Präsident Trump – wir sind Zeugen einer Zeitenwende

Es war eine Wahl zwischen Pest und Cholera und die Pest hat knapp gewonnen. Der Sieg Donald Trumps ist jedoch nicht überraschend und seine Wähler sind nicht nur durchgeknallte Rednecks. Es ging bei dieser Wahl auch nicht um „links“ oder „rechts“. Trump hat es vielmehr geschafft, sich selbst als Kandidaten zu inszenieren, der einen Feldzug gegen das Politik-Establishment führt. In einem Land, in dem die etablierte Politik abgewirtschaftet hat, nur noch 9% der Bevölkerung hinter dem gewählten Kongress stehen und auf Seiten der Demokraten mit Hillary Clinton die Personifizierung des politischen Establishments zur Wahl stand, hatte Trump am Ende die besseren Karten. Sicherlich werden wir in den nächsten Tagen unzählige hämische, hochnäsige und moralinsaure Kommentare aus unseren Medien und der deutschen Politik hören. Dabei sollten wir aber lieber innehalten. Nach dem Brexit ist der Sieg Trumps nun bereits der zweite Wendepunkt der jüngeren Geschichte. Und auch Deutschland befindet sich mitten im Transformationsprozess.

Die Rache der Abgehängten?

Na klar, als linker, liberaler Intellektueller kann man einem Wahlsieg Donald Trumps erst einmal wenig abgewinnen. Der Sieg ist jedoch, so weh dies bei der Analyse tut, folgerichtig. Jahre-, wenn nicht gar jahrzehntelang wurde eine Politik gegen die wenig schillernde Mehrheit der Bevölkerung gemacht und die Medien taten ihr Bestes, um mit Brot, Spielen und Meinungsmache den immer größeren Spalt zu überbrücken. Dass dies nicht endlos klappt, sollte jedem klar sein. Ernsthafte Angebote von der politischen Linken wurden ausgeschlagen. Nun hat die politische Rechte die Deutungshoheit über den Stammtischen und das Establishment ist schockiert. Selbst schuld!

Am Ende waren es die ehemaligen Industriestaaten im Norden der USA, die den Ausschlag bei der Auszählung der Stimmen gaben. Ohio, Michigan und Wisconsin wählten mehrheitlich Trump. Was früher der wirtschaftliche Motor der USA war, wird heute ironisch als der „Rost-Gürtel“ (rust belt) bezeichnet und steht symbolisch für den Abstieg der alten Industriemacht USA. Hier hat man vom Wirtschaftswachstum der Obama-Ära nichts mitbekommen. Im Gegenteil. Hier sind die USA das Land der Hoffnungslosen.

Die Demokraten haben spiegelbildlich in den Staaten besonders gepunktet, in denen die USA ein modernes Land sind, in denen die Absolventen der teuren Elite-Universitäten Unternehmen gründen und der Technologie- und Dienstleistungssektor seine Zentren hat. Hier ist man voll im 21. Jahrhundert angekommen, denkt postmaterialistisch und macht sich mehr Gedanken über LGBT-Rechte und politische Korrektheit als über Chancengleichheit. Die gestrige Präsidentschaftswahl ist somit auch ein Zeichen eines Landes, das in zwei Teile zerbricht, das förmlich zerrissen ist. Die Zahl der Verlierer ist jedoch deutlich größer als die Zahl der Gewinner und so ist es eigentlich kein Wunder, dass man mit einem clintonschen „Weiter so! Wir schaffen das!“ nicht abräumen kann.

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131 Kommentare auf "Präsident Trump – wir sind Zeugen einer Zeitenwende"

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Rainer N.
Gast

Die haben selber Schuld, die Demokraten, ihren besseren Kandidaten zu verhindern – Sanders.

Und die sollen ja auch Trump als Gegner aufgebaut haben, weil sie meinten, gegen so einen besser gewinnen zu können.

Ich bin froh, dass Clinton verloren hat, sie hat es sich verdient. Bedeutet aber nicht, ich freue mich über Trump.

Martin
Gast
Hoffen wir mal, dass die Welt, die USA und Sanders noch bis zur nächsten Wahl durchhalten, auf dass er das nächste mal gewählt werde. Die Aufbautheorie würde mich nicht wundern. So viel wie die Amis in der Vergangenheit vergeigt haben, wundert mich auch nicht, falls das wirklich so war, dass die auch das vergeigt haben und Trump ZU stark geworden ist. Freuen über Trump ist übertrieben, aber dass Hillary nicht Oberbefehlshaberin der größten Militärmacht der Welt ist, freut mich enorm. Lassen wir uns mal überraschen. PS: Jens, du hast doch bestimmt vor google gesessen und das Wahlergebnis aktualisiert um den… Read more »
aquadraht
Mitglied

Trump ist keine Bedrohung für den Weltfrieden, Killary war das. Trump ist bis zur Midterm Election ein Faktor, von jetzt 2 Jahre, von seinem Amtsantritt 21,5 Monate.

Macht er Scheisse, ist die Midterm Election für die GOP am Arsch, dann wird er zerlegt und hat keine Chance auf second term. Hält er durch, ist er entweder ein fähiger Präsident oder die Dems sind noch unfähiger und abgehobener als diesmal.

Interessant wird, ob die Dems noch einmal Sanders verhindern.

Schön ist, wie die Junta in der Ukraine quietscht. Die Kinderkopfabschneider in Syrien quietschen mit.

a^2

Truvor
Mitglied

@ aquadraht

Schön ist, wie die Junta in der Ukraine quietscht.

Wenn Putin mit Trump einen gemeinsamen Nenner findet, dann bleibt der Junta nichts anderes als nach der fünften Ecke zu suchen.
Den Kinderkopfabschneidern übrigens auch.

salvo
Gast
fraglich ist, ob es wirklich nun zu einer außenpolitischen Entspannung oder Infragestellung des US-Exceptionalism kommt, auf dem die aggressive US-Außenpolitik beruht, denn die Wahl vom Falken, der evangelikanischen Rechten zugerechneten Vizepräsidenten, Mike Pence, spricht auch hier für Kontinuität. Vielleicht haben wir aber Glück und die unter Clinton wahrscheinliche Verschärfung fällt aus. Möglicherweise wird die Machtposition des US-Präsidenten etwas überschätzt. Ganz schlimm ist, dass die Republikaner nicht nur das Weiße Haus gewonnen haben, sondern auch Senat und Haus. Innenpolitisch wird es jedenfalls wohl ganz übel. Es ist zum Verzweifeln, was das (links)liberale Establishment hervorgebracht hat. Anstatt eines wirklich progressiven demokratischen Sanders,… Read more »
Detlef Schulze
Gast

Alles soweit richtig, was im Artikel steht. Allerdings muss man sich schon fragen, warum jemand Trump waehlt, wenn er gegen das Establishment ist. Trump gehoert zwar nicht zum politischen Establishment, aber zum wirtschafltichen. Er verkoerpert den Kapitalismus, der Amerika sozial zu Grunde gerichtet hat. Er gruendet Universitaeten, mit hohen Gebuehren, die aber keine Bildung zu liefern, er laesst in Niedriglohnlaendern produzieren, er will das Budget fuer die Sozialsysteme kuerzen und Obamacare abschaffen. Fuer das abgehaengte Prekariat (seine Waehler) war er einfach die schlechtere Alternative.

