Trump ist die Antwort auf die politischen Fehler der Vergangenheit und Gegenwart

Der Albtraum des konservativen politischen Establishments ist Realität geworden. Donald Trump geht aus dem Super Tuesday als strahlender Sieger hervor. Wer dies vor einem Jahr prophezeit hätte, wäre wohl bestenfalls mitleidig belächelt worden. Der Siegeszug des Immobilienmagnaten widerspricht nämlich sämtlicher althergebrachter politischer Logik: Trump ist ein Einzelkämpfer. Er hat nahezu sämtliche Meinungsmacher in den Medien, die Eliten, Institutionen und Intellektuellen gegen sich. Trump schert sich einen Dreck um das, was wir als politische Korrektheit bezeichnen. Er ist ein waschechter Populist und offenbar ist genau dies die logische Antwort auf die aktuellen Probleme und Fehlentwicklungen.

SPIEGEL Online beschreibt Trumps Wähler als „plump, ungebildet, ordnungsbesessen, nationalistisch, fremdenfeindlich, wutgetrieben, kompromisslos, strafend, zentralistisch.“ Die US-Medien drücken sich da etwas gewählter aus, gehen ansonsten aber mit den Welterklärern aus Hamburg durchaus Hand in Hand. Noch nie gab es einen aussichtsreichen Politiker, der von einer breiten Front von Leitartiklern, von rechts bis links, derart niedergeschrieben wurde wie Donald J. Trump. Die Kernbotschaft lautet: Wer Trump wählt, ist keiner von uns. Und dies ist wohl die beste Werbung, die die Medien für Trump machen können.

Trump ist – im Guten wie im Schlechten – ein Populist. Doch was heißt das eigentlich?

Populismus ist geprägt von der Ablehnung von Eliten und Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), Polarisierung, Personalisierung und Moralisierung. Populismus betont den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen.
Auszug aus „Populismus“ in der Wikipedia

Das Grundprogramm eines Donald Trumps könnte wohl kein Politikexperte besser skizzieren. Trump ist somit das exakte Gegenteil zum Wunschkandidaten der „Eliten, Institutionen und Intellektuellen“ und das ist ihm auch keinesfalls unangenehm. Im Gegenteil. Trump kokettiert mit seiner Rolle als Populist und bringt sie offensiv in seinem Kampf gegen die „Eliten, Institutionen und Intellektuellen“ ein. Er polarisiert, wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn. Und da die großen Medien nun einmal zweifelsohne zu den „Eliten, Institutionen und Intellektuellen“ zählen, ist ihre offene Verachtung Trumps auch kein Nachteil im Wahlkampf. Eher im Gegenteil. Das Phänomen Trump ist nun einmal sehr speziell und mit althergebrachten Mitteln nicht analysierbar.

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121 Kommentare auf "Trump ist die Antwort auf die politischen Fehler der Vergangenheit und Gegenwart"

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salvo
Gast
Bei der „echten“ Wahl, der „general election“ dürfte der republikanische Kandidat, egal wie er denn nun heißen mag, gegen die unvermeidbare Hillary Clinton ohnehin keine Chance haben. so klar, dass er (Trump) keine Chance hätte, ist das nicht, zumindest nach den Umfragen http://www.realclearpolitics.com/epolls/2016/president/2016_presidential_race.html man beachte übrigens, dass nach diesen Umfragen Sanders besser als Clinton gegen Trump abschneiden würde. Wie auf kritischen progressiven Blogs wie nakedcapitalism zu lesen ist, ist Clinton für viele Unabhängige, die derzeit Sanders unterstützen, ein absolutes Anathema, da sie wie keine andere das verhasste Establishment repräsentiert. Eine Umfrage in NH, wo Sanders klar gewann, ergab, dass Clinton… Read more »
salvo
Gast

btw, siehe auch

‚Clintons favorable ratings‘

http://elections.huffingtonpost.com/pollster/hillary-clinton-favorable-rating

wie man sehen kann, ist der Trend ziemlich negativ, derzeit 40 zu 54

„According to national polls, nearly 53 percent of Americans have an unfavorable impression of Clinton, which would make her the most disliked presidential nominee in modern history.“

https://www.jacobinmag.com/2016/02/karp-bernie-sanders-electability-clinton-republicans-trump-election/

salvo
Gast

btw… hier kann man sehen, dass Trump in den Favorable Ratings nur knapp hinter Clinton liegt, während Sanders klar vor beiden liegt, ja sogar als einziger unter den Kandidaten einen positiven Wert hat

http://elections.huffingtonpost.com/pollster#favorability-ratings

dildoldi
Gast
Dem Kommentar ist grundsätzlich zuzustimmen. Ein bischen stört mich allerdings die per se negative Konnotierung des Begriffs „Populismus“, artikuliert dieser doch eigentlich eine Einstellung, die der Mehrheit der Menschen, eben dem „populus“, zugute kommt. Ein anderer Aspekt, der meiner Meinung nach genauso zum negativen Image von Trump beiträgt wie der o.g. Populismus dürfte sein, dass Trump nicht auf die finanzielle Unterstützung irgendeiner Lobby angewiesen ist, sondern reich genug, um sich die Präsidentschaft mit eigenen Mitteln zu kaufen. Das macht ihn natürlich unabhängig von den Prämissen der jeweiligen Geldgeber und deswegen in hohem Maße unberechenbar und unkontrollierbar, was ihn von allen… Read more »
The Joker
Gast
Zum Thema Populismus: Jeder, der Wahlkampf macht, ist dazu gezwungen, aus dem eigenen Wahlprogramm populäre Inhalte in griffige Slogans zu packen. Um mal in der BRD zu bleiben: Die Linke schrieb im erfolgreichen 2009er Wahlkampf „Luxus für alle“ auf ein Plakat, was Gysi irritierten Talkshow-Gastgebern dann ein wenig erläutern musste. Trotzdem haben gerade solche Slogans positive Effekte erzielt und die Leute „hinterm Ofen vorgelockt“. Auch andere Parteien setzen – wenn sie klug beraten sind – auf Themen und Blickwinkel, die einigermaßen populär sein könnten: Z.B. die Grünen auf „saubere Umwelt“ oder die FDP auf „niedrige Steuern“. Also jeder Politiker, der… Read more »
salvo
Gast
smukster
Gast

Angesichts des schlechten Rufs der Neocons dürfte ihm das eher nützen als schaden, oder?

Julian
Gast
Die Meldung, wer ihm den Krieg erklärt, kommt eh nicht bei der breiten Masse an. Was ich schon seit einigen Monaten beobachte, sind die Schähungen gegen Trump in allen möglichen Foren und sozialen Medien. Natürlich benimmt der Typ sich wie ein Trottel. Natürlich gibt es genug Leute, die jeden Sch## unreflektiert reposten. Allerdings ist es auffällig, daß einige Posts fast synchron zu tausenden auftauchen und bis zum Erbrechen wiederholt werden. Zumindest, wenn man weiß, daß es in den USA jede Menge staatliche und nichtstaatliche „Trollfabriken“ gibt, und man das Gleiche bei Sanders beobachten konnte, als er Clinton gefährlich wurde. Seit… Read more »
seyinphyin
Gast

Trump ist doch super. Er ist der perfekte Kandidat gegen Hillary. Die erhält deswegen auch nochmal extra viel Zuspruch. Das ist ja der Witz an diesen Vorwahlen.

