Von Freihandelsabkommen und Hühnchen-Journalisten

stop_ttip_ceta_demo_berlin_10-10-2015_3Kommentar

Keine Ahnung, wie oft ich seit Samstag in einer Headline gelesen habe, die Teilnehmerzahlen der Demos gegen die geplanten Freihandelsabkommen seien „hinter den Erwartungen zurück geblieben“. Oft, sehr oft, so viel ist sicher. Ich weiß auch nicht, wie oft mir das Wort „Chlorhühnchen“ über den Weg gelaufen ist. Es waren diverse Male, das steht fest. Aber besonders herausragend in der allgemeinen medialen Berichterstattung ist die Unterstellung, den Freihandelsgegnern ginge es gar nicht um Argumente. Nur noch Gefühle seien im Spiel, Panikmache sei alles, worum es den Kritikern ging.
Das ist verdammt billig.

Waren es 320.000 Demonstranten, die in sieben deutschen Städten auf die Straße gegangen sind? Gut möglich, dass diese Veranstalterangaben ein wenig hoch gegriffen sind. Ins Klo gegriffen haben dagegen die zahlreichen Medien, die sich auf „Zehntausende“ festlegten. Denn dass die Teilnehmerzahl im sechsstelligen Bereich liegt, dürfte klar sein. Eine Lücke, die die Mainstreammedien nicht anficht. Lückenpresse eben.

Auch der Vorwurf, es ginge den Demonstranten nur um Gefühle, nicht um Fakten, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Andererseits stimmt es, dass die Angst vor dem Verklagen ganzer Volkswirtschaften durch Unternehmen, die ihre Gewinne gefährdet sehen, eine ziemlich emotionale Angelegenheit ist. Eine Angst, die unbedingt formuliert und gezeigt werden muss. Das abwertende In-die-Ecke-stellen der Demonstranten zeigt allerdings, wie schwach auf der Brust die Befürworter inzwischen sind.

Auf der Website der Tagesschau kann man dann auch nachlesen, dass die Befürworter von TTIP & Co. im wesentlichen PR-Fehler gemacht haben. Krisenforscher Frank Roselieb meint, bei „Dissensthemen bringt dagegen auch die beste PR nichts mehr.“
Das Problem sind also nicht etwa fehlende Argumente für die Freihandelsabkommen, sondern schlecht besetzte Marketingabteilungen. Interessant. Und tief blicken lässt es auch.

Liest man sich durch die Medien, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass die Journalisten, die für die Berichterstattung zuständig sind, entweder einen Clown oder ein Chlorhühnchen zum Frühstück hatten, denn immer und immer wieder werden die Freihandelsgegner auf dieses ominöse Hühnchen reduziert. Daraus lässt sich Folgendes schließen: Sie haben überhaupt keine Ahnung, worum es wirklich geht. Der Aushebelung von Umwelt- und Verbraucherstandards, der künftigen Machtlosigkeit ganzer Staaten, der eigens für die Freihandelsabkommen ins Leben gerufene Schattenjustiz wird kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Stattdessen wird ein Wirtschaftswissenschaftler zitiert, der meint: „’TTIP tötet‘ ist eine sehr viel stärkere Botschaft als die ‚mögliche Schaffung von Arbeitsplätzen durch Sekundäreffekte‘.“
Eine „mögliche Schaffung von Arbeitsplätzen durch Sekundäreffekte“? Das klang aber auch schon mal selbstbewusster. Abgesehen davon, dass für die zukünftigen „möglichen Arbeitsplätze“ noch zu klären wäre, wie sie bezahlt werden. Aber wir wollen mal besser hier keine „Panikmache“ betreiben, gell?

Alles in allem lässt sich konstatieren, dass die Berichterstattung über die Demonstrationen gegen TTIP und Ceta einen Tiefpunkt der Berichterstattung darstellt. Theoretisch müssten „Zehntausende“ Journalisten am besten Ihren Hut nehmen. Oder sind es gar Hunderttausende?

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Bild: foodwatch

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116 Kommentare auf "Von Freihandelsabkommen und Hühnchen-Journalisten"

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Yarsin
Mitglied

Moin,
letzter Absatz steht anstatt CETA Cesa.

Ansonsten stimme ich dir zu, wobei mir die Journalisten wie unser „Sauerbier 71“ vorkommen. Trotz triftige Argumente werden diese negiert und die eingegrabenen Vorurteile werden weiter lauthals hinaus Posaunt. Das erinnert mich an Lochplatten bei einer Drehorgel, wo die Töne eingestanzt sind.

rainer
Gast

…..das sind halt journalistische Pinscher, die mit den Grossen pissen wollen……die schreiben auch einen als Wahlsieger aus, der von 28 auf 21 runtersackt…..

Heldentasse
Mitglied
@Jörg Vielen Dank für den Kommentar. Besonders gefällt mit die Wortschöpfung „Lückenpresse“, drückt dieser doch Sinn und Zweck unserer Qualitätsmedien gut aus. Sie lügen meistens nicht, sondern fragmentieren die Meldungen so, dass kein kein normaler Leser/ Zuschauer mehr verseht warum es überhaupt geht, oder die Fragmente falsch zuordnet und damit auch selber zu falschen Schlüssen kommt, ja kommen soll. Das ganze kann man nach Herrn Mausfeld nur dann verstehen, wenn man realisiert das der momentane Sinn und Zweck vieler dieser Medien nicht die möglichst objektive und richtige (bzw. nicht falsche) Berichterstattung ist, sondern subtile Propaganda im Interesse weniger und gegen… Read more »
Rainer N.
Gast
Wenn, was ich befürchte, die Herrschenden Verträge abschließen, die dann die Beherrschten weiter versklavt, gab es ja immer mal, bleibt den Beherrschten nur das „absetzen“ der Herrschenden. Verträge können gebrochen werden, wenn sie als unkündbar abgeschlossen werden. Und Urteile von irgend welchen Richtern … wie schon zu anderen Beiträgen geschrieben, erst wenn die Unterdrückung so groß ist, dass die Dissonanzreduktion nicht mehr wirkt, kann es wohl zu Änderungen kommen. Leider … dann wohl nicht ohne Gewalt. Denn durch Gewalt wird nie eine Lösung „geschaffen“, die auf Dauer haltbar ist. Und die Dummheit … ist eben unendlich … sowohl bei den… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Ich denke es wird sich erst dann was ändern, wenn die Menschen aufwachen, alles andere ist viel zu kurz Gedacht! M.E. waren wir damals diesbezüglich gesellschaftlich viel weiter, leider sind die Ansätze gescheitert. Vermutlich liegt dieses Scheitern auch darin, dass wir die bunte Welt des Konsums als wertvoller schätzen als eine freie Gesellschaft.

Beste Grüße

Rainer N.
Gast
Ja, den Link hatte ich auch, aber: Bevor Sie fortfahren Gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen bitten wir Sie, sich kurz Zeit zu nehmen und die wichtigsten Punkte der Datenschutzerklärung von Google durchzulesen. Dabei geht es nicht um von uns vorgenommene Änderungen, sondern darum, dass Sie sich mit den wichtigsten Punkten vertraut machen sollten. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Dieser Schritt ist erforderlich, damit Sie auf die Google-Dienste zugreifen können. DANN beende ich immer den Versuch, da zuzugreifen. Leider auch immer wieder einmal wenn ich von Heise aus die „lustigen Clips“ mal anschauen möchte. Dann sehe… Read more »
Heldentasse
Mitglied
Nun gut, oder besser schlecht, spielt es denn überhaupt eine wesentliche Rolle ob die Datenkraken legal mit Zustimmung, oder illegal speichern und weitergeben was man so schaut, anklickt und im Netz allgemein so treibt? Mittlerweile ist man wahrscheinlich auch schon verdächtig, wenn man keinem sozialen Netzwerk angehört und kein Smartphone nutzt, bzw. es ab und an abschaltet. Vermutlich ist Mensch heutzutage überhaupt nicht mehr in der Lage, auch wenn man persönlich den ganzen IT Kram nicht nutzt, ohne digitalen Fußabdruck durchs Leben zu Wandern. Nicht das dies jetzt als gut empfinde, aber es hängt mit Sicherheit im Wesentlichen nicht davon… Read more »
Yarsin
Mitglied

Das Smartphone nur ausschalten nutzt nix. Wenn dann müstest du den Akku entfernen (geht bei den meisten nicht mehr, warum wohl?).
Aber durch Browsereinstellungen und Zusatzprogramme für Browser lässt sich so manches vermeiden.

aquadraht
Mitglied

Rainer: Geh im Firefox auf Einstellungen->Datenschutz->.. wird .. nach benutzerdefinierten kriterien.. . Da erscheint dann die Auswahl Cookies löschen. Suchbegriff google (bzw. youtube) -> alle Cookies löschen, fertig.

