„Terror“ – wie die ARD ihre Zuschauer für dumm verkauft und „nebenbei“ auch noch die Kärrnerarbeit für die Feinde des Rechtsstaats erledigt

„Grandiose Quoten“ hat er eingefahren – der Themenabend „Terror“, den die ARD mit großem Tamtam am Montag zelebrierte. Zum Höhepunkt dieses „Populisten-Pornos“ (Zitat Heribert Prantl) durfte das „Volksgericht“ in Person der Zuschauer dann nach einem absurden und höchst manipulativen Schema abstimmen, ob „das Grundgesetz in globalisierten Zeiten nicht mehr genüge“ (Zitat Thomas Wassmann in der hartaberfair-Sendung zum Themenabend). Im Ergebnis stimmten fast alle Zuschauer im Sinne der Feinde des Rechtsstaats. Experiment geglückt? Offenbar schon; zumindest dann, wenn das Experiment darin bestand, wie einfach das Volk manipuliert werden kann.

Mit „Terror“ hatte das auf ein gleichnamiges Theaterstück des Krimiautoren Ferdinand von Schirach basierende Fernsehspiel nur am Rande zu tun. Im Hintergrundplot entführten Terroristen einen nach München fliegenden Linienjet, den ein Bundeswehrpilot dann entgegen der Befehlslage abschoss, bevor er in ein vollbesetztes Fußballstadion gesteuert werden konnte. Im eigentlichen Fernsehfilm inszenierten die Macher das Gerichtsverfahren zu diesem Hintergrund. Fiktion trifft Realität. Zu keinem Zeitpunkt wurde der Zuschauer in die juristischen Hintergründe des Falls eingeweiht. Der fiktionale Plot diente natürlich nur dazu, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Luftsicherheitsgesetz vom Februar 2006 zu thematisieren. Damals hatten die Karlsruher Richter ein Gesetz der Bundesregierung wieder einkassiert, dass es der Bundesregierung erlaubt, im Falle einer Flugzeugentführung einen Notstand zu erklären, um das entführte Flugzeug von der Luftwaffe abschießen zu lassen. Der klare Tenor der Richter war, dass es keinen Notstand geben kann, in dem die Menschenwürde der Passagiere im Rahmen einer Abwägung zwischen potentiellen Opferzahlen zu verraten. Dieses Urteil war eines der wichtigsten Urteile des Bundesverfassungsgerichts, stellt es doch unmissverständlich dar, dass die Würde des Menschen auch im Kampf gegen den Terrorismus ein nicht zu verhandelndes Gut darstellt.

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221 Kommentare auf "„Terror“ – wie die ARD ihre Zuschauer für dumm verkauft und „nebenbei“ auch noch die Kärrnerarbeit für die Feinde des Rechtsstaats erledigt"

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Rainer N.
Gast

Gratuliere.

Nur, diesen Text wird kaum ein „Schlafmichel“ lesen.

ich-mal-wieder
Gast

wer schaut sich denn noch die zwangsfinanzierten NATO-Sender an???
Ging völlig an mir vorbei.
Ist halt Brot-und-Spiele für die Schlafschafe in der Besetzten-Republik-Deutschland…

War sonst noch was?

Ischi
Gast

Gut zu wissen was mittlerweile im Fernsehen abläuft. Hatte mir jetzt nach Jahren einen DVB-T Stick für den Rechner geholt; kam davor gut ohne Fernseher aus. Jeden Monat mal ein Livestream von Monitor, sonst nix.
War rausgeschmissens Geld, der Stick. Ich habe mich dem Medium Fernsehen vollkommen entfremdet.
Wie man lesen darf, bildet Fernsehen noch immer nicht; die ÖRe sind eine überteuerte Verblödungsmaschine geblieben.

Dennis82
Mitglied

Schlechtes Argument. 95% des Internets bestehen auch nur aus belanglosem Mist. Du solltest dann konsequenterweise auch darauf komplett verzichten und den Stick / Stecker ziehen…! 😉

Man müsste vielleicht mal einen dieser Sender zu den besten Sendezeiten „karpern“ (wird in einigen US-Amerikanischen Dystopien ja auch von oppositionellen Gruppen so gemacht) und die alternative Wahrheit auf für den Michel ungewohnten Frequenzen zu ungewohnten Uhrzeiten senden…

Das wäre dann wohl wirklich mal in den Augen des Systems echter „Terrorismus“! 😉

Sukram71
Gast
Also das Stück „Terror“ ist tatsächlich manipulativ, weil die Zuschauer nur zwischen schuldig (des Mordes!) und unschuldig wählen können. Natürlich will kein Zuschauer den Piloten wegen seinem Gewissenskonflikt jahre- oder lebenslang ins Gefängnis schicken. Deshalb ist doch schon vorher klar, dass die Zuschauer so abstimmen. – Es ist aber kein Mord (keine Mordmerkmale), sondern höchstens Totschlag. Schon das ist grob falsch und hat natürlich Auswirkungen auf die Abstimmung. – Es wird überhaupt nicht zwischen der Unrechtmäßigkeit und der persönlichen Schuld des Angeklagten unterschieden. Und das ist wirklich extrem fatal. Obwohl doch gerade genau die Ermittlung der persönlichen Schuld der Sinn… Read more »
aquadraht
Mitglied
Sukram: Wieder mal grosse Fresse und keine Ahnung. Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet. Also ich würde eine MK oder eine AA-Rakete schon zu den gemeingefährlichen Mitteln zählen. Und in dieser idiotisch konstruierten Geschichte wird nichts „anschaulich dargestellt“, das erinnert an Kriegsdienstverweigererverhandlungen: „Stellen sie sich vor, sie gehen mit ihrer Freundin durch den Park, und da kommt ein Russe und will die vergewaltigen. Zufällig kriegen sie seine Kalashnikov in die… Read more »
aquadraht
Mitglied

Ok ich korrigiere mich: Wenn Thomas Fischer meint, es sei Totschlag, ist dem wohl so.

Allerdings, ganz nebenbei: Die Vorstellung, ein Verkehrsflugzeug könne einfach so ein Fussballstadion treffen, ist auch sehr wirklichkeitsfremd. Der Bruchpilot müsste mit extremer Exaktheit die Sinkgeschwindigkeit des Flugzeugs kalkulieren. Für ein Flugzeug ist so ein Stadion ein kleiner schmaler Fleck, Runways sind kilometerlang. Obendrein darf kein Hindernis in der Anflugstrecke sein.

Da denkt sich ein Spinner ein Horrorszenario aus. Pfff. Und nachher tagt der Volksgerichtshof.

a^2

Sukram71
Gast
Der Punkt ist einfach, dem Zuschauer wird suggeriert, man müsse in Zeiten des Terrors das Grundgesetz und die Menschenwürde mal ein wenig beiseite lassen und die Gerichte wären nicht in der Lage in so einem Fall Recht zu sprechen und mit den vorhandenen Gesetzen ein gerechtes Urteil zu finden. Das ist aber Unsinn. Ansonsten thematisiert der Film und das Theaterstück natürlich schon ein Problem, das es bereits schon gegeben hat und das theoretisch auf uns zukommen kann. Spätestens, wenn ein entführtes Passagierflugzeug bereits in ein Gebäude oder in ein Stadion geflogen ist, müssen die Piloten ein zweites und drittes, eindeutig… Read more »
Grummel
Gast

Noch ein Schritt weiter und man hat die Hungergames ….
Ne mords Show um abzulenken, den Fokus destruktiv auf Machthemmnisse zu lenken und Persuasion zu betreiben.

An einer Stelle warnt die Anklage vor einer Welt ohne die Ideale des Grundgesetzes.
Millionen leben schon in einer solchen Realität, von Staatswegen.
Von wegen Fiktion….

Das Grundgesetz ist längst außer kraft.
Noch verkleidet in bunte Farben und schöne Worte, herrscht schon längst das Recht des Stärkeren…. irgend wann wird auch diese Maske fallen.
Die Würde des Menschen, das ich nicht lache.

Sukram71
Gast

Das schöne an dem Artikel ist, es geht um ein schwieriges moralisches Problem, bei dem die einfachen Lösungsansätze der üblichen Kommentierer hier nicht greifen.
Ok, aber vielleicht unterschätze ich auch nur deren Fähigkeiten zur Ignoranz, Ablenkung und verschwörungs-theoretischen Vereinfachung. XD

Dennis82
Mitglied
Doch, das Thema ist eigentlich sehr einfach! Der Staat hat kein Recht, wegen eines möglichen(!) Verlusts von Leben selbst(!) andere Leben auszuradieren. Wer sich auf diese „Argumentation“ des Aufwiegens von Leben einlässt, befindet sich bereits auf der glitschigen Rutsche hinunter ins Kellerverließ des Faschismus! Solche Märchen, die ja gerne auch in „Terror“-Serien wie „24“, „Homeland“ oder jedem x-beliebigen Krimi, in welchem die Cops regelm. mal eben elementare Grundrechte des Beschuldigten ignorieren (inkl. Folter), Alltag sind, sollen den Konsumenten vor der Glotze entsprechend konditionieren. Die Bereitschaft steigern, so etwas hinzunehmen. Man muss leider wenn man sich die Michels so anschaut und… Read more »
GrooveX
Mitglied

schade jens!

man sollte das ernsthaft diskutieren, doch da sag ich jetzt lieber nichts mehr zu. grummel hat den punkt an einer stelle benannt. die andere wäre die offene diskussion um ‚todesstrafe für kinderschänder?‘
.
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demokratie muss das aushalten – äääähm…

Wolle
Gast

Lustige Erwiderung: Hat unsere Lustwaffe überhaupt einsatzbereite Flugzeuge mit denen andere Flugzeuge abschießen kann?

Traurige Erwiderung: Die Machart des „Werkes“ erinnert an: „Ich klage an!“ von 1941. Damals sollte dem teutschen Volk die Euthanasie „schmackhaft“ gemacht werden.
https://archive.org/details/IchKlageAn1941_839
Passt also wie Arsch aufm Eimer!

Goebbles wäre stolz auf die ARD, besonders weil das Volk dafür auch noch zahlt.

R_Winter
Mitglied
Experiment geglückt? Offenbar schon; zumindest dann, wenn das Experiment darin bestand, wie einfach das Volk manipuliert werden kann. Hier meine Antwort: Albrecht Müller, NDS 19.10.2o16 Die Propaganda wirkt. Das Feindbild ist erfolgreich gemalt. Orwell ist mal wieder bestätigt: „Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten – dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“ (George Orwell, 1984) Das „Experiment“ ist geglückt – die Dummheit hat wieder gesiegt. Es war 1932 – 1942 so und ist seit 1990 massiv so. Wir werden von den Regierungen unter Hilfe der… Read more »
lebowski
Gast

@6. Sukram71
So schwierig, dass du es offensichtlich auch nicht verstanden hast.

Es gibt gar kein moralisches Problem. Jeder Mensch persönlich würde die Maschine abschießen um so viele Menschen zu retten, moralisch ist diese Entscheidung einwandfrei. Aber der Punkt ist, dass der Staat es nicht darf, da er die Würde keines Menschen verletzen darf und nicht Menschenleben gegeneinander aufwiegen darf. Und genau darum geht es, die Menschenwürde gilt immer und wird nicht diskutiert. Dieses Gesetz ist zum Schutz des Bürgers VOR dem Staat gedacht.

Sukram71
Gast

Ich habe das ganz genau verstanden.
Es ist aber trotzdem ein moralisches Problem, für denjenigen, der in die Lage gekommen ist, zu entscheiden, ob er hunderte Menschen umbringt, um wahrscheinlich tausende Menschen zu retten. Im Beispiel ist das der Kampfpilot.

Man könnte sich auch auf den Standpunkt stellen, dass es nun mal Schicksal ist, dass die Leute im Stadion sterben und dass der Mensch hier nicht eingreifen sollte.

Grummel
Gast
Wenn jemand in einer solcher Situation ist, vor allem ein Soldat. Dann muss klar sein das eine solche Situation nicht rechtens und damit illegal ist. Der jenige in der Situation kann trotzdem zu dem Schluss kommen und Handeln. Allerdings muss er/sie dann die Folgen auf seine/ihre Kappe nehmen und das ist gut so. Es muss verhandelt, verurteilt und gerichtet werden. Die Strafe ist Sache des Gerichts. In dieser Sache darf es keinen Freibrief geben. PS: Ich denke schon der Eid den Soldaten leisten bezieht sich auch auf das Grundgesetz. Spätestens wenn man in ein Arbeitsverhältnis bei Bund/Land tritt ist das… Read more »
Sukram71
Gast

Wenn also eine solche Entscheidung ansteht sollte dem Handelnden klar sein das er nicht nur die Betroffenen über die Klinge springen lässt.

Er sollte sich vor allen Dingen darin sicher sein, dass das abzuschießende Passagierflugzeug auch wirklich höchstwahrscheinlich in zB ein Stadion fliegen wird und er mit dem Abschuss Schlimmeres verhindert.

Völlig sicher kann man vorher natürlich nie sein. Deshalb reicht hier eine hinreichende Sicherheit bzw sehr hohe Wahrscheinlichkeit. Aber die muss natürlich da sein.

