Armut – von der Lähmung der Handlungsfähigkeit

800px-Preoxygenation_before_anesthetic_inductionDie ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland wächst seit Jahren stetig. Und eigentlich weiß jeder, dass das fatale Folgen hat. Für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes. Aber auch für Statistiker, deren Lebensinhalt es ist, über Zahlen zu brüten und diese auszuwerten. Aber wie geht es eigentlich den Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen?

Hauptsache leben. Irgendwie.
So könnte man das Statement von Gesundheitsminister Hermann Gröhe interpretieren, das er in Bezug auf den Bericht „Gesundheit in Deutschland“ vom Robert Koch Institut abgegeben hat. Gröhe stellte erfreut fest, dass es bei der Lebenserwartung kaum noch Unterschiede zwischen Ost und West gibt. Das mag sogar stimmen, verstellt aber den Blick auf die gesamte Situation. Denn die sozialen Rahmenbedingungen entscheiden maßgeblich mit über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Menschen. Und seine Lebenserwartung. Auch das steht im Bericht, passt aber offenbar nicht zu dem, was Gröhe hören möchte.

Das stille Leiden der Wirtschaft

Deutschland ist nicht nur spitze, wenn es um Exporte geht, die gebetsmühlenartig als besonderer Erfolg dargestellt werden, selbst wenn das wirtschaftliche Gefüge im gesamten Euro-Raum dadurch belastet wird. Deutschland ist auch Experte im Schönreden. Der Arbeitsmarkt sei bestens, so lesen und hören wir fast täglich. Die Kaufkraft der Deutschen sei prima, die Lohnentwicklung fulminant, und überhaupt: uns geht es echt gut, wirklich gut. Und wer anderer Meinung ist, der soll sich zum Teufel scheren.

Im krassen Widerspruch zu den Erfolgsmeldungen steht die Zahl der Menschen mit physischen oder psychischen Gesundheitsproblemen. Denn auch die wächst kontinuierlich. Wer Arbeit hat, spürt ständigen Druck, schneller zu werden, länger zu arbeiten, sich mit weniger Urlaub und weniger Geld zufrieden zu geben. Immerhin gibt es genügend andere, die die eigene Stelle mit Kusshand annehmen würden. Wer keine Arbeit hat, erlebt anderen Druck. Druck, der jedoch nicht weniger belastend ist. Im Gegenteil, das Schicksal, nicht selbst entscheiden zu können, auf Hilfe und Unterstützung angewiesen zu sein, entkräftet die Menschen. Das ist ein Prozess, der irgendwann in einer Art Lähmung endet. Die Gesellschaft aber deutet diese Lähmung als Passivität, als Desinteresse, als Faulheit. Mit der Realität hat das nur selten etwas zu tun.

Steht endlich auf, Ihr armen Säue!

Florian Rötzer versteht die Welt nicht mehr. Auf „telepolis“ schreibt er am 7. April 2016, dass er die Tatenlosigkeit der Armen nicht nachvollziehen kann. Immerhin sei deren Lebenserwartung im Schnitt 10 Jahre kürzer als die von wirtschaftlich besser gestellten Menschen. Verwirrt schreibt Rötzer: „Verwunderlich ist, dass deswegen die Menschen, deren Lebenserwartung aufgrund der sozioökonomischen Schicht, der sie angehören, deutlich kürzer ist, nicht mehr aufbegehren. Schließlich ist dies Folge einer ungerechten Vermögensverteilung, die nicht Gott gegeben ist, sondern nur durch Ideologien und Interessen aufrechterhalten wird.
Ist das Arroganz? Oder Unwissenheit? Was auch immer Rötzer antreibt, es scheint das zu sein, was wir immer wieder erleben. Fast in der gesamten gesellschaftlichen Breite wird Menschen der unteren Schichten unterstellt, sie seien nicht aktiv genug, würden sich einfach ihrem Schicksal ergeben, es womöglich sogar genießen, dem „Staat auf der Tasche zu liegen“.
Um es einmal plakativ zu formulieren: das ist Schwachsinn!

Armut macht krank, Armut lähmt

Ebenfalls auf „telepolis“ – und, nebenbei bemerkt, ebenfalls von Florian Rötzer – ist ein Text aus dem Jahr 2013, der sich mit einem Experiment von US-Forschern beschäftigt. Die hatten herausgefunden, dass Armut weitreichende Konsequenzen auf das ganze Leben hat und das Krankheitsrisiko deutlich erhöht. Bahnbrechend erscheinen diese Erkenntnisse nicht. Denn wer sich jeden Tag Sorgen darüber machen muss, ob er seine Miete zahlen kann, wie er die Lebensmittel finanziert oder ob die Kinder neue Schuhe bekommen können, der leidet quasi in Vollzeit. Das wirkt sich auf die körperliche Gesundheit aus, aber nicht nur auf die. Auch die kognitiven Fähigkeiten können reduziert werden. Mit Dummheit hat das freilich nichts zu tun, eher mit der Reduzierung der kognitiven Freiheit. Sie wird eingeschränkt, wenn man sich ständig Gedanken über Lebensnotwendiges machen muss. Die US-Forscher stellen den Vergleich mit einem Computer auf und schreiben, man könne sich das so vorstellen, dass man vor dem Rechner sitzt und lange warten muss, weil dieser im Hintergrund ein Video herunterlädt. Die Erklärung der Forscher: „Nicht der Computer ist langsam, der Grund ist, dass er etwas anderes macht, was ihn verlangsamt.

Rötzers überflüssiger Hinweis dazu („Das Beispiel ist freilich nicht so gut gewählt, weil ein leistungsstärkerer Computer auch mehr gleichzeitig verarbeiten kann.“) soll an dieser Stelle unkommentiert bleiben. Denn das Beispiel ist gut gewählt, weil es deutlich macht, wie Passivität entsteht, und dass das nichts mit Lustlosigkeit zu tun haben muss (es sei denn, wir liegen im Urlaub in einer Hängematte und philosophieren statt und zufrieden über das Sonnensystem), sondern schlicht mit der Unmöglichkeit, sein Denken und Tun auf Handlungen zu konzentrieren, wenn beides bereits „voll ausgelastet“ ist; mit dem Versuch, irgendwie klarzukommen, irgendwie zu überleben, irgendwie den einen oder anderen Moment genießen zu können.
Und eben das fällt zunehmend schwerer, je geringer die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind. Dazu ein Hartz-IV-Empfänger:

Kino? Theater? Was für ein Witz! Ständig erzählen mir Leute, ich soll mal was machen, mich nicht so eingraben. Das Arbeitsamt zahlt doch auch für Kultur. Ja, klar, sicher doch. Den will ich mal sehen, der noch 50 Euro bis zum Ende des Monats in der Tasche hat und dafür ins Kino geht. Was kostet denn heute eine Eintrittkarte? 12 Euro? Oder 15 Euro? Und dann noch Popcorn oder was zu trinken für 5 Euro oder 6 Euro? War ewig nicht mehr im Kino, aber unter 30 Euro geht das doch gar nicht mehr. Wenn ich mehr als die Hälfte von meinem letzten Geld für einen Kinofilm ausgebe, kann ich nur noch dran denken, dass ich mir das nicht leisten kann. Den Film kannste dann auch vergessen, der macht mir keinen Spaß mehr.

