Atomausstieg: Betrug des Jahrhunderts mit Ansage

Nächste Woche soll der Abschlussbericht der sogenannten Atomkommission vorgestellt werden. Wie üblich kursieren jedoch bereits Tage zuvor die wichtigsten Details in den Medien. Und diese Details sollten sämtliche Alarmglocken schrillen lassen. Wenn der „Kompromiss“ der Atomkommission Gesetz wird – und daran besteht kaum ein Zweifel – werden nicht die Atomkonzerne, sondern die Steuerzahler den Großteil der „Kosten für den Atomausstieg“ tragen … und bereits in dieser weit verbreiteten Formulierung steckt ein elementarer Denkfehler. Die nun anfallenden Kosten sind nicht durch den Ausstieg, sondern durch den Einstieg und den jahrzehntelangen Betrieb entstanden und wurden – was stets verschwiegen wird – schon längst vom Steuerzahler und vom Stromkunden, also von uns, über die Stromrechnung bezahlt. Nun werden wir also doppelt und dreifach zur Kasse gebeten. Und um wie viel Geld geht es? Um rund 70 Milliarden Euro! Dies entspricht in der Summe der maximalen Haftung des deutschen Steuerzahlers für die griechischen Staatsschulden. Große Probleme scheinen die Medien mit diesem Jahrhundertbetrug jedoch nicht zu haben. Immerhin kämen die Versorger ansonsten in „arge Bedrängnis“ und das geht natürlich gar nicht.

Zu den hartnäckigsten Mythen der Atomkraft gehört die Mär vom billigen Atomstrom. Atomstrom ist nicht billig und war es auch noch nie. Bis heute gibt es kein einziges Atomkraftwerk, das ohne massive staatliche Subventionen in einem Umfeld des freien Wettbewerbs am Strommarkt gebaut wurde. Atomstrom ist nun einmal nicht nur ökologisch, sondern auch vor allem ökonomisch eine einzige Katastrophe. Vereinfacht kann man sagen, dass ein Atomkraftwerk in der Planungs- und Bauphase extrem teuer ist, sich dann dank vergleichsweise geringer Brennstoffkosten preiswert betreiben lässt und dann am Ende seiner Laufzeit noch einmal extrem teuer wird – nämlich dann, wenn Kraftwerk und Meiler zurückgebaut werden und sämtliche strahlenden Überreste entsorgt werden müssen. Wie kommt es dann, dass sich ein Atomkraftwerk für den Betreiber dennoch rechnen kann?

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70 Kommentare auf "Atomausstieg: Betrug des Jahrhunderts mit Ansage"

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R_Winter
Mitglied
Der Betrug ist viel, viel größer, als dieses im guten Artikel dargestellt wurde. Ein durchschnittliches AKW hat pro Tag einen Profit von 1.000.000 Euro. Die „Reserven“ sind nicht in Barvermögen, sondern in Form von „Betriebsmitteln“ (z.B. Kohlekraftwerke) vorhanden. Die Reserven, die die vier Atomstromkonzerne RWE, E.ON, ENBW und Vattenfall „offiziell“ in ihren Büchern für den Rückbau zurückgestellt haben, beträgt 38,3 Mrd. Euro. Das Risiko des Staates liegt für die Entsorgung bei über 100 Mrd. €. (siehe IST-Kosten Greifwald) Die gesamten Spitzen der Konzerne und Merkel sollten wegen Betruges, Veruntreuung angeklagt werden, aber dafür findet sich kein Staatsanwalt, da alle in… Read more »
schwitzig
Gast
@SF Schön, dass Du die Aufgabe der „Qualitätsmedien“ erfüllst :-). Ähnlich qualitativ hochwertig war auch schon die Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ zur Asse. Auch zur Rolle Siegmar Gabriels dabei. Wenn ich in den Idiotenforen (SPIEGEL, ÖR, restliche „Qualitätspresse“) stöbere, wird das Kostenargument häufig „entkräftet“, indem behauptet wird, dass der größte RWE-Eigner die Kommunen sein – also das Geld direkt wieder Zitat: „der Allgemeinheit zu Gute käme“. Beliebt ist auch: Es gibt sichere Endlager. Nur die „Politik“ verhindert sie und deswegen schnellen die Kosten nach oben. Oder auch: Die Energieversorger wurden durch die Politik gezwungen, Atomkraftwerke zu betreiben – jetzt müssen sie… Read more »
Moin
Gast

„Schön, dass Du die Aufgabe der “Qualitätsmedien” erfüllst :-)“

Brachte Monitor schon letztes Jahr.