Heldentasse
Mitglied
Ich denke schon der Eid den Soldaten leisten bezieht sich auch auf das Grundgesetz. Spätestens wenn man in ein Arbeitsverhältnis bei Bund/Land tritt ist das Bekenntnis zur Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung ein Muss. Wenn man (etwas verkürzt) „Diensteid“ und „Gelöbnis“ gleichsetzt, kann man de facto aber noch auf einige andere Thesen kommen: Auf der innermilitärischen Ebene hat das Gelöbnis Anteil an der Unterwerfung und der Disziplinierung der Rekruten. Es ist ein wichtiges Instrument zur Einfügung der Rekruten in das militärische Befehls- und Gehorsamssystem und dient der Herstellung soldatischer Tötungs- und Sterbebereitschaft. Indem es diese Funktionen wahrnimmt, stellt es wesentliche Bedingungen zur… Read more »
Serienfan
Gast
Das Stück erinnert mich an den Test für Kriegsdienstverweigerer, wie er bis in die 1980er Jahre üblich war. „Ein Krimineller will eine Bombe auf das Haus Ihrer Eltern werfen. Sie können ihn mit einer Waffe niederstrecken, um Ihre Eltern zu retten. Würden Sie das tun?“ Nur wer daraufhin lautstark „ja, ich würde meine Eltern sterben lassen“ antwortete, hatte eine Chance, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden. Allen anderen wurde bescheinigt, dass ihr Gewissen wohl doch nicht stark genug ist, um die Ausbildung an der Waffe abzulehnen. Diesen Test hat man nun weiterentwickelt. Mit einem manipulativen Extrembeispiel soll der Bürger dazu gebracht… Read more »
jowi
Mitglied
Achtung, hier kommt die Verschwörungstheorie: Wir haben einen veritablen Putschversuch, der auf der „Terrorgefahr“ dahergeritten kommt. Viele wissen vermutlich gar nicht, dass wir den NATO-Bündnisfall haben, seit dem 12. September 2001 und dieser vermutlich nie enden wird. Philip Zelikow gehört zu diesen Vordenkern, wie man mit Hilfe der Terror-Angst, die Demokratien etwas „umbauen“ kann, in eine Richtung lenken kann, die gewisse Kreise sich wünschen: Like Pearl Harbor, the event would divide our past and future into a before and after. The United States might respond with draconian measures scaling back civil liberties, allowing wider surveillance of citizens, detention of suspects… Read more »
Sukram71
Gast

Der Nato-Bündnisfall spielt doch gar keine entscheidende Rolle, weil jedes Nato-Mitglied selber entscheidet, ob und wie es sich beteiligt. Nato-Bündnisfall hin oder her.

Und so wahnsinnig viele „Bürgerrechte“ wurden bisher auch nicht abgebaut. Die Behörden können bislang noch nicht mal WhatsApp mitlesen. Selbst wenn es wirklich extrem wichtig wäre.

schwitzig
Gast

@Sukram71

Die Behörden können bislang noch nicht mal WhatsApp mitlesen. Selbst wenn es wirklich extrem wichtig wäre.

Blödsinn. War ja nicht anders zu erwarten, wenn jemand wie Du, der wirklich von gar nichts auch nur den Hauch einer Ahnung hat, seine grenzenlose Blödheit in ein Forum erbricht.

Ich schließe mich jowi an: Mir ist nicht klar, weshalb jemand mit Deinem Bildungsniveau ausgerechnet in diesem Forum unentwegt postet, obwohl es doch viel angebrachter wäre, dass Du Dich in einem der Foren für geistig Schwerstbehinderte – wie z.B. Spiegel, BILD und ähnlichem Müll – bewegst.

Sukram71
Gast

Schwitzig, das liegt nicht so sehr an mir, sondern an deinem ganz speziellen Weltbild, das nicht jeder hat. ^^
Ansonsten ist der Spiegelfechter gar nicht sooo extrem links. Die Leute die hier kommentieren sind aber oft so links, das ist schon jenseits von Gut und Böse. 🙂
Aber es bringt ja auch wiederum nichts, immer nur mit Leuten zu diskutieren, dir sowieso einer Meinung sind.

jowi
Mitglied
Ach ja, Philip Zelikow war der „executive director“ der 9/11-Komission. Damit wiederholte sich eine „Merkwürdigkeit“, die es schon bei der Warren-Komission nach dem Kennedy-Mord gab, dass für eine Untersuchungskomission Leute ausgewählt wurden, die Verbindungen zu denen hatten, die Gegenstand der Untersuchung waren. Eigentlich sollte man ja unabhängige Leute von außen nehmen. Bei der Warren-Komission war es Allen W. Dulles, der mit zu den Hauptverdächtigen gehörte. Philip Zelikow, „Chef“ der 9/11-Komission, hatte zahlreiche Verbindungen zu Bush und Condoleeza Rice, deren mögliches Versagen als Nationale Sicherheitsberaterin auch Gegenstand der 9/11-Untersuchung war: After the 2000 election, Zelikow and Rice were reunited when George… Read more »
Sukram71
Gast
Damit wiederholte sich eine „Merkwürdigkeit“, die es schon bei der Warren-Komission nach dem Kennedy-Mord gab, dass für eine Untersuchungskomission Leute ausgewählt wurden, die Verbindungen zu denen hatten, die Gegenstand der Untersuchung waren. Eigentlich sollte man ja unabhängige Leute von außen nehmen. Aus dem Umstand, dass sich das wiederholt, kannste schon ersehen, dass das nicht merkwürdig ist, sondern normal, dass die Regierung dafür Leute einsetzt, die sich mit der Sache auskennen, weil sie damit befasst waren, und Leute, denen die Regierung vertraut. ^^ Und weil es hier auch um viele Geheimdienste ging, konnte es auch gar keine Experten von außerhalb geben.… Read more »
jowi
Mitglied

Warum Vorsatz unterstellen, wenn Dummheit zur Erklärung ausreicht.

Nur eines frage ich mich, warum kommentiert einer mit einem solchen Springer-WELT-BILD so derartig fleißig auf einem kritischen links-gerichteten Blog?

Aber, ich bin mir sicher, Sukram hat auch dafür eine schlaue Antwort!

Sukram71
Gast
Warum Vorsatz unterstellen, wenn Dummheit zur Erklärung ausreicht. Eben. Aber der Präsident, der einen scharfen innenpolitischen Gegner seine Skandale aufklären lässt, muss halt auch noch geboren werden. Und es ist logisch, dass Experten für das Innenleben von Geheimdiensten nur aus dem Innenleben der Geheimdienste kommen können. Außerdem hatte die Regierung ein durchaus verständlichles und berechtigtes Interesse daran, den Fokus der Öffentlichkeit auf die Bekämpfung der Verantwortlichen Terroristen zu lenken und weniger auf das mögliche Versagen der eigenen Geheimdienste. Das ist nicht merkwürdig, sondern normal bzw nachvollziehbar. Und so lange es keine anderen handfesten Hinweise gibt, kann man sich damit zufrieden… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Das hat sich mal so ergeben und dann so verfestigt. Ansonsten ist Kritik nötig. Und auf PI oder Facebook will ich nicht.

Ach komm, hab Dich doch nicht so! Die warten da auf so stramme Jungs wie Dich. 😉

Beste Grüße

wschira
Mitglied

Nur eines frage ich mich, warum kommentiert einer mit einem solchen Springer-WELT-BILD so derartig fleißig auf einem kritischen links-gerichteten Blog?

Aus meiner Sicht sind zwei Antworten möglich:
1. Er wird von irgendwelchen Neocons bezahlt.
2. Er ist Verbalmasochist, der sich gern verbal verprügeln lässt.

Punkt 1 halte ich eher für unwahrscheinlich, da auch solche Kreise auf ein Mindestmass von Intelligenz achten.

OAlexander
Gast
„Hypotheticals“ sind immer ein ganz großer Zeitvertreib. In seiner schönsten Form natürlich, was mache ich wenn ich die 100 Millionen im Lotto gewinne. Die Anzahl der bedeutenden Australier hält sich in Grenzen, insbesondere wenn man Crickteters und Schwimmer nicht berücksichtigt. Einer von denen die dann übrig bleiben ist dann Geoffrey Robertson, ein hochkompetenter auf Völkerrecht spezialisierter Anwalt der unter anderem auch Assange unter seine Fittiche nahm. Mit seiner höchst charmanten Frau Kathy Lette wohnt der per Nachgeburt in London. Der hatte in den 80er Jahren mal eine beliebte Fernsehsendung: „Geoffrey Robertson’s Hypotheticals“. Kunstfertig hat da Robertson demonstriert das Hypothesen in… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Und ich dachte immer, dass der bedeutendste Mensch aus Down Under der Krokodil Dandy wäre. Aber wahrscheinlich habe ich zu viel ARD/ ZDF geschaut und leide deshalb an der Gerhinpest.

Beste Grüße

OAlexander
Gast

Unter den Krokodilen hat auch in Australien nur Schnappi, das kleine Krokodil aus Ägypten, einen herausragenden Ruf.

For you, as good friend, nevertheless: NT News frontpages.

Dennis82
Mitglied

Crocodile Dundee bitte…! Ein Dandy war der ganz sicher nicht…! 😀

Australien betreffend fällt mir noch die Curiosity-Show aus Kindheitstagen ein! Deren Moderatoren hatten damals auch großen Einfluss auf mich. 😉

Heldentasse
Mitglied

Ich glaube wir reden hier von zwei Personen, ich meinte den mit der dicken Rolex und dem Krokodil auf den Klamotten. Du meinst wahrscheinlich den Herrn mit dem langen Messer, Hut und einem Kumpel ohne Knarre aber mit Donk. 😉

Beste Grüße

Dennis82
Mitglied

Ah, okay; genau den meinte ich. Einen Krokodil-Dandy kannte ich dagegen bislang nicht. Danke für den Hinweis. 😉

niki
Mitglied
Sehr gruselig was zur Zeit in den Mainstream-Medien passiert… Wenn man das von außen beobachtet, müsste man eigentlich den Frosch in einem langsam immer heißer werdenden Wasserbad sehen. Wobei der Frosch den durchschnittliche Zuschauer/Leser/Hörer darstellt. Äußerst manipulativ und gerade in letzter Zeit macht sich „das Erste“ mit Sendungen und auch Artikel im Internet (Tagesschau) sehr negativ auf sich aufmerksam. Ich kann nur noch fassungslos dreinschauen. Manche Tage ertrage ich das auch einfach nicht mehr, und es bleibt mir nichts andere übrig als einen politikfreien Tag einzulegen. Meine Lebensgefährtin reagiert schon extremst genervt, wenn ich mit Politik anfangen will… Und das… Read more »
Ischi
Gast
Sehr gruselig was zur Zeit in den Mainstream-Medien passiert… Wenn man das von außen beobachtet, müsste man eigentlich den Frosch in einem langsam immer heißer werdenden Wasserbad sehen. Wobei der Frosch den durchschnittliche Zuschauer/Leser/Hörer darstellt. Man bemerkt keine Veränderung, oder erst spät, wenn man mit den Öffentlich-Rechtlichen aufgewachsen ist. Als Kind sah man die Maus, den dicken Christioph im grünen Pullover, den Maulwurf und den Elefanten. Es folgten Werner Höfer, Jean Pütz ( Hobbythek ), Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph ( WDR-Computerclub ) Klaus Bednarz, Gerd Ruge, Fritz Pleitgen, Friedrich Nowottny ( die kleine Natter ) und weitere. Es waren… Read more »
niki
Mitglied
Wahrscheinlich bemerke ich die Veränderung auch nur, weil ich seit Jahren, keinerlei TV mehr zu Hause habe, welcher auch funktioniert… Ich bekomme jedes mal reichlich Plague, wenn ich dann bspw. bei meinen Eltern (beide knapp 70J.) die TV-Sendungen nebenbei „ertragen“ muss. Verblödung ist noch das harmlosere Wort…. Und dreister wird es sowieso! Und natürlich meinte mein Vater Putin, „dieser Verbrecher“ waren seine Original-Worte, wäre an allem Schuld… Woher er dass bloß hat?!? Bis ich ihn Argumentativ durch Belege vom Gegenteil überzeugt hatte, hat es reichlich Kraft und Ausdauer gebraucht. (Das heißt nicht, dass ich jede Aktion von Russland kritiklos hinnehme,… Read more »
Kakapo3
Gast
Der riesige juristische Fehler des Stücks, nämlich die fehlende Differenzierung zwischen Rechtswidrigkeit und Schuld, staatlichen Handeln und persönlichen Handeln ist nun ausreichend dargestellt (ausführlich in der Kolumne von Fischer im Artikel verlinkt). Es bedeutet aber, dass die Aussage des Stücks „Der Rechtstaat kann das moralische Problem nicht lösen“ komplett falsch ist. Im Rahmen der bestehenden Gesetze, einschließlich des Grundgesetzes im Lichte der Entscheidungen des BVerfG, ist der moralische Konflikt darstellbar und in einem realen (!) Einzelfall auch zu lösen, z.B. Abschuss war rechtswidrig, Pilot nicht strafbar wegen übergesetzlichen Entschuldigungsgrund (Jens hier muss strafrechtlich argumentiert werden, nicht verfassungsrechtlich, deshalb geht der… Read more »
Heldentasse
Mitglied

z.B. Abschuss war rechtswidrig, Pilot nicht strafbar wegen übergesetzlichen Entschuldigungsgrund

Es soll evtl. nicht strafbar sein sich über das Gesetz zu stellen, und damit den Tod von Menschen zu legitimieren? Deckt das z.B. auch Folter oder gar (ganz provokant gesprochen) präventive Atomschläge ab, denn die Verantwortlichen müssen nur einen triftigen übergesetzlichen Entschuldigungsgrund haben?