Alles für die Wirtschaft?

Auch Spiegel online – dort in Gestalt von Florian Dieckmann – hat das Problem mit der Armut erkannt, kommt aber zu Schlüssen, die ins allgemeine Bild passen, an der Realität der Menschen jedoch komplett vorbeigehen. In einem Artikel vom 7. September 2015 mit dem Titel „Soziale Ungleichheit lähmt Deutschland“ heißt es: „Die massive Ungleichheit ist aber nicht nur ein moralisches Problem, sondern auch ein ökonomisches: In jüngerer Zeit haben mehrere Studien auf einen engen Zusammenhang zwischen sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftswachstum hingewiesen. Die Industrieländerorganisation OECD etwa kam zu dem Ergebnis, dass Deutschland sein Bruttoinlandsprodukt deutlich steigern könnte, wenn es die Ungleichheit entschiedener bekämpfen würde.

Wir halten fest: Deutschland könnte sein BIP steigern, wenn es da nicht dieses dumme Problem der ungerechten Verteilung gäbe. In keinem Wort wird das Leid der Menschen angesprochen, für die jeder Tag Kampf bedeutet, Kampf um wesentliche Dinge, die mit allem zu tun haben, aber ganz sicher nicht mit der Frage, wie man das Bruttoinlandsprodukt steigern könnte. Der Artikel zeigt erschreckend eindrucksvoll, wo die Prioritäten hierzulande liegen. Und wer dabei keine Rolle spielt: die Menschen.

Noch einmal ein Hartz-IV-Empfänger:

Müsste eigentlich meine Küche streichen. Kann ich aber nicht. Farbe kaufen, Pinsel kaufen, Abdeckfolie kaufen, das ist zu viel. Ein Kumpel meinte, er hat noch Pinsel und Farbrolle. Aber der Idiot hat die Teile nicht ausgewaschen, jetzt kannste das vergessen. Die Küche muss halt noch warten. Wie lange, weiß ich nicht.

Schwer vorstellbar, dass dieser Mann sich groß für das Bruttoinlandsprodukt interessiert. Schlimmer noch, er fühlt sich insgesamt gelähmt:

Grad das letzte Waschpulver aufgebraucht. Aber die Wäsche liegt schon seit zwei Tagen in der Maschine, ich krieg es nicht hin, die aufzuhängen. Fängt sicher schon an zu miefen, aber irgendwie ist das jetzt auch egal. Eine Freundin meinte, ich sollte mal mit ihr joggen gehen, tut gut, meinte sie. Joggen? Wofür? Für ein längeres Leben, oder wie? Und womit? Meine Turnschuhe fallen fast auseinander.

Es sind solche Aussagen, die Hartz-IV-Empfängern ein so schlechtes Image verschaffen. Aber dahinter stehen Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Niemand fühlt sich wohl dabei, wenn ihm die Energie fehlt, die einfachsten alltäglichen Dinge zu erledigen. Aber Armut führt zu dieser Handlungsunfähigkeit, zur Lähmung, zur Aufgabe.

Aktivität gefordert, Überforderung erzeugt

Normalerweise, wenn wir uns mit einer Problemlösung beschäftigen, sind wir fokussiert darauf. Wir analysieren ein Problem, durchdenken mögliche Lösungen, wägen ab und entscheiden uns dann für eine Strategie. Doch das kann nur funktionieren, wenn wir unsere Energie auf die Problemlösung richten können, und zwar möglichst viel davon.
Wer arm ist, wird bei solchen Prozessen immer wieder abgelenkt oder – was schlimmer und häufig der Fall ist – besitzt nicht (mehr) die Energie, Lösungen zu erarbeiten. Die oben angesprochenen US-Forscher haben herausgefunden, dass die kognitiven Fähigkeiten absinken, wenn grundlegende Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Weil Armut bedrückende Gedanken erzeugt und die Aufmerksamkeit beherrscht. Die Praxis der Behörden – und besonders der Arbeitsagenturen – verstärkt das Gefühl, all dem nicht gewachsen zu sein. Die US-Forscher kommen zum Schluss, dass kognitive Überforderung etwa in Form von „von langen Gesprächen, beim Ausfüllen langer Fragebogen oder beim Verstehen komplexer Anreizsysteme“ entstehe. Ein Blick auf das „Merkblatt für Arbeitslose – Ihre Rechte, Ihre Pflichten“ (Stand: März 2016) verdeutlicht die Problematik. Das Merkblatt muss wohl eher als Novelle betrachtet werden, die Menschen ohne Arbeit zunächst mal damit beschäftigt, sich durch die 100 Seiten zu arbeiten. Wer das ohne bleibende Schäden schafft, sollte einen Preis erhalten.

Der Weg zum Wutbürger

Wenngleich Hilflosigkeit oft zu Handlungsunfähigkeit führt, auf dem Weg dorthin gibt es noch ein paar Etappen zu bestreiten. Wer noch ein wenig Energie hat, beschäftigt sich mit seinem Schicksal. Und kommt nicht selten zum Schluss, dass er selbst verantwortlich für seine Situation ist. Von der Kernbotschaft des Ex-Kanzlers Schröder („Fördern und fordern“) ist heute kaum mehr als das Fordern übriggeblieben. Das ewig währende Loblied auf den ach so erfolgreichen Wirtschaftsstandort Deutschland, gepaart mit über die Jahre regelmäßig ausformulierten Schlagzeilen über schmarotzende Arbeitslose verstärkt bei den Betroffenen das Gefühl, die Schuld an ihrer Situation selbst zu tragen. Die Frage, dass Armut und die daraus folgenden Konsequenzen womöglich durch das System bedingt sind, wird nur selten gestellt.
Auf dem Silbertablett präsentiert bekommen wir aber nahezu täglich einen anderen Grund für unser Armutsproblem: Flüchtlinge.
Sie eigenen sich hervorragend für den Versuch, die eigene Handlungsfähigkeit zu verdeutlichen. Befriedigend ist das wahrlich nicht. Denn selbst wenn auf Knopfdruck von heute auf morgen alle Menschen auf der Flucht aus Deutschland verbannt werden würden, ändern würde sich an der Armut dadurch nichts. Dennoch verschafft es ein Gefühl, aktiv zu sein, etwas zu tun, mit seiner Meinung gehört zu werden, wenn man auf die Straße geht und gegen Flüchtlinge demonstriert. Und tatsächlich: Gehör bekommen Menschen in Armut nur selten. Im besten Fall wird über sie gesprochen, mit ihnen jedoch fast nie.

Im Jahr 2012 erschien ein Buch mit dem Namen „Einmal Hartz-IV, immer Hartz-IV“ von Rainer Wenk. Darin zitiert der Autor Viviane Forrester, die bereits 1997 in ihrem Werk „Terror der Ökonomie“ schrieb:

Denn nichts lähmt und schwächt derart wie die Schmach. Sie gräbt an der Wurzel an und untergräbt jede Tatkraft. Sie degradiert Menschen zu beliebig beeinflussbaren Objekten und reduziert alle, die unter ihr leiden, zur wehrlosen Beute. Daher der Reiz der Mächtigen, sich ihrer zu bedienen und sie zu verbreiten. Die Schmach erlaubt es, Gesetze aufzustellen, ohne auf Gegner zu stoßen, um sie dann zu übertreten, ohne Protest befürchten zu müssen. Die Schmach führt in einer ausweglose Situation, sie verhindert jeglichen Widerstand. Die Scham sollte an der Börse gehandelt werden, sie ist ein wichtiger Grundstoff des Profits.

