Jedem Ende wohnt ein Anfang inne – der Brexit als (vielleicht letzte) Chance für Europa

Die Briten haben sich – entgegen der meisten Prognosen – tatsächlich gegen einen Verbleib in der Europäischen Union entschieden. Der Katzenjammer der etablierten Politik wird gigantisch sein und uns noch Wochen lang begleiten. Doch die Sonntagsreden vom gemeinsamen Europa, das aus den Trümmern von Faschismus und Krieg entstanden ist, sind hohl. Gemeinsam sind im modernen Europa nur die Märkte. Will die EU wieder eine vereinende Kraft werden, die seinen Menschen Frieden, Wohlstand und Solidarität garantiert, muss sie sich neu erfinden und auf den Trümmern des Neoliberalismus ein neues Europa errichten. Dazu bietet der Brexit eine gute Chance … vielleicht die letzte, wollen wir nicht im Sommer 1914 oder 1939 wieder aufwachen.

Es gibt kritische Geister, die sich ernsthaft und reinen Herzens über das Abstimmungsergebnis in Großbritannien freuen. „Die Briten zeigen der neoliberalen EU die rote Karte“, so liest man in den sozialen Netzwerken. Ach, wenn es doch nur so wäre. Wortführer des Brexit waren und sind ja eben keine progressiven Kräfte, sondern der rechte Flügel der konservativen Tories und die reaktionäre UKIP. Der Brexit ist kein „anti-neoliberales“ Projekt, sondern ganz im Gegenteil ein Projekt derer, denen Brüssel zu „sozialistisch“ ist und die nicht nur die „EU-Bürokraten“, sondern generell die Politik entmachten wollen. Willkommen im neoliberalen „Wonderland UK“!

Aber wie soll man als progressiver Europäer heute noch irgendwen von Europa begeistern? Versuchen Sie doch mal, einem überzeugten Europa-Skeptiker zu erklären, was so toll an einem vereinten Europa ist und warum dies ein starkes Argument für die EU sein soll. Die EU garantiert den Frieden im gemeinsamen Europa? Das sehen Kroaten, Serben, Bosnier, Kosovaren, Albaner, Ukrainer und Russen sicherlich anders. Die EU steht für eine Solidarität unter den europäischen Völkern? Fragen Sie mal die Griechen, ob sie diesen Satz so unterschreiben würden. Die EU sichert gemeinsamen Wohlstand? In Zeiten, in denen die Einkommens- und Vermögensschere sich in allen EU-Staaten teils massiv öffnen, ist auch dieser Satz kaum mehr als eine bedeutungslose Hülse. Europa hat sämtliche Versprechen, dass es gegeben hat, nicht eingehalten. Es ist daher oberflächlich betrachtet nicht einmal besonders überraschend, dass die Briten Europa lieber „farewell“ sagen. Hat Europa versagt? Nein, so einfach ist das nicht.

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294 Kommentare auf "Jedem Ende wohnt ein Anfang inne – der Brexit als (vielleicht letzte) Chance für Europa"

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bombjack
Gast
Man liest viel vom gemeinschaftlichen europäischen Haus: Wenn es das gäbe, stünde der Stalker und Schnüffler GCHQ längst mit seinen Erziehungsberechtigten vor einem Gericht. Wenn Politiker, die so etwas parteiübergreifend tun, fördern, finanzieren und abnicken, durch den freien Willen des eigenen Volkes vor die Tür gesetzt werden, und nicht mehr Teil der EU sind, ist das aus Sicht des Datenschutzes zuerst einmal der Ausschluss eines inneren Feindes, der kaltschnäuzig Eigeninteressen über die gemeinsamen Grundwerte stellt. Und es ist ein schwerer Schlag für die kontinentalen Überwachungs- und Kontrollbefürworter, die mit den Briten einen wichtigen Verbündeten beim Abbau von Grundrechten haben. http://blogs.faz.net/deus/2016/06/23/gchq-der-ueberwachungs-brexit-ist-laengst-da-3483/… Read more »
Rainer N.
Gast

Och, ich bin kein Europäer, ich sehe mich als Mensch … sozusagen als Terraner …

wir haben eben nur einen Planeten – auch Terra genannt … und so lange nicht alle Menschen … nach dem Motto der französischen Revolution … Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit … leben, sondern „Gruppen“ gegen „Gruppen“ ausgespielt werden … Europäer ist auch nur eine „Gruppe“ … nein, ich sehe mich nicht als Europäer an, obwohl im Gebiet Europa geboren … bin laut Geburt und Pass Deutscher … aber an erster Stelle steht das MENSCH sein.

wschira
Mitglied

Wohl zu viel Perry Rhodan gelesen? 🙂

Rainer N.
Gast

Nein, viel mehr von – E. C. Tubb – Earl Dumarest – auf der Suche nach der Erde … wo er auch den Namen TERRA erfahren hatte …

Aber es gab durchaus mal eine Zeit … so die Nr. 200 – 400 aber den 1000 er Roman, ja denn kenne ich durchaus auch … aber ich lese SF eher Asimov, Dick, Heinlein …

wschira
Mitglied

Heinlein? Bääh!:-)

Rainer N.
Gast

Aufwachen? Dann wohl eher am 6.8. oder 9.8.1945

Denn gerade Protestwähler schlafen tief und fest, wenn sie ihr Kreuz machen.

Ich bin wach und wer Vernunft besitzt wird auch wach sein … nichts mit irgendwann aufwachen. Nur die „Schläfer“ … eher an den von mir genannten Tagen …

schwitzig
Gast
@Jens Berger Respekt! Genau so funktioniert guter Journalismus. Keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern Darlegung von Fakten mit schlußfolgernder Meinung. Und ja, ich wünsche mir auch, dass diese „EU“ diesen Warnschuß so versteht, dass sie ihn als Anlass nimmt, sich in Europa zu verwandeln. Ich glaube es nicht, aber Hoffnung kann trotzdem mal erfüllt werden :-). Die logische Alternative, die Du aufgezeigt hast, dürfte mindestens genauso fürchterlich sein, wie die „EU“ wie sie jetzt ist und wohin sie sich entwickeln wird. Das Problem ist Bildung und Indoktrination: Das überall auf der Welt katastrophal gescheiterte neoliberale Experiment hat erfolgreich für Indoktrination und Totalverblödung im… Read more »
jowi
Mitglied
Mich anschließ, ein sehr guter Kommentar zum Brexit von JB! Leider lehrt die Erfahrung, wie zuletzt bei der Kür der Kandidaten für das Präsidenten-Amt in den USA, dass man auf das Beste zwar hoffen kann, aber stets mit dem Schlimmsten rechnen sollte. JB hat ein solches düsteres Zukunftsszenario skizziert und es sollte jeden aufgeklärten Menschen erschaudern lassen. Was tun? Angsstarre hilft nicht weiter. Bildung ist wichtig, allgemein ist es bedeutsam, den Informationskrieg nicht zu verlieren, auch wenn die neoliberale Seite über fast unerschöpfliche Finanzressourcen verfügt und hervorragend vernetzt ist. Artikel wie dieser hier sind ein kleiner aber nicht unbedeutender Beitrag… Read more »
smukster
Gast

@Jens:
Es ist nur zu hoffen, dass EUropa jetzt aufwacht bevor es zu spät ist. Der europäische Integrationsprozess war ein Erfolgsmodell und kann es wieder werden, während politischer Nationalismus in einer globalisierten Ökonomie niemals progressiv sein kann und letztlich in Krieg mündet.

Das wird aber nur funktionieren, wenn die Linke bereit ist, mit reformfähigen bürgerlichen Kräften zumindest indirekt zusammenzuarbeiten. Bei aller Kritik an der SPD: Ohne sie geht es nicht, und der Fehler der frühen 30er darf sich nicht wiederholen.

Heldentasse
Mitglied

@Spiegelfechter

Erste kurze Frage, hattest Du evtl. im Vorfeld zwei Artikel (No/Yes) geschrieben, wo jetzt der eine zutreffende veröffentlicht wurde? 😉

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse

hattest Du evtl. im Vorfeld zwei Artikel (No/Yes) geschrieben,

Habe ich auch gedacht – es ging so schnell :-).

Tom Wellbrock
Webmaster

hattest Du evtl. im Vorfeld zwei Artikel (No/Yes) geschrieben,

Den anderen hab vorsorglich ich geschrieben.
Der ist aber jetzt im Rundordner 😉

The Joker
Mitglied

Wie die legendäre Dankesrede des Frankfurter OB anno 1949 für die Ehre, Bundeshauptstadt zu sein… 😉

Sukram71
Gast

Oder die vorbereitete Rede, wenn die Apollo 11 Besatzung mit Neil Armstrong nicht vom Mond zurück gekommen wäre. 🙂

wschira
Mitglied

Wird von der Rücktrittsrede des englischen Trainers nach dem Aus auch gemunkelt.

Jacques Roux
Gast

Wortführer des Brexit waren und sind ja eben keine progressiven Kräfte, sondern der rechte Flügel der konservativen Tories und die reaktionäre UKIP. Der Brexit ist kein „anti-neoliberales“ Projekt, sondern ganz im Gegenteil ein Projekt derer, denen Brüssel zu „sozialistisch“ ist und die nicht nur die „EU-Bürokraten“, sondern generell die Politik entmachten wollen. Willkommen im neoliberalen „Wonderland UK“!

Tja, manchmal ist das eben so. Man munkelt ja auch, dass viele Rechtspopulisten z. B. gegen die NATO sind, ein Grund für Linke, sich zum zum NATO Claqueur zu entwickeln?

seyinphyin
Gast
Rechtspopulisten sind nur gegen die NATO, weil sie selbst an der Spitze sein wollen und nicht die USA, keinesfalls aus pazifistischen Gründen. Man muss immer alles ansehen. Rechte können durchaus für Einwanderung sein, weil sie halt Sklaven wollen oder dagegen, weil sie keine Ausländer wollen. Linke können durchaus für Einwanderung sein, weil sie zum einen eben keine Unterschiede machen und genau deswegen eben auch Benachteiligten helfen wollen, können aber auch dagegen sein, wenn es eben typisch rechte Einwanderung ist, als brain drain, Sklaverei und unter Beibehaltung der Vernichtung der Länder aus denen diese Leute fliehen. Verkürtzt man das auf „für“… Read more »
R_Winter
Mitglied
Der Artikel ist gut und wird doch der Stoff für intensive Diskussionen werden, wie wir sie wahrscheinlich bisher nicht kannten. Danke. Der Brexit ist kein „anti-neoliberales“ Projekt, sondern ganz im Gegenteil ein Projekt derer, denen Brüssel zu „sozialistisch“ ist und die nicht nur die „EU-Bürokraten“, sondern generell die Politik entmachten wollen. Willkommen im neoliberalen „Wonderland UK“! Nehmen wir einmal als Beispiel Deutschland (und in anderen EU-Ländern sieht es noch schlechter aus): 30 Mill. Rentner (nicht Pensionäre), Arbeitssuchende, gering Verdiener sind seit über 15 beschissen wurden (ein anderes Wort fällt mir nicht ein), Ökonomen, die keine Lobbyisten der Superreichen sind, bezeichnen… Read more »
seyinphyin
Gast

Ein Wunder nicht, halt die typische Blö…indheit der Schafe, die dann einem neuen Kläffen hinterherlaufen.

Wenn mich da jemand erschießen lassen will und dann kommt ein andere daher und schreit, dass ist falsch – weil man mich besser erhängen sollte, dann sind beide nicht gut für mich und es wäre ziemlich dumm einen von beiden zu folgen. Aber genau das tun die Leute.

Die AfD bietet ja keine Verbesserung. Die will nur Kugeln sparen, der ist das erschießen noch zu teuer, zu wenig aufregend und zu schnell.

Heldentasse
Mitglied
Denn die einzige Alternative ist keine und würde Europa in ein neues dunkles Zeitalter stürzen. Gibt es eigentlich für diese Aussage, zu der ich auch tendiere, belastbare Indizien? Oder besser noch weiß einE KundigeR aus der Historie zu berichten, wo nach Auflösung eines Staatenbundes ein dunkles Zeitalter anbrach? Darum könnte es immerhin auch sein, dass diese Meinung (es würde sich alles in Dunkelheit hüllen) auch nur auch wieder dieser elendigen neoliberalen Propaganda entspringt, die die EU BürgerInnen seit Jahren so versucht zu manipulieren, dass sie glauben ohne EU ginge die Welt unter?! Im übrigen freue ich mich als gemeiner Mensch,… Read more »
Dr. Deltsam
Gast

Im übrigen freue ich mich als gemeiner Mensch, dass es nun im morschen neoliberalen Gebälk mal so richtig knacken wird, z.B. ist der DAX gerade mal um 1000 Punkte eingebrochen, vielleicht springen sie ja mal wirklich wie damals von den Dächern?

Bis jetzt handelt es sich lediglich um die Korrektur der nicht gewonnen Wetten auf den Verbleib der Briten der letzten Tage.

Selbst ein richtiger Zusammenbruch der Börsen wäre nicht zwangsläufig ein Schlag gegen den Neoliberalismus. Seit dem letzten Crash sind die Vermögen der Eliten längst wieder über dem Vorcrash Niveau und der Abstand zu den anderen Bevölkerungsgruppen hat sich ebenfalls erhöht.

GrooveX
Mitglied

Doch die erste Panik verfliegt schnell. Stockpicker greifen zu.

du hast es andernorts ja schon geschrieben. nur da, wo es verluste gibt, gibt es gewinne.

also nichts wie gewettet!

Heldentasse
Mitglied

Ich dachte immer Stockpiker wären gemeine Singvögel, aber da sie greifen können sind sie vermutlich Abgreifvögel.

Beste Grüße

Dennis82
Mitglied
Danke für den Einwand… da beten auch viele Linke oder aus der goldenen Mitte 1:1 eins der vielen neoliberalen Weltuntergangsszenarien runter. Ohne sich mal zu fragen, wem das eigentlich nützt…? Schon die Prämisse ist dabei ja realistisch betrachtet schon völlig absurd; die EU ist und war nie etwas anderes als ein brutales Instrument zur Durchsetzung des totalen Marktes – und zur Konzentration des Reichtums einiger Weniger. „TTIP auf Europäisch“… „Frieden, Gleichheit und Freiheit“ sind nix anderes als eine hübsche Fassade, hinter der sich der hässliche Betonbunker des Neoliberalismus versteckt… Aber da greifen halt die simplen Mechanismen, mit denen man die… Read more »
Jacques Roux
Gast

die EU ist und war nie etwas anderes als ein brutales Instrument zur Durchsetzung des totalen Marktes

Richtig, „Krieg den Hütten, Friede den Palästen“ ist das inoffizielle Motto der E(liten)U(nion)

rainer
Gast

.“noch genügend rechtschaffene Politiker,“…………einmal laut gelacht….wo sollen die denn sein?…..