Rainer N.
Gast

Ach, und in Deutschland wählen die dann AFD.

Also warum soll es in den USA anders sein …

Detlef Schulze
Gast

Ach, und in Deutschland wählen die dann AFD.

Die AFD-Waehler sind da ganz aehnlich. Allerdings wird die AFD hauptsaechlich wegen der Fluechtlingskrise gewaehlt. Ohne diese waere die AFD bei unter 5%.

salvo
Gast

die Massen in dieser Gesellschaft handeln nun mal nicht rational, ja, Trump gehört dem gesellschaftlichen Establishment an und hat es verstanden, die Wut der Menschen auf das politische Establishment für sich zu nutzen, eine berlusconische Variante sozusagen. Mit Clinton als Vertreterin des vielfach verhassten politischen Establishments konnten sich die sogenannten Abgehängten, vor allem in der weißen Arbeiterschaft, nicht identifizieren, mit Trump schon

Heldentasse
Mitglied

Er verkoerpert den Kapitalismus, der Amerika sozial zu Grunde gerichtet hat.

Schade das Frau Clinton nicht gewonnen hat, denn mit ihr wäre der Sozialismus in den US ausgebrochen; Geschichte kann ja so gemein sein!

Beste Grüße

salvo
Gast

Clinton wäre eine Katastrophe gewesen, Trump könnte sich aber möglicherweise noch als die größere erweisen, zumindest was diese seine Position angeht

„climate change is a hoax“

http://www.vox.com/2015/8/5/9101619/trump-climate-energy

seyinphyin
Gast

Wäre schlichtweg kein Unterschied.

Der wichtige Punkt bei Trump ist, dass er als Geschäftsmann eher auf Handel setzt. D.h. mit so jemand kann man reden. Clinton war ja überzeugt davon, dass die USA das Weltempire ist und sie davon dann Imparator. Da besteht von vornherein keine Diskussionsgrundlage.

Man wird sehen, was mit Trump kommt, aber wie sollte er schlechter sein als Clinton?

aquadraht
Mitglied
Ich habe mit Verwandten in den USA gesprochen. Die haben (zähneknirschend) Trump gewählt. Du weisst ja: „A single nuclear bomb may spoil your whole day“. #NeverHillary. Trump geht vorbei. Wenn er Scheisse baut, mit allen die er gegen sich hat, ist mit den Midterm Elections Schluss mit House + Senate. Dann wird er von der GOP geschlachtet, mit Wonne. Und noch eine Kampagne gegen die Partei zieht er dann nicht durch. Sollte er es schaffen, den first term zu überleben, steht er, falls die Dems es geschafft haben, sich ihrer Mafia zu entledigen, gegen Sanders. Das schafft er nicht. Aber… Read more »
Truvor
Mitglied

@ aquadraht

Hoffen wir, daß Trump bis Januar schafft (nicht erschossen zu werden).

jowi
Mitglied

„climate change is a hoax“

Scherzhaft habe ich zu meinen – von der Wahl Trumps entsetzten -Kolleginnen gesagt, bei der Wahl zwischen drittem Weltkrieg und Klimakatastrophe hätte die Klimakatastrophe das Rennen gemacht.

Das Positive an dieser Wahl, auch viele meiner notorisch grünen Kollegen fragen sich plötzlich, ob es wirklich so gut ist, den USA die Weltführerschaft zu geben. Welch späte Einsicht.

aquadraht
Mitglied

Bruhaha. Die Herbstgrünen sind Grössenordnungen blöder als Trump. Lumpenintelligentsija.

a^2

Detlef Schulze
Gast

Schade das Frau Clinton nicht gewonnen hat, denn mit ihr wäre der Sozialismus in den US ausgebrochen; Geschichte kann ja so gemein sein!

Sie haette die Situation aber zumindest nicht verschlimmert.

schwitzig
Gast

@Detlef Schulze

Sie haette die Situation aber zumindest nicht verschlimmert.

Mit Sicherheit hätte sie die Situation verschlimmert. Ihresgleichen sind die Figuren, die die Situation erzeugt haben.
Nebenbei hätte sie wahrscheinlich den 3. Weltkrieg angefacht.
Die mit Abstand – mit großem – dümmste Wahl wäre wohl in jeder Beziehung Clinton gewesen.
Interessant wird sein, ob Trump Präsident bleibt oder ob sich die Verkommenen, die tatsächlich regieren, eine Strategie zum Loswerden einfallen lassen – das hat ja Tradition in den USA.

Heldentasse
Mitglied

Moin Schwitzig

Interessant wird sein, ob Trump Präsident bleibt oder ob sich die Verkommenen, die tatsächlich regieren, eine Strategie zum Loswerden einfallen lassen – das hat ja Tradition in den USA.

Frag mal bei den Kennedys nach, die könne bestimmt in diesem Kontext eine kompetente Antwort geben.

Beste Grüße

seyinphyin
Gast

Glaube das wäre in der Situation, in der sich die USA befindet, extrem gefährlich.

Detlef Schulze
Gast

Nebenbei hätte sie wahrscheinlich den 3. Weltkrieg angefacht.

Na klar! Sie isst ja bekanntlich auch kleine Kinder, das wird nur von den Mainstream Medien nicht berichtet.

schwitzig
Gast

@Detlef Schulze

Na klar! Sie isst ja bekanntlich auch kleine Kinder, das wird nur von den Mainstream Medien nicht berichtet.

Hast Du außer dümmlicher Rabulistik unterhalb des Sukram71-Niveaus auch noch etwas anderes zu bieten?

Jacques Roux
Gast

Na klar! Sie isst ja bekanntlich auch kleine Kinder, das wird nur von den Mainstream Medien nicht berichtet.

Haha, Witz lass nach. Sie hat, das ist wohl gesichert, unzählige Menschenleben auf ihrem „Gewissen“, darunter selbstverständlich auch Kinder, Trump, jedenfalls (noch?) nicht.

http://www.focus.de/politik/ausland/us-wahl/aggressive-aussenpolitik-falkin-auf-beutezug-kehrt-mit-clinton-der-krieg-ins-weisse-haus-zurueck_id_6170647.html

Robbespiere
Mitglied

@Jacques Roux

Haha, Witz lass nach. Sie hat, das ist wohl gesichert, unzählige Menschenleben auf ihrem „Gewissen“, darunter selbstverständlich auch Kinder

Eben und die Vermutung, dass sie die nicht auch gegessen hat, ist reine Verschwörungtheorie.:-)

Detlef Schulze
Gast

Hast Du außer dümmlicher Rabulistik unterhalb des Sukram71-Niveaus auch noch etwas anderes zu bieten?

Ich habe noch dümmliche Rabulistik unterhalb des schwitzig-Niveaus im Angebot. Da muesste ich mich dann aber ganz schoen anstrengen.

Truvor
Mitglied

@ Detlef Schulze

Na klar! Sie isst ja bekanntlich auch kleine Kinder, das wird nur von den Mainstream Medien nicht berichtet.