Es ist eines der großen und allgegenwärtigen Grundgefühle, das sich nach und nach ausgebreitet hat: Schmach. Scham. Beides lähmt, beides bremst Aktivitäten aus. Und beides führt unweigerlich dazu, irgendwie damit umzugehen, das schlechte Gewissen beiseite zu räumen. Ein schlechtes Gewissen, dass von der Gesellschaft so lange und so leidenschaftlich gepflegt wird, dass es kaum noch angezweifelt wird.
So lang die Armut wächst, wird dieser Kampf verloren werden. Denn während die Not an immer mehr Stellen in der Gesellschaft ansteigt, sinkt die Möglichkeit, aktiv etwas dagegen zu tun.
Wer gelähmt ist, kommt nicht auf die Idee, einen Marathon zu laufen.

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Bild: commons.wikimedia.org – ISAF Headquarters Public Affairs Office

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104 Kommentare auf "Armut – von der Lähmung der Handlungsfähigkeit"

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Rainer N.
Gast
Falsch. Also das Arme sich nicht wehren. Mache ich seit vielen Jahren, Nur, wenn man sich wie ich wehrt, bekommt man trotzdem nicht sein Recht. Es ist wie in einer Gummizelle. Man kämpft gegen Gummiwände. Und zur Zeit stelle ich mir die Frage, mich mit einer Beschwerde an das EMRG gegen die Bundesrepublik zu wenden. Das endgültige Scheitern meines Rechtsweges war im Januar, als das BVerfG meine Beschwerde nicht angenommen hat. Nun läuft die 6-Monats-Frist. Fakten: Das Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz verbürgt das Recht auf Anrufung staatlicher Gerichte. Die Rechtsweggarantie gegen Akte der öffentlichen Gewalt ist in der Bundesrepublik Deutschland… Read more »
jowi
Mitglied
@Rainer N. Erst mal muss ich meinen Respekt bekunden, du bist ein Kämpfer und offenbar einer mit Ausdauer. Aus Behördensicht freilich, bist du ein Querulant. Recht und Macht sind siamesische Zwillinge. Die Macht ist bei denen die haben. Alleine hast du keine Chance, denke ich. Bekanntlich ist Recht haben und Recht bekommen nicht das Gleiche. Ich hatte keine Geduld die Artikel von Florian Rötzer, auf die sich Jörg Wellbrock bezog, nachzulesen, kenne deshalb dessen Intention nicht wirklich, aber vielleicht will er gar nicht „die Armen“ als schlaffe Opfer „ohne Eier“ verunglimpfen, sondern sie anspornen, sich endlich zusammen zu tun und… Read more »
Rainer N.
Gast
Meine Lebenszeit ist ein Geschenk. Das ist mir klar. Und ich vergeude meine Zeit nicht, denn meinen Ärger baue ich so ab. – Rattner – Frustration Aggression Theorie. Die „Stressenergie“ nutzen. Nicht nur aus Behördensicht. Vor wenigen Tagen, Klassentreffen nach 50 Jahre Schulabschluss. Wir haben sogar unsere alte Klasse wieder einmal betreten können. Ein Mitschüler war bei der Stadt Leiter der Ausländerbehörde, inzwischen Rentner. Ich werde auch Rentner in wenigen Wochen. Der erzählte mir, dass er mal von einem anderen Leiter einer Behörde … Anmerkung: Verantwortlich für Kommunalwahl damals – gegen die ich einen Widerspruch eingelegt hatte. Ich halte das… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Rainer N. / Bernie u.A.

möglicherweise sind das für euch bereits olle Kamellen, vielleicht hilft es aber auch weiter:

http://www.gegen-hartz.de/hartz-4-ratgeber/klage-vor-dem-sozialgericht.html

– Sammelklagen sind möglich: § 74 SGG.
Über Sammelklagen fühlt man sich nicht mehr allein und ausgeliefert und verbessert wahrscheinlich seine Chancen.

Viel Erfolg!

R_Winter
Mitglied
In der Feststellung, ein richtiger Artikel. Seit dem 18.Jahrhundert hatten kluge Menschen die Ungleich als Bremsfaktor vieler menschlicher Fehlentwicklungen erkannt. Seit ca. 1955 bis ca.1980 ging es „Berg auf“ und dann wieder „Berg ab“ – wie seit einigen Jahrhunderten – nur die oberen 10% wurden „fast einsatzlos“ immer reicher. Diese Entwicklung ist von den wirklich finanziell Reichen gewollt, denn nur so können sie noch reicher werden und ihre Besitztümer absichern. Hierbei helfen „unsere“ Regierungen seit Helmut Kohl kräftig mit und „Sch…en“ auf das Grundgesetz. Es gibt nur ein Wort, welches alles umschreibt: „Gier“ und jene ist mächtiger als alle Worte.… Read more »
Frau Lehmann
Gast
Gier ist doch nicht das Problem. Wenn das so wäre, könnte man ja all die Schweinereien darauf zurückführen, dass es eben gierige Menschen gibt. Selbst deutsche Politiker wettern ja von Zeit zu Zeit gegen gierige Banker und Manager z.B.. Es geht doch viel eher darum, dass Gier in unserem Land belohnt wird statt sie zu bestrafen. Und natürlich, Gier rentiert sich ja auch nur für die Gierigen, die schon genug haben, das Ergebnis nennt sich dann Erfolg. Und weil sie schon so viel haben und immer mehr dazu bekommen, gehören sie doch zu den Leistungsträgern und damit Vorbildern in unserer… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Frau Lehmann

Wenn Gier Gier erst bestraft werden muss, ist das Kind doch schon längst in den Brunnen gefallen.
Der beste Weg ist am Ehesten der , Gier erst gar keinen Raum zu geben, um sich auszubreiten, also Vermögen entsprechend zu besteuern.

R_Winter
Mitglied

@Frau Lehmann
Allgemein ausgedrückt:
Das Streben nach persönlicher Zufriedenheit ist keine negative Gier.
Gier ist das Streben nach Übermäßigem an Macht/Vermögen und ist idR verwerflich.

Braman
Gast

@Frau Lehmann

Darf ich in diesem Zusammenhang auf das Buch „Politische Ponerologie“ hinweisen.
Es ist im Netz als pdf vorhanden. Ich bin gerade dabei es zu lesen und, um es kurz zu machen, der Autor geht davon aus, das 4 – 6% der Menschen Psychopathen sind, denen das Schicksal und Wohlergehen anderer so was von egal ist.
Es gibt noch ein Interview zum Thema mit den Herausgebern des Buches, nachzulesen bei: http://de.sott.net/article/1025-Der-Trick-des-Psychopathen-Uns-glauben-machen-dass-Boses-von-anderswo-kommt

MfG: M.B.

