Ohne die Sozialdemokratie gibt es keinen Wechsel

Nachdem jeder, wirklich jeder wahlberechtigte Sozialdemokrat für Martin Schulz gestimmt hat und er mit hundertprozentiger Bestätigung zum Parteivorsitzenden ernannt wurde, gab es wieder viel Spott und Häme. Das kann die SPD ganz besonders gut: Steilvorlagen liefern. Außerdem kann man sich noch ganz gut über sie ärgern, wenn mal wieder deutlich wird, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Dann verdammt man wieder mal diese Partei, die man für entbehrlich erklärt und gibt sie auf. Mir fällt es schwer diese Zeilen zu tippen, denn ich muss es mit einer Hand tun – mit der anderen fasse ich mich an die eigene Nase.
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41 Kommentare auf "Ohne die Sozialdemokratie gibt es keinen Wechsel"

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Erwin
Gast
Sieht man zum Beispiel, wie Andrea Nahles ihr Amt auffasst, müsste man nüchtern festhalten: Nö! Andererseits gibt es heute als Schritt in die richtige Richtung den Mindestlohn Ob ein Mindestlohn an die Hatz IV- Gesetzgebung gekoppelt werden soll, stand bereits 2003 zur Abstimmung. Bis auf einen Grünen stimmten SPD und Grüne demnach fast einstimmig gegen ein gesetzlich verankertes Lohndumping sodass das Arbeitsgericht Leipzig erst im Jahre 2010 entscheiden musste, dass ein Stundenlohn von sechs Euro brutto sittenwidrig ist. Die wussten bereits im Jahr 2003 das durch den Wegfall der Zumutbarkeitsgrenzen, und damit verbunden die Schwächung der Gewerkschaften und quasi Auflösung… Read more »
schwitzig
Gast
Bei aller – absolut berechtigten – Kritik an der Sozialdemokratie muss man doch sehen: Ohne sie geht kein alternativer Pfad von der Einbahnstraße der Alternativlosigkeit ab. Das ist falsch. Mit der „s“PD kann es keine linke Politik oder auch nur alternative Politik geben, da es in dieser Partei schlicht und ergreifend nicht das Personal dafür gibt. Mehr als überdeutlich haben gerade die letzten BTW gezeigt, dass eine Stimme für die „s“PD ausschließlich eine Stimme für die „c“XU oder „alternativ“ für die Partei, die exakt die alternativlose Politik fortführt. Wer die „s“PD wählt, garantiert mit seiner Stimme, dass sich niemals linke… Read more »
Dennis82
Mitglied
Robertos Überschrift könnte man noch fast irgendwie zustimmen. Das Problem ist, dass auch er allen Ernstes meint, in der SPD gäbe es noch Sozialdemokraten, mit denen er irgendwie Sozialdemokratie machen könnte. Dabei wurde der Arbeitskreis „Sozialdemokraten in der SPD“ doch schon längst aufgelöst. „Echte“ Sozialdemokraten sind inzwischen in der Linken. Das wird dieser ja leider auch von links außen oft genug vorgeworfen: Ne SPD 2.0 zu sein, die „den Kapitalismus“ ja „nicht überwinden wolle“…! Auwei, diese verdammten Schweine von der judäischen Volksfront aber auch! Die „s“PD ist die größte Etikettenschwindelpartei, die es jemals in Deutschland gab und geht auf Bauerfängerei.… Read more »