Natürlich hätte Clinton den 3. Weltkrieg bedeutet.
Nicht umsonst freuen sich die Russen, daß Trump gewonnen hat, denn sie wissen wozu Clinton fähig ist.

seyinphyin
Gast

Die Situation ist halt bloß schon, dass man einen Abhang hinunterrollt auf einen Abgrund zu, daran muss man nichts verschlimmern.

jansalterego
Gast
In der Tat. Dieses Gefasel vom 3. Weltkrieg, den sie angeblich vom Zaun gebrochen hätte, ist nun wirklich paranoides Gebrubbel. Niemand spricht ihr ihre hawkishness ab, aber eben auch niemand ihren Pragmatismus. Interessant ist auch die kognitive Dissonanz der Clinton-Weltuntergangspropheten: Einerseits soll sie die Verkörperung kapitalistisch-politischen Gemauschels sein, quasi eine fleischgewordene public-private partnership. So weit, so nicht völlig von der Hand zu weisen. Andererseits soll dann von dieser profitorientierten, kampfkapitalistischen Frau gleichzeitig die größte Gefahr für ebendieses System ausgehen, namentlich die Zivilisationskatastrophe des (zwingend nuklearen) 3. Weltkriegs. Das passt nicht zusammen, da quietscht es an allen Ecken und Enden. Mit… Read more »
Heldentasse
Mitglied

@Spiegelfechter

Wieder mal ein informativer Artikel der m.E. alles wesentliche Zusammenfasst und unaufgeregt auf unsere Perspektiven zeigt, die sich aus dem Wahlsieg von Mr. Trump ergeben.

Was m.E. zusätzlich wichtig sein wird, ist die Einstellung von Mr. Trump und „seines“ Kongress zu TTIP&Co. und weniger Freihandel, und evtl. Einfuhrzölle, zugunsten „seiner“ Wirtschaft. Wir als Teutsche werden als reine Exportnation, mit kaputtem Binnenmarkt, davon u.U. nämlich sehr betroffen sein.

Beste Grüße

Serienfan
Gast
Erneut ein Kommentar von Jens Berger, der in seiner Intelligenz und Sachlichkeit allen aufgeregten Mainstream-Kommentatoren als Vorbild dienen sollte. Der Beitrag zeigt: Man kann auch ohne überspitzte Übertreibungen den Nagel auf den Kopf treffen und pointiert schreiben. Leicht widersprechen möchte ich nur dem Satz: „Der Sieg Donald Trumps ist jedoch nicht überraschend“. Ich nehme an, gemeint ist hier „sollte nicht überraschen“. Denn eines muss ich sagen: Ich bin mehr als überrascht. Ich hätte es nie im Leben für möglich gehalten, das nach einer derart beispiellosen Medienkampagne für „Hillary“ (sie wurde ja meist beim Vornamen genannt) und nach den doch sehr… Read more »
Daniel
Gast
Dem Lob möchte ich mich anschließen. Allerdings gibt es noch ein paar diskutable Punkte. „Ernsthafte Angebote von der politischen Linken wurden ausgeschlagen. Nun hat die politische Rechte die Deutungshoheit über den Stammtischen“ … „Der moderne Protest scheint sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks ein Protest zu sein, der von der politischen Rechten dominiert wird. Die politische Linke hat es „im Guten“ probiert, doch die offene Hand, die sie dem Establishment anbot, wurde ausgeschlagen. “ Ging/geht es wirklich um rechts vs. links, oder eher um 90% vs. 10%? Was unterscheidet die Forderung der sog. Rechten von den Forderungen der sog.… Read more »
Michael Kostic
Gast
Jens liegt absolut richtig! Auch in Deutschland wird es nicht mehr lange dauern, bis die rechte Extreme, die Nationale Bewegung wieder „Hoffein“ ist. Ich war bei der letzten Berlinwahl Wahlhelfer. Im Scherz haben wir zu einem unserer Helfer, einem Deutschttürken gesagt: „Au weia, dass Ausszählen tut ja weh. Wenn es so weiter geht, bezahlen wir dir das Flugticket ;-)“ Was haben wir gelacht als er sagte: „Ach lasst mal, ihr seid schlimmer dran als ich, ich kann abhauen, wohin wollt ihtr ziehen?“ Und nun? Nun ziehen die Wolken langsam aber sicher zusammen, Mordor erwacht zur neuen Macht. Die (noch) freien… Read more »
Truvor
Mitglied

@ Michael Kostic

Auch in Deutschland wird es nicht mehr lange dauern, bis die rechte Extreme, die Nationale Bewegung wieder „Hoffein“ ist.

Einige russische Politologen sind auch dieser Meinung.
Ein paar haben sogar vom baldigen 4. Reich in Deutschland gesprochen.

Rainer N.
Gast
Das befürchte ich schon sehr lange – so seit 1982 – als Kohl an die Macht kam. Denn seit damals gab es keine echte Alternative für ein Sozial ausgerichtetes Land. Also die mit einer Wahl an die Macht kommen kann. Schon Schmidt war nicht mehr sozial ausgerichtet. Nun, es gab kurzfristig eine Hoffnung, als 1989 die im „Osten“ ihre Politikkaste verjagten. Aber die haben ihre erkämpfte Freiheit für einen Apfel und ein Ei (DM) verraten. Da fällt mir immer wieder das Lied von Knef ein – von nun an ging’s bergab. Bin eben ein Pessimist. Und wenn es mal nicht… Read more »
Jacques Roux
Gast
Guter Artikel Machen wir uns also nichts vor: Wenn die Politik auch weiterhin am Volk vorbeiregiert, werden wir auch in Europa schon bald „unsere“ Trumps bekommen. Nur, unsere Trumps sind, in Gestalt der AFD, schon da. Der moderne Protest scheint sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks ein Protest zu sein, der von der politischen Rechten dominiert wird. Die politische Linke hat es „im Guten“ probiert, doch die offene Hand, die sie dem Establishment anbot, wurde ausgeschlagen. Und für die Schmutzarbeit an den Stammtischen ist die Linke nun mal nicht gemacht. Wahrscheinlich ist sie selbst zu intellektuell, zu politisch korrekt… Read more »
seyinphyin
Gast
Das hat mit Rechts/Links nun wahrlich gar nichts zu tun, zumal Clinton eine extreme Rechte sondersgleichen ist. Die Leute wollen den Weg nicht mehr weitergehen. Hätten sie Sanders gehabt, hätten sie Sanders gewählt, so wurde es eben Trump. Und es ist auch ein Unterschied, ob ein Trump gegen ILLEGALE(!) Einwanderer aus Mexiko und Co ist, Länder, in denen kein Krieg herrscht oder eine AfD oder CSU usw, die gegen Syrer und Co hetzen, nachdem der Westen das Land angezündet hat. @ Bartsch „Das ist zu einfach. Nicht alles an der Agenda 2010 war schlecht. Aber es gibt zentrale Elemente, die… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@seyinphyin „Das ist zu einfach. Nicht alles an der Agenda 2010 war schlecht Au weia! Selbstverständlich war alles an der Agenda schlecht, denn sie ist ein Gesamtpaket ineinander verwobener Maßnahmen, um die Schwächsten der Gesellschaft zu gängeln, Druck auf die Beschäftigten auszuüben und sie damit zum Spielball der Mächtigen zu machen. Für eine effizientere Behördenarbeit braucht man nicht in die Sozialgesetzgebung einzugreifen und Millionen Menschen der Willkür auzuliefern. Wenn Bartsch sich mit solchen Äußerungen an SPD/Grüne anbiedern will, treibt er die Opfer dieser Schweinepolitik direkt in die Arme der AFD oder zu den hoffnungslosen Nichtwählern. Wer sollte die Linke dann… Read more »
seyinphyin
Gast