Moin
Gast

„Es ist eines der großen und allgegenwärtigen Grundgefühle, das sich nach und nach ausgebreitet hat: Schmach. Scham. Beides lähmt, beides bremst Aktivitäten aus.“

Wolfens Ausführungen decken sich im Übrigen mit dem aktuellen Stand der Sozialwissenschaften, der Soziologie und Psychologie. Hier hat er nicht in die Esoterikkiste gegriffen.

Ganz schlimm, dass die erlernte Hilflosigkeit auf Kinder übertragen wird. Kinder aus armen Familien werden selten Gehirnchirurgen, Rechtsanwälte und Verkehrspiloten.

Armut wird quasi vererbt.

Hier kann man zum Thema beim Prof. Dr. Christoph Butterwegge lesen. Er forscht zum Thema Armut.

http://www.christophbutterwegge.de/texte.php

Grummel
Gast

Wenn die Konsequenz eines destruktiven Umfelds seit langem bekannt ist und dieses Umfeld absichtsvoll per Gesetz und Willen erzeugt wird… dann ist der Schaden an jedem einzelnen gewollt und gezielt herbeigeführt worden.

Da das Recht bei der Macht ist, ist es fraglich wann und wie das Verbrechen an Millionen geurteilt und gerichtet wird.

Elite halt

Moin
Gast

„Wenn die Konsequenz eines destruktiven Umfelds seit langem bekannt ist und dieses Umfeld absichtsvoll per Gesetz und Willen erzeugt wird… dann ist der Schaden an jedem einzelnen gewollt und gezielt herbeigeführt worden.“

Treffendes Fazit.

Die „Dysfunktionalen“ dieser Gesellschaft bekommen überhaupt noch etwas, das Nötigste, um die Kontrolle über sie zu behalten, zudem spielt man sie gegeneinander aus.

„Nur wer arbeitet, soll auch essen!“ ( Franz Müntefering )
„Es gibt kein Recht auf Faulheit“ ( Gerhard Schröder )
„Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand
verspreche, lade zu „spätrömischer Dekadenz“ ein ( Guido Westerwelle )

.etc p.p.

Moin
Gast

weitere Theorien und Ansätze aus der Soziologie die Bezug zu Wolfens Artikel bieten, .ggf zum Nachschlagen:

– Anomietheorie nach Merton
-Definitionsansatz / Etikettierungsansatz nach Weber u.A.
-Deklassierungsansatz / neomarxistischer Ansatz
-funktionalistische Schichtentheorie Zingg/Zipp
-Bezugsgruppentheorie Schmidt/Krebs

Moin
Gast

z.B. geht es in diesen Theorien darum, warum Menschen, denen es wirklich schlecht geht, solche Fremdzuweisungen von Müntefering und Schröder in ihr Selbstbild aufnehmen und entgegengesetz aller Erwartungen handeln, und sich sogar noch selbst in die Pfanne hauen.

Das Internet wirft nicht wirklich etwas ab. Bücher gibt es haufenweise dazu.

seyinphyin
Gast

Es ist das Ziel sämtlicher Ambitionen in diesem Land, dass die Armen sich nicht wehren, dass sie auf die Falschen wütend sind und vor allem Angst vor jeder Änderung haben.

Das wird propagiert und das funktioniert eben auch.

Man macht es ihnen ja auch sehr leicht, schließlich kann nur der echte Heiland uns retten und auf den warten wir eben noch, bis er dann vom Himmel herabsteigt.

Robbespiere
Mitglied

@Spiegelfechter

Prima Artikel, der Millionen Betroffener aus der Seele spricht.

Bernie
Gast
Mich anschließ, da dank „lieber Miterben“, und demenzkranker Mutter bzw. Geschäftsführerin, wieder ein „Betroffener“, und dies vom ersten Tag der Antragsstellung an, da ich zuwenig ALG1 erhalte muss ich ALG2 beantragen – als Darlehen, da Teil einer Erbengemeinschaft eines – nun – ehemaligen Campingplatzes mit Grundstücken, die keine Erbauseinandersetzung anstrebt. ;-( Ich soll sogar ein „Wertgutachten“ beibringen (der Cpl. lief in Form einer GbR aber meine Mutter erhielt alles Geld, was auch der Steuerberater gegenüber den Jobcenter so bestätigt hat, das Jobcenter glaubt es aber nicht), und erhalte ALG2 genau aus diesem Grund als Darlehen – Drückt mir mal die… Read more »
rainer
Gast

….Bernie..was du schreibst, glaube ich nicht…….jede Erbengemeinschaft kann man als Miterbe durch die Teilungs-Zwangsversteigerung auseinander machen…..

Bernie
Gast
@rainer Jede? Woher kennst du dich so genau mit Erbengemeinschaften aus? Bist DU gar in (k)einer? Kannst mir glauben, oder auch nicht. Mir egal, denn ich bin es der mit diesem Sch…. leben muss nicht DU. Ich war beim Anwalt, zunächst einmal für Erbrecht, denn ich habe 3 Geschwister, und da muss man, auch wenn man nicht klagen will…sich absichern….aber wie bereits erwähnt, lieber Rainer, DU bist ja nicht davon betroffen sondern ICH habe die A….karte (mal wieder) gezogen…. Gruß Bernie PS: Noch ein Hinweis – informier dich erst einmal bevor du was über eine Teilungs(zangs-)versteigerung schreibst – am besten… Read more »
Bernie
Gast

Ergänzung:

Nur mal so, bei einer Teilungs(zwangs-)versteigert, lieber Rainer, verlieren alle Parteien – nur eine nicht, die Anwälte…..

….kleiner Blick in ein x-beliebiges Erbrechtsforum reicht da völlig als Auskunft….

Gruß
Bernie

PS: Es soll noch erwähnt werden, dass im Normalfall Erbengemeinschaften dazu führen, dass wegen des ehemaligen Elternhauses ganze Familienclans verfeindet sind…..nur mal so als x-beliebiges Beispiel aus einem x-beliebigen Erbrechtsforum….im Netz…..soweit ist es bei uns (noch) nicht, aber geredet wird auch schon nicht mehr miteinander….

Gabi
Gast

Sehe ich aus meiner Perspektive genauso.
Als ich noch vollständig vom Amt abhänig war und das waren ein paar Jahre, war ich am Ende irgendwie völlig gelähmt.
Mittlerweile bin ich Aufstocker und heilfroh dem Amt in punkto Druck entkommen zu sein.
Obwohl, gerade meine Sachbearbeiterin für Finanzen mir immer viel geholfen und auch Tipps gegeben hat. Ihr bin ich heute noch dankbar. Sie hat eine Sperre meiner Alg II Bezüge 2014 verhindert. Es gibt eben auch im Amt Leute denen nicht alles egal ist.

Moin
Gast

Schön das es dir besser geht.

„Es gibt eben auch im Amt Leute denen nicht alles egal ist.“

Es gibt auch Leute beim Sozialgericht denen nicht alles egal ist.

Hier mal Info für Mitleser zur Einstweiligen Anordnung gem.
§ 86 b Abs. 2 SGG

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/einstweilige-anordnung-bei-ablehnung-von-hartz-iv-361691.php

Musterantrag § 86 b Abs. 2 SGG ( Eine Anwaltpflicht besteht nicht, Muster entsprechend abändern )
http://www.ra-klose.com/html/muster-antrag-86b-ii-sgg.html

Gabi
Gast

Ich war mal vor paar Jahren in einem von Sachsen eingerichteter „kostenloser Beratung“ .
Es gab Probleme mit Gas, Kredit.
Er hat mir klargemacht ich habe keine Chance.