Einfacher noch: im privaten Modus aufrufen (da gibt es keine Cookies).

Ich würde ja die Suchmaschine auch nicht benutzen, aber es ist die einzige, die nach Zeit filtert.

a^2

Ischi
Gast

Hier ist der Ruddi nochmal. Klingt nach Deja Vu.

Heldentasse
Mitglied

Diese m.E. holzschnittartigen Ausführungen von Herrn Dutschke entsprechen wohl dem was man bei SDS& Co. so hören wollte. Es fällt mir schwer diese im Detail auf die heutige Gesellschaft so beziehen, die sich doch seit den 1960gern sehr verändert hat.

Beste Grüße

Ischi
Gast

Diese m.E. holzschnittartigen Ausführungen von Herrn Dutschke entsprechen wohl dem was man bei SDS& Co. so hören wollte.

Was soll ein Einspieler von rund 2 min. denn mehr sein außer einem Ausschnitt ?

Es fällt mir schwer diese im Detail auf die heutige Gesellschaft so beziehen, die sich doch seit den 1960gern sehr verändert hat.

Zum Beispiel sind Fischer, Roth, Trittin, Cohn Bendit .etc „durch die Institutionen marschiert“ ohne zu wissen wozu. Wenn das mal kein Bezugspunkt zur heutigen Gesellschaft ist.

spargel tarzan
Gast

Dutschke ist so aktuell wie eh und je …

Yarsin
Mitglied

Ich habe mich mit Rudi noch nicht auseinander gesetzt. Aber er war seiner Zeit voraus. Klar klingt heute seine Sprache etwas antiquiert, aber die Aussagen, die ich bis jetzt gehört habe haben immer noch Gültigkeit.

Es ist Zeit, dass ich eine Wissenslücke bei mir fülle.

R_Winter
Mitglied
Die Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ lässt sich in drei Bereiche aufteilen: 1. Den Anschein einer objektiven Berichterstattung und ein unverhohlenes Werben für CETA: Spon + Zeit 2. Faktenreiche Berichterstattung mit klarer Tendenz zum Abkommen, die Gegner des Abkommens lächerlich machen und als „Abgehängte“ darzustellen: FAZ 3. Schweigen und wenn es nicht geht, die Wichtigkeit der Meldung an 15. Stelle im Online-Bereich zu bringen. Die „Unwichtigkeit“ wird belegt mit Bildern der Demo am Sonnabend, auf dem hauptsächlich ein Trecker zu sehen ist: SZ-Online Alle sind sich nur einig, dass einige „zehntausende, max. 220.000 Teilnehmer“, aber weniger als erwartet anwesend waren, denn das… Read more »
Heldentasse
Mitglied

@R_Winter

Sind die Sozis nicht lernfähig?

Offensichtlich nicht, denn sie werden seit Jahren von den WählerInnen wohlverdient abgewatscht, und ändern trotzdem im Grundsatz ihre Politik nicht! Wer seine sozialen Hoffnungen auf diesen Verein setzt ist m.E. verloren.

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied
das grundlegende problem der sozialdemokraten ist, dass sie keine anderen, sprich neuen, wähler kriegen werden. der zug ist abgefahren! die cdu kriegt das gerade auch sehr schmerzhaft mit. DIE LINKE wird die nächste sein. man spricht ja gerne vom paradigmenwechsel. ich finde, mit der piratenpartei hat sich da erstmals deutlich gezeigt, dass in der politischen wahrnehmung der bevölkerung ein solcher stattgefunden hat. das ist bereits erledigt. da gibt es nichts mehr zu tun. einpacken und weg damit! der stabile parteienparlamentarismus ist passé. edit: ach ja, die afd ist eine reaktionäre konsequenz daraus und wird genauso wenig bestand haben wie alles,… Read more »
seyinphyin
Gast

Die LINKE nächste? Inwiefern? Die LINKE wird schon mit allern Mitteln klein getreten. Was soll das bitte noch schlechter werden?

Die politische Wahrnehmung der Bevölkerung endet bei Schlagzeilen.

GrooveX
Mitglied

lesen -> verstehen (versuchen) -> antworten

das wäre mal nen versuch wert.

Heldentasse
Mitglied

IMO hätte es bis zum erstarken der AfD eine linke Mehrheit in Schland gegen können. Die Sozen hätten „nur“ glaubhaft, durch Wort und Tat(!), die von ihnen angerichteten sozialen Grausamkeiten zurückdrehen müssen.

Ergo: Das Vertrauen in die Sozen ist weg, und sie machen auch keine wirklichen Anstalten es zurück zu gewinnen.

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied

das stimmt zwar alles, ist aber zu kurz gedacht. sag mir doch bitte, worauf sich das ’neue vertrauen‘ in die afd gründen sollte. du wirst hinter den wahlentscheidungen der bürger keine kontinuierliche vernunft mehr finden können. das ist der punkt. das fehlen von kontinuität. jetzt versuchen die beiden ex-großparteien verzweifelt, mit ihren alten slogans und überkommenen wertvorstellungen dieses fehlen zu kaschieren, immer in der hoffnung, es könnte noch einmal klappen. ISNICH!!!

Heldentasse
Mitglied

Ob 15% BügerInnen mehrheitlich wirklich der AfD vertrauen möchte ich bezweifeln. Es sind bestimmt eine Menge ProtestwählerInnen darunter, die den Etablierten einen Denkzettel verpassen wollen, hoffe ich zumindest.

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied

ob 20% bürgerinnen wirklich chlorhuhn von siggi kaufen würden, bezweifle wiederum ich. so what?

ich gönn dir ja deinen zweckoptimismus. wenn ich ihn jedoch nicht teile, teile ich das auch mit.

seyinphyin
Gast
Die AfD verreckt auch wieder, sie lebt ja hauptsächlich von den „Lügenmedin“, die sie hochschreiben – auch wenn die Mehrheit das nicht einmal merkt. Die meisten Leuet, die die AfD verteidigen reden über diese, als wäre das eine LINKE plus „proDeutsch“. Schon daran sieht man, dass die alle gar keine Ahnung haben. Per se könnte man ja hoffen, dass die Leuts das selbst merken, weil die AfD in allen Landtagen in denen sie ist halt wirklich gar nichts liefert. Aber es wird wohl eher daran liegen, dass sie ihren Schöpfern (und damit ist nicht die Parteielite gemeint) zu unheimlich wird… Read more »
Konrad
Gast
Ich glaub du hast recht. Warum sollten aber SPD und CDU was ändern? Und noch wichtiger, glaubt wirklich noch jemand, die Parteien würden sich irgendwann ändern und das tun, was das Volk will? CDU und SPD kriegen ihre Mehrheit und wurschteln vor sich hin, machen also im Grunde einfach das was amerikanische Ökonomen grade für gut halten und erzählen der Bevölkerung immer irgendwas anderes. Volker Pispers sagt das so, und ich beobachte es seit ich das erste mal Zeitung gelesen hab: wir reden seit 20 Jahren über dieselben Themen, regen uns drüber auf und machen es am Ende doch. Schade,… Read more »
Groucho
Gast
Meine Einschätzung: Die aktuelle Berichterstattung zielt ganz konkret auf den SPD-Konvent heute bei dem es für Gabriel extrem wichtig ist (wie für CETA insgesamt) dass dieser Konvent CETA durchwinkt. Die illegale proforma Inkraftsetzung von CETA wird dann an Deutschland nicht scheitern. Meine Hoffnungen liegen da eher auf Frankreich und einigen östlichen und südlichen Mitgliedsstaaten. Die Hoffnung stirbt zuletzt… :((((( TTIP ist tot. Bis ein neuer US-Präsident gewählt ist. Dann wird es wieder sehr schnell im Windschatten von CETA voran getrieben werden. Vielleicht lassen uns die Spindoctors ja noch etwas „Galgenfrist“ bis 2018 um den Deutschen Wahlkampf nicht all zu sehr… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Ich denke gerade bei der Atomkraft haben sich die Massenproteste stark bemerkbar gemacht, hier mal ein wichtiges Beispiel für den Erfolg der Anti-AKW Bewegung.