Jetzt zitiere ich da schon den weiteren Kontext und der wird wieder rausgeschnitten… *kopfschüttel*

Ischi
Gast

Selbstverständlich war alles an der Agenda schlecht, denn sie ist ein Gesamtpaket ineinander verwobener Maßnahmen, um die Schwächsten der Gesellschaft zu gängeln, Druck auf die Beschäftigten auszuüben und sie damit zum Spielball der Mächtigen zu machen.
Für eine effizientere Behördenarbeit braucht man nicht in die Sozialgesetzgebung einzugreifen und Millionen Menschen der Willkür auszuliefern.

„Nicht alles an der Agenda 2010 war schlecht“

Gabs eigentlich ne Torte für Bartsch, Hetzkampagnen über Twitter und dergl. für den Spruch ? Rücktrittsforderungen ?

Hat er vielleicht an anderer Stelle, das seiner Ansicht nach Gute der Agenda hervorgehoben ? Toller Niedriglohnsektor oder so ?

seyinphyin
Gast
Trump könnte noch eine positive Überraschung darstellen, was schon deswegen nicht einmal sonderlich schwer ist, weil er ja als der Teufel verkauft wurde und auch immer noch wird. Plötzlich ist er ja auch gar nicht mehr so schlimm, weil er ja eigentlich doch nicht so viel tun kann und ja eigentlich alle gegen ihn sind. Umso besser. Bei einer Clinton wäre alles wunderbar geschmiert gelaufen. Dann lieber ein Trump der mit seinen Kollegen aneckt. Im schlimmsten Fall ist er genauso scheiße wie Clinton. So oder so war eines wichtig: dass die Demokraten ‚auf die Fresse‘ bekamen für ihre Entscheidung, Clinton… Read more »
Heldentasse
Mitglied

So oder so war eines wichtig: dass die Demokraten ‚auf die Fresse‘ bekamen für ihre Entscheidung, Clinton zur Kandidatin zu machen.

Das scheint mir aber z.Z. das einzige zu sein, was man als gesichert ansehen darf. Zumal z.B. ein Bernie Sanders m.E. mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen Mr. Trump hätte durchsetzen können.

Mein Ergo: Wer seine Prinzipien auf reine Machtpolitik reduziert, wird über kurz oder lang scheitern.

Beste Grüße

seyinphyin
Gast

„Mein Ergo: Wer seine Prinzipien auf reine Machtpolitik reduziert, wird über kurz oder lang scheitern.“

Deswegen war das so wichtig, weil das leider nicht immer der Fall ist und dann wird alles weiter noch schlimmer, weil sich die Verräter auch noch bestätigt sehen und ‚mutiger‘ werden.

No White Guilt!
Gast
My 2cents: – Es ist ein gut Tag für die Demokratie, wenn die Hure Wall Streets und Saudi-Arabiens nicht POTUS wird. Jens, bitte besser die Fakten beleuchten! – Deutschland hat einen größeren produzierenden Sektor und damit eine real niedrigerer Arbeitslosigkeit als die USA. Die Frustation ist einfach höher – auch in den Bundesstaaten, die für Hillary gestimmt haben. – In den USA halten sich rund 10 – 20 Millionen Illegale auf. Anders als hier in Deutschland können Illegale in den USA studieren, Führerschein mache, Sozialhilfe beziehen und vieles mehr. In vielen von Demokraten regierten Städten werden die Migrationsgesetze einfach nicht… Read more »
wschira
Mitglied

In den USA halten sich rund 10 – 20 Millionen Illegale auf. Anders als hier in Deutschland können Illegale in den USA studieren, Führerschein mache, Sozialhilfe beziehen und vieles mehr.

Vieles mehr ist z.B. zu Hungerlöhnen in der Landwirtschaft und vielen Privathaushalten der USA zu arbeiten. Wenn alle diese Arbeitssklaven nicht mehr zur Verfügung ständen, bräche die Landwirtschaft insbesondere der Südstaaten der USA zusammen.

schwitzig
Gast
@Jens Berger Dein Artikel ist in den Analysen, dem deskriptiven Gebrauch der Analogien, den Schlüssen aus der Faktenlage und nicht zuletzt der angenehmen sprachlichen Umsetzung exakt das Quantum Qualität, welches unseren Qualitätsmedien fehlt. Sehr schön und schon fast als Lehrbuch für unsere Politikelite geeignet, ist auch dieser Absatz: Trump ist keine These. Er ist eine Antithese; die Reaktion auf eine politische Entwicklung, die von einem großen Teil der Bevölkerung als Fehlentwicklung angesehen wird. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer und die Mittelschicht rutscht Stück für Stück nach unten ab? Produktive Jobs wandern mehr und mehr in Niedriglohnländer… Read more »
Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

Alleine schon die letzten beiden Punkte versprechen eine so große Gaudi im teutschen Publikum, dass ich persönlich die Wahl von Mr. Trump als gut erachte. Die anderen Punkte sind m.E. leider z.Z. reine Spekulation, und man kann ja bekanntlich auch vom „Regen in die Traufe kommen“.

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse
Ja, in der Tat ist es schön anzusehen, wie die Edelfedern der Qualitätsmedien mit eingekniffenen Arschbacken das neue Rektum suchen :-).
Vielleicht suche ich mal nach einem Artikel von Joffe – habe gerade Lust auf etwas Braunes.

Von der Laien hat auch schon gewimmert und schön ist auch das Zittern der EU-Mafia:
https://www.heise.de/tp/features/Panik-in-Bruessel-EU-Politiker-fuerchten-sich-vor-Albtraum-Trump-3460772.html

epikur
Gast

Ja, jetzt werden unsere deutschen Alpha-Journalisten und bürgerlichen LeiDmedien alle weinen, jammern und klagen, weil Trump doch sooooo viel schlimmer als Clinton sei. Dabei ist es völlig wurscht ob Trump oder Clinton, siegen tun immer: der militärisch-industrielle Komplex, die CIA, die Wall-Street, Konzerne, Banken, Milliardäre und der ganze verkommene Rest der Finanzindustrie. Und Kriege gibt es auch immer. Völlig egal, wer US-Präsident ist.

Iannis70
Mitglied

Vorerst schäumen sie noch, wie zum Beispiel Carsten Luther in der ZEIT.

Der lässt seinen Hass auf Trump in einem Ausmass raus, das ich in einem „Qualitätsmedium“ nicht für möglich gehalten hätte. Unfassbar, jeder Kommentator im Forum wäre auf der Stelle komplett gesperrt worden, wenn er sich auch nur einen Bruchteil dieser Tiraden erlaubt hätte.

wschira
Mitglied

Glaube ich nicht. Solange ein Max hier seine Obszönitäten versprühen kann, ist der Luther ein Sonntagsschulprediger.