Moin
Gast

Az. L 2 AS 313/13 B ER

Moin
Gast

OT

-Spiegel-Online vermeldet Beginn des dritten Weltkrieges irgendwo in Asien-

http://www.spiegel.de/politik/ausland/katar-usa-verlegen-b-52-bomber-in-den-nahen-osten-a-1086337.html

Wolf
Gast

Man, les den Artikel!

Mit den B52 Bombern kann man punktgenau eine IS-Käpfer in einer Menschenmenge ausschalten. Dolle Dinger! Sind schließlich Friedensnobelpreis zertifizierte Maschinen. Denen fehlt nur noch ein aufgemaltes Peace-Zeichen und ne Regenbogenfahne. (und ein Rosa Einhorn drauf wäre auch echt schick)

Moin
Gast

„Mit den B52 Bombern kann man punktgenau eine IS-Käpfer in einer Menschenmenge ausschalten.“

Für den Viet Kong musste erst tonnenweise Agent Orange gesprüht werden, und weil man die dann noch immer nicht aus der Flughöhe eines B52 ( 16.765 m ) gesehen hat, mit Napalm bombardieren.

Im Drohnenzeitalter möchte man selbstverständlich nicht auf ein Antipersonenflugzeug mit einem 32 Tonnen-Bombenschacht verzichten, dass eigentlich nur noch für den Einsatz von Nuklearwaffen gedacht war.

Typischer SPON-Mist mal wieder. Hauen alles raus für bare Münze.

jowi
Mitglied

@Wolf

Absolut korrekt! Man sollte wissen, dass es nur eine wirklich böse Waffe gibt und das ist die Fassbombe.

Diese Fassbombe hat das Ziel zu töten und zu zerstören!

Solche Waffen würden WIR weder herstellen noch einsetzen. Und wir würden solche Waffen niemals (!!!) an absolutistische Königreiche verkaufen, in denen die Teilnahme an einer Demonstration zur Enthauptung mit anschließender Zurschaustellung des geschändeten Körpers an einem kreuzartigen Gestell führen kann.

Denn: wir sind die Guten!

Moin
Gast

??????? „Mit den B52 Bombern kann man punktgenau eine IS-Kämpfer in einer Menschenmenge ausschalten.“ ?????????

YT

YNzfCRXu6aM

„Veröffentlicht am 09.04.2016
U.S. Air Force B-52 Stratofortress aircraft from Barksdale Air Force Base, Louisiana arrive at Al Udeid Air Base, Qatar. This is the first time the B-52 has deployed to a base in the in the Middle East in 26 years.“

Letzter Kommentar unterm Video:

„anybody else hearing those war drums, getting louder“

Robbespiere
Mitglied

@Jowi

Absolut korrekt! Man sollte wissen, dass es nur eine wirklich böse Waffe gibt und das ist die Fassbombe.

Richtig.
Und wie so viele Massenvernichtungswaffen stammt auch diese aus einer deutschen Rüstungsschmiede und trägt den Namen „Sichma“.

jowi
Mitglied

@Robbespierre

Wobei die Fassbombe Sichma meist ein Blindgänger ist.

Robbespiere
Mitglied

@Jowi

Für Merkel/CDU und deren Klientel sicher nicht, da apportiert er immer fleißig das Stöckchen.
Wird ihm aber nichts nützen, wenn Mutti nach der nächsten BTW mit dem grünen Fiffi Gassi gehen will, weil der Häufchen mit Öko-Label und grünem Punkt hinterläßt, was viele Deutsche ganz toll finden.

Moin
Gast

Noch eine Legislaturperiode mit den kostenlosen Häppchen aufm Tisch,
und der Siggi passt formschlüssig in den 32-Tonnen-Bombenschacht einer B 52.

t.h.wolff
Gast

Absolut korrekt! Man sollte wissen, dass es nur eine wirklich böse Waffe gibt und das ist die Fassbombe.

Ich verbitte mir diese perönlichen Angriffe auf Sigmar Gabriel und die S.P.D..

seyinphyin
Gast

Passend zur Armut und der an sich in jeder Hinsicht illegalen Zwangsarbeit in diesem Land:

https://www.freitag.de/autoren/fhp-freie-hartz-iv-presse/hartz-iv-politskandal-durch-spd-und-cdu

Nicht, dass es überrascht, weder, dass die sozialfaschistoiden Parteien es einfach abwürgen, noch dass dies als stillschweigender Meuchelmord geschieht.

Moin
Gast

Das ist das Wesen einer Petition ( lateinisch petitio „Bittschrift“ ). Einer Bitte kann entsprochen werden oder auch nicht.

Die bequemen Wege als Möglichkeiten zur politischen Veränderung, Petitionen vom Sessel aus unterschreiben und irgendwas wählen, sollten als ausgeschöpft betrachtet werden.

Hat halt langfrisitg nicht geklappt eigene Verantwortung auf andere zu übertragen. Jetzt muss man wieder auf die Straßen bevor alles zu spät ist.

Moin
Gast

Auf zur Demo unter dem Motto:

“ Sechs Millionen Deutsche scheißen vors Bundeskanzleramt“

Moin
Gast

„Gegen Ungerechtigkeit die zum Himmel stinkt“

Robbespiere
Mitglied

@Moin

Sachspenden für die Demo in Form von Rhizinus bitte vorab senden an das Netzwerk „Donnerbalken e.V.“, Berlin.:-)

Moin
Gast

O.K.

Nen neues „R“ kriegen wir für dich bestimmt auch noch zusammen.

Robbespiere
Mitglied

@Moin
Ups, beim Thema „Anschläge“ habe ich noch dringend Trainingsbedarf.:-)

Moin
Gast

Wir machen hier demnächst nen Training für virtuelle Kofferbomber. Kannst dich gern schonmal auf der Liste eintragen 🙂

Robbespiere
Mitglied

@Moin

Nix da, von wegen Koffer.
Ich will so einen schönen breiten Kürtel wie Klitschlo beim WM-Titel.:-)

Moin
Gast

Geht nich. Klitschko ist der größte Doper noch vor Lance Armstrong. Du bist sauber.

Robbespiere
Mitglied

@Moin

Du bist sauber.

Sofern mein Roter aus Apulien nicht auf der Liste steht, hast du recht.:-)

Moin
Gast

Mein Maitre Philippe aus dem Penny steht da bestimmt drauf……obwohl……Kinder bekommen sowas in Frankreich mit Wasser verdünnt zum Essen…..

Aber gut…..alles OT……bevor sich jemand beschwert…. .-)

Milhouse
Gast

Das „Merkblatt für Arbeitslose“ ist ein interner Link auf deinen eigenen Rechner, Tom. 😉 Ansonsten guter Artikel.

Vermutlich ist es das hier:

https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mdk1/~edisp/l6019022dstbai377607.pdf

Genosse S.
Gast

Marximus

Moin
Gast
The Joker
Gast
Moin
Gast

Das mit der „Frauenbefreiung Teil 1-3“ möchten mir die Ausrichter der Veranstaltung bitte in den Werken von Marxens Karl belegen .-)

Feminismus und Ökologie waren Themen der Neomarxisten.

epikur
Gast

Sehr mitfühlender und empathischer Text!