„210 Mrd. Steuermittel“ für Aufbau und Betrieb der Meiler.

Wenn dann noch 100 Mrd. für Abriss und Entsorgung PLUS Endlagerung fällig

werden, war die Atomkraft eine sowas von preisgünstige Energiequelle .-)

Nicht zu verachten die Gefahr, wenn so ein Teil nach Abschaltung trotzdem

in der 10-20 jährigen Abrissphase noch „hochgeht“ und Strahlung freisetzt.

Robbespiere
Mitglied
@schwitzig Wenn ich in den Idiotenforen (SPIEGEL, ÖR, restliche “Qualitätspresse”) stöbere, wird das Kostenargument häufig “entkräftet”, indem behauptet wird, dass der größte RWE-Eigner die Kommunen sein – also das Geld direkt wieder Zitat: “der Allgemeinheit zu Gute käme”. Das sprechen die Zahlen von Wikipedia aber eineandere Sprache: Das Grundkapital der RWE AG beträgt 1.574.000.000 Euro und ist eingeteilt in 575.745.000 Stammaktien und 39.000.000 Vorzugsaktien. Beide Aktiengattungen werden an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Stammaktien sind seit 1988 Bestandteil des DAX. Die Anteilseigner setzen sich wie folgt zusammen: 59 % institutionelle Investoren 25 % kommunale Aktionäre 13 % Privataktionäre 1 %… Read more »
R_Winter
Mitglied

@sukram71
@Robbespiere

Die Kommunen sind an den Konzernen beteiligt, damit sie das Maul halten und die institutionellen Anleger sind nur an den riesigen Gewinnen interessiert.
Beide sind an die Folgen dieser idiotischen Technologie nicht interessiert.

Ob sie nur ein Prozent weniger oder mehr an Aktien haben. ist fast uninteressant und die Diskussionen hier über sollen nur vom eigentlichen Problem ablenken.

:-/
Gast

Die Kommunen wurden mit den RWE Aktien geködert, um ihre eigenen Stadtwerke abzuschaffen und diese in RWE einzubringen.
Damit haben sie sich in die Abhängigkeit des Atomkonzerns begeben.
Das war politisch gewollt. Da waren SPD und CDU gleich. Leider wird man heutzutage nicht mehr klären können, wie das bei den Entscheidungsträgern persönlich graduiert wurde.

Robbespiere
Mitglied

@R_Winter

So gesehen hast du absolut recht, aber es ist natürlich auch ein abgekartetes Spiel, die Öffentlichen zu beteiligen, um die Kosten der Entsorgung stillgelegter AKWs zu sozialisieren, um die jahrzehntelangen Gewinne da belassen zu können, wo sie sind.

schwitzig
Gast

@Robbespiere

Klar – aber sag‘ das mal lieber den Hirnvermeidern wie Sukram71 und ähnlichen „Qualitätsmedien“-Verstehern :-).

Sukram71
Gast
Schwitzig, die Formulierungen werden deshalb oft wiederholt und sind sehr ähnlich, weil es stimmt, dass die RWE zum Großteil den Kommunen gehört und weil es stimmt, dass die Anstoß in die Atomkraft einzusteigen, ursprünglich aus der Politik kam und die Konzerne damals erst mit Steuergeldern gelockt werden mussten. (Man wollte damals modernste Technik und vermutlich hatte man auch Atomwaffen im Hinterkopf.) Und bloß, weil du sowas nicht weißt, steckt da keine PR Agentur dahinter. 😉 Vermutlich schreiben auch einige der tausenden RWE Mitarbeiter privat bei Spiegel Online. Und natürlich besonders bei Themen die sie interessieren. Und das sind zwar Argumente,… Read more »
Mordred
Gast

und weil es stimmt, dass die Anstoß in die Atomkraft einzusteigen, ursprünglich aus der Politik kam und die Konzerne damals erst mit Steuergeldern gelockt werden mussten. (Man wollte damals modernste Technik und vermutlich hatte man auch Atomwaffen im Hinterkopf.)