Ich denke als Laie, diese Möglichkeit untergräbt das Rechtssystem aufs übelste!

Beste Grüße

Sukram71
Gast

Es soll evtl. nicht strafbar sein sich über das Gesetz zu stellen, und damit den Tod von Menschen zu legitimieren?

Wenn man gut und nachvollziehbar begründen kann, dass man unverhofft in diese Lage gekommen ist und man damit höchstwahrscheinlich sehr vielen anderen Menschen das Leben gerettet hat, dann unter Umständen ja.
Das ist doch auch vernünftig und gerecht.

Kakapo3
Gast
Eine Nicht Strafbarkeit ist nur in den Fällen denkbar, in denen der Pilot entweder durch einen Abschuss Hunderte Menschen tötet oder durch Nichthandeln verantwortlich wird für den Tod von noch mehr Menschen. Egal was der Pilot tut oder nicht tut, er ist jedes Mal verantwortlich für den Tod von (vielen) Menschen. Diese nicht lösbare Zwangslage kann dem einzelnen (hier dem Piloten) nicht vorgeworfen werden, daher keine Strafe. Diese Entschuldigung gilt selbstverständlich nicht für sonstige Verantwortliche, z.B. Vorgesetzte, Bundesregierung, Terroristen. Aber etwas weiteres ist zu beachten, weshalb auch „Terror“ so perfide ist: Ich halte es praktisch für ausgeschlossen, dass die oben… Read more »
Heldentasse
Mitglied
Danke für die Resonanz! Egal was der Pilot tut oder nicht tut, er ist jedes Mal verantwortlich für den Tod von (vielen) Menschen. Das ziehe ich stark in Zweifel, denn gerade hier kann m.E. nicht bewiesen werden, dass ein Nichtstun unweigerlich zum Tod von Menschen führt. Das konkrete Beispiel der ARD ist m.E. geradezu an den Haaren herbeigezogen, als ob man einen großen Verkehrsjet punktgenau wie einen Marschflugkörper in Ziel bringen kann, demgegenüber ist aber fast zu 100% sicher, dass ein Abschuss des Verkehrsflugzeugs mit einer Luft Luft Rakete fast zu 100% sicher, sowie das alle an Bord das nicht… Read more »
Kakapo3
Gast
Alles richtig interpretiert, deshalb sagte ich ja auch, die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Fall eintritt, ist äußerst gering, aber halt denklogisch nicht ausgeschlossen. Von Leuten, die es wissen müssten (Luftwaffe) wurde mir versichert, dass es die Möglichkeit gibt ein Verkehrsflugzeug so abzuschießen, dass der Anschlag verhindert würde, ich habe keinen Grund daran zu zweifeln, das dies stimmt und damit ausreichend für einen unechten Unterlassungstatbestand sein kann. Bei „Terror“ hatte der Pilot den direkten Befehl erhalten, nicht zu schießen. Hier habe ich meine Zweifel, ob man danach noch davonausgehen kann, dass der Pilot von der unabdingbaren Zwangslage ausgehen durfte. So ein… Read more »
Dennis82
Mitglied
durch Nichthandeln verantwortlich wird Durch „Nichthandeln“ kann er selbst nicht verantwortlich für eine Tat werden, die andere später evtl. begehen könnten. Der Konjunktiv ist hier besonders wichtig! Dieses abstruse Beispiel mal akzeptierend – könnte der Jet sein Ziel ja auch einfach verfehlen…!? Wenn dann in der Folge „nur“ Tante Trude ums Leben käme, die das Pech hatte, grade dort mit ihrem Pudel Gassi zu gehen, könnte man ja dann auch zynisch fragen, ob es das wert war, dafür Hunderte Leben auszuradieren…!? Und: Was passiert eigentlich mit dem Jet, der von ner Rakete getroffen wird? Löst der sich restlos in Luft… Read more »
Sukram71
Gast
Wenn man sich aber die Chronologie des 11.09.2001 in die Erinnerung ruft, wann war denn der Moment, in dem man ein Flugzeug hätte abschießen können, weil es ansonsten in ein Gebäude fliegt? Damals wie auch in zukünftigen Fälle hat man es höchstens mit Flugzeugen zu tun, die von ihrem Kurs abweichen. Wenn bereits drei Flugzeuge in Gebäude geflogen sind und ein viertes Flugzeug Kurs auf Washington DC nimmt, spätestens dann, kann man dieses wohl im letzten Moment abschießen, weil man nach zwei oder drei Treffern davon ausgehen kann, dass der vierte Terror Pilot wohl auch in ein Gebäude fliegen will.… Read more »
Kakapo3
Gast
Beides halte ich nicht für ausreichend: Das vierte Flugzeug fliegt auf Washington zu, um dort was zu tun? Man weiß es nicht. Soll es ins Kapitol, weiße Haus, Pentagon fliegen oder Airforce One rammen? Ich sehe hier keine unausweichliche Zwangslage, die so zwingend ist, dass ein Entschuldigungsgrund vorliegt. Ebenso keine Straftat durch Unterlassen nach den Regeln, die Heldentasse oben zitiert hat. Auch wäre hier (da noch Zeit ist) ein Zwingen zur Notlandung möglicherweise denkbar. Übrigens tauchte kurz danach ein fünftes Flugzeug über Washington auf, obwohl schon ein allgemeines Flugverbot bestand. Es wurde glücklicherweise nicht abgeschossen. Das dritte Flugzeug kreist mehrere… Read more »
Sukram71
Gast

Das vierte Flugzeug hatte genau wie die anderen drei Flugzeuge das FunkSignal ausgeschaltet und hat auf nichts reagiert. Deshalb war schon sehr deutlich, dass hier der selbe Fall, wie bei den anderen drei Flugzeugen vorlag.

Natürlich hätte man es nicht sofort abschließen dürfen, aber spätestes wenn es Washington erreicht und damit klar ist, dass es ebenfalls in ein dortigen Gebäude soll.
Man muss ja bedenken, dass vorher bereits drei (3!!!) Flugzeuge in Gebäude gelenkt wurden. Unter solchen wirklich extremen Umständen sind auch extreme Maßnahmen erlaubt.

Für das Flugzeug in Pentagon gilt das gleiche, aber das hat man nicht schnell genug erreicht.

Kakapo3
Gast

Für das Flugzeug in Pentagon gilt das gleiche, aber das hat man nicht schnell genug erreicht.

Genau mein Punkt, es gab die Situation aus „Terror“ am 11.09.2001 nicht.

Kakapo3
Gast

Für das Flugzeug in Pentagon gilt das gleiche, aber das hat man nicht schnell genug erreicht.

Genau mein Punkt, die Situation aus „Terror“ gab es am 11.09.2001 nicht. Alles Gedankenspiele mit Sachverhaltsveränderungen bis es passt.

Mordred
Gast

wann war denn der Moment, in dem man ein Flugzeug hätte abschießen können, weil es ansonsten in ein Gebäude fliegt? Damals wie auch in zukünftigen Fälle hat man es höchstens mit Flugzeugen zu tun, die von ihrem Kurs abweichen. Die Terroristen werden ihre Absichten (völlig überraschend) möglichst lange verschleiern.

das kam mir an dem film auch komisch vor.
soweit ich das verstanden habe, sind diese alarmrotten innerhalb von 20 minuten an fast jedem punkt deutschlands schussbereit angekommen.
und das dürfte jeder terrorist wissen.

Am_Rande
Gast
Der Autor ist ja schon darauf hingewiesen worden, dass seine Aussage: Und hier wird es dann grob manipulativ, da das deutsche Recht in diesem Kontext überhaupt keinen „übergesetzlichen Notstand“ kennt. so nicht zu halten ist. Der vom Spiegelfechter selbst angesprochene Thomas Fischer schreibt eindeutig: In der Strafrechtswissenschaft heißt die Lösung „übergesetzlicher Notstand“. Er ist an enge rechtliche (!) Voraussetzungen gebunden und entschuldigt den konkreten Täter, obwohl seine Handlung rechtswidrig ist. Pilot Koch könnte also, wenn die Voraussetzungen vorliegen, ohne weiteres freigesprochen werden. Daher geht sein Furor auf das „Volk“ (vertreten durch die TV-Zuschauer) fehl. Das „Volk“ hat wohl richtig entschieden.… Read more »
Rudi
Gast
Hier noch ein kleiner Input. Stellt man sich landläufig so das öffentlich-rechtliche Fernsehen vor? „Terror“ ist eine Produktion der MOOVIE in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb, in Zusammenarbeit mit Beta Film, gefördert von dem Medienboard Berlin Brandenburg und der FFF Bayern. Produzent ist Oliver Berben, Koproduzentin ist Christine Strobl (ARD Degeto). Regie führt Lars Kraume. Für die Kamera ist Jens Harant verantwortlich. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit von Ferdinand von Schirach, Lars Kraume und Oliver Berben. Die Redaktion bei der ARD Degeto hat Sascha Schwingel, für den rbb zeichnet Cooky Ziesche verantwortlich. MOOVIE wiederum ist ein Unternehmen der Constantin… Read more »
GrooveX
Mitglied

okay, das sagt uns erst mal, dass wir es bei dem titel und dem format, das da vermutlich angetestet wurde, mit einem kommerzprodukt zu tun haben, das sich im großen ganzen auf dem niveau von echten maffay-stücken bewegt. also nichts von wegen gesellschaftliche debatte und aufklärung. öhm, wer zahlt die chose eigentlich? ich etwa?

wschira
Mitglied

…wer zahlt die chose eigentlich? ich etwa?

Aber klar, wenn Sie Rundfunkgebühren bezahlen.

hart backbord
Gast

Oliver Berbens Mutter Iris ist jüdelnde „Stop the Bomb“-Propagandistin im Auftrage Israels. Ferdinand von Schirach ist Enkel des NS-Reichsjugendführers Baldur von Schirach.
Eine sehr passende Family-Affair…
Zum konkreten Fall können also beide besten Gewissens Henryk Broder zitieren:
„Es macht mehr Spaß, Täter zu sein, als Opfer.“

Andreas Säger
Gast

Und die Chefin von Degeto ist Schäubles Tochter.

Heldentasse
Mitglied
Ich denke das Machwerk der ARD war u.a. auch ein Versuchsballon, wie weit die über Jahre hinwegreichende, alltägliche Propaganda schon um Volke Fuß gefasst hat. Das Urteil der Zuschauer zeigt, in wie weit die Mehrheiten bereit sind militärisch zu Denken und zu Handel, bzw. das Handel und Denken der Militärs als einzige machbare Alternative zu empfinden. Von daher betrachtet habe ich den Eindruck, dass die Mehrheiten auch hier in Teutschland bereit sind, als die Guten und immer nur Opfer der Pösen, ultimative militärische Gewalt anzuwenden um noch Pöseres zu verhindern. Wer diese Gewalt zu spüren bekommt und wie sie ausgeübt… Read more »
seyinphyin
Gast
Per se ist die Überlegung wichtig, wenn es denn wirklich darum gehen würde, konkret etwas schlimmeres zu verhindern (beispielsweise eben so eine Stalinorgel auszuschalten, die sonst auf eine Stadt feuert). Sache ist aber schon mal die in dem Fall, dass es da genug andere Lösungen gegeben hätte und so ein Tanklaster per se halt eben keine militärische Waffe ist. Wäre dieser jetzt schon mutmaßlich vermint auf dem direkten Weg zu einem Marktplatz gewesen – anderes Szenario. Genau das aber wird immer weiter und weiter abgebaut und es geht immer wieder einen Schritt weiter. Russland und China dachten zB in Libyen… Read more »
Ischi
Gast

fast OT

-Rundfunkgebühren verweigert: Alleinerziehende Mutter soll in Haft ( vom 19.10.16 ) –

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1123643/

Andreas Säger
Gast

Nö, eigentlich gar nicht OT. Wenn das eine Million Bürger machen oder auch nur 100.000, dann wäre Schluss damit. Dann könnten diejenigen solche Produktionen bezahlen, die auch ein ernsthaftes Interesse daran haben

Heldentasse
Mitglied

Ich denke wenn die Zwangs-Gebühren dazu führen würden, dass die öffentlichen Sender ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen würden, empfände ich Sanktionen (allerdings nicht solch harter Art!) als gerechtfertigt. Für die Verweigerung deren real exekutierendes Programme zu finanzieren, auch noch eingeknastet zu werden, fehlen mir die Worte.

Beste Grüße

Ischi
Gast

Gemäß eines Gutachtens ( suche ich .ggf noch raus ) wird der Auftrag des ÖRe bereits durch das Internet ( netto ohne ÖRe ) erfüllt.
Warum sollte beispielsweise Albrecht M. von den NDS keinen Gebührenanteil bekommen ? Es ist reine Willkür stoische Informationsmonopole einseitig zu subventionieren.

Ischi
Gast

Was soll denn die Vertragsgrundlage für Sanktionen wegen Vertragsbruches sein ?

Schweigsam
Gast

Danke Jens. Ich habe dieses „Kunstwerk“ von der ARD wohl Gott sei dank nicht gesehen. Aus den beschriebenen Gründen bin ich auch für die Abschaffung des ÖR! Die bescheißen uns – und das noch auf unsere eigenen kosten.

Wenn solch eine Inszenierung Bei RTL oder SAT1 stattfindet – tja, dann bezahlen die es wenigsten selber.