Wenn man einen Republikaner wählen wird, so oder so, wen wählt man da, damit der eigene Kandidat die größten Chancen hat? Hillary, eine verlogene Schlange und Kriegstreiberin, die gerade auch bei demokratischen Wählern gehasst wird. Oder Sanders? Wo schlägt Hillary Sanders denn haushoch? Hauptsächlich in den Staaten, die republikanisch wählen.

Letztlich, wenn es am Ende wirklich Hillary oder Trump wird, ist es auch egal. Die geben sich beide nichts.

cruiser
Gast

Ähnlich wie mit Peer Steinbrück, wer so eine Show abliefert, spielt eben auch massiv der anderen Seite in die Hände, auch wenn diese mindestens genauso übel ist…

Fast hätte ich „Gegenseite“ geschrieben 😉

Chris
Gast
So sicher ist die Wahl von HRC noch nicht. Wahrscheinlich, ja. Aber nicht sicher. Der Zeitplan der Primaries und Caucuses der Demokraten verzerrt die Verhältnisse, da die Clinton-Staaten in der frühen Phase in deutlicher Mehrheit sind. Bereits vor den gestrigen Wahlen war doch klar, dass in AL, AR, GA, TN, TX und VA Clinton die Mehrheit bekommen wird, während VT für Sanders im Sack war. Es ging nur um die vier „offenen“ Staaten: CO, MA, MN und OK. Sanders hat MA mit 2% verloren, alle anderen gewonnen. Ändert natürlich nichts daran, dass der Unterschied in Delegates auch ohne die Super… Read more »
salvo
Gast
Moin
Gast

„Feel the Bern!“

:-)))))

YESSSSSSS !

seyinphyin
Gast

Macht nicht viel Sinn, da wäre Sanders der bessere Kandidat.

Die meisten kennen Sanders schlichtweg nicht, Clinton aber schon. Ist in den USA nicht anders als hier. Wer wählt denn schon CDU/CSU und Co, weil er Ahnung von deren Politik hat?

wschira
Mitglied

Na ja, meiner Erinnerung nach über 40%.

seyinphyin
Gast

40% der CDU/CSU Wähler oder 40% der Wähler? Das erste mag noch sein. Das zweite ganz sicherlich nicht, die wenigsten Leute zeigen an Politik mehr Interesse als die nächste Schlagzeile. Selbst Artikel werden von den Wenigsten gelesen.

wschira
Mitglied

Nach meiner Erinnerung 40 % der abgegebenen Stimmen.

Habe nachgesehen, es waren genau 41,5 % für die Union.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013-wahlergebnis-grafik-bundestag-wahlkreis-a-923496.html

seyinphyin
Gast

Ja, aber die Frage war, wie viele für die Union stimmen, weil sie deren Politik toll finden bzw irgend eine Ahnung davon haben.

wschira
Mitglied

Das kann ich natürlich nicht sagen.

Norbert80
Gast

@seyinphyin

Exakt! sehe es auch so.

Macht nicht viel Sinn, da wäre Sanders der bessere Kandidat.
Die meisten kennen Sanders schlichtweg nicht, Clinton aber schon. Ist in den USA nicht anders als hier. Wer wählt denn schon CDU/CSU und Co, weil er Ahnung von deren Politik hat?

Clinton profitiert von ihrem Bekanntheitsbonus, analog zu Merkel. Das sind zwar nur wenige Prozentpunkte, aber eben die entscheidenden Prozentpunkte die über Sieg und Niederlage entscheiden.

Norbert80
Gast
@Jens Trump ist die Antwort auf die politischen Fehler der Vergangenheit und Gegenwart Nicht nur. Es ist auch die Antwort auf die heutige Medienökonomie. Laute, schrille, polarisierende Stimmen werden von großen Sendern eher „gezeigt“ als „ausgewogenere“ und/oder ruhigere. Zudem kann er im Netz eher viral gehen. Gegen eine sehr große Anzahl an Gegnern ist eine hohe Medienpräsenz die halbe Miete, bzw. strategisch günstig. Spannend wird es ob er sich im Hauptwahlkampf im Ton und Auftreten mäßigen wird. Ich halte ihn für berechnender und „besonnener“ als er erscheint, daher tippe ich auf ja. Ganz nach dem Motto: „Was schert mich mein… Read more »
Sukram71
Gast
Der Stern berichtet und kommentiert aus den USA so ähnlich: Trump hat Recht! Man darf aber ja nicht vergessen, dass die Probleme und der Unterschied zwischen Arm und Reich in den USA auch wegen der Steuersenkungen für Superreiche und der Politik von Georg W. Bush und der Finanz- und Wirtschaftskrise so auseinander gedriftet sind. Und hieran etwas zu ändern, ist einfach sehr, sehr, sehr viel leichter gesagt als getan. Besonders seit Barak Obama keine Mehrheit mehr im Kongress hat. Die Politik von Barak Obama ging zB mit Obama-Care genau in die Richtung, dem ärmeren Teil Amerikas Unterstützung zukommen zu lassen.… Read more »
Schweigsam
Gast

Danke, für die wie ich finde gute Analyse! Und Teile der Linken sind nicht die Lösung des Problems sondern vielmehr sind sie auch mit die Ursache…

seyinphyin
Gast

Da die Leute alles mögliche als „Linke“ bezeichne, wäre hier nett ob man wirklich Linke meint oder so Leute, die halt von allen möglichen Leuten „links“ genannt werden, entweder weil die keine Ahnung haben, was „links“ bedeutet oder weil für die halt alles links jenseits von extrem rechts ist.

Moin
Gast

Genügt doch wenn du glaubst zu wissen was „links“ bedeutet.

Moin
Gast

Vielen genügt der pissig-dogmatische Unterton mancher Linken um gar nicht mehr wissen zu wollen was das ist.

seyinphyin
Gast

Was halt auch ziemlich dämlich ist. So verhält sich ein trotzköpfiges Kind, zumal es ja auch noch gegen die eigenen Interessen geht.