genau. geld, korruption, nette aufsichtsratposten etc. spielten natürlich keine rolex.
was willst du uns damit eigentlich sagen? dass rwe und die politik jeweils doch nicht ganz so schlimm waren und wenn überhaupt nur die politik fehler gemacht hat und dass dann aber auch nur aus dem lobenswerten interesse der staatssicherheit (atombomben etc.)?

Sukram71
Gast

Damit wollte ich sagen, dass es Allgemeinwissen ist, dass der Staat die Energiekonzerne in den 1960er und 1970er Jahren zum Einstieg in die Atomenergie überreden musste und dass solche Argumente deshalb nicht von einer PR-Agentur kommen müssen, wie schwitzig vermutet.

Natürlich ist das in der aktuellen Debatte kein relevantes Argument.

Dass man die Träger unserer so immens wichtigen Energieversorgung aber auch nicht leichtfertig und vorschnell in den Ruin und Untergang treiben sollte, dagegen vermutlich schon. Jedenfalls würde ich vorher gut darüber nachdenken. 😉

schwitzig
Gast

@Sukram71

Gerne, 1 Minute Google Recherche:

1 vergeudete Minute für eine dümmliche Propagandalüge für Miderbemittelte.
Ich will Belege, nicht Behauptungen von irgendwelchen Vollhonks für Vollhonks.

Sukram71
Gast

@schwitzig

Cool. Belege Dein Allgemeinwissen doch bitte mal.

Gerne, 1 Minute Google Recherche:

Aufbruch ins Wunderland
Deutschlands Stromkonzerne wollten ursprünglich gar keine Atomenergie. Doch die Politik drängte – und zahlte alles

Das ist auch logisch. Die Konzerne waren zwar damals so technikbegeistert wie fast alle, aber denen waren die Kosten natürlich bewusst. Und warum sollte man ein gut gehendes Geschäftsmodell aufgeben? Deshalb wollten die ja auch heute nicht von den AKWs weg.

;D

Braman
Gast
Das stimmt so nicht. In den 60er und 70 Jahren waren die Energieversorger noch alle in staatlicher oder kommunaler Hand. Erst der mit dem Neoliberalismus einsetzende Privatisierungswahn hat aus den staatlichen Versorgern erst private Profiteure und jetzt private Bankrotteure gemacht. Die seit der Privatisierung (Verschleuderung von Staatseigentum) angefallenen Gewinne wurden zu einem großen Teil an die Aktionäre ausgeschüttet, zu einem (sehr) kleinen Teil als Rücklagen angelegt. Der Hauptgrund für den Bau war die Gewinnung von A-Waffenfähigem Material, verkauft wurde (uns, dem dummen und zahlenden Volk) allerdings das Märchen von der ewig billigen Energie. Es gab sicher schon beim Bau des… Read more »
schwitzig
Gast

@Sukram71

Damit wollte ich sagen, dass es Allgemeinwissen ist, dass der Staat die Energiekonzerne in den 1960er und 1970er Jahren zum Einstieg in die Atomenergie überreden musste und dass solche Argumente deshalb nicht von einer PR-Agentur kommen müssen, wie schwitzig vermutet.

Cool. Belege Dein Allgemeinwissen doch bitte mal.

Mordred
Gast

besten dank. vieles davon kannte ich noch garnicht.

ist es nicht auch so, dass diverse kommunen seit anbeginn der zeit (relativ große) anteilseigner sind und demzufolge auch wenig interesse hatten/haben, dass strompreise gesenkt würden bzw. anstatt dividendenausschüttung mehr rückstellungen gebildet werden?
und wer bekommt eigentlich die umsatzsteuer?

wenn bei dir „der staat“ im sinne von f&e und entsorgung primär der bund/die länder ist/sind, hätten wir gesamtstaatlich gesehen also „rechte tasche/linke tasche“.
und der liebe steuerzahler/konsument wird also von jeder seite abkassiert, damit am ende nur die privatwirtschaftlichen aktionäre gewinnen.

wer jetzt noch gegen verstaatlichung der energieversorgung ist muss blackrock heißen.

