Das in ordnunge Schmähgedicht

742px-Schreibmaschine_rheinmetall_1920_imgp8364Das hier wird ein Schmähgedicht.
Oder lieber besser nicht.
Denn wenn man heute kritisiert
ist der Diktator irritiert.

Zu TTIP könnt‘ man etwas sagen
vielleicht sogar vorm Richter klagen.
Doch besser, man schweigt still dazu
und denkt nicht laut, nur ganz in Ruh‘.

Harte Worte braucht es auch
weil viele Leut‘ mit leerem Bauch
obwohl: ich sag mal besser nix
gibt Ärger sonst, das geht ja fix.

Der Krieg, das muss man sagen dürfen
ist mehr als nur ein Knie aufschürfen
und Deutschland zahlt weltweit die Schlächter
nein, dafür gibt es kein Gelächter.

Das hier war ein Schmähgedicht
ein richtig böser Schimpf-Bericht
Noch mehr Kritik, das muss man wissen
kommt nicht gut an – ist das beschissen!

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bild: Smial

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rainer
Gast

……und die Moral von der Geschicht
leider hängt das Volk die Regierung nicht

Norbert80
Gast

Hut ab, vor soviel Kreativität. Gelungenes Gedicht – schade nur, dass heute oft nur die niveaulosen und radikalen „Schmähgedichte“ viel Aufmerksamkeit erregen :-(((

trackback

[…] Quelle: Das in ordnunge Schmähgedicht » Spiegelfechter […]

Moin
Gast

„Die Katze saß auf der Matratze.“ ( Club der toten Dichter )

Yarsin
Mitglied

Was so eine Klage doch für weitreichende Konsequenzen hat.
Jetzt traut ihr euch sogar hier nicht tacheles zu reden, obwohl es dazu vieles zu sagen gäbe.

Heldentasse
Mitglied

Ein aktuelles Schmähgedicht ohne Ziegen und sodomistische Despoten aus dem nahen Osten hat aber keine Chance beim Michel Gehör zu finden. Nur TIPP und Krieg kann ja jeder, dass sind nämlich die Säue die so oft durchs Dorf getrieben werden bis jeder meint dies sei normal.

Beste Grüße

Alfred Matejka
Gast

Das Bähgedicht hättest du auf der 1.Mai Kundgebung des DGB in Wiesbaden vortragen können.Der Blindenhund der anwesenden SPD Politik hätte bestimmt gebellt.In Berlin oder Hamburg hätten bestimmt Andere gebellt.Aber wir kennen ja deine sonstigen Beiträge,insofern sicher eine gelungene Satire.

Leselotte
Gast

Gelungen, danke.

Truvor
Mitglied

@ Leselotte

Finde ich auch.

Moin
Gast
OT https://off-guardian.org/2016/05/02/seymour-hersh-says-hillary-approved-sending-libyas-sarin-to-syrian-rebels/ Der Investigativ-Journalist Seymour Hersh hat berichtet , dass die Obama – Regierung fälschlicherweise die Regierung Assad, die Schuld für Sarin – Anschläge in Syrien gegeben hat. ( Giftgasangriffe von Ghuta im Jahre 2013 ) https://de.wikipedia.org/wiki/Giftgasangriffe_von_Ghuta Hersh sagte , dass es eine geheime Vereinbarung zwischen der Obama – Regierung und den Führern der Türkei, Saudi – Arabien und Katar aus dem Jahr 2012 gab, Sarin – Angriffe in Syrien auszuführen um die Schuld dafür Assad aufzulasten, um militärisch intervenieren, und Assad stürzen zu können. Hillary Clinton soll vom Giftgasschmuggel aus Lybien nach Syrien, und den geplanten Anschlägen gegen die… Read more »
Rainer N.
Gast

Schade, ich hatte erwartet, hier über den Beitrag der NDS von Tofenhöfer „diskutieren“ zu können.

Wo er Recht hat, hat er Recht. Bei mir läuft er da offene Türen ein.

Moin
Gast

Joh, ist auch unwichtig das der Clinton diese Geschichte im Wahlkampf auf die Füße fallen wird. Betrifft uns ja alle nicht wer nächster US-Präsident wird.

Robbespiere
Mitglied

@Rainer N.

Der Beitrag läuft uns ja nicht weg aber diese Nachricht ist es einfach wert, dass sie veröffentlicht wird, besonders in den USA, jetzt vor den Wahlen.
Was wurde von der Regierung Obama wg. des Giftgaseinsatzes gelogen und Clinton saß mit im Boot.
Ob diese Nachricht Sanders wg. der „Wahlmänner“ noch nützt, bleibt abzuwarten, aber vielleicht kommt ja noch mehr ans Licht.

Moin
Gast

„Ob diese Nachricht Sanders wg. der “Wahlmänner” noch nützt, bleibt abzuwarten, aber vielleicht kommt ja noch mehr ans Licht.“

Da ist noch einiges zu switchen. Kalifornien mit über 400 Delegierten steht auch noch aus. Ist vom timing prima wenn Clinton jetzt eine Bruchlandung hinlegt.

wschira
Mitglied

Es wurde auch in anderer Hinsicht gelogen. Erinnert mich stark an MH17.

Moin
Gast

Bei genauer Betrachtung ist überall amerikanisch-geopolitische Methode zu entdecken die nichts Europäisches hat.

Truvor
Mitglied

@ Moin

Wie recht Pleitgen hat.

Moin
Gast

War es Schusseligkeit oder Kalkül, den Russen einen ihrer wenigen eisfreien Häfen abspenstig machen zu wollen ?

War ja klar woher die Truppen „ohne erkennbare Hoheitsabzeichen“ kamen, und worum es ihnen ging, als sie „unerwartet“ auf der Krim auftauchten.
Klar war auch, dass eine Krim ohne Landzugang zu Russland nicht hingenommen würde.
Dumm war überhaupt die Ukraine vor die Wahl zu stellen, Russland oder Europa.

Das hat doch alles ein Eskalations-Muster. Meiner Ansicht nach kein europäisches…..aber alles reine Spekulation……Vielleicht höre ich schon die Flöhe husten ? .-)

Truvor
Mitglied
@ Moin „“ War es Schusseligkeit oder Kalkül, den Russen einen ihrer wenigen eisfreien Häfen abspenstig machen zu wollen ? „“ Mehr als wahrscheinlich Kalkül. „“ War ja klar woher die Truppen “ohne erkennbare Hoheitsabzeichen” kamen, und worum es ihnen ging, als sie “unerwartet” auf der Krim auftauchten. Klar war auch, dass eine Krim ohne Landzugang zu Russland nicht hingenommen würde. „“ Das war ein Falle für Putin, aber auch für die EUropäer gedacht. Putin im Gegensatz zu den EUropäern wußte, daß das eine Falle war und er hatte einfach keine andere Wahl als in diese Falle hineinzutappen. Aber die… Read more »
Truvor
Mitglied

OT:

54% der diensthabenden, us-amerikanischen Militärs würden Tramp wählen http://ria.ru/world/20160509/1430096071.html
Vielleicht weil sie leben wollen.

Moin
Gast

Die Autoren der Studie befragten 951 Soldaten im Einsatz, von denen 54% der Befragten angaben für Trump zu stimmen. Zur gleichen Zeit entschieden sich nur 25% für die Clinton-Kandidatur , während 21% sagten, sie würden nicht an der Abstimmung teilnehmen, wenn die Wahl der Kandidaten auf Trump oder Clinton reduziert würde.

Ein klares Votum für Bernie Sanders :-))))

Ich melde mich später nochmals, Truvor.

The Joker
Mitglied

OT:
Vor 40 Jahren: Tod von Ulrike Marie Meinhof.
Der Verleger Klaus Wagenbach am Tag ihrer Beisetzung:
„Was Ulrike Meinhof umgebracht hat, waren die deutschen Verhältnisse: Der Extremismus derjenigen, die alles für ‚extremistisch‘ erklärten, was eine Veränderung der Verhältnisse auch nur zur Debatte stellte. Das wollen wir nicht vergessen. Es sind unsere Verhältnisse, die wir nicht vergessen wollen.“
Ex-Bundespräsident Gustav Heinemann:
„Mit allem, was sie getan hat, so unverständlich es war, hat sie uns gemeint.“

Rainer N.
Gast

Ach ja, wenn ich an Ulrike denke, als sie noch „schrieb“, erinnert sie mich an Sahra …

die „schreibt und redet“ … und ich frage mich, wenn Ulrike in die „Politik“ gegangen wäre …

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