schwitzig
Gast
@Dennis82 Ich: Die „s“PD ist die größte Etikettenschwindelpartei, die es jemals in Deutschland gab und geht auf Bauerfängerei. Du: Das Schlimme ist ja: nicht einmal das stimmt. Aber Du schreibst doch selbst, dass es stimmt :-): Die „s“PD gibt vor, etwas zu sein, was sie nicht ist. Mit Ausnahme vielleicht der kurzen Brandt-Periode, die Du angeführt hast. Zur Bauernfängerei: Da wäre mal eine Statistik der prozentualen Schichtzugehörigkeit der „s“PD-Wähler interessant. Bisher war es eigentlich immer so, dass der Großteil der „s“PD-Wähler aus dem Arbeitermilieu und weniger aus der gehobenen Mittelschicht aquiriert wurde. Die letzteren sind eher Olivgrün-Bündnis-88-affin. Aber ich finde,… Read more »
Dennis82
Mitglied
Nein, ich sehe da keinen „Etikettenschwindel“; wenn ich die Wahl habe, etwas nach objektiven Kriterien zu beurteilen (d. h. deren Politik in der Vergangenheit), spielen Sprüche auf blöden (eh nur an unterbelichtete Idioten gerichtete…) Wahlplakaten im Ergebnis keine Rolle. Die haben in meinen Augen grade dann keine Relevanz. Ebenso wenig künstliche, grade an die „Mitte“ der Gesellschaft gerichtete, konzertierte Propaganda zu Schaffung „künstlicher Realitäten“ in den Mainstream-Medien. Wie den aktuellen Schulz-Hype z. B.! SPD- und Grünen-Wähler unterscheiden sich soziologisch im Grunde doch gar nicht; beides Parade-Kapitalismusfans. Letzteren ist dabei das reine Öko-Gewissen halt einfach nur noch ne Spur heiliger. Die… Read more »
schwitzig
Gast
@Dennis82 Eigentlich sind wir da schon derselben Meinung – Du fügst das Element hinzu, dass es kein Etikettenschwindel sei, weil das Etikett zu durchsichtig ist. Da liegst Du natürlich richtig, aber ich denke, dass viele „s“PD einfach auch glauben, was ihnen gesagt wird, weil sie es aus ihrem eigenen Charakter und Weltbild heraus beurteilen, in dem sie in einer „Demokratie“ leben und in dem sie Politikern ähnlich Charakterzüge wie sich selbst unterstellen: Moralische Integrität und Konstruktivität, gepaart mit Ehrlichkeit. Würden sie die „s“PD Leute als das sehen, als was sie die praktizierte Politik qualifiziert – als verlogene Psychopathen – müssten… Read more »
Dennis82
Mitglied
Eben. Und genau da liegt meines Erachtens eben eins der Kernprobleme: Bei der Bevölkerung selbst! Sich (immer und immer wieder, schon rituell…!) über ein ein hohles Franchise wie die SPD aufregen bringt nur emotionale Erleichterung. Ja, man ist im Gegenzug ja schon fast dankbar, dass die SPD jederzeit „greifbar“ ist, um sich an ihr seiner Empörung freien Lauf lassen zu können. Nebenbei: Bug oder Feature…!? 😉 Das nützt aber halt nichts; man tritt dabei nur ewig auf der Stelle. Denn die SPD wird ja von einer nicht unerheblichen Zahl trotzdem immer und immer wieder gewählt – und somit auch „legitmiert“.… Read more »
hart backbord
Gast