Suje
Gast
Ich kann nicht ganz verstehen, warum du seiner Ausführung so reflexartig widersprichst. Dazu will ich nur mal einen kurzen Ausschnitt aus Wikipedia zitieren: Dem setzt sie eine progressive, das heißt als fortschrittlich verstandene Politik entgegen, die durch Reformen des Bestehenden, nicht selten auch durch revolutionäre Aktivitäten neue soziale, ökonomische und politische Verhältnisse zum Vorteil der eher unterprivilegierten Bevölkerungsschichten durchzusetzen versucht. Ein klassisches Politikverständnis der Linken ist geprägt von einem egalitären Menschenbild, das heißt: Sie betrachtet unter anderem die Gleichberechtigung aller Menschen, unabhängig von nationalen, ethnischen, geschlechtlichen und anderen Gruppenzugehörigkeiten, als anzustrebendes politisches Ziel – gemäß den Idealen der Französischen Revolution „Freiheit,… Read more »
seyinphyin
Gast
Wenn jemand ein Pazifist ist, dann aber das Morden anfängt, so liegt die Schuld aber nicht am Pazifismus, sondern am Verrat des nun Mordenden. Man kann „linken Parteien“ dann etwas vorwerfen, wenn sie eine Untat zur Durchsetzung linker Politik begehen. Wenn sie schlichtweg auf rechte Politik umsatteln, dann kann man der Partei ans ich zwar etwas vorwerfen, nicht aber dem Adjektiv, das sie nun als erstes verkauft haben. Ebensowenig kann man anderen vorwerfen, dass diese wohl denselben Verrat begehen werden. Das ist zwar möglich, aber nicht zwangsläufig. Zudem, wenn man denn schon unbedingt so denken muss, dann aber bitte auch… Read more »
Suje
Gast

@seyinphyin

Mein Kommentar bezog sich auf Moin und stimmt deinem oberen vielmehr zu. Beim Schreiben war dein Kommentar noch nicht da, weshalb ich auf das @Moin verzichtet habe.

Ich kritisiere ja gerade das, was du anprangerst: die falsche/inflationäre Benutzung des Begriffes „linker Politik“.

Schweigsam
Gast

„Echte“ linke sind eben über jeden Verdacht erhaben…

Schweigsam
Gast

Aber meine Aussage soll nicht darüber hinweg täuschen, dass an der jetzigen politischen Misere die „Elite“ und ihre „Handlanger“ den Großteil der Schuld tragen!

Moin
Gast

„Aber meine Aussage soll nicht darüber hinweg täuschen, dass an der jetzigen politischen Misere die “Elite” und ihre “Handlanger” den Großteil der Schuld tragen!“

Ja sicher, aber wie greift man die gesichtslosen Ganoven ? Man kann das Debakel nicht personifizieren, nicht einzelnen Tätern zuschreiben. Alles geht in einer amorphen Masse auf.

Wer ist „Elite“ ? Wem haut man auf die Glocke ?

Dem Bürger lässt sich die Stoßrichtung politischen Handelns nicht vermitteln.

Moin
Gast

Apropos „echt“…………

Der Straßenkämpfer – Bernd Riexinger kämpft um jede Stimme.
http://www.taz.de/Die-Linke-in-Baden-Wuerttemberg/!5279084/

seyinphyin
Gast

Es geht aber nicht um „echte“ (also falsche) „Linke“, sondern um Linke.

Dass gerade der Betrüger darauf besteht, dass seine Lügengeschichte wahr ist – geschenkt.

Sachse
Gast

Ist doch wie hier.
Einfache Lösungen für komplexe Probleme, Xenophobie und viel Patriotismus.
Deshalb legt die AFD ebenfalls massiv zu und die Linke kommt leider nicht aus dem Knick.
Ein bisschen Populismus und weniger Randgruppenthemen wie z.B. Gender würde der Linken gut tun.

Moin
Gast

„Ein bisschen Populismus und weniger Randgruppenthemen wie z.B. Gender würde der Linken gut tun.“

Genau ! Mehr auf die Kacke hauen. Selbst Themen setzen. Nicht ausschließlich kommentierend dem Tagesgeschehen nachlaufen.

Das sozial-ökologische Profil schärfen. Die Linke kann auch grün. Besser als die Grünen weil die Linke das sozial-ökologische Rot-Grün verstanden hat.
https://www.plan-b-mitmachen.de/

Das muss mehr herausgestellt werden.

Insgesamt alle Kräfte und Strömungen innerhalb der Linken bündeln. Provozieren.

Jetzt ruhig mal nach dem Beck treten und das Thema der Drogenliberalisierung aufgreifen. Drogen als Mittel der Kriegsfinanzierung mit in den Mittelpunkt stellen und daraus die Notwendigkeit einer Drogenfreigabe ableiten usw…..

R_Winter
Mitglied
Guter, zutreffender Artikel, aber….. Die Macht der Banken und großen Konzerne nimmt von Tag zu Tag zu? Die Politik schert sich nur noch um das eine Prozent ganz oben und hat die restlichen 99 Prozent aus dem Blick verloren? All dies sind Fragen, die man bei kritischer Analyse bejahen muss. All dies sind jedoch auch Fragen, auf die die traditionelle Politik keine Antworten liefert. Mehr noch: All dies sind Probleme, die von der traditionellen Politik direkt und indirekt verursacht wurden. Stimmt es so? Es ist blauäugig anzunehmen, dass die „traditionelle Politik direkt und indirekt der Verursacher ist“. Die Politik will… Read more »
R_Winter
Mitglied

Steht uns eine Welle von Wirtschaftsflüchtlingen aus USA bevor, wenn Trump Präsident werden sollte?
Es würden wahrscheinlich Mitglieder der 1%-Gesellschaft sein und Schäubles „schwarze Null“ wäre nicht gefährdet.

Am schrillsten reagierten das Boulevardblatt New York Daily News auf die jüngsten Erfolge Trumps. Es entwarf einen Notfallplan für den Fall, dass der Milliardär tatsächlich im Januar 2017 ins Oval Office einzieht. Die Empfehlung der Redaktion: Auswanderung.

http://www.sueddeutsche.de/medien/us-presseschau-zum-super-tuesday-die-stimmen-jenseits-wuetender-alter-weisser-maenner-1.2888547

Am_Rande
Gast
Trump ist die Antwort auf die politischen Fehler der Vergangenheit und Gegenwart? Nein. Trump ist das Produkt des politischen Systems der Vergangenheit und Gegenwart. Oder, wie es der alte Sponti-spruch meinte: Der Fehler ist das System. Aber Herr Berger ist ja ein Linker, also darf er qua definitione nicht zu weit denken. Dass die Popularität Herrn Trumps nicht ein „Fehler“ sondern ein erwartbares Symptom des Systems ist, das sehen wohl nur Klassische Liberale: Die USA sind schon längst nicht mehr der (angenäherte) Laisser-faire-Staat, welcher einst der Albdruck der europäischen Intelligenzija war und welcher als untotes Schreckgespenst immer noch durch die… Read more »
jowi
Mitglied

If Bernie Sanders is telling you it’s raining, it’s raining. If Hillary Clinton is telling you it’s raining, she might be selling umbrellas,“

Das sagte ein amerik. Journalist zu Russia Today. Ich musste sehr lachen, als mir mein Vater das heute vorlas, das trifft den Nagel voll auf den Kopf.

Sukram71
Gast

Dann ist halt nur noch die Frage, ob man einen Präsidentin bzw eine Präsidentin haben will, die sich mit solchen Tricks auskennt, Erfahrung im Regieren hat und weiß, wie man Politik verkauft und durchsetzt, oder nicht. ;D

Seine Politik geschickt zu verkaufen, gut zu verhandeln und Durchsetzungsvermögen ist für einen Führungsjob ja sehr wichtig. Sogar noch wichtiger, als immer völlige Ehrlichkeit. Das ist in jedem Unternehmen und auch in der Politik so.