Pir
Gast
Jens, du hast leider nur Thomas Fischer dazu gelesen. Und das merkt man. Ruhig auch mal di Fabio anhören, da gab es gestern im heute-Journal eine Sternstunde zu bewundern, die nur durch das dumme, abrupte Eingreifen des Moderators abgebrochen wurde (… jaja, die Zeit drängt …). Wassmann liegt nämlich richtig, auch das Grundgesetz muss mit der Zeit gehen. Times are a changin‘. Di Fabio sieht es genau so und wäre er nicht abgewürgt worden, dann hätte er das auch noch ausführlicher darlegen können. War das Urteil des BVerG richtig? Ja! Unter den gegebenen Rahmenbedingungen. Deswegen heisst das aber nicht, dass… Read more »
Sukram71
Gast
Wenn Politik, Justiz und Vorgesetzte sich drücken, dann bleibt es am Soldaten hängen. Es bleibt in jedem Fall immer am Piloten hängen. Auch wenn das BVerfG entschieden hätte, dass das damalige Luftsicherheitsgesetz rechtens war und man Soldaten befehlen könnte, in einer Extremlage ein vollbesetztes Passagierflugzeug abzuschießen, dann stände der Soldat trotzdem vor dem Dilemma, ob er den Befehl wirklich befolgen soll. Egal ob dieser nun rechtmäßig ist, oder nicht. Das moralische Dilemma bleibt, weil alleine der Pilot hat es in der Hand, was er tut. Die strafrechtlichen Konsequenzen sind da eher nebensächlich. Und die kann es geben, egal was er… Read more »
aquadraht
Mitglied
Ihr seid ja genauso grosszügig mit Menschenleben wie die Idioten, die dieses Machwerk verfasst haben. Ein Jagdpilot, der sein Geschäft versteht, könnte, was für ihn persönlich riskanter wäre als eine Rakete abzuschiessen, die Verkehrsmaschine vom Kurs abdrängen. Eine Landung auf einem für die Anflugparameter relativ winzigen und flachen Objekt wie einem Stadion ist alles andere als trivial und kann nur in einer Art Landeanflug versucht werden. Die schnelle und wendige Jagdmaschine könnte durch zugegebenermassen sehr riskante Annäherungsmanöver dem Verkehrsflugzeug die Sicht und sogar einen Teil des Auftriebs nehmen, womit es ausser Kurs geriete. Eine Jagdstaffel könnte ein Verkehrsflugzeug so behindern,… Read more »
Pir
Gast

Und wenn das von Dir Vorgeschlagene nicht klappt?

Lies genau: „nach Ausschluss aller anderen, realistischen Optionen“

Auch möchte ich nochmal betonen, dass es ein Gedankenexperiment ist und wir dabei nicht alle Eventualitäten berücksichtigen können. Du bist kein Kampfpilot, ich auch nicht. Es gibt einfach zu viele unbestimmte Parameter in der Gleichung. Es kann also nur um eine grobe Richtlinie gehen.

Worum es geht: Letztendlich muss als ultima ratio eine Handlungsweise legitim sein. Es wäre schön, wenn diese mit der moralischen Empfindung vieler Menschen deckungsgleich ist. Was ist daran schlimm?

GrooveX
Mitglied

ich will ja nicht erleben, dass legislative und judikative sich an ‚der moralischen empfindung vieler menschen‘ deckungsgleich entlang verkrüppeln. dann bekommen wir das, was man im sprachgebrauch lynchjustiz nennt, auch noch in gesetz gegossen und ausgeführt.

HORROR!

Pir
Gast

So ein Unsinn.

Warum sind unsere Gesetze so, wie sie sind?

Aus Philosophie entwickelt sich Ethik, aus Ethik Regeln, Normen, Gesetze. In welche Richtung das alles geht, hängt ganz maßgeblich von Moral ab.

Die meisten Menschen in diesem Land kennen beispielsweise nicht das StGB auswendig. Trotzdem verstoßen sie nicht dagegen. Warum? Weil sie das, was da drinn steht ohnehin für moralisch richtig halten. Wie man von dort zur Lynchjustiz kommen kann, ist mir schleierhaft.

GrooveX
Mitglied
Warum sind unsere Gesetze so, wie sie sind? weil sie sich um eines nicht kümmern – die ‚empfindung‘ der bevölkerung! im gegentum, stück für stück werden unsere empfindungsgesetze geschleift. zur zeit eher weniger, aber der weg ist unumkehrbar. ihr rechtsdrehenden habt ja echt ne schacke. ihr glaubt, wenn ihr ‚wir sind das volk‘ in irgendeiner unwichtigen stadt rumbrüllt, dass dann jemand aus der regierung kommt und sagt, ‚ja klar, tschullijung, ham wer vergessen gehabt. ihr seid das volk. welches gesetz wolltet ihr noch mal genau geändert haben? ach so, einwanderung und so. okay, schreibt mal auf, was euch da so… Read more »
Pir
Gast

Vielleicht solltest du dir wirklich mal das Grundgesetz durchlesen. Vor allem Art. 20, Abs. 2: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

Wir haben tatsächlich ein massives Bildungsproblem.

GrooveX
Gast

ich weiss. aber ich betrachte es auch nicht als meine aufgabe, euer problem zu lösen! warum? ihr hattet die chance, und habt sie ja bis jetzt, gegen eure defizite was zu unternehmen. das internet ist dermaßen egalitär, was den zugang zu einfachen lernstoffen und lehrmitteln betrifft, da hättet ihr schon mal aus eigenem antrieb etwas gegen eure bildungsmi(e)sere unternehmen können.

und, hast du deinen anteil an der staatsgewalt in wahlen ausgeübt? ja? dann ist ja gut, und du hast dein teil erledigt, tapferle.

Mordred
Gast

Worum es geht: Letztendlich muss als ultima ratio eine Handlungsweise legitim sein. Es wäre schön, wenn diese mit der moralischen Empfindung vieler Menschen deckungsgleich ist. Was ist daran schlimm?

dass das zb oft mit dem grundgesetz kollidieren dürfte. „schwanz ab“ für vergewaltiger ist da ein gutes beispiel.

Heldentasse
Mitglied
Aber klar, der Terrorist ist ein Kunstflieger und meine Oma ein Omnibus. Das ist sowieso der ganz große Schwachpunkt des ARD Machwerks, denn dabei kam ganz klar rüber, dass die Piloten den Verkehrsjet steuerten und nicht der Terrorist, und es wurde nie thematisiert: 1. Wie groß die Chance ist einen großen Jet zielgenau abstürzen zu lassen, selbst wenn die Piloten das wollten? 2. Wie groß die Chance ist einen großen Jet zielgenau abstürzen zu lassen wenn die Piloten das nicht wollen und „nur“ vom Terroristen bedroht werden? 3. Wie groß die Chance ist einen großen Jet zielgenau abstürzen zu lassen… Read more »
wschira
Mitglied

Ihr seid ja genauso grosszügig mit Menschenleben wie die Idioten, die dieses Machwerk verfasst haben.

Die kommen mir alle wie die grossmäuligen Soldaten aus Max Frischs „Andorra“ vor.

Mordred
Gast

Ihr seid ja genauso grosszügig mit Menschenleben wie die Idioten, die dieses Machwerk verfasst haben. Ein Jagdpilot, der sein Geschäft versteht, könnte, was für ihn persönlich riskanter wäre als eine Rakete abzuschiessen, die Verkehrsmaschine vom Kurs abdrängen.

ach so, lol.
inwiefern rettet das die passagiere? oder kann man dadurch den flugzeugabsturz ansich auch verhindern?

aquadraht
Mitglied

Nein, den Absturz, wenn der Pilot den will, kann man von aussen nicht verhindern. Aber den Absturz zum Beispiel in ein dicht bewohntes Gebiet. Und den gezielten Absturz in ein so winziges Ziel wie ein Stadion kann man in der Tat verhindern. Ein Abdrängen vom Kurs ist kein Mord und kein Totschlag, und gibt an Bord der Maschine vielleicht eine Chance, den Terroristen zu überwältigen.

Wenn ich mich schon auf das idiotische an den Haaren herbeigezogene Szenario einlasse.

a^2

Wolle
Gast

[ZENSUR/jb]

Bruder Johannes
Gast

Trotzdem ist das Szenario ein einziger Blödsinn. Wen’s wirklich interessiert:

http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2016/terror-ihr-urteil-der-plot-ist-jenseits-der-technischen-realitaet/

Da frag ich mich, was soll eigentlich mit so einem Schrott bezweckt werden?

Noch schlimmer: Diese Zuschauer dürfen alle wählen! Gräßliche Vorstellung!

Wolle
Gast

Da frag ich mich, was soll eigentlich mit so einem Schrott bezweckt werden?

Gemeinhin nennt man das Konditionierung! Das Volk wird bereit gemacht für die Selbstaufopferung! LOL!

Noch schlimmer: Diese Zuschauer dürfen alle wählen! Gräßliche Vorstellung!

Klar grässlich, wenn nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat! Aber warum soll es dem „Teutschen Volke“(tm) besser gehen als dem profanen Ami?

aquadraht
Mitglied
Bruder Johannes: Normal halte ich dich ja für einen Arsch, aber danke für diesen Link. Und meinen Respekt für Peter Haisenko, mit dessen Darstellungen zu MH17 ich nicht übereinstimme. Aber er hat exakt dargestellt, was die ARD und ihr pathetischer Dreck umgangen haben. Thomas Fischer hat das ganze juristisch versenkt, hier noch der Fangschuss vom Luftfahrtexperten. Er hat auch recht mit den Grenzen von Luft-Luft-Raketen gegen Verkehrsflugzeuge. KAL007 brauchte 2 Raketen, um abzustürzen. Und das waren grosse Kaliber. P.S.: Übrigens auch ein Grund, warum ich diese Ditfurzerei so hasse. Haisenko ist erzkonservativ, aber eine ehrliche Haut, sein Interview bei dem… Read more »
Bruder Johannes
Gast

Normal halte ich dich ja für einen Arsch,

Danke. Auch Du darfst wählen! Unfassbar! Aber das ist Demokratie.

demokratischanonym
Gast
Haisenko hat vor allem mit diesen Aussagen recht: Die Piloten haben bis zum Schluss mehrere Optionen Der oder die Terrorist/en sind angewiesen auf die (erzwungene) „Mitarbeit“ der Piloten. Besonders dann, wenn es erschwerte Bedingungen gibt. Man muss folglich solche erschwerten Bedingungen herstellen. Das ist für einen erfahrenen Piloten vergleichsweise einfach. Es reicht aus, einen Motor abzustellen, einfach abzustellen. Oder, je nach Lage, sogar alle abzustellen. Das ist ein Handgriff, der nur Sekundenbruchteile benötigt und von niemandem zu verhindern ist. Das Flugzeug befindet sich dann in einem Zustand, der nur noch von einem solide ausgebildeten Pilot beherrscht werden kann. Auch was… Read more »
jowi
Mitglied

Zumindest manche Boings lassen sich doch auch von außen fernsteuern. Remote Autopilot-Override, da muss man halt ganz schnell die 007-Experten von Onkel Sam rufen.

Die achselzuckende „Shit-happens“-Doktrin ist auch ein Ausweg.

The Joker
Mitglied

Hallo Pir,

Wenn ich mich selbst aufopfern kann, damit 70.000 Menschen weiterleben können, dann muss das getan werden

Wetten, Du traust Dich nicht?

Pir
Gast

Traurig dass es für Dich den Rang einer Mutprobe einnimmt.

The Joker
Mitglied

Sag ich doch: Er traut sich nicht!

schwitzig
Gast
@Pir Natürlich ist es richtig, die Maschine (nach Ausschluss aller anderen, realistischen Optionen) abzuschießen. Wenn ich mich selbst aufopfern kann, damit 70.000 Menschen weiterleben können, dann muss das getan werden. Ganz egal, welche Konsequenzen das hat: Ich würde es tun. Und viele andere auch. Das ist ja auch nachvollziehbar und „menschlich“. Natürlich ist es falsch! Richtig ist, dass unsere Bevölkerung zu faschistoiden Mördern erzogen wurden, ohne es selbst zu merken. Leute wie Du messen Menschen einen Wert bei – das Gegenstück zu Unwert. Wenn die Menge Menschen X den Wert 1 hat und Y z.B. X plus Zusätzliche Anzahl ist,… Read more »
Pir
Gast

Genau, abwägen ist faschistisch.
Utilitarismus ist Faschismus.

Merkt ihr Fanatiker eigentlich noch etwas?

jowi
Mitglied

Und schon sind wir wieder in einer Diskussion, die uns von den Drehbuchautoren von „Krieg gegen den Terror“ aufgedrängt wird.

Die Sache mit dem Flugzeug ist eine klassische Dilemma-Situation, darüber kann man ewig diskutieren.

So werden wir beschäftigt und abgelenkt von Bedrohungen, die viel systemischer daher kommen, nämlich, ob wir künftig in einer Demokratie leben wollen, oder dem Großkapital, vertreten durch 0,0001 % der Bevölkerung die komplette Macht übergeben wollen. Von der Terrorgefahr verängstigt, an deren Rockzipfel hängend. Darum bettelnd, uns noch besser zu überwachen.

schwitzig
Gast

@jowi
Da hast Du Recht. Daher auch mein Dillemavorschlag:

Und was wäre, wenn in Y der neue Super-Hitler sitzt, der nichts angerichtet hätte, wenn Du ihn nicht durch den Mord an X gerettet hättest, aber so die Welt in eine nukleare Wüste verwandelt?
Nur mal so rein hypothetisch, weil die Mordfreunde hier ja auch so gerne hypothetisch sind.

