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19 Kommentare auf "Amerikanische Geschichte"

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The Joker
Gast

Trumps Leute sorgen dafür, dass ein legitimer Antiamerikanismus mehr Zulauf bekommt.
Zu Clintons oder Obamas Zeiten war ein herzhaftes Yankees raus! ja in „linksliberalen“ Kreisen verpönt.
Nun nimmt der ganz verständliche und begründete Hass auf Amiland wieder zu – weltweit.
Gut so.

Exaybachay
Mitglied

Bei aller Berechtigung finde ich doch Hass auf die Amis nicht gut.
Von der komplexen dynamischen Weltordnung profitieren wir alle im Westen; nur dem „Stiefel“ die Schuld geben ist einfach, aber nicht zielfuehrend.

Exaybachay
Mitglied

Traurig-schoenes Meme. Es ist erstaunlich, was man heute so sagen kann, ohne auf den Deckel zu kriegen.

Wann hat das angefangen, in der Qualitaet?
Mit Sarrazin bei uns?

flurdab
Gast
Der Carson ist maximal pigmentiert. Also wird er wohl am Besten wissen wie es damals war. 🙂 In drei, vier Jahren wird das eine anerkannte Meinung sein, dumm gelaufen für die Afros. Man betrachte nur die Kreationisten und ihre 7 Tage Welterschaffung by God. Das hat man vor 20 Jahren noch als Spinnerei von fundamentalistischen Christen belächelt. Scheinbar hat diese „Idee“ aber erschreckend viele Anhänger gefunden. Wenn bei uns die letzten Zeitzeugen der Shoa verstorben sind, wird auch der Holocaust Umdeutungsversuche erleben. In 200 Jahren wird er entweder garnicht statt gefunden haben, oder KZ stand für ein Erholungsheim. Wir leben… Read more »
GrooveX
Mitglied

wichtig ist doch nur, dass wir selbst nicht dieser widdewiddewittkultur anheim fallen. alles andere ist doch nur ne wiederholung unserer kleinbürgerlichen verdrängungsmechanismen. is ja nicht so, dass es in unserer generation nichts zu verdrängen oder leugnen gäbe. früher war halt mehr lametta – wie immer. ach ja, und was wir vor 20 jahren belächelt haben, war doch nur unsere unkenntnis der us-amerikanischen mythenbildung, ne? dabei hätten wir es seit vietnam wirklich wissen können.

flurdab
Gast
@ GrooveX Nur ist unser Wir vermutlich zu klein. Kennst du GWUP und Psiram? Das sollen ThinkTanks sein, die massiv in die „Wahrnehmung“ der Welt eingreifen sollen. Nimm als Beispiel Wikipedia, eine tolle Idee an sich, aber wenn dort gezielt „moderiert“ wird kann eine völlig andere Wirklichkeit gestaltet werden. Und das wird Wikipedia von einigen vorgeworfen. Das Phänomen Fakenews ist ja nicht auf nebensächliche Meldungen des Tagesgeschäfts begrenzt. Man erinnere sich nur an die „Querfrontler“- Kampagne, eigentlich nur Fakenews. Aber mit fataler Auswirkung. Eine solche Kampagne einmal angestoßen, läuft durch die A- Sozialmedien und entwickelt ihre eigenen Dynamik. Weshalb die… Read more »
ThomasX
Gast

Und wenn ein Neger die Sklaverei derart verharmlost, dann wird er wegen seiner Hautfarbe viel glaubhafter sein als der weiße Redneck.

So etwas nannte man früher auch noch Quotenneger. War kurz und prägnant. Und hatte in fast allen Bereichen sein Fünkchen Wahrheitsgehalt. Die Frage ist doch – sieht der sich selbst auch nur als nützlichen Idioten, und wenn ja – warum nicht?
😉

flurdab
Gast
Nein, dieser Mann wird sich nicht als nützlichen Idioten oder „Hausneger“ sehen, das ist er auch nicht. Er wird das tun was dem Menschen das einfachste ist, bzw. er tut das einfachste. Er ist ja kein abgerockter Kleinkrimineller in Detroit, er gehört zur „Elite“. Für ihn ist das Versprechen des „amerikan way of life“ in Erfüllung gegangen. Das seine Vorfahren gegen ihren Willen und unter unmenschlichen Bedingungen, ihrer Freiheit beraubt, Verdinglicht wurden, interessiert ihn nicht. Denn wenn dies nicht passiert wäre, wäre er heute kein amerikanischer Staatsbürger, sondern vielleicht Tagelöhner in Gambia. Für ihn persönlich war die Sklaverei das Beste… Read more »
flurdab
Gast

Der Berger scheint hier immer noch mitzulesen.
Ihr kennt doch noch Jens Berger.
Er hat heute zu Wikipedia geschrieben.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=37340
Ich würde so gerne behaupten das dieser gute Artikel meinem Kommentar geschuldet ist, aber vermutlich laufe ich fehl.
Egal, Lesebefehl!

Grüße

salvo
Gast
naja, das ist wieder diese moralische Empörung, die angebliche Linke mit den Liberalen gegen die bösen Xenophoben vereint. man muss schon den sauberen Kapitalismus verteidigen, in dem der Mensch als Migrant ‚freiwillig‘ sich selbst entfremdet, um, um zu überleben, dort die eigene Arbeitskraft als Ware zu verkaufen, wo sie angeblich nachgefragt wird, gegenüber einem bösen Kapitalismus, der sich diese Arbeitskraft einfach mit Gewalt selbst direkt angeeignet hat. Eigentlich müsste man als Linker einem Carlson dankbar sein, dass er die Verhältnisse so klar ausspricht, in denen es für den Kapitalisten relativ gleichgültig ist, unter welchen Bedingungen die Aneignung menschlicher Arbeitskraft als… Read more »
The Joker
Gast

Man könnte sich ja einen diabolischen Spaß machen und Carson bei der nächsten Pressekonferenz ganz direkt fragen:
„Mr. Carson, Sie sind als Schwarzer die Brut von Einwanderern. Sie gehören einer dezidiert einwanderungskritischen Regierung an. Wann gehen Sie zurück nach Afrika?“
😉

GrooveX
Mitglied

off topic aus gründen:

was ist der unterschied zwischen polemik und kritik, und was passiert, wenn man in unendlichenen diskussionen grundsätzlich ersteres mit letzterem velvechsert?

ich will’s gar nicht wissen

GrooveX
Mitglied

manchmal meint sie’s gut mit uns – schlaubi pappenheim, ich werd nicht mehr!

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