Rainer N.
Gast
Keine Ahnung, ob Sie, Herr Berger, jemals an einer Anti-Atomkraft-Demo teilgenommen haben. Es war vernunftbegabten Menschen von Anfang an klar, wie das ausgehen wird. Ich bin nun 65 Jahre „alt“ geworden, in einigen Monaten Rentner. Und ich bin inzwischen, besser seit eingen Jahren, so sarkastisch, dass ich den „dummen Menschen“ interessante Zeiten wünsche. Am Besten, nach mir, andererseits würde ich den Untergang der Menschheit bejubeln. Dummheit müsste eben bestraft werden. Was ich in meinem Leben „erlebt“ und „gelebt“ habe, lässt mich an dem Verstand von „Menschenmassen“ verzweifeln. Weil der „Einäugige“ unter den „Blinden“ leider doch nicht der König ist, gehen… Read more »
smukster
Gast

Jede Generation muss diese Dinge neu lernen, scheint mir.
Wenn Journalisten dabei unterstützen können, ist das m.E. nicht verkehrt, und dabei ist eine „hab ich doch immer schon gewusst“-Haltung nicht unbedingt dienlich…;-)

Mal sehen, wie weit es diese Generation bringen wird. Die Debatte um Wachstumskritik nimmt in letzter Zeit stark an Fahrt auf, und den meisten ist sehr wohl bewusst, worum es dabei geht…

Rainer N.
Gast
Na dann etwas genauer. Ich habe es nicht „schon immer gewusst“, sondern DAMALS gelernt. Als gegen Atomkraftwerke und Endlager demonstriert wurde … lange her. so in der Art, mit dem Wissen, in einem Zug zu sitzen, der mit Vollgas auf eine Wand zufährt, oder in einem Schiff auf einem Fluss, dass auf einen sehr hohen Wasserfall zusteuert, ohne ausweichen zu können … bewirken das Gefühl, in einer riesigen Gummizelle zu stecken und egal wie man sich engagiert immer nur gegen Gummiwände zu laufen … alleine wird es keiner schaffen so eine „Gummiwand“ zu beschädigen um da raus zu kommen. Das… Read more »
smukster
Gast

Das habe ich schon verstanden, und ich bin da auch voll bei Ihnen – für mich sind diese Kritikpunkte seit der Kindheit Selbstverständlichkeiten.
Aber was ist mit denen, für die das nicht gilt, und die „Nachgeborenen“? Auch denen muss doch erklärt werden, warum Atomkraft und fossile Energien keine Zukunft haben und wir auf eine sozial-ökologische Wirtschaft „ohne“ Ressourcenverbrauch umstellen müssen, um zu überleben.
Es gibt heute schon mehr Ansätze für die neue Wirtschaft, als öffentlich wahrgenommen wird – keine Sorge, die „Gummizelle“ verschwindet bald. 🙂

Moin
Gast

Eine Wirtschaft ohne Wachstum in einer Gesellschaft die vom Geschaffenen zehrt !?

Wieviel Wohlstand darfs denn sein, bitteschön ?

So viel ? Oder wieviel ?

Moin
Gast

Danke für den Link.

Meine Frage war aber eine rein rethorische an Smukster, weil er mal die kapitalistische Wachstumswirtschaft verteidigt und andermal auf Systemkritiker mit Alternativvorschlägen macht.

Mich hat interessiert wie er seine Widersprüche vereinigt .-)

Moin
Gast

„Es gibt heute schon mehr Ansätze für die neue Wirtschaft, als öffentlich wahrgenommen wird.“

Welche ?

Schweigsam
Gast

Danke Jens, ein guter und aufschlussreicher Artikel!

rainer
Gast

…solange die Bürger nicht die Knüppel rauszuholen und das gesamte
Politikerpack aus ihren Pfründen raustreibt, wird sich nichts ändern…..