Jacques Roux
Gast

Wie eigentlich fast immer von dir, ein herrlich doofer Beitrag, Chapeau

jowi
Mitglied

Sukram, ich bin mir nicht ganz sicher, ob du es so meinst: du willst tatsächlich einen Politiker, der das Handwerk des Täuschens und Verarschens besonders gut beherrscht?

Der vorgibt, im Interesse der breiten Bevölkerung zu handeln, in Wirklichkeit aber nur ein windiger Vertreter einer kleinen dekadenten Elite ist?

Falls ja, dann bist du immerhin in deinem Bekenntnis zu einer Kultur der Lüge ehrlich.

Oder wolltest du sagen, Sanders sei naiv? Das glaube ich nicht und sehe da auch einen Vorzeil in seinem stolzen Alter. Er kennt den Laden schon sehr lange.

Sukram71
Gast
Ich fürchte, so ne ehrliche Haut wie Bernie Sanders wird im Wahlkampf Donald Trump nicht gewachsen sein. Der lügt doch, dass sich die Balken biegen, wenn er nur den Mund auf macht. Und der Wahlkampf wird sicher ne schlimme Schlammschlacht. Und als Politiker braucht man schon ne gewisse Abgebrühtheit. Weil die Erfahrung zeigt überall auf der Welt, dass die Wähler bei Wahlen Ehrlichkeit betrafen. Die Leute wollen Versprechungen hören an die sie glauben können, damit sie Hoffnung haben. Auch wenn die Versprechen unrealistisch sind. Jemand der vor den Wahlen die reine Wahrheit sagt, hat bisher noch fast immer verloren. Und… Read more »
seyinphyin
Gast

Die Wahrheit ist an sich eine mächtige Waffe. Deswegen haben so viele Leute ja derart enorme Angst davor.

smukster
Gast

Bedenkenswerte Argumente, auch wenn Du Sanders nicht unterschätzen solltest – zumal er auch nicht ganz alleine regieren würde und reichlich Erfahrung hat.

wschira
Mitglied

Na, ich habe kürzlich Umfragen gelesen (aus Amerika), dass Sanders gegen Trump noch bessere Chancen hätte als Clinton. Umfragen sind natürlich keine Wahlergebnisse.

Sukram71
Gast

Und wenn Hilary Clinton dafür sorgt, dass Obamacare bleibt und vielleicht sogar auf die restlichen 23 Millionen unversicherten Amerikaner ausgeweitet wird, dann hat sie die Interessen der breiten Bevölkerung im Blick. Genauso wie Barack Obama.

Fehlende Krankenversicherung ist nämlich eines der größten Armutsrisiken überhaupt.

Um in den USA ne gesetzliche Krankenversicherung durchzusetzen, kann etwas Lügen und Täuschen und Erfahrungen im Strippenziehen nicht schaden, weil die Gegner machen das ja ohne jede Hemmung.

Julian
Gast

„Und wenn Hilary Clinton dafür sorgt, dass Obamacare bleibt und vielleicht sogar auf die restlichen 23 Millionen unversicherten Amerikaner ausgeweitet wird,“

Das ist ungefähr so wahrscheinlich, wie daß Trump die Grenze nach Mexiko niederreißen lässt.
Clinton ist eine hardcore Neocon. Wenn es bei der eine Krankenversicherung für alle gibt, dann eine für alle kampffähigen Soldaten.

Jacques Roux
Gast

Sukram, ich bin mir nicht ganz sicher, ob du es so meinst: du willst tatsächlich einen Politiker, der das Handwerk des Täuschens und Verarschens besonders gut beherrscht?

Der vorgibt, im Interesse der breiten Bevölkerung zu handeln, in Wirklichkeit aber nur ein windiger Vertreter einer kleinen dekadenten Elite ist?

Ja, als überzeugter SPD Wähler ist er es gewohnt und schätzt es auch sehr, verarscht zu werden.

Sukram71
Gast

Und die Linken-Wähler merken nicht, dass sie von der Linken verarscht werden, weil die Linke gar nicht erst das Risiko eingehen will, sich an einer Regierung zu beteiligen, wo sie dann ihre Versprechungen an der Realität messen müsste.

Welche Verarsche könnte eigentlich NOCH größer sein, als sich mit einem Programm zur Wahl zu stellen und gleichzeitig genau zu wissen, dass man sich an einer Regierung gar nicht beteiligen und das Programm umsetzen will? Weil dann heraus käme dass man sein Programm natürlich nicht zu 100% durchsetzen kann. 😉

Aber das wollt ihr natürlich nicht wahr haben. Schon klar… 🙂

seyinphyin
Gast

Ich verwenden das so gut wie nie, aber das ist wirklich nur noch trollen @ Sukram.

Moin
Gast
@ Suck-Kram .-) „Welche Verarsche könnte eigentlich NOCH größer sein, als sich mit einem Programm zur Wahl zu stellen und gleichzeitig genau zu wissen, dass man sich an einer Regierung gar nicht beteiligen und das Programm umsetzen will? Weil dann heraus käme dass man sein Programm natürlich nicht zu 100% durchsetzen kann. ;)“ Dein Anspruch ist ein totalitärer weil demokratische Erfolge ausschließlich auf Streit und Kompromiss beruhen. Das Konsens und Harmoniebedürftigkeit Gift für eine Demokratie sind, beweist unsere GroKo und der Wille der SPD davon nicht lassen zu wollen. Welche politischen Programme wurde auf dieser Erde jemals zu 100% umgesetzt… Read more »
Sukram71
Gast

@Moin

Der Kompromiss ist das Wesen einer jeden Demokratie.

Moin
Gast

Gut, dann nehme ich deine sprunghafte Verwirrtheit hiermit zur Kenntnis.

Sukram71
Gast

Ich glaube, du hattest mich da zuerst missverstanden. 🙂

Moin
Gast

Aha, eine Schuldzuweisung…..auch das noch……..

Fassen wir zusammen:

Der Malocher da draußen interessiert sich weder für Dein und Mein Geschwalle, noch für das irgendwelcher Kleinstadtlinken denen die geisteswissenschaftliche Hochschulkarriere misslungen ist.

Der Malocher da draußen will Ergebnisse sehen.

Sukram71
Gast
Ich hatte kritisiert, dass die Linke sich an keiner Bundesregierung beteiligen will, weil sie in vielen Bereichen keine Kompromisse akzeptiert. Die SPD macht Kompromisse mit der CDU/CSU, um einen Teil ihres Programms umzusetzen. Und das wird der SPD von den Linken dann regelmäßig vorgeworfen. Die Linken machen lieber Vorbedingungen, bei denen sie keine Kompromisse akzeptieren, weil sie genau wissen dass das eine Regierungsbeteiligung unmöglich macht, weil sie diese in großen Teilen gar nicht wollen. Das nenne ich „Verarsche“. Gregor Gysi hat es zum Schluss in seiner Rede den Linken auch noch mal deutlich ins Stammbuch geschrieben. Und der muss es… Read more »
seyinphyin
Gast

Wenn es danach geht, sollte wir nen Mafia Paten oder Yakuza Killer wählen…

jowi
Mitglied

@seyinphyin

Leider ist dies weniger abwegig, als mancher denkt, zumindest nicht in den USA.

George H. W. Bush war nicht nur Chef des CIA bevor er Präsident wurde, es gibt sogar Indizien dafür, dass er in die Ermordung von JFK verwickelt war.
http://realitieswatch.com/proof-george-hw-bush-was-a-cia-agent-involved-in-the-assassination-of-jfk/

Das mag man anzweifeln und als besonders crude Verschwörungstheorie abtun, dass aber zwischen der CIA und der Mafia erhebliche Übereinstimmungen gibt kann man kaum abstreiten.

seyinphyin
Gast
Verschwörungsn sind alltäglich und in der Regel sehr banal. Was es nicht gibt sind so komplexe Verschwörungen über Jahrhunderte oder ganze Netzwerke an bösartigen Schurken, wie man sie halt aus Filmen usw kennt. Es ist zwar ein Netzwerk, das jedoch nicht geplant ist, sondern von Bindeglied zu Bindeglied funktioniert mit ein paar größeren Knoten hier und da. Fast immer spielt schlichtweg der direkte, persönliche Vorteil die Rolle, im besten Fall indirekt über eine Ecke. Deswegen kommt man auch in den meisten Fällen auf die Täter bzw deren Auftrageber, wenn man einfach nur fragt: wem bringt es was? Bei den anderen… Read more »
Mordred
Gast

du hast da wie so oft was nicht ganz verstanden.
„verkaufen“ ist hier nicht nur im übertragenen sinne, welchen du aufgreifst, gemeint. sondern es geht vor allem ums echte verkaufen von produkten von herstellern an kunden. hillary ist der dealer.
hersteller sind hier diverse lobbyisten, welche hillary dafür u.a. den wahlkampf finanzieren. kunden sind die bürger.

jowi
Mitglied

Ein interessanter Artikel zum möglichen Einfluss von Trump auf die „Middle-East-Politik“, auf Al-Jazeera. Es macht da schon Hoffnung, dass es Trump mit Adelson, diesem schwerreichen Casino-Heini, der Netanjahu immer so leidenschaftlich unterstützt hat, wohl nicht gut kann.
Man klammert sich in diesen Zeiten an jeden Strohhalm. Ist es nicht verrückt, wenn ein solch ungehobelter Trump-el zum Hoffnungsträger von Friedensbewegten wird?

http://www.aljazeera.com/indepth/features/2016/03/donald-trump-middle-east-160302065322917.html

Ja, Trump ist Ausdruck einer schweren politischen Krise in den USA und das ist im Kern eine Krise der Glaubwürdigkeit.

QuestionMark
Gast

@spiegelfechter
Sehr schöner Artikel, der sehr viel Angriffsfläche bietet und damit für (hoffentlich) kontroverse Diskussionen sorgt. Ich werde im Folgenden mal auf einige angesprochenen Aspekte eingehen.

QuestionMark
Gast

Trump ist die Antwort auf die politischen Fehler der Vergangenheit und Gegenwart

Es sind überhaupt keine Fehler gemacht worden. Man hat Politik für die Reichen gemacht. Es gab nie ein anderes Ziel. Um diese Politik zu verschleiern muß man den Menschen natürlich etwas vorgaukeln. Und das klappt nur mit einem verdummten und bewußt falsch informierten Volk. (s. Idiocracy). Und diese Verdummungspolitik entwickelt jetzt natürlich eine gewisse Eigendynamik.

Trump ist ein Einzelkämpfer.

Das ist nicht möglich. Du verwechselt hier Image mit Realität.

Sukram71
Gast

Man hat Politik für die Reichen gemacht. Es gab nie ein anderes Ziel.

Warum hat Barack Obama dann soo viel Kraft und Energie darauf verwendet, eine gesetzliche Krankenversicherung für die kleinen Leute einzuführen und durchzusetzen, die sich sonst keine KV leisten können?

QuestionMark
Gast

Vermutlich aus denselben Gründen wie in D. Um der ohnehin schon reichen Ärzteschicht großzügig Mittel zuspülen zu können. Die Ärzte profitieren massiv von einem gesetzlichen Krankenversicherungssystem: Sie können abkassieren ohne etwas konkretes leisten zu müssen. Der Abrechnungsbetrug mit den Krankenkassen stellt eine weitere lukrative Einnahmequelle dar.
Der „Kunde“ sieht in Deutschland nie eine Rechnung, kann also kein Bewußtsein für die Machenschaften entwickeln. Die geschädigte Partei sind die Versichterten. Die Profiteure sind die Ärzte. Durch Zwangsversicherungssysteme wird auch garantiert, dass ein Großteil der Menschen abgezockt wird (s.Deutschland).

Ich kenne allerdings das amerikanische System nicht im Detail. Es läuft dort vermutlich aber ähnlich.

Sukram71
Gast

Es läuft dort eben nicht ähnlich. Das ist kein bisschen vergleichbar.

Natürlich verdienen Ärzte und Versicherungen an Obamacare. Aber Millionen bisher unversicherter armer Leute in den USA haben jetzt erstmalig eine Krankenversicherung. D h die bekommen eine Behandlung beim Arzt, wenn es nötig ist. Und bei nem Krankenhaus-Aufenthalt gehen nicht alle Ersparnisse drauf. Das ist doch 10 mal wichtiger und ein gigantischer Fortschritt für die ärmeren in der Gesellschaft.

QuestionMark
Gast

Das mag schon sein. Ich müsste mich jetzt in das amerikanische System einarbeiten um mir ein qualifiziertes Urteil erlauben zu können.
Ich bitte allerdings trotzdem darum skeptisch zu bleiben. Die nächste Ausbeutungsstufe wird nämlich über die sozialen Sicherungssysteme laufen. Ich erinnere hierbei an die unverschämte Diskussion um die „verpflichtende Riesterrente“ (einer Zwangsversicherung die dann ja glücklicherweise nicht kam). Auch dabei ging es nur darum die Versicherungskonzerne zu bedienen.
Eine tatsächliche Förderung der Gesundheitsversorgung läuft definitiv nicht über ein Pflichtversicherungssystem. Die Pflichtversicherungssysteme sind stattdessen ein Einfallstor für Korruption. Eine effiziente Regulierung solcher Systeme ist leider bisher gescheitert. Also Vorsicht!

wschira
Mitglied

Tja, warum sind dann Privatpatienten bei einem Grossteil der Ärzteschaft Patienten erster Wahl? Da sieht der Kunde immer die Rechnung.

QuestionMark
Gast
Natürlich sind die Privatpatienten die erste Wahl. Bekanntlich kann man bei denen einfach mehr abzocken. Während bei den gesetzlich Versicherten die „Standardgebühren“ anfallen. Aber mein Thema war überhaupt nicht: Ist die private oder die gesetzliche Krankenversicherung besser? Sondern: Finden Gesundheitsreformen statt die überhaupt das Patientenwohl im Fokus haben? Und da kann ich aus deutscher Perspektive sagen: Hier zumindest nicht, hier geht es darum die Oberschicht (Ärzte, Pharmaindustrie, Versicherungen) gut zu füttern. Der Patient ist dafür nur Mittel zum Zweck und wird in dem Zshg auch richtig gnadenlos abgezockt. Ich hatte dazu an anderer Stelle einen sehr wertvollen Link angekündigt. Dieser… Read more »
QuestionMark
Gast

Ich hatte zu den Machenschaften der Krankenkassen-Pflichtversicherung („Gesundheitsreform“) im Zshg mit Deutschland mal vor Jahren einen „brandheißen“ Artikel gefunden. Ich werde den hier verlinken, wenn ich ihn wieder finde.