🙂

Pir hat es natürlich nicht einmal ansatzweise verstanden …

schwitzig
Gast

@Pir
Du hast Logik- und Verständnisprobleme, bei denen ich Dir nicht helfen kann, da dafür ein ausgebildeter Psychiater notwendig wäre.

aquadraht
Mitglied

Ich finde auch, wir müssen abwägen, und vorbeugend alle US-Kleinkinder eliminieren. Denn das Risiko, von einem US-Kleinkind erschossen zu werden, ist Grössenordnungen höher, als bei einem Terroranschlag zu Schaden zu kommen. Ganz utilitaristisch.

a^2

Mordred
Gast
warum das arztbeispiel nicht zieht: 1. der arzt weiß (!) wesentlich besser, was seine bewertungen und handlungen für konsequenzen haben werden. 2. der arzt tötet nicht aktiv. Wassmann liegt nämlich richtig, auch das Grundgesetz muss mit der Zeit gehen. bitte? wenn irgendein recht bewusst für die ewigkeit formuliert wurde, ist es doch wohl das grundgesetz. und fischer liegt da doch vollkommen richtig: von staatswegen unschuldige bürger töten zu lassen, um andere (wahrscheinlich) zu schützen, funktioniert einfach nicht. denn damit öffnet man der legislative und exekutive tür und tor für willkür im gezielten töten. Denn der Film zeigt ja auch: Wenn… Read more »
demokratischanonym
Gast
@Pir Thomas Fischer’s Kommentar ist der logisch stringenteste und auch der überzeugendste. Mit großen Abstand. Da ich weder die Lust noch die Zeit auf deinen Kommentar, den ich für ziemlich schlecht erachte und der mMn in keiner Weise überzeugend ist, ausführlich zu antworten, picke ich mir exemplarisch 2 Kernbehauptungen raus: Wenn ich mich selbst aufopfern kann, damit 70.000 Menschen weiterleben können, dann muss das getan werden. Achso.. Wenn das angeblich so wäre, warum stellte dann die „freie westliche Welt“ und die westliche Mainstreammedien z.B. den Einsatz der Liquidatoren in Tschernobyl als ein Paradebeispiel für das Unrecht und die schlimmen Verhältnisse… Read more »
Sukram71
Gast
Das bewusste Töten von Personen, um evtl. (!) die Leben anderer Personen zu retten, ist definitiv nicht Bestandteil der Triageregeln. Wenn lebensgefährlich verletzte Personen nach 20-60 Sekunden Sichtung als sterbend/unrettbar/tot markiert werden, dann lässt man diese Menschen sterben, um andere Menschen zu retten. 2. Ein Patient mit Atemstillstand, selbst nach dem Freimachen der Atemwege, gilt als verstorben („DECEASED“). Ob die Klassifizierung als chancenlos bzw verstorben aber korrekt ist, weiß man nicht genau und ergibt sich alleine aus der Notwendigkeit mit begrenzten Mitteln schnell zu handeln. Atemstillstand ist ja noch lange nicht tot. Trotzdem werden die als tot markiert und man… Read more »
Mordred
Gast

Das ist ganz ähnlich, wie Passagiere eines Passagierflugzeugs als verloren aufzugeben, weil das Flugzeug mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Waffe eingesetzt wird und dann viele andere Menschen mit in den Tod reißt.

das tut ja schon weh. aua XD

Sukram71
Gast

Nun man lässt in beiden Fällen Menschen sterben, weil sie höchstwahrscheinlich sowieso dem Tode geweiht sind und es keine andere Möglichkeit gibt, andere Menschen zu retten.

Ob man jemanden nicht per Mund zu Mund Beatmung und Geräten reanimiert und sich selber, dh sterben lässt, ist auch bewusstes Töten.

Mordred
Gast

im ernst jetzt?
„man lässt“ nur in einem der fälle sterben.
im anderen tötet man aktiv. und zwar mit einer heftigen waffe und extrem brutal.

Sukram71
Gast

Wenn man einen verletzen Menschen zugunsten anderer Menschen nicht medizinisch hilft, weil er vermutlich sowieso sterben wird, ist das auch töten durch unterlassene Hilfeleistung.
Und die Menschen im Flugzeug werden ebenfalls zugunsten anderer Menschen getötet, weil sie vermutlich sowieso sterben werden. Das ist schon recht ähnlich.

Mordred
Gast
Das ist schon recht ähnlich. auf deinem intelligenzniveau vielleicht. die unterlassene hilfeleistung zieht hier garnicht, weder rechtlich noch moralisch/schuldmäßig. warum? weil sie keine ist. der arzt kann ja garkeine hilfe dort leisten ohne sie woanders nicht zu leisten. capice? demnach ist das auch wasn anderes als bspw. Ob man jemanden nicht per Mund zu Mund Beatmung und Geräten reanimiert und sich selber, dh sterben lässt, ist auch bewusstes Töten. wieder capice? gut. und nun nochmal: Und die Menschen im Flugzeug werden ebenfalls zugunsten anderer Menschen getötet, weil sie vermutlich sowieso sterben werden. Das ist schon recht ähnlich. du schreibst es… Read more »
Mod
Gast

Nicht Manipulativ war die Antwort auf 500.000 toter Kinder als Folge von US-Sanktionen gegen den Irak, Originalzitat Frau Albright: „es ist diesen Preis wert“.

So viel zur Notwendigkeit als mathematischer Mangel in ihrer Rechnung als Vorwurf:

https://de.wikipedia.org/wiki/Madeleine_Albright

demokratischanonym
Gast

@Pir

Natürlich ist es richtig, die Maschine (nach Ausschluss aller anderen, realistischen Optionen) abzuschießen. Wenn ich mich selbst aufopfern kann, damit 70.000 Menschen weiterleben können, dann muss das getan werden. Ganz egal, welche Konsequenzen das hat: Ich würde es tun. Und viele andere auch.

Warum soll sich dann deiner Meinung nach eigentlich nicht der Pilot aufopfern?
Er verliert ja nicht mal sein Leben, sondern maximal evtl. (!) nur ein paar Jahre seine Freiheit, wegen einer Totschlagsverurteilung.

Ralf
Gast

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass man thematisch den Bogen zu Merkels gesetzeswidrigen Grenzöffnungen schlägt und schon wäre Sie von 80% der Zuschauer entlastet.
Wie wäre es eigentlich wenn jeder machen könnte was er will.? lol. 😉

hart backbord
Gast

Durch die Grenzöffnung wurden Menschen gerettet.

Mordred
Gast

äh, wie meinen?

seyinphyin
Gast

OT Ukraine:

„Fünf Stunden dauerte das Treffen in Berlin, dann verkündete der ukrainische Präsident erste Ergebnisse: Bis Ende November werde ein Fahrplan zum Frieden in der Ostukraine stehen. Außerdem solle eine bewaffnete Polizeimission beginnen.“

What?…

The Joker
Mitglied

Ich habe allergrößte Zweifel in das von der ARD veröffentlichte „Abstimmungsergebnis“.
Der GEZ-Partnersender ZDF ist ja in solchen Angelegenheiten bereits bestens bekannt.
Und in der ARD spricht man noch heute Schwiegermutter-Objekt Jörg Pilawa lieber nicht auf das peinliche Desaster beim Quizduell an.

ARD & ZDF sind öffentliche Bedürfnisanstalten mit Bezahlzwang: Man wählt da lieber das Gebüsch.

Robbespiere
Mitglied

@The Joker

ARD & ZDF sind öffentliche Bedürfnisanstalten mit Bezahlzwang: Man wählt da lieber das Gebüsch.

Super Vergleich:-)

Pir
Gast

Film wurde auch im SRF und ORF ausgestrahlt.

Die Zuschauer dort votierten genau wie die Deutschen. Sie können das Dilemma überall auf der Welt präsentieren und werden ähnliche Ergebnisse erhalten. Warum? Weil wir nun mal Menschen sind.

schwitzig
Gast

@Pir

Sie können das Dilemma überall auf der Welt präsentieren und werden ähnliche Ergebnisse erhalten. Warum? Weil wir nun mal Menschen sind.

Exakt das Gegenteil ist der Fall: Es gibt so hohe Zustimmungswerte für Mord, weil ein immer größerer Anteil der Menschen zu Unmenschen geworden ist.
Sie – das bezieht auch Dich ein – werden dazu gemacht; es ist keine genetische Disposition.
Es gehört allerdings auch immer jemand dazu, der sich zu einem Unmenschen machen lässt.

Pir
Gast

Ist Unmensch nicht Nazi-Slang?

Für mich gibt es nur Menschen.

schwitzig
Gast

@Pir

Ist Unmensch nicht Nazi-Slang?

Nein, „Untermensch“. Unmenschlichkeit bezeichnet Unmenschlichkeit. Aber ich habe Dir ja schon geschrieben, dass Du professionelle Hilfe benötigst, die ich Dir leider nicht geben kann.

Für mich gibt es nur Menschen.

Die Du in ihrer Wertigkeit gemessen an der Quantität abwägst und dann entscheidest, welche Wertakkumulation in Deiner Weltsicht weniger wert ist und welche Du daher ermorden darfst.
Aber auch das wirst Du nicht verstehen, sondern bestenfalls mit irgendeiner dümmlichen Rabulistik auf Sukram71-Niveau daherwatscheln und denken, Du hättest „gewonnen“.
Genaugenommen bist Du echt witzig :-).

Pir
Gast

Du meinst also, 70.000 Menschen zusätzlich sterben zu lassen ist der humanistisch vertretbare Weg. Na dann.

schwitzig
Gast

@Pir

Versuche mal, Gelesenes zu verstehen oder begib Dich alternativ in Behandlung.

hart backbord
Gast

@Pir
Keiner hat die 70000 gezwungen, sich in das Stadion zu quetschen.
Wenn’s da metallhaltigen Niederschlag gibt – shit happens.

ChrisA
Mitglied

Boar. Ich fand das hypothetische Gesabbel, unter welchen Umständen Mord erlaubt ( ach ne, moment: geboten! ) ist, schon schwer erträglich.

Aber deine Antwort @hart backbord treibt mir dann endgültig die Kotze raus.

Haben deine Eltern dich als Kind zweimal hochgeworfen und nur einmal aufgefangen, oder welche Erklärung gibt’s für so viel menschenverachtenden Schwachsinn?

Wahrscheinlich der räudigste Kommentar, seit ich den SF lese. Muss man erstmal schaffen, bei der Konkurrenz.

Jacques Roux
Gast

Wahrscheinlich der räudigste Kommentar, seit ich den SF lese. Muss man erstmal schaffen, bei der Konkurrenz.

Och, so etwas lässt er aber hier, nahezu am Fließband, vom Stapel. Er ist allerdings „Linker“ und Menschenverachtung, ist nur dann an zu prangern, wenn sie von Rechts kommt.

Dennis82
Mitglied
Leider hat er da ja irgendwie Recht; in der Tat zeichnet sich die Menschheit heute doch überwiegend durch Unmenschlichkeit (Ignoranz, Gleichgültigkeit, Egoismus etc.) aus. Daher liegt der Schluss nicht ganz fern, dass jene vielleicht nicht nur durch Konditionierung und Manipulation so agieren und fühlen, wie sie es tun – sondern der (gegenwärtige) Mensch im Kern leider nun mal ein Ar…och ist! Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel…! 😉 Denn mir persönlich fehlt für den allgemeinen Glauben ans Gute im Menschen der Antrieb bei jedem Einzelnen. Alle reihen sich widerstandslos ins Glied ein – und kanzeln jene, die sich für Humanismus… Read more »
Ischi
Gast
….in der Tat zeichnet sich die Menschheit heute doch überwiegend durch Unmenschlichkeit (Ignoranz, Gleichgültigkeit, Egoismus etc.) aus. Daher liegt der Schluss nicht ganz fern, dass jene vielleicht nicht nur durch Konditionierung und Manipulation so agieren und fühlen Der Kapitalismus an sich erzieht und konditioniert als System. Von einem System das Dissozialität belohnt und dissozial Persönlichkeitsgestörte als Gewinner vorzeigt, muss man nichts erwarten. In solch einem System wird die Rolle von Pädagogen und Journalisten überbewertet, da auch dieser Personenkreis aus dem elitären Kopierwerk des Kapitalismus stammt. Wer von kleinauf anderen ins Förmchen pinkelt und seinen Ranzen auf die Schulbank stellt, damit… Read more »
The Joker
Mitglied

Hallo Pir,
jaja, knapp 90 Prozent können nicht irren.
Wie in der Saar-Abstimmung 1935.

Heldentasse
Mitglied

Selbst 1955 waren die Saarländer nicht zu bewegen die damalige BRD zu verlassen bzw. nicht beizutreten, obwohl Herr Adenauer eine enge Bindung zu Fronkreisch wollte.
Dieses Votum gegen das Saarstatut wurde als Ausdruck des Willens zu einem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland angesehen.

Beste Grüße

hart backbord
Gast

@Pir

Die Zuschauer dort votierten genau wie die Deutschen.

Man hat sich also sehr genau abgestimmt.
Gut geölte Maschinerie.
Geschicktes Drehbuch.

demokratischanonym
Gast
Ich habe allergrößte Zweifel in das von der ARD veröffentlichte „Abstimmungsergebnis“. Da die ARD den Film äußerst manipulativ gestaltete und auch das ganze Rahmenprogramm dazu beitrug, dass das von der ARD gewünschte Ergebnis erzielt wurde, könnte (!) das „Abstimmungsergebnis“ grundsätzlich tatsächlich schon passen. Dass es jedoch so viele Pannen rund um die „Abstimmung“ gab, erzeugt Zweifel an der Validität des Abstimmung. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/terror-ihr-urteil-ard-erklaert-grund-fuer-pannen-abstimmung-schuld-will-der-sender-aber-nicht-sein_id_6086860.html Ebenso, dass in Österreich geisterhaft genau die gleichen 86,9% für einen Freispruch plädierten wie in Deutschland. Bis auf die Nachkommastelle in Deutschland und Österreich das selbe Ergebnis! Das ist statistisch ziemlich unwahrscheinlich, dass man so ein Ergebnis erhält.… Read more »
Mordred
Gast

Das Theaterstück von von Schirach weist bis jetzt übrigens ein Abstimmungsergebnis von nur 60% für einen Freispruch auf.

das liegt wahrscheinlich an inhaltlichen und darstellerischen abweichungen.

Sukram71
Gast
Nee, Theaterstück und TV Film sind fast komplett identisch. Der Unterschied liegt vermutlich im Publikum. Theaterzuschauer sind im Schnitt höher gebildet als TV-Zuschauer. Und in ein solches Theaterstück gehen Leute, die sich für solche Thematiken interessieren und sich eher Gedanken darüber machen, dass ja schuldig nicht unbedingt lebenslänglich wegen Mordes bedeuten muss und so abzustimmen auch heißen kann, dass man ein solches Gesetz nicht verfassungsgemäß findet. Solche Differenzierungen lässt die Abstimmung nicht zu und Theaterzuschauer bedenken und merken das im Schnitt vermutlich öfters. 😉 Ich wüsste auch nicht wie ich abstimmen soll, wenn ich finde, dass das nicht gesetzlich erlaubt… Read more »
Ischi
Gast

Die ganze Abstimmung ist wegen dieser Problematik und der fehlenden Trennung von Schuld und Rechtmäßigkeit totaler Unsinn. So eine Frage kann man niemals mit Ja oder Nein beantworten.

Was wäre gewesen wenn man das Stadion vorm Einschlag geräumt hätte ?
Der Kampfpilot hätte zum Stadion fliegen können um bescheid zu sagen.

OAlexander
Gast

Immer wieder das Thema Fernsehgebühren. Da gibt es drei Möglichkeiten:

1.) ÖR-RTV abschaffen.
2.) Gebühr abschaffen und per allgemeinen Steueraufkommen finanzieren.
3.) Weiter so wie bisher.

Option 2 führt zu Siechtum und Niedergang was für gewisse kreative Höhepunkte sorgen könnte. Natürlich könnte man auch

4.) die Staatssender verkaufen. Das führt zu einer Ersparnis für alle Bürger. Das Allgemeinwohl im Auge …

Heldentasse
Mitglied

@OAlexander

die Staatssender verkaufen.

Wer will die denn überhaupt haben? Kochsendungen, Talkshows, Sport und Tiersendungen sowie hochqualitative Nachrichten haben die Privaten ja längst.

Beste Grüße

OAlexander
Gast
Das sind gute Marken mit viel Zeug das man ausschlachten kann, Grundstücke verkaufen, unnütze Mitarbeiter feuern, Personalverträge neuverhandeln … Dann kann man auch noch mit den Ländern geeignete Vereinbarungen zur Standortsicherheit machen. Es gibt viele Möglichkeiten das Potenzial der ÖR-RTVs zu optimieren. Vollprivatisierung im Rahmen einer PPP ist die beste Lösung für alle die an einer kostengünstigeren lückenlosen Vollversorgung Aller mit Qualitätsrundfunk und -fernsehen interessiert sind. Insbesondere sozial Benachteiligte würden die sein die am besten profitieren. Und denen sollten wir uns alle doch am meisten verpflichtet fühlen. Das schlägt auf jeden Fall die potentielle Option 5.) Zusperren. Mehr → Initiative… Read more »
schwitzig
Gast

@OAlexander

Initiative Neue Deutsche Rundfunk- und Fernsehpartnerschaft

Welch subtiler, hier lange vermisster Zynismus 🙂

OAlexander
Gast

Hanns Joachim Friedrichs:

Ironie ist in Deutschland unverkäuflich. Das muss man aber doch wissen.

Ischi
Gast

Das sind gute Marken mit viel Zeug das man ausschlachten kann, Grundstücke verkaufen, unnütze Mitarbeiter feuern, Personalverträge neuverhandeln …

90% der ÖRe-Mitarbeiter sind bereits gefeuert. Die heißen „Freie Mitarbeiter“. Ist sowas Ähnliches wie die Fahrer von DHL.

marabella
Gast
Ich habe die Sendung angesehen. Die sich anschließende Diskussion habe ich nach fünf Minuten abgeschaltet. Alle, die sich daraufhin in der Presse und im Netz so vehement echauffierten, sprangen auf verschiedenen Ebenen reflexartig bereitwillig über das hingehaltene Stöckchen. Insofern war diese Sendung ein voller Erfolg. Über die vereinfacht dargestellte rechtliche Situation und die dramaturgischen Übertreibungen der Sendung mag man ja trefflich und berechtigt streiten. Der dargestellte Sachverhalt war eindeutig und nicht interpretierbar. Was dann jedoch folgte in den Diskussionen und Kommentaren, waren angestrengte Versuche, mittels unzutreffender Analogien auf die Verwerflichkeit des Publikumsurteils und dessen mangelnde Urteilsfähigkeit hinzuweisen – bis hin… Read more »
Pir
Gast

Danke für diesen klugen Kommentar.

Robbespiere
Mitglied

@Spiegelfechter

Könntet ih bei den „letzen Kommentaren“ nicht die Themenüberschrift verkürzen, damit man sieht, auf welchen Post sich ein Kommentator bezieht?

Danke im Voraus

Groucho
Gast

Gratulation ARD!

Das war ein Lehrstück, wie man durch eine bewusst falsch gestellte Frage eine gewollt falsche Antwort provoziert.

Wer wollte durften den Spin-Doctors bei einer kleinen Fingerübung zusehen. Danke dafür. 🙂

Gastschreiber
Gast

Es gibt bei der Sache neben rechtlichen und moralischen Problemen noch ganz banale praktische Probleme.
Erstens, schaffen die überhaupt ein Flugzeug abzuschießen?
Zweitens, was passiert mit der Trümmerwolke?
Im schlimmsten Fall trifft der ganze Schrott neben einem Wohngebiet mit Kindergärten das Chemiewerk, ein Tanklager, die Feuerwache, das Uniklinikum und das Wasserwerk.
Auf jeden Fall besteht die Möglichkeit, das mit einem solchen Vorgehen die halbe Stadt in Brand gesetzt wird.
Und müsste man aus Gründen der Gleichbehandlung nicht auch Flugzeuge die einfach so am abstürzen sind noch ein bischen beschiessen :-)?

hart backbord
Gast

Der Volkskörper möchte nicht wahrhaben, dass Soldaten Mörder sind.

Truvor
Mitglied

@ hart backbord

dass Soldaten Mörder sind.

Wer behauptet diesen Quatsch ?

GrooveX
Mitglied

wrobel

jowi
Mitglied
Truvor
Mitglied

Dummer Satz.

The Joker
Mitglied

Hallo Truvor,
Preisfrage: Was lernen angehende Berufssoldaten während ihrer Ausbildung (neben Saufen, Skatkloppen und dem Austausch niveauarmer Herrenwitze)?

Truvor
Mitglied

@ The Joker

Was lernen angehende Berufssoldaten während ihrer Ausbildung

Alles mögliche, außer absichtlich zu morden.

wschira
Mitglied
Alles mögliche, außer absichtlich zu morden. Nun, aus meiner Erinnerung heraus stimmt zwar „alles mögliche“, aber ebenso auch „absichtlich zu morden“. (Das Tucholski-Zitat lautet übrigens: „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“) Was das betrifft, so stimmt die entsprechende Tätigkeit fast 100-prozentisch mit der entsprechenden Definition von Mord im Strafgesetzbuch überein: Strafgesetzbuch (StGB) § 211 Mord (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft. (2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des… Read more »
Truvor
Mitglied

@ wschira

Das Tucholski-Zitat lautet übrigens: „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“

War Tucholski auch Soldat bzw. war er im Krieg (ist mir wichtig zu wissen, bevor ich Deinen Kommentar beantworte) ?

Sukram71
Gast

Das mit dem Mörder wegen dem Schießen auf andere Soldaten ist Unsinn.

Weil im Krieg versuchen ja beide Seiten die Soldaten der anderen Seite zu töten. Auch hinterrücks und so dass die andren keine Chance haben. Aber da beide Seiten das erklärtermaßen machen, ist es kein Mord und auch keine Straftat, sondern dann Notwehr. Noch nicht mal zivile Opfer sind strafbar. Nur echte Kriegsverbrechen.

Gegnerische Kriegsgefangene sollen nach dem Krieg freigelassen werden. Wenn man die mit Strafverfahren bedroht bzw überzieht, gibt es niemals Frieden. Das ist der Sinn dahinter.

jowi
Mitglied
Truvor, du bist hier einer Meinung mit Sukram71, das sollte dir zu denken geben. Selten ist man auf der richtigen Seite, wenn man dessen WELT-BILD teilt. Tucholsky stellte ganz nüchtern und völlig zu Recht fest, dass im Kriegsfall Dinge Pflicht sind, die ansonsten als Verbrechen gewertet werden. Er erlebte dies im Fleischwolf des ersten Weltkriegs. Feldgendarmen sorgten dafür, dass sich niemand dem gegenseitigen Umbringen entziehen konnte. Diesem Wahnsinn musste eine kraftvolle, provokante Parole entgegen geschmettert werden und das war eben dieses „Soldaten sind Mörder“. Jegliche Verniedlichung von Krieg ist falsch, es ist ein Superverbrechen das meist alle anderen möglichen Verbrechen… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Weil im Krieg versuchen ja beide Seiten die Soldaten der anderen Seite zu töten.

Wenn man die mit Strafverfahren bedroht bzw überzieht, gibt es niemals Frieden. Das ist der Sinn dahinter.

Falsch! Falls man das töten der Soldaten, gleich jeder Partei, als Mord strafrechtlich verfolgen würde, gäbe es keine Kriege mehr!

Beste Grüße

der Doctor
Gast

Töten ist verboten,deshalb werden alle Mörder bestraft.Es sei denn, sie töten in Massen,und zum klang der Trompeten.

Voltaire

Heldentasse
Mitglied
@Jowi Er erlebte dies im Fleischwolf des ersten Weltkriegs. Feldgendarmen sorgten dafür, dass sich niemand dem gegenseitigen Umbringen entziehen konnte. Im WK2 war m.E. diese Grausamkeit noch perfider: Die Militärrichter der Wehrmacht erwiesen sich als gnadenlose Vollstrecker dieser Vorgabe: Während des Zweiten Weltkrieges fällten sie mindestens 35000 Urteile gegen Soldaten, die man der Desertion beschuldigte. In etwa 65 % der Fälle lautete das Urteil: Todesstrafe. In diesen Fällen sind die Urteile anderer Gerichte, wie der SS- und Polizeigerichte sowie der fliegenden Standgerichte der letzten Kriegswochen noch nicht einmal mit erfasst. Die militärhistorische Forschung ist sich heute einig, daß mindestens 20000… Read more »
Sukram71
Gast
Falsch! Falls man das töten der Soldaten, gleich jeder Partei, als Mord strafrechtlich verfolgen würde, gäbe es keine Kriege mehr! Das ist völlig naiv. Es gäbe trotzdem Kriege und diese wäre viel schwerer zu beenden. Würde man Soldaten für das Kämpfen bestrafen, dann wäre das ein Hindernis für den Frieden, weil natürlich nur die unterlegene Seite strafrechtlich von den Siegern verfolgt würde. Deshalb würden beide Seiten bis zum Ende kämpfen und keinen vorzeitigen Friedensvertrag schließen bzw vorzeitig die Kapitulation erklären. Die Soldaten hätten vor dem Frieden ja geradezu Angst, weil dann Zeit für die Strafverfolgung ist. Es wäre auch kein… Read more »
Jacques Roux
Gast
Heldentasse
Mitglied

Es geht nicht darum sich möglichst radikal vom Krieg und von Soldaten zu distanzieren, sondern darum, in der Realität praktikable Lösungen zu finden, die Kriege beenden und Konflikte befrieden.

Eine praktikable Lösung dazu wäre, ein zünftiger dritter Weltkrieg unter Einbeziehung sämtlicher Massenvernichtungswaffen aller Parteien. Danach gibt es mit Sicherheit keine Konflikte mehr!

Beste Grüße

P.S.:

Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.

Charles Bukowski

Sukram71
Gast
In Kolumbien gab bzw gibt es einen Friedensvertrag mit den Farc Rebellen, WEIL man denen Straffreiheit zugesichert hat. Ok, leider wurde der in der Volksabstimmung abgelehnt, aber die finden bestimmt einen Weg, den Frieden trotzdem hinzubekommen. Aber man sieht: Straffreiheit für Soldaten ist eine Grundvoraussetzung, um Krieg zu beenden und die Lage zu befrieden. Warum sollten Soldaten auch sonst ihre Waffen abgeben und mit dem Kämpfen aufhören, wenn ihnen anschließend Gefängnis droht? Außerdem wird Krieg nicht mit Strafe belegt, so lange alle Mitglieder des UN Sicherheitrats mit Vetorecht große Armeen unterhalten und befehligen. Das ist also völlig unrealistisch. Gegen Krieg… Read more »
Ischi
Gast

Warum sollten Soldaten auch sonst ihre Waffen abgeben und mit dem Kämpfen aufhören, wenn ihnen anschließend Gefängnis droht?

Ja eben, Krieg ist wie spazierengehen und in der Nase bohren. Völlig ungefährlich und alltäglich. Wenn der Arsch weggeschossen wurde, isser halt weg. Dann kauft man bei Amazon nen neuen.

Heldentasse
Mitglied

Wenn der Arsch weggeschossen wurde, isser halt weg. Dann kauft man bei Amazon nen neuen.

Ich glaube so große Ärsche verkaufen die aber nicht!

Beste Grüße

Ischi
Gast

„Zwei Backen, ein Preis !“

„Greifen Sie noch heute zu …… bla ….bla….“

Die kann man sich dann wieder plattsitzen um vom Schreibtisch aus, über
die Selbstverständlichkeit von umherfliegenden Splittern und Geschossen
zu schwadronieren .-)

Viele raffen das nicht mehr. Solange die eigenen Körperteile beisammen bleiben, ist alles nur ein Showevent.

Ischi
Gast

Danke Hollywood ! ( sponsored by pentagon )

Robbespiere
Mitglied

@Heldentasse

Falsch! Falls man das töten der Soldaten, gleich jeder Partei, als Mord strafrechtlich verfolgen würde, gäbe es keine Kriege mehr!

Es wäre doch schon allein zahlenmäßig viel einfacher, die Anstifter zu füssilieren. Das spart Recourcen und verleiht dem Demokratieballon Auftrieb.

Sukram71
Gast

Es wäre doch schon allein zahlenmäßig viel einfacher, die Anstifter zu füssilieren. Das spart Recourcen und verleiht dem Demokratieballon Auftrieb.

Das wäre ne tolle Idee, wenn gerade die Anstifter zum Krieg nicht logischerweise genau diejenigen wären, die Soldaten und große Armeen befehligen. Das ist also nicht möglich oder gibt Krieg bei dem Versuch die Anstifter festzunehmen.

Genauso gut könnte man auch einfach weltweit alle Waffen verbieten und vorschreiben die zentral abzugeben und zu vernichten. XD

Ich schlage vor, ein paar praktikable Vorschläge zu machen und nicht nur naive Luftschlösser aus dem linken Wolkenkuckugsheim. 😉

Truvor
Mitglied
@ jowi Truvor, du bist hier einer Meinung mit Sukram71 Mit Sukram einer Meinung kann nur Sukram sein 😉 Tucholsky stellte ganz nüchtern und völlig zu Recht fest, dass im Kriegsfall Dinge Pflicht sind, die ansonsten als Verbrechen gewertet werden. Gerechte Feststellung, ist aber leider Realitätsfern, deshalb nutzlos 🙁 Er erlebte dies im Fleischwolf des ersten Weltkriegs. „Ich habe mich dreieinhalb Jahre im Kriege gedrückt, wo ich nur konnte. […] ich wandte viele Mittel an, um nicht erschossen zu werden und um nicht zu schießen – nicht einmal die schlimmsten Mittel. Aber ich hätte alle, ohne jede Ausnahme alle, angewandt,… Read more »
The Joker
Mitglied

Hallo Truvor,
der im letzten Jahr verstorbene linke Schriftsteller Gerhard Zwerenz – 1994 bis 1998 als Parteiloser für die PDS im Bundestag – bezeichnete sich stets als dreifacher Deserteur.
Er tat dies immer mit Bejahung zu Tucholsky und Verneinung zum Russenhass.

Sukram71
Gast

Es gibt Leute die zitieren Tucholsky
Und es gibt Leute, die überlegen ernsthaft, wie man in der grausamen Realität Menschen retten und Krieg verhindern oder beenden kann.

Heldentasse
Mitglied

Und es gibt Leute, die überlegen ernsthaft, wie man in der grausamen Realität Menschen retten und Krieg verhindern oder beenden kann.

Ich hätte nun nicht gedacht, dass Du auf einmal zum Putin- Versteher mutierst! Was ist der Grund für Deine Wandlung?

Beste Grüße

OAlexander
Gast

Jeder kann tolle Phrasen schwingen. Gut ist auch „Es ist Krieg und keiner geht hin“. Hört sich alles gut an. In der Praxis hilft so ein Schmarrn aber nicht weiter.

In der Tat geht es ums überleben, möglichst mit mehr Steaks als Tofu. Umso mehr in unserer heutigen Zeit die von Überbevölkerung geprägt ist. Der Verdrängungswettbewerb ist angesagt.

Heldentasse
Mitglied

Hätte Herr Tucholsky nur „tolle Phrasen“ geschwungen, hätte er wahrscheinlich auch nicht vor den Nazis nach Schweden fliehen müssen. Im übrigen mehren sich verstärkt die Hinweise, dass das globale Ökosystem in nur wenigen Jahrzehnten(!) kollabiert, und das dieser Vorgang mit hoher Wahrscheinlichkeit irreversibel ist. Also wofür soll man Kämpfen am sehr wahrscheinlichen Ende der Zivilisation? Zur Zeit bestimmt nicht um noch mehr Konsum, und später bestimmt nicht mit dem Sturmgewehr in der Hand um die letzten Konservendosen Nahrung.

Beste Grüße

Sukram71
Gast

http://www.zeit.de/1989/46/ob-jeder-soldat-ein-potentieller-moerder-ist-und-weshalb-dieser-satz-nicht-zutrifft

Ich würde mal sagen Soldaten kommen berufsbedingt leichter in die Gefahr zum Mörder zu werden. Wegen Verrohung durch Krieg, Verfügbarkeit von Waffen usw.

Heldentasse
Mitglied

Ich würde mal sagen Soldaten kommen berufsbedingt leichter in die Gefahr zum Mörder zu werden. Wegen Verrohung durch Krieg, Verfügbarkeit von Waffen usw.

Mir ist leider mein schöner Abreißkalender mit den tollen Sprüchen abhanden gekommen. Der Tag heute ist jedoch dank obigen Spruch gerettet.

Beste Grüße

Sukram71
Gast
GrooveX
Gast

„Wenn eine Nation in Konfusion und Unordnung ist, entdeckt man Patrioten.“

Ronald D. Laing: Phänomenologie der Erfahrung, 10. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1979, S. 67

Heldentasse
Mitglied

Wenn eine Nation in Konfusion und Unordnung ist, entdeckt man Patrioten.

Und ich dachte immer es müsste heißen:
Wenn sich die Patrioten in Konfusion und Unordnung befinden, entdecken sie die Nation.

Beste Grüße

seyinphyin
Gast
Ich denke der Punkt ist dieser, dass man zunächst einmal klar stellen sollte, dass kein Krieg gut oder richtig ist – schlichtweg um zu vermeiden, dass überhaupt welche begonnen werden. Denn werden sie begonnen, dann ist es natürlich etwas anderes, wenn sich eine Seite tatsächlich gegen einen ganz konkrete massenmordenden Angreift wie zB das 3. Reich verteidigt. Lässt man den ersten Schritt aber aus, ist man fix in der Situation, durch welche die meisten Kriege gestartet werden: nämlich einfach zu behaupten, ein anderer wäre ein Aggressor und man müsse sich verteidigen. Es kommt ja schließlich eher selten vor, dass für… Read more »
hart backbord
Gast

Wenn Berufssoldaten ihrem Berufsrisiko final zum Opfer fallen, sollte den trauernden Angehörigen zum Trost eine eigenverantwortliche Sonderabgabe für die Rentenkasse auferlegt werden:
So dürfen sie stolz fürs Vaterland kompensieren, dass ihre Brut als Einzahler nun ausfällt.

ChrisA
Mitglied
Ich bin es ja beim Durchgehen von Blogkommentaren gewohnt, im Slalom die Deppenkommentare und den Forenschmutz seitlich liegen zu lassen. Wenn aber einer so viel Dünnschiss absondert, dass die Spur über die ganze Straße geht, versagt diese Taktik. Hast du heute morgen deine Medikamente nicht genommen? Ich komm hier heute schon an deinem zweiten Auswurf vorbei, der räudig genug ist, meine Ignoranzfähigkeit zu überfordern. Und der SF macht einen schon reichlich hart. Hier wird so einiges durchgegehen gelassen, meiner persönlichen Meinung nach jedenfalls. Wer aber so große Kackhaufen wie du produziert, sollte sogar hier an eine geeignetere Stelle zur Notdurftverrichtung… Read more »
hart backbord
Gast

@ChrisA
Hält der Sold nicht Schritt mit der Inflation?
Sorgt das Enrique-Iglesias-Spindfoto für Getuschel bei den Kameraden?
Oder sind schlicht die Landser-Witze ausgegangen?

The Joker
Mitglied

Hallo hart backbord,
vielleicht wurde ihm ja die Tagesration Panzerschokolade gestrichen…
😉

Heldentasse
Mitglied

So dürfen sie stolz fürs Vaterland kompensieren

Streiche „kompensieren“ setze „kompostieren“!

Beste Grüße

Ischi
Gast

Der Volkskörper lässt in letzter Zeit zu oft die Hose runter.

Da schwingt der Bürger in Uniform noch mit, der Landesverteidiger.

Der gute Jung in oliv, der noch wartet bis Militär kommt wenns kracht,

der Schrecken des Gleichgewichts zum Friedenserhalt.

Einer wie Du und Ich fliegt aber nicht mit ner Knarre um die Welt.

Heldentasse
Mitglied

Der Volkskörper lässt in letzter Zeit zu oft die Hose runter.

Ich denke, der Volkskörper bückt sich zur Zeit auch gerne unter der Dusche um die Seife aufzuheben. Die Eliten erfreut es, den Volkskörper offensichtlich auch.

Beste Grüße

Ischi
Gast

Der Volkskörper in einer Seifenblase und die Steuerungselite außen herum, bemüht das die Seifenblase nicht platzt.

Ingroup-Outgroup 🙂

Max
Gast

Haben deine Eltern dich als Kind zweimal hochgeworfen und nur einmal aufgefangen, oder welche Erklärung gibt’s für so viel menschenverachtenden Schwachsinn?

Der Nussschalen Kapitän spielt in einer Liga mit dem Schwitzer ,Anton die Suffbirne, den Russen Troll und den Knalldeppen. Was die hier vom Stapel lassen, erfüllt den Tatbestand zur Einweisung ins Irrenhaus.

schwitzig
Gast

@Max

erfüllt den Tatbestand zur Einweisung ins Irrenhaus.

Ah, gut dass Du hier erklärst, dass die Einweisung in ein Irrenhaus eine Straftat ist. Mal eine ganz neue Perspektive. Hätte glatt von Sukram71 kommen können.

justice4all80
Gast
alexios
Gast

Wundert dich das? Die einzige Unterschied zu den letzten Jahren ist der immer weniger verdeckte Krieg gegen die Freiheitsrechte im Abbau und der Restauswertung sog. demokratischer Errungenschaften, da der Druck der Legitimation weggekauft wurde.

Ischi
Gast

Gerade auf den NDS gesehen. Die Bundeswehr stellt unsere Bananenversorgung sicher :-))))

Was für eine blöde …eiße !!!!

https://youtu.be/86ELBWLNdmg

Ischi
Gast

Die Kosten müsste man einpreisen, dann kostet die Banane 12 €.
Dann lieber gleich wie Zonengabi ……………

Echt schlimm was einem heutzutage zugemutet wird.

Heldentasse
Mitglied

OT und hoffentlich auch richtig: Kanada bricht Verhandlungen über Ceta ab

Wenn das stimmen sollte, sollten wir den Wallonen die Füße küssen!

Beste Grüße

Ischi
Gast

Dann mach ich mal Urlaub in Wallonien. Die Leute gefallen mir.

aquadraht
Mitglied
Inspiriert von dem ausgezeichneten Artikel Peter Haisenkos habe ich einen Experten, einen Verkehrspiloten gefragt, ob meine Beurteilung der Möglichkeit eines solchen Terrorakts zutrifft, wie ich sie hier dargestellt habe, und es wurde mir bestätigt: Ein Stadion ist aus der Luft ein sehr kleines Ziel und ein Verkehrsflugzeug ist kein Sturzkampfflugzeug. Daher kann es einen solchen Absturz nur wie einen Landeanflug vollführen: es muss das Ziel von sehr weit anvisieren, was schwierig genug ist und nur funktioniert, wenn die Einflugschneise unversperrt ist wie bei einer Landebahn. Dazu muss die Fluggeschwindigkeit stark reduziert sein, und Landeklappen und Auftriebshilfen (Vorflügel) müssen ausgefahren sein.… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Kann Dein Experte evtl. auch was sagen, wie groß die Chancen waren das gleich 2 große Jets in die WTC Türme mit sehr hoher Geschwindigkeit geflogen sind, mit Terroristen am Steuerknüppel? Ach dieses Manöver muss ja m.E. sehr schwer sein.

Beste Grüße

seyinphyin
Gast

Aber immer noch einfacher, weil sie ja weit herausragend und dadurch sonst nichts im Weg ist.

Bei einem „Rammangriff“ gegen ein Gebäude auf Erdhöhe ist ja alles mögliche im Weg, einschließlich des Erdbodens.

aquadraht
Mitglied

@Heldentasse: Der Anflug auf die Hochhäuser erforderte keine Änderung des Flugregimes „cruising“. Wenn du mal Flugstunden hattest oder dabei mitgeflogen bist, weisst du, dass Flugschüler erst „Rumfliegen“ lernen, Richtungsänderung, Höhenänderung, Geschwindigkeitsänderung, dann Starten, und erst dann Landen. Das macht anfangs der Fluglehrer.

Und bei einem Segel- und kleinen Motorflugzeug ist das noch deutlich weniger komplex, da werden keine Fahrwerke ein- und ausgefahren, braucht es keine Auftriebshilfen, um Landegeschwindigkeit zu erreichen, sondern nur Landeklappen für den Strömungsabriss. Die WTC-Attentäter hatten ja nicht die Aufgabe, ein bestimmtes Stockwerk zu treffen, haben sie auch nicht. Insofern halte ich das schon für möglich.

a^2

Heldentasse
Mitglied
Hallo a^2, thx für Deine Einschätzung die ich so verstehe, dass ein 2D Zielanflug auf quasi einer Flughöhe relativ einfach ist, kommt die Flughöhe mit ins Spiel (3D) wird es kompliziert, das ist unbedingt nachvollziehbar! Allerdings bleiben die viel hohen Fluggeschwindigkeiten mit denen die Flugzeuge mit den Terroristen am Steuer in die Towers gerast sein sollen: Eine der wichtigen offenen Fragen rund um 9/11 sind die Geschwindigkeiten, mit denen AA11 und UA175 ins WTC bzw. AA77 ins Pentagon rasten. Während das Tempo von AA11 „nur“ beträchtlich über der möglichen Höchstgeschwindigkeit für eine Boeing 767 lag, war UA175 massiv zu schnell.… Read more »
aquadraht
Mitglied

@Heldentasse: Das führt etwas ab vom Thema, aber ich denke, diese Geschwindigkeitsfrage wurde bereits beantwortet:
http://911blogger.com/node/20232

Ich halte die Darstellung für plausibel. Danach sind im flachen Sinkflug sogar deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichbar und das Flugzeug bleibt auch für Laien/Anfänger gut steuerbar. Strukturschäden durch die erhöhte Geschwindigkeit sind nicht zu erwarten.

a^2

Pir
Gast
Wenn man sich mit der eigentlichen Problematik nicht beschäftigen möchte, weil das unbequem ist, mäkelt man an der Prämisse oder den Umständen herum. Ich kann nur wiederholen, was „marabella“ dazu geschrieben hat: # Die geschilderte Situation ist völlig klar und erlaubt kein „Wenn und Aber“, kein „Hätte oder Könnte“. Alle Alternativen scheitern und nach allem menschlichen Ermessen werden X unschuldige Menschen sterben und dabei Y unschuldige Menschen mit in den Tod reißen. Erstens: Lassen Sie zu, dass X+Y unschuldige Menschen sterben oder verhindern Sie das, indem Sie X Menschen töten? Zweitens: Überlassen Sie diese Entscheidung einer einzelnen Person oder übertragen… Read more »
GrooveX
Mitglied

und warum sollten wir das, uns ‚danach‘ unterhalten?

man könnte sich doch darauf einigen, dass du dich hier raushältst, bis sich alle der eigenen motive bewusst geworden sind. damit wäre uns doch gedient.

The Joker
Mitglied

Hallo Pir,

Lassen Sie zu, dass X+Y unschuldige Menschen sterben oder verhindern Sie das, indem Sie X Menschen töten?

Da verweise ich auf den Jahrhundertphilosophen Horst Köhler:
Es muss auch mal gestorben werden. (untere Seitenhälfte)

aquadraht
Mitglied

Pir: Du bist so verliebt in Dein Menschenschlachtszenario, dass Dir Plausibilität egal ist. Woher wusste der Jagdflieger von dem Terroranflug des Stadions? Hat da der Terrorist geprahlt? Haben die 9/11-Attentäter das getan? Der Boston-Attentäter? Die Bataclan-Killer? Die von Charlie Hebdo?

Wenn der Attentäter es nicht angekündigt hat, dann war der Terrorflug gegen das spezielle Stadion Vermutung, nicht mehr. Also Massenmord wegen einer Hypothese.

Aber Ihr wollt in Eurem mindfuck töten, alternativlos. So seht Ihr aus.

a^2

Sukram71
Gast

Im Film war es angekündigt. Und bei 9/11 konnte man davon ausgehen, nachdem zwei Flugzeuge ins WTC geflogen sind. Jedenfalls bei den Flugzeugen, die genauso ihren Transponder abgeschaltet hatten und auf nichts reagiert haben.

Ein Argument ist, dass man ein Stadion sowieso nur schwer treffen kann. Aber a) hat das der Pilot beim Pentagon auch nach ein paar Kreiseln irgendwie im Tiefflug hinbekommen und bei wohnen in einer dicht besiedelten Stadt überall Menschen, dann das noch zusätzlich sterben.

aquadraht
Mitglied
Ein typischer Sukram. Im Film war das angekündigt, soso. Wie lange vor möglichem Impact hat der Terrorist das angekündigt, wie viel Zeit war dann für Jagdstaffeln, aufzusteigen? Nee, ich weiss, ich Spielverderber versaue Eure Massenmordphantasien. Das Pentagon liegt übrigens auf einer Anhöhe mit unversperrtem Anflug, der Terrorist hat das Flugzeug aus der Reisehöhe in einer 330°-Wendung auf Kollisionskurs zum Pentagon gebracht und dann den Kurs in einem eher flachen Abstieg von 2600m aus gehalten, nichts mit „ein paar Kreiseln“. Dabei hatte er kaum die Zeit, mit jemandem zu quatschen. Das Pentagon ist obendrein ein klein wenig grösser als ein Stadion.… Read more »
der Doctor
Gast
Immer wieder beklemmend ist, wie sabbernd Leute wie Sukram und Pir die Chance zum „ethisch gerechtfertigten“ gedanklichen Massenmord ergreifen. Ja, bei denen wirkt die Propaganda.Sinn und Zweck dieses Fernsehspiels ist es doch ,die Militarisierung unserer Gesellschaft voran zu treiben.Wer hier den Piloten freispricht,und dem Abschuss eines Passagierflugzeuges zustimmt, und klare Grundgesetzliche Bestimmungen außer Acht lässt, hat auch keine Probleme damit, dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren zu zu stimmen, und ebenso wenig Probleme mit der Beteiligung an Angriffskriegen.Es gilt ja schließlich darum, unsere Freiheit zu verteidigen…. So soll Akzeptanz für entsprechende Grundgesetz-Änderungen geschaffen werden. Leute wie Sukram oder Pir würden… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Also ich würde an der Front zum größten Feigling, ich denke das gilt auch für die aufgeführten Benutzer. Wenn es ans töten oder getötet werden geht, ist nämlich diese elendige Kriegspropaganda schnell vergessen.

Beste Grüße

Sukram71
Gast
Ich stimme darin überein, dass der Film dazu geeignet ist, die Leute an Krieg und militärische Maßnahmen zu gewöhnen. Außerdem erweckt er den wirklich schlimmen Eindruck, unser Recht und unser Grundgesetz kämen in einem solchen Fall an ihre Grenzen und müssten geändert oder außer Acht gelassen werden. Der Rest ist aber Quatsch. Ihr bezeichnet ja sogar UN Einsätze als Angriffskriege. Und ein ständiger Einsatz der Bundeswehr im Inneren wäre zwar nicht gut, u a weil es das Straßenbild militarisieren und Bürger einschüchtern würde, aber die Welt würde davon genauso wenig untergehen, wie im Rest Europas. Da sollte man mal die… Read more »
Sukram71
Gast
Und der Film und Dr Artikel ist deshalb gut, weil er euch zwingt, sich mit Realitäten auseinander zu setzen. Normalerweise spielt ihr euch nämlich in unerträglicher Weise über andere Leute auf, bezeichnet dir die als Kriegstreiber und Mörder, lehnt es aber ab, euch mit dem Thema zu beschäftigen und ein paar ernsthafte Gedanken zu machen,was man tun soll, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Stattdessen kommt ihr mit Vorschlägen, man solle keine Waffen mehr exportieren oder Soldaten und Anstifter zum Krieg bestrafen oder ihr zieht euch aufs Völkerrecht zurück. Das alles sind aber keine Optionen, wenn man… Read more »
GrooveX
Mitglied
1. – wer ‚ihr‘? irgendwann wirst du die frage beantworten müssen! 2. – wer zwingt wen, sich mit – wievielen – realitäten auseinanderzusetzen? du etwa? es geht hier bei den meisten kommentaren, die ich hierzu gelesen habe, um reaktionen anderer auf film und geblähe. wenn das kind im brunnen ist, schick ich dich einfach hinterher und schreibe ins spiegelfechter-textfeld ’sukram71 ist in den brunnen gefallen‘. mal schauen, wer hinterherspringt. 3. – völkerrecht war noch nie ne option, wenn man töten müssen wollte. das ist jetzt für niemanden hier neu. 4. – theoretische mistgedanken irgendwelcher fernsehproduktionen heißen nun ‚konkreter fall‘, zumindest… Read more »
Ischi
Gast

Und der Film und Dr Artikel ist deshalb gut, weil er euch zwingt, sich mit Realitäten auseinander zu setzen.

Diese Dumme-Jungen-Argumentation ist längst politischer Alltag, weshalb
man Menschen, mit einer von außen gesteuerten, selektiven Wahrnehmung keine Vorwürfe machen sollte. Du bist ein solcher Fall.

Wenn Politik gezwungen sein soll, sich mit „Realitäten“ auseinander -setzen zu müssen, hat sie ihre Gestaltugsmaxime verloren. Dann sind IST und SOLL deckungsgleich und Poltik überflüssig.

Ich mag mich aber nicht wirklich mit dir beschäftigen.

Bruder Johannes
Gast

Hatten wir doch schon unter 23.

Bisschen geltungssüchtig, oder was? Zu früh abgestillt? Meine Güte, wie jämmerlich!

justice4all80
Gast

Was passiert gerade in Iraq? In twitter sind verstörende Bilder/Videos wie ein 8Jähriger von irakischen Armee mit Hammer auf den Kopf geschlagen wird. Kirkuk und Dakuk soll auch bombardiert worden sein.
In zwangsbezahlten und NSA-überwachten Westmedien sind wenig bis keine Infos. Nur dasselbe Propaganda-Bild der Befreier

marabella
Gast
Ich möchte doch noch gerne die Analogie von Herrn Fischer darstellen um zu zeigen, wie unsauber in diesem nicht mehr verhandelbaren und interpretierbaren Fall diskutiert wird. Vier, mit Ebola infizierte Menschen, nähern sich einem belebten Platz. Fischer fragt nun, ob sie wollen, dass die Polizei diese Menschen erschießt, um die Bevölkerung zu schützen. Richtig wäre die Analogie, wenn sich vier mit Ebola infizierte Menschen gezwungenermaßen, da mit fernzündbaren Bombengürteln versehen, einem belebten Platz nähern, die dann von einem nicht mehr verhandlungsbereiten Attentäter, der sich an einem unbekannten Ort aufhält, ausgelöst werden. Außerdem kommt mir in den Sinn, dass der IS… Read more »
Truvor
Mitglied

@ marabella

Wie die kriegerische Realität aussieht, entnimmt man den Berichten der Roten Armee, die gegen Hitler kämpfte. Funktionäre waren hinter der Front stationiert, die jeden Soldaten, der zurückwich, sich zurückzog, sofort erschossen.

In den anderen Armeen wurden die Deserteure auch nicht anders behandelt.

marabella
Gast

Das war zwar eher eine Randbemerkung Truvor, aber ich gehe darauf ein. Soweit ich weiß, wurden Fahnenflüchtige in der Wehrmacht verhaftet und vor ein Militärgericht gestellt. Es gab Haftstrafe, Bewährungslager und Todesstrafe.

Ich möchte sagen, dass mir manche Antworten zu einfach sind, wenn der Gegner grausame und menschenverachtende Praktiken anwendet, sogar das Leben von Zivilisten in seine strategischen Kampfmethoden einbezieht. Die rechtliche Bewertung und Verfolgung solcher Kriegsverbrechen ist eine Sache. Der Umgang damit in der jetzt vorhandenen, erlebten praktischen Realität eine andere.

jowi
Mitglied

Gerade ein Video von nackter Gewalt gegen friedliche Protestierende gesehen, ich denke da sollte man schnellst möglichst militärisch intervenieren und einen Regime-Change durchführen:

https://theintercept.com/2016/10/25/video-police-viciously-attacked-peaceful-protestors-at-the-dakota-access-pipeline

Ischi
Gast

– OT , obwohl augenscheinlich auch für dumm verkauft –

– Gebührenschneiderei von ARD und ZDF-

„Die neureichen Prolls sind umgezogen“……..ach neeee …….

http://www.spiegel.de/video/verona-pooth-homestory-in-ard-und-zdf-video-1717771.html

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