Heldentasse
Mitglied

Das war bestimmt ein Schreibfehler, es sollte bestimmt „rechts schaffende Politiker“ heissen!?

Beste Grüße

kayauser
Gast

Warum erklären die Euroskeptiker, was an nationalem Klein-Klein besser wäre? Ach ich vergass… die müssen ja nix erklären

Heldentasse
Mitglied

„Euroskeptiker“ oft ungleich „EU-Skeptiker“ und ungleich „Europa-Skeptiker“.

Dabei denke ich, dass die wirklichen „Europa-Skeptiker“ zum Glück eine Minderheit darstellen.

Beste Grüße

Christoph Jehle
Gast

Europa ist ein peripherer Teil Eurasiens und keinesfalls der Nabel der Welt. Wenn sich jetzt die Peripherie der Peripherie vom Rande lösen will, sollte man berücksichtigen, dass der Kanal für die Insulaner schon immer eine größeres Hindernis war als der Atlantik.

GrooveX
Mitglied

peripherie ist irrelevant. der nabel ist hier! das reich der mitte ist ja auch nur dort an der anderen peripherie mitte. und bis die engländer mal über den atlantik kamen, waren die spanier schon lange da. europa ist eine historische konstellation – und eine ideologische. geografisch ist sie nicht wirklich klar definiert. oder wie und wo (und warum das) verläuft seine (süd-)ostgrenze?

ich finde, darüber sollte man sich immer im klaren sein. das verhindert rassistische exkursionen.

Dennis82
Mitglied
Was ist denn eigentlich an zentralistischem „internationalem Groß-Groß“ denn wirklich besser…!? Ach, ich vergaß; die EU-Fans müssen ja nix erklären… die glauben den Schwachsinn, die EU würde uns Frieden und Wohlstand bescheren… Spätestens seit Vertrag von Lissabon oder ESM / EFSF sollte ja beim letzten Idioten der Groschen gefallen sein, dass man diese „internationale“ EU dazu nutzt, nationale (ui, welch pöhses Wort…) Gesetze, Parlamente als auch Verfassungen zu schleifen / auszuschalten… „Demokratie“ (also so rein theoretisch…) funktioniert in meinen Augen eigentlich auch eher nur in kleineren Kreisen; je größer die Masse, desto mehr wird dann vereinfachend über einen Kamm geschoren.… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

@ Dennis

bravo für den Einwand !
„Aber wenn Du in der globalisierten Welt bestehen willst…“
(Satire aus)

Kayauser
Gast

@Dennis82
Was an groß prinzipiell besser ist als an klein ist leicht erklärt:
Der Große macht Regeln, der Kleine befolgt sie.
So einfach ist das erklärt.
Dass der Große sich an seine eigenen Regeln zu halten hat, stimmt allerdings auch!

Dennis82
Mitglied
Der Witz an der EU ist ja: der wirklich „Große“ (= Mächtige) schreibt sich die Regeln aber grade im Rahmen dieser Institution so, dass er davon grade nicht betroffen ist. Er ist also nicht einmal gezwungen, Regeln wirklich zu brechen… Du verlässt damit auch den „nationalen“ Kontext! „Groß-Groß“ bezieht sich doch auf möglichst „internationale“ Regelungen – für möglichst Alle – anstatt „kleinerer“, nationaler Regelungen. Immer weniger („demokratisch“) „Legitmierte“ entscheiden (in der Ferne…) also über die Gesetze, nach denen sich immer mehr Menschen (aus den unterschiedlichsten Regionen Europas) zu richten haben. Sehr „demokratisch“… „Klein-Klein“ wird doch deshalb kritisiert, weil es angeblich… Read more »
salvo
Gast
btw … das beste, was ich bislang dazu gelesen habe, von Owen Jones, einer der wenigen, den es im guardian zu lesen lohnt „Britain is an intensely divided nation. Many of the communities that voted most decisively for leave were the same communities that have suffered the greatest battering under successive governments. The government’s Project Fear relied on threats of economic turmoil. But these are communities that have been defined by economic turmoil and insecurity for a generation. Threats that you will lose everything mean little if you already feel you have little to lose. These threats may well have… Read more »
Anindobaj
Gast

Above all else, it was about immigration

Ohne die idiotische Politik einer Merkel wäre das knappe Ergebnis wohl anders ausgefallen und mich wundert nur, wie die Frau noch Reden als Bundeskanzlerin halten darf, obwohl sie fast alleine für den Brexit verantwortlich ist und endlich zurücktreten muss.

Auch ich kriege Angst, wenn ich lesen muss, dass die EU-Kommission und Merkel an vorderster Front eine Visafreiheit für Türkei, Ukraine, Georgien und Kosovo möglichst gleichzeitig, möglichst jetzt einfordert. Hat uns die Visafreiheit mit Rumänien und Bulgarien nicht schon genug Ärger gebracht und was waren die Vorteile?

Mordred
Gast

Hat uns die Visafreiheit mit Rumänien und Bulgarien nicht schon genug Ärger gebracht

nein

Anindobaj
Gast

Also mir sind zwei Fahrräder trotz bester Schlösser in kurzer Zeit gestohlen worden, während viele aus dem Kulturkreis augenscheinlich gegenwärtig waren. Vorher hatte ich ein ähnlich gutes Rad über mehrere Jahre dort stehen. Heute weiß ich, die schicken ihr Diebesgut einfach per Post.

Mordred
Gast

lol? geile einzelfallverdächtigung um die visafreiheit bzgl. ganzer länder wieder einzustampfen? na da musste aber schon mehr aufbieten.
im übrigens sind mir und zahlreichen kumpels von 1995 bis heute schon zig mal fahrräder gestohlen worden. anner uni, aussem keller, außer garage usw usf.
professionellen fahraddiebstahl gibbet schon seit jahrzehnten.

ich habe übrigens nen rumänische auto. läuft einwandfrei und war spottbillig.

Bruder Johannes
Gast

…wie die Frau noch Reden als Bundeskanzlerin halten darf, obwohl sie fast alleine für den Brexit verantwortlich ist und endlich zurücktreten muss.

Ich dachte schon, das käme nicht mehr. Na, endlich haben wir’s wieder: die Briten bauen Mist und die Deutschen sind schuldig. A never ending story. Ich bin mal gespannt, wann die Briten endlich mal den Preis bezahlen müssen für den Schaden, den sie in den letzten 500 Jahren weltweit angerichtet haben. Aber der Tag wird kommen.

Mordred
Gast

da steht nicht „die deutschen“, sondern die bundeskanzlerin.

wschira
Mitglied

Die Sache mit der deutschen Alleinschuld ist eine fixe Idee dieses komischen Bruders. Hat er mindestens vier mal in Einzeilern in diesem thread benutzt.

seyinphyin
Gast
Och, man kann immer noch mehr verlieren. Aber natürlich steckt das (mindestens mit) dahinter. Dagegen hilft der EU Austritt nur nichts. Wenn den Leuten der Fokus auf den wirklichen Gegner fehlt, dann landen sie ganz fix im nächsten Gatter und verlieren noch mehr. Was auf jeden Fall recht übel sein kann ist tatsächlich die Spaltung des Landes und die Seite, der jetzt von der anderen aufgezwungen wird, die EU zu verlassen, reagieren wird, denn sie kann ja an allem was folgt nun eben den Brexit Leuten die Schuld geben bzw die Leute, die jetzt nach Cameron folgen werden wohl genau… Read more »
Sikke Loling
Gast

Wenn Europa jetzt zum klein klein tendiert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch in den deutschen Bundesländern die Idee aufkommt, den Bund aufzulösen.

The Joker
Mitglied
Heldentasse
Mitglied

Am besten lösen wir alle Nationalstaaten auf, samt der neoliberalen Strukturen die nur Staaten ermöglichen, und hätten insgesamt ein Gebilde welches in Summe vermutlich nicht so vollkommen destruktiv wäre wie der IST- Zustand. Z.B. große Kriege wären dann gar finanzierbar.

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied

große kriege werden von leuten angezettelt. das wusste schon der olle alex.

Heldentasse
Mitglied

Ja! Aber es ist ein kleiner aber feiner Unterschied welche Ressourcen diesen „Leuten“ zur Verfügung stehen für solches Unbill. Und ohne Staaten, z.B. zum ausheben von Soldaten, könnten diese sich gerne gegenseitig mit „Messer und Gabel“ vom Leben zum Tode befördern, die Welt wäre danach bestimmt um einiges besser.

Beste Grüße

GrooveX
Mitglied

so wie der islamische staat vielleicht?

seyinphyin
Gast
Neoliberalismus braucht keine Staaten. Wenn man Staaten auflöst, werden die Großkonzerne sich ihre eigenen bilden. Ohne Recht und Gesetz usw, bauen die sich dann endgültig Privatarmeen auf um auch dieses letzte bisschen zu kontrollieren. Aus der derzeitigen Situation rutscht man mit sicherheit nicht in einen kommunistisch denkende Gesellschaft, sondern schlichtweg in blanke und völlig ungezügelte Oligarchie, wo dann auch noch das letzte bisschen fehlt. Und die werden nicht unbedingt Kriege führen. Die lassen einfach nu die braven Sklaven rein und die bösen Sklaven bleiben eben draußen und können sehen, wie sie dazwischen zurecht kommen… So bescheuert die meisten Dystopien sind,… Read more »
Heldentasse
Mitglied
Neoliberalismus braucht keine Staaten. Heftiger Einspruch, der Neoliberalismus basiert auf dem Kapitalismus und der ist ohne Staat nicht denkbar! Der Staat ist im Kapitalismus allgegenwärtig, weil es ohne seine permanente Intervention gar keinen funktionierenden Kapitalismus geben würde. Dieser Zusammenhang ist so offensichtlich, dass sich die Frage stellt, warum Marktliberale dies hartnäckig ignorieren. Eine Antwort dürfte sein: Es ist keine angenehme Vorstellung, zum Staat verdammt zu sein. Es ist anstrengend, dass man sich ständig mit Millionen von Mitbürgern arrangieren muss und es keine ökonomische Insel gibt, auf die man flüchten kann. Die Idee des Marktes hingegen ist unendlich tröstlich: Dort zählt… Read more »
Am_Rande
Gast
@ Heldentasse Der Neoliberalismus hat ja auch nie bestritten, dass er den starken Staat will: “Der Liberalismus begriff nicht, daß es notwendig war, außerhalb des Marktes nach Integrationsmöglichkeiten zu suchen, die in ihm fehlten. Stattdessen proklamierte er, der Wettbewerb solle als universales Prinzip selbst auf nichtökonomischem Gebiet Anwendung finden. Infolge dieser Einstellung setzte eine fortschreitende Desintegration und Atomisierung des Gemeinwesens ein, sobald der Fundus überommener Integration aufgebraucht war.“ (Alexander Rüstow, Die Religion der Marktwirtschaft, 1939) „Der neue Liberalismus jedenfalls, der heute vertretbar ist, und den ich mit meinen Freunden vertrete, fordert einen starken Staat, einen Staat oberhalb der Wirtschaft, oberhalb… Read more »
Dennis82
Mitglied
Warum ist „der Kapitalismus“ dann aber eigentlich immer so geil auf Deregulierung und „weniger Staat“…!? 😉 Ist ja so ’ne beliebte heilige Kuh der ach so revolutionären „Kapitalismus-Überwindungs-Linken“, die gerne einfach Alles in den großen Brei rühren…! Rein theoretisches, akademisches Geblubber, welches so oder so weiter von der Realität entfernt ist, als die Sonne zu Alpha Centauri! Wenn man natürlich mit „Staat“ schon jede (gesetzliche) Regelung überhaupt meint… Ohne zur Kenntnis zu nehmen, dass diese „Regelungen“ – die u. a. auch das Eigentum an Produktionsmitteln oder auch sonstigen (im)materiellen Dingen „regeln“ – nicht in Stein gemeißelt, sondern veränderbar sind…! Ein… Read more »
Am_Rande
Gast

@ Dennis82

Das Problem ist, dass die Linken sowohl auf ihre eigene Propaganda, wie auf die der ‚Kapitalisten‘ hereinfallen.

Die Linke agitiert gegen den „Kapitalismus“, ist aber nicht fähig, zwischen „Marktwirtschaft“ und „Korporatismus“ (der Verquickung von Industrie und Staat) zu unterscheiden.

Die ‚Kapitalisten‘ – also eigentlich Korporatisten – hingegen sind in ihrer Propaganda natürlich für den freien Markt.
Aber jede Regulierung, die ihnen nutzt und dem Mitbewerber schadet, wird natürlich aktiv unterstützt.

Milton Friedman hat oft gesagt, dass jeder Produzent für den freien Markt im Allgemeinen, aber für Protektionismus im Speziellen ist.

Bruder Johannes
Gast

Ich halte das für eine glänzende Idee!

salvo
Gast
btw … abgesehn von seiner vulgärmarxistischen Obsession mit einem ‚objektiven Krisenprozess‘ benennt Konicz den Hauptverantwortlichen für dieses Desaster deutlich: „Dabei bestimmt nationale Machtpolitik schon längst wieder das Krisenschicksal Europas – und es ist zuvorderst deutsche Politik, die zielsicher den reaktionärsten Weg in die weitere Krisenentfaltung in der Eurozone wählte (Willkommen in der Postdemokratie). Das auf Verelendung und Sparwahn aufgebaute „Deutsche Europa“, in dem in wirtschaftspolitischer Hinsicht nur noch „Deutsch gesprochen“ (Volker Kauder) werden sollte, ist langfristig nicht stabilisierbar. Es wird durch diese zunehmenden inneren Widersprüche, die nationalistische Zentrifugalkräfte verstärken, zerrissen. Deutschlands Funktionseliten, angefacht von dem rechten Internet-Mob aus Pegida und… Read more »
Bruder Johannes
Gast

Genau, die „Alleinschuld der Deutschen“ ist wieder da! Jetzt fehlt nur noch die Forderung von Reparationen!