Truvor
Mitglied

@ epikur

Und Kriege gibt es auch immer. Völlig egal, wer US-Präsident ist.

Kriege ja, es wird sie auch unter Trump geben, aber die Gefahr des 3. WK wäre unter Clinton wesentlich höher.

salvo
Gast
jowi
Mitglied

Wow, Russland hat in den USA einen Regime-Change durchgeführt!

Another Treppenwitz of the Geschichte.

wschira
Mitglied

Der Öttinger färbt aber ganz schön ab. 🙂

runter vom Ross
Gast

Es klingt ja in manchen Kommentaren schon an.

Ich sehe da ein Milchmädchen davonschleichen, das plötzlich seine Maske als Horrorclown verloren hat.

Was für ein jammervolles Gewerbe ist doch die politiktreue deutsche Umfrageindustrie…

schwitzig
Gast

Die Edelhuren der Qualitätspresse stellen sich langsam auch Fototechnisch auf den neuen Chef ein:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-gewinnt-us-wahl-unsere-traeume-werden-gross-und-mutig-sein-a-1120433.html

Man beachte, das vorteilhafte Foto im Vergleich zu den Demagogen-Bildern die das Qualitätsmedium „DER SPIEGEL“ sonst für Trump benutzt hat :-).

Schmutzig, schmutziger, SPIEGEL-Journalist 🙂

seyinphyin
Gast

Wer ein erfahrender Arschkriecher ist, gewöhnt sich halt schnell an jede neue Rosette. *hust*

schwitzig
Gast

@seyinphyin

Wer ein erfahrender Arschkriecher ist

Sukram71?

Da fällt mir ein:

🙂

salvo
Gast
„If Trump is a fascist, as liberals often said, Democrats should have put in their strongest player to stop him, not a party hack they’d chosen because it was her turn. Choosing her indicated either that Democrats didn’t mean what they said about Trump’s riskiness, that their opportunism took precedence over the country’s well-being, or maybe both. ….. How did the journalists’ crusade fail? The fourth estate came together in an unprecedented professional consensus. They chose insulting the other side over trying to understand what motivated them. They transformed opinion writing into a vehicle for high moral boasting. What could… Read more »
salvo
Gast
btw … ich fürchte, dass das liberale Establishment, das Trump/Pence usf maßgeblich zu verantworten hat, aus seinem epochalen Versagen nichts, aber gar nichts lernen wird, und dass es, wenn es nochmals die Gelegenheit hätte, genau dasselbe machen würde, so sehr es von der Realität der von ihm verachteten populären Schichten abgehängt ist. Im grunde genommen werden sie, die liberalen gesellschaftlichen Eliten, zumindest materiell wenig von trump & co fürchten müssen, ganz im Gegenteil. Für sie sind Trump/Pence immer noch einem Sanders vorzuziehen, in dem sie eher eine Bedrohung für den Status Quo gesehen haben. „Hillary Clinton handled things so miserably… Read more »
seyinphyin
Gast

Ist halt ne tolle Idee gegen einen „Faschisten“ (wobei das Schwachsinn ist, Trump mag in vieler Hinsicht fragwürdig sein, aber faschistoid oder faschistisch trat er nun nicht auf), eine erfahrene Faschistin zu setzen (Faschismus endet nicht an der eigenen Landesgrenze).

hubert
Gast

„… und das Establishment ist schockiert. Selbst schuld“
Da wird das Establishment aber sehr tief auf die selbstreferenzielle mediale, politische „BildungsMittelschicht“ runtergebrochen.

Das ESTABLISHMENT schockiert? Muhhahahahaha …

seyinphyin
Gast

Auch wenn Trump aus ihren Reihen stammt, macht ihn das noch lange nicht zum Traum.

Hinzu kommt, dass man bedenken muss, mit welcher Macht eben jenes Establishment versucht hat, ihren Traumkandidaten durchzusetzen und dabei gescheitert ist. Darum geht es weit mehr, als ob jetzt Trump denen genehme Politik machen wird oder nicht.

Eine große Mehrheit mag den Weg des Landes schlichweg nicht mehr und die Waffe der Propaganda wird stumpf.

hubert
Gast

“ … jenes Establishment“ …

wir reden von verschiedenen Personengruppen

ich glaube nicht an die allgemein anerkannten, medial verbreiteten Weltbildfloskeln …

salvo
Gast
die Lernunfähigkeit bzw eher Lernunwillen lässt sich an den Reaktionen erkennen. „Hillary und die elitären Demokraten sind für ihre herablassende Haltung gegenüber der weißen Arbeiterklasse bestraft worden.«“ und „Wo Demokraten für Establishment,Korruption und ›Weiter so‹ stehen, siegen die Trumps. Mit Bernie wärs anders gelaufen. SPD aufgepasst« LINKEN-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht auf Twitter ja, so ist es wohl was macht aber die liberale ‚Elite‘ daraus? »Das ist ein Bruch mit der bisherigen Tradition, dass der Westen für liberale Werte steht.« Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir im ZDF »Als Jugendliche war Amerika mein Traum. Heute…«, Katrin Göring-Eckardt, Fraktionschefin der Grünen auf Twitter https://www.neues-deutschland.de/artikel/1031520.us-wahl-amerika-ist-total-irre-geworden.html das Schlimme… Read more »
schwitzig
Gast

@salvo

»Als Jugendliche war Amerika mein Traum. Heute…«, Katrin Göring-Eckardt, Fraktionschefin der Grünen auf Twitter
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1031520.us-wahl-amerika-ist-total-irre-geworden.html

Cool, das wäre doch mal etwas, wenn diese Figur jetzt eine Flugverbotszone für die USA fordert :-).
Ihre Reaktion erstaunt mich allerdings, denn mit den Faschisten in der Ukraine hat sie ja auch kein Problem. Nur weil da ein Teich dazwischen ist, kann sie sich plötzlich nicht mehr solidarisieren?

Carlo
Mitglied

Was solls, da muß Wladimir Wladimirowitsch halt „den Neuen“ anlernen….;-)

schwitzig
Gast

Der CDU-Sukram71 Röttgen – in seiner Selbstentlarvung einfach nur geil :-):

http://www.deutschlandfunk.de/roettgen-trump-ergebnis-zeigt-tiefe-spaltung-der.447.de.html?drn:news_id=675894

Das Ergebnis zeige eine tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft, in der sich viele Menschen auch wirtschaftlich abgehängt fühlten, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Man habe die Dramatik der persönlichen Situationen und die Radikalität der Konsequenzen unterschätzt.

Ob er begriffen hat, was er da eigentlich gesagt hat? Ich vermute mal nicht :-).

seyinphyin
Gast

Röttgen ist ein Dummschwätzer Sondersgleichen. War schon auf ZDF wieder ekelerregend, wie dieser so als das Schlimmste bei einem Donald Trump den möglichen Wechsel im Umgang mit dem „Autokraten“ Putin ansah.

Weint wahrscheinlich gerade auf dem Klo, dass er nun für seine geliebte Hillary nicht den Feldmarschall spielen kann.

wschira
Mitglied

Wenn Sie auf die ZDF-Sendung zur Wahl anspielen, die war wirklich ekelerregend. Was unter Trump sein wird, weiss niemand, was unter Clinton gekommen wäre, kann vermutet werden. Aber wie einseitig diese Sendung zugunsten Clintons und gegen Trump aufgemacht war, war schon atemberaubend. Ich habe mich gewundert, dass kein allgemeines Geheule ausgebrochen ist, als sich der Wahlsieg Trumps verdichtete.
Es wird interessant sein zu sehen, wie unsere Schleimkriecher mit dem gewählten US-Präsidenten auskommen werden, den sie eben noch in Grund und Boden verdammt haben (Steinmeier z.B.)

Ich habe natürlich auch herumgezappt, die Tendenz war in allen Wahlberichterstattungen von gleicher „Güte“.

Serienfan
Gast
„Wir sind im Zeitalter des Populimus angekommen“ kautet die Überschrift eines Kommentars bei spiegel-online. Und ich frage mich: Hat die Presse Angst, ihr Populismus-Monopol zu verlieren? Auf Zeit-Online wird Trump als „sexuell übergriffiger Rassist, pathologischer Lügner und nervöser Egomane“ beschrieben. Die TAZ titelt: „Sieg des Horrorclowns“. Wer also ist hier populistisch? Das Wort „Populismus“ liest man unentwegt, und man wird es noch öfter lesen. Was aber ist die Alternative zum „Populismus“? Aktuell lautet die Alternative „Ignoranz“. Zurzeit kann der Bürger wählen zwischen Politikern, die (tatsächliche oder empfundene) Fehlentwicklungen entweder ignorieren, oder solche, die sie für sich populistisch zu nutzen wissen.… Read more »
schwitzig
Gast

Brüll – es wird immer besser :-): Die „Zeit“ (diese ulkige Hetzpostille, die sich Zeitung nennt) färbt alle Bilder blutig rot ein:

http://www.zeit.de

Das wird heute ein richtiger Comedy-Tag :-).

salvo
Gast

das ist ja antiamerikanisch

und btw .. den Märkten geht es mies, Kurgman meint, die werden sich nie mehr erholen vom solchen Schlag

http://www.nytimes.com/interactive/projects/cp/opinion/election-night-2016/paul-krugman-the-economic-fallout?module=ConversationPieces&region=Body&action=click&pgtype=article

schwitzig
Gast

@salvo

das ist ja antiamerikanisch

Die brauchen noch ein bisschen Zeit, um das Rektum zu wechseln. Die von der Zeit sind ja schon immer der Zeit hinterhergelaufen – spätestens am 20sten Januar entdecken sie Trumps Führerqualitäten :-).

salvo
Gast

oh ja, die würden zu den ersten gehören, die, wenn es opportun ist, am Lautesten Heil Trump rufen werden

schwitzig
Gast

@salvo
Na, jetzt aber aufgepasst, dass Du nicht von Joffe und Komplizen eine Klage an den Hals bekommst :-).

seyinphyin
Gast

War sicher auch Putin, rote Kommunisten, rote Khmer und so. Ist ja alles dasselbe.

R_Winter
Mitglied
Der Artikel vertritt meine Meinung und beschreibt die Verhältnisse in USA (und fast identisch in Deutschland) zutreffend. Der unten stehende Satz zeigt die Problematik der Linken auf, denn „gut gemeint, ist nicht automatisch gut gemacht“. Die Strategie und Kommunikation der Linken ist unzureichend. Die Linke wird aus dieser Situation nicht gewinnen, sondern die Rechten – AFD, CSU. Die politische Linke hat es „im Guten“ probiert, doch die offene Hand, die sie dem Establishment anbot, wurde ausgeschlagen. Und für die Schmutzarbeit an den Stammtischen ist die Linke nun mal nicht gemacht. Wahrscheinlich ist sie selbst zu intellektuell, zu politisch korrekt und… Read more »
Klemperer
Gast
Selbstverständlich ging es bei dieser Wahl nicht um links gegen rechts. Das hätten nicht mal die allerärgsten LinkenhasserInnen in Europa oder USA (solche, für die etwa die deutschen Grünen eine „linke“ Partei sind, wie es z.B. der neoliberale comedian Dieter Nuhr immer voller Verachtung erzählte) behauptet. (Allerdings gibt es „links“ und „rechts“ noch, wie auch Rainer Mausfeld neben hunderten anderen nicht müde wird, zu belegen. Das Wort „Gesäßgeographie“ oder „Gesäßphilosophie“, das man häufiger liest, ist albern. Nur wäre es eine Wahl neoliberal gegen neoliberal gewesen, gestern.) „Anti-Amerikanismus“ verschiedener Art: Eine interessante Doppelmoral konnte man im gesamten Jahr in beinahe sämtlichen… Read more »
schwitzig
Gast

Mal etwas anderes: Die aktuelle „Elite“ in den USA hat noch 72-Tage Zeit, bis ihr Abnicker Obomber abtritt – ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die mit ihren Kriegen jetzt noch mal so richtig auf’s Gaspedal trampeln.
So betrachtet könnte das für den IS eine gute Nachricht sein, da Waffenlieferungen aus den USA in bisher nicht gekanntem Ausmaß zu erwarten sind. Vielleicht sind selbst Bio- und Chemiewaffen drin (ist ja sowieso immer „Assad“ oder „Putin“, der die einsetzt – zumindest für die Sukram71er die den Qualitätsmedien glauben).

schwitzig
Gast

Qualitätsmedien-Comedy:
Unsere Edelfedern sind verwirrt – jetzt stellen sie schon versehentlich die falschen vorbereiteten „Spontan“-Artikel in ihre Pamphlete:
https://pbs.twimg.com/media/Cwz1kSbWQAAq-g9.jpg:large

🙂

Gut – Redaktionsschluß?

schwitzig
Gast

Nachtrag:
Tatsächlich hat die Märkische Allgemeine beide Versionen herausgebracht – man beachte, dass Trump wie das Kreuz vom Antichristen auf dem Kopf steht und die Textunterschiede :-):

https://images.scribblelive.com/2016/11/9/3e797282-7b9e-422d-b3a9-74e22bffaeec.jpg

Heldentasse
Mitglied

Ich würde jetzt einfach mal sagen typisch „Lücken- schwitzig“; Meinung machen durch weglassen! 😉

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse

Meinung machen durch weglassen! 😉

Nein, ich habe mich korrigiert, nachdem ich meinen Faux pas entdeckt habe :-).

Carlo
Mitglied

Immerhin könnte ja der Regierungswechsel dahin führen, daß wirklich der „Atlantikbrücke“ die Subvention gestrichen wird. Ich freue mich schon darauf, wenn die käsegesichtige Tina Hassel und der scheppäugige „Moderator“ mal einer durchaus nützlicheren Arbeit dann nachgehen müssen…;-)

Carlo
Mitglied

Kreisch, lach, kugel, super……;-)

Die Zeiten
Gast

Im Groben und Ganzen bin ich in meinem letzten Blogpost zu dem selben Gedanken gekommen. Im Wesentlichen scheint es jetzt wichtig zu sein, den Fokus nicht allein auf den neuen Präsidenten, sondern auf die Ursachen seiner Wahl zu lenken. Und diese sind wohl am ehesten sozial wie emotional.

meg
Gast

„Nur was passiert, wenn die frustrierten Wähler merken, dass auch ein Trump am Ende des Tages zum Establishment gehört?“

Dann wählen sie eben wieder die Demokraten. Das ist ja das praktische an einem Zwei-Parteien-System. Als Investor muss ich nur zwei Parteien schmieren und bekomme garantiert etwas für mein Geld.