AKW – KKW – Wyhl Chronik: 40 Jahre! Widerstand im Wyhler Wald, in Kaiseraugst, Marckolsheim und Gerstheim

Beste Grüße

Groucho
Gast

Wie gesagt. Die Massenproteste schaffen das Bewusstsein das die Medien und die Parteien nicht schaffen können oder wollen.

Und ich gebe zu. „Atomkraft nein Danke!“ und die Ostermärsche gegen die NATO haben erst eine Partei wie die Grünen möglich gemacht. Immerhin.

Aber ohne Tschernobyl und Fukushima wären wir selbst heute noch Jahrzehnte vom „Ausstieg“ entfernt. Und die NATO? Angriffskrieg gegen Serbien anno 1999. Proudly present by the „pazifistischen Grünen“? AARRGGHHHH! (talk like a pirate today)

GrooveX
Mitglied

brokdorf & der massenprotest…
und sonst so?

Schweigsam
Gast

dass die Berichterstattung über die Demonstrationen gegen TTIP und Ceta einen Tiefpunkt der Berichterstattung darstellt.

Wie oft haben wir denn schon den nächsten Tiefpunkt der Medien in der Berichterstattung? Auch wenn die Kritik daran gerechtfertigt ist. Ich kann diese Leier nicht mehr hören…Sorry.

R_Winter
Mitglied

Mit ihrer heute in Wolfsburg zu erwartenden Zustimmung zum „Freihandelsabkommen“ CETA und in der Folge auch von TTIP wird die gesellschaftspolitische Gestaltungsmacht den internationalen Großkonzernen übereignet.

Abrecht Müller 19.9.2016 NDS – Der doppelte Selbstmord der Sozialdemokratie: JA zu CETA und NEIN zu ihrer eigenen erfolgreichen Ostpolitik
http://www.nachdenkseiten.de/?p=35063#more-35063

Groucho
Gast

Die SPD ist schon seit langer langer Zeit tot.

Wie erlegt man einen Zombie? Mit Silberkugel? Wenn ja, dann hat Gabriel diese schon in der Revolvertrommel.

Bitte liebe SPD, stelle Dich hinter CETA und folge endlich der FDP in die weitgehende Bedeutungslosigkeit. Dann hat das Drama wenigsten irgendwas gutes. 🙁

schwitzig
Gast

Daraus lässt sich Folgendes schließen: Sie haben überhaupt keine Ahnung, worum es wirklich geht.

Doch, die wissen ganz genau worum es geht. Es sind einfach nur ganz profan völlig gewissenlose Nutten, die sich devot hechelnd verkaufen. Der wissenschaftliche Ausdruck für diese niedere Form der Prostitution ist: Qualitätsjournalismus.

Robbespiere
Mitglied
@schwitzig Doch, die wissen ganz genau worum es geht. Es sind einfach nur ganz profan völlig gewissenlose Nutten, die sich devot hechelnd verkaufen. Auf viele Journalisten trifft deine Beschreibung ganz gewiß zu, aber sicher nicht auf alle. Um was es denen hauptsächlich geht, ist ihr geregeltes Einkommen und das gibts nur, wenn sie die Vorgaben von Redakteuren, Geschäftsleitung und Eigentümern einhalten. Bei den Medien herrscht doch die gleiche Hire and Fire- Mentalität wie im Rest der Wirtschaft. Wer wg. Insubordination auf der Straße landet, kriegt in der Branche vermutlich kein Bein mehr hoch und landet schlimmstenfalls im Hartz4- Karusell, eine… Read more »
schwitzig
Gast

@Robbespiere
OK – ein paar von denen haben vielleicht „Bauchschmerzen“, wenn sie ihre Leser und nicht zuletzt sich selbst verkaufen :-).
Das macht es aber auch nicht besser, denn Verantwortung impliziert auch Verantwortungsbewußtsein.

The Joker
Mitglied

Prognose:
Nach konstruktiver, lebhafter und kontroverser Debatte beschließt der Konvent mit über 90 Prozent Zustimmung für CETA.
Nach dem 21-Prozent-Triumph in Berlin ein weiterer „großer Sieg“ für Herrn Gabriel…

Knallchargen
Gast
Das Problem sind also nicht etwa fehlende Argumente für die Freihandelsabkommen, sondern schlecht besetzte Marketingabteilungen. Interessant. Und tief blicken lässt es auch. Naja, auch hier on Board wird nur eine eigene politische Agenda mit allen Mitteln durchgedrückt. Argumente, Fachinformationen alles Humbug – einzig die gängigen Thesen des jeweils eigenen Denkspektrums haben Gültigkeit. Das ist eine Krankheit, die alle Meinungsgemachten Anschauungen prägt. Wer sich auf die Wissenschaftliche / das Wissen begrenzt, wer darauf Einsicht und Analyse aufbaut, der braucht halt einen langen Atem und steht immer zwischen den Stühlen der diversen verschiedenen Anschauungen. Liest man sich durch die Medien, kommt man… Read more »
schwitzig
Gast

@Knallchargen schrieb am 19. September 2016 um 13:56 geradezu Sukram71ige, dümmliche Rabulistik:

Das Problem sind also nicht etwa fehlende Argumente für die Freihandelsabkommen, sondern schlecht besetzte Marketingabteilungen. Interessant. Und tief blicken lässt es auch.
Naja, auch hier on Board wird nur eine eigene politische Agenda mit allen Mitteln durchgedrückt. Argumente, Fachinformationen alles Humbug – einzig die gängigen Thesen des jeweils eigenen Denkspektrums haben Gültigkeit.

Was Knallköppe nicht kapieren, ist dass ein Fakt – nämlich die Schiedsgerichte – keine Meinung, sondern ein Bestandteil sind.
Um dann Sukram71-dümmlich abzulenken, blähen die geistigen Knallkörper irgendetwas von „Chlorhühnchen“.

Knallchargen
Gast
Na dann hol doch mal die alten Diskussionen raus, dann kannst du nachlesen wer hier das Chlorhühnchen aufbläht. Das waren die erklärten Gegner von TTIP. Unter dem Chlorhühnchenbanner wurde der Widerstand zusammengetrommelt und gerufen. Hier im Blog teilweise, vor allem im Kommentarbereich und in den Medien ganz allgemein. Es gab kaum eine TTIP Kritik, die auf Chlorhühnchen-Teaser verzichtete. Das habt ihr euch redlich verdient. Denn das kommt davon, wenn man unredliche Argumentationen benutzt um seine Meinungsmache zu produzieren. Genau darum ging es im Duktus der Chlorhühnchenhysterie. Davon ganz unberührt ist meine Meinung zu TTIP, zu dem ich nicht viel sagen… Read more »
hart backbord
Gast

Wir haben kapiert, dass du für TTIP und Ceta bist.
Aber dann auch nicht sauer sein, wenn dein Job verloren geht!
Sozial Schwache können sich den Freihandel-Luxus nicht leisten.

