Gabriel, Edeka und Kaiser’s Tengelmann: Alles Banane

monkey-704758_960_720Kommentar

Der Mann mag nicht im falschen Körper stecken, in der falschen Partei aber garantiert. Obwohl: von sozialdemokratischen Überzeugungen ist die SPD so weit entfernt wie Frauke Petry vom Erscheinen beim Morgenmagazin. So gesehen ist Sigmar Gabriel vielleicht doch mit dem richtigen Parteibuch ausgestattet. Und so gesehen macht seine Ministererlaubnis für die Übernahme Kaiser’s Tengelmann durch Edeka also Sinn. Dumm ist sie trotzdem.

Offenbar sind wir längst über die Marktgesetze fairen Wettbewerbs hinaus. Der Staat hält sich da normalerweise gern raus, der Markt kriegt das schon so hin, natürlich immer zum Besten der Allgemeinheit. Aber der gute Sigmar macht gern eine Ausnahme, wenn es um den Ausbau einer Monopolstellung beim Marktführer geht. Edeka hat sowieso schon eine Position, die es anderen Supermärkten schwer macht, sich durchzusetzen. Vom Druck auf Landwirte und Zulieferer gar nicht erst zu sprechen. Jetzt will er also angeblich 16.000 Arbeitsplätze schützen. Und stimmt der Übernahme zu, gegen strenge Auflagen, versteht sich. Nur wann hält sich ein Großkonzern an strenge Auflagen?

Die Fusion, oder besser: das Aufwischen Tengelmanns durch Edeka ist ein Akt der Aggression, und Gabriel unterstützt ihn ohne Not. Man kann dem Minister (wenn man ihm so wohlgesonnen, wie nur irgend möglich ist) unterstellen, dass er viele seiner fragwürdigen Entscheidungen unter Druck trifft. Schließlich ist unser Wirtschaftsminister so eng mit dem Kapital verbandelt, dass von einem Dienen fürs Volk ohnehin keine Rede sein kann. Gabriel erhöht Waffenexporte, findet TTIP toll und zeigt sich auch sonst beratungsresistent, wenn es um die Belange derer geht, die wirklich Hilfe brauchen könnten.

Die Entscheidung, Edeka die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann über alle Köpfe und gegenteiligen Ratschläge hinweg trotzdem durchziehen zu lassen, zeigt jedoch, wes Geistes Kind Gabriel ist. Selbst wenn kurzfristig nichts passiert, läuft es darauf hinaus, dass mittel- und langfristig Arbeitsplätze vernichtet werden, dass der Druck auf Bauern und Zulieferer wächst, die Belegschaften harten Zeiten entgegengehen und sich die Verbraucher auf steigende Preise einstellen müssen.
Und das alles für den Erhalt von 16.000 Arbeitsplätzen? Das kann Herr Gabriel nun wirklich seinem Frisör erzählen. Vielleicht leiert der dem Minister für sein offenes Ohr wenigstens noch ein bisschen Trinkgeld aus dem Kreuz.

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Bild: mentalerfolg auf pixabay

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160 Kommentare auf "Gabriel, Edeka und Kaiser’s Tengelmann: Alles Banane"

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Sukram71
Gast

Edeka hat sowieso schon eine Position, die es anderen Supermärkten schwer macht, sich durchzusetzen.

Also hier im Raum Köln/Bonn ist alles mit REWE, Rewe-to-go und Penny/Lidl/Aldi zugepflastert. Edeka gibt es zwar, aber eher im Vergleich eher selten. Von daher hat Edeka doch sehr starke Konkurrenz.

Sukram71
Gast

Ok, allerdings hat das Bundeskartellamt sicher gute Argumente…

niki
Mitglied

Es geht doch gar nicht um die Situation bei dir direkt vor Ort, sondern allgemein dass sich Monopole immer weiter verfestigen und stärker werden und dass Sigmar Gabriel anscheinend kein Problem damit hat, weil er lediglich kurzfristig die Folgen absehen kann und/oder gar will…
Analog seiner Ansichten zu TTIP und Co..

Sukram71
Gast

Edeka/Tengelmann hat aber kein Monopol.
Wir reden höchstens über ein Oligopol.
Edeka, Rewe, Aldi, Lidl um nur sehr starke Konkurrenz zu nennen.

Bei Penny, Netto und Kaisers bin ich nicht sicher zu wem dir gehören. Dazu kommen noch tausende von Tankstellen, die kleine Tante-Emma-Läden sind. Von Monopol kann man jedenfalls nicht reden. 😉

Und nirgendwo sind die Preise für Lebensmittel so niedrig wie hierzulande und der Preiskampf zwischen den Konzernen so scharf und ruinös. Grundnahrungsmittel werden teils sogar unter dem Einkaufspreis verkauft, um Kunden zu locken.

niki
Mitglied

Du hast nichts kapiert…

Anstatt die Konzerne sinngemäß in kleinere Teile zu zerschlagen werden Megafusionen zugelassen. Mir geht es absolut nicht um diesen Einzelfall, jede Fusion von Konzernen ist m.E. fast immer grundsätzlich (!!!) schädlich, und schon gar nicht wie du diese schönredest…

Robbespiere
Mitglied

@Niki

Bin absolut deiner Meinung.
Monopole oder Oligopole (in Privathand) manipulieren den Markt zu ihren Gunsten.
Das betrifft auch die genannten Tankstellen, deren Betreiber gezwungen sind, ihr Sortiment über die Mineralölgesellschaften zu überteuerten Preisen einzukaufen, statt auf dem freien Markt.

Sukram71
Gast

Ich glaube aber nicht, dass viele kleine Lebensmittel-Unternehmen besser wären. Das Zerschlagen von Konzernen macht nicht in jedem Fall Sinn.

Bloß weil es viele kleine Restaurants gibt, sind die Preise nicht billiger. Für Imbisse gilt das ebenso. 😉

Suje
Gast
Bitte Sukram, das wurde dir hier schon dutzende Male vorgehalten, aber informier dich doch bei den wirklich einfachen Dingen selbst: Die Penny Markt GmbH ist die Discounter-Vertriebslinie für Lebensmittel der Kölner Rewe Group. […] Die Kaiser’s Tengelmann GmbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr ist eine deutsche Supermarktkette, die zur Unternehmensgruppe Tengelmann gehört. […] Die Netto Marken-Discount AG & Co. KG ist ein Lebensmitteldiscounter und Tochterunternehmen von Edeka mit Hauptsitz im bayerischen Maxhütte-Haidhof. Wir haben es, was Lebensmittelmärkte angeht, wirklich fast ausschließlich nur noch mit 4 Unternehmen zu tun. Mal abgesehen davon, dass Tankstellen angesichts der Preise wohl kaum… Read more »
Sukram71
Gast

Wir haben es, was Lebensmittelmärkte angeht, wirklich fast ausschließlich nur noch mit 4 Unternehmen zu tun

Und trotzdem gehören die Lebensmittel-Ausgaben, gemessen am Einkommen, zu den niedrigsten unter den Industriestaaten.
Jedenfalls sind die Preise für Lebensmittel nicht überteuert. Eher im Gegenteil.

Und es gibt für jeden Geldbeutel ein Angebot. Von Aldi und Lidl und den Billigmarken der Supermärkte bis zu Rewe, Edeka und teuren Bioketten.

der Doctor
Gast

Suje,Robbespierre,

Sukram ist ein treuer SPD-Parteisoldat,und wenn sein großer Vorsitzender Sigmar Gabriel sagt, es gäbe da kein Monopol ,dann gibt es für ihn keins.So Vereine wie die Monopol-Kommission oder Kartellamt haben da natürlich keine Ahnung, denn die Partei,die Partei die hat immer Recht!
Das „Marktbereinigung“ sagt ihm wahrscheinlich auch nichts, denn genau darum geht es dem Edeka-Konzern,und mit Hilfe des Wirtschaftsminister setzen die es durch.

Robbespiere
Mitglied
@der Doctor Dass die verbliebenen SPD-Fans volkswirtschaftliche Analphabeten sind und die sozialen Verflechtungen einer arbeitsteiligen Gesellschaft nicht wahrnehmen wollen, ist traurig, aber leider Realität, sonst hätten sie diesen Asozialdemokraten schon längst den Rücken gekehrt. Die begreifen immer noch nicht, dass die Parteioberen und ihr parlamentarischer Abnickerverein schon lange nicht mehr Politik für die Arbeitnehmer ( also ihrer eigenen Klasse ) betreibt, sondern aus purem Eigennutz ihre sozialdemokratische Seele für schnöden Mammon und persönlichen Wohlstand an Investoren und ihre Unternehnen verkauft haben. Was solche emsigen Nachplapperer wie Sukram nicht begreifen ist, auf welcher Seite des Spielfeldes sie stehen und dass diese… Read more »
Sukram71
Gast
@Doctor Sukram ist ein treuer SPD-Parteisoldat,und wenn sein großer Vorsitzender Sigmar Gabriel sagt, es gäbe da kein Monopol ,dann gibt es für ihn keins. Um zu sehen, dass es kein Monopol gibt, muss man nur mal in nen Aldi gehen, dann in einen Lidl und anschließend zu Rewe und Edeka. ;D Und das Zeichen eines Monopols sind in der Regel hohe Preise und fehlender Wettbewerb. Das Gegenteil ist der Fall. Unten schreiben Leute, die sich mit Tengelmann und der Materie offensichtlich auskennen, dass Tengelmann von Schließung bedroht war. Da ist die Übernahme durch Edeka für die Beschäftigten und den Wettbewerb… Read more »
Suje
Gast
@Sukram Aber ihr seid halt frustrierte Linke, die ganz grundsätzlich gegen alles und jedes sind. Mit so einer absurden Unterstellung kommst du in Debatten keinen Schritt weiter, da du dich damit in die reine Polemik begibst und jeder fachlichen Diskussion verschließt. Auch trifft das wohl auf die wenigsten hier zu – ich habe eher den Eindruck, dass viele Kommentatoren nach rationalen und humanistischen Vorstellungen abwägen – das bedeutet auch konstruktive Diskussion! – und erst dann eine Unterstützung für Bewegungen ausdrücken, die diese Positionen am nähesten repräsentieren. Was deine Studie zum Anteil der Lebensmittelkosten angeht, so vermute ich, dass du dich… Read more »
Sukram71
Gast
Doctor hat mir vorgehalten, ich sähe kein Monopol im Lebensmittelhandel. Es gibt da aber kein Monopol und ich habe begründet warum. Hier werden die Ausgaben für Lebensmittel auch nach Einkommen aufgeschlüsselt. Natürlich muss man das alles relativieren. Aber die Preise für Lebensmittel sind in Deutschland sehr niedrig. – Das deutet weder auf ein Monopol hin, noch auf relevante Preisabsprachen in einem Oligopol. Und man hat mir vorgehalten, ich würde nachplappern was man mir von oben vorgibt. Es ist er umgekehrt. Ihr plappert nach und seht Monopole, wo keine sind. Weil ihr aus ideologischen Gründen grundsätzlich gegen Konzerne und das Kapitel… Read more »
Heldentasse
Mitglied
Doctor hat mir vorgehalten, ich sähe kein Monopol im Lebensmittelhandel. Es gibt da aber kein Monopol und ich habe begründet warum. Hier wird wieder mal in altbekannter Manier, sei es nun aus Absicht oder kognitiven Unvermögen, die Ursache mit der Wirkung verwechselt. Es geht vornehmlich nämlich gar nicht um die Frage ob es schon Monopole im Lebensmitteleinzelhandel gibt, sondern wie diese zukünftig zu verhindern sind. Und ganz klar wenn der Riese Edeka sein Konkurrenten einen nach dem anderen schluckte, hätten wir am Ende dieses Vorgangs ein Monopol! Das Kartellamt soll dieses im Vorfeld verhindern, dass dicke, runde und glückliche Ende… Read more »
Sukram71
Gast

Heldentasse, REWE, Edeka, die Schwarz-Gruppe und https://de.wikipedia.org/wiki/Aldi sind etwa gleich groß. Die haben ähnlich viele Mitarbeiter und ähnliche Umsätze. Tengelmann war dagegen ein Zwerg.

So schnell wird es vermutlich keine neuen Übernahmen mehr geben. Und wenn doch, dann entscheidet man neu.
Und für die Beschäftigten ist es bestimmt besser, wenn sie von einem großen erfolgreichen Konkurrenten übernommen werden, als wie wenn große Sparmaßnahmen oder Umstrukturierungen vorgenommen werden oder ein Insolvenzverwalter das Ruder übernimmt.

der Doctor
Gast

@Heldentasse

Und ganz klar wenn der Riese Edeka sein Konkurrenten einen nach dem anderen schluckte, hätten wir am Ende dieses Vorgangs ein Monopol!

Eben, das ist die Bedeutung des Wortes“Marktbereinigung“,den ich Sukram zum Überlegen gab.Und natürlich geht es Edeka genau darum.Und so etwas zu Verhindern, ist die Aufgabe von Bundes-Kartellamt und Monopol-Kommission. Dabei ist ihnen Gabriel in den Rücken gefallen.

Und Sukram,ich werfe dir nicht vor etwas nach zu plappern.du bist halt obrigkeitshörig, aber wenn du das sein willst, bitte schön.

Suje
Gast
@Sukram Die Aufschlüsselung ist doch ein ziemlicher Witz, da wir uns bei 1300 Euro Netto für Alleinverdienerhaushalte bereits über dem Mediannettoeinkommen befinden und etwas unter dem Mediannettoäquivalenzeinkommen, das jedoch für mich eine zu geringe Gewichtung (0.3, 0.5) auf Kinder, weitere Erwachsene/Jugendliche legt. Was die Kosten für Ernährung angeht, empfehle ich Hausstein’s Analyse „Was der Mensch braucht (2015)“. Er konstatiert dabei für eine vollwertige Ernährung rein für Lebensmittel Kosten von etwa 200€ p.P. (da sind Genussmittel bereits ausgenommen). Dabei schlüsselt er jedes der einzelnen Nahrungsmittel extra in einer Tabelle auf.Ich persönlich muss sagen, dass diese Ernährungsweise auf mich bereits sehr karg… Read more »
Sukram71
Gast
Die Aufschlüsselung ist doch ein ziemlicher Witz Ich weiß, dass das keine wissenschaftliche Abhandlung ist, sondern irgendein Artikel. Aber wenn die Deutschen im Schnitt am wenigsten für Lebensmittel ausgeben, dann ist das möglicherweise ein Indiz dafür, dass die Lebensmittelpreise hier nicht hoch sind. 🙂 Und Sukram,ich werfe dir nicht vor etwas nach zu plappern.du bist halt obrigkeitshörig, aber wenn du das sein willst, bitte schön. Ich denke nach und bilde mir selber ein Urteil. Und wenn es m. E. richtig ist, was von oben gesagt wird, dann bin ich nicht dagegen, nur weil es von oben kommt. Und in der… Read more »
aquadraht
Mitglied

Naja, Sukram mal wieder:

Um zu sehen, dass es kein Monopol gibt, muss man nur mal in nen Aldi gehen, dann in einen Lidl und anschließend zu Rewe und Edeka.

Klar, erst bin ich bei Lidl und schaue nach verpacktem Käseaufschnitt: 200g 1,19€.
Dannn gehe ich zu Rewe: 200g 1,19€. Nun zu Netto: 200g 1,19€. Edeka: 200g 1,19€. Bei Kaisers und Aldi sind es 1,22€.

Nein, das ist alles ganz divers, und ohne jegliche Preisabsprache. Ährlish, ich shwörs.

a^2

Rainer N.
Gast
aquadraht schrieb am 21. März 2016 um 12:46 ja das mit den Preisen kann ich bestätigen … aus „allergischen Gründen“ vertrage ich Bananensaft (keine Fruchtsäure) am besten … Aldi -,79 €, Netto -,79 €, Penny -,79 € … es gibt auch „teureren“ Bananensaft … nur, da bezahlt man den Namen … auch bei anderen Artikeln, die ich so kaufe … egal wo … wenn es kein Angebotspreis ist … und wenn dann mal in einem Laden etwas günstiger ist, so wird der Preis dann angepasst. Oder auch, meine Ex-LAP hat in einem Kaufhaus gearbeitet. Die haben „Spione“ eingesetzt, die laufen… Read more »
Sikke Loling
Gast

Bei Penny, Netto und Kaisers bin ich nicht sicher zu wem dir gehören. Dazu kommen noch tausende von Tankstellen, die kleine Tante-Emma-Läden sind. Von Monopol kann man jedenfalls nicht reden.

Penny gehört zu Rewe, Netto gehört zu Edeka und Kaisers gehört zu Tengelmann.

Die Tankstellenshops sind zumeist über die jeweiligen Benzin-Marken an bestimmte Lieferanten gebunden. Klassiker ist Lekkerland, daneben agiert die Marke Spar, die in Deutschland zu Edeka gehört.

Sukram71
Gast
Also gibt es zur Zeit Rewe, Edeka, Tengelmann, Aldi, Lidl. In Zukunft schließen sich Edeka und Tengelmann zusammen. Hit und Kaufland habe ich vergessen. Ich bin hier bei der Arbeit und habe zur Zeit keine Zeit sowas zu recherchieren. Ich mache Mietenebenkosten-Abrechnungen für sehr große Wohnsiedlungen, in denen u a auch Flüchtlinge untergebracht sind. 🙂 Die Tankstellenbetreiber sind an das Benzin der Marke gebunden, aber das Shop-Angebot bestimmen die meines Wissens in der Regel selber. Der Shopverkauf ist das, womit die in der Regel Gewinn machen. Mit dem Benzin verdienen die fast nichts. In vielen Aral Tankstellen gibt es jetzt… Read more »
Sikke Loling
Gast

Tankstellen-Shops werden meist von den Farben eingerichtet. Wenn die nicht mit Rewe oder Edeka (Marke Spar) kooperieren, müsen die Pächter bei Lekkerland einkaufen. Lekkerland bezahlt wiederum an die Farben. Lekkerland hat praktisch alle Wettbewerber eingesammelt inkl. tobaccoland. Die meisten Kioske hängen auch an Lekkerland.

Einer der ganz großen Player ist die MARKANT Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG in Pfäffikon in der Schweiz.

schwitzig
Gast

@Sukram71
Wie gewohnt von Dir hanebüchener Schwachsinn:

Und nirgendwo sind die Preise für Lebensmittel so niedrig wie hierzulande

Korrekt:
Gesundheitsschädlicher Müll mit Adipositas-Folge ist in Deutschland jetzt so billig wie in den USA.
Anders als vor 30 Jahren kostet artgerechtes Essen mittlerweile soviel, dass der Niedriglohnsektor der „s“PD sich dieses nicht mehr kaufen kann.

Sukram71
Gast

Anders als vor 30 Jahren kostet artgerechtes Essen mittlerweile soviel, dass der Niedriglohnsektor der “s”PD sich dieses nicht mehr kaufen kann.

Du musst dich schon entscheiden, was du willst.

Hochwertiges Essen und gute Preise für die Bauer und Lieferanten und entsprechende Preise im Supermarkt.

Oder billige Preise für die Menschen aus dem Niedriglohnsektor, mit der Folge, dass die Unternehmen entsprechenden Preisdruck auf die Bauer und Lieferanten ausüben.

schwitzig
Gast

@Sukram71
Dank Deiner „s“PD geht das, was vor 30 Jahren problemlos funktionierte, heute nicht mehr. Ein großer Verdienst der „s“PD, dank der es jetzt den Niedriglohnsektor gibt, wo die Leute nicht nur beschissen leben, sondern auch beschissen essen und dabei noch beschissen werden.

Yarsin
Mitglied

Penny ist der Discounter der REWE Handelsgruppe
Netto ist der Discounter von EDEKA

Iannis70
Mitglied

Ich vermute mal, Du glaubst solange es noch mehr als zwei Anbieter gibt, wäre jeder Zusammenschluss völlig okay, weil es ja keine Monopolstellung eines einzigen Anbieters gibt.

Wenn es aber nur noch 2 Anbieter gibt, ist es längst zu spät um Marktmacht einzugrenzen, aber das geht wahrscheinlich in Deinen Kopf genausowenig rein, wie in den von Gabriel.

Mordred
Gast

lol. wie üblich, keine ahnung, aber hauptsache dagegen.

FabianW
Gast

Köln ist die Zentrale von Rewe, d. h. dort arbeiten ca. 3.000 Leute. Das ist ein Grund, dass hier alles voll Rewe und Co. ist. Bundesweit ist Rewe deutlich hinter EDEKA.

Sascha Russ
Gast

Hi es ist sehr möglich, dass bei dir Edeka Gruppe nicht so stark ausgeprägt ist, aber bei mir auf dem Lande haben die kaum Konkurrenz.

The Joker
Mitglied

Wieviel Konkurrenz hat eigentlich der Heilbronner Schlüsseldienst?

Karl
Gast
Die Alternative wäre eine Übernahme durch Rewe gewesen (die ja eine große Kampagne gegen die Übernahme durch die Edeka gestartet haben, auf welche die nur oberflächlich sachkundigen Journalisten reingefallen sind). Die kleineren angeblichen Interessenten wären gar nicht in der Lage, die Sanierung zu stemmen. Edeka ist weitaus dezentralisierter organisiert als die Rewe mit eigenständigen Regionalgesellschaften, die auch selbst einkaufen (auch die selbstständigen Händler haben große Freiheiten). Von daher ist das grade für kleine und/oder regionale Produzenten eine gute Botschaft. Während die Rewe mittlerweile konzernähnlich organisiert ist (allerdings auch mit selbstständigen Händlern), ist die Edeka im Kern noch ein Zusammenschluss von… Read more »
schwitzig
Gast
@Karl Du schreibst Blödsinn: Die Alternative wäre eine Übernahme durch Rewe gewesen Die das Kartellamt hätte verbieten können. Die Konzentration im Lebensmittelbereich gibt es eh (und zunehmend), daran hätte keine Entscheidung von Gabriel was geändert Warum hat er dann eine Entscheidung getroffen? (und der hat wie das Kartellamt auch Argumente… – Kartellamt hat ja auch ne eigene Perspektive und ist auch nicht von öffentlicher Wirksamkeit unbeeinflusst. Von daher eine mutige Entscheidung von Gabriel). Eine wahrscheinlich korrupte. Ergebnis: – Weniger Filialen – Weniger Arbeitsplätze – Stärkere inhouse-Konkurrenz – Bald Lohnverzichtsrunden – Druck auf Zulieferer Und sogar der Chef der Monopolkommision tritt… Read more »
Karl
Gast
Jau, – es gab noch eine andere Alternative zu Rewe: Insolvenz bzw. Schließung der chronisch defizitären Sparte von Tengelmann (das hätte aber auch nicht zu mehr Wettbewerb geführt). Wir haben es hier um die Übernahme eines krassen und langjährigen Sanierungsfalls zu tun. Ich sehe keinen nicht mitmarktbeherrschenden Akteur, der die Aufgabe stemmen könnte (und der Lebensmittelmarkt ist sehr vorraussetzungsvoll, da gibt es keine Neueinsteiger oder Finanzinvestoren – Wal Marts brutales Scheitern in Deutschland lässt grüßen) Nach den guten Erfahrungen, die Tengelmann mit dem plus-Verkauf an die Edeka gemacht hat (die eher zu mehr Wettbewerb im Discountbereich geführt hat), war es… Read more »
Mordred
Gast
Jau, – es gab noch eine andere Alternative zu Rewe: Insolvenz bzw. Schließung der chronisch defizitären Sparte von Tengelmann (das hätte aber auch nicht zu mehr Wettbewerb geführt). Wir haben es hier um die Übernahme eines krassen und langjährigen Sanierungsfalls zu tun. Ich sehe keinen nicht mitmarktbeherrschenden Akteur, der die Aufgabe stemmen könnte (und der Lebensmittelmarkt ist sehr vorraussetzungsvoll, da gibt es keine Neueinsteiger oder Finanzinvestoren – Wal Marts brutales Scheitern in Deutschland lässt grüßen) ich finde die argumentation fehlerhaft. wenn ich dein „voraussetzungsvoll“ aka markteintrittsbarriere für voll nehme, dann hätte die insolvenz doch zumindest nicht zu weniger wettbewerb geführt.… Read more »
Sikke Loling
Gast

warum waren die geschäfte eigentlich in den roten zahlen? wenns denn nur an der nachfrageseite liegt, ok

Tengelmann hatte im Lebensmittelbereich kein Konzept, hatte sich mit A&P in den USA verhoben und verdient sein Geld mit den Beteiligungen an KiK und Obi und den JVs mit den Samwer-Brüdern.

Edeka und Rewe lassen viele Märkte von selbständigen Kaufleuten betreiben. Die sind meist nicht tarifgebunden und können mit niedrigen Löhnen punkten.

Moin
Gast

Prof. Dr. Daniel Zimmer ist wegen Gabriels Ministererlaubnis als Vorsitzenden der Monopolkommission zurückgetreten.

-Persönliche Presseerklärung von Professor Dr. Daniel Zimmer, Bonn, 17. März 2016-

„Durch Erklärung gegenüber dem Bundespräsidenten habe ich heute meine Ämter als Vorsitzender und als Mitglied der Monopolkommission niedergelegt.
Die Monopolkommission hat dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie im August 2015 einstimmig empfohlen, eine von den Unternehmen Edeka Zentrale AG & Co. KG und Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG bzw. Tengelmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH beantragte Ministererlaubnis nicht zu erteilen. Nach der einhelligen Auffassung der Kommission werden die mit dem Zusammenschlussvorhaben einhergehenden nachteiligen Wettbewerbswirkungen nicht mit hinreichender Sicherheit durch Gemeinwohlvorteile ausgeglichen.“

http://www.monopolkommission.de/index.php/de/homepage/84-pressemitteilungen/312-ruecktritt-des-vorsitzenden-der-monopolkommission-wegen-ministererlaubnis-fuer-edeka-kaiser-s-tengelmann

Rainer N.
Gast

Es gibt also doch noch Menschen mit Rückgrat … seltenes Exemplar.

seyinphyin
Gast

Leider nicht dort, wo es was bringt…

salvo
Gast

und wird wegen solcher marktaffinen Standfestigkeit von den Marktradikalen gefeiert (die btw genau so argumentieren wie in diesem Blogbeitrag: weniger Wettbewerb, höhere Preise usf)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-zimmers-paukenschlag-14131301.html

Moin
Gast

Im Zentrum einer SOZIALEN Marktwirtschaft steht der Wettbewerb .-)

Bonnie
Gast

Im Zentrum einer sozialen Marktwirtschaft steht das Soziale .
Sonst ist es keine soziale Marktwirtschaft.

Bonnie
Gast

@Moin
Im Zentrum einer sozialen Marktwirtschaft steht das Soziale .
Sonst ist es keine soziale Marktwirtschaft.

Moin
Gast

Eben, deshalb auch der Zwinker dahinter.
Ein vielfältiges Lebensmittel-Sortiment bekommen wir deshalb aber noch lange nicht, wenn jeder Discounter mehr oder weniger teuren Einheitsfraß verkauft und die Bauern übers Ohr haut. Aus der rein sozialen Komponente der sozialen Marktwirtschaft, die zunehmend abgängig ist, wie wir alle wissen, sollte zunehmend eine sozial-ökologische Komponente werden. Leider ist sich der Verbraucher über seine Rolle als Täter UND Opfer zugleich, nicht bewusst, wie man auch hier im Faden lesen darf.
Ein Wettbewerb um immer mehr und billiger ist kein Wettbewerb um Qualität, lediglich die Folge von Prekarisierung und sinkenden Löhnen.

Sikke Loling
Gast

Wenn amazon in den Lebensmittelhandel einsteigt, wird es für alle jetzigen Anbieter eng. Die dürfen mit TiSA Billigarbeitskräfte aus der ganzen Welt anheuern, für die deutsches Arbeitsrecht nicht gilt.

jowi
Mitglied

@Moin

Super Ergänzung, die zeigt was für ein korrupter, fetter Verräter S. Gabriel ist.

Es treten immer die falschen Leute zurück.

@Suki

Grundnahrungsmittel werden teils sogar unter dem Einkaufspreis verkauft, um Kunden zu locken.

Das ist ein typisches Phänomen von Märkten, die durch viel zu wenige und sehr große Marktteilnehmer dominiert werden. Welcher kleine Tante-Emma-Laden hätte sich so eine Politik leisten können.

Diese SPD, für die Gabriel steht, kann sich getrost auflösen.

Moin
Gast

„Das ist ein typisches Phänomen von Märkten, die durch viel zu wenige und sehr große Marktteilnehmer dominiert werden. Welcher kleine Tante-Emma-Laden hätte sich so eine Politik leisten können.

Diese SPD, für die Gabriel steht, kann sich getrost auflösen.“

Der Horror für unsere Bauern kommt erst noch mit TTIP, wenn sie gegen
die amerikanische und kanadische Großflächenlandwirtschaft antreten müssen. TTIP wird hier eine Landwirtschaft hervorbringen die mit angemessenen Subventionen nicht mehr zu halten ist. Schon jetzt ist das Subventionsausmaß kaum noch zu vertreten.

Auch für diesen Irrsinn steht Sigmar Gabriel.

Sukram71
Gast
Sind die Preise zu hoch, dann seid ihr am schimpfen, weil die kleinen Leute sich das nicht leisten können. Sind die Preise zu tief, dann schimpft ihr auch, weil die Bauern keine guten Preise erhalten. ;D Es ist doch gut für die kleinen Leute, wenn der Markt so hart umkämpft ist, dass die Konzerne manche Lebensmittel unter dem Einkaufspreis verkaufen und die Konzerne sich das auch leisten können. Ideal ist ein Markt, wenn die Vertriebstrukturen durch eher nicht so viele Anbieter kostengünstig und effektiv organisiert sind, aber trotzdem ein scharfer Preiswettbewerb herrscht. – Würde ich mal sagen. Ein Monopolist der… Read more »
niki
Mitglied

Nein… Wir schimpfen nicht weil die Preise zu hoch sind, sondern die Einkommen der kleinen Leute zu niedrig.
Dann kann man auch ruhig schimpfen das die Preise zu niedrig sind dafür dass die Bauern nicht genug bekommen, welche Subventionen kassieren müssen um zu überleben…

Und nein: Der Markt wird nicht hart umkämpft. Preisabsprachen sind wohl eher die Regel. Es soll nur so erscheinen als ob es ein Wettbewerb stattfindet, und Kartellamt nicht eingreift. Natürlich kann man es deswegen nicht so einfach beweisen.

jowi
Mitglied

Suki, du vergisst, dass Dinge nur dann unter dem Einkaufspreis verkauft werden, wenn damit ein strategisches Ziel erreicht werden soll und das ist meist, den eigenen Marktanteil auf Kosten der Konkurrenz zu vergrößern. Ist dieses Ziel erreicht, dann kann der letzte große Fisch die Preise diktieren, beim Ein- und Verkauf.

Entschuldigung für solche trivialen Weisheiten, aber du scheinst sie zu ignorieren. Du musst auch an die langfristigen Effekte denken.

Moin
Gast
„Sukram71 schrieb am 18. März 2016 um 19:37 – Permalink Antworten Sind die Preise zu hoch, dann seid ihr am schimpfen, weil die kleinen Leute sich das nicht leisten können. Sind die Preise zu tief, dann schimpft ihr auch, weil die Bauern keine guten Preise erhalten. ;D“ Die Preise für Lebensmittel werden nicht allein zwischen Bauern und Verbrauchern bestimmt. Heute wird an der Landwirtschaft Geld verdient, nicht mit der Landwirtschaft. Das Kartell der Molkereien ist nur ein Beispiel dafür. An einem anderen Beispiel, der landwirtschaftlichen Produktion von Fleisch, wird schnell deutlich, dass die Abkehr von Qualhaltung und Turbomästung mit Futtermitteln… Read more »
Sukram71
Gast
Das ist ja alles richtig wie ihr schreibt. … Aber so lange es noch vier in etwa gleich große Lebensmittel-Konzerne gibt, die sich einen harten Wettbewerb um Qualität und Preise liefern und so lange die Preise so niedrig sind, wie sie seit langem sind, gibt es bezüglich Monopol, Oligopol, Markbeherrschung und Marktbereinigung aus Verbrauchersicht kein großes Problem. Das ist auch nicht zu erwarten. Bei weiteren Zusammenschlüssen oder Übernahmen kann man ggf. neu entscheiden. Kaisers Tengelmann war gegenüber den (in etwa gleich großen Konzeren) Edeka, Rewe, der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) und Aldi ein Zwerg. Das war wohl auch der Grund, warum… Read more »
Moin
Gast
„Aber so lange es noch vier in etwa gleich große Lebensmittel-Konzerne gibt, die sich einen harten Wettbewerb um Qualität und Preise liefern und so lange die Preise so niedrig sind, wie sie seit langem sind, gibt es bezüglich Monopol, Oligopol, Markbeherrschung und Marktbereinigung aus Verbrauchersicht kein großes Problem.“ Wenn die Konkurrenz von Monopolisten weitgehend ausgelöscht wurde, gehen die Preise hoch. Wenn Amazon den Einzelhandel und Onlinehandel weitgehend ruiniert hat, gehen die Preise hoch und die Löhne runter, damit die Gewinne steigen. Das ist die Konsequenz letztendlich. Wie unkontrollierbar Amazon, Facebook, Google schon jetzt sind, ist bekannt. Der Kapitalismus löst sein… Read more »
Sukram71
Gast

Wenn die Konkurrenz von Monopolisten weitgehend ausgelöscht wurde, gehen die Preise hoch.
Wenn Amazon…

Es gibt im Lebensmittelhandel aber kein Monopol, es ist auch keines absehbar und die Preise sind extrem niedrig…

Amazon ist ne andere Baustelle. Ob die im Lebensmittelhandel erfolgreich sind, muss sich erst noch herausstellen. Ich werde mir meine Mich, Wurst, Marmelade, Toast, Nudeln, Duschzeug und Waschmittel jedenfalls nicht mit der Post schicken lassen. Auch, wenn ich ansonsten gerne bei Amazon einkaufe. 🙂

Moin
Gast

Würdest du dir Honig mit der Post schicken lassen ? ……Oder Ohrringe,
Zwiebelmettwurst, Hüttenkäse ?

Sukram71
Gast

Nee. Sag ich ja.
Keine Ahnung, was Amazon vor hat, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die mit Lebensmitteln den Markt aufrollen.

Und was Amazon kann, können Rewe und Edeka im Zweifel besser. Weil die bessere Lieferverträge haben. Amazon müsste da erst Kontakte knüpfen. Aber mehr als ne Nische wird das vermutlich nicht. – So lange man nix massenhaft mit Drohnen ausliefert. 🙂

Deshalb gibt es im Lebensmittelhandel nicht die Gefahr eines Monopols in absehbarer Zeit.

Moin
Gast

„Deshalb gibt es im Lebensmittelhandel nicht die Gefahr eines Monopols in absehbarer Zeit.“

In den 80ern hat man gesagt:“ Es besteht keine Gefahr von Leiharbeitnehmerschaft, Arbeitnehmern zweiter Klasse die unter aller Sau bezahlt werden und getrennt von der Belegschaft stigmatisierend behandelt werden. Wir haben den Kündigungsschutz, Tarifverträge und eine schlagkräftige Gewerkschaft.“

„In absehbarer Zeit besteht keine Gefahr von Leiharbeitnehmerschaft im jahrelangen Haupterwerb.“

Heute lebt man mehr im Hier und Jetzt. Ich kann dich verstehen .-)

Robbespiere
Mitglied

@all

Hier eine sehr interessante Wiso-Doku zum Thema Monopole / Kartelle.
Anschauen lohnt.

Yarsin
Mitglied
Die Sendung ist ganz gut, aber: – ein Internethändler braucht keine Verkaufsräume und geschultes Personal. – muss keine Beratung einkalkulieren. – muss keine Anschauungs- Probeobjekte vorhalten. – bei uns hält der Insstallationsfachhandel Ausstellungs- und Beratungsflächen vor, wo sich interessierte ihre Wünsche zusammenstelllen können. Danach erstellt der Installateur dann sein Angebot. Das ist eine Serviceleistung, die Geld kostet. – wenn dann jemand mit dieser Angebotsliste ins Internet geht und die Produkte dort kauft hat er im Prinzip den Beratenden betrogen, da dieser Zeit investiert hat. – der Installateur übernimmt die Haftung bis zur Endabnahme, wenn er eigene Materialien verbaut. Wenn er… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Yarsin

Was deine Aussagen zu dem Problem zwischen dem Internethandel und den beratenden Handwerksbetrieben angeht, bin ich völlig deiner Meinung.
Da geht es nur um den Preis, ohne Service wie Beratung, Vergleichen von realen Mustern oder Sachkompetenz.
Wobei ich den Internethandel nicht generell verteufle, sofern man weiß, was man will, keine Beratung braucht und die Teile auch selbst sachgerecht verbaut.

Darum ging es mir hier aber auch gar nicht, sondern um die monopolartigen Absprachen der Hersteller bzw. Großhändler zu Lasten der Kunden.
Es dient nur als aktuelles Beispiel, was sich zukünftig bei der Konzentration der Supermarktketten abspielen dürfte, in Bezug auf des Eingangsthema.

Gruß

Birgit
Gast

Der Superminister Gabriel Gymnasial Lehrer.

Wer glaubt daran das Edeka die Auflagen erfüllt ?

Sind Sie lange Zeit beieinander wird der „Eine“ wie die „Andere“

Wo sind die Unterschiede zur CDU, FDP und… Es gibt keine !

Nach dem Motto von Frau Merkel Ihr könnt Wählen wen Ihr wollt ich mache weiter so.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlergebnisse-der-landtagswahlen-2016-im-ueberblick-a-1082293.html

90% der Wähler haben die SPD nicht gewählt in Sachsen Anhalt.

76 % der Wähler haben die AfD nicht gewählt in Sachsen Anhalt.

70% der Wähler haben die CDU nicht gewählt in Sachsen Anhalt.

Sikke Loling
Gast

Der Superminister Gabriel Gymnasial Lehrer.

Und wer hängt denn so an den Gymnasien? Die CDU.

Ich habe übrigens in Sachsen-Anhalt gar keine Partei gewählt. Ich durfte nicht, weil ich in Baden-Württemberg musste. In unserem Ort blieb die AfD zum Glück einstellig, was mir meine Haarpracht erhalten hat. Bei einem 2-stelligen Ergebnis hätte ich jetzt eine Glatze.

whose
Gast
Was mir irgendwie nicht in den Kopf gehen will: was faselt die Monopolkommission da von „Wettbewerbwirkungen“ bzw. „-Hemmnissen“? Die Bildung von Monopolen ist doch zwingende Folge des „Wettbewerbs“! Und warum versäumt die Monopolkommission es aufzuzählen, welche Konkurrenzbetriebe (besser gesagt: -Konzerne) die Tengelmann-Filialen „volkswirtschaftlich effizienter“ führen könnten? Weil man es vermeiden will, das Oligopol beim Namen zu nennen? Letzteres ist schon ein Brüller für sich, denn, wenn man sich die Unternehmenslandschaft im Einzelhandel genauer ansieht: wie „effizient“ soll das denn NOCH werden? Das Personal, also die ach so schützenswerten Arbeitsplätze, wird doch schon bis aufs Mark ausgepresst. Ich frage mich immer… Read more »
Sikke Loling
Gast

Tengelmann ist mit einer Umsatzrendite von 0,5 % schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig. Es wäre marktwirtschaftlich konsequenter gewesen, in Deutschland den gleichen Weg zu gehen wie in Österreich, wo man die Zielpunkt-Warenhandelsgesellschaft in die Insolvenz geschickt hat, nachdem die besseren Immobilien rausgelöst worden waren. Bei dieser Gelegenheit konnte man über die Insolvenz auch gleich noch Zulieferer vom Markt nehmen.

Moin
Gast

„Tengelmann ist mit einer Umsatzrendite von 0,5 % schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig.“

Chinas Volkswirtschaft nagt auch am Hungertuch. Sie wächst nur noch um 6,5%, statt um 10%. Die Welt geht unter !

Wegen einem halben Cent Gewinn, pro Euro Umsatz, muss man keinen Laden dichtmachen.

Sikke Loling
Gast

Wegen einem halben Cent Gewinn, pro Euro Umsatz, muss man keinen Laden dichtmachen.

Mit der Rendite kann nur amazon überleben und die werden sich den Lebensmittelhandel unter den Nagel reißen.

Moin
Gast

Man könnte aber auch Strukturmaßnahmen im Unternehmen vornehmen
und sich jetzt billiges Geld für Investitionen leihen.

Sei mal nicht so geil auf Gewinne .-)

Sikke Loling
Gast

Der Lebensmittelbereich ist der traditionell schwächste im Hause Tengelmann. Das Abstoßen dieses Segments ist die einzige Strukturmaßnahme, die da noch möglich war. Man sollte beim Geld leihen auch ans Tilgen denken und nicht nur an die Zinsen. Lebensmittel sind in Deutschland viel zu billig und die Läden sind viel zu klein.
Den Lebensmittelketten blüht das Gleiche wie den Kaufhäusern. Kaufhof ist kanadisch, Karstadt ist österreichisch und die Karstadt-Luxusgruppe ist thailändisch.

Wer in Deutschland nicht auf die Gewinne schaut, darf seine Betriebskosten nicht von der Steuer absetzen.

Moin
Gast

„Der Lebensmittelbereich ist der traditionell schwächste im Hause Tengelmann. Das Abstoßen dieses Segments ist die einzige Strukturmaßnahme, die da noch möglich war.“

Du als Tengelmann-Manager wirst es wohl wissen. Ich kenne mich im Hause Tengelmann weniger aus.
Die Umstellung auf Öko-Regional-Lebensmittel wäre auch eine Option.

Wenn Amazon in den Lebensmittelbereich vorstößt, wird es langsam Zeit das Amazon in Deutschland Steuern zahlt. Überfällig sind sie ohnehin.
Den Druck den die aufgrund von Steuervorteilen auf den Einzelhandel ausüben, muss man nicht als naturgegeben hinnehmen.

schwitzig
Gast

@Sikke Loling

Ich kann das Geseier von angeblich günstigen Lebensmitteln und angeblichen Minirenditen nicht mehr hören.
Man kann die Frage ganz einfach beantworten:

Wer besitzt diese Ketten und wie sind die Vermögensverhältnisse des Besitzers?

Sikke Loling
Gast

Wenn sich Lebensmittel verkaufen nicht mehr lohnt, wird das halt eingestellt. So funktioniert Markt.

Moin
Gast

…und wenn niemand mehr stirbt, schließen sämtliche Beerdigungsinstitute. So funktioniert der Markt zur Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse eben nicht, nur im ersten Semester VWL vielleicht.

Am_Rande
Gast

Kartellgesetzgebung ist Willkür.

Die Tatsache der „Ministererlaubnis“ allein ist Beweis genug.

So schafft der Staat ein Amt, dass Beamten Arbeit schafft.

Bürokratie als Wert an sich.

Mordred
Gast

Kartellgesetzgebung ist Willkür.

die alternative wäre erfahrungsgemäß hier mittelfristig ein einziger lebensmittelhändler.
und da die nachfrage nach lebensmitteln naturgegeben unelastisch ist, können sie sich als klassisch liberaler gerne dazu äußern, wie sie dann mit den logischer weise steigenden preisen umgehen wollen 🙂
ich bin jetzt schon gespannt amüsiert 🙂

Am_Rande
Gast

@ Mordred

„erfahrungsgemäß“?

Wo hat sich in Deutschland in irgendeinem Gewerbe ein Monopolist etabliert? Nur ein einziges Mal?

ChrisA
Mitglied
@Mordred In der klassisch liberalen Welt kommen keine Monopole auf. Realitätsfremd, denn wer macht was, wenn doch? Und überhaupt gibt es nunmal heute welche. Aber man muss dem Liberalismus hier zu Gute halten, dass er für die Gleichbehandlung aller Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe plädiert. Wozu führt das: Viele Großkonzerne könnten sich ihre interne Bürokratie mit den damit einhergehenden Bullshitjobs an einem Markt, wo Konkurrenz ohne Übervorteilung herrscht, schlicht nicht leisten, müssten sie im selben Maße Steuern und Abgaben abführen, wie die KMUs. Bei echter Gleichbehandlung wären sie längst auf ein normales Maß zurückgeschrumpft. Und hätten in Voraussicht dieses Prozesses… Read more »
rainer
Gast

Vom Schuljahr 1987/88 an war Gabriel Studienreferendar am Christian-von-Dohm-Gymnasium in Goslar. Sein Referendariat schloss er 1989 mit dem zweiten Staatsexamen ab. Im Schuljahr 1989/90 war er in der Erwachsenenbildung als Lehrer für die Schulfächer Deutsch (Grundkurs) und Politik beim Bildungswerk Niedersächsischer Volkshochschulen (BNVHS GmbH) in Goslar befristet tätig.

..der war schon immer eine Niete…

Heldentasse
Mitglied

Wieso Niete? Ich habe ganz klar den Eindruck, dass Herr Gabriel schon die beste Erfolgsstrategie für seine Person verfolgt! Das da andere, vermutlich im besonderen die kleinen Leute, auf der Stecke bleiben wird ihn doch nicht sonderlich beunruhigen.

Beste Grüße

Sikke Loling
Gast

Lehrer sind meist Nieten, die nur Schule kennen. Sollte man in Rente schicken und RTLII zum Pflichtprogramm machen.

Heldentasse
Mitglied

Nein! LehrerInnen können ja auch durchaus kapital bildende Aufgaben zufallen, in dem sie die jungen Menschen an unserer überaus tolles Wirtschaftssystem heranzuführen! Siehe: Finanz-Rallye ZasterMaster

Da System relevante und TINA -> RTL für Kinder und Lehrkörper gibt es erst dann wenn obiger Lehrstoff durch ist!

Beste Grüße

Heldentasse
Mitglied

Warum wundert es mich schon lange nicht mehr, warum solche monopolistische Entscheidungen im besonderen, ohne Scham aber viel rumgesülze und verbrämen, von einem dicken Sozen getroffen wird? Ein Grund dafür mag sein, das Monopole (fast) wie Nahrungsketten funktionieren, wo die unteren Schichten (hier Verbraucher) sich eben nicht mehr aussuchen dürfen wer sie ausnehmen darf. Ganz oben sitzt dann ein dickes und glückliches Ende dieser Nahrungskette und lässt es sich gut gehen, wie man an der Statur dieses Obersozen gut ersehen kann.

Beste Grüße

P.S.: An einen Bonzen (1984) – Tucholsky in Rock

Sukram71
Gast
Überall wo es um Qualität bei wichtigen Dingen geht, gibt es eine Preisbindung und gesetzliche Preise. ZB bei Büchern oder bei Rechtsanwälten. Eigentlich sollte es das auch für Lebensmittel geben. Der Markt alleine ist offenbar nicht in der Lage das zu regeln. Weil wenn in diesem Bereich der Konkurrenzkampf und Preisdruck so hoch ist, dann sind Zustände, wie wir sie haben, unvermeidlich. Also Knebelvertäge ggü den letzten in der Kette, den Lieferanten und Bauern, extremer Preisdruck, Massentierhaltung, Antibiotika-Missbrauch, Monokulturen usw.. Alle schimpfen darauf, aber suchen im Supermarkt dann das billigste Super-Sonder-Angebot. ^^ In zB Japan gibt man vom monatlichen Einkommen… Read more »
schwitzig
Gast

@Sukram71

Alle schimpfen darauf, aber suchen im Supermarkt dann das billigste Super-Sonder-Angebot. ^^

Ja genau! Es sind sogar viele von den „Alle“ so geizig und grasen die Suppenküchen (Tafeln) ab. Manche wühlen aus lauter Geiz ihr Futter sogar aus dem Müll. Da könnte man glatt eine „NEIDDEBATTE“ starten.

Sukram71
Gast

Es ist ein Wiederspruch ständig bei jedem Produkt auf Schnäppchenjagt zu gehen und gleichzeitig Massentierhaltung, Monokulturen und furchtbare Arbeitsumstände in Asien und der Dritten Welt zu beklagen.

Dass viele Leute jeden Cent zweimal rum drehen müssen, bevor sie ihn ausgeben, und nix dafür können, weil sie zu wenig verdienen, ist mir durchaus bekannt.

schwitzig
Gast

@Sukram71

Dass viele Leute jeden Cent zweimal rum drehen müssen, bevor sie ihn ausgeben, und nix dafür können, weil sie zu wenig verdienen, ist mir durchaus bekannt.

Klart, Du bist ja auch ein „s“PD-Wähler. Entschuldige die schwere Beleidigung, aber da Du eine der Ursachen für die Verarmung bist, ist sie angebracht.
Deine „Schnäppchenjäger“ kannst Du Dir sonstwohin …

Es heißt übrigens „Widerspruch“. Ansonsten hat das Wort eine andere Bedeutung.

Mordred
Gast

Überall wo es um Qualität bei wichtigen Dingen geht, gibt es eine Preisbindung und gesetzliche Preise. ZB bei Büchern…

dieses und dein weiteres geschreibsel ist echt ne zumutung.

Sukram71
Gast

Bücher vermitteln u a Wissen uns Meinung. Und dort soll sich nicht das Billigste durchsetzen, sondern Qualität. Das ist wohl unter anderem ein Grund für die Buchpreisbindung. Es ist ja nur ein Beispiel dafür, dass es sowas gibt. 😉

Und so könnte man das auch bei Lebensmitteln handhaben. Allerdings ist das nur ein Gedanke, der noch etwas unausgegoren ist. Schließlich *soll* es ja auch teure und billige Produkte geben. 🙂

Sikke Loling
Gast

Die Preisbindung im Buchhandelt betrifft leider nur die Endpreise. Die Großvetriebsformen erhalten eine höhere Marge als die Kleinen.

Am_Rande
Gast
@ Sukram71 Preisbindung beim täglichen Brot? Versucht hat man es durchaus… „Man schrieb das Jahr 1950. Deutschland lag noch in Trümmern, […], Armut gehörte zum Alltag. Im Juni wurden […] die Brotpreise freigegeben – und kletterten sofort. Die SPD lief Sturm, die Gewerkschaften drohten mit Streik. […] [Z]um Ausgleich für die gestiegenen Brotpreise werde ein Mischbrot aus Roggen und Weizen auf den Markt gebracht, das im Preis gebunden [war]. Das war die Geburtsstunde des so genannten Konsumbrots – der ersten großen Subvention in der Geschichte der Bundesrepublik. […] Das subventionierte Konsumbrot machte am Ende der Aktion ein Drittel des gesamten… Read more »
Sukram71
Gast

Na jedenfalls halte ich den Gedanken, im Lebensmittel-Bereich durch den Staat stärker einzugreifen, nicht für abwegig, sondern für eher sinnvoll.

Nicht bei den Einzelhandelspreisen. – Aber wenn zB Eierproduzeten oder Milchbauern durch Knebelvertäge der Einzelhandelskonzerne oder durch die Marktmacht von wenigen Groß-Molkereien gezwungen werden ihre Produkte für ruinöse Spottpreise zu verkaufen, dann kann der Staat hier vielleicht mit Mindestpreisen regulierend eingreifen.

Bloß dann würde der Einzelhandel die Preise massiv erhöhen und die Schuld der Politik geben. Deshalb trauen die sich das nicht. 😉

Sukram71
Gast

Aber das geht schon nicht wegen der EU.
Und selbst wenn man Mindestpreise in Deutschland einführen würde, dann würden die Konzerne eben französische Milch und polnische Eier kaufen und verkaufen, oder so.

Yarsin
Mitglied

Ich kann aber auch als Verbraucher Eier aus der Region kaufen, wo ich weiss wie die Verhältnisse sind und den Bauern so direkt unterstützen.

Die Geiz ist geil Gesellschaft, dass alles immer billiger sein muss ist es zu verdanken, dass es diese Missstände gibt.

Wer weiss welche Missstände bei Müllermilch, Wiesenhofhähnchen, Nestle, usw. herrschen und die Produkte trotzdem kauft befürwortet und unterstützt dieses System.
Konsequentes Handeln wird immer seltener.

Schweigsam
Gast

Hm, hm, spd das habe ich schon irgendwo gehört…in irgendeinem Geschichtsbuch, muß schon lange her sein…hatte wohl mit Zirkus und Clownerie zu tun…viele dachten damals das wäre sowas wie eine politische Vereinigung oder so…das Programm dieser Zirkustruppe hies damals, glaub ich, tarnen, täuschen und verpissen.

researchernet
Gast

Wie der Postillion im vergangenen Jahr schrieb:
In Deutschland gibt es ein Wählerpotential von ca. 40 % für eine sozialdemokratische Partei.
Aber das hat ja mit der SPD nichts zu tun.

Heldentasse
Mitglied

Aber das hat ja mit der SPD nichts zu tun.

IMO durchaus! Denn solange es die sogn. SPD in der jetzigen Konfiguration gibt werden sozialdemokratisch Mehrheiten wirksam verhindert. Pöse VT: Womöglich ist dies die eigentliche Aufgabe von Herrn Gabriel und seinen Schranzen?

Beste Grüße

researchernet
Gast

Wir habe Beide recht, denke ich mal. Die Basis der SPD sollte mal Demokratie in der Partei einführen. Irgendwo zwischen der ersten und zweiten Ebene scheint der Wechsel zu ich-fülle jetzt-erstmal-meine-Tasche stattzufinden. Oder die Erpressung setzt ein. Mal in Washington nachfragen. Oder Bezirksregierung Brüssel.

Dennis82
Mitglied
Ich versteh jetzt (einmal mehr) die Aufregung nicht…? Die SPD macht also in Person von Gabriel genau die Politik, die man (seit Jahrzehnten) von ihr kennt – und bedient mal wieder die Interessen des Großkapitals. Sollte nicht irgendwann vielleicht mal ein Lernprozess einsetzen – und man selbst die moderne Agenda-SPD nicht mehr an dem sozialromantischen Idealbild dessen messen, was für viele Linke mal sowas wie „Sozialdemokratie“ war…? Dabei müsste man – die Geschichte dieser Partei betrachtend – ja schon feststellen, dass dieses Trugbild noch nie gestimmt hat! Das tut doch sonst auch keiner mehr! Vor allem nicht deren vollkommen schmerzbefreite… Read more »
Sikke Loling
Gast

EDEKA geht zurück auf die Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler und ist auch heute noch genossenschaftlich organisiert. Das ist ebenso wie REWE wenig Großkapital, eher viele kleine Krämer.

Dennis82
Mitglied

Meinetwegen. Ein genossenschaftliches Modell (welches gerade innerhalb kapitalistischer Konkurrenz bestehen muss) wird allein dadurch aber nicht „besser“! Jenes nützt am Ende auch nur den „Genossen“…

Heldentasse
Mitglied

Wer sich von der SPD verraten fühlt – ist doch selber Schuld an seiner Dummheit!

Diesen wahren Spruch sollte man sich Einrahmen und wo auch immer, aber am besten immer im Blickfeld, aufhängen!

Beste Grüße

Dennis82
Mitglied

So geistreich fand ich den jetzt nicht mal. Mir wär’s auch regelm. lieber, es würden sich mehr Leute Fotos von mir einrahmen lassen – aber ich stelle dieses „Werk“ hiermit unter der Bedingung der Quellangabe gerne allgemein, zur nicht kommerziellen Nutzung und Weiterverbreitung frei…! 😀 😉

salvo
Gast
sorry für das OT, aber dieser Vorgang verdient wirklich Aufmerksamkeit, weil er auf eine höchst perfide Art der Manipulation verweist: Die NYT veröffentlichte am vergangenen Monat einen Artikel über Bernie Sanders, in dem sich der Autor überraschend sachlich und zum Teils positiv auf ihn und seine Kampagne bezog. Nachdem die Zeitung zuvor nur negativ über Sanders berichtet hatte, wurde dieser Artikel positiv aufgenommen, als Zeichen, dass selbst die Times sich auf die sogenannten journalistischen Tugende besinnen konnte. Und so wurde der Artikel dann unter den Unterstützer von Sanders rege verteilt. Doch am selben Tag wurde der Artikel nachträglich editiert, und… Read more »
Moin
Gast

Naja, wie will man jetzt von hier prüfen ob da ne Backdoor eingebaut wurde oder nicht ?
Das geleakte Dokument liegt ja nicht vor, und wenn, wüsste man noch immer nicht obs ne Hoax ist oder nicht.

http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/world-news/ttip-big-business-and-us-to-have-major-say-in-eu-trade-deals-leak-reveals-34552637.html

Und wenn es vorläge……….nur dem Salvo z.B………….Würde ich mich sehr über eine Übersetzung auf den NDS freuen .-)

schwitzig
Gast

OT:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/guido-westerwelle-ist-tot-a-1083096.html

Wenn er nicht gestorben wäre, hätte er lernen können, dass man nicht alles kaufen kann.

seyinphyin
Gast

Mochte ihn nicht, aber dennoch ein schwerer Schicksalsschlag für Angehörige und Freunde. Kein schöner Tod mit dem Krebs. Letztlich könnten wir da wohl auch längst viel weiter sein…

Sukram71
Gast

Seine Politik und sein Gehabe in der Öffentlichkeit empfand ich oft als scheußlich. Aber nach allem was man so hört, soll Guido Westerwelle privat ein netter und auch nachdenklicher Mensch gewesen sein.

Seine Zurückhaltung bei militärischen Einsätzen (zB in Libyen) und die Forderung nach dem Abzug auch der letzten US-Atomwaffen aus Deutschland deuten darauf hin. Das waren beides Entscheidungen gegen große Widerstände.

Mein Beileid an die Angehörigen und Freunde.

seyinphyin
Gast

u.U. hatte das mit dem Krebs zu tun. Wen man plötzlich den Tod vor Augen hat, denkt man anders. Dann sind all diese Machtkämpfe usw plötzlich ohne Bedeutung, denn den Tod interessiert das nicht.

Moin
Gast

Diese Demut, als Wissen um die eigene Endlichkeit, würde den meisten Amtsträgern schon während ihrer Karriere gut zu Gesicht stehen.
Mehr Feinsinn und Sensibilität würden „Spätrömische Dekadenz“ und andere Respektlosigkeiten erübrigen. Man bekommt sonst ein Glaubwürdigkeitsproblem wenn der Sensemann erst vor der Tür steht.

Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

Grundsätzlich sterben nur die Besten, und auch die die Habenichtse bewusst ausgrenzten.

http://www.youtube.com/watch?v=wUNT-THpHMw

Beste Grüße

Bernie
Gast
@Joerg Wellbrock (Tom W. Wolf) Bei aller Zustimmung, aber REWE ist auch nicht besser, die sind FDP-finanziert. Wie ich drauf komme? Na, kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg mal kurz einkaufen, bei REWE, da immer offen, im Unterschied zu EDEKA – von 7:00 – 22:00 Uhr. Vor der Tür zum REWE FPD-Vertreter im besten Kapitalisten-Ornat. Was sagt und das? Ich denke, der „dumme Bürger“ merk(el)t es nicht einmal wie vear… er wird…. …beim alltäglichen Einkauf…. …Politik? Interessiert mich nicht, aber FDP-Stand vor REWE…. Tja, Doppelmoral in Merkels Zeiten eben…. …von wegen Politik nicht mitmischt…. ….sogar beim Einkauf, im Alltag…. ….vor… Read more »
Dennis82
Mitglied
Aha. Immer offen. Keine Kritik an arbeitnehmerfeindlichen Öffnungszeiten around the clock? Wahnsinn – was für ein Skandal und Beleg für die perfide, politische Manipulation und Gehirnwäsche ansonst aufgeweckter Bürger: ein FDP-Wahlwerbestand im Schwabenland – vor einem REWE! Bei denen man ja als Bedürftiger bekanntermaßen seinen Einkauf regelm. geschenkt kriegt…! FDP-Wähler gehen nicht ganz normal einkaufen…!? Ach Bernie… warum bitte sollte ein Supermarkt (ob nun REWE, Lidl, Aldi, Netto, Penny, Edeka usw.) einer politischen Partei grundsätzlich verweigern, sich gegen ein wenig Miete vor die Tür zu stellen und auf die Suche nach ein paar Trotteln zu gehen, denen ein Kuli und… Read more »
Sukram71
Gast
Aha. Immer offen. Keine Kritik an arbeitnehmerfeindlichen Öffnungszeiten around the clock? Also ich würde lieber im Schichtbetrieb arbeiten und hätte dann den ganzen Vormittag oder den ganzen Nachmittag frei, statt jeden Tag von 10 Uhr bis 18:30 Uhr zu arbeiten. Da ist doch dann erst Recht der ganze Tag hinüber. Aber das ist nur, was ich mir dazu denke. Vermutlich wird man mir völlig zurecht Ahnungslosigkeit vorwerfen. 🙂 Wenn mich Freunde bzw Bekannte aus Asien besuchen, dann fragen die mich, warum hier am Sonntag alles zu ist. Ich erkläre denen, dass es sehr wichtig ist, dass alle gemeinsam einen Tag… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Also ich würde lieber im Schichtbetrieb arbeiten und hätte dann den ganzen Vormittag oder den ganzen Nachmittag frei,

Ja klar jeder Jeck ist anders! Aber vermutlich sind die aller meisten nicht gerne „Schlaflos, einsam, ausgelaugt“ , müssen es aber der Not gehorchend akzeptieren.

Beste Grüße

Sukram71
Gast

Selbst REWE City hat nur von 7 bis 24 Uhr offen. Und neuerdings offenbar „nur noch“ bis 22 Uhr. Samstags um 23:55 Uhr war die Schlange an der Kasse aber regelmäßig am längsten. 🙂
Das kann man sicher nicht ganz mit Krankenschwestern usw vergleichen, die die ganze Nacht durcharbeiten müssen.

Täglich von 10 bis 19 Uhr, minus Pausen, stelle ich mir persönlich blöder vor, als abwechselnd von sehr früh bis mittags oder von nachmittgs bis spät abends zu arbeiten. – Es gibt aber bestimmt Familien und Leute, die das anders sehen.

niki
Mitglied
Ich habe kein Problem mit Arbeitszeiten in der Nacht oder gar Sonntags. Lediglich die Gesamtarbeitszeit sollte definitiv reduziert werden… Würde schon viel bringen wenn man diese auf 24-26h/Woche reduziert… (4 * 6-6,5h). Damit würden sich die beschriebenen Problematiken in dem Artikel schon erheblich reduzieren, gar abgestellt werden… Aber ich möchte klar stellen, dass dieses nur ein Detail ist im Gesamtkonzept war mir im Kopf vorschwebt. In vielen Dingen bin ich sicherlich vollkommen d’accourd mit Jens Berger, Sahra Wagenknecht/Oskar Lafontaine (unterscheiden sich die beiden überhaupt noch in ihrer Meinung…?), Heiner Flassbeck, Albrecht Müller usw. Nur eines kommt mir immer noch viel… Read more »
Suje
Gast
Nur eines kommt mir immer noch viel zu kurz und da höre ich eigentlich von niemanden ein wirkliches Konzept. Eine Post-Wachstums-Gesellschaft. Um nur drei der von dir genannten Namen zu erwähnen: Sahra Wagenknecht hat das in Buch und Interviews schon thematisiert, Flassbeck auf seiner Seite mit Gastbeiträgen ebenfalls. Auf den NDS sind doch auch schon ein paar Texte dazu erschienen. Bei allen drei scheint jedoch die Devise, dass sie sich im klaren sind, welchen enormen Umbruch das im Denken der Gesellschaft benötigt und dass mman sich deshalb Schritt für Schritt an den Problemen voran arbeiten muss. Flassbeck selbst sagte ja… Read more »
niki
Mitglied
@ Suje: Ich kenne die Bücher von Sahra Wagenknecht und auch die Texte von Heiner Flassbeck. Von den beiden oben mir sehr geschätzten Genannten hört man hervorragende Analysen über die prekäre Situation vom hier und jetzt und auch durch aus sehr schlüssige Ansatzmöglichkeiten zur Verbesserung. Sahra Wagenknecht gab in ihren Büchern schon ein paar interessante Ansatzpunkte bezüglich einer Post-Wachstums-Gesellschaft vor, aber bei Flassbeck sehe ich das eher nicht. Er widerstrebt sich dem Gedanken, obwohl er genau weiß, er äußerte sich diesbezüglich schon des öfteren, das es langfristig aufgrund mangelnder Ressourcen zumindest in keine andere Richtung gehen kann. Seite Argumentation ist… Read more »
Bernie
Gast
„[…]Wer sich derart verarschen und zur Wahl überreden lässt, ist doch selbst Schuld![…]“ Yep, so kann man es sich auch einfach schreiben, lieber „Dennis82“ Ich hätte übrigens nix dagegen wenn andere Parteien bei REWE Wahlwerbung machen dürfen – via Stand – Es ist schon bezeichnend, dass im „Ländle“ ausgerechnet die FDP…. ….oder liegt es daran, dass die FDP-Ortsvereine oft sozialer sind als der neoliberale Rest?….oder sich gar als sozial verkaufen?….Wie an anderer Stelle schon erwähnt….uralte Strategie…..in de. schon seit Bismarcks Zeiten….das Wahlvieh ist nur immer wieder so dämlich vor der Wahl drauf reinzufallen, nicht nur in Baden-Württemberg, lieber „Dennis82″…. Grüßle… Read more »
Bruder Johannes
Gast

Gabriel erhöht Waffenexporte, findet TTIP toll und zeigt sich auch sonst beratungsresistent, wenn es um die Belange derer geht, die wirklich Hilfe brauchen könnten.

Ja, sollte zur AfD wechseln.

Moin
Gast

OT ( Ein Nachruf )

Gysi dankbar für Westerwelles Unterstützung der Agenda 2010

„Er entwickelte die Politik der Selbstbeschränkung für Deutschland“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gregor-gysi-zum-tod-von-guido-westerwelle-persoenlicher-nachruf-a-1083172.html

salvo
Gast

mein Lieber 🙂

das hast Du aber ganz brachial aus dem Kontext gerissen

„Er entwickelte die Politik der Selbstbeschränkung für Deutschland, sorgte für eine Stimmenthaltung Deutschlands im Uno-Sicherheitsrat beim Libyen-Krieg und verhinderte die Teilnahme unseres Landes an diesem Krieg. Wenn man sich die Ergebnisse dieses Krieges ansieht, weiß man, wie dankbar wir ihm sein müssen.“

Moin
Gast

„..das hast Du aber ganz brachial aus dem Kontext gerissen“

Ach ja, stimmt ….. Ich war ganz durcheinander weil da einiges fehlte…..

Hat mein Unterbewusstsein offenbar ergänzt……..Entschuldigung !

D:
Gast

Na, wie dick war denn das Köfferchen, dass Siggi mit dieser Entscheidung für die SPD eingefahren hat?
Kann mir gut vorstellen, dass die SPD knappe Kassen hat…
Guido’s Bande hatte 2009 immerhin 1,1Mio für die 7%MwSt für Hotels im „Wachstumsbeschleunigungsgesetz geschafft“.
Dennis

LumpenhafenerINNEN
Gast

Veranstaltungs-Flyer
http://img.webme.com/pic/p/party-lokation/01-April_Wilhelma_96.jpg

[img]http://img.webme.com/pic/p/party-lokation/01-April_Wilhelma_96.jpg[/img]

niki
Mitglied

Seit wann sind Dildos Waffen oder ein waffenähnlicher Gegenstand?!?

Robbespiere
Mitglied
leslie
Gast

Wuahhhh.

Wenn das splittert. :-O

Mfg

Robbespiere
Mitglied

@leslie

Das war nicht Alles.
Lt. dem obligatorischen Sicherheitshinweis im Flyer sind die trditionellen sächsischen Dildos aus Feuerstein, sog. Faustgeile, oooch vaboooden.:-)))

Moin
Gast

„Wuahhhh.Wenn das splittert.“

Musst ja ned so schnell hin-, und hermache !

Xhanthan
Gast
Irgendwie habe ich bei diesem Artikel das Gefühl, dass die Kommentar-Form deshalb gewählt wurde, um zu kaschieren, dass man weniger Lust hatte, anhand von recherierten Fakten eine Argumentationskette zu bauen und lieber auf dem bösen Sigmar rumkloppt. Soll heißen, ich weiß jetzt nur, dass Tengelmann geschluckt werden soll und das „über anderer Leute Kopfe hinweg“ und, dass „16.000 Arbeitsplätze“ verloren werden sollen. Und natürlich, dass Sigmar schlecht ist. Wie dies zustande gekommen ist und was die Alternativen wären, weiß ich hingegen nicht. Bitte nicht misverstehen: Dass Herr Gabriel in vielen hinsichten mehr als kritikwürdig ist, ist natürlich verständlich – aber… Read more »
Moin
Gast
„Irgendwie habe ich bei diesem Artikel das Gefühl, dass die Kommentar-Form deshalb gewählt wurde, um zu kaschieren, dass man weniger Lust hatte, anhand von recherierten Fakten eine Argumentationskette zu bauen und lieber auf dem bösen Sigmar rumkloppt.“ Iss ja kein Artikel, auch kein journalistischer Kommentar der im Pro und Contra, Für und Wieder geführt werden sollte. Es ist ein Stichwort mit Stichpunkten damit die Schreiber der Kommentarspalte wissen, worüber sie gemeinsam einen Artikel oder Kommentar in der rechten Spalte schreiben sollen. Aber auch dort sind einige unachtsam, recherchieren nicht oder schreiben zu jedem Stichwort mit Stichpunkten den immer gleichen Artikel.… Read more »
Yarsin
Mitglied

„Außerdem ist Sigmar tatsächlich böse, durch und durch böse.“

Nicht unbedingt, aber ganz bestimmt in der falschen Partei um seine Ansichten durchzusetzen.
Das sollte die Basis ganz schnell erkennen und handeln.

Thomas
Gast

Allein mit Gabriel-Bashing macht man es ich aber etwas zu einfach. Die Linke und die Union haben die Entscheidung explizit begrüßt. Nur die Grünen haben vehement Kritik geäußert. Falsch ist Entscheidung im jeden Fall. Arbeitsplatzerhalt würde ich auch als Gemeinwohlinteresse betrachten. Aber nur gesamtwirtschaftlich und im Saldo. Die Jobgarantie für die Kaiser’s-Leute geht aber zu Lasten eines gestiegenen Rationalisierungsdruck bei Edeka, Rewe & Co. und bei den Zulieferern & Bauern. Das ist nur „Gemein“ ohne „Wohl“

der Doctor
Gast

Peinliche Blamage für Gabriel
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/12/gericht-stoppt-gabriel-keine-erlaubnis-fuer-fusion-von-kaisers-tengelmann-mit-edeka/
Besonders peinlich für ihn die Begründung:

…)Es bestehen Sorgen hinsichtlich einer möglichen Befangenheit und fehlenden Neutralität Gabriels, so das Gericht. (…)

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