Die sog. „doppelte Viktimisierung“ von Erwerbslosen lähmt die Menschen nicht nur, sondern beschädigt auch ganz extrem ihr Selbstbewusstsein. Viele fühlen sich „schlecht“ oder als „Loser“, wenn sie keine (Lohn-)Arbeit haben/finden, keine Besitztümer und/oder Status Symbole vorzeigen können (Auto/Haus/Garten/Urlaub etc.) und gleichzeitig wird dann immer wieder behauptet: selbst schuld!

Strukturelle Gegebenheiten werden von Politik und Medien komplett negiert und es wird die „Eigenverantwortung“ beschworen. Die menschenverachtenden Klischees über Erwerbslose wurden mittlerweile von einem Großteil der Bevölkerung verinnerlicht. Umso wichtiger sind dann solche Beiträge wie dieser hier! Danke dafür.

bernie
Gast

@epikur

Dazu passt, dass man immer wieder von Erwerbslosen hört die dank pflegebedürftiger Angehöriger zu Hartz IV-EmpfängerInnen
werden.

Auch ungerecht, da pflegt ein Kind aufopferungs- und liebevoll seine alt und schwerkrank gewordenen Eltern bzw. Angehörigen, oft bis zum Tode, und der Dank unserer Gesellschaft dafür heißt sehr oft – Hartz IV.

Übrigens, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, diese Thematik wird von unseren neoliberalen „Lügenmedien“ totgeschwiegen bzw. nicht oft erwähnt.

Warum wohl?

Gruß
Bernie

seyinphyin
Gast

Hier gibt es nebenbei einen kleinen Faktencheck zur „Anstalt“, wo auch z.B. das Buch von Herrn Berger erwähnt wird.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/42964830/5/data.pdf

Schweigsam
Gast

Ich fühle mich „arm“ seit ich den Spiegelfechter lese…

schwitzig
Gast

@Jörg Wellbrock
Das ist mal ein richtig lesenswerter Artikel! Danke!

Leselotte
Gast

Vielen Dank.

Und auch danke an Rainer N., der sich nicht unterkriegen lässt.

R_Winter
Mitglied

Es ist zu wünschen, dass eine Führungsperson der „Die Linke“ so aggressiv wie Albrecht Müller von den NDS gegen Merkel, Seehofer und die jetzigen Flachköpfe von sPD und Grüne angeht:

11. April 2016 um 15:52 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
Neoliberalismus ist Mist, die Riester-Rente wird scheitern – das wusste Horst Seehofer auch schon vor zwölf Jahren und wacht erst jetzt auf? Schade.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=32924#more-32924

Die Linke lässt sich wieder ein Thema abnehmen.
Produziert endlich einmal einen Skandal und hört auf,
weich, geschmeidig und angepasst vorzugehen – ihr seid Saftköpfe!

seyinphyin
Gast

Die LINKE hat die oft genug vorgeführt, wird halt 0 thematisiert bzw hat keinerlei Auswirkung.

Allein schon das Einbringen der SPD Versprechungen in den Bundestag, worauf die SPD es dann plötzlich ablehnt.

Aber der Wähler, der Bürger ist nunmal zu 100% Schuld. Da gibt es keine Ausrede für.

Was will man tun, wenn jemand immer wieder zum Vergewaltiger zurückkriecht und sich erneut misshandeln lässt? Einsperren?

Leselotte
Gast

Die letzte >Anstalt< brachte das an dieser Stelle ganz passend auf den Punkt:

Veröffentlicht am 05.04.2016
Im Bogenturnier der Volksvertreter soll die Partei gewinnen, die die Reichen am effektivsten trifft. mehr auf zdf.de / heute.de

Die gesamte Sendung ist mal wieder sehr zu empfehlen:

___________________

Anton Chigurh
Mitglied
@ R_Winter und du drischt immer und immer wieder die selbe Leier. Gehst du dir nicht langsam selbst auf den Wecker ? Ob Albrecht Müller jemand „aggressiv angeht“ oder ob Sahra Wagenknecht sich durch den TV-Talkshow-Dschungel kämpft – wenn in Delmenhorst eine Currywurst platzt, hat es den selben Effekt: nämlich keinen ! Dein ständiges, defätistisches Gequatsche geht mir dermaßen auf den Sack ! Was für einen „Skandal“ soll die Linke denn produzieren, der auch nur IRGENDWAS bewirken würde ?? Kipping reitet auf einem Esel nackt durch Berlin ?? Bartsch fordert Todesstrafe für kriminelle Rollstuhlfahrer ? Riexinger verspricht Deutsch zu lernen… Read more »
Moin
Gast
„Diese Partei findet einfach nicht statt – nicht weil sie nichts zu sagen hätte oder keine Lösungen hätte – sie DARF nicht stattfinden.“ Ja, aber…… Wo findet Grün statt ? Aus dem Hofreiter grunzt es bisweilen heraus…..irgendwas mit Bahn war da…….vor Wochen….Göring Eckardt selten und noch belangloser…. Wo findet FDP statt ? Irgendwo kraucht der Lindner rum ……sonst nur Todesfälle…. Weder FDP noch Grün auf dem absteigenden Ast obwohl sie es verdient hatten und hätten. Wagenknecht überall präsent ( jetzt mit neuem Buch ), Bartsch nicht Kipping ( verbale Klopperei mit Petry gut ), Riexinger leider nicht präsent Braucht man… Read more »
seyinphyin
Gast
Bei Grün und FDP ist es egal, weil die ja Teil des großen Blocks sind. Ob diese also abstürtzen oder nicht spielt keinerlei Rolle, solang der Block gleich groß bleibt. Abseits davon werden die Grünen immer noch weit öfter erwähnt und wenn es überhaupt mal die Stimme der Opposition in die Medien schafft, ist es eben meist ein Grüner (ich rede hier nicht von Talkshows, die ja sowieso nicht umsonst erst nachts laufen, da mag dann eine Wagenknecht ode rein Gysi mal öfter sitzen als ein Hofreiter, letztlich aber auch nur, weil es ja eindeutig nichts ändert). Abseits davon bringt… Read more »
Suje
Gast
Verwirrt das die Leute nicht ? Die Leute wählen doch Köpfe und keine Programme. Irgendwo muss es doch hängen ?! Nun, die Linke versucht auf Bundesebene seit der Gründung schon hauptsächlich sachbezogen zu argumentieren und bohrt dabei fernab vom medial gerade geputschten Thema unnachgiebig mit ihren Themen. Nur taucht das kaum bis gar nicht in den Medien auf – die sind ja eifrig damit beschäftigt eine Sau nach der anderen durchs Land zu treiben – und die Leute interessieren sich dafür aus vielerlei Gründen scheinbar auch gar nicht. Dazu kommt der zugeechriebene DDR-Faktor. Mach doch einfach mal den Selbsttest und… Read more »
Moin
Gast

„Was sollen sie eurer Meinung nach denn nun konkret machen, um diesem medialen Gegenwind zu entkommen?“

Welcher Gegenwind, und wer wird von der Linken für PR bezahlt ?
Ich jedenfalls nicht. Ich frage und humunkele nur warum es nicht laufen könnte.