GrooveX
Mitglied

blaupause für 2017?
nachtigall, ick hör dir trapsen!

salvo
Gast

btw… das ‚linke‘ Neue Deutschland bleibt sich und ihrem Antiputinismus treu

„Europäische Rechtspopulisten jubeln / AfD sieht in Sieg von Trump ein Aufbruchsignal / Neben Le Pen, Farage und Wilders gratuliert auch Putin“

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1031524.us-wahl-netanjahu-beglueckwuenscht-trump.html

und verschweigt, dass nicht nur T. May Trump gratuliert hat, sondern, wie es diplomatisch üblich ist, viele andere Regierungen

https://www.theguardian.com/politics/2016/nov/09/theresa-may-congratulates-us-election-win

http://www.abc.net.au/news/2016-11-09/world-leaders-react-to-trump-win/8010882

Schweigsam
Gast

Ja, eine gute Analyse Herr Berger, danke u.a. von mir.
Ich freue mich über diesen Ablauf der „Wahlen“ in den USA…das dürfte so langsam das Ende der Präsidentschaftsambitionen von Hillary sein…und der Neoliberalismus bekommt mit jeder Wahl die nächste Schlappe…
Die Wahl in Frankreich steht ja auch noch an (2017).

Dr. Seltsam
Gast
Wer glaubt Trump sei Anti-Establishment irrt sich. Trump ist genauso etabliert neoliberal wie Clinton. Sein Wahlprogramm liest sich im Großen und Ganzen wie Reagan 2.0, welcher bekanntlich zusammen mit Thatcher den gewollten Niedergang der „sozialen“ Komponenten der westlichen Markwirtschaften eingeleitet hat. Dieser Niedergang ist für die heutige politische Misere hauptverantwortlich. Betrachtet man die Situation in Deutschland so stellt man fest das die etabliert neoliberalen Parteien in der Regel +90% der gültigen Wählerstimmen einfahren. Bei der verbliebenen Minderheit von rund 10% gibt es ebenfalls Bestrebungen nicht weniger Mitglieder zu den „Grünen 5.0“ zu mutieren und ebenfalls „irgendwie neoliberal zu werden“. Genauso… Read more »
schwitzig
Gast

@Dr. Seltsam
Ja, mit Deinem Statement beschreibst Du die derzeitige Realität. Diese gleicht der Weimarer Republik und ihrem logischen Nachfolger, dem Dritten Reich. Ein gravierender Unterschied ist, dass das diesmal mehr oder weniger weltweit so ist und dass wir jetzt Waffen haben, mit denen wir die Welt richtig kaputt machen können.

Heldentasse
Mitglied

Das System knirscht und ächzt weltweit, und ich kann mir eine klammheimliche irrationale Freude darüber nicht verkneifen. Auch deshalb nicht, weil es sehr wahrscheinlich mittelfristig völlig unerheblich ist, ob die Menschheit an ihren eigen Waffen oder multiplen, natürlichen und irreversiblen Vorgängen im Lebensraum zugrunde geht, die sie selber ausgelöst hat.

Mein Ergo: Auf einen Trump mehr oder weniger kommt es global gesehen gar nicht mehr an, man sollte aber die Show genießen die die Dumpfbratzen am Ende der Zivilisation veranstalten.

Beste Grüße

Sukram71
Gast

Wer nichts zu verlieren hat, der kann sich wohl heimlich darüber freuen.

Heldentasse
Mitglied

Freedom is just another word for nothing left to lose,
Nothing don’t mean nothing honey if it ain’t free, now now.
And feeling good was easy, Lord, when he sang the blues,
You know feeling good was good enough for me,
Good enough for me and my Bobby McGee.

Janis Joplin – Me and Bobby McG

Heldentasse
Mitglied

„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“

Er hat Jehova gesagt, steinigt den Purschen! 😉

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied

jetzt ist es endlich raus: der neger ist schuld! erstens hat er nicht genug gewählt, und zweitens hat er es uns nicht verraten! ich liebe unsere wahrsagerkonzerne!

Truvor
Mitglied

Das chinesische Äffchen hat richtig geraten http://rusfact.ru/node/57424 😉

wolli
Mitglied

Schauen wir doch einmal was der Trump so in den nächsten Jahren vollbringt.
Probleme haben die Staaten genug. Hier und hier.
Aber ob Trump derjenige ist der Diese auch lösen wird?
Evtl. werden wir ja den Abstieg einer Weltmacht miterleben.

WW

Truvor
Mitglied

@ wolli

Evtl. werden wir ja den Abstieg einer Weltmacht miterleben.

Der Abstieg ist längst im Gange.

Ischi
Gast

US-Präsidentenwahl 2016 – Ergebnisse in der Übersicht

http://www.wahlrecht.de/ausland/us-praesidentenwahl-infos.html

Hey……Alaska ging an Trump !? Das freie Land der Kiffer und Bärenjäger …….

Truvor
Mitglied

Neue Präsidentengattin https://de.wikipedia.org/wiki/Melania_Trump
Gratulation !!! 😉

Schweigsam
Gast

Ja Truvor mit dieser Granate kann Putin seine Olle wohl nicht mithalten, was?

Truvor
Mitglied

@ Schweigsam

Ja Truvor mit dieser Granate kann Putin seine Olle wohl nicht mithalten, was?

Oh ja, Putin muß da noch nachholen 😉

seyinphyin
Gast

Wie begründet man das eigentlich? Dass bei Trump die sexistischer Geilheit über den rassistischen Hass siegt, wenn er eine slowenische Einwanderin heiratet?

Truvor
Mitglied
kreuzrotter
Mitglied
Ein Nachbar von mir hat einen Bekannten in den USA und der war wohl auf zwei Wahlkampfveranstaltungen jeweils der Demokraten und der Republikaner. Bei Clinton war der Saal war ziemlich leer, bei Trump kam man fast nicht mehr rein. Unsere Qualitätsmedien wußten das sicherlich, wenn ihre Korrespondenten nicht nur zum Vergnügen in den USA sind. Das wäre ja schon ein deutlicher Hinweis auf einen möglichen Wahlausgang gewesen. Ich frage mich außerdem warum überhaupt hier in Deutschland so massiv Werbung gegen Trump und für Clinton gemacht wurde. Wir als Deutsche können doch gar nicht mitwählen. Das alles nur, um hiesige Amerikaner… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Dazu hat Herr Wimmer eine interessante These:

Aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges kennen wir ja den verhängnisvollen Begriff der sogenannten Quislinge – solche, die einem Führer immer hinterher rennen, auch wenn sie diesem Land nicht angehören. Offensichtlich ist die Spezies der Quislinge auf allen Sektoren – im politischen Bereich, in den Medien oder sonst wo – in Deutschland weit verbreitet.