Traumschau
Mitglied
Super Artikel! Die Menschen die sich jetzt über den Brexit freuen und glauben, demnächst werden deshalb Milch und Honig fließen, haben überhaupt nicht verstanden, dass sie nicht über die neoliberale Ideologie abgestimmt haben. Es bleibt alles so wie es ist – nur ein bißchen chaotischer … Für die breite Masse wird sich dagegen nichts ändern. Und ein paar der Brexit-Befürworter haben tatsächlich gesagt, sie würden jetzt unabhängiger von Banken!! Unabhängiger von der City? Nee, is´ klar … Dass die Politiker-Elite begreifen wird, was die Stunde geschlagen hat, wage ich zu bezweifeln. Wirklich spannend wird es, wenn sich ein Mitglied der… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Unabhängig von der unschönen globalen Begleitmusik, sagte Herr Flassbeck den nächsten EU Stolperstein, den wir im Grunde den Teutschen verdanken, schon 2017 und voraus:

Flassbeck: „Es wird eine Explosion geben“

Beste Grüße

Traumschau
Mitglied
Ja, Flassbeck hat natürlich recht! Aber es ist ja nicht nur Frankreich – der Rechtsruck erfolgt auch in Dänemark und insbesondere in Italien! Die Krise verschärft sich überall. Man hat keine „Rezepte“ mehr, die Geldpolitik ist tot (man hätte ja von Japan lernen können, dass die Geldpolitik die Nachfrageschwäche nicht beheben kann), die Kürzungspolitik hat (was immer klar war) ebenfalls keinen Erfolg gebracht. Was nun, Europa? Naja, für einen Politikschwenk um 180° müssten jetzt unsere „Krisenmanager“, allen voran Schäuble, eingestehen, dass sie komplett daneben gelegen haben. Tun sie aber nicht! Außerdem hat Schäuble ja im Krisen-Gespräch mit Varoufakis (nach dessen… Read more »
salvo
Gast

der Rechtsruck erfolgt auch in Dänemark und insbesondere in Italien

scusa, ma che cazzo stai raccontando?

Traumschau
Mitglied

Hast du nicht gehört, was Kauder gesagt hat?
„In Europa wird deutsch gesprochen“ 🙂

salvo
Gast
naja, dass in europa deutsch gesprochen wird, scheinen auch gewisse deutsche ‚Linke‘ zu glauben, ansonsten würden sie nicht solchen Blödsinn schreiben. Worin soll sich der Rechtsruck in Europa insbesondere in Italien zeigen? Darin, dass der M5S den Bürgermeister in ein paar Großstädte stellt? Der M5S mag widersprüchliche programmatische und persönliche Momente haben, aber rechts, in dem Sinne wie es FPÖ, afd, FN usf sind, ist er nicht. Ich würde den m5s in manchen wesentlichen programmtischen Punkten sogar links der deutschen sogenannten Volksparteien stellen. Und vor allem … meine lieben deutschen ‚Linken‘: Der Rechtsruck in Europa hat seine weentliche Ursache in… Read more »
Ludwig Büchner
Gast

Hallo Salvo,
schon lange suche ich nach einer Möglichkeit die Vorstellungen und auch die Motivation hinter M5S den Deustchen näher zu bringen. Es gibt aber leider nur wenig Informationen auf Deutsch und mein Italienisch reicht nicht um das alles durch zu ziehen.
Gibt es davon vielleicht schon irgend etwas ?
Gruß

Ludwig

Dr. Seltsam
Gast

Wer aber soll die Chance ergreifen? In den meisten europäischen Ländern ist fast das komplette Parteienspektrum neoliberal indoktriniert. Es gibt darüber hinaus relativ unbedeutende Linke Parteien und rechtspopulistische Parteien welche im Kern neoliberal mit rechtspopulistischem Anstrich sind.

Was man nicht vergessen sollte, ist das GB für Europa die Wende von der Nachkriegswirtschaft, in der zumindestens versucht wurde alle Bevölkerungsgruppen am wirschaftlichen Fortschritt zu beteiligen, hin zum Neoliberalismus eingeleitet hat.

Auch war es Tony Blair der zusammen mit Gerhard Schröder endgültig den Niedergang der klassischen europäischen Sozialdemokratie eingeleitet hat.

salvo
Gast
btw… die wahrscheinlichen unmittelbaren Konsequenzen des Brexits British banking assets then as now are rougly 450% of GDP „The Transatlantic Trade and Investment Partnership is probably dead. The sterling crisis and the less dramatic fall in the euro are likely to leave some UK and Eurozone financial institutions with large losses on net dollar and other foreign currency positions. While the British banks, given the magnitude of the sterling plunge, are the obvious focus of concern, many Eurobanks are undercapitalized. Worse, the Eurozone in theory will use a bank bail-in if any institution becomes impaired. We’ve warned that this is… Read more »
seyinphyin
Gast
England könnte fix wie Griechenland dastehen, u.U. ist das sogar der Plan, in der völlig Blindheit, dass diese nur solange funktioniert, wie das in einer kleinen, entfernten „Minderheit“ bleibt. Die Traumvorstellung der Neolibs ist schließlich, dass SIE die alleinige Macht haben und ein Staat nur noch die Drecksarbeit übernimmt. England aufkaufen zu können erscheint da sicherlich, wenn man alles andere beiseite lässt und einem nicht klar ist, wie das letztlich enden wird, wohl als eine wirklich wunderbare Chance. Aber all diese Leute denken zu sehr, dass all ihre Verträge, Gesetze und Doktrinen tatsächlich eine Ewigkeitsanspruch haben wie eine Naturgewalt und… Read more »
Heldentasse
Mitglied

England könnte fix wie Griechenland dastehen

Auch hier heftiger Einspruch! Sie haben im Gegensatz zu Griechenland eine eigene Währung und eine eigenständige Zentralbank! Sie können nicht Pleite gehen, sie könnten Geld „drucken“ bis der Arzt kommt, oder einfach nur die eigen Staatsanleihen kaufen und diese „Schulden“ in den Büchern ihrer Zentralbank einfach ignorieren.

Beste Grüße

Traumschau
Mitglied
@salvo Ich meinte damit, dass Italien ein wichtiges europäische Land ist, dass für einen Austritt in Frage kommt. Man hat aber in Italien, nach allem was ich davon mitbekommen habe, ebenfalls nicht verstanden, was z.B. Heiner Flassbeck u.a. als hauptsächliche Krisenursache ausgemacht hat: Das deutsche Lohndumping! Wenn sich die Linke in Europa in dieser Frage nicht einig wird, an einem Strang zieht und mit dem Finger auf Deutschland zeigt, wird es keine Wende in der Politik geben. Insofern ist auch die so genannte linke Bewegung in Italien eigentlich auch nur (rechts-) populistisch, weil doch auch sehr auf den Nationalstaat als… Read more »
salvo
Gast
wie bitte? also wenn du dich vorher ein bißchen informiert hättest wüsstest du, dass die Position von m5s bezüglich euro und eu sehr der von Flassbeck ähnelt, der seit Jahren darauf hinweist, dass die Ungleichgewichte innerhalb der Eurozone auf Deutschlands Lohndumping zurückzuführen sind und der auch des Öfteren für ein geordnetes Abwickeln der Eurozone eingetreten ist, da er realistischerweise nicht davon ausgeht, dass D weder ideologisch noch strukturell noch machtpolitisch willens oder in der Lage ist, seine Politik grundsätzlich zu ändern. Was soll dann diese negative Fetischisierung des Nationalstaates? Wer sagt denn, dass keine emanzipatorische Politik innerhalb des Nationalsstaates möglich… Read more »
Traumschau
Mitglied

Wie stellst du dir denn eine nationale, „emanzipatorische Politik“ in Italien vor? Mit einer demokratisch kontrollierten Zentralbank, die dem Staat Geld, ohne den Umweg über die Bieter-(Groß-)Banken, für produktive Investitionen zinsfrei zur Verfügung stellt? In einem von amerikanischen Truppen besetzen Land (seit dem Ende des WKII war Italien, genauso wie Japan und Deutschland, nie mehr voll souverän)? Mon Dieu

salvo
Gast

also, mir fehlt wohl die Arroganz, die Möglichkeit und den Inhalt einer emanzipatorischen Politik innerhalb nationalstaatlicher Schranken zu bestimmen, ich überlasse das einfach den politischen Subjekten, dem demos, solltest du etwas davon gehört haben.

Traumschau
Mitglied

“ mir fehlt wohl die Arroganz“… Na, das hörte sich gerade aber noch anders an 😉

salvo
Gast

naja, du scheinst dir deiner ganz sicher zu sein

JS
Gast

Dass es dieses Referendum geben wird, ist doch allen Politikern und Medien seit vielen Jahren bekannt. Das heißt, man hätte sich schon seit Jahren auch mit dem Worst-Case-Szenario befassen müssen. Die Reaktionen in den Medien und die der Politiker scheinen mir aber so, als ob dieses Brexit total überraschend gekommen ist. Hat man sich etwa nicht vorbereitet? Liegt vielleicht daran, dass man von diesem Alternativlos-Gequatsche eingelullt wurde. Es gibt keine Alternative, also befassen wir uns auch mit keiner. Tja, meine Damen und Herren, gestern gab es die Alternative. Herzlichen Glückwunsch!

Traumschau
Mitglied
S. Wagenknecht zum Brexit: „Die Briten haben den Austritt aus der EU beschlossen. Für mich war dieses Ergebnis nicht wirklich überraschend, denn die EU-Konzern-Lobbykratie hat in den letzten Jahren europaweit immer mehr an Rückhalt in der Bevölkerung verloren. Wundern sollte sich darüber in den Führungsetagen in Brüssel und in Berlin niemand: Wer mit EU-weiten Kürzungsdiktaten einen Dumpingwettlauf bei sozialen Leistungen und Löhnen initiiert, wer die Demokratie mit Füßen tritt und Privatisierungen verordnet, der macht Politik gegen die große Mehrheit der Menschen. Die Lehre aus dem Brexit muss deshalb lauten: Schluss mit der EU-Politik für die oberen Zehntausend. Nötig ist ein… Read more »
hermann
Mitglied

Dazu passend ein paar wahre Worte ihres Mannes Oskar Lafontaine.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=33949#more-33949

Traumschau
Mitglied

Jau, danke! Habe ich auch gerade bei den NDS gelesen …

seyinphyin
Gast

Man kann nur beten (sprichwörtlich oder wortwörtlich, wie man will), dass die Leute das endlich kapieren…

Es wäre an der Zeit, die uns sonst wohl langsam ausgeht.

Truvor
Mitglied

Würde gern wissen, wird Brexit irgendwie TTIP beeinflußen ?

Ludwig Büchner
Gast

Äh, Jein, also man hat das in Italien schon verstanden, auch beim M5S aber was soll man denn tun ?
Wenn ich lese, dass Frau Merkel jetzt nach Berlin „eingeladen“ hat und zwas Tusk, Renzi und Hollande, dann wird es doch offensichtlich, die Sozialdemokraten versagen in ganz Europa auf unglaubliche Weise und ich kann überhaupt nicht verstehen, warum das so ist.

Es ist wohl an der Zeit eine Europäische Sozialdemokrtische Partei zu gründen, denn PS in Frankreich, PD in Italien und SPD hier werden und müssen untergehen, da sehe ich keine Rettungsmöglichkeit.

GrooveX
Mitglied

das merkel und der tusk sind sozialdemokraten? jetzt verstehe ich einiges, oder doch? was man hier nicht alles lernt…

und der mahnbrief von katainen an padoan, den renzi natürlich veröffentlicht hat, zeigt ja auch die ganze sozialdemokratische perfidie auf!

Ludwig Büchner
Gast

Sorry, ich bin ja neu hier und hätte das weiter ausführen sollen. Die aufmüpfigen Tage von Renzi sind lange vorbei und jetzt macht er in Struktur- und Arbeitsmarkreformen, wie auch Hollande. Tusk und Merkel sind natürlich keine Sozialdemokraten, aber die drei wichtigsten Soz.Dem in Europa lassen sich von Merkel führen. Um diesem Problem abzuhelfen braucht es Lösungen, die leider and der SPD vorbei führen.

GrooveX
Mitglied

dass der franzos‘ sich von der deutschen führen lässt, glaubt auch nur sie, wenn überhaupt. also ich glaube nicht, dass die das glaubt. und mit sicherheit wird es kein erstarken der europäischen sozialdemokratie geben, indem sie untergeht. dieses bild ist so was von schief, gute güte!

ich verstehe ehrlich nicht, was ihr euch von der zerstörung ausgerechnet der sozialdemokratischen parteien erhofft. die destruktive politik in europa wird von reaktionär-nationalistischen kräften vorangetrieben.

Anton Chigurh
Mitglied

die destruktive politik in europa wird von reaktionär-nationalistischen kräften vorangetrieben.

ja, aber mit allerkräftigster Beihilfe durch die deutschen Asozialdemokraten und dem Pseudosozialisten Hollande….

GrooveX
Mitglied

deshalb schlägt man immer auf den hund ein, wenn das herrchen gemeint sein sollte – ich weiss. ich kenn mich aus in kulturellen errungenschaften.

Robbespiere
Mitglied
@GrooveX ich verstehe ehrlich nicht, was ihr euch von der zerstörung ausgerechnet der sozialdemokratischen parteien erhofft. die destruktive politik in europa wird von reaktionär-nationalistischen kräften vorangetrieben. Sollte man d.M.n. eine Partei unterstützen und stärken, die unsere sozialen Errungenschaften geschreddert und mit dem Mulch den Boden für reaktionär-nationalistische Kräfte erst richtig gedüngt hat? Wie man am Beispiel Nahles, aber auch zum Thema Überwachung etc. sehen kann, ist diese Partei zu einem glaubwürdigen Wandel nicht willens. Es findet keine Zäsur statt, kein Austausch von verantwortlichen Köpfen, keine Beendigung der zerstörerischen Zusammenarbeit mit Merkel, einfach kein Signal, das geprügelten Arbeitnehmern, Familien und Rentnern… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@All
Nachtrag:

Auf Heiner Flassbecks neuer Seite „Makroskop“ gibts einen lesenswerten Beitrag in 2 Teilen zur volkswirtschaftlichen Wirkung der Abkehr vom Sozialstaat.

https://makroskop.eu/2016/06/wenn-die-extremisten-die-mitte-bilden/
und
https://makroskop.eu/2016/06/wenn-die-extremisten-die-mitte-bilden-teil-2/

schwitzig
Gast

@GrooveX schrieb am 24. Juni 2016 um 14:35

ich verstehe ehrlich nicht, was ihr euch von der zerstörung ausgerechnet der sozialdemokratischen parteien erhofft. die destruktive politik in europa wird von reaktionär-nationalistischen kräften vorangetrieben.