No White Guilt!
Gast

Weil wohlhabende Aktionären von Privat-Krankenhäusern im Großraum Chicago ihn von Anfang untersützt haben. (-> Die Wahl in den Senat von Illinois.)

Weil Michelle Obama schon lange vor der US Präsidenten-Wahl die Belohnung bekam.

Die Privat-Krankenhäuser konnten vor ObamaCare nicht die Kosten für die Notfall-Behandlung auf die Versicherteten umlegen, seit ObamaCare schon.

Gleichzeitig konnte die lokalen DEM ihre seit schon 50 Jahre dauernde Herrschaft in Städten wie Chicago, Detroit und Dearborn, Michigan festigen, weil sie die lokale schwarze Unterschicht diesen Knochen hinwarfen.

Du solltest Dich über die berühmt-berüchtige „Chicago Machine“ informieren.

Hillary Clinton und ihr Ehemann waren Teil der „Arkansas Machine“.

QuestionMark
Gast
SPIEGEL Online beschreibt Trumps Wähler als „plump, ungebildet, […] zu Trumps Wählern: Die Wähler sind überall nicht gerade die allerhellsten Leuchten. Auch nicht hier in Deutschland. Fakt ist: Die Demokratien sind überall gescheitert. In Deutschland sitzt beispielsweise eine blonde Idiotin im Kanzleramt der sich das deutsche Volk weitestgehend bedingungslos unterworfen hat. Und in Amerika? Dort sitzt demnächst eine blonde Psychopathin oder ein blonder Psychopath im Weißen Haus. Und das alles parallel zu einer brandgefährlichen militärischen Situation im Nahen Osten. zur zitierten Populismus-Definition aus wikipedia: Die ist nicht so gut. Populistisch verhält sich jeder, der sich wider besseren Wissens gefällig verhält.… Read more »
seyinphyin
Gast
In der Demokratie ist das Volk der Souverän. Als solcher muss es mündig und informiert sein, sich seines Verstandes bedienen. Genau daran scheitert es und das wird auch mit aller Maht herbeigeführt. Wenn man nicht direkte entscheiden kann, wer herrscht, entscheidet man eben, was die Leute zu denken haben. Das ist eine andere Form von Diktatur, dennoch bleibt es eine. Aus dem Grund darf der Bürger ja auch den Kellner wählen – aber den Drink nicht. Letztlich ist schon das absurd. Auch die Vorwahlen in den USA, ein sinnlose Irrsinn und krankes Spiel. Wenn man unbedingt eine Personenwahl haben möchte,… Read more »
QuestionMark
Gast
Diese Demokratiefassade war in den USA offensichtlich von Anfang an so konzipiert. Dazu James Madison (war von 1809 bis 1817 der vierte Präsident der Vereinigten Staaten und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Den Ideen der Aufklärung verpflichtet, war er Autor großer Teile der Verfassung der Vereinigten Staaten und entwarf die Bill of Rights.): In England, at this day, if elections were open to all classes of people, the property of landed proprietors would be insecure. An agrarian law would soon take place. If these observations be just, our government ought to secure the permanent interests of the country against… Read more »
wschira
Mitglied

Wenn die Demokratien überall gescheitert sind: Was ist Ihrer Meinung nach zu tun? Die Diktatur einführen? Die Plutokratie? Oder was?

QuestionMark
Gast

Man muß überhaupt nichts tun. Wir haben es doch schon. Es ist:

Die Idiokratie (von lat. idiōta «Laie», «Pfuscher», «Stümper», «unwissender Mensch»; kratía „Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke“) ist die Bezeichnung einer modernen Herrschaftsform. Trotz großer Ähnlichkeiten ist die Idiokratie nicht zu verwechseln mit der Demokratie. Die Idiokratie wird in der Wissenschaft auch als die „Herrschaft der Dummen“ bezeichnet.

Ich möchte ergänzen: Es ist die Herrschaft der machtgeilen Idioten über die ohnmächtigen Doofen.
Wer bei idiōta an Merkel denken musste, der liegt mit seiner Assoziation nicht daneben.

QuestionMark
Gast
Trump ist somit das exakte Gegenteil zum Wunschkandidaten der „Eliten, Institutionen und Intellektuellen“ und das ist ihm auch keinesfalls unangenehm. Da bist du anscheinend auf das Marketing reingefallen. Trump ist nichts weiter als das trojanische Pferd das gegen die doofen Massen eingesetzt wird. Ähnlich wie Obama es auch schon gewesen ist. (Propaganda: „Yes, we can“). Trump wird selbstverständlich Politik für die Reichen und gegen die Mehrheit der Bürger machen. So wie jeder andere Politiker das auch macht. (inklusive der ach so „intellektuellen linken“ Politiker) zu Trumps Wahlstrategie: Er vermarktet sich als Rebell. Aber er ist ein trojanisches Pferd. Das Marketing… Read more »
Anton Chigurh
Mitglied

@ ?

Dumm, dümmer, dümmerer, deutsche Presse.

Nein: dumm, dümmer, Fragezeichenpisser.

ermalwieder
Gast

Dumm, dümmer, dümmerer, deutsche Presse.

also ob das Dummheit ist oder pure Demagogie da tendiere ich eher zum letzteren.
Beispiel dieser wunderbare Stern-artikel.

http://www.stern.de/politik/andreas-petzold/wladimir-putin-ist-ein-selbstgerechter-aggressor-6688766.html

Den kann man jedem als anschauliches Beispiel für Morellis Analyse der 10 Gebote der Kriegspropaganda nur empfehlen.

Btw : hast Du Dich von dem ungebetenen Hofkläffer etwa verjagen lassen ?

😉

QuestionMark
Gast

Natürlich ist es entweder gezielte Propaganda oder es ist Dummheit der Journalisten. Und es gibt da letztendlich noch dumme Propagandisten.
Allerdings sind die Konsumenten anscheinend teilweise zu dumm die Propaganda als solche zu erkennen. (s. dazu die Diskussion über die „Fehler der Medien“ bei Niggermeier und dergleichen)

zu den Hofkläffern: Ich kann nicht jedesmal auf den Müll antworten obwohl ich da die eine oder andere schöne Zeile im Sinn hätte. Aber ich werd mal in einem der aktuelleren Threads eine der Dumpfbacken abwatschen. Schaun wir mal. 🙂

Heldentasse
Mitglied
Der Pöpel wünscht sich einfache Lösungen für seine Probleme?! Die bekommt er zum Schein hüben wir drüben von den Rattenfängern und den Etablierten serviert. Beim Versuch von wirklichen Lösungen zu relevanten Problemen stellte zunächst nämlich die Systemfrage, die aber hier wie da auch von den Etablierten wohlweislich nicht gestellt wird, denn so stellt auch deren Macht in Frage. Mein Ergo: Im Grunde ist es egal wer von denen an der Macht ist, mir macht es nichts aus ob die Scheinlösungen intellektuell oder plöde daherkommen. Wichtig ist was hinter raus kommt, und das verheißt für die meisten Menschen schon seit langem… Read more »
leslie
Gast

Ich mag Trump,und mich würds nicht wundern wenn er ausversehen ne Kugel zwischen die Augen bekommt.

Er will ja auch mit Putin reden was den Neocons nu garnicht in den Kram passt.
Und Clinton ist ne Hexe,aber eine von der schlimmen Sorte.

Mfg

Truvor
Mitglied

@ leslie

Neocons werden auch mit Putin reden, da sie keine andere Wahl haben, weil Putin (und seine Russen) auf Modus: „Kein Schritt zurück“ geschaltet hat (haben).
Eine Alternative wäre (mag nicht mal das auszusprechen) der Dritte Atomare Weltkrieg.
Naja, habe Zweifel, daß die Neocons den Rest ihres „kostabaren“ Lebens in den Atombunkern verbringen wollen 😉

Heldentasse
Mitglied

@Truvor

Das sehr gefährliche bei diesen Betrachtungen ist, dass diese Leute sich in einem Wahn befinden, dass sich ein Atomkrieg begrenzen ließe und wenn nicht, gewinnbar wäre für die den besten ABMs.

Im übrigen gibt es leider auch Unfälle und andere unberechenbare Risiken im Kontext die sich jeder strategischen Planung entziehen, siehe dazu „Nur mit Glück vermieden“

Beste Grüße

wschira
Mitglied

In allen Atombunkern, von denen ich gehört habe, kann man maximal einige Monate überleben. Also ist der Rest des kostbaren Lebens von überschaubarer Dauer.

Truvor
Mitglied
@ Jens Berger Naja, die Amerikaner sehnen sich nach Meinungsfreiheit, die sie einst hatten, deshalb ist es kein Wunder, daß Trump so populär ist, weil er sich, mit seinen Milliarden, das erlauben kann, was ein 99%-Amerikaner sich heutzutage kaum erlauben würde. Denn die politische Korrektheit in den USA ist inzwischen so absurd, daß sie schon mit der „Meinungsfreiheit“ in einer Diktatur konkurrieren könnte. Habe irgendwie das Gefühl, daß hinter Trump zumindest ein Teil des Establishments steht (aber so, daß die Welt das nicht sehen kann. Denn wenn Trump Scheiße baut (und er wird bestimmt gar nichts für die 99% erreichen),… Read more »
The Joker
Gast
joe
Mitglied

„SPIEGEL Online beschreibt Trumps Wähler als „plump, ungebildet, ordnungsbesessen, nationalistisch, fremdenfeindlich, wutgetrieben, kompromisslos, strafend, zentralistisch“…..

ueber potentielle AFT Waehler wird aehnliches geschrieben……. nur so eine Gedanke

Heldentasse
Mitglied

Ja wenn der SPÜGEL das sagt muss es ja stimmen! Die sind ja immer so aufklärerisch und ein Musterbeispiel von völlig objektiver journalistischer Arbeiter der 4. Gewalt. Zudem sind Spiegelleser ja „gebildet, unvoreingenommen, intelligent, fremdenfreundlich, tolerant …“ und das letztere besonders andersdenkenden gegenüber.

Beste Grüße

salvo
Gast

Zudem sind Spiegelleser ja “gebildet, unvoreingenommen, intelligent, fremdenfreundlich, tolerant …”

ja, vorm ‚Spiegel‘ 🙂

schwitzig
Gast
@SF Bei der „echten“ Wahl, der „general election“ dürfte der republikanische Kandidat, egal wie er denn nun heißen mag, gegen die unvermeidbare Hillary Clinton ohnehin keine Chance haben. So weit fortgeschritten ist der Machtverlust der Meinungsmacher auch noch nicht. Da wäre ich mir nicht so sicher, denn – wie Du richtig erkannt hast – ist u.A. die Hysterie in der „Qualitätspresse“ für Trumps Erfolg mitverantwortlich. Und die nimmt auch in den USA zu, erreicht ab und zu sogar beim Niveau-Limbo SPIEGEL-Klasse. Auch in den USA sieht ein zunehmender Teil der Bevölkerung die geradezu absurde Diskrepanz der Realität zur der Realität,… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@schwitzig

Niveau-Limbo

Grandiose Wortschöpfung:-)

schwitzig
Gast

@Robbespiere

Grandiose Wortschöpfung:-)

Leider nicht meine :-).

Mario
Gast

Trump ist in jedem Fall besser als Clinton. Weitere 4 Jahre globales morden per Drohne, nein danke. Bei Trump, als faktisch unabhängiger Kandidat besteht zumindest eine reelle Chance auf Abkehr von der globalen Politik des Neoliberalismus, außer sie ermorden ihn wenn

Wir werden sehen. Sanders ist der Einzige der eine Chance gegen Trump hat. Setzt sich Clinton durch hat Trump schon gewonnen, dass kehrt schon ihre Kandidatur gegen Obama vor 8 Jahren.

ermalwieder
Gast

Courageous US General, who tried to stop Obama & Hillary arming ISIS terrorists, is now advising Donald Trump.

http://investmentwatchblog.com/courageous-us-general-who-tried-to-stop-obama-hillary-arming-isis-terrorists-is-now-advising-donald-trump/

The Joker
Gast
Julian
Gast

Wieso nicht nach Clinton-Wahlsieg?
Beide haben am Dienstag ihre Chancen verbessert.

Schweigsam
Gast

Mich würde ja schon interessieren wem Mr.Sanders nach seinen „Ausstieg“ in der Präsidentschaftswahl eher empfehlen würde für seine Wähler? Ob er auch so ein Parteisoldat ist wie unsere Pappnasen?

salvo
Gast

sehr lesenswert

Trump im historischen Kontext, dem Populismus von Andrew Jackson

„From the early stirrings of his campaign, the similarities between Trump and Andrew Jackson were obvious — as seen in these superficial articles by PBS and The New York Post, and this recent one in the NYT. Trump’s isolationist foreign policy (but bellicose towards threats), his hostility to both Wall Street bankers and minorities, his concern for the poor, his appeal to national greatness — these astonished our elites in 1830 and again each time populism arises. They despised Jackson in 1830 as they despise Trump today.“

http://fabiusmaximus.com/2016/03/02/what-the-press-wont-tell-you-about-trump-and-populism/

Heldentasse
Mitglied

@salvo

Es könnte aber auch sein, das man hier Äpfel mit Birnen vergleicht? Bzw. die Sicht als Europäer nicht gleich die ist, wie die Menschen hinter dem großen Teich die Dinge betrachten:

In den Vereinigten Staaten hingegen transpor-
tiert «Populismus» eine ganz andere Bedeutung –
vor dem Hintergrund einer ganz anderen Ge-
schichte: Die ersten politischen Akteure, die sich
«Populisten»nannten,warenFarmerausdemWes-
ten und Mittleren Westen, die sich gegen Ende des
neunzehnten Jahrhunderts zur People’s Party zu-
sammenschlossen; ihre erklärten Gegner waren
Business-Eliten an der Ostküste, welche während
desvonMarkTwainals«GildedAge»–«Vergolde-
tes Zeitalter» – bezeichneten Booms beispiellosen
Reichtum anhäuften.

Quelle

Beste Grüße

salvo
Gast

das ist ganz richtig, die positive Bedeutung und so die historischen Wurzeln des Populismus werden bewußt oder unbewußt verleugnet, und gewisse ‚Linke‘ machen auch noch mit

jowi
Mitglied
@Salvo Ich schätze deine Kommentare immer sehr, deine positive Sicht auf Trump und das hohe Lied auf den Populismus machen mir aber schon fast Sorgen. Schwitzig hat es ganz gut auf den Punkt gebracht, vor die Wahl zwischen Beulenpest und Grippe gestellt, wählt man die Grippe. Aber machen wir uns nichts vor: dieser Typ ist ein eitler, ungehobelter Kerl, der eine Menge Unsinn von sich gibt, wenn der Tag lang ist. Er umgibt sich mit Pinup-Girls und erinnert dabei fatal an Berlusconi. Er will eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lassen und diese von den Mexikanern bezahlen lassen.… Read more »
salvo
Gast

meine positive Sicht auf Trump? mon dieu. Ich glaube, ich sollte wirklich wieder aufhören,hier irgend etwas zu schreiben.

jowi
Mitglied

Wenn man vermeiden will missverstanden zu werden, schweigt man besser ein Leben lang. 😉
Mit diesem Problem mussten schon viele Philosophen fertig werden, manch einer wählte die Eremitage, du wärst nicht der erste.

salvo
Gast

btw… hier noch ein Link auf einen lesenswerten Artikel, vielleicht liest ihn doch hier irgend jemand, anstatt sich über meine imaginierte Trump-Sicht Sorgen zu machen

„The importance of Donald Trump“

„Far from destroying our democracy, he’s exposing all its phoniness and corruption in ways as serious as he is not. And changing it in the process.“

http://nymag.com/daily/intelligencer/2015/09/frank-rich-in-praise-of-donald-trump.html

jowi
Mitglied

Some kind of farce, nonetheless, is just what the modern presidential campaign has devolved into. By calling attention to that sorry state of affairs 24/7, Trump’s impersonation of a crypto-fascist clown is delivering the most persuasively bipartisan message of 2016.

Dem kann ich zustimmen, den traurigen Zustand der käuflichen zwei-Parteien-Demokratie konnte der schillernde Trump wirkungsvoller vermitteln, als der etwas graue Sanders. Insofern muss man ihm dankbar sein, das stimmt.

Michel
Gast

Es ist vollkommen nebensächlich wer da „Präsident“ wird, respektive eingekauft wird.

Die mörderische Politik wird mit jedem dieser Kandidaten fortgeführt, bis endlich das Ziel dritter Weltkrieg erreicht ist.

Der US Präsident ist Sprachrohr der Konzerne, des Finanzfaschismus, der Upper Class.

Diese installieren ihn, diese lassen ihn tanzen.

Braman
Gast

Ist vielleicht von Interesse für ein paar der hier Kommentierenden.

https://le-bohemien.net/2016/02/17/parteiendemokratie-parteienstaat-parteienherrschaft/

MfG: M.B.

Robbespiere
Mitglied

@Braman

Sehr gute Analysse des Zustandes unserer Parteiendemokratie, besten Dank dafür.
Le Bohemian hat immer wieder lesenswerte Texte.

Jörg
Gast
Jo, Volltreffer würde ich mal sagen. Trump und andere, PEGIDA, AfD, bei uns sind eben nicht die Wurzel allen Übels, sondern die Reaktion auf das Verhalten der politischen Parteien. Mir fiel es wie Schuppen aus den Haaren als vor Jahren Franz Müntefehring nach einer Wahl sagte, sinngemäß, man habe es nicht geschafft, dem Volk seine Vorstellungen zu erklären. So isses. Aber sein Schluß, den er daraus zog, war falsch. Vielleicht hat das Volk, unabhängig von politischen Vorstellungen eben keine Lust mehr, irgendetwas erklärt zu bekommen, belehrt zu werden, gelenkt zu werden, verwaltet zu werden, etwas aufoktroyiert zu bekommen. Und weil… Read more »
No White Guilt!
Gast
In einigen französischen Foren wird über das Wahl-verhalten von französischen Polizisten und Soldaten diskutiert. Wenn man den Aussagen Glauben schenken darf, haben ~ 70% der aktiven und rund 50% der Ruheständler bei der Regionalwahl für den Front National gestimmt. Der ehemalige Kommandeur der Fremdenlegion ist ein Unterstützer der französischen PEGIDA. Dies erklärt wohl die wesentliche geänderte Rhetorik gegen Mutti und die Räumung des Jungle von Calais … Hier in Deutschland stammen die meisten Soldaten ja aus Ostdeutschland oder/und der unteren Arbeiterschicht bzw. sind Russlanddeutsche bzw. stamme integrierte Migranten. Welche Partei werden den unsere Jungs bei der nächsten Bundeswahl ihre Stimme… Read more »
lebowski
Gast

Manchmal muss wohl rechts gewählt werden, um linke Ziele durchzusetzen.
Trump singt die Internationale!

Norbert80
Gast
@lebowksi Manchmal muss wohl rechts gewählt werden, um linke Ziele durchzusetzen. Trump singt die Internationale! Das halte ich für extrem naiv. Trump singt nicht die Internationale sondern „America(ns) first“ und das will er mit allen zweifelhaften Mitteln durchboxen. Folter, Ausgrenzung von ganzen Bevölkerungsgruppen, rigoroser Protektionismus. Für mich wäre jedweder Republikaner eine Katastrophe. Mindestens seit Reagan sind sie der eindeutig „größere Übel“. Aus europäischer Perspektive sind auch die Demokraten unwählbar, das Parteienspektrum in Amerika ist viel weiter „rechts“. Im übrigen halte ich es für sagenhaft naiv, dass manche Linke ihm seine Lippenbekenntnisse abkaufen. Bei Poroschenko haben manche auch geglaubt er sei… Read more »
Norbert80
Gast
Trump = Blender und Demagoge Habe heute etwas Zeit mich Näher mit Trump zu beschäftigen. Sein „Wahlprogramm“ ist noch sehr viel unseriöser und verlogener als ich es mir vorstellen konnte. Seine relative Beliebtheit bei Linken speist sich u.a. aus zwei Quellen und resultiert aus einer stark verkürzten Betrachtung seiner Positionen. 1) Er will für steuerpolitische Gerechtigkeit sorgen, und dafür die Einkommenssteuer für Einkommen bis 25.000$ streichen. Klingt auf dem ersten Blick gut, aber Linke die ihn deswegen loben übersehen seine weiteren steuerpolitischen Ziele: Er verspricht radikale Steuersenkungen für nahezu ALLE, auch für Reiche und v.a. auch für Unternehmen und Kapitalgewinne.… Read more »
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