Quelle

Pöse Zungen behaupten auch, dass im Neusprech der Bergriff „Quisling“ durch das Wort „Sukramling“ ersetzt wird.

Beste Grüße

Jacques Roux
Gast

Saubär, Muahaha!

kreuzrotter
Mitglied

Ich hoffe mal sehr dass die Ankündigung von Trump alle(?) US-Soldaten nach Hause zu holen NICHT dazu führen wird, dass diese abgezogenen Soldaten dann von Soldaten der übrigen NATO-Länder also auch von uns ersetzt werden.

Trotz der Wahl Trumps wird allerdings z.B. das CETA-Abkommen, das vorteilhaft für die USA, genauer für US-Konzerne, aber schlecht für Europa bzw. europäische Konzerne ist, bestehen bleiben, weil das ja nicht zwischen den USA und der EU abgeschlossen wurde, sondern „nur“ zwischen Kanada und der EU.

Jacques Roux
Gast
kreuzrotter
Mitglied

Es ist doch glaube ich so, dass US-Konzerne mit Filialen in Kanada europäische Staaten auf Schadensersatz verklagen können, aber nicht umgekehrt, also wohl europäische Konzerne nicht gegen die USA klagen können, wenn ich die Expertenanhörung des Ausschusses für Wirtschaft vom Dezember 2014 im Bundestag noch richtig im Kopf habe.

Deshalb war die europäische und vor allem deutsche Industrie so auf TTIP erpicht („TTIP is Hope!“), weil dies ein Abkommen quasi auf Augenhöhe für europäische und US-Konzerne gegeben hätte.

Jacques Roux
Gast

US-Konzerne mit Filialen in Kanada europäische Staaten auf Schadensersatz verklagen können, aber nicht umgekehrt, also wohl europäische Konzerne nicht gegen die USA klagen können

Mhm, da muss ich, ganz ehrlich gesagt, passen, bloß warum setzt sich der BDI denn so vehement für CETA ein?

Mordred
Gast

bei eurer diskussion möchte ich kurz einwerfen, dass die relevanten großkonzerne und vor allem die dahinter stehenden konsortien nationalstaatsunabhängig agieren. d.h. für die ist die hauptsache, dass es bei einem (welchem ist völlig egal) der staaten besser als vor dem abkommen aussieht. das erklärt auch den einsatz des bdi. das „d“ ist dort ungefähr genauso aussgekräftig wie das „c“ von cdu.

kreuzrotter
Mitglied
Ich habe mir jetzt diese Expertenanhörung noch einmal an einer Stelle genauer angehört und einen Text dazu angehesen und folgendes gefunden: Experten kritisieren Investorenschutz in Ceta 15.12.2014 … Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellte in seiner schriftlichen Stellungnahme für die Anhörung fest, zwischen Ländern mit entwickelten Rechtssystemen sei Investitionsschutz „nicht zwingend“. Von den wirtschaftlichen Effekten des Freihandelsabkommens dürfte Deutschland jedoch erheblich profitieren. Quelle: Bundestag.de Der DIHK immerhin stellt also fest, das ein Investitionsschutz nicht zwingend sei. Entscheidend ist aber das Folgende: Aus dem Video (Quelle: Bundestag.de) zur Expertenanhörung im Bundestagsausschuss zu Wirtschaft und Energie: Frau Professor Doktor Kriebaum… Read more »
Rodolphe
Gast
Ich find den Artikel nur mäßig und etwas gefällig. Also man kann nicht sagen, dass die Mehrheit, die Verlierer, sich nun hinter Trump scharen, denn Hillary hatte 200k mehr an Stimmen. Entscheident sind die Wahlmänner. Dann halt, Demokratie ist mehr als „es wird gemacht, was die Mehrheit sagt“. Das lernt man schon im ersten Semester. Dann, zu unterstellen Minderheiten machen für Minderheiten Politik ist zu unkonkret. Man könnte meinen eine LBGT (weil auffälligerweise in vieler Munde) Minderheit, würde die Politik dominieren, was nicht ist, weil die Wirklichkeit würde anders aussehen. Sondern es ist eine wirtschaftlich ausgezeichnet darstehende Elite, die Politik… Read more »
Truvor
Mitglied

OT: Das gibt`s doch nicht http://rusfact.ru/node/57471 ;-)))

Wolle
Gast

Zwei von den Kriegstussen sind IMHO schon weg vom Fenster! Was die Lügenursel labert ist eh formaler Schwachsinn oder eine glatte Lüge!

Truvor
Mitglied

@ Wolle

Das Schlimme ist, daß sie (von der Leyen) mit solchen Aussagen das ganze Land (Deutschland) blamiert und gefährdet.

Heldentasse
Mitglied

Wenn das die neuen Tussen von Pussy Riot sind, sollten sie besser nicht nackt rumlaufen, aber nicht unbedingt wegen der Erregung der öffentlichen Erregung. 😉

Beste Grüße

Serienfan
Gast

Das ist Begründung, weshalb der Spiegel „heute früher erscheint: „Die Welt steht noch unter Trump-Schock, der neue SPIEGEL befasst sich intensiv damit.“ So stehts jedenfalls auf Spiegel-Online.

Entweder hat der Spiegel nicht mitbekommen, dass die „Welt“ sogar recht entspannt auf die Wahl Trumps reagiert, oder man hält sich beim Spiegel selbst für die Welt. Beides ist gut denkbar.

Heldentasse
Mitglied

Das ehemalige Sturmgeschütz der Demokratie ist halt zu einem unbedeutendem neoliberalen und vor allem postfaktischen Medium verkommen, welches sich die Welt halt so macht wie sie ihm gefällt. Viele LeserInnen haben das kapiert und sind abgewandert, dem wiederbelebende Rest wird egal sein, oder sie brauchen es sogar?!

Beste Grüße

salvo
Gast

„The Democratic Party Deserved To Die“

http://www.huffingtonpost.com/entry/the-democratic-party-deserves-to-die_us_58236ad5e4b0aac62488cde5

oh ja, und nicht nur die, das gilt auch die verschiedenen europäischen (sozial)(demokratischen)Partein, wobei ich eher befürchte, dass die alle in Wahrheit schon längst tot sind und die Lebende als unheilvolle Untote weiterhin heimsuchen werden

Klemperer
Gast
– section Lob der Kritik – NDS und Berger – Da man auf den NDS nicht kommentieren kann (muß man auch nicht können dort^^) nur slightly off-topic. Da in meiner Umgebung dutzende Leute die „taz“ lesen, und den Spiegel, und vorhersehbar selbstgerecht jammerten, – habe ich mich noch mehr als sonst über Jens Bergers Kommmentar in den Hinweisen des Tages 2 von gestern (11.11.) gefreut. http://www.nachdenkseiten.de/?p=35788#h01 Der Berger-Kommentar zur taz zu dem verlinkten Artikel trifft es hervorragend. Die taz schlägt fast noch die Arroganz in beinahe allen anderen Zeitungen. Aber das kommt, wie ich von über 50 Leuten hörte, auch… Read more »
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