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28 Kommentare auf "Vor-Sorge … nach Riesterart"

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Yarsin
Mitglied

Moin,
der Abstieg kommt oftmals schneller als man denkt. Ich habe alle „Versicherungen“ aufgelöst um meine derzeitigen Verbindlichkeiten zu bedienen.
Es ist nicht das schlechteste Gefühl, denn ich lebe jetzt.

Sukram71
Gast

Na hoffentlich nicht die normale Haftpflichtversicherung…

Tim
Gast

Frage eines Einsteigers in die Riester-Thematik bzw. zu den hier ja doch häufig auftauchenden Aussagen, dass Riester unsinnig ist: Hat jemand mal eine Linkempfehlung, wo dazu mehr beschrieben ist? Insbesondere ist mir nicht klar, ob Riester nur deswegen als Ganzes Murks ist, weil es die Versicherungswirtschaft subventioniert, oder wirklich im Einzelfall generell keinen Sinn macht, selbst wenn z.B. man nur den Mindestbeitrag einzahlt und Kinderzulagen bekommt. Trotz hoher Gebühren scheint mir das dann immer noch sinnvoller zu sein, als auf Riestern zu verzichten, oder bin ich da auf dem Holzweg?

hermann
Mitglied

Ich könnte da vielleicht dienlich sein. Auch ich hatte, als der Hype mit Riester begann, einen solchen Vertrag abgeschlossen. Ähnlich der Renteninformation bekommt man auch hier von Zeit zu Zeit eine Benachrichtigung. Danach sollte ich im Rentenalter ca. 61€ erhalten. Da ich aber mtl. ca. 84€ einzahlte, kündigte ich den Vertrag sofort. Und das natürlich mit erheblichen Verluste. Ich kann nur raten: Finger weg!

fuck-the-riester
Gast

@Tim :

die Nachdenkseiten bieten tonnenweise Informationen zum Thema.
Vielleicht mal hier mit anfangen? : http://www.nachdenkseiten.de/?p=32924

salvo
Gast

die Privatisierung der Altersvorsorge hat, wie im übrigen jede Art der privatisierung von öffentlichen Gütern, den einzigen Zweck, sich einen Teil des gegenwärtigen Sozialprodukts anzueignen (das angeblich gespart wird), mit dem Verprechen, es in der Zukunft verzinst zurückzuerhalten. Dass das alles eine Lüge ist, um diesen Raubzug hier und jetzt zu kaschieren, kann man u.a. bei Flassbeck lesen. Da die neoliberale Ideologie im allgemeinen Bewusstsein so tief sitzt, funktioniert das leider.

Tim
Gast

Schaue ich mir an und bin dann hoffentlich schlauer. Danke!
Bei Google hatte ich gesucht, war aber nicht wirklich fündig geworden, außer halt, dass es im Ganzen Unfug ist und Geld in die Taschen der Versicherungswirtschaft schaufelt. Aber nirgends mal glaubwürdig (bzw. ich kann nicht einschätzen, was realistisch ist und was nur Nachgeplapper der Lobbyisten) und konkret die Unterscheidung (falls es die gibt), wann es ggf. Sinn macht und wann nicht, abhängig von Gehalt, zu erwartender Rente und Zuschüssen/Kindern.

Robbespiere
Mitglied

@Tim

Altersvorsorge bzw. Geldanlage selbst gestalten ist gar nicht so schwer, wenn man sich gut und unabhängig informiert. Vor Allem vermeidet man damit gigantische Provisionszahlungen und Abschlussgebühren, die sich Versicherungen und Banken beim Abschluss eines Riestervertrages in die Tasche stecken und die dann für die Alterssicherung nicht mehr zur Verfügung stehen.
Für Einsteiger hier ein Beispiel als Informationsquelle.:

http://www.amazon.de/Cashkurs-machen-Aktien-Versicherungen-Immobilien/dp/3426787679?ie=UTF8&keywords=dirk müller&qid=1464009385&re

Wer gut informiert ist, dem können die Freundlichen der Finanzbranche keinen teuren Müll mehr andrehen.

Tim
Gast

Danke für den Tip, werde ich lesen.

kreuzrotter
Mitglied
Am Besten investiert man sein Geld in ein Gartengrundstück, also ein Stück Land von dem es immer weniger gibt, und lernt wie man mit möglichst wenig Aufwand gute Erträge bzw. gute Ernten erwirtschaftet. Der Agrarrebell Sepp Holzer lässt zum Beispiel seine Apfelbäume einfach wachsen ohne sie regelmäßig zu schneiden. Optimal ist eine Symbiose aus Boden, Pflanzen und Tieren. Ich hatte die folgenden Links hier schon einmal gepostet, aber doppelt oder dreifach hält natürlich besser als nur einmal: Der Miraculix der Bio-Gärtner, Paul Kaiser, im nördlichen Kalifornien erwirtschaftet 250.000 Dollar jährlich auf einem Hektar: 2014 Quivira Conference, Paul Kaiser (52min42) youtube.com/watch?v=ukFpwvlkqUY… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Stephan Becker

Am Besten investiert man sein Geld in ein Gartengrundstück

Die Idee an sich finde ich super, sofern man im ländlichen Raum wohnt, wo es noch entsprechende Flächen zu akzeptablen Preisen gibt.
Im Stadtgebiet sieht das leider ganz anders aus. Es sei denn, du wirst Mitglied in einem Gartenverein, sofern ein Garten frei wird, aber den kannst du dann noch lange nicht so gestalten, wie es dir beliebt.

wschira
Mitglied

Eine kleine Anregung: In Paris wächst die Anbaufläche für Obst und Gemüse. Wie das? Auf immer mehr Dächern (flachen natürlich) werden Gemüsegärten eingerichtet und Obstbäume gepflanzt.

Querleser
Gast

Ja, @ wschira. Auch Imker (hab´ einen zum Nachbarn) weichen zunehmend auf urbane Gebiete aus.
Einerseits besteht da das geringere Risiko des (inzwischen weitverbreiteten) Bienenstockdiebstahls, andererseits vertragen die empfindlichen Bienen die „prinzipiell giftige Luft in Städten“ (O-Ton Grüne) offensichtlich bedeutend besser als Ackergifte á la Glyphosat & Co. so daß sich die Sterblichkeitsrate an diesen, Milben e.t.c. drastisch reduziert.

Btw.: diese „urbanen Gärten/Felder“ existieren ideell bereits seit vielen Jahren. Doch ob schwere Erntemaschinen auf Hausdächern „DIE Lösung des Problems“ sein können, wage ich zu bezweifeln.

…doch dies nur OT.

Robbespiere
Mitglied

@wschira

Urban Gardening ist eine tolle Idee, die Städte zudem lebenswerter macht.
Wer über ein Flachdach verfügt, kann sich da seine eigene, nützliche Idylle schaffen.
Es gibt sogar ganz clevere Konzepte, das in einem Kreislauf mit Fischzucht zu kombinieren. Leider hat aber nicht jeder eine solche Fläche zur Verfügung. Mehr als der Balkon ist da oft leider nicht drin.

kreuzrotter
Mitglied
Im Stadtgebiet sieht das leider ganz anders aus. Es sei denn, du wirst Mitglied in einem Gartenverein, sofern ein Garten frei wird, aber den kannst du dann noch lange nicht so gestalten, wie es dir beliebt. Ja da sind glaube ich die Kleingärten- oder wie sie manchmal auch heißen Schrebergärtenvorschriften. Da kann man wohl z.B. nur auf einem Drittel bis zur Hälfte Gemüse- und/oder Obstanbau betreiben, der Rest muß dann Zier- oder Rasenfläche bleiben. Aber wer weiß vielleicht sieht es in 20 bis 30 Jahren doch mal wieder so aus wie in Berlin vor 70 Jahren: http://www.akg-images.de/Docs/AKG/Media/TR3_WATERMARKED/2/9/9/c/AKG60242.jpg http://www.akg-images.de/Docs/AKG/Media/TR3_WATERMARKED/2/5/9/f/AKG136560.jpg Kartoffeln konnten… Read more »
kreuzrotter
Mitglied

Es sollte natürlich heißen:

Die Kartoffeln konnten damals sogar laufen!

Also nicht dass „man“ sie kaufen konnte, weil ich statt k versehentlich ein l verwendet habe.

R_Winter
Mitglied
Scharfe Kritik übte Spahn (CDU) an der Äußerung von CSU-Chef Horst Seehofer, dass die Riester-Rente gescheitert sei. Diese Wortwahl sei „falsch und fatal“, sagte der CDU-Politiker. Schließlich hätten die 16 Millionen Riester-Sparer „etwas richtig gemacht: Sie verzichten heute und sparen für später.“ Allerdings sei es ein Fehler gewesen, die Riesterrente nicht verpflichtend gemacht zu haben. Der Tagesspiegel Wenn Jens Spahn (CDU), der vom Staat bezahlte Versicherungslobbiest sagt, dass die Riesterrente unabdingbar sei und 16 Mill von den Qualitätsmedien und Steuerberatern irre geleitete Riester „Sparer“ nicht falsch liegen können, wird es wohl „stimmen“. Der Mann hat nie in einem Beruf gearbeitet… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@R_Winter

“Gott, lass Hirn über Spahn regnen, denn er hat kein Hirn”

Von wegen, kein Hirn.
Da gehört schon eine gewisse Raffinesse dazu, sich von der Wiege bis zur Bahre durchalimentieren zu lassen und so zu schleimen, dass man immer wieder einen begehrten Listenplatz erhält.
Was diesem Bandwurm im Gedärm des Bürgers fehlt, ist Anstand.
Grundsätzlich dürften solche Speckjäger ohne ausreichende Erwerbsbiographie überhaupt nicht ins Parlament kommen.
Solch eine Karriere–Kreissal–Hörsaal–Plenarsaal– ist eine schallende Ohrfeige für jeden normalen Bürger.

Heldentasse
Mitglied

@Robbespiere

Wieso? Der teutsche Michel und viele seiner ausländischen KollegInnen wählen doch genau diese Typen mehrheitlich. Damit verpassen sie sich zwar selber eine Ohrfeige und finden es auch noch gut.

Ansonsten gilt hier und auch bei der eher unwichtigen Riesterrente das hier.

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied

@Heldentasse

So gesehen hast du recht, nur, weder hab ich diese Laientruppe gewählt noch bin ich dement genug, dass mir deren Treiben am A…. vorbeiginge.

PS. Der Text von YOK ist treffend. Die kannte ich noch gar nicht. Danke für den Tip.

hart backbord
Gast

Die Prinzen haben mal getextet:
„Obwohl mich keiner mag,
sitz ich heut im Bundestag.
Du musst ein Schwein sein,
in dieser Welt…“

trackback

[…] Quelle: Vor-Sorge … nach Riesterart » Spiegelfechter […]

R_Winter
Mitglied
Die überwiegende Anzahl der 16 Mill. Riesterrenten-Abschlüsse werden betrogen, aber dieses ist allgemein bekannt. Der Bürgerbetrug der Merkel-Regierung hat System und wird von dümmlichen Abgeordneten des Bundestag in der GrKo und wesentlichen Teil der Medien unterstützt. Dieses ist der Skandal. Es werden für zig Millionen von Arbeitnehmer keine Einkünfte gezahlt, die Altersarmut vorbeugen. Zusätzlich wird in verbrecherischer Art, die gesetzliche und sichere (leider nicht in der Höhe, bedingt durch Manipulationen der sPD) Rente reduziert. Nahles ist zu dumm, um der Altersarmut wirkungsvoll vorzubeugen. Sie und ihre Helfer schlagen idiotische Lösungen vor, die nur die Bilanzen der Versicherungswirtschaft dienen. Es wir… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@All

Zu den Segnungen der kapitalgedeckten Altersvorsorge dieser Artikel über US-Pensionsfonds, wenn auch von Spiegel-online

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verluste-durch-finanzkrise-us-pensionsfonds-kaempfen-mit-horror-defizit-a-654487.html

Thomas
Gast

Die Meinungen zu diesem Thema gehen immer noch in die unterschiedlichsten Richtungen. Diesbezüglich sollte es einfach viel mehr Aufklärung geben.

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