Am_Rande
Gast
„Das „friedliche“ Atom sollte Wahrzeichen eines neuen Zeitalters sein: „Wehe aber der Nation, die jetzt den wissenschaftlich-technischen Anschluss verpasst“, rief Nuklearexperte Leo Brandt 1956 auf dem Parteitag der SPD. Die Kernenergie: alternativlos für den Fortschritt.“ – so der DLF in einer Rezension von Joachim Radkau/Lothar Hahn: „Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft“. Daraus auch: „Für mich [Radkau] war in den 70er-Jahren, als ich so an die Akten herangelassen wurde, die verblüffendste Entdeckung, wie wenig großen Plan es in der ganzen Entwicklung gab. Dass die ganzen sogenannten Atomprogramme der Bundesregierung, die bis dahin auch von Gegnern so ernst genommen waren, bloßes… Read more »
smukster
Gast

Das muss der Staat allerdings tun, um Fortschritt zu ermöglichen/ beschleunigen. Klappt nicht immer, zumal wenn dabei noch andere Interessen (Militär) eine Rolle spielen…

niki
Mitglied

Immer wieder werden diese Mega-Betrügereien publik. Konsequenzen? Gar keine. Es kommt nicht mal zur Anklage. Auch wenn es wirklich offensichtliche Korruption in seiner übelsten Form darstellt.
Ich erinnere nur an die Riester-Rente. Für mich der größte Coup bisher! Die Frage ist eigentlich nur ob der „Atomausstieg“ diesen übertrifft oder nicht.

smukster
Gast

OT:
Glyphosat im Bier – wenn es sich hier nicht lohnt zu unterzeichnen, dann nirgendwo!

http://action.sumofus.org/de/a/Glyphosat-Wiederzulassung-de

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/glyphosat-raus-aus-dem-bier.html

Prost!

The Joker
Mitglied

Atomkraft? Ja bitte:
Keiner spielt so schnell Klavier!

Heldentasse
Mitglied
Der Spiegelfechter schrub u.a. in seinem sehr informativen Artikel auch: Die Zwischen- und Endlagerung wird hingegen von einem gemeinsamen Fonds bezahlt,… Es gibt überhaupt kein Endlager für Atommüll und noch nicht einmal die Suche wurde bislang gestartet. Experten gehen daher davon aus, dass die Endlagerung erst zwischen „2095 und 2170 oder später“ (sic!) stattfinden kann. Und die Kosten? Michael Müller (SPD), Chef der Endlager-Suchkommission, schätzt die Summe momentan auf „50 bis 70 Mrd. Euro“ … und wer sich die Kostenexplosion für vergleichbare Projekte (Schacht Konrad, Asse) anschaut, ahnt bereits, dass dies noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein wird.… Read more »
Lykurg
Mitglied

Einfach in den Marianengraben kippen. Sollte dann irgendwas schief gehen gibt man halt den Japanern die Schuld. Das ist zwar zynisch gemeint, wenn man sich aber die Pläne zur Förderung von etwa Manganknollen ansieht, dann scheint es auch nicht so abwegig.

Wäre eine Maßnahme nach dem Prinzip aus dem Auge aus dem Sinn und wenn wirklich was passiert kann es keiner zweifelsfrei zurückverfolgen.

Moin
Gast

@Lykurg

Vielleicht sollten wir dich auch im Marianengraben versenken. Sollte dann irgendwas schief gehen, gibt man halt den Japanern die Schuld.

Lykurg
Mitglied

Das wäre ja glatt Mord. Sehr bedenklich Ihre Phantasien, muss ich schon sagen.

Moin
Gast

Plutonium 239 hat eine Halbwertszeit von 24000 Jahren.

– Massenmord –

Bedenklich Ihre Phantasien, muss ich schon sagen .-)

Wohin mit dem Kernschrott ?

Tiefenlager werden von der nächsten Eiszeit freigeraspelt und aufgerissen.