Die Ersten wandern von der SPD zur Linken ab. Sie haben Müllers Aprilscherz offenbar verstanden.

SPD erstmals unter 20 % bei ***19,5%***

Die Linke -> 9,5 %

CDU -> 31,5% ( Verlust von ca. 10% in wenigen Wochen )

http://www.wahlrecht.de/umfragen/

seyinphyin
Gast
Hilft leider natürlich nicht viel. Klar, SPD Wähler – und vor allem die SPD selbst! – sollten aufwachen. Aber auch die CDU Wähler und halt nicht in einer Art, dass sie zu einer noch übleren Partei wechseln, wie der AfD. Letztlich bringt es leider erstmal nicht viel, wenn die Linke bei der SPD „wildert“. Die Nichtwähler müssen begreifen, dass ihr nicht wählen nichts bringt. Die CDU Wähler müssen begreifen, dass diese eine Partei der 10% (die sie sich auch noch mit FDP, AfD und letztlich auch zumindest teilweise mit den Grünen teilt) ist, sprich, mindestens 21,5% immer noch gegen ihre… Read more »
R_Winter
Mitglied

@Anton Chigurh

Und jetzt hör endlich auf, den Falschen ans Bein zu pissen !!

Ja, meinst Du, dass 7% für „Die Linke“ bundesweit genug sind? Du bist doch ein Träumer.
Es müsste doch auch in Deinen Kopf hineinpassen, dass etwas bei den Linken falsch läuft und zwar nicht die Aussagen, sondern im PR-Bereich.
Die Medien sind nun einmal neoliberal ausgerichtet und damit müssen wir leben.
Darum: Andere Strategien müssen her – ob es Dir passt oder nicht.

Anton Chigurh
Mitglied
@R_Winter Selbstverständlich reichen die sieben Prozent nicht aus, was für ein Unsinn – natürlich nicht ! Und genau deshalb sollten alle parteiaffinen Kräfte das ständige Genörgel mal abstellen und für eine positivere Grundstimmung sorgen. Dass die Schmierenblätter und der Staatsfunk nur das Negative bei den Linken hervorzerren und eine konstruktive oder unvoreingenommene Berichterstattung unterlassen ist ja hinlänglich bekannt, aber wenn eigene Sympathisanten ständig eine „Unfähigkeit“ herausposaunen, für die die Partei nichts kann, ist das doch an Kontraproduktivität nicht mehr zu toppen. Selbstverständlich müssen andere Strategien her, neue charismatische Köpfe müssen sich entwickeln können, das geht aber nur, wenn nicht dauernd… Read more »
Jacques Roux
Gast
Sorry Anton Und genau deshalb sollten alle parteiaffinen Kräfte das ständige Genörgel mal abstellen und für eine positivere Grundstimmung sorgen. was heißt sollte? Wenn du, aus Angst der LINKE zu schaden, Scheixxe unter den Teppich kehren willst, ist das doch völlig ok. Aber so leid es mir tut, ich finde Kritik an konkreten Personen, parteiinternen Seilschaften, Strömungen und Flügeln eben auch legitim. Dass die Schmierenblätter und der Staatsfunk nur das Negative bei den Linken hervorzerren und eine konstruktive oder unvoreingenommene Berichterstattung unterlassen ist ja hinlänglich bekannt Das war schon immer so, wird immer so sein, dennoch stand die Partei schon… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied
@ Jacq bereits erledigt. Und das schon 2005 in die WASG und so weiter. Ich sehe es ja an unserem LV. Man schlägt sich selbst lieber die Köppe ein, als dass man sich mit dem Gegner befasst. Glaub´ mir, ich klotze jeden Tag, Vorstandsarbeit und Kommunalpolitik. Natürlich kann und muss man kritisieren, aber das darf nicht das Tagesgeschäft sein. Und es geht auch nicht darum, irgendwas unter den Teppich zu kehren. Natürlich stand die Partei schon mal besser da, gerade deshalb ist es wichtig, wieder solidarisch zu werden und nicht als Chaotenhaufen dazustehen. Das müssen auch EMALI und AKL kapieren,… Read more »
Jacques Roux
Gast
Und das schon 2005 in die WASG und so weiter. Wow, Anton, Engelsgeduld und Nerven wie Drahtseile 😉 War einer der WASGler (fast) der ersten Stunde, bin 2006 dann (kurz nach der „Vereinigung“) wieder raus. Seitdem betrachte ich die LINKE zwar wohlwollend, aber eben auch kritisch. Für mich persönlich steht und fällt der Laden mit Wagenknecht/Lafo, gibt auch noch viele andere in zweiter oder dritter Reihe, Dagdelen, Hänsel, Pflüger, um nur einige zu nennen. Den von mir geschätzten Nescovic hat man leider, auch so ein blöder Fehler, ohne Not gehen lassen. Und solange der rechte Flügel nicht die Oberhand behält,… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

@ Jacq
ja, stimmt. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert.
Und nach überzeugenden hellen linken Köpfen in der aSPD zu suchen ist wie die Suche nach der Avatar-Single im gelben Vinyl….

So manches Mal hilft da nur noch ein Glas Uisge Beatha….

Jan Moltke
Gast

Ich schlage folgendes Experiment vor:
Alles Vermögen der Bundesbürger wird beschlagnahmt und gleichmäßig neu verteilt.
Nach zehn und zwanzig Jahren schauen wir nach, ob alle Bundesbürger immer noch gleich vermögend sind oder ob es wieder ärmere und reichere gibt als der Durchschnitt.

seyinphyin
Gast

Was soll das bringen? Wenn das System an sich nicht geändert wird, ist das nur ein Reset, wonach es wieder so enden wird. Das derzeitige System ist eines der Exzesse. Schlägt man jetzt die Wucherungen ab, wuchert es wieder neu. Man muss die Exzesse beenden.

schwitzig
Gast

@Jan Moltke

Ich schlage folgendes Experiment vor:

Ich schlage folgendes Experiment vor: Geh‘ sterben.

Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

Du begehst einen logischen Fehler, Untote können nämlich nicht sterben!

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse
Danke für die Korrektur. Du hast natürlich Recht :-).

Heldentasse
Mitglied

Weil die Sozen in ihrer Regierungsverantwortung als Senior und Junior Partner einen großen Teil der hier diskutierten Probleme zu verantworten haben, freut mich diese Meldung ganz besonders Neue Umfrage: SPD rutscht unter 20 Prozent! Endlich mal ein Grund zur Freude, ich hoffe die Typen marginalisieren sich weiter und taugen nächstes Jahr noch nicht einmal mehr zum Juniorpartner! Also liebe Genossen nur weiter so, bald habt ihr es geschafft.