Wo ist denn eine außer der Die LINKE?

Oder bist Du so einer, der die DDR, UDSSR, China, Nordkorea etc. „kommunistisch“ fand? Oder im Irak eine „Demokratie“ entdeckt?

GrooveX
Mitglied
Gegen eine starke, sozial orientierte SPD hätten sich die Konservativen dies nie und nimmer getraut, ach… gegen eine sozial orientientierte spd wurde schon immer am heftigsten mit dreck geschmissen. da seid ihr jetzt fast waisenknaben gegen. es geht mir nicht darum, die spd zu stärken. vielmehr mache ich darauf aufmerksam, dass leute wie koch, dregger, strauß, kohl euch ganz anders verraten und verkauft haben. ja, auch adenauer. und ich erinnere daran, die kandesbunzlerin ist eine cdu-frau! oh, und schäuble, röttgen, seehofer… wenn erst mal die spd weg ist, dann aber, hah! völlig meschugge! aber gut, ihr könnt halt nicht anders.… Read more »
Schweigsam
Gast

Mmhh…ich glaube aber (auch wenn ich die sPD derzeit verachte) dass ohne die sPD es in Deutschland keine linke Mehrheit geben wird.

The Joker
Mitglied

GrooveX möchte gerne eine starke Sozialdemokratie mit Jutta Dickwurz an der Spitze. 😉

Robbespiere
Mitglied
@GrooveX gegen eine sozial orientientierte spd wurde schon immer am heftigsten mit dreck geschmissen. da seid ihr jetzt fast waisenknaben gegen. Eben, umso mehr muss doch auffallen, dass die Schröder-SPD von der damaligen Opposition für ihre „mutigen Reformen“ gelobt wurde und Applaus erhielt. Das heißt ja nichts Anderes, dass sie ab da eben nicht mehr sozial orientiert war und wer braucht schon eine zweite Union oder FDP? Vieleicht hast du ja die wertigere Glaskugel, aber in meiner sehe ich auf lange Sicht keine linke SPD. Die Köpfe von Union und SPD sind schlicht austauschbar. es geht mir nicht darum, die… Read more »
GrooveX
Mitglied

tja jokerle, das mit dem eindimensionalen denken hast du schon ganz gut drauf. und im nächsten jahr nähern wir uns mal langsam den grundlagen der logik, aber wirklich langsam – versprochen.

und robbie, was auch immer du erwartet hast, es war das falsche von den falschen. wer spät lernt, lernt mit schmerzen.

Dennis82
Mitglied
@Anton Chigurh: Zumindest bei Hollande und den französischen „Sozialisten“ sollte man fair sein; der hat am Anfang ja durchaus auch sowas wie „linke“ Politik gemacht. In der Folge flüchtete ja dann unter anderem auch der Steuern sparen wollende Obelix zu Putin. 😉 Frankreich war also urplötzlich (wie Anfang des Jahrtausends Deutschland) der vermeintlich „kranke Mann Europas“. „Wirtschaft im freien Fall“, „auf dem Weg zum Entwicklungsland“. „Arbeitslosigkeit steigt“ – blablabla…! Dort lief die dann gleiche Propagandistische Sch… wie bei uns damals (als A. Müller sein rotes Büchlein schrieb…) – nur im Schnelldurchgang. Dazu noch ne persönliche Affäre – und schon brach… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

@ Dennis

Ja, aber wie krass Monsieur Hollande dann die Fronten gewechselt hat, war doch atemberaubend, oder ?
Nun, nicht ganz so schnell wie Mme. Merkel bei Laufzeiten, A-Ausstieg, Wehrpflicht…klar…aber darin isse ja nu auch Weltmeisterin.

Robbespiere
Mitglied
@Dennis82 Das liegt aber eben auch an den nicht totzukriegenden (unbegründeten) Erwartungen. Schon Tucholsky hatte mit dem Saftladen ja seinen Spaß. Die SPD “verrät” niemanden. Die “verrät” nur Leute, die halt nun einmal so blöd sind, ihr zu glauben! Selbstverständlich hatte auch ich Erwartungen, als ich 1998 Schröder mit ins Amt gehievt habe, nach 16 erbärmlichen Jahren Kohl. Danach war bei mir mit den Sozen Schluss, nach 4 Generationen SPD-Anhängerschaft der Familie. Wer heute behauptet, er habe damals schon gewußt, was Rot-Grün da alles vorhat, war entweder ein Insider oder macht sich selbst etwas vor. Wundern muß man sich allerdings… Read more »
Dennis82
Mitglied
@Robbespierre: Ja, im Alter von zarten 16 Jahren hatte ich damals auch Hoffnungen, als 1998 der Dicke abgewählt wurde. Der totale Umbruch erfolgte ja, als Lafontaine (mit Flassbeck) aus dem Finanzministerium gemobbt wurde; eine der entscheidenden „Schlachten“, die die Neoliberalen da gewonnen hatten. Interessanterweise gibt es ja auch unter vielen Linken nicht wenige, die Lafontaine hier selbst heute noch „Verrat“ oder „Feigheit“ vorwerfen… Aber ich war halt auch (trotz frühen politischen Interesses) eben: naiv, unwissend. Mein politisches „Wissen“ basierte vorwiegend halt auch darauf, wie der Opa (ein leben lang in einer Firma als Schlosser gebuckelt) zu glauben, die SPD sei… Read more »
Dennis82
Mitglied

“fool me once, shame on me. Fool me twice, shame on you!”

Umgekehrt latürnich! 😉

Robbespiere
Mitglied

@Dennis82

Danke für das ehrliche Bekenntnis.
Dann waren wir schon mal zwei Narren, die an eine SPD a la Brandt geglaubt haben.:-)

Anton Chigurh
Mitglied

Vielleicht ist es der „Unterschied“, den die Sozen in ihrer Selbstdarstellung so selbstherrlich herauskehren: man will die Partei des „kleinen Mannes“ sein und gibt vor, die „soziale Gerechtigkeit“ zu vertreten.
Das machen CDUCSUFDPAFDGRÜNE nicht. Um so verhasster ist daher für mich (und für viele, viele, viele andere auch) die sPD wegen dieser Selbstdarstellung.

Dennis82
Mitglied
Tut sie das denn wirklich…!? Bzw. tun das andere Parteien etwa wirklich nicht…? In den Zeiten des „Sozial ist, was Arbeit schafft!“…!? Der Rest wirbt etwa nicht um die „kleinen Leute“…!? GENAU da liegt doch ein wesentliches Problem vieler Linker – ihr wollt(!) doch permanent „verraten“ werden. Die SPD ist euer (vermodertes) politisches Triebabfuhrkissen. 😉 Ihr wollt euch empören. Ihr projiziert (bar jeder Empirie…) auf diesen toten Zombie SPD weiterhin vermeintlich linke Inhalte oder eine „linke“ Selbstdarstellung – die es so in der Realität: doch gar nicht gibt! Die SPD will doch schon lange nicht mehr die Partei des kleinen… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

@ Dennis

stimme mit Dir absolut überein. Mich stört immer nur wieder die Ansage: „Wir sind die Partei des kleinen Mannes, wir stehen für soziale Gerechtigkeit“
Wenn diese Scheißer das Gequatsche lassen würden, wären sie fünf Gramm weniger hassenswert.
Dass für soziale Politik und Gerechtigkeit derzeit nur die Linke halbwegs glaubhaft werben darf, ist wohl klar.

Jacques Roux
Gast

Vielleicht ist es der “Unterschied”, den die Sozen in ihrer Selbstdarstellung so selbstherrlich herauskehren: man will die Partei des “kleinen Mannes” sein und gibt vor, die “soziale Gerechtigkeit” zu vertreten.

Will man ja gar nicht wirklich, die Merheitssozialdemokraten haben in unseren westlichen, bürgerlichen Gesellschaften, die Funktion eines trojanischen Pferdes.

„Sozialpartnerschaft“ statt Klassenkampf, die Sozialdemokraten gemeinsam mit den Konservativen und die Gewerkschaften gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden, funktioniert super 😉

Jacques Roux
Gast

Die SPD hat doch nur das Schlimmste verhindert, nämlich Kohl, Dreggers und Kochs viertes Reich. Darum sage ich, von ganzen Herzen, Danke SPD 😉

Anton Chigurh
Mitglied

@ Jac
ich hab kapiert, dass das Ironie war…andere auch ?

Traumschau
Mitglied
Aufgelesen bei FEFE: „Liebe Leser, setzt euch mal bitte stabil hin, bevor ihr auf diesen Link klickt. Google hat mal geguckt, was die Briten gerade so googeln, seit die Brexit-Ergebnisse verkündet wurden. Hier ist die Liste: 1. What does it mean to leave the EU? 2. What is the EU? 3. Which countries are in the EU? 4. What will happen now that we’ve left the EU? 5. How many countries are in the EU? Ach du Scheiße ist das übel! JETZT googeln die das?! Bisschen spät! “ http://blog.fefe.de/ Also, ich habe keine Fragen mehr …
GrooveX
Mitglied

erst schießen, dann grüßen
erst schlagen, dann fragen

ist doch ganz normal, oder?
stumpf ist triumph

Traumschau
Mitglied

😉

Ich weiß inzwischen nicht mehr, ob ich lachen oder heulen soll …

GrooveX
Mitglied

dafür gibt es dieses schrille, hysterisch-verzweifelte, bellende lachen, für das mir lediglich der passende smiley fehlt.

Traumschau
Mitglied

Hey, guter Tip – damit versuche ich das mal … 😉

jowi
Mitglied
Wenn am Ende die letzte Hoffnung geplatzt ist und du außerdem mal endlich von denen da oben wahrgenommen werden willst, käme evtl folgender Abgang in Frage: Du lässt dir einen langen Bart wachsen. Du besorgst dir einen Koran, mehrere Stangen rote Knete, Kabel und einen Schalter von einem alten Elektrogerät und so einen langen, schwarzen Trenchcoat. Was du mit der roten Knete und den Kabeln machst, muss ich nicht erklären, oder? Will mich nicht strafbar machen. Nun brauchst du nur noch eine schöne Menschenansammlung, du öffnest den Mantel, rufst Allahu akbar und drohst den Schalter zu drücken, wenn Merkel nicht… Read more »
Heldentasse
Mitglied

erst schießen, dann grüßen

Nö, besser ist

– erst saufen dann raufen
– erst stricken dann f*cken

Und überhaupt :

Wir leben im Westen
Im Westen ists am besten
Lieber blau als grau

Aus EXTRABREIT WIR LEBEN IM WESTEN

Beste Grüße

seyinphyin
Gast

Tjo, so laufen die Wahlen auch bei uns ab. Nur bei uns googlet man nicht mal im Nachhinein.

1. Wer ist Merkel?
2. Was macht Merkel?
3. Was ist die CDU?
4. Was ist die die SPD?
5. Was bedeutet es, diese zu wählen?

usw.

Traumschau
Mitglied

Wenn man den Umfragen glauben kann, dann liegst du wohl vollkommen richtig …

lemmy caution
Gast
Naja. Nettes Land, aber zur Not können wir auf die „Inselaffen“ auch verzichten. Gezahlt haben die ja eh nie richtig. Schottland wird vermutlich sowieso aus dem sogenannten „Vereinigten Königreich“ austreten. Auch für eine Wiedervereinigung Irland gab es lange nicht mehr so gute Chancen. Am besten Seehofer übernimmt die Verhandlungen. 1. ist das ein „harter Hund“ 2. nervt er die Briten und nicht mehr das nicht-bayrische Deutschland. In jedem Fall muss den Franzosen klargemacht werden, daß sie bei einem etwaigen EU-Austritt mit empfindlichen Konsequenzen zu rechnen haben. Bei hohen Schmerzen zeigen dann vielleicht auch mittelfristig Teile Englands Interesse an einer Unabhängigkeit… Read more »
Norbert80
Gast

@lemmy

Schottland wird vermutlich sowieso aus dem sogenannten “Vereinigten Königreich” austreten.
Auch für eine Wiedervereinigung Irland gab es lange nicht mehr so gute Chancen.
Am besten Seehofer übernimmt die Verhandlungen.
1. ist das ein “harter Hund”
2. nervt er die Briten und nicht mehr das nicht-bayrische Deutschland.

sehe ich auch so .-))) der Rest ist funny

Truvor
Mitglied

Mit der EU stimmt tatsächlich irgendetwas nicht, sogar in dieser Entscheidung soll Putin schuld sein http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-newsblog-alles-wichtige-zur-auszaehlung-in-grossbritannien-a-1099418.html

seyinphyin
Gast

„Fans der Fantays-Serie „Game of Thrones“ sorgen sich bereits um die Folgen der britischen Wahlentscheidung. Da die Serienmacher für die Dreharbeiten in Nordirland EU-Subventionen bekämen, wäre der Drehort in Gefahr.“

Warum gibt es eigentlichen EU Subventionen für diesen Mörder-Porno? Naja, was solls…

Bruder Johannes
Gast

Immerhin eine Alternative zur deutschen „Alleinschuld“.

Heldentasse
Mitglied

@Truvor

Wladimir Putin gestern bei einer Konferenz in Usbekistan. Sein Kommentar zum Brexit: „Wir haben nichts damit zu tun!“

Wer sich rechtfertigen muss ist auch daran Schuld, und gerade die pösen Russen sind sowieso immer an allem Schuld! Ich denke für diese schlimme Schuld sollte man sie irgendetwas mit „*ieren“ am Enden, wobei sanktionieren tun wir sie ja schon.

Beste Grüße

Truvor
Mitglied

@ Heldentasse

Ich denke für diese schlimme Schuld sollte man sie irgendetwas mit “*ieren” am Enden,

Lieber nicht, denn die pösen Russen sind sehr erfinderisch und können uns irgendwann mit ihren eigenen Endungen „bestrafen“ 😉

wobei sanktionieren tun wir sie ja schon.

Und es wäre schön, wenn es dabei bleibt.

Heldentasse
Mitglied

@Truvor

Ohne Sarkasmus ist meine Meinung die, dass auch die Sanktionen schon ein kriegerischer Akt sind, und es für alle viel besser wäre, wenn sie mit Russland friedlich Handel treiben würden!

Beste Grüße

Jacques Roux
Gast
+++ 14.36 Uhr: 115.000 Briten für zweites Brexit-Referendum +++ Zahlreiche Briten haben nach dem knappen Sieg der Brexit-Befürworter eine zweite Volksabstimmung zur EU-Mitgliedschaft gefordert. Mehr als 115.000 Menschen unterzeichneten bis zum frühen Freitagnachmittag online eine entsprechende offizielle Petition. Das Parlament werde das Anliegen für eine Debatte in Betracht ziehen, hieß es auf der Webseite, nachdem die Marke von 100.000 Unterzeichnern erreicht worden war. Zudem soll die Regierung auf die Petition antworten – dafür waren 10.000 Unterstützer notwendig. Die Unterzeichner fordern ein zweites Referendum, wenn bei einer Wahlbeteiligung von bis zu 75 Prozent keine Seite mindestens 60 Prozent der Stimmen erreicht.… Read more »
salvo
Gast

„Of course, a second referendum would almost certainly be rejected, as referenda are not the sort of thing you get a second crack at.“

http://www.independent.co.uk/news/uk/brexit-petition-for-second-eu-referendum-so-popular-the-government-sites-crashing-a7099996.html

schwitzig
Gast

@Jacques Roux

Jetzt wird u. U. so lange abgestimmt, bis das Ergebnis der EU Oligarchie in den Kram
passt, warum nur, wundert mich das nicht.

Kennt man ja schon aus Irland. Immerhin dürfen die da noch abstimmen. In Deutschland wäre es nicht möglich, dass die Mehrheit entscheiden darf, was sie möchte.

Aber es ist schön zu sehen, wie die System-Medien á la SPIEGEL, ZEIT, der FAZ-Trash, Öffentlich-Rechtliche Propagandabrüller und ähnliche, sowie die Kaste der „Politiker“ und der Wirtschaftsversteher, in brutalstmögliche Schnappatmung verfallen :-).

Traumschau
Mitglied

Jau! Unsere Hochleistungspresse liefert sich gerade in der Kategorie „Horrorszenarien“ einen Wettkampf auf „höchstem Niveau“.
Dabei ist sich die europäische „Elite“ – also nicht die, die es glauben zu werden – doch darin einig, dass ein Brexit nicht erwünscht ist. Was wird man also in den „Verhandlungen“ versuchen? Na, man macht einen „Scheinbrexit“ daraus. Wir wissen doch mittlerweile, dass man mit demokratischen Mitteln und Methoden die „alternativlose Politik“ nicht bezwingen kann ;-). Nachdem „Die Märkte“ den ersten Schock überwunden haben (woran man wieder einmal sehen kann, wie irrational diese agieren), wird es m.E. erst mal so weitergehen wie bisher auch …

Jacques Roux
Gast

Kennt man ja schon aus Irland. Immerhin dürfen die da noch abstimmen. In Deutschland wäre es nicht möglich, dass die Mehrheit entscheiden darf, was sie möchte.

Naja, Leute abstimmen zu lassen und anschließend das Votum zu ignorieren, ist doch nicht etwa besser, als die Leute erst gar nicht abstimmen zu lassen.

wschira
Mitglied

Sie sind mit den 115000 Unterschriften etwas hinter dem augenblicklichen Stand. Der liegt bei fast 3.5 Millionen. Selbst Leute, die für den Brexit gestimmt haben, haben sich in die Petition eingetragen.
Nur, was bringt es, wenn man so abgestimmt hat, eine neue Abstimmung zu verlangen? Das zeigt doch nur, dass viele Leute bei solchen Abstimmungen nicht rational entscheiden, sondern aus einem augenblicklichen Bauchgefühl heraus.

Das Dumme ist nur, dass auch die Initiatoren des Brexit entweder aus einem augenblicklichen Bauchgefühls heraus oder um kurzfristige innenpolitische Erfolge zu erzielen so gehandelt haben.

Publicviewer
Gast

Von der reinen Idee des europäischen Eintracht, mag das ja, wenn auch völlig naiv und undurchdacht noch einen Sinn ergeben, aber die „EU“ ist und war von Anfang an ein Konstrukt zur liberalisierung der Märkte und zu Gunsten der Großkonzerne.
Nur wird es trotzdem nicht besser werden.

Traumschau
Mitglied

Sorry für OT (oder doch nicht OT?):

Es wird gemeldet, dass Sanders jetzt Clinton unterstützt! Häh? Was ist denn jetzt los?
Naja, viele haben schon vorher gesagt, dass auch Sanders nur ein weiteres Püppchen auf dem immer gleichen Spielfeld mit der immer gleichen Spielanordnung ist …
Wenn die Unterstützer Sanders folgen, ist Trump wohl aus dem Spiel?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bernie-sanders-will-hillary-clinton-waehlen-a-1099611.html

seyinphyin
Gast
Ist zu bezweiflen. Die Leute folgen nicht Sanders, sondern der Idee. Wenn er diese Idee verrät, wird er von den meisten schlichtweg eben als das gesehen, die wählen deswegen nicht Clinton. Es ist eh völlig lächerlich. Inzwischen kam noch einmal neues raus. Clinton hat sich ganz bewusst, trotz der klaren Nachricht, dass das gegen Regeln verstößt, diesen privat Server im eigenen Haus eingerichtet. Der System Admin musste den dann mehrere Mal abschalten, weil es eindeutig eine Attacke auf diesen gab. Dazu kommt dann noch, dass das State Department Probs hatte, mit diesem privaten Server zu kommunizieren, weshalb dann Sicherheitsprotokolle ausgeschaltet… Read more »
smukster
Gast

Sehr einfach: Clinton ist more of the same. Trump ist gefährlich.

wschira
Mitglied

Ja, was soll er denn machen? Zur Wahl von Trump aufrufen, oder, was dasselbe wäre, seine Anhänger zur Stimmenthaltung?

Dr. Mushnik
Gast

„You can fool some people some times but you cant fool all the people all the time”, wusste schon Bob Marley.

…und sein Zeitgenosse Abraham Lincoln (1809-1865). 🙂

lemmy caution
Gast

Die richtige Version lautet so.

You can fool all the people some of the time,
and some of the people all the time,
but you cannot fool all the people all the time.

Read more at: http://www.brainyquote.com/quotes/quotes/a/abrahamlin110340.html

Mir ist das natürlich präsenter.
Ich muss immer an diesen Satz denken kurz bevor ich umschalte, wenn Sahrah Wagenknecht im Fernsehen auftaucht.

GrooveX
Mitglied

närrischer kommentar, hah, hah, hah.

natürlich geht es gerade um wagenknecht, wen denn sonst?!

schwitzig
Gast

@lemmy caution

ich muss immer an diesen Satz denken kurz bevor ich umschalte, wenn Sahrah Wagenknecht im Fernsehen auftaucht.

Ich bin immer wieder erfreut zu lesen, wie sehr du dich anstrengst – und auf diesem Gebiet auch tatsächlich erfolgreich bist – , der ganzen Welt darzulegen, dass du blöd bist.

DrMaus
Gast
The City of of London has just left the european house. Das ist doch ein Grund zu feiern! Die wirtschaftlichen Konsequenzen des Brexit werden so schnell und heftig sein (zeichnet sich ja schon ab), das Len Pen, Wilders und die osteuropäischen Gartenzwerge schon in zwei Wochen nichts mehr von einem EU-Austritt werden wissen wollen. Ein Dominoeffekt ist nicht zu befürchten. Die EU bekommt die Chance zur Grundsanierung und England die Chance sich als Agrarland neu zu erfinden. Auenland reloaded. Aber wahrscheinlich werden die Briten schon heftigts wieder rein wollen, bevor sie raus sind. Man denke nur an Schottland! Die Schotten… Read more »
GrooveX
Mitglied

und in der tagesschau um 5 darf der chef der deutschen bank ein firmen-video abspulen lassen. das ist ja richtig irre.

Norbert80
Gast

I told you so :-)))! Wer auf mich gehört hat vor der Wahl darf sich jetzt über ein hübsches Sümmchen Wettgewinn freuen. Es ist ja nicht alles schlecht an GB, die Wettangebote sind paradiesisch.

Boris ist der mutmaßlich nächste Premier, das habe ich auch vorhergesagt :-)!

Harald E
Gast

Du weißt aber schon, dass es hier um real existierende Menschen geht

Oder ist dir das egal…Hauptsache, die Quote (Rendite) stimmt

Norbert80
Gast

Du weißt aber schon, dass es hier um real existierende Menschen geht

Ja. Ich habe das Ergebnis vorhergesehen, das heißt nicht, dass mir die Menschen die darunter leiden nicht leid tun. Die „alten Säcke“ haben für Brexit gestimmt, fast drei Viertel der jungen für die EU. Tja.

Jacques Roux
Gast

Die “alten Säcke” haben für Brexit gestimmt, fast drei Viertel der jungen für die EU.

Logisch, ab den 80ern wurde das Bildungssystem neoliberalisiert,
„geistig moralische Wende“, hahaha.

wschira
Mitglied

So doll ist das Abstimmverhalten der Jungen nicht. Irgendwo hab ich gelesen, dass nur 36% der Jungen überhaupt abgestimmt haben

Anton Chigurh
Mitglied

@ Lügen-Nobby

wer – zum Geier – sollte ernsthaft gerade auf so eine Flitzpiepe wie dich hören wollen…?

Norbert80
Gast

@Anton: Auch wenn es dich sehr zu wurmen scheint, ich hatte vor 3 Monaten Recht. Auf mich zu hören zahlt sich aus :-))
Bitteschön, zum Nachlesen

Anton Chigurh
Mitglied

dir gehts wohl zu gut, was ? Troll dich und belästige mich nicht weiter !

Truvor
Mitglied

@ Norbert80

Boris ist der mutmaßlich nächste Premier, das habe ich auch vorhergesagt :-)!

OK, morgen spielen wir Lotto !
Wehe, wenn du versagst 🙁

wschira
Mitglied

Boris ist der mutmaßlich nächste Premier, das habe ich auch vorhergesagt :-)!

Nun, dann lagen Sie mit Ihrer Vorhersage ja granatenmässig daneben. Wenn man das auf Ihre übrigen „Vorhersagen“ extrapoliert…Jesus und Maria!

Am_Rande
Gast
Ich sage es gerade heraus: Ich freue mich uneingeschränkt über den Sieg des Brexit-Lagers. Die Mehrheit der Briten hat sich nicht von dystopischen Prognosen über die wirtschaftliche Zukunft Britanniens blenden lassen, und die Frage über den Brexit als das aufgefasst, was sie war: eine Frage über die Souveränität. Reicht den Briten die Mitbestimmung als einer unter 28 in Brüssel oder wollen sie die Macht in Westminster konzentriert sehen? Jetzt sind die Dinge klar; und jeder PM muss sich in Zukunft sagen lassen: „The buck stops here!“ Stalin war ja der Meinung: „Sozialismus in einem Land!“ Die britische Linke kann jetzt… Read more »
seyinphyin
Gast

Als Diktator hat Stalin von Sozialismus überhaupt nichts gehalten.

Truvor
Mitglied

@ seyinphyin

Als Diktator hat Stalin von Sozialismus überhaupt nichts gehalten.

Stalin hat seinen eigenen Sozialismus gebaut.
Er nannte ihn „twortscheskij Sozialism“, nämlich der „schöpferische Sozialismus“. 😉

Am_Rande
Gast

@ seyinphyin

Das denke ich doch. Als Ex-Bankräuber, Staatsmann und Massenmörder hat ihm der Sozialismus kein schlechtes Leben ermöglicht …

Wolf
Gast

Europa neu erfinden?

Mit Merkel, Schäuble, Gabriel, Hollande…?

Forget it!

Weder Ochs noch Esel halten uns auf. Auf unserem Weg nach 1914.

Harald E
Gast

Bin mir nicht so sicher

Wenn das erzkonservative England mit seiner erzkonservativen Bevölkerung gegen das erzkonservative Establishment stimmt, stehen interessante Zeiten bevor

Allerdings hast du Recht mit den Merkel, Schäuble, Gabriel, Hollande-Figuren

Der uninspirierte Haufen wird sicher keine tragfähig-zukunftsweise Politik machen können.
…weil…weil sie es einfach nicht können.

Bruder Johannes
Gast

Eher 1918. Die deutsche „Alleinschuld“ steht ja schon fest.

wschira
Mitglied

Was hat denn die deutsche Alleinschuld mit dem Thema zu tun?

name
Gast

Allein schon die Gesichter aus Brüssel der europäischen Führungselite sind göttlich und wenn es stimmt, dass die Spekulanten allein durch die Nachricht „die Mehrheit stimmt für den Austritt“ fünf Billionen Dollar verloren haben, dann …Punkrock 😉

http://cdn4.spiegel.de/images/image-1014077-galleryV9-fpln-1014077.jpg

Ich erinnere mich noch genau, wie Martin Schulz 1999 in erlauchter Gesellschaft den Bombenkrieg gegen Jugoslawien in den höchsten Tönen lobte, dieser Verbrecher.

jowi
Mitglied

Hat Schulz nicht gestern, oder war es vorgestern, eingeräumt, dass man die EU reformieren müsste? Dass sich das britische Wahlvolk davon nicht hat beeindrucken lassen.

Juncker und die illustre Männerrunde werden sich die EU schon wieder schön saufen:

https://youtu.be/1fASN9oYGdw

Prost!

name
Gast

Prost 😉

Anton Chigurh
Mitglied

bääääääääääääh…..wenn ich die Drybauskaite (?) schon sehen muss…..

Jacques Roux
Gast
Apropos Schulz, kleine Zeitreise ins Jahr 2008: Entsetzt äußerte sich der Chef der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, über das „No“ aus Irland. Schulz fürchtet nun einen „tiefen Bruch“ der EU. „Dann gerät die Europäische Union nicht nur in die Krise, sondern in die Notwendigkeit einer Identitätsklärung“, sagte Schulz am Freitag in Brüssel. Ein Nein aus Irland würde die Gräben deutlich machen „zwischen denen, die eine vertiefte EU wollen, und denen, die einen Binnenmarkt ohne jede Regeln wollen“, sagte der SPD-Politiker mit Blick auf europaskeptische Länder wie Großbritannien. Schulz rief die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, während des Gipfeltreffens am… Read more »
name
Gast
Natürlich gab es auch von Anfang an eine kleine Gruppe britischer Linker, die für den Austritt warb: Lexit https://www.facebook.com/www.lexit.org.uk/?fref=nf #‎Lexit‬ Statement on the Leave Vote The Leave vote is above all else a rejection of the entire political establishment by millions of working class people who have been left to suffer austerity for decades with few defenders among the mainstream parties. This is now a social crisis of the first order. Every institution of the British establishment backed Remain. The Tory party, despite professions of unity, is beginning an internal war. ‚It’s a hammer blow to Cameron‘, reported the BBC… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

chapeau !

Lykurg
Mitglied
Mit „linksbürgerlich“ wäre ich sehr vorsichtig. Im Grunde genommen sind das Spießbürger, die sich selbst lieber als links, weil mit Intellektualität verbunden, sehen, denn als rechts, das man ja eher als ungebildet und arm, ja mit Verlierern assoziiert. Oft merkt man das auch, wenn sich diese Leute über so manchen „Unterschichtennamen“ lustig machen, da ist ein Distinktionsbedürfnis sichtbar, dass mit Egalitarismus nichts zu tun hat, sondern eher einem Identifikationsbedürfnis, wie man es eben typisch beim verschmähten Rechten kennt, das dann oft in der hässlichsten Fratze, nämlich des Rassismus auftritt. Links ist, wer links denkt und so handelt und nicht vordergründig… Read more »
smukster
Gast

Das klingt inhärent total plausibel.
Viel weniger plausibel ist die Annahme, dass in einem austretenden Königreich nicht Nationalismus, sondern sozialer Zusammenhalt und Solidarität die Oberhand gewinnen sollten. Und ziemlich unrealistisch erscheint der Gedanke, mit nationalstaatlicher Politik multinationale Konzerne und global bewegliches Kapital kontrollieren zu wollen.

Nebenbei: Die IranerInnen haben 1979 auch eine linke Revolution veranstaltet.

Jacques Roux
Gast
Lykurg
Mitglied
Wobei der verlinkte Artikel bestes Beispiel dafür ist, wie nichtssagend Zeitungsartikel zunehmend werden und das vor allem in den selbsternannten Qualitätsmedien. Es wird nicht eine Silbe darauf verwendet zu beleuchten für was Corbyn steht und für was Benn. Der Inhalt der Nachricht beschränkt sich wieder einmal darauf, dass die Linke streite. Um was es inhaltlich geht, da schweigt man sich lieber aus. Meistens lässt man Inhalte dann außer Acht, wenn die von den Medien favorisierte Streitpartei unpopuläre Positionen vertritt. Bei der „diePresse“ handelt es sich um ein rechtskonservatives Blatt, dass einen Corbyn natürlich nicht mag, dessen Leser aber mehrheitlich EU-kritisch… Read more »
Lykurg
Mitglied
Das britische Volk hat jetzt zwar seine „Meinung“ kund getan mehr aber auch nicht. Denn dieses Referendum ist für das britische Parlament nicht verbindlich, wobei es sich dem Druck den es ausübt wohl nicht völlig entzieht wird können. Mit diesem Referendum hat man die britische Regierung bloß aufgefordert den Austritt zu beantragen. Nach diesem Antrag muss erst ein Abkommen geschlossen werden, wie denn dieser Austritt nun konkret vonstattengeht. Sollte es zu so einem Abkommen nicht kommen, so kommen 2 Jahre nach der Austrittserklärung die Verträge nicht mehr zur Anwendung. Die Frist kann aber noch verlängert werden. siehe Art 50 EUV… Read more »
name
Gast

Danke für diesen interessanten Hinweis! Die Skepsis hat damit ein Fundament….aber erschrocken sind jene bürgerlichen Eliten in Brüssel schon. Die Panik – bis auf die wahrnehmbare Ruhe von Angela Merkel – ist bei denen nicht gespielt. Die haben wirklich an die britischen Wettbüros mit ihren Prognosen geglaubt, alles würde „gut“ in ihrem Sinne werden.

Truvor
Mitglied

@ Lykurg

Das britische Volk hat jetzt zwar seine “Meinung” kund getan mehr aber auch nicht.

Denn dieses Referendum ist für das britische Parlament nicht verbindlich,

Den Verdacht hatte ich schon mal.
Kapiere aber nicht, wozu dann der ganze Zirkus ?
PS. Danke für die Information !

Truvor
Mitglied

In diesem Artikel http://rusfact.ru/node/53969 wird behauptet, daß 64% des Erdöls und 30% des Erdgas`s mit GB aus der EU mitgehen würden.
Stimmt das, oder stimmt das ?

Lemmy Caution
Gast

https://en.wikipedia.org/wiki/Oil_and_gas_industry_in_the_United_Kingdom

Zum einen geht das mit dem Nordseeöl sowieso zu Ende und außerdem liegen die aktiven Felder hauptsächlich in schottischen Gewässern… die werden sich ja vermutlich sowieso bald vom englischen Joch befreien und in die EU eintreten.

Norbert80
Gast

@Lemmy

zum dritten sinkt unsere Abhängigkeit von Erdöl, da der Umstieg auf regenerative Energien langsam aber sicher erfolgt.
Und schließlich ist für unsere Erdöl/gas-importe wurscht ob GB in der EU ist oder nicht. Es kommt auf die Verlässlichkeit der Lieferanten an und das ist beim nicht-EU-Mitglied Norwegen ebenfalls vorhanden.

Anindobaj
Gast
Schon witzig, wie sich die Linken hier belügen. Offene Grenzen, aber hohe Löhne sollen es sein, als hätten Angebot und Nachfrage keinerlei Auswirkung. Und natürlich die völlig idiotische Idee, dass ein starker Sozialstaat mit offenen Grenzen eine Zukunft hätte. Deutschland ist einer der sehr wenigen Staaten auf der Welt, in denen man vom Kleinkind bis zum Greis von der Stütze leben kann und selbstverständlich damit ein Magnet für Menschen, die nicht mehr vom Leben wollen, speziell extreme Muslime ohne weitere Ambitionen. Wer nicht endlich mal einsieht, dass ein Sozialstaat nicht für die Überwindung der Armut in der 2. und 3.… Read more »
name
Gast

Es ist genug für alle da: mehr ist zu deinem dummen, sozialdarwinistischem Schwachsinn nicht zu schreiben.

Schweigsam
Gast

Vollste Zustimmung!

Beate
Gast
„Im vergangenen Jahr trugen die deutschen Exporte nach Großbritannien (89,3 Mrd. Euro) zu 7,5 Prozent zu den deutschen Gesamtexporten (1.196,4 Mrd. Euro) bei. Der Anteil des Außenhandelsüberschusses, der Differenz zwischen Exporten und Importen, betrug sogar fast 21 Prozent. Das heißt: Deutschland hat extrem von dem im Vergleich zum deutschen wesentlich stärker ausfallenden Wirtschaftswachstum in England profitiert “ http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2016/06/brexit-deutschland-ist-besonders-betroffen/ Der Handelsbilanzüberschuss kann nur dadurch abgebaut werden, dass Deutschland mehr importiert, z.B. indem es sich mehr Sozialstatt leistet und mehr aus GB importiert oder der Wechselkurs des Pfundes sinkt, d.h. dann der deutsche HArtz IV – Empfänger kann sich mehr britische Waren… Read more »
name
Gast

So ist es! Danke dafür!

Wir haben eine unheimliche Produktivität -bei gleichzeitig massiver Überflüssigkeit der Ware Arbeitskraft und die nimmt zu, nimmt zu, nimmt zu.

smukster
Gast

SOZIAL ist, wenn der Roboter die Arbeit macht.

Der Satz gefällt mir, ist geradezu zitierfähig!

Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass jeder Mensch anrecht auf eine angemessene Versorgung hat, egal ob arbeitend oder nicht. Ob das über Geld oder anders geschieht ist zweitrangig – ‚Geld‘ ist ein Instrument zur Verteilung knapper Güter, und wenn die nicht mehr knapp sind, wird es logischerweise auch nicht mehr gebraucht.

Beate
Gast

Die Leistungsdefizite GB’s hätten über kurz oder lang GB zu einem dritte Weltstaat gemacht.

Der Wert des Pfund wird ins Bodenlose stürzen. Sie werden den EU-Austritt dafür zum Dolchstoss machen.

Bruder Johannes
Gast

Die EU steht für eine Solidarität unter den europäischen Völkern?

Eine beliebte Floskel (leider ist es nicht mehr) in Brüssel ist die „Angleichung der Lebensverhältnisse in Europa“. Das gelingt aufgrund der nationalen Egoismen (z. B. Steuerpolitik) immer weniger. Was viele übersehen ist die Tatsache, dass die Angleichung nicht notwendigerweise „nach oben“ geschehen muss. Die Länder, denen es „gut geht“ wehren sich dagegen, etwas abgeben zu müssen. Sie setzen sich aber auch nicht dafür ein, dass es den anderen Ländern besser geht.

So gesehen verdanken wir Hartz IV und Minijobs der EU-Politik.

Dennis82
Mitglied
Das gelingt aufgrund der nationalen Egoismen (z. B. Steuerpolitik) immer weniger. Was viele übersehen ist die Tatsache, dass die Angleichung nicht notwendigerweise “nach oben” geschehen muss. Das Ziel der EU ist es doch, dass genau diese „Angleichung“ / Neusprech „Harmonisierung“ ausnahmslos immer nur nach „unten“ geschieht. Nach „oben“ orientieren sich logischerweise nur die Profiteure! It’s not a bug – it’s a feature! Man sehe sich doch im Gegenzug einfach mal die (extrem komplexe) Mehrwertsteuersystemrichtlinie an. Die MwSt / USt ist DIE ultimative (nebenbei asozialste, willkürlichste) Steuer des „kleinen Mannes“. Die damit verbundene Schaffung eines „gemeinsamen Binnenwirtschaftsraums“ ist einer der Bedeutenden… Read more »
Gabi
Gast

Bruder Johannes Sorry, aber jetzt habe ich einen Knoten im Gehirn.
Hartz 4, Ausweitung der Leiharbeit, Minijobs, Teilzeit wurde doch so ungefähr um 2006 eingeführt, die MwSterhöung war ungefähr auch in dem Zeitrahmen. Da gab es noch keine Finanzkrise. Wettbewerbsfähigkeit war das Schlagwort. Also haben damals schon Viele von ihrem einstigen Wohlstand abgeben müssen Tja und warum ist unser Wohlstand nicht in wirklich arme Regionen geflossen? Die Antwort erübrigt sich wohl.
So seh ich das zumindest.
LG Gabi

Truvor
Mitglied

@ Gabi

aber jetzt habe ich einen Knoten im Gehirn.

Sage so etwas nicht, bringt Unglück.

Gabi
Gast

Truvor keine Panik ;-), meine Knoten/Synapsen funktionieren einfach anders.

Truvor
Mitglied

@ Gabi

meine Knoten/Synapsen funktionieren einfach anders.

Hoffentlich.
Wünsche Dir Glück !

Gabi
Gast

Truvor, also schreib ich wohl Unsinn?
Tja, wenn die Ämter ständig ihre Methoden anpassen.
Ich suche grad die beschäftigte Bevölkrung hier. Das letze mal als ich geschaut habe, sollen es laut Desatis 42 Mio gewesen sein, aber nur 26 mio Vollzeitbeschäftigte. Laut Minijobzentrale waren es 12 mio.

Truvor
Mitglied

@ Gabi

Truvor, also schreib ich wohl Unsinn?

Keine Ahnung, ich weiß nicht mal was Desatis bedeutet 😉
Da kann ich Dir leider nicht helfen, sorry !

wschira
Mitglied

Hallo Truvor,

„Das Statistische Bundesamt (oft auch Destatis abgekürzt) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Sie erhebt, sammelt und analysiert statistische Informationen zu Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Die aufbereiteten Informationen werden tagesaktuell in rund 390 Statistiken veröffentlicht.“

Aus:https://de.wikipedia.org/wiki/Statistisches_Bundesamt

Truvor
Mitglied

@ wschira

“Das Statistische Bundesamt (oft auch Destatis abgekürzt) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Sie erhebt, sammelt und analysiert statistische Informationen zu Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Die aufbereiteten Informationen werden tagesaktuell in rund 390 Statistiken veröffentlicht.”

Danke ! 😉

Bruder Johannes
Gast

Tja und warum ist unser Wohlstand nicht in wirklich arme Regionen geflossen?

Ist er doch! Allerdings haben findige und skrupellose Organisationen und Menschen verhindert, dass irgendetwas von dem bei uns abgezwackten Wohlstand bei der Bevölkerung dort ankommt.

Die EU kontrolliert nämlich die Mittelverwendung nur formal. Dazu müssen Formulare ausgefüllt und Belege beigebracht werden. Um die 200.000 Euro herum lohnt sich der Arbeitsaufwand. Was tatsächlich vor Ort geschieht, interessiert in Brüssel nicht wirklich.

salvo
Gast

Mark Blyth sieht den Klassenkampf als einen der Treiber für den Brexit Ausgang

siehe auch diesen sehr guten Artikel im guardian

„If you’ve got money, you vote in … if you haven’t got money, you vote out“

http://www.theguardian.com/politics/commentisfree/2016/jun/24/divided-britain-brexit-money-class-inequality-westminster?CMP=Share_AndroidApp_Tweet

Norbert80
Gast

@salvo

Jein. Die Hauptbefürworter des Brexit waren UKIP und die Konservativen. Richtig ist, dass sie dabei mit Lügen die Armen versucht haben gegen die Ärmsten auszuspielen.

Eine wichtige Trennlinie verlief zwischen der jungen Generation und den „alten Säcken“

Nur 27% der 18-24J wollten raus aus der EU, aber 60% der ü 65!!! I.d.R. sind die jüngeren die progressiven Kräfte und nicht die ü65er Generation.

Großbritannien – bzw. das was davon übrig bleiben wird – könnte sich noch weiter nach rechts orientieren.

Heldentasse
Mitglied

Sehr informativ im Kontext.

Beste Grüße

Truvor
Mitglied

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne – der Brexit als (vielleicht letzte) Chance für Europa

Und währenddessen will Putin gemeinsam mit China Flugzeuge https://cont.ws/post/303999 und Hubschrauber https://cont.ws/post/304000 bauen.

smukster
Gast

Die betrieben werden mit…Reisschnaps?

Truvor
Mitglied

@ smukster

Die betrieben werden mit…Reisschnaps?

Nie im Leben 😉

smukster
Gast

Da bin ich ja beruhigt ~~
Ich weiß, es gibt auch noch andere Kooperationsbereiche – aber Flugzeugbau ist so furchtbar rückwärtsgewandt.

Spannender fand ich die Idee, den ‚Hyperloop‘ im Rahmen der Neuen Seidenstraße einzusetzen. Als Ersatz für Frachtflieger ist das System vielleicht wirklich geeignet, für Passagiere…ich denke nicht.

Truvor
Mitglied

aber Flugzeugbau ist so furchtbar rückwärtsgewandt.

Da bin ich „ein bißchen“ anderer Meinung.
Eigene Flugzeuge und Hubschrauber (nämlich aus Eigenproduktion) zu bauen wäre nie verkehrt (für kein Land).
„Hyperloop“ stammt aus einer anderen Oper und findet vielleicht seine eigene Nische, wer weiß.

smukster
Gast

Wäre im 20. Jahrhundert nie verkehrt gewesen. Heute ists Ressourcenverschwendung ohne Zukunftsperspektive.
‚Hyperloop‘ ist zumindest einen Versuch wert, und das nicht nur weil wir es aus der SF kennen 😉

Truvor
Mitglied

@ smukster

Heute ists Ressourcenverschwendung ohne Zukunftsperspektive.

Flugzeuge/Hubschrauber und „Hyperloop“ sind verschiedene Sachen.
Flugzeuge und Hubschrauber haben sich schon bewährt.
Ihre Einsatzfähigkeiten sind sehr vielfältig.
Und „Hyperloop“ muß ja noch beweisen, ob es ebenso effektiv sein wird wie Flugzeuge und/oder Hubschrauber.

smukster
Gast

Hyperloop hat den Riesenvorteil, dass es elektrisch läuft. Und: Warum sollte es nicht funktionieren? Komplizierter als Transrapid ist die Technik auch nicht.
Flugzeuge sind eine veraltete Technologie; bislang ist jedenfalls nicht absehbar, wie die sich klimaneutral / ohne Öl betreiben ließen. Eine handvoll mags in Zukunft noch geben, aber keine Massen mehr.

Truvor
Mitglied

@ smukster

Hyperloop hat den Riesenvorteil, dass es elektrisch läuft.

„Elektrisch“ bedeutet auch nicht unbedingt einen Fortschritt für die Umwelt.

Warum sollte es nicht funktionieren?

Keiner hat etwas dagegen, parallel zu Flugzeugen und Hunschraubern kann es (ruhig) funktionieren.

Flugzeuge sind eine veraltete Technologie

Sind (Flugzeuge und Hubschrauber) aber viel vielseitiger als Hyperloop.
Sorry, aber das ist so 😉

Heldentasse
Mitglied
Spannender fand ich die Idee, den ‘Hyperloop’ im Rahmen der Neuen Seidenstraße einzusetzen. Als Ersatz für Frachtflieger ist das System vielleicht wirklich geeignet, für Passagiere…ich denke nicht. Es wird de facto für gar nichts geeignet sein, tausende(!!!) km Tunnel und Röhren so zu bauen das sich einem Luft-Vakuum standhalten, halte ich für unbezahlbar, zumal auch Ozeane überwunden werden müssen. John Hansman, Direktor des MIT International Center for Air Transportation sagte der MIT Technology Review, dass die Idee zwar physikalisch machbar sei, aber extrem teuer werden würde. Er sieht eine große Anzahl bislang nicht gelöster technischer Herausforderungen.[41] „Meine Frage ist nicht,… Read more »
aquadraht
Mitglied
Transrapid war auch eine Idioten-„Zukunftstechnologie“. Man hat es in China auf ein paar Kilometern gebaut, probiert, nachgerechnet und die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, danach die Pläne eingestampft. Die Chinesen sind sowohl unternehmungslustig als auch pragmatisch. Schienen sind eine sehr bodenständige und technisch ausgereifte Transportbasis. Dagegen ist die Idee, über zehntausende Kilometer in Tunneln mit mindestens 25-30cbm/m ein Vakuum aufrechtzuerhalten, der Traum eines schwerst Besoffenen. Ich kenne Labore mit Hochvakuum, und solche mit Normaldruck, aber Cleanroom oder mindestens Hochhygiene. Das ist schweineteuer, komplex und fehleranfällig, sogar für die paar zig oder oder wenige hundert Kubikmeter. Es ginge hier darum, über… Read more »
smukster
Gast

Ist ja alles nicht wirklich falsch, aber…

1. braucht es m.W. kein echtes Vakuum – 95% sind viel einfacher
2. wird es auch bei weitgehender Dezentralisierung noch einen gewissen Bedarf an schnellem Transport geben, viel geringer als heute
3. ist mir kein Ozean zwischen China und Europa bekannt
4. @Truvor: nix Öl, nix Flugzeug – sorry, aber das ist so. Streitwagen haben sich auch Jahrhunderte bewährt.

Truvor
Mitglied
@ smukster nix Öl, nix Flugzeug – sorry, aber das ist so. Streitwagen haben sich auch Jahrhunderte bewährt. OK, ich erkläre Dir was ich mit viel vielseitiger als Hyperloop gemeint habe. Kurzversion 😉 Also, vielseitig bedeutet bei den Russen und Chinesen, daß alle zivile Flugzeuge und Hubschrauber im Falle eines Kriegs militärisch genutzt werden würden. Falls ein Krieg ausbricht, dann werden alle Passagier- und Frachtflugzeuge (und Hubschrauber) von z.B. „Aeroflot“ nationalisiert und an das Militär übergeben. Soweit alles klar ? Und sage mir bitte, wie viele Divisionen von Fallschirmjägern und anderer Art von Landetruppen kann Dein „Hyperloop“ von „A“ nach… Read more »
aquadraht
Mitglied
Fragt mal einen Ingenieur aus dem Bahnbetrieb, wieviel teurer der Unterhalt von Tunnelstrecken im Vergleich zur Oberfläche ist. Und da geht es „nur“ um Überwachung der Tektonik, Belüftung und dergleichen. Ich schätze mal, Gasdichte als Zusatzanforderung erhöht die Kosten um eine Grössenordnung mindestens. Und die längsten Tunnel der Welt sind 30 bis 57km (Gotthard-Basistunnel) lang. Dafür hat man vor Baubeginn Jahrzehnte die Tektonik und die Eigenheiten des Untergrunds erforscht. Vor dem Ergebnis waren Versetzungen um Kilometer seit-, ab- oder aufwärts nie ausgeschlossen. Und hier will man über zehntausende km einfach einen Strich ziehen. Nee, da kann man bloss den Kopf… Read more »
smukster
Gast
Dafür sind STOL-fähige Militärtransporter deutlich besser geeignet – ebenso wie für Panzer und Haubitzen, die eher schlecht in Passagierflugzeugen unterzubringen sind. Allerdings wäre ich ob der Allgegenwart von (kleinen) Raketensystemen ohnehin im Ernstfall vorsichtig, was den Lufttransport angeht. Dual use hin oder her: Es geht primär darum, von westlichen (zivilen) Flugzeugherstellern unabhängig zu werden. Kann man machen… Die direkte Strecke Shanghai-Europa geht durch Kasachstan, nicht durch Sibirien. Und nochmal: Es geht um einen Ersatz für eilige Luftfracht, nicht um große Mengen. Dass es ‚die Lösung‘ sei habe ich nie behauptet, sondern dass ich es für interessant und 1 Versuch wert… Read more »
Truvor
Mitglied
@ smukster Dafür sind STOL-fähige Militärtransporter deutlich besser geeignet – ebenso wie für Panzer und Haubitzen Zivile Transportflugzeuge und Transporthubschrauber werden im Falle eines Kriegs schnell umgerüstet, aber sogar nicht umgerüstete Transporter können große Frachten transportieren. Man transportiert übrigens nicht nur Panzer oder Haubitzen, sondern auch Lebensmittel, Munition, Klammoten, etc., also halt alles was eine Armee so braucht. die eher schlecht in Passagierflugzeugen unterzubringen sind. Passagierflugzeuge würden im Kriegsfall als für Truppentransport genutzt (das habe ich eigentlich so geschrieben). Allerdings wäre ich ob der Allgegenwart von (kleinen) Raketensystemen ohnehin im Ernstfall vorsichtig, was den Lufttransport angeht. Wer transportiert denn seine… Read more »
smukster
Gast

Alles prinzipiell machbar, aber weder optimal noch der Hauptzweck der Flugzeugkooperation. Militärtransporter bauen beide Länder eigenständig und parallel.

Die Ausgangsfrage war, was zukünftig für schnellen Transport genutzt wird, also nach der Flugzeugära. Ob es in jeglicher Hinsicht viel effektiver ist, ist nur bedingt relevant, wenn es diese Option nicht mehr gibt.

Truvor
Mitglied

@ smukster

nach der Flugzeugära

Nach der alten Flugzeugära wird bestimmt eine neue Flugzeugära kommen.
Mit neueren effektiveren Fluggeräten, denn der Luftraum ist viel effektiver als der Boden.

smukster
Gast

Lass lieber gleich zu Warpantrieb und UFOs übergehen!

Truvor
Mitglied

Lass lieber gleich zu Warpantrieb und UFOs übergehen!

Die fliegen längst, frage mal die UFOlogen 😉

PS. Gemeinsam Flugzeuge und Hubschrauber zu bauen ist nur ein kleiner Teil davon was sich die Russen und Chinesen vorgenommen haben https://aftershock.news/?q=node/413053
Und was tun die EU-Mitglieder ?
Sie zerstören ihre EU

name
Gast

Wer es noch nicht gesehen hat, was fürs Brain von Tariq Ali 😉

The Joker
Mitglied
name
Gast

Danke für die Links!

der Doctor
Gast
Barenberg, der Wagenknecht im Deutschlandfunk interviewt ,ist exemplarisch für die Borniertheit und Arroganz deutscher Medien im Angesicht dieses Ergebnisses. Inflationär die Rechts-Keule zu schwingen, oder die Briten kurzerhand für bekloppt zu erklären, weil sie nicht so abstimmen ,wie man das möchte,trotz aller Propaganda und Erpressungen, ist natürlich einfacher und angenehmer,als sich inhaltlich damit auseinander zu setzen, warum so viele Briten so abgestimmt haben. Das sie einfach diesen durch und durch korrupten Lobbykratischen Selbstbedienungsladen in Brüssel satt hatten.Das sie die Schnauze voll davon hatten, das eine demokratisch nicht legitimierte EU-Kommission über ihren Kopf hinweg Politik gegen ihre Interessen und zugunsten der… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@der Doctor

Volle Zustimmung!

der Doctor
Gast

Danke,hier noch der Link zu Gysis Rede von `98:

Robbespiere
Mitglied

@der Doctor

Wenn unsere Regierung erst hinter spanischen Gardinen sitzt, wird diese Rede zum täglichen Pflichtprogramm im Knastkino.:-)

der Doctor
Gast

@Robbespiere

Ja, zumal es ihnen, die ihn damals verlacht haben, peinlich sein müsste, das alles wovor er gewarnt hatte auch eingetroffen ist. Und darum gibt´s auch keine mildernden Umstände, denn sie können nicht sagen: „Das konnten wir ja nicht wissen“
Sie waren ja gewarnt, doch Arroganz,Dummheit und Kurzsichtigkeit ließen sie die Warnung in Wind schlagen.

Bruder Johannes
Gast
Das sie einfach diesen durch und durch korrupten Lobbykratischen Selbstbedienungsladen in Brüssel satt hatten. Woher weist ’n das so genau? Ich höre da aus erster Hand etwas, was sehr an die deutsche Pegida-Bewegung erinnert. Die Briten wollen unbedingt ihre Erdbeeren selbst pflücken, ihr marodes Handwerk noch tiefer in die Grütze reiten und ihre Kranken und Alten selbst pflegen. Diese Jobs möchten sie auf keinen Fall von Polen, Rumänen und anderen Osteuropäern erledigen lassen. Das ist der Irrsinn, der sich im Moment in UK breit macht. Außerdem werden die Folgen der eigenen neoliberalen Politik der EU in die Schuhe geschoben, weil… Read more »
der Doctor
Gast
Ich höre da aus erster Hand etwas, was sehr an die deutsche Pegida-Bewegung erinnert. Das ist die ,von mir angesprochene,das-waren-ja -alles-Rechte- Totschlagmasche, welche das Ziel hat,EU-Kritik zu tabuisieren, indem man sie in die Rechte Ecke stellt. Das scheitert nur daran, das demnach dann über die Hälfte der britischen Wähler Nazis sein sollten,was wohl kaum der Fall ist,und ist im Prinzip genau die Art von Pauschalisierung und anbieten einfacher Lösung auf komplexe Fragen ist, die man den Rechten ,durchaus zu Recht ,vorwirft. Es waren zum Beispiel auch Linke und Anhänger der Labour-Party unter den Brexit -Befürwortern, das wird gern unter den… Read more »
Schweigsam
Gast

Ja, Barenberg empfand ich auch als sehr unangenehm voreingenommen bis widerlich!

Danke für diesen Link „Joker“.

Heldentasse
Mitglied

Nicht ganz OT im Kontext EU:

So langsam knallt der Herr Elsässer aber so vollkommen durch, mein Güte da fällt sogar mir das schwarze Lachen schwer!

Video: „Freiheit für Deutschland!“ Ein Panzergeneral und der COMPACT-Chefredakteur Seit‘ an Seit‘!

Ich verlinke diese Scheisse ausdrücklich nicht, wer sich seines Frühstücks entledigen möchte suche bitte selber.

Beste Grüße

R_Winter
Mitglied
Satire: Nach dem Brexit: Jetzt braucht die EU eine Generalrevision http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-dem-brexit-jetzt-braucht-die-eu-eine-generalrevision-1.3049766 Ja, die EU braucht es, denn jeder Deutsche verliert am Brexit 6.423 € und 373.584 Arbeitsplätze (sagt meine Sinn-Glaskugel) gehen verloren, darum muss Altes auf dem Prüfstand gestellt werden: Das Renteneintrittsalter muss auf 72 Jahre angehoben, das Wahlalter auf 12 Jahren reduziert werden und Menschen über 72 dürfen nicht mehr aktiv wählen, denn die Gruppe nutzt die „Jungen“ aus. Streiks soll grundsätzlich verboten werden. Eine Ausnahme beim Rentenalter ist bei unseren Abgeordneten und Bank-Mafiosis vorgesehen. Sie sollen mit 50 Jahren in den Altersruhestand gehen, damit sie die Vorteile aus… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Merkel bleibt sich treu: Auch in bitteren Zeiten soll bloß keiner Hektik verbreiten.

Ach so, der hier ist auch nicht schlecht und in einem tieferen, aber wohl nicht gemeinten, Sinne sogar wahr:

Überall stoßen wir auf ein Denken, das kein Morgen kennt.

Quelle: Wirtschaftswoche

Beste Grüße

Heldentasse
Mitglied

Das schöne ein demokratischen Entscheidungen ist ja, dass man in der solange Abstimmen lassen kann bis das Ergebnis stimmt. Das ehemalige Sturmgeschütz der Demokratie befürwortet offensichtlich so eine demokratisches Vorgehen.

Referendum-Wiederholung: Exit aus dem Brexit? Es gibt zwei Hintertüren

Ergo: Wozu überhaupt noch wählen, die machen doch sowieso was sie wollen.

Beste Grüße

der Doctor
Gast

Mehr als Drei Millionen haben eine Petition für ein neues Referendum unterschrieben

Wenn aber mehr als drei Millionen eine Petition gegen TTIP unterschreiben, wird die Annahme von der Politik verweigert,und die Stimmen ignoriert.
Einer der wenigen vernünftigen Artikel von Peter Nowak passt dazu:
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48648/
Ich gehe aber auch davon aus, das die Chancen eher schlecht stehen, das es zu einem zweiten Referendum kommt, denn das würde die Rechten und nationalistischen Parteien in Europa nur noch Stärken, und den Zerfall der EU noch beschleunigen, wäre also eher ein Phyrrus-Sieg.

Heldentasse
Mitglied

Wenn aber mehr als drei Millionen eine Petition gegen TTIP unterschreiben, wird die Annahme von der Politik verweigert,und die Stimmen ignoriert.

Ich denke wenn diese Petition pro TTIP ausgefallen wäre hätten sie es angenommen. Im übrigen ist es ja das ganz doofe an der Demokratie, dass auch mal etwas heraus kommen was anderen nicht passt, aber dieses unpassende Ergebnis dann mit Tricks zu negieren ist sehr fragwürdig, damit schafft sich eine Demokratie de facto selber ab.

Beste Grüße

Sukram71
Gast
Für UK hat diese Brexit Entscheidung Folgen für die Zukunft der nächsten 50 Jahre. Und wenn man bedenkt, dass nur die alten über 50 mehrheitlich für den Brexit gestimmt haben und die jungen Leute, die mit dieser Zukunft Leben müssen, mehrheitlich für die Europäer Union sind, dann sollte das Britische Parlament den Brexit tatsächlich abblasen. In so einer wichtigen Zukunftsfrage sollte die Stimme der Jungen mehr Gewicht haben. Und die Stimme des Parlaments und die Stimme aller Experten. Dieses Brexit Referendum ist auch das Beste Beispiel dafür, warum solche Volksbefragungen ungeeignet sind, wichtige Entscheidungen zu treffen. Es ging doch zum… Read more »
Jacques Roux
Gast

in so einer wichtigen Zukunftsfrage sollte die Stimme der Jungen mehr Gewicht haben. Und die Stimme des Parlaments und die Stimme aller Experten.

Wie nennt man eigentlich so etwas? Demokratische Gesinnung sicherlich nicht.

Sukram71
Gast
Klar kann man das kritisieren. Bei Wahlen für das Parlament und die Regierung der nächsten 5 Jahre müssen auch 80 Jahre alte Rentner eine Stimme haben. Aber bei einer so wichtigen Zukunfsfrage für die nächsten 50 Jahre, sollten die alten Leute nicht die Zukunft bestimmen, die sie gar nicht mehr als aktiver Mensch erleben. Außerdem sah man ja gerade was passiert: Die rechte Boulevardpresse und Politik hat mit Falschinformationen, Emotionen und Ausländerfeindlichkeit die Leute aufhetzt. Die wirtschaftlichen und politischen Folgen waren zu abstrakt und spielten kaum eine Rolle. Und jetzt heißt es auch von den Brexit-Fans, dass die 350 Pfund… Read more »
Lykurg
Mitglied

Wenn Sie hier so Panik verbreiten wollen, dann schreiben Sie doch bitte, welche Konsequenzen aus diesem Brexit zu fürchten sind und zwar konkret?

Sukram71
Gast

Wo verbreite ich Panik?
Ich habe bloß geschrieben, dass mit falschen Informationen für den Brexit geworben wurde und die alten Leute den Jungen den Brexit gegen ihren Willen aufzwingen.

aquadraht
Mitglied

Die Mehrheit für den Brexit begann bei den „Alten“ zwischen 30 und 44 Jahren je nach Klassenzugehörigkeit. Denen allen willst Du ihre Bürgerrechte nehmen.

Ich spucke aus vor Dir.

a^2

aquadraht
Mitglied

Noch was zur Info (auch wenn es aus der Welt ist):

http://www.welt.de/politik/ausland/article156576085/Unfassbar-niedrige-Wahlbeteiligung-junger-Briten.html

Wahlbeteiligung nach Altersgruppen:
18-24: 36%
25-34: 58%
35-44: 72%
45-54: 75%
55-64: 81%
65+: 83%

Anders gesagt, wir wissen nicht, wie die 64% jungen Briten dachten, die der Abstimmung fern geblieben sind. Ich argwöhne mal, dass Bürgerpack wie Sukram vorwiegend hingerannt ist.

a^2

smukster
Gast
Mag wohl sein, dass es Alte weniger betrifft – dafür haben sie mehr Lebenserfahrung und können daher (m.E.) manche Dinge besser beurteilen, so gleicht es sich wieder aus. ‚Falschinfos’…ja, sicher, aber ist das bei irgendeiner Wahl anders? Niemals wird so viel gelogen… wusste schon Bismarck. Dass Menschen RattenfängerInnen auf den Leim gehen können, ist ein Grundproblem der Demokratie. Dagegen helfen nur gute Bildung und kritische Medien, und beides wurde vom neoliberalen Mainstream in den letzten 40 Jahren geschleift – voila das Resultat. Wenn sie tatsächlich austreten, werden die Folgen erheblich (und großteils negativ) sein, keine Frage. Bleibt zu hoffen, dass… Read more »
Heldentasse
Mitglied

@a²

Na na, wer wird denn in der Diskussion mit dem hiesigen Blogtrottel mit rationalen Argumenten kommen? Das ist wie Perlen vor die Viecher mit den Borsten werfen.

Beste Grüße

Anton Chigurh
Mitglied

………ist das nicht der, der bei „motherless“ unter dem Namen „markus121971“ unterwegs ist und nach „geilen Bi-Schweinen“ sucht….?

Norbert80
Gast
@aquadraht Die Mehrheit für den Brexit begann bei den “Alten” zwischen 30 und 44 Jahren je nach Klassenzugehörigkeit. Du verbreitest Falschinformationen Erst bei den Ü45-Jährigen gab es eine Mehrheit für den Brexit. Stimme dir zu, dass jede Stimme gleich viel zählen sollte. Da widerspreche ich Sukram. Skurril finde ich wer am lautesten über den Brexit jubelt. Da hat Sukram mit seiner Kritik voll und ganz Recht. U.a. hat mit Murdoch ein US-Medienmogul mit seinen Drecksblättern unzählige Lügen pro-Brexit verbreitet. Ein kleiner Tipp: Schau dir mal die Leute die am lautesten für Brexit geworben haben nochmal in aller Ruhe an. Sprich… Read more »
Sukram71
Gast
Nach meinem Eindruck hat von den Brexit Befürwortern sowieso keiner so richtig Lust, Artikel 50 aufzurufen und mit der EU Verhandlungen über den Brexit zu führen. Da kann ja jeder englische Regierungschef nur verlieren. Welche Optionen hat UK denn auch? Wenn UK den wichtigen Zugang zum Binnenmarkt behalten will, muss es die Arbeitnehmer-Freizügigkeit akzeptieren. Also nix mit „take back control“ über den Zuzug von EU-Ausländern. Und UK müsste wohl wieder EFTA beitreten, damit es im Europäischen Wirtschaftsraum bleibt. Dort gelten aber circa 80% der EU-Regeln und „das EWR-Abkommen wird regelmäßig an die Entwicklung des relevanten EG-Rechts (sogenannter Acquis communautaire) angepasst“.… Read more »
Lykurg
Mitglied
Der Umgang mit dem Brexit zeigt auch mal wieder, wie leicht man die Leute aufschrecken kann. Der Brexit war erstens nur eine Volksbefragung. Der tatsächliche Austritt wurde noch nicht einmal angezeigt, bzw. steht noch gar nicht fest wie dieser konkret aussehen wird. Hier jetzt Weltuntergangszenarien an die Wand zu malen ist lächerlich und zeigt nur in welch manipulativen Weise die Medien unterwegs sind. Für den kleinen Bürger ändert sich erst einmal nichts. Es gibt übrigens noch den EWR und es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Briten aus diesem austreten. GB wird in Zukunft eine ähnliche Rolle, wie die Schweiz einnehmen.… Read more »
Sukram71
Gast

Mit dem Eintritt in die EG ist UK aus EFTA ausgetreten.

Am_Rande
Gast

@ Lykurg

Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis.

aquadraht
Mitglied

Klar Du Drecksfascho. Wenn jemand nicht so wählt, wie es Dir passt, müssen dessen Bürgerrechte weg. Warum nicht gleich ins Lager oder ins Gas?

Die jungen Arbeiter und Arbeitslosen waren auch eher für den Brexit, einfach weil ihnen die EU auch die Luft nahm. Bürgerkinder und das Jungprekariat erhofften sich noch Vorteile beim Rat Race. But even if you win, you’ll still be a rat.

a^2

Sukram71
Gast

Die EU nimmt Arbeitern und Arbeitslosen nicht die Luft. Die EU wird von der verantwortlichen Regierung bloß gerne zum Sündenbock gemacht. Und Arbeiter und Arbeitslose sind oft so ungebildet, dass sie darauf hereinfallen.

name
Gast

Du bist wirklich ein ekelhafter rechter Lügner. Als ob du gebildet wärst, du schwuler Wehrpflichtiger HG. Bist wie deine Vor- und Abbilder: Ein Miniröhm im Dienste des deutschen Kapitals.

der Doctor
Gast

Die EU nimmt Arbeitern und Arbeitslosen nicht die Luft.

Erzähl das mal den Opfern der Austeritätsdiktate in Griechenland, Spanien, Portugal,etc.,oder erzähl das hier mal Hartz IV-Opfern,und den Billiglohnsklaven.

Und Arbeiter und Arbeitslose sind oft so ungebildet, dass sie darauf hereinfallen.

Jetzt zeigst du deine ganze kalte Verachtung für Arbeiter und Arbeitslose(nebenbei auch, das du nicht viele davon kennst),und beweist damit, das du ein würdiges SPD-Mitglied bist.

Mordred
Gast

Aber bei einer so wichtigen Zukunfsfrage für die nächsten 50 Jahre, sollten die alten Leute nicht die Zukunft bestimmen, die sie gar nicht mehr als aktiver Mensch erleben.

oha oha. unser grundgesetz kennst du aber?
faschistoider vollidiot.

schwitzig
Gast

@Sukram71

In so einer wichtigen Zukunftsfrage sollte die Stimme der Jungen mehr Gewicht haben. Und die Stimme des Parlaments und die Stimme aller Experten.

Viel rationaler wäre es doch, die Stimmgewichtung an der Intelligenz zu bemessen.
Gut – für dich eher schlecht: Deine Stimme hätte immer einen 0-Wert.

Jacques Roux
Gast

Im Übrigen, ist es ja auch gar nicht so, wie uns das die Jeunesse dorée, in Gestalt von Sucky und Lügen-Nobby hier suggerieren will:

http://norberthaering.de/de/27-german/news/645-brexit-jugend#weiterlesen

Sukram71
Gast
Die jungen Briten mussten sich für die Wahl aber erst registrieren. Das machte das Wählen für die Jungen etwas komplizierter. Die Alten sind schon längst als Wähler registriert. Diese Regelung ist relativ neu und wurde von den Konservativen vermutlich deshalb eingeführt, damit weniger junge Leute (Labour) wählen gehen. ^^ Die Umfragen zum Brexit sagen eindeutig, dass die jungen Briten pro Europa eingestellt sind. Die Wahlergebnisse sagen das ebenfalls. Und weil das Referendum, im Gegensatz zu anderen Referenden, gemäß Gesetz nicht bindend ist und die Abstimmung obendrein sehr knapp ausgefallen ist, kann man die Meinung der jungen Briten, des Parlaments und… Read more »
der Doctor
Gast

Die jungen Briten mussten sich für die Wahl aber erst registrieren.

Jetzt machst du dich endgültig zum Volldeppen.Weil sie sich registrieren mussten,sind 64%, also fast zwei Drittel, der jungen Wahlberechtigten nicht zur Abstimmung über so ein wichtiges Zukunftsthema,wie du sagst, gegangen?
Wenn es denn so wäre, dann hätten sie umso mehr selber Schuld.

Die Umfragen zum Brexit sagen eindeutig, dass die jungen Briten pro Europa eingestellt sind.

Dann dürften sie sich umso mehr nicht von der Registrierungspflicht abhalten lassen,ihre Stimme abzugeben.

Sukram71
Gast

Nee, Doctor, aber ein kleines bisschen was, macht das natürlich schon aus, wenn sich Erstwähler erst registrieren müssen und das manchen, die politisch eh nicht besonders interessiert sind, zu lästig ist. Und manchmal kommt es bei knappen Ausgang auf soso einen kleinen Effekt an.

Aber Hauptsache ITALIEN IST RAUS!!! und der Fluch ist gebrochen.
Morgen bestelle ich beim Italiener eine Pizza Endstatione! 😀

Andre
Gast

Demokratie hin oder her, aber solche Entscheidungen sind nie gerecht.

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