Heldentasse
Mitglied

Da das Dreckszeug, im besonderen wenn man es im Meer versenkt, sowieso irgendwann in der Biosphäre landen wird, könnte man es alternativ auch direkt vor der Haustür der Verantwortlichen und der Profiteure lagern. 😉

Beste Grüße

Lykurg
Mitglied

Ja, aber die Ursache könnten Sie nicht zweifelsfrei feststellen. Kann ja tausend Gründe haben, weshalb die Anzahl an Krebserkrankungen steigt.

Im Meer verteilt sich das schon und die Japaner haben sicher nichts dagegen irgendwann mal Godzilla in 3D und nie dagewesenem HD zu erleben, wobei man daran eh schon fleißig arbeitet, wenn man das täglich ins Meer geleitete radioaktiv verseuchte Wasser bedenkt. diesfalls würde ein „bisschen“ europäischer Atommüll das Graut auch nicht mehr fett machen.

Phrygian
Mitglied

Was für eine himmelschreiende Sauerei. Das muss an die ganz große Glocke gehängt werden!

ibex44
Gast

Warum subventionieren mehr als 40 Länder mehr als 400 nukleare Kraftwerke?
Warum bauen die VSA und China neue nukleare Kraftwerke?
Wie hoch sind die Subventionen für NIE-Werke (Neue Instabile Energie) in Deutschland?

Moin
Gast

Warum deckt Norwegen 98 % seines Energiebedarfs durch Wasserkraft ?

Warum steigen Belgien und die Schweiz neben Deutschland aus der Atomkraft aus ?

Warum ist die Banane krumm ?

Heldentasse
Mitglied
Das warum könnte sich aus diesen Zusammenhängen ergeben: Für beide Wege zur Bombe kann das Wissen aus dem Bereich der zivilen Nutzung der Kernenergie nützlich sein, ebenso wie Forschungseinrichtungen oder Anlagen des nuklearen Brennstoffkreislaufs. Wer beispielsweise Brennelemente für Kernkraftwerke, Forschungsreaktoren oder nukleare Schiffsantriebe herstellen will, muss dafür ebenso Uran anreichern wie derjenige, der eine Atomwaffe mit Urankern bauen will. Die Unterschiede sind eher gradueller, denn grundsätzlicher Natur. Für Leichtwasserreaktoren wird zu 2- bis 5-prozentig angereichertes Uran benötigt, in Forschungs- oder Schiffsreaktoren kommt aber häufig auch Uran zum Einsatz, das deutlich höher oder sogar ebenso hoch angereichert ist wie Waffenuran (20-… Read more »
Alter Sack
Gast

… immer auch ein Hintertürchen hin zur militärischen Verwendung offen halten wollten …

Ja, darüber habe ich gelesen, (gehört, gesehen), finde nur leider die Quelle nicht mehr.
Allerdings war es demnach überhaupt der Kerngedanke Atomwaffen-fähiges Plutonium zu zu gewinnen. Die friedliche Nutzung und Energiegewinnung war nur vorgeschoben. Dummerweise brauchte das Plutonium dann doch niemand so recht für den Bombenbau, wodurch sich z.B. in La Hague ein riesiger Haufen dieses Giftmülls ansammelte. Man kam dann auf die glorreiche Idee MOX-Brennstäbe herzustellen, eine Mischung aus Uran und Plutonium. Die kamen z.B. in Fukushima zum Einsatz, wo sie nun ins Meer entsorgt werden.

ibex44
Gast

Dann wollen Japan, Süd-Korea, Brasilien, Kanada, Schweden, Finnland, die Schweiz, …
alle die „Atombombe“ und „subventionieren“ deshalb nukleare Kraftwerke? 🙂 🙂

Robbespiere
Mitglied

@ibex44

Dann wollen Japan, Süd-Korea, Brasilien, Kanada, Schweden, Finnland, die Schweiz, …alle die “Atombombe” und “subventionieren” deshalb nukleare Kraftwerke? 🙂 🙂

So ulkig oder abwegig ist der Gedanke gar nicht. Das dürfte zwar nicht das primäre Ziel sein, aber warum sollte man sich als Staat diese Option nicht offenhalten, für den Fall der Fälle?