Beste Grüße

seyinphyin
Gast

Sind immer noch 84% für Neoliberalismus.

salvo
Gast
naja, nach meiner Theorie ist der Untergang der deutschen „Sozialdemokratie“ durchaus im Sinne derjenigen, die sich ihre Strukturen zunutze gemacht haben, um ihre persönliche Karriere voranzubringen. Diese Funktionärseliten brauchen die Partei nur für sich selbst, nur insofern, als sie ihrer persönlichen Karriere nutzt, und sind ohne Weiteres bereit, sie als Partei, dh als Organisation zur politischen Repräsentation der bevölkerung zu zerstören. Was haben Leute wie Gabriel, Nahles, Oppermann & co mit denen gemeinsam, die sie zu repräsentieren vorgeben? Die gehören einer ganz anderen sozialen Klasse an, die sie mit ihren formalen politischen Gegnern teilen. Diese Klasse hat jedes Interesse, eine… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@salvo Ich stimme dir vollkommen zu. Der Verlust einer politischen Heimat für die Arbeitmehmerschaft in Form einer Partei ist auf ganzer Linie zu bedauern und wahrlich kein Grund zur Freude. Aber es macht auch keinen Sinn, diesen verrottenden Verein am Leben zu erhalten, wenn er es nicht schafft, sich von der Basis her zu erneuern und die wurmstichige Spitze radikal zu kappen. Wo bleibt der Aufstand der Mitglieder? Solange die Parteispitze noch jedes Mal in ihren Positionen bestätigt wird, graben sich die Mitglieder permanent selbst das Wasser ab, werden vom Bürger als profillose Abnicker betrachtet und gnadenlos abgestraft. Ob sich… Read more »
Heldentasse
Mitglied
@salvo Danke für Deine Analyse mit der ich überwiegend konform gehen, allersings: Sich über den Niedergang der Sozialdemokratie zu freuen, den ihre Funktionäre selbst herbeigeführt haben, bedeutet sich zu freuen über die Wiederkunft des ehemals braun gefärbten Mobs. Teile ich nicht, denn zu einem hat diese unsäglich pseudo-linke Partei überhaupt nicht mehr das Potential die Braunen aufzuhalten, und kämpfen IMO demnach lieber gegen Linke die sie berechtigt kritisieren und den Sozen Wählerstimmen kosten könnten. Ich zitiere mal aus dem TP Forum: Die Spezialdemokratten haben … … … einfach zuviel Unzucht getrieben mit den US-Neokons. Das färbt ab. Da mutierte das… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Heldentasse Sich über den Niedergang der Sozialdemokratie zu freuen, den ihre Funktionäre selbst herbeigeführt haben, bedeutet sich zu freuen über die Wiederkunft des ehemals braun gefärbten Mobs. Da bist du wohl in der Zeile verrutscht, der Satz stammt nicht aus meiner Feder(äh Tastatur). Mein Ergo: Die haben als Partei insgesamt, und nicht nur deren Führung, auch Verantwortung, dass die Braunen wieder Oberwasser haben! Sie sind damit nicht die Lösung sondern das Problem. Das entspricht voll und ganz meiner Meinung. „Wo bleibt der Aufstand der Mitglieder? Solange die Parteispitze noch jedes Mal in ihren Positionen bestätigt wird, graben sich die Mitglieder… Read more »
salvo
Gast

erreur

Heldentasse
Mitglied

@Robbespiere

Da bist du wohl in der Zeile verrutscht, der Satz stammt nicht aus meiner Feder(äh Tastatur).

Sorry! Es kann schon mal vorkommen in meinem Alter, dass man die hochwertigen Beiträge das einen Foristen mit den hochwertigen Kommentaren eines anderen werhten Recken verwechselt. 😉

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied

@Heldentasse

Kein Problem, ich nehms mit Humor,
schließlich ist mir und Anderen das auch schon passiert.
Vor Allem, Wenn sich Posts wg. vieler Antworten über Permalinks sehr in die Länge ziehen, wird es leicht unübersichtlich. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, in diesem Fall die Seite zweimal zu öffnen.
Das erspart mir das nervige scrollen wg. der Antwortoption und ich behalte Ausgangs- und Bezugstext gleichzeitig im Auge.
Zudem sind deine Antworten nie verletzend, sondern immer ausgesprochen sachlich, auch wenn es manchmal selbst dir schwer fallen dürfte, die Beherrschung zu bewahren.
Das ist eine Stärke, die ich sehr an dir schätze.

Gruß

salvo
Gast
@Heldentasse das ist ein Mißverständnis: Der real existierenden Sozialdemokratie weine ich keine Träne nach, sie hinterlässt aber im politischen Raum eine Leere, den derzeit (auf Grund der bewussten Zerstörung eines Massenbewusstesein über die eigene soziale Lage im Widerspruch zum Kapital) wahrscheinlich nur durch die zeitgemäßen Nachfolger der braunen Horden gefüllt werden wird: Man muss eben unterscheiden zwischen der Funktionärsklasse, welche um ihrer Karriere willen eine politische Organisation der Lohnabhängigen zerstört haben, und dieser politischen Organisation selbst, welche den Lohnabhängigen entfremdet wurde (auch wenn man der Sozialdemokratie prinzipiell programmatisch kritisch gegenübersteht). Freuen würde ich mich über den Untergang der Sozialdemokratie, wenn… Read more »
Moin
Gast

Man sollte nicht wahrlos Textfragmente irgendwo kopieren und woanders zusammensetzen, Salvo.
Manchmal ergibt sowas inhaltlich keinen Sinn; schaut quasi nur aus als ob es Sinn ergeben könnte.

salvo
Gast

@moin
pas du tout
was soll diese idiotische Unterstellung?

Heldentasse
Mitglied

@salvo

Freuen würde ich mich über den Untergang der Sozialdemokratie

Ich schon! Denn es gilt schon seit ewigen Zeiten: Das gemeine Volk ist so gemein! (Michael Richter)

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied

@Heldentasse

Dazu auch ein lesenswerter Beitrag auf Querschuesse.de:

http://www.querschuesse.de/umfrage-nur-noch-44-prozent-fuer-regierungsparteien/

Heldentasse
Mitglied

@Robbespiere

THX für den informativen Querverweis. 44% Zustimmung für die Regierungsparteien, bedeutet allerdings das nur ca. 22% der Wahlberechtigten dafür sind.

Beste Grüße

Moin
Gast

Hier ein Werbepartner von Querschuesse.de :

http://fw-vs.de/vs/de/willkommen/

.-)

seyinphyin
Gast
Auf den NDS war heute ja das hier verlinkt: http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=15794&pnr=0 Meines Erachtens argumentiert der Mann viel zu sehr aus dem System heraus. Ein bisschen Kritik, aber an sich soll alles so bleiben? Dazu vor allem die typischen Fehler, dass Menschen depressiv werden, weil sie keine Arbeit haben. also Arbeit als Selbsterfüllung. Per se ist das nicht völlig falsch, Menschen möchetn gerne etwas tun – nur geht es dabei ja nicht um irgend eine Arbeit, sondern Lohnarbeit. Irgend etwas in der Art eines Hobbies oder Arbeit in einem Ehrenamt findet man immer, sofern man es sich denn leisten kann. Nur zählt… Read more »
Hesekiel
Gast

Wie wuerde denn ein Loesungsansatz aussehen, der hier auf Spiegelfechter eine Mehrheit fuer sich gewinnen koennte?

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[…] Quelle: Armut – von der Lähmung der Handlungsfähigkeit » Spiegelfechter […]

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[…] einen wichtigen Aspekt. Oder, was wahrscheinlicher ist: er kennt ihn nicht. Es ist der Aspekt der Lähmung. Er kann nicht nachempfinden, wie es ist, wenn man von der Hand in den Mund lebt. Wie […]

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