Knallchargen
Gast
Hast ja nicht mal gelesen, du hast nichts kapiert! Davon ganz unberührt ist meine Meinung zu TTIP, zu dem ich nicht viel sagen kann. Ich weiß nicht genau ob das überhaupt am Boden der Gesellschaft so starke auswirken haben würde, wie die Gegner postulieren. Genauso sehe ich den Konflikt anders. Da treffen einfach zwei Konsumkulturen aufeinander. Beide Sichtweisen haben Vor und Nachteile. Eine Symbiose aus beidem wäre natürlich auch für den Verbraucher sinnvoll zu machen – Alleine weiß ich so wie ihr hier im Blog das auch postuliert, das es da wohl eher Abbau zu lasten der Verbraucher geben würde.… Read more »
Yarsin
Mitglied

Hey Knall71
du hast den Schuss nicht gehört. Die (entgangene) Gewinne der Konzerne bezahlt das GANZE Volk durch höhere Preise und Steuern.
Kannst mal gogeln was mit der Berliner Abwasserwirtschaft war.
Genau das kommt auf uns zu bloss im grossen Stil.

Mordred
Gast

Unter dem Chlorhühnchenbanner wurde der Widerstand zusammengetrommelt und gerufen. Hier im Blog teilweise, vor allem im Kommentarbereich

falsch.

wschira
Mitglied

Ich weiß nicht genau ob das überhaupt am Boden der Gesellschaft so starke auswirken haben würde, wie die Gegner postulieren.

Na, dann informieren Sie sich halt. Z.B. Über die Auswirkungen von NAFTA (der Blaupause für TTIP und CETA) auf die Situation der Maisbauern in Mexiko und der seitdem von US-amerikanischen Konzernen angestrengten Schiedsgerichtsverfahren gegen die Staaten Mexiko und Kanada.

Robbespiere
Mitglied
@Knallchargen Denn mit Argumenten, langen Diskussionen, viel inhaltlicher Reflektion – da kommt der durchschnittsdeutsche sicher nicht für zur Demo. Was für ein eindimensionales Geschwalle! Auf der Demo in Stuttgart waren etliche Redner, aber keiner hat über Chlorhühner referiert. Da ging es um Paralleljustiz, Demokratieabbau, Verbraucher- und Umweltschutz, Folgen für KMUs, Gewinngarantien für multinationale Konzerne etc.. Deine Einwände sind von der gleichen simplen Qualität wie die der Pro- Freihandelslobbyisten, von „sachlich“ keine Spur. Es ist deine Sache, ob dir das alles egal ist und du gerne von profitgesteuerten privaten Unternehmen dominiert werden willst, ohne die Chance,dein Recht vor deutschen Gerichten notfalls… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

@ Rob
für diese abgefuckte, abgewrackte Propagandatröte gibt es eh´ nur noch eine Adresse: die geschlossene Abteilung der Psychiatrie mit Sicherheitsverwahrung !
In diesem heimeligen Umfeld kann er seinen Acker güllen, ohne dass es ihm jemand übel nimmt…

Max
Gast

„für diese abgefuckte, abgewrackte Propagandatröte gibt es eh´ nur noch eine Adresse: die geschlossene Abteilung der Psychiatrie mit Sicherheitsverwahrung !“

um dich krankes Gehirn da anzumelden!

wschira
Mitglied

Hallo Bübchen, es ist Zeit fürs Töpfchen.

Serienfan
Gast

Gefühle statt Fakten. Stimmungs- und Panikmache statt Argumente. Ein berechtigter Vorwurf, der allerdings Richtung Medien gehen sollte. Dass nun solche Vorwürfe ausgerechnet von Journalisten kommen, macht einen sprachlos. Da sieht also so manch ein Journalist den Splitter im demonstrierenden Auge, aber nicht den Balken im eigenen Online-Kommentar.

Heldentasse
Mitglied

Das Problem ist m.E.nicht so sehr die Stimmungs- und Panikmache, sondern die Einseitigkeit der Qualitätsmedien. Ein lebendiges Spektrum aus vielen Meinungen und politischen Standpunkten erscheint mit notwendig für eine funktionierende Demokratie.

Beste Grüße

Serienfan
Gast
Gerade mit der vorgeblichen Meinungsvielfalt wird diese Einseitigkeit kaschiert. Mit einem Journalismus, der sich auf Fakten konzentriert, wäre viel gewonnen. Dann würde sich so manche neoliberale Phrase von selbst erledigen. Ich bin geradezu verblüfft, wie sich die manche Beiträge in Meinungs-Hysterie ereifern, während sie auf Fakten verzichten. Es gibt zum Beispiel nahezu täglich einen Anti-Trump-Artikel, doch wenn man ihn liest, sind darin so gut wie keine Fakten enthalten, sondern nur wirre Vorwürfe, wie empörend das neueste Gebahren von Trump doch angeblich wieder gewesen ist. Dabei gäbe es genug Fakten, die man unaufgeregt gegen Trump ins Feld führen könnte (gegen Clinton… Read more »
Ischi
Gast

Gerade mit der vorgeblichen Meinungsvielfalt wird diese Einseitigkeit kaschiert. Mit einem Journalismus, der sich auf Fakten konzentriert, wäre viel gewonnen.

Ja, zu viele Meinungen und Haltungen werden faktenscheu verbreitet. Es muss dem Leser ermöglicht werden sich eine Meinung zu bilden, dazu bedarf es Distanz zum Thema unter dem Versuch Pro UND Contra möglichst objektiv darzustellen. Kaum ein Blog leistet das. Was jemand zu einem Thema meint, soll auf Beiträge in Kommentarspalten beschränkt
bleiben. Deshalb werden Kommentarspalten, Kommentarspalten genannt.
Alles Andere ist die Anstrengung, journalistisches Unvermögen als künstlerische Freiheit auszulegen.

Der Trump-Müll ist mir besonders beim Hillary-Fanclub aufgefallen –
Spiegel-Online halt.

Yarsin
Mitglied

Eine Meinung kann man gegebenenfalls ändern. Wirkliche Fakten, die im Raum stehen sind nur schwer umzudeuten.
Wir haben halt einen Wendehalsljournalismus.

R_Winter
Mitglied
Der SPD-Vorstand stimmte Vorschlägen zu, die mit der Parteilinken ausgehandelt wurden. Dies erfuhr SPIEGEL ONLINE aus Parteikreisen. Der Deal: Noch bevor das Ceta-Abkommen vorläufig angewendet wird, soll es demnach einen „ausführlichen Anhörungsprozess“ zwischen dem Europäischen Parlament, den nationalen Parlamenten und gesellschaftlichen Gruppen geben. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-ceta-kompromiss-sigmar-gabriel-geht-auf-kritiker-zu-a-1112936.html „Anhörung“, aber keine Zustimmung oder gar eine Zeit nahe Information über die Verhandlungen………. Nein, es bleibt dabei: Außer einem machtlosen Labberklub wird nichts kommen. Deutschland wird an wenigen Welt beherrschenden Konzernen verkauft und die sPD unter Gabriel setzt mit ihrer Zustimmung zu CETA den i-Punkt. Diese Konzerne zahlen in der EU fast keine Steuern und sind… Read more »
spargel tarzan
Gast

wenn es noch eines beweises bedurfte, so hat ihn die SPD heute geliefert, sie stellt sich hinter die forderung ihres großen vorsitzenden und stimmt für CETA !!!
wie man sich der meinung im wahlvolk dermaßen verweigern kann ist schier unglaublich.
mein innigster wunsch: die SPD schafft künftig nicht mehr die 5%

Jacques Roux
Gast

Also, ich bin auch sehr enttäuscht, habe allerdings auch nichts anderes erwartet, eine Partei stellt sich nicht gegen den voluminösen Vorsitzenden, ist beim Kim Jong-un doch wohl genauso ;-(

schwitzig
Gast

@spargel tarzan

die SPD heute geliefert, sie stellt sich hinter die forderung ihres großen vorsitzenden und stimmt für CETA !!!

Ah! Projekt 18.

Normalerweise müßte jetzt ein Stefan Sasse oder sukram71 dahergesüfft kommen und etwas von der „Änderung von der Basis aus“ blähen :-).
Noch tiefer kann diese Organisation, die sich „Partei“ nennt, wohl wirklich nicht mehr sinken. Wer jetzt sein Parteibuch nicht abgibt, gehört dazu und ist Mittäter.

R_Winter
Mitglied

Eilmeldung

SPD stimmt für Gabriels Ceta-Kurs


Im Streit über das Freihandelsabkommen Ceta hat SPD-Chef Sigmar Gabriel seine Partei hinter sich gebracht. Beim Parteikonvent in Wolfsburg stimmte eine Mehrheit der Delegierten grundsätzlich für das EU/Kanada-Abkommen und damit für Gabriels Linie.
http://www.faz.net/aktuell/politik/eilmeldung-spd-stimmt-fuer-gabriels-ceta-kurs-14443529.html

Deutschland ist verkauft.

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Jacques Roux
Gast

Deutschland ist verkauft.

Naja, ich würde sagen Otto Normalbürger ist verkauft, ob er sich nun in der €U oder
in Nordamerika befindet. Eine neue Runde Krötenwanderung, von Arm nach Reich, kann nun beginnen. Danke SPD.

Robbespiere
Mitglied

@R_Winter

Gibts denn eine Namensliste von diesen erbärmlichen Onanisten?

Schweigsam
Gast

Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an den Charakter bzw. Glaubwürdigkeit der sPD.

wschira
Mitglied

Beleidigen Sie die Huren nicht.

Heldentasse
Mitglied

Pro Ceta, an dieser Entscheidung der Sozen habe ich nie angezweifelt. So wie die drauf sind, ist es eine logische Folge ihrer neoliberalen Politik.

Sich darüber empören macht auch keinen Sinn, andere Parteien zu wählen in absehbarer Zukunft allerdings auch nicht, weil Ceta&Co. die Grundlagen der Demokratie negieren.

Beste Grüße

Knallchargen
Gast
Rofl. Bei USA vs. Europa hieß es das die großen USA die kleine EU fressen würden, jetzt wird weiter Panik geschoben, das Kanada mit seinen gigantischen 35 Mio Einwohnern die EU fressen wird? Sorry EU = 10 x Bevölkerung von Kanada. Da ist klar wer das Raubtier sein müsste in der Symbolik: Die EU fräße Kanada. Aber die Panikakrobaten schaffen es das anders zu sehen. Aber weit gefehlt. Diese Art der Abmachungen sind schon lange Werkzeug der Politik und Wirtschaft sowie Internetionaler Staatenbeziehungen. Die einen haben halt Angst vor der Verflechtung, möglicher weiterer Ausbeutungsstufen, andere hoffen so eine stabile Zukunft… Read more »
Yarsin
Mitglied

Um deine Frage zu beantworten poste doch bitte welche Gesetze geändert wurden. Ansonsten muss ich befürchten, dass da nur heisse Luft dahinter ist.

Knallchargen
Gast
Seh ich aus wie ein Rechtsanwalt mit Spanischkenntnissen? Ich kenne das auch „nur“ aus den Medien. http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/spanien-beschliet-sonnensteuer-auf-solaren-eigenverbrauch_100020770/ http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/spanien–rckwirkende-einnahmekrzungen-fr-betreiber-vermutlich-verfassungskonform_100021589/ http://www.energiezukunft.eu/ueber-den-tellerrand/rueckwirkende-foerderkuerzungen-in-spanien-gn101234/ http://www.heise.de/tp/news/Bis-zu-60-Millionen-Euro-Strafe-fuer-heimische-Solaranlagen-3167694.html https://www.welt.de/wirtschaft/article121114393/Spanien-kassiert-bei-Solaranlagen-Besitzern-ab.html Und jetzt last für alle Kritiker der Schiedsverfahren: Trotzdem es sich wie eine Vergewaltigung der Gerechtigkeit anhört: Spanien durfte es und das Schiedsverfahren hat Spanien gewonnen. http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/spanien-solar-investitionen-schiedsspruch-ttip-vorbild/ Geht mir nicht in den Kopf. Ich kann Investoren, die ja auch nicht unbedingt ihr EIGENES Geld sondern das Geld – die Ersparnisse von Millionen Menschen – mal kleine Sparbeträge, manchmal mehr und gelegentlich auch große Vermögen verwalten. Es ist nicht immer nur das Geld der Superreichen, das sowieso nicht in dieser… Read more »
GrooveX
Mitglied
wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, dann ist ein investor jemand, der mit dem geld anderer leute seinen profit dort macht, wo er sich einen guten schnitt erhofft. nicht unbedingt im eigenen land, nicht unbedingt mit irgendwelchen anderen interessen als profitmaximierung versehen. also so jemand muss vor der gesetzgebung eines landes geschützt werden, das sich um seine ganz eigenen landesinteressen kümmern muss. also was ich da so denke, kannste dir denken, ne? falls nicht, ich denke, dass da jeder ’schieds’gerichtsgedanke totaler beschiss am jeweiligen land ist, weil ja andernfalls gültiges nationales recht angewandt werden könnte. so wie bei uns… Read more »
Knallchargen
Gast
falls nicht, ich denke, dass da jeder ’schieds’gerichtsgedanke totaler beschiss am jeweiligen land ist, weil ja andernfalls gültiges nationales recht angewandt werden könnte. so wie bei uns auch. man klagt vor gericht, Ja du Witzbold! Ich spreche aber und der Fall steht dafür, das der Staat den du fröhlich verklagst der GARANT UND MACHER des Gesetzes ist – Egal ob ein Staat oder eine Supranationale Organisation wie die EU. Es ist und bleibt nicht der Vergleich den du da ziehst, es geht mir doch gerade darum, das wenn du meinst dich ungerecht behandelt zu fühlen und klagen willst, der Staat… Read more »
GrooveX
Mitglied
die mittler gibt es. sie heißen anwälte und agieren in extra dafür eingerichteten, gerichten genannten, gebäuden. es gibt da durchaus differenzierungen und klassifizierungen vom einfachen amtsgericht über das verwaltungsgericht bis zu den sogenannten gerichtshöfen. da haben diese mittler zwischen streitenden parteien ihre spielplätze. alles wird gut. aber, jetzt muss ich dich schon fragen, was dein komisches geschwalle mit deiner eingangs gestellten frage zu den lieben investoren, die das geld der vielen einfachen leute gewinnbringend anlegen wollen, ob in singapur oder cashcrop, in windmühlen oder schrottimmobilien, halt das, womit die so rumdealen, was das also miteinander zu tun haben soll. häh?… Read more »
Sukram71
Gast

Knallchargen, vergiss es. Ich habe auch schon mehr als oft versucht, denen nur ein minimales Bisschen von wirtschaftlichen Handeln zu erklären, aber das kannste hier vergessen. Mit Argumenten, Logik, Sinn und Verstand wirst du hier nicht wiederkommen. 🙂

Das geht ja schon damit los, dass die nicht kapieren, dass es in der Regel ein Gewinn für alle ist, wenn sich kluge Leute mit Ideen von älteren Leuten, die nicht mehr so aktiv sind, Geld leihen, um damit zu investieren und eine Geschäftsidee umzusetzen. Das ist böööse und die verdienen keinen Investorenschutz, sondern mindestens die Insolvenz. Da kannste hier nix machen. 🙂

GrooveX
Mitglied

eigentlich müsste man investörchenschutz sagen, damit deren schutzbedürftigkeit besser herausgearbeitet wird. besser wäre noch etwas investörchenschutz. das klingt nicht so nach totaler forderung.

doch, wenigstens etwas investörchenschutz sollten sie haben. das sind ja kluge leute, die von älteren noch etwas annehmen, geld und so zeug. gaaanz gaaanz klar, wenigstens für die klugen etwas investörchenschutz. das ist doch das mindeste, was wir für die tun können.

Sukram71
Gast
Mit Investorenschutz ist Rechtssicherheit für Investoren gemeint Natürlich können investierende Unternehmen auch vor nationalen Gerichten klagen, wenn sie sich benachteiligt fühlen. Aber Unternehmen aus den USA haben die berechtigte Sorge, dass sie sich in Europa mit 28 (!) unterschiedlichen Rechtssystemen auseinander setzen müssen und europäische Unternehmen in den USA oder Kanada nur mit einem. Und in nicht allen EU Staaten ist die Justiz so halbwegs schnell und unabhängig wie in Deutschland. Außerdem wäre es nicht das erste mal, dass Länder Gesetze erlassen, um ihre nationale Wirtschaft zu schützen, nachdem ausländische Investoren viel Geld ausgeben haben. Und deshalb beharren Kanada und… Read more »
GrooveX
Mitglied

markus, du hast den schuss damals nicht gehört und merkst nichts mehr. das klügste wird sein, dich einfach hinzunehmen, denn besser wird das nicht mehr bei dir. es ist im grunde genommen tragisch, denn keiner weiss, ob du nicht vielleicht doch ein annehmbarer mensch geworden wärest oder wenigstens hättest werden können. aber gut, so ist das leben, was es dir vorenthalten hat, hat es dem küstennebel nicht gegeben. gerechtigkeit – was ist das schon…

Knallchargen
Gast
@Sukram Joa, ich denke schon das man mit den Leuten reden kann. Ich mach es ja auch weil mir danach ist. Eine Berufung sehe ich da schon lange nicht mehr drin. Vielen Menschen kann man einfach nicht klar machen, das die Welt nicht so schwarz und weiß ist wie sie gerne glauben wollen. Die haben sich in ihrer Weltanschauung, hinter der Gehirnwäsche verwanzt und kennen nur noch das Denken, Anschauung, Reflektion – wenn überhaupt – aus dieser einen Nische. Das alle Dinge komplexe Gegenstände mit vielen Facetten, vielen Seiten und manchen schwerwiegenden Mängeln, vielen gut polierten Bereichen sind, das begreifen… Read more »
Sukram71
Gast
Knallchargen, dann versuche mal den Leuten hier zu erklären, dass eine Wasserversorgung (zB in Berlin) kein normales Unternehmen ist, weil der Wasserverbrauch und die Kosten in der Regel nur wenig schwanken und man den Gewinn deshalb praktisch immer vorausberechnen kann und dieser somit vom politischen Willen der Eigentümer abhängig ist. Ein privater Investor, der sehr viel Geld investiert, denen das Wassenetz erneuert und noch alle Tassen im Schrank hat, lässt sich den Gewinn – unter solchen speziellen Umständen – natürlich vorher garantieren, damit er nicht alleine von der Politik abhängig ist, die den Wasserpreis bestimmt. Wenn du sowas versuchst zu… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

Oh mann…da haben sich zwei Primaten gesucht…und gefunden….
Wann läuten die Hochzeitsglocken ?
Ich komme mit einem Wachsblumenstrauß

…..was für PENNER

Knallchargen
Gast
Ein privater Investor, der sehr viel Geld investiert, denen das Wassenetz erneuert und noch alle Tassen im Schrank hat, lässt sich den Gewinn – unter solchen speziellen Umständen – natürlich vorher garantieren, damit er nicht alleine von der Politik abhängig ist, die den Wasserpreis bestimmt. Wenn du sowas versuchst zu vermitteln, wirst du hier fast gelyncht. 🙂 Naja, die Wasserprivatisierung ist so oder so ein Schuss in Ofen. Privatisierung findet nur auf einem solchen Niveau statt, wie es Heuschrecken machen: Gesund bis Firma mit fetter Substanz aufkaufen, die Filets rausschneiden, das fette Fleisch auffressen, die letzten Stränge sollen das System… Read more »
Knallchargen
Gast
Anton Chigurh schrieb am 20. September 2016 um 23:18 – Permalink Oh mann…da haben sich zwei Primaten gesucht…und gefunden…. Wann läuten die Hochzeitsglocken ? Ich komme mit einem Wachsblumenstrauß …..was für PENNER Ja ne is klar, weil ich einmal, bisher möglicherweise zum ersten Mal!, teilweise! mit Sukram irgendwie eine Auffassung teile, deshalb haben wir gleich einen Freundschaftspakt und sind lieert. Bei deiner Freund-Feind-Kennungsmethode warscheinlich. Wer nicht deine Meinung nachplappert, ist gegen dich, wer nicht für dich ist, ist gegen dich. Hatte das nicht auch dein Bruder im Geiste George W. Bush so gesagt? Ok, du hast es nicht gesagt, aber… Read more »
Sukram71
Gast
Wasserversorgung zu privatisieren, finde ich auch schlecht. Ich nehme an, dass Berlin nach der Wende in halb West-Berlin und ganz Ost-Berlin die Wasserleitungen erneuern musste und weder das Geld dazu hatte, noch die Verwaltung, um das zu stemmen. Und deshalb hat man sich Geld und vor allen Dingen das Know-how von Privaten Firmen besorgt. Und dass die – unter diesen ganz speziellen Umständen – den Gewinn ausnahmsweise garantiert haben wollten, kann ich nachvollziehen. Beim Flughafen BER hat Wowereit dann gesagt, kein privates Konsortium mehr, die sind zu teuer und man wirft uns dann wieder vor, wir würden den Heuschrecken Geld… Read more »
schwitzig
Gast

@Suhlrahm71
Was ist die Ursache für Deinen Drang, Dich – egal zu welchem Thema – zum dümmstmöglichen Vollhonk zu machen?
Willst Du endlich mal von anderen stärker verachtet werden, als Du Dich selbst (zu Recht) verachtest?

Yarsin
Mitglied

Als übergeordnete Organisation gibt es immer noch die WHO mit ihrem Regelwerk. Dort können Staaten, die gegen das Regelwerk verstossen, zur resson gezogen werden.
Doch leider reicht dieses Regelwerk den industriellen Globalplayern nicht.

Sukram71
Gast

@schwitzig

Was ist die Ursache für Deinen Drang, Dich – egal zu welchem Thema – zum dümmstmöglichen Vollhonk zu machen?

Habe ich schon geschrieben.
Lust am Schreiben und Gedankenmachen über aktuelle politische Themen. Hobby. Ablenkung von der Arbeit für Zwischendurch. Hardcore-Übung für meine Diskussionen und meine Schreiben mit mitunter ziemlich renitenten und begriffsstutzige Mietern und Anwälte. Wer in diesem Forum hier besteht, den kann auch der größte Querulant oder Ideologe nicht mehr überraschen. XD

Yarsin
Mitglied

Nur leider holen sich die meisten ihre Infos zur MeinungsBILDung bei der Klatschpresse.
Das wusste vor x-Jahren diese Band schon.

https://m.youtube.com/watch?v=lKXZJ1rl7d4

joe
Mitglied

FAZ, Spiegel, ZEIT u Springer nur zum aufsaugen des Schwitzwassers unter den Fussmatten meines VW Käfers (BJ 63), ansonsten keinerlei Inhalt.

Yarsin
Mitglied

@suknallchergenrahm71
2 Namen 1 Person?!

Ich war selbständig als Metallbauermeister. Bin also was wirtschaftliches Wissen und Denken betrifft qualifiziert.
Warum sattelt ihr den lahmen Gaul der Investoren auf?
Wer, z.B. in Berlin, braucht einen Investor mit garantiertem Gewinn, der ihm das Wasser verteuert, wenn die Komune nur Kostendeckend arbeiten muss?
Welcher Betrieb braucht Investoren mit einer Marge mit mind. 10%?
Warum sollen wir verpflichtet werden alles zu privatisieren, was gewinnbringend ist?

Negativbeispiele gibt es genug, z.B. Strom/Stromnetz, Telefonnetz, Kranken- und Rentenversicherung, Bahn (GB), …..

Der Gedanke, dass sie gekaufte Schreiberlinge sind um gewisse Gedanken zu diskreditieren liegt nahe.

Sukram71
Gast
Wer, z.B. in Berlin, braucht einen Investor mit garantiertem Gewinn, der ihm das Wasser verteuert, wenn die Komune nur Kostendeckend arbeiten muss? Eine Stadt, wie Berlin, die plötzlich durch die Wiedervereinigung, fast ihr gesamtes marodes Wasser-Netz in Ost- und West-Berlin relativ kurzfristig erneuern muss und die dafür kein Geld hat und deren Verwaltung mit so einer Mamut-Aufgabe überfordert ist. In so einem speziellen Fall, kann man sich für eine Zeit lang private Investoren holen, die mit ihrem Geld und ihrem Know-how die Wasserversorgung modernisieren. So ein Unternehmen will dafür natürlich bezahlt werden bzw Gewinn machen. Eine Wasserversorgung arbeitet aber in… Read more »
Yarsin
Mitglied

Ich möchte daran erinnern, dass die Planung und Bauüberwachung in der Regel ein Architektenbüro macht. Für die Ausführung gibt es geeignete Firmen und der Zinssatz ist z.Z. niedrig.
Es gibt also KEINEN Grund für einen Investor.

Sukram71
Gast

Ich sage nur Flughafen Berlin… 😉

Und natürlich kann man das auch anders organisieren, als wie es in Berlin gemacht wurde, mit der zeitweisen Teilprivatisierung der Wasserversorgung.
Aber Kosten entstehen immer, es ist die Frage, ob die über den Wsserpreis umgelegt werden oder aus Steuermitteln finanziert werden.

Und ein privater Investor, der Interesse an Gewinn hat, gibt sich dann oft auch mehr Mühe. Was man on der öffentlichen Verwaltung teils unter „arbeiten“ versteht, das läuft bei mir hier unter Urlaub!

Yarsin
Mitglied

Ja, ausnahmen gibt es immer. Berlin ist aber nicht der 1. Flughafen der in D gebaut wurde, oder?
In den meisten Fällen läuft es aber anders.
Ich persönlich gebe den „Gewinn“ lieber einer ausführenden Firma wie einem Investor. Denn die ausführende Firma zahlt Steuern, beschäftigt Arbeiter und kurbelt die Wirtschaft an.

Die Kosten sind höher, da der Investor auch nichts anderes macht wie Firmen für die Arbeiten zu beauftragen, nur dass der noch zusätzlich seinen Rahm abschöpft. Das ist das selbe Prinzip wie Leiharbeitsfirmen nur indirekt Proportional dazu.

Mehr dazu bei Frontal 21.

Sukram71
Gast

Normalerweise beauftragt man für einen Flughafen ein privates Konsortium, dass einer Stadt den Flughafen schlüsselfertig dort hin stellt. Das war Berlin aber zu teuer. XD

Dass auch Privatunternehmen Mist bauen, sieht man an dem Bau in Hamburg. Aber da war es auch die Entscheidung der Stadt, einen Architekten-Entwurf zu wählen, bei dem sich die unterschiedlichen Firmen streiten, ob die Decke tragfähig ist. Wenn die eines Tages einstürzt, gehen die Verantwortlichen bei den Firmen ins Gefängnis und die Verantwortlichen von der Stadt waschen sich die Hände in Unschuld.

Yarsin
Mitglied

Genau, jetzt schnackelt’s, so ging es die ganze Zeit. Wo ist da der private Investor?
Nirgends.
Warum ist das so?
Weil der nicht gebraucht wird.

Anton Chigurh
Mitglied

Was man on der öffentlichen Verwaltung teils unter „arbeiten“ versteht, das läuft bei mir hier unter Urlaub!

ach ja…?
Dass du den ganzen Tag hier im Blog unsinnigen Abfall verbreitest, nennst du dann „Arbeit“? Selten so gelacht…

Sukram71
Gast

Ich mache Überstunden 🙂

Mordred
Gast
Eine Stadt, wie Berlin, die plötzlich durch die Wiedervereinigung, fast ihr gesamtes marodes Wasser-Netz in Ost- und West-Berlin relativ kurzfristig erneuern muss und die dafür kein Geld hat und deren Verwaltung mit so einer Mamut-Aufgabe überfordert ist. In so einem speziellen Fall, kann man sich für eine Zeit lang private Investoren holen, die mit ihrem Geld und ihrem Know-how die Wasserversorgung modernisieren. man denkt wirklich immer, du liest hier oder auf den nds erst seit gestern oder hast die neoliberale gehirnwäsche erfolgreich abgeschlossen. meinst du, dass eine kommune für sowas kein geld hat bzw. nur von privaten investoren bekommen kann… Read more »
Sukram71
Gast

Ich habe doch geschrieben, dass man das auch anders hätte machen können. Vermutlich hielt man es aber für sinnvoll mit einem privaten Investor Geld und vor allen Dingen Know-how, Sachverstand und wirtschaftliches Handeln in die Verwaltung zu holen.

Es geht da nicht ums Geld, sondern darum, dass fähige und leistungsbereite Leute oft in der freien Wirtschaft arbeiten und weniger oft in einer Stadtverwaltung und im öffentlichen Dienst. Schon alleine deshalb, weil man dort oft nicht nach Leistung bezahlt wird und quasi unkündbar ist. ^^

Yarsin
Mitglied

@su71
wie ich weiter oben schon schrieb werden know-how und Sachverstand eingekauft (und bezahlt). Zur Erinnerung noch einmal:
Ich möchte daran erinnern, dass die Planung und Bauüberwachung in der Regel ein Architektenbüro macht. Für die Ausführung gibt es geeignete Firmen und der Zinssatz ist z.Z. niedrig.
Es gibt also KEINEN Grund für einen Investor.

Die „Beamten“ sind oft an den direkten Arbeiten NICHT beteiligt sondern übernehmen Verwaltungsaufgaben.

Sukram71
Gast
Man braucht aber trotzdem einen Generalunternehmer, der die Fäden in der Hand hält und alles organisiert. Bei solchen Großprojekten ist das in der Regel ein großer privater Baukonzern oder ein Zusammenschluss von diesen (Konsortium). Die nehmen natürlich extra Geld dafür. Dafür machen das dann Leute, die Erfahrung damit haben und bei Erfolg mit Gold überschüttet werden. In Berlin war der Stadt das offenbar zu teuer und – soweit ich das mitbekommen habe – hat die Stadt das zusammen mit dem Land Brandenburg deshalb selber übernommen. Also deren Verwaltung. Was dabei herauskommt ist bekannt. Nach zumindest meinen Erfahrungen mit Behörden, Stadtverwaltungen,… Read more »
Sukram71
Gast

Dank der Ausschreibungen haben vor Baubeginn alle Beteiligten ein Interesse daran die Kosten eines Großprojektes klein zu schreiben. Die Unternehmen, weil sie die Ausschreibung gewinnen wollen, die Politik, weil die das Projekt politisch durchsetzen wollen.

Und nach Baubeginn, wenn alles beschlossen ist, ist es der Politik egal, ob alles teurer wird, solange keine Wahlen vor der Tür stehen, und die Unternehmen haben ein Interesse daran, durch unerwartete Schwierigkeiten beim Bau die Kosten in die Höhe zu treiben. 😀

Ischi
Gast

Was soll denn jetzt Thema sein ?

Die Städte, Kommunen und Bundesländer die angeblich wie Berlin, Brandenburg und Bonn das Ausschreibungsverfahren umgangen haben sollen, oder die Probleme vor und nach dem Zuschlag in Ausschreibungsverfahren an sich ?

Um irgendwelchen Dummschwätzern die Zeit totzuschlagen, fehlt mir die Lust.

Vielleicht lässt sich das Thema doch noch einschränken !?

Mordred
Gast
Vermutlich hielt man es aber für sinnvoll mit einem privaten Investor Geld und vor allen Dingen Know-how, Sachverstand und wirtschaftliches Handeln in die Verwaltung zu holen. Es geht da nicht ums Geld, sondern darum, dass fähige und leistungsbereite Leute oft in der freien Wirtschaft arbeiten und weniger oft in einer Stadtverwaltung und im öffentlichen Dienst. Schon alleine deshalb, weil man dort oft nicht nach Leistung bezahlt wird und quasi unkündbar ist. ^^ deswegen gibt es besagte ausschreibungen. und du bist da auf nem falschen dampfer. die wasserversorgung ist kein neues projekt, sondern es geht primär um instandhaltung des bestehenden. und… Read more »
Sukram71
Gast

Merkwürdigerweise gibt es regelmäßig dort die größten Kosten Explosionen, wo strenge Ausschreibung vorgeschrieben sind und man den billigsten Anbieter nehmen muss. 😉

Wo man Ausschreibungen macht und darf dann trotzdem nehmen, wen man aus Erfahrung am Besten findet, (zB in der WEG-Verwaltung) da läuft es in der Regel deutlich besser.

Wo ich arbeite, hat noch die Vorverwaltung ein Ausschreibung für die Gartenpflege gemacht. Der Billigste hat den Zuschlag erhalten. Leider haben sich die Kosten verdoppelt, weil man in die Verträge nicht geschrieben hat, wie oft bestimmte Arbeiten gemacht werden sollen. XD

Yarsin
Mitglied

Yo,yo gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Aber das System Funktioniert, jede Komune hat Wasser und Abwasser, Strassen und Kanalarbeiten zu vergeben, baut Schulen und Verwaltungsgebäude, kauft Verbrauchsgüter, Verwaltungsprogramme, usw. Das läuft in der Regel gut. und wenn ich bestimmte Anbieter haben will kann ich immer noch eine „beschränkte Ausschreibung“ machen.
Ich weiss nicht, woher deine allgemeine Abneigung herkommt.

Knallchargen
Gast
Also wer nicht liest was andere schreiben und nur seine Mutmaßungen rausplappert, nun ja, ich schrieb eigentlich gerade das ich keine privatisierungen für kritische Infrastruktur möchte. Aber das spielt keine Rolle bei euch Pappenheimern. Ja schrecklich mit dem Telefonnetz. Stromkosten sind deshalb so hoch weil sie staatlich verteuert sind. Rentenversicherungen und Krankenversicherung ist ein Punkt, der definitiv gesetzlich billiger zu haben ist – da holt sich die privatwirtschaft ihre Kohle und Margen halt über ein zusätzliches Schmarotzersystem zum Schaden der gesetzlichen. Bahn wird immer schlecht sein und bleiben. Es ist in Deutschland ein unmögliches Unterfangen meiner Auffassung nach das Prinzip… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied
Und deine Verschwörungstheorie ist dermaßen lächerlich. Gekaufte Schreiber. Der Spiegelfechter hat nicht mal ansatzweise eine Reichweite und EInfluss, das sich jemand diese Mühe machen würde. Und ich bin hier weil ich ganz gerne die Artikel lese, vom Berger. Manchmal, ganz selten :p, sind sogar die Sachen vom Wellbrock gut. Und gelegentlich als Enfant Terrible hier meine Meinung posten, als Schreckgespenst und Vogelscheuche der Boardmeute, die keinen Widerspruch dulden können und wollen zu ihren meist auf dem Niveau des typischen AFD-Klientel-Horizont liegender geistiger Reichweite. Etwas mehr Reflektionsvermögen tut euch gut und da helf ich euch doch gelegentlich aus, das mal zu… Read more »
Knallchargen
Gast

Ich benehmen mich. Ich beschimpfe niemanden. Meine Beiträge sind in anständigem Deutsch verfasst – Sehr zum leidwesen einiger Mitschreiber nicht immer im pauschalen Tenor der Boardmeinung abgefasst.

Im Gegensatz dazu haben wir vom Anton schon mehrere Hasspostings gehabt.

Wer sich hier wie ein armes Würstchen darstellt, das kann die Faktenlage klären.

Ist ja auch nicht weltbewegend wenn wir uns nicht einig werden oder ein paar Differenzen bleiben werden.

Es ist ein Blogkommentarbereich. Weltbewegend ist das nicht, aber jeder wird seine Motive haben hier zu sein und die meisten tun das weil sie die Blogbeiträge mögen.

Bis demnächst

Yarsin
Mitglied

@suppenkasper71

Es ging ursprünglich um Investoren!!!!! Die braucht es bei KEINEM Projekt.

Ein Generalunternehmer oder eine ARGE ist kein Investor und klar werden die für ihre erbrachte Leistung bezahlt.
Du hast keine Ahnung von Ausschreibungen und Auftragsvergabe, sondern nur Vorurteile. Um diese Unkenntnis zu kaschieren springst du von einem zum nächsten Thema und bringst NUR „unsachliche Argumente“.

Sukram71
Gast

Hmm. Wir sind über die Wasserversorgung in Berlin darauf gekommen und ich vermute, dass der dortige Investor nicht nur Geld gegeben hat, sondern auch Know-how oder dass Berlin anders nicht an Geld gekommen wäre. Aber ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren. Und ihr habt natürlich keine Vorurteile. 🙂

Es gibt schlimmeres. Andere Städte haben ihr Kanalnetz verkauft und müssen das jetzt sehr teuer von den Investoren zurück pachten. Oder so.

GrooveX
Mitglied

genau! und darum brauchen wir wenigstens etwas investörchenschutz, ist doch klar, weil, die nehmen doch von den älteren das geld und so.

Yarsin
Mitglied

@suppenkaspar71

– belege erst mal deine Vermutungen, bzw. infomiere dich darüber was in B passiert ist.

– dir gegenüber habe ich keine Vorurteile, du hast dir meine Meinung hart erarbeitet.

– genau um das „oder so“ geht es. Ist echt scheisse, wenn du dann in so einer Komune lebst und von den Investoren abgezockt wirst.

Sukram71
Gast

Damit verglichen, war der Fall in Berlin aber noch harmlos.

Natürlich kann man kritisieren, dass man einen privaten Investor zeitweise in eine Wasserversorgung holt, wie in Berlin. Aber wenn man das macht, dann ist es doch völlig logisch und nachvollziehbar, dass man dem Investor einen Gewinn garantieren muss. Gerade weil ein Wasserwerk normalerweise nur kostendeckend ohne Gewinn arbeitet. 😉

Das hat aber nur am Rande mit dem Investorenschutz von CETA und Co zu tun. Ich habe jetzt keine Zeit mehr. Bye

Simplicissimus
Gast

Leute, Leute.
Versucht ihr tatsächlich immer noch, den Schleimpilz zu „bekehren“?

Nö-du -Wäännaaa -du sollst doch nich so tun…

;-))

GrooveX
Mitglied

zu den guten, über die man immer mal wieder auch reden muss: der präsident der familienunternehmer hat gerade in der tagesschau gebarmt und mit dem verkauf der großen traditionellen familienunternehmen an private equity oder china gedroht. also nicht so richtig gedroht, nur davor gewarnt. das finde ich toll. damals, als die ganze textil- und danach die elektronikindustrie nach japan und danach taiwan und korea verkauft wurde, die namen kennt ja jeder, diese made in germany-mischpoke, da wurden wir nicht von verantwortungsbewussten familienunternehmerpräsidenten gewarnt.

danke dafür

Ischi
Gast

Zwischen CETA und TTIP wurde TISA vergessen.

Ein weiterer Deregulierunsangriff ist in Arbeit.

http://www.taz.de/Verhandlungen-zum-Tisa-Vertrag/!5345848/

Ischi
Gast

OT

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