl nicht? „Antibiotika, Impfungen oder heutige Operationen gab es damajs auch nicht. Auch… Read more »
Sukram71
Mitglied

Flurdap, ohne Gesetze die den Arbeitgebern diese Ausgaben für die SV und Unfallschutz etc der Arbeitnehmer vorschreiben, würden die AG das Geld einfach behalten und als Gewinn verbuchen.

Bloß weil alles Geld grundsätzlich immer vorher Mal woanders war und an die AG gezahlt wurde, heißt das nicht, dass diese keine Kosten haben. 😉

flurdab
Gast

Das mag so sein, aber trotzdem erwirtschaftet der Arbeitnehmer durch seine Arbeit das Geld für die „Arbeitgeberanteile“. Und damit gehören diese zu den Lohnkosten, sind ein Bestandteil des Lohns.
Also keine Geschenke der Arbeitgeber aus Menschenliebe, wie die Arbeitgeberlobby immer versucht um zu deuten.

Sukram71
Mitglied

Die AG bezahlen die anteilige Sozialversicherung und den Unfallschutz der AN usw nicht aus Menschenliebe, sondern, weil die Gesetze das heute vorschreiben. Das sagt auch keiner.

Vor 150 oder 100 Jahren gab es das nicht und das muss man ein einem Vergleich natürlich berücksichtigen.

Sukram71
Mitglied

Mein Freund kommt übrigens von den Philippinen und der sendet regelmäßig Geld zu seiner Mutter, weil es das dort nicht gibt. Genau wie die anderen Pinoys die ich kenne.
Und mit über 30 gilt man dort auf dem Arbeitsmarkt als (zu) alt. 🙂

flurdab
Gast

Und was hat jetzt deLapuentes Artikel zu tun?
Die Philippinen haben das Problem jeden dritten Welt Landes.
Zu viele Kinder, schwache Wirtschaft und „Schattenwirtschaft“.
Und wenn der „Spaß“ hier noch ein wenig länger nach der Überzeugung der Arbeitgeber geht kommen wir genau an den selben Punkt, nur ohne Kinder.

Sukram71
Mitglied

Wenn man beklagen will, dass es heute zu wenig Lohnzuwächse gibt, dann ist es extrem ungeschickt, sich dabei auf 1871-1914 zu berufen. Genau wie auf die Philippinen. Das hat direkt bzw indirekt mit dem Thema zu tun.

flurdab
Gast

Komm wir lassen es sein.
Dein Whataboutism wird langweilig.

Grüße

Robbespiere
Mitglied

@flurdab

Komm wir lassen es sein.

Das ist die beste Entscheidung, um aus dem Hamsterrad fruchtloser Diskussionen herauszutreten.
Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe, gibt es leider Menschen, die Probleme mit ihrer Standortbestimmung haben und ihre Rolle als reines Nutzvieh der Elite nicht begreifen können oder wollen.

So fühlt sich eben auch mancher kleine Angestellte einer Wohnungsverwaltung zum Sprecher der Arbeitgeberverbände oder des INSM berufen.

Sukram71
Mitglied

Wenn man seine Interessen als AN durchsetzen will, dann muss man auch die Interessen der Gegenseite (Arbeitgeberverbände, INSM) kennen, um einen Interessenausgleich und einen Kompromiss zu finden.

Es ist klar, dass ein Kompromiss-Vorschlag von uns, die AN klar bevorteilt und die Interessen der AG nur wenig berücksicht. Aber dafür muss man wissen, welche das sind.

Aber wenn man in der Realität etwas verändern will, dann muss man wissen, was geht und was nicht geht und wo die Arbeitgeber teilweise Recht haben und wo nicht.

flurdab
Gast
Prusssst! 40% der heutigen ANs schlidern mit ihrem „Verdienst/ Stundenhohn“ in die Altersarmut. 8,90 € Stundenlohn sind ja so hart am Konkurs der Unternehmer, da geht einfach nicht mehr. Gestern Abend habe ich mich beim Containern mit einem Mitglied eines Aufsichtsrates eines DAX- Konzern, um die abgelaufen Leberwurst gekloppt. Der wirkte so verhärmt, ich habe sie im dann überlassen. Leben und leben lassen, als Sozialist kann man ja nicht aus seiner Haut. Die Verelendung in diesen Kreisen, da macht man sich überhaupt kein Bild von, schrecklich. Aber das ist ja oft bei diesen Parallelgesellschaften, die schämen sich und meiden die… Read more »
Sukram71
Mitglied

Man muss aber trotzdem wissen, was die Interessen der Arbeitgeber sind und wo sie teils Recht haben und wo nicht.

Sonst kann man nicht fundiert argumentieren und erfolgreich verhandeln oder gar kompetent Politik machen. Das sollte man wissen. Besonders dann, wenn man sich für Politik interessiert.

Aber ich rede ja hier mit Linken, die sowas grundsätzlich nicht wahrhaben wollen und jedes erwähnen von Argumenten für die Arbeitgeberseite sofort als Verrat, „fehlende Standortbestimmung“ und „fruchtlose Diskussion“ brandmarken. Das sieht man ja auch hier. Ihr kennt nur schwarz und weiß.
Herr schmeiß Hirn vom Himmel! *stöhn* 🙂

flurdab
Gast

Nene, du „redest“ hier nicht mit Linken.
Das ist eine deiner völlig mischungene Annahmen.
Du „redest“ hier mit Menschen die die Probleme von Angebot und Nachfrage verstanden haben. Die doppelte Buchhaltung verstanden haben = Aktiva und Passiva müssen 0 ergeben.
Die versucht haben Saldenmechanik zu verstehen. Und die den „Geldwert“ in Verbindung zu Arbeit setzen.
Alles Dinge die für Dich Böhmische Dörfer sind.
Ich denke das die meisten Kommentatoren hier verstanden haben, das es nur mit Leben und Leben lassen geht.
Und damit sind Sie deinen „Arbeitgebern“ deutlich voraus, sofern man Wert auf ein friedliche Gesellschaft legt.
Aber wer braucht die schon?

Grüße

Robbespiere
Mitglied

@flurdab

Nur mal so ganz nebenbei zu den Interessen der bedürftigen Arbeitgeber:

https://isw-muenchen.de/2017/02/rekord-profite-und-dividenden-rekorde-der-deutschen-konzerne/

flurdab
Gast

Das Tragische ist ja das Sukram71 sich einen Spaß daraus macht.
Der hält sich wirklich für clever, weil er es ja immer wieder schafft Kommentatoren zu Stellungnahmen zu seinen „Ergüsse“ zu veranlassen.
Über das was wir schreiben denkt er vermutlich noch nicht mal im Ansatz nach.
Interessiert ihn wohl auch nicht.
Aber hier gibt es soviel Mitleser, da wird der unnütze Aufwand wohl doch wirken.
Von daher ist mir Sukram71 jede Antwort wert.
Er übernimmt eben den Gegenpol, auch wenn er nicht diskutiert sondern nur Phrasen drischt.
Aber sonst würde es doch auch schnell langweilig.

Grüße

Sukram71
Mitglied

Ich Dresche keine Phrasen, sondern bringe regelmäßig mehr kompetente Sachargumente, als ihr alle zusammen genommen. 😉

flurdab
Gast

Genau!
Nebenbei bist du schön, intelligent, extrem sexy und machst immer eine gute Figur.
Und deine Schauspielkarriere hast du nur aus Mitleid mit Bred Pitt und George Clooney abgebrochen. Weil, die hätten ja keinen einzigen Film gedreht, wenn du in L.A aufgelaufen wärst.
Verursacht „Ploppers“ nicht doch Schäden?

flurdab
Gast

Das Zeug heißt „Poppers“, sorry for that.

Sukram71
Mitglied

Das mag ich nicht. Das stinkt. 🙂

Knallchargen
Gast
* Geld ist nicht alles! Wer meint das es ihm gut gehen soll, der muss erstmal von Alkohol, Kippen und anderen Drogen die Finger lassen, sich beherrschen lernen und zufrieden sein mit dem was er hat und erreichen kann. Nicht jeder wird Millionär und nur selten bekommt jemand Arbeit weil er zu hause rumharzt! Wer ne Arbeit hat aber denkt er verdient zu wenig dafür 2 mal Urlaub, die große Freiheit durch Autofahrspass, Smartphoneabzocke und überteuertes Zocken am 4k-Hochleistungsrechner zum verjuxen der geringeren Geldmittel vorantreibt, kann sich nicht beschweren. Wems gut geht, dem gehts gut weil er glücklich ist mit… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Knallchargen

Dieser Rant enthält wahre Bezüge zu deinem Leben

Na wie schön, daß du im Besitz der einzigen Wahrheit bist.

Also erst Denken, dann posten

Guter Ansatz, nur, warum hältst du dich dann nicht dran?

Knallchargen
Gast

Ach Robbie! Nun haben wir so oft schon miteinander kommuniziert…

Vielleicht solltest du den Satz mit den Bezügen noch mal lesen, wenn du empfielst den Denkapparat zu benutzen.
Deine Interpretation ist jedenfalls sehr gewagt …

Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Ich halte dir nur den Spiegel vor. Einerseits machst du den Vorwurf, daß die Verlierer des Systems zu wenig Eigeninitiative entwickeln und an ihrem Zustand selbst schuld sind, so wie es von interessierter Seite immer wieder zu hören ist. aber mir fehlt die gegenteilige Betrachtung, die auch die Verantwortung der „Überinitiativen“ mit einschließt. Zu Zeiten, als die Welt in zwei politische Systeme aufgeteilt war, hatten wir ein ein gutes Sozialsystem, daß keinen im Regen stehen ließ, und trotzdem gab es Reichtum in der Oberklasse. Dieser ist seit dem Zerfall des Ostblocks enorm gewachsen, auf Kosten von Millionen Menschen, die… Read more »
Knallchargen
Gast
Reich an was will denn der Pöbel sein? Die meisten wollen Familie, Haus und Garten mit eigener Hände arbeit erreichen und dazu nen Urlaub, genug Statussymbole und Fussball. Die meisten Menschen leben nicht in deiner Filterbubble! Die haben ganz andere Wertekonstellationen. Zu Zeiten, als die Welt in zwei politische Systeme aufgeteilt war, hatten wir ein ein gutes Sozialsystem, daß keinen im Regen stehen ließ Stimmt nicht. Früher hungerten mehr Menschen auf der Welt!… Ach, ich vergass … es geht euch ja immer nur um Deutschland und so. daß z.B. 62 Einzelpersonen so viel besitzen wie die unter Hälfte der gesamten… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Ach, ich vergass … es geht euch ja immer nur um Deutschland und so. Du hast offenbar auch vergessen, daß wir in Deutschland leben und nicht sonstwo. Und über die Verhältnisse hier können wir eben aus erster Hand mitreden. Was ist das Problem? Jedenfalls haben sozialistische Arbeiter und Bauernstaats-Versuche Milionen Tote produziert und maßloses Elend und Verarmung von Millionen. Mal von Stalins oder Maos Terrorherrschaft und den Roten Khmer abgesehen, die mit Kommunismus im Marxschen Sinne nichts zu tun hatten: Wo und wann bitte haben „sozialistische Arbeiter und Bauernstaatsversuche“ zu Millionen Toten und maßlosem Elend geführt? Kannst du das… Read more »
Knallchargen
Gast
Du hast offenbar auch vergessen, daß wir in Deutschland leben und nicht sonstwo. Und über die Verhältnisse hier können wir eben aus erster Hand mitreden. Ja, aber Ansprüche in Deutschland werden von der Welt bezahlt. Wenn wir wieder Elendsexport weiterhin fördern, Billiglöhne nur wieder woanders gezahlt werden, ist das zwar toll für Deutschland aber immer noch ungerecht. Mir reicht das nicht um sich dann auch noch moralisch aufzuspielen wie es oft gerade mit der Forderung nach gerechten Löhnen passiert. Zumal das absurd ist. Wann ist ein Lohn gerecht? Ich las gestern was über jammernde Lehrer! Ausgerechnet! die haben zu wenig… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Wann ist ein Lohn gerecht? Wie wärs damir: Löhne sind dann gerecht, wenn die Produktivitätszuwächse vor Allem denjenigen zu Gute kommen, die mit ihrer Arbeit Werte erst erschaffen, plus Zielinflationsrate. Das nennt man dann „verteilungsneutralen Spielraum“. Geld arbeitet nämlich nicht, auch wenn es einer der Produktionsfaktoren ist. Warum sollten also Gewinne stärker steigen als die Löhne? Ja, aber Ansprüche in Deutschland werden von der Welt bezahlt. Wenn wir wieder Elendsexport weiterhin fördern, Billiglöhne nur wieder woanders gezahlt werden, ist das zwar toll für Deutschland aber immer noch ungerecht Die Frage, warum so viel exportiert werden muß, scheinst du dir… Read more »
Knallchargen
Gast
Wie wärs damir: Löhne sind dann gerecht, wenn die Produktivitätszuwächse vor Allem denjenigen zu Gute kommen, die mit ihrer Arbeit Werte erst erschaffen, plus Zielinflationsrate Das nennt man dann „verteilungsneutralen Spielraum“. Geld arbeitet nämlich nicht, auch wenn es einer der Produktionsfaktoren ist. Warum sollten also Gewinne stärker steigen als die Löhne? ICH habe überhaupt nichts dagegen den wirklich niedrig bezahlten oder armen Leuten mehr Geld zu geben. Darum gehts doch nicht. Das Problem ist das ihr euch der Systemkritik verschreibt, ohne Systemeigenheiten zu berücksichtigen. Ihr träumt euch etwas zusammen! Diese Welt ist aber nicht „Wünsch dir was!“ Das ging als… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Das Problem ist das ihr euch der Systemkritik verschreibt, ohne Systemeigenheiten zu berücksichtigen. Man könnte meinen, bei Wirschaftssystemen handelte es sich um Naturgesetze. Da klingt Merkels „Alternativlos“ an, so als ob diese nicht ein Ergebnis politischer Entscheidungen wären, erwirkt von denen, die macht und vor Allem Geld genug haben, diese ihren Wünschen gemäß herbeizuführen. Jedenfalls wird nie die Masse gefragt, unter welchen Bedingungen sie denn leben möchte. Diese Welt ist aber nicht „Wünsch dir was!“ Für eine vermögende Minderheit schon. Dort wo ordentlich produziert wird, verdienen die Leute gar nicht schlecht. Du meinst so wie beispielsweise die textilarbeiter /… Read more »
Knallchargen
Gast
Man könnte meinen, bei Wirschaftssystemen handelte es sich um Naturgesetze. Da klingt Merkels „Alternativlos“ an, so als ob diese nicht ein Ergebnis politischer Entscheidungen wären, erwirkt von denen, die macht und vor Allem Geld genug haben, diese ihren Wünschen gemäß herbeizuführen. Jedenfalls wird nie die Masse gefragt, unter welchen Bedingungen sie denn leben möchte. Diese Leute haben das nicht erfunden. Ausserdem stehen alle Staaten in Konkurrenz zueinander und in größeren Blöcken noch mal gegeneinander. Kein Staat kann es sich leisten einfach eine neue Wirtschaft zu erfinden. Geh nach Kuba und schau dich um. Da ist Mangelwirtschaft und das liegt auch… Read more »
ChrisA
Mitglied
Es geht überhaupt nicht um Exporte von landwirtschaftlichen Gütern dort, weil es noch keine ausreichend industrialisierte Landwirtschaft in den meisten Ländern dort gibt! Und sie wird sich auch nicht entwickeln, wenn von außen billig Endprodukte zu bekommen sind, Technik und Know How aber nur für Preise zu haben ist, den sich Industrienationen leisten können, diese Länder aber nicht. So wenig Geld ist das oft gar nicht was ein gutteil der ANs nach Hause bringen. Da die globalisierte Wirtschaft nach einem Ausgleich von Überschuss und Defizitpositionen verlangt, beides von den Masseneinkommen bestimmt ist, kann man logisch folgern: Es ist zu wenig,… Read more »
Knallchargen
Gast
Schön das du deine Meinung auch sagst ChrisA. Und sie wird sich auch nicht entwickeln, wenn von außen billig Endprodukte zu bekommen sind, Technik und Know How aber nur für Preise zu haben ist, den sich Industrienationen leisten können, diese Länder aber nicht. Lies einfach den Beitrag von Keckl und schaff dir ein moderneres Bild von Afrika ran. Da die globalisierte Wirtschaft nach einem Ausgleich von Überschuss und Defizitpositionen verlangt, beides von den Masseneinkommen bestimmt ist, kann man logisch folgern: Es ist zu wenig, gemessen an diesem Ziel des Ausgleichs. Es reicht trotzdem zum Leben, das war aber nicht die… Read more »
ChrisA
Mitglied
Die Reisen bucht man oft in D und zahlt auch hier. Dann ist ein großteil der Wertschöpfung in D. Aber wieviel Geld von unserer Nachfrage für Urlaub landet eigentlich direkt im Ausland? Wird das eigentlich mitgerechnet in den Import / Export Bilanzen? Wieviel Gelder fließen in Länder wie die Türkei, Spanien, Italien dadurch, das Einwanderer ihre Familien unterstützen oder sich einen Altersruhesitz bauen? Steht das mit drin? In den Leistungsbilanzenist es enthalten. Übrigens ist Reiseveranstalter keine wertschöpfende Tätigkeit, sondern eine Dienstleistung, die dank Wertschöpfung an anderer Stelle leistbar ist. Was kann ich als Deutscher dafür, das woanders zu teuer und… Read more »
Knallchargen
Gast
Nachfrage geht nicht automatisch Zielstrebig dahin wo man will, dafür brauchts schon anhebung der untersten Einkommensgruppen […] Exakt. Du lernst dazu, das freut mich. Nein, du kürzt schön wies dir passt. Es genügt nicht. 50 Euro oder wenn man auf die Kacke haut 100 Euro mehr Hartz landet nicht bei der Nachfrage für KFZ sondern nur ein bischen mehr Wurst auf dem Brot. Klingt letztlich bei euch wie eine Beschwörungsformel: Alle Löhne rauf, Probleme gelöst! Nein eben nicht! Dann steigen nämlich die Preise massiv. Dann ists auch nicht besser als vorher. Was kann ich als Deutscher dafür, das woanders zu… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Es genügt nicht. 50 Euro oder wenn man auf die Kacke haut 100 Euro mehr Hartz landet nicht bei der Nachfrage für KFZ sondern nur ein bischen mehr Wurst auf dem Brot. Das ist im wahrsen Sinne des Wortes „Wurst“. Wenn mehr Menschen Fleischwaren nachfragen, kann sich halt der Metzger ein neues Auto leisten. Das kommt doch auf das Selbe heraus. Klingt letztlich bei euch wie eine Beschwörungsformel: Alle Löhne rauf, Probleme gelöst! Nein eben nicht! Dann steigen nämlich die Preise massiv. Dann ists auch nicht besser als vorher. Lohnerhöhungen sagen noch nicht viel aus, wenn man sie nicht… Read more »
Knallchargen
Gast
Lohnerhöhungen sagen noch nicht viel aus, wenn man sie nicht in Relation zur Produktivität setzt. Entscheidend sind die Lohnstückkosten. Falsch. die Lohnstückkosten sind nicht immer relevant und ausschlaggebend sondern nur ein Indikator. Es kommt auf die Gesamtrechnung an. Lohnstückkosten sind nur ein Teil der Kostenrechnung und können nicht zur Ableitung von Löhnen verwendet werden. Wie sind denn die Lohnstückkosten von einem Programmierer? 120 Programmierer arbeiten an einer Software 6 Jahre lang und am Ende wird die Software eingestampft, weil der Markt zu klein geworden ist und Vollendung und Vermarktung zu teuer. Wie willst du hier alleine mit Lohnstückkosten den Lohn… Read more »
ChrisA
Mitglied
Es genügt nicht. 50 Euro oder wenn man auf die Kacke haut 100 Euro mehr Hartz landet nicht bei der Nachfrage für KFZ sondern nur ein bischen mehr Wurst auf dem Brot. Nachfrage ist eine agglomerierte Größe. Wenn mehr Wurst auf’s Brot kommt, reagiert der Metzger auf seine Einkommenssteigerung, deshalb wird woanders das Einkommen steigen, dadurch wird noch woanders das Einkommen steigen,… usw. Das kommt irgendwann auch da an, wo genügend Geld aus popeligen H4-Erhöhungen sich aufkumuliert hat, dass über ein neues KFZ nachgedacht werden kann. Bei 50€ nicht vom H4ler selbst. Evtl. auch noch nicht beim Metzger. Aber beim… Read more »
schwitzig
Gast

@ChrisA
Dein Beitrag wäre es wert gewesen, ein Artikel zu werden!

ChrisA
Mitglied

Dies von Ihnen, mein Herr, bei einem Ökonomistenpriesterschweinkramkommentar? 😉

Da nehm ich das Kompliment doch gerne an, vielen Dank.

schwitzig
Gast

@ChrisA

bei einem Ökonomistenpriesterschweinkramkommentar?

🙂
Auch wenn ich den Ökonomistenpriesterschweinkram für eine evolutionäre Sackgasse halte, ist es derzeit das System, das gerade läuft. Und Du hast meiner Ansicht nach sehr kompetent die Funktionen, Parameter und Ergebnisse dargelegt. Unabhängig von Utopiewünschen ist das Verständnis der Funktion des Ist-Zustandes meiner Meinung nach die Grundvoraussetzung, um es ggf. zu ersetzen oder zu verbessern. Die Qualität der Daten determiniert das Ergebnis :-).

Knallchargen
Gast
Du hörst nicht zu. Ich propagiere überhaupt nichts. Ich sage euch Ideologieschallplatten das eure Idee Grenzen hat und spätestens am freien Willen und der Verführbarkeit der Menschen und ihrer individuellen Habgier scheitert ihr. Das wird sich nicht ändern. Denn genau daran sind alle Vorstellungen immer wieder zusammengeklappt. Genauso wenig bemerkst du das du versuchst mich zu überzeugen von Dingen, die ich im Mittel längst weiß. Nur ich komme zu anderen Schlüssen als du und Robbespierre z.B. Ich sehe das ihr eine Ideologie der Gewalt verkündet, das Hochhalten einer Rebellion gegenüber dem Establishement schon alleine. Vor allem auch in einer der… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Du hast immer noch keine Antwort gegeben genauso wenig wie Robbespierre wann es gennug ist. Wann haben die Leute genug und wie wollt ihr das sicherstellen? Was ist euer Maß für Genug? Da es dich unbedingt nach einer Antwort drängt, will ich dir auf die Frage, wann für mich gebug ist, eine Antwort geben. für mich ist es genug, wenn meine Grundbedürfnisse sicher erfüllt sind. Dazu zählen Wohnung, ausreichende und abwechslungsreiche Nahrung ( aber kein Luxusfutter ), Kleidung, mein PC ( jenseits von High-End ), um mit Menschen zu kommunizieren, die ich sonst nie kennenlernen würde bzw. alternative Informationen… Read more »
Knallchargen
Gast
Ganz allgemein gesehen bin ich der Meinung, dass es für alle dann genug ist, wenn möglichst weitgehende Gleichheit herrscht, weil sich dann niemand aus ökonomischen Gründen minderwertig fühlen muß und Neid oder Arooganz gar nicht erst entstehen. Genug ist, wenn man sich wertgeschätzt fühlt, über gute soziale Kontakte verfügt und ohne ein Gefühl des Verlustes hilfsbereit und solidarisch sein kann. Neid entsteht nicht aus ungleichen Besitzverhältnissen, sondern aus dem Begehren von etwas das man nicht hat. (Ganz neue Erkenntnisse! „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut“ – 5. Mo. 5:21) Ob und wann sich jemand zurückgesetzt fühlt hängt… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Knallchargen

Beleg das mal, ich hätte da gern mal bitte. Ich hätte da auch mal gerne einen bessern Einblick. Ich mein, die 5 Billionen Sparvermögen in Deutschland gehören nicht nur Milliardären, aber ok leg mal los! Interessiert mich, will ja auch was mitnehmen aus dem Diskurs.

Reicht das als Beleg?

http://kiwifo.de/Darstellungen_der_Vermoegensverteilung.pdf

…auch wenn es nicht meinen Kommentar betrifft.

Knallchargen
Gast

Die ungleichen Besitzverhältnisse waren nicht die Aussage. Es ging um die Sparverträge von vielen Bürgern. Vermögen ist immer noch auch das immobile Vermögen um das es mir nicht ging. Warscheinlich ist die 5 Billionen Marke dabei auch eine falsche Fährte von mir, sorry.

Es ging nur um die Kapitalakkumulation und das sich auch normale Bürger Gering und Normalverdiener mit einfachen Sparoptionen wie Lebensversicherung und Rentenkrams deutlich als Kapitalisten und Zinsgewinnler einsetzen und ihre Mittel so verwenden.

Ihr müsst also um Habgier zu bekämpfen auch dem Otto-Normalo das agieren in Finanzfragen verbieten.

ChrisA
Mitglied
Es ging nur um die Kapitalakkumulation und das sich auch normale Bürger Gering und Normalverdiener mit einfachen Sparoptionen wie Lebensversicherung und Rentenkrams deutlich als Kapitalisten und Zinsgewinnler einsetzen und ihre Mittel so verwenden. Ihr müsst also um Habgier zu bekämpfen auch dem Otto-Normalo das agieren in Finanzfragen verbieten. Diese deine Reflektion ist der Beweis, dass meine Aussage über dich Du willst/kannst es nicht sehen, weil weder die Denke noch die logischen Konsequenzen in dein Weltbild passen. zu hundert Prozent wahr ist. Weder wurde der Zinsgewinn, noch der Kapitalismus als Schuldiger an der jetzigen Krise benannt, noch wurde für die Abschaffung… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Es ging nur um die Kapitalakkumulation und das sich auch normale Bürger Gering und Normalverdiener mit einfachen Sparoptionen wie Lebensversicherung und Rentenkrams deutlich als Kapitalisten und Zinsgewinnler einsetzen und ihre Mittel so verwenden. Der kleine, aber entscheidende Unterschied Zwischen Otto-Normal-Mensch und der reichen Oberschicht ist das Motiv des Sparens. Wenn Erstere sparen, um später eine größere Anschaffung zu tätigen, oder ein Handwerker, der sich selbständig machen will Eigenkapital anspart, um es später z.B. für seine Werkstattaustattung einzusetzen. dann ist das Motiv nachgelagerter Konsum oder Investition in die Realwirtschaft. Reiche Haushalte tun dies nur in begrenztem Rahmen. Ihr Ziel ist… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Diese Leute haben das nicht erfunden. Stimmt, das waren ihre Vorgänger, wie die Fugger, Hanse, Florentiner oder Venezianer. Aber mit dem Neoliberalismus haben sie dem System die Krone aufgesetzt. Kein Staat kann es sich leisten einfach eine neue Wirtschaft zu erfinden. Geh nach Kuba und schau dich um. Da ist Mangelwirtschaft und das liegt auch aber nicht nur an den Sanktionen. Na klar liegt das an den Sanktionen. Wenn du über Jahrzehnte vom Handel mit der Welt abgeschnitten bist, siehts bei dir auch so aus. Die Kubaner sind auch nicht blöder als wir, wie man an ihrem Improvisationstalent sehen… Read more »
Mordred
Mitglied

ohje 🙂
ne diskussion mit knallcharge bringt nie was. seine aussagen sind die einzige wahrheit und er hat zuviel zeit.

ChrisA
Mitglied

[…] er hat zuviel zeit.

Ich grad auch, sonst würde ich mir die Mühe nicht machen. Immernoch besser als Fernsehen…

Icke
Gast

Sei froh das sich überhaupt mal jemand mit dir abgibt. Leute wie du haben ja für bekanntlich keine Freunde und schauen deshalb Fernsehen.

ChrisA
Mitglied

Mensch Axel ( die mal Heike hieß, nachdem sie irgendwie anders geheißen hatte ). Wie läufts? Immernoch gefrustet, dass dich nichtmal einer flachlegen will, wenn du dir Männernamen gibst? ( Endlich darf ich meine latent angelegte Frauenfeindlichkeit auch mal praktizieren, geil! )

Ich bin ja was das angeht raus. Zu viel damit zu tun, mich ob meiner Einsamkeit zu bedauern.

Mich erstaunt nur, dass du nicht nur liest, sondern sogar kommentierst, was ich so von mir gebe, wo ich doch nur Unfug erzähle und nebenbei auch noch total unwichtig bin.

Knallchargen
Gast

Klar, Diskussionen bringen nur was, wenn du hinterher jemand deine Meinung auf die Nase gedrückt hast und er der Antifa beitritt, sein Vermögen Greenpeace hinterläßt, ökoveganfeministisch wird und deine politischen Parteien wählt und demnächst beim Volksaufstand teilnimmt und Meinungsfreiheit mit allen Mitteln bekämpft.

Flachpfeiffe.

Zeit ist kostbar und trotzdem nimmt man sich für einen Diskurs Zeit wenn man wirklich etwas zu sagen hat. Du kannst ja weiter arrogante Zweizeiler hinrotzen.

GrooveX
Mitglied

da ist wohl mal wieder der original küstennebel mit dir durchgegangen. wow, ich liebe es, wenn du deine 50er-jahre moralinsauren predigten aus dem pietistischen folterkeller in die welt heulst. sachen gibt’s…

Knallchargen
Gast

Ach Glück ist so von vorgestern! Heute haben wir Patchwork, Matriachat, Bio-Gemüse und gendergerechte Literatur ab 3 Jahren! Damit die ganz ganz kleinen schon wissen was ein ordentlicher Spassfucktor ist!

Da springt der Zeitgeist und freut sich das irgendwelches verstaubtes uraltes Brauchtum als futuristisch reanimiert und ganz und gar fortschrittlich verkauft werden kann!

Der Eine kauft den Götzen als Produktfetisch der Andere Fetisch-Ideen.

GrooveX
Mitglied

geht das mit lithium wieder weg?

Knallchargen
Gast

Pillen machen dich nicht „schlauer“, also hör auf damit.

GrooveX
Mitglied

wenn du wüsstest…

Knallchargen
Gast

Bei euch gehts nicht um Wissen, sondern darum, die richtigen Schlüsselwörter der Empörung reinzukübeln wobei das Fehlen derselben schon zur Provokation gereicht und andere Meinungen Feindschaft besiegeln.
Genauso wie der Autor mehr Wert darauf legt sprachliche Akrobatie in seinen Texten zu schaffen und moralischen Orgasmus zu betreiben als das er überzeugende inhaltliche Recherche betriebe. Zuviel Philosophie gelesen wohl. Das funktioniert wie ein Luftballon: Es bläst auf.

GrooveX
Mitglied

wo ist mein empörungschlüsselwort abgeblieben, himmel arsch & zwirn?

oder hast das du selber geklaut und oben am flaschen ort vervielfältigt, hä? biogemüse, literatur, emanzen. was ist noch schrecklich? warte, ich habs gleich — patchwork, das wars! patchwork, des teufels flickenteppich, ähm, und orgasmus, moralisch sowieso.

küstennebel, knallcharge halt…

The Joker
Mitglied

Hallo GrooveX,

geht das mit lithium wieder weg?

Ich fürchte, „Knallchargen“ hat schon zuviel Panzerschokolade intus.
Tiefes Mitleid empfinde ich für seine/ihre Angehörigen.
In den 80er Jahren hätten sie Hans Henning Atrott um Hilfe bitten können…

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