Rainer N.
Gast

Nun, es gibt eigentlich nur einen Weg, das Zeugs loszuwerden, ohne Menschen der Zukunft in Gefahr zu bringen.

Das Zeugs muss runter von der Erde … nicht wie damals in der Serie – wo der Mond dann „verschwindet“, und andere Planeten im Sonnensystem sind auch nicht geeignet.

Bliebe die Sonne … also

und die Kosten der einzelnen Raketen … zahlen die Atomkraftwerksbetreiber aus ihren früheren Gewinnen … und alle Atomwaffen könnten auch gleich so entsorgt werden, zusammen mit den Befürwortern … von Waffen und Atomkraftwerken.

Und die Steinbach sollten die auch in die erste Rakete setzen …

schwitzig
Gast

@Rainer N.

Das Zeugs muss runter von der Erde … […]
Bliebe die Sonne …

Sicher – das beiden Probleme dabei sind:
1) Die Menge und der Mangel an Raketen mit nennenswerter Nutzlast.
2) Das Sicherheitsproblem, falls mal etwas in der Atmosphäre oder im Orbit schiefgeht.

Beide Probleme sind mit genügend Aufwand schon jetzt problemlos zu bewältigen.

Das Problem ist: Wir haben Kapitalismus.

Übersetzung der Krankheit Kapitalismus:
Etwas können, aber nicht machen, weil das „Geld“ fehlt. „Geld“ – diese lustige Erfindung der Menschen, die eigentlich mehr Schlechtes in die Welt gebracht hat als Gutes. Und das, obwohl es mittlerweile noch nicht einmal mehr real ist …

Alter Sack
Gast
@schwitzig, meinem lieben alten Freund: Zum Weltraumlift: Ich hätte noch eine ähnlich praktikable Idee: Die Rückstände einer Atombombenexplosion strahlen weit weniger lang als jene eines Kernkraftwerks. Die lange Strahlungsdauer ist das eigentliche Problem. Daher schlage ich vor, den ganzen Müll zu einer monströsen Atombombe zusammen zu bauen. Entsprechende Platzierung und Timing vorausgesetzt, katapultieren wir den Planet damit in eine Umlaufbahn mit dem Mars. Nicht nur sind danach nur noch wenige Jahrtausende extrem starker Strahlung zu überbrücken, nein, zudem bilden dann Erde und Mars ein Doppelplanetensystem, das umeinander kreist und so die Besiedlung, Urbarmachung und, ganz wichtig für die Geldmenschen, die… Read more »
ChrisA
Mitglied

@schwitzig

2) Das Sicherheitsproblem, falls mal etwas in der Atmosphäre oder im Orbit schiefgeht.

Beide Probleme sind mit genügend Aufwand schon jetzt problemlos zu bewältigen.

Hast du da nähere Kenntnisse, wie das Sicherheitsproblem gelöst werden kann?

Meiner Meinung nach wird es in mittelfristiger Zukunft einen Weltraumaufzug geben, der zunächst Material in den Orbit bringt, welches dann per Rakete von dort aus weitertransportiert wird. Ich dachte mir, wenn, dann wird der Atommüll auf diese Weise in’s All ( in die Sonne ) entsorgt.

Klar muss man da noch 4-5 Jahrzehnte warten. Nur wird das Zeug ja nicht grad schnell schlecht.

schwitzig
Gast

@ChrisA

Hast du da nähere Kenntnisse, wie das Sicherheitsproblem gelöst werden kann?

Uuuh – da kann ich nur mit gefährlichem Halbwissen aufwarten :-)-. Grundsätzlich müsste man sich erst einmal Gedanken über das Konzept machen. Raketen sind es sicherlich nicht, denn die dortigen Sicherheitsrisiken sind zumindest bei den derzeitig verfügbaren Antrieben nicht akzeptabel minimierbar. Denkbar wäre eine Art Aufzug zu einem geostationären Satelliten, von wo aus die Reise gen Sonne startet. Da wäre derzeit die größte Herausforderung die Materialforschung bzw. Energiefeldforschung.

Witzig:
http://www.trendsderzukunft.de/unsichtbarer-raum-zeit-transport-forