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25 Kommentare auf "Was ist Zynismus?"

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Panzergrenadier
Gast
Es ist blanker Zynismus, aber ich frage mich seit gestern was dahinter steckt. In den Nachrichtensendungen kommen alle (ÖR & Private) zu dem Ergebniss mehr Kita, mehr Betreuer, mehr Erzieher und mehr Lehrer. Das interessante ist, dass keiner auf die Idee kommt die Lebensverhältnisse der Familien, alleinerziehenden und der Menschen zu verbessern. Darüber hinaus ist mir noch ein perfider Gedanke dazu gekommen: „Kann es sein, dass man eben Kitas, Lehrer usw. unterstützt weil man dann die Erziehung bzw. die Kinder schon frühzeitig beeinflussen kann?“ Die Politik gibt die Bildungsziele vor, diese sind zwar Bundeslandabhängig, aber ich kenne kein Bundesland in… Read more »
rainer
Gast

….das ist kein Zynismus, das ist ein Verbrechen……

Robbespiere
Mitglied
Macht sich hier etwa Liz Mohn Sorgen um den Wahlerfolg ihrer Busenfreundin Merkel bei der nächsten BTW? Das stinkt doch förmlich nach Wahlkampfhilfe, um Merkels Image, der das Schicksal unserer Kinder seit Jahren eiskalt am Allerwertesten vorbeigeht, in das einer warmherzigen Landesmutter zu wandeln. Würde mich nicht wundern, wenn unsere Regierung das Thema demnächst aufgreift und igendwelche ( Placebo )- Gesetze beschließt und Geld locker macht, um dem Wähler die Augen zu verschleiern. Fehler an der bisherigen Politik wird man natürlich nicht zugeben, sondern mit der „guten Kassenlage“ im Steuersäckel argumentieren, obwohl jedem klar sein muss, dass für BW-Einsätze (Afghanistan,… Read more »
Marion
Gast

Verstehe ich nicht.
Also, ich verstehe schon, worin der Zynismus bestehen könnte, aber mir fehlen die Hintergründe. Ich habe in der letzten Zeit gar nichts über Kinderarmut mitbekommen.

Anton Chigurh
Mitglied

So, wo hast Du denn in den vergangenen Jahren gelebt ?
Warst Du auf Uranus-Mission oder im Knast ?
Oder war Deine Anmerkung doch nur Satire ?

Marion
Gast
Tut mir leid, aber ich arbeite den ganzen Tag und da läuft kein Radio und zum Zeitung lesen ist die Mittagspause zu kurz. Schließlich gibt es Arbeitsteilung in unserer Gesellschaft: die einen gehen 40Std. arbeiten und finanzieren die anderen mit, damit die die Arbeitenden mit Informationen versorgen oder deren Fragen beantworten. Jetzt ist selbst diese Aufgabe noch zu viel Arbeit? Wenn das hier der übliche und ziemlich überhebliche Ton ist, dann gehe ich wieder. Wir können uns ja mal in einem meiner Foren unterhalten, dann können Sie mal sehen, wie sich das anfühlt. Ach nein, solches Benehmen gibt es da… Read more »
Yarsin
Mitglied

Komische Arbeitsteilung. Das hört sich nach wiederkäuen fremder Meinungen an.
Was sind denn so IHRE Foren?

Ein Mindestmass an Information und Bildung einer eigenen Meinung habe ich auch nach einer 60h Woche noch hinbekommen.

Deshalb verstehe ich ihre Frage gar nicht.

Marion
Gast
Nicht wiederkäuen fremder Meinungen, sondern eine Frage stellen und eine Antwort bekommen, die sich auf die Frage bezieht, damit man sich dann eine Meinung bilden kann (übrigens ein schönes Wortspiel in diesem Zusammenhang). Ihre Antwort tut dies übrigens auch nicht. Ich erkläre es dann mal: dass die Bertelsmann-Stiftung kein Geschenk Gottes ist, habe ich mitbekommen. Ich habe nur nicht den direkten Zusammenhang zwischen Kinderarmut und Bertelsmann-Stiftung auf dem Schirm und auch nicht diesen Zeitpunkt. Und selbst wenn ich mich noch nie in meinem Leben mit dieser Stiftung (intensiv) beschäftigt habe, was übrigens stimmt – ich bekomme nur am Rande etwas… Read more »
Yarsin
Mitglied

Ein einfaches verstehe ich nicht ist auch nicht zu beantworten.
Was an dem Orignaltext nicht verstanden wurde hätte mich zu einer Antwort bewogen.
Die Begründung für ihr Defizit an Information ist so was von Fadenscheinig, dass ich mich zu einem Post überhaupt erst hinreissen hab‘ lassen.

Jetzt die eingeschnappte zu spielen hilft aber so was von ungemein die Informationslücke zu schliessen, oder?

Anton Chigurh
Mitglied

…habs geahnt. Das war keine Satire. Nur grenzenlose Einfalt.
Sukrams Schwesterlein, wie es scheint.

Robbespiere
Mitglied

@Marion

Lesen Sie doch einfach auf den http://www.nachdenkseiten.de die heutigen Hinweise des Tages, punkt 2a und den Kommentar. Dann sollte klar sein, um was es uns hier geht.
Eine Stiftung, die maßgeblich an der Verarmung von Arbeitnehmern durch Hartz4 unter Rot/Grün beteiligt war regt sich jetzt künstlich auf, dass deren Kinder immer häufiger von Armut betroffen sind.
Das ist in etwa so, als ob Ihnen jmd. täglich das Essen wegnimmt und sich dann lauthals beschwert, dass Sie verhungern.
Dreister gehts wohl nimmer.

Marion
Gast
@Robbespiere Ganz vielen Dank, dann lese ich mir das mal durch, fülle meine Lücken und bilde mir meine Meinung. Zum Kommentar kann ich jetzt noch nichts sagen und werde es mir höchstwahrscheinlich hier auch schenken -leider. Wenigstens weiß ich jetzt schonmal, dass ich auf den Nachdenkseiten öfters lesen werde. Und artig, wie ich erzogen wurde, gibt es dann auch etwas. Freundliche Grüße Marion @ Joerg Wellenbrock Das wäre eigentlich Ihre Aufgabe gewesen, dann hätten wir uns alle diese unschöne Diskussion ersparen können. Einfach einen passenden Link einfügen, auch wenn Sie denken, dass das doch allgemein bekannt sein müsste. Nein, ist… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Marion

Der teiweise barsche Ton hier hat damit zu tun, dass hier immer wieder extrem nervige Trolle auftauchen, die sich das Denken von auf Regierungs- bzw. US-Kurs getrimmten Medien abnehmen lassen oder die meinen dass man mit Nationalismus alle Probleme hier in Deutschland lösen könne, vor Allem in der aktuellen Flüchtlingskrise.
Da wird man mit der Zeit hypersensibel, weil Diskussionen mit solchen Typen aufreibend und fruchtlos sind.

Anton Chigurh
Mitglied

Augen aufmachen würde schon reichen.

The Joker
Gast

Zu Zeiten der deutschen Teilung hieß es gar:
„Aus der Zyne für die Zyne“.
(Wolfgang Neuss)

Yarsin
Mitglied

Der eigentliche Zynismus ist, dass Stiftungen Geld am Finanzamt vorbeischleussen, dieses Geld fehlt dann für soziale Aspekte.

R_Winter
Mitglied

So schafft man doppelten Umsatz und Gewinn:
Erst lässt sich Bertelsmann seitens der damaligen Bundesregierung unter Schröder für die „Konzepte“ von Hartz4 und Riester bezahlen und dann erstellt Bertelsmann eine Studie, dass ihre „Vorschläge“ Wirkung zeigen im Bereich der Kinderarmut.
Geht es noch skrupelloser?
Wir bezahlen den Schuh, der beim Treten abgerutscht ist und noch bei uns im Hintern steckt, zwei Mal – dieses ist in der Tat ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

Heldentasse
Mitglied

Wir bezahlen den Schuh, der beim Treten abgerutscht ist und noch bei uns im Hintern steckt, zwei Mal – dieses ist in der Tat ein erfolgreiches Geschäftsmodell.

Lieber R_Winter, diese Analogie ist so treffend, dass man sich diese Einrahmen und an die Wand hängen sollte!

Beste Grüße

Heldentasse
Mitglied

Bertelsmann handelt hier ganz klar nach den Motto: „Haltet den Dieb, dort läuft er!“, ruft der Dieb – und hofft, so unerkannt von dannen spazieren zu können, während die Meute einem Phantom nachhetzt.

Und da Bertelsmann mit zur Herrschaft gehört, kommen sie damit durch, vielleicht sogar mit dem charmanten Nebeneffekt, das nun baldigst unbedingt die Steuern und die Sozialabgaben gesenkt werden müssen, um den armen Kindern zu helfen.

Beste Grüße

Ischi
Gast

Ursache von Kinderarmut ist Elternarmut. Es passt eben hinten und vorn nicht wenn der Bedarf von Sozialleistungen eines Kindes vom Regelsatz eines Erwachsenen abgeleitet wird.
Im Grunde benötigt ein Kind den Regelsatz eines Erwachsenen in voller Höhe.
Vom Lohndumping und der Nötigung .ggf ein Kind von einem Mindestlohn i.H.v. 8,50 € ins Leben geleiten zu sollen, muss trotz Bezuges von Kindergeld ebenfalls nicht die Rede sein wenn Kinderarmut als schlichte Elternarmut entlarvt werden soll.
Das ein Kind heutzutage ein hohes Armutsrisiko für die Eltern darstellt, ist leider kein gesellschaftlicher Konsens. Es ist aber so.

Kinderarmut ist Elternarmut !

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