Die SPD ist wie ein haltloser Säufer, der immer wieder hochundheilig verspricht, aufhören zu wollen und dann stets rückfällig wird.
Roberto gehört zu den Leuten, die das gutgläubige Spiel immer wieder mitmachen.
Dass man irgendwann auf die harte Linie wechseln muss (Trennung, klare Ansage: Mach einen Entzug, erst nach einem Jahr ohne Alk kannste Dich wieder melden!), will unserem Schwärmer nicht in den Sinn.
Vielleicht müsste die SPD noch einen viel schärferen Sozialabbau durchziehen, die unserem Textdichter auch ganz persönlich in die Geldbörse greift.

jkr
Mitglied

Beim Lesen des Textes musste ich leider spontan an jenen Text hier denken:

http://www.der-postillon.com/2013/03/mann-ohne-langzeitgedachtnis-uberzeugt.html (der Text entstand schon vor der letzten Bundestagswahl und ist aktueller denn je)

Und in vier Jahren können wir uns wieder unterhalten warum die SPD (nach weiteren vier verlorenen Jahren, in denen die SPD wieder jede Sauerei mitmachen wird) dieses mal bestimmt den Wechsel zu mehr sozialer Gerechtigkeit schaffen wird …

Anton Chigurh
Mitglied
Die „s“PD ist so tot wie ein Dinosaurier. Tot und vor langer Zeit begraben. Die Verbrecher und Verräter, die heute in der Maske von „Sozialdemokraten“ herumspuken, haben mit einer sozialdemokratischen Partei im Wortsinne gar nichts mehr gemeinsam, gar nichts – überhaupt nichts ! Da müssten 99% der heutigen SPD-Darsteller austreten, damit aus diesem Scheißverein jemals wieder etwas wird, das auch nur in die Nähe von „links“ gerät. Und hier nützen auch Püntes peinliche und immer wiederkehrende Relativierungsversuche nichts mehr. Mag sein, dass es eine Partei benötigt, mit der DIE LINKE koalieren muss, um in Regierungsverantwortung zu kommen. Nach derzeitigem Stand… Read more »
Lutz Lippke
Gast
Die Argumente sind bekannt und schwängern den politischen Äther mit einem Flügelschlag, der entweder fundamentalistisch oder eben reformistisch ist und nach Windrichtungen benannt wird. So geht Politik! Geht so Politik? Ja, nein, vielleicht, kommt drauf an? Worauf kommt es an? Was ist links? Fur die da unten sein? Weltfrieden außer mit …? Moralismus und Gerechtigkeit als Freundschaftseintrag im Poesiealbum der Floskeln? Ich sag mal, was ich von solchen Schemata halte. Wenig! Für mich gibt es vor allem verantwortungsvolle und verbindliche Politik vs. verdruckste bis verlogene Politik. Es steht Offenheit und Handlungsfähigkeit gegen Verschlagenheit und Vorteilsnahme. Ich würde sogar soweit gehen,… Read more »
EarthChild
Mitglied
Tut mir leid, Leute, ich halte die SPD schon seit Schröder und seiner Agenda 2010 für absolut überflüssig! Und Herrn Schulz halte ich für einen Blender, genau wie Schröder vor ihm!!! Diesen sogenannten Politikern aus der angeblich “ Arbeiterfreundlichen“ SPD geht es nur darum, ihre eigenen finanziellen Pfründe und beruflichen Aussichten auf einen Job in der Wirtschaft zu maximieren, denn wenn ich mir die Politik der SPD in den letzten ca.30 Jahren so ansehe und was diese Politik und die Konsequenzen für den “ kleine Arbeiter“ letztendlich bedeutete und immernoch bedeutet, bin ich wirklich absolut überzeugt, daß diese Partei einfach… Read more »
Rainer
Gast

Zitat:
Ohne die Sozialdemokratie gibt es keinen Wechsel

Mit der Sozialdemokratie (SPD) auch nicht!!!
Verräterpartei.
Eine der letzten Possen: z. B. beim Thema Alterspräsident schön mit den Schwarzen einig sein.
Diese Partei braucht kein Mensch mehr.

Torsten
Gast

Sehr geehrter Herr De Lapuente
Die Nachdenkseiten arbeiten sich auch schon ziemlich lange und ohne Unterlass an der SPD ab. Das wird meiner Meinung nach nichts mehr. Die deutschen Sozialdemokraten das sind Clement, Müntefering, Sarrazin, Schröder, Nahles, Gabriel, Schulz……… Träumen Sie weiter….

The Joker
Gast

Kriegskredite.
Burgfrieden.
Landwehrkanal.
Ebert-Groener-Pakt.
Panzerkreuzer statt Schulspeisung.
SDS-Ausschluss.
Berufsverbote.
Nachrüstung.
Kosovo.
Agenda.
Mehrwertsteuer.
Bankenrettung.
(To be continued)

Hatte Olle Bismarck wirklich so unrecht?
„Gemeingefährliche Bestrebungen der Sozialdemokratie“

aquadraht
Mitglied
Naja, gemeingefährlich war die SPD weitgehend für ihre Anhänger, von denen sie zusammen mit ihren rechtsextremen Freikorps-Verbündeten im von ihr angezettelten Bürgerkrieg 1919 über 10.000 umgebracht hat, und das wurde gefolgt von der teilweise blutigen Auflösung der Arbeiterregierungen (SPD-KPD-USPD-Koalitionen) in Sachsen und Thüringen, dem Blutmai 1929 und dem Altonaer Blutsonntag etc. Und gerade hat Maas ein Zensurgesetz zur Genehmigung bei der Brüsseler Bürokratie eingereicht, nicht der geringste Respekt vor der Verfassung. Die Linke bzw. PDS war relativ stark, solange sie Opposition gemacht hat. Da hatten die SPD und der Rest die Hose voll. Heute machen nur noch ein paar Leute… Read more »
Balmung
Gast

Stinnes -Legien Pakt (aka „Sozialpartnerschaft“)

Errichtung von Konzentrationslagern für Linke, „Ostjuden“ und „Zigeuner“

(To be continued)

Sukram71
Mitglied

Man sieht, der Hass auf die SPD ist bei vielen Linken größer, als der Wille zusammen zu verbessern, was möglich ist. Selbst, wenn das auf Dauer eine CDU/CSU Regierung bedeutet.

Da helfen auch keine guten Worte oder der Verweis auf einfachste Rechenaufgaben und Stummverteilungen. Traurig.

The Joker
Gast

Hallo Sukram71,
ja, deshalb ist die SPD gut beraten, diesem berechtigten Hass den Nährboden zu entziehen – nicht durch gute Worte, sondern durch Inhalte.
Schulz möchte – vielleicht – der Gorbatschow der SPD sein.
Momentan ist er bestenfalls ihr Egon Krenz.

Folkher Braun
Mitglied

Die Sozialdemokratie ist spätestens seit 1914 das Projekt der arrivierten Arbeiterklasse, sich dem Kapital als Bezähmer des Lumpenpeoletariats anzudienen. Kurt Schumachers Disseration (zum Staatsgedanken der Sozialdemokratie …) 1929 ist einispiel. Die Teilung der Sozialdemokratie in West und Ost (durch Kurt Schumacher Ende 1945), um den Exilausschuss in Berlin auszubooten, war der nächste Schritt. Als dann auf Seiten des DGB Einspruch erhoben wurde, wurde Viktor Agartz abserviert wegen seiner „Ostkontakte.“
Den Rest hat The Joker schon aufgelistet.
SPD hat fertig. Und wir bekommen deswegen politisch keine linke Gegenmacht. Denn der DGB ist auch neoliberal..

Sukram71
Mitglied

deshalb ist die SPD gut beraten, diesem berechtigten Hass den Nährboden zu entziehen – nicht durch gute Worte, sondern durch Inhalte.

Der SPD und deren Wählern kann das eigentlich egal sein, weil die idR nen Job haben, böse formuliert.
Die Linke und besonders die Linkewähler jammern doch ständig, alles wäre für sie so furchtbar schlecht und ungerecht.

Deshalb haben die Linken das größte Interesse daran, dass sich etwas zuk Bessern ändert. Aber genau das wird von der Linken ja mit torpediert.
Die Wähler haben sich im Selbstmitleid schön eingerichtet und die Linke hätte ohne Hartz 4 weniger Wähler.

schwitzig
Gast

Wie schön – der Sukram71/smukster-Komplex hat wieder ins Forum geschissen.

anton
Gast

sukram: Du bist ja sehr tapfer hier, beleidigst auch nie andere Personen, deshalb meine Frage: Glaubst Du, dass die Sinnlosmaßnahmen im ALG-2-Bereich, die Bürokratie usw der Weisheit letzter Schluss sind? Wäre ein öffentl. geförderter Beschäftigungssektor, die Erlaubnis, das eigene Haus trotz Arbeitslosigkeitbehalten zu dürfen, eien steuerfinanzierte Mindestrente für jede Person nicht besser, bei allem Respekt, als der heutige Zustand? Ist mit der Union wirklich nicht leicht durchzusetzen, da diese in dem Bereich wenig Kompetenzen hat! Auch ich will, dass die Union nicht mehr die stärkste Partei ist, aber es wird auch um Inhalte gehen müssen!

schwitzig
Gast
„s“PD-Hellmich (der Name ist Programm?) will das „Leck“ bestrafen, dass über die geheime Sitzung berichtet hat, die den Völkerrechtswidrigen Terroreinsatz der „Parlaments-Armee“ Bundeswehr zum Thema hatte: https://www.heise.de/tp/features/Leck-im-Verteidigungsausschuss-Wir-pruefen-nun-die-Konsequenzen-3671733.html Ich erinnere an Helmut Schmidt (ja, ich weiß, auch er hat Dreck am Stecken) und seine Worte über Staatsterrorismus. Demnach müßte man Hellmich als Terroristen klassifizieren und die „s“PD als Terrororganisation. Und diesen Scheiß soll man auch noch WÄHLEN, damit etwas besser werden kann??? Zielführender als eine „s“PD-Wahl wäre es wahrscheinlich, einfach nur in den Wald zu scheißen. Vielleicht rutscht dann einer der Menschen vernichtenden Brunnen- und Schulenbauer der „Parlamentsarmee“ darauf aus und… Read more »
Balmung
Gast
„s“PD-Bartke will, den Agenda Opfern ihre Würde zurückgeben: „Matthias Bartke: Für diese Gruppe wollen wir einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen. Wir können doch nicht zulassen, dass sie untätig zu Hause bleiben und nichts tun. Wir wollen, dass sie arbeiten und etwas Sinnvolles machen. Denn Arbeit ist für jeden Menschen wichtig, sie strukturiert den Tag und sie verleiht auch Würde. Daher möchten wir, dass auch diejenigen ohne Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf Mindestlohnniveau erhalten. Diese Menschen sollen für die Gesellschaft sinnvolle Tätigkeiten ausüben. Welche Arbeiten kämen dafür infrage? Matthias Bartke: Das kann die Unterstützung von vorhandenem Personal in… Read more »
ThomasX
Gast
Weia, schon wieder ´ne neue Heilsbotschaft vor 1 (einem) applaudierenden Sukram … der Rest wendet sich langsam aber sicher beschämt ab…. Wird dir (@ Roberto) das nicht selbst ein wenig komisch, dass du dich da in einen regelrechten Wahn verrannt hast, dass das Heil linker (sic!) Politik auf dem Handeln einer Partei basieren soll, die die letzten 20-25 Jahre genau die Maßnahmen zu auch deiner eigenen Unterdrückung geschaffen und betoniert hat, nur weil du das jetzt ganz fest glaubst? Ist es das? Glaube? Der soll ja irrationalen Begründungen entspringen. Hältst du deine heutigen Ansichten zur SPD tatsächlich für rational? Mach… Read more »
Juergen Sprenger
Gast
Parteien sind können nicht Teil der Lösung sein, denn sie sind Teil des Problems. Die Ausleseprozesse innerhalb der Parteienhierarchien garantieren, daß nur Personen aufsteigen, die zuallererst sich selbst und dem Einkommen aus ihren Mandaten und ‚Nebentätigkeiten‘ verpflichtet sind. Das zieht sich nahtlos von den Altparteien über die Grünen, die Piraten, die AfD und leider nicht zuletzt auch durch die Linke. Man kann das bei der Partei Die Linke sehr schön an Gestalten wie Domscheit-Berg und den sogenannten ‚Reformern‘ sehen. Die Beteiligung der niederen Mitglieder besteht vor allem darin, Beiträge zu zahlen, für den Ortsverein Plakate kleben zu dürfen und bei… Read more »
jkr
Mitglied

Aus der Überschrift des Artikels beim „Neuen Deutschland“:

„Warum die LINKE die Sozis braucht
Roberto J. De Lapuente erklärt, warum die Linke auch langfristig auf die SPD angewiesen sein wird“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=38230

Dann viel Spaß beim Verarscht werden in den nächsten vier Jahren bis dann aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen bestimmt wieder irgendein Grund auftaucht zu hoffen, nach der nächsten Wahl wird alles besser. Oder nach der übernächsten, oder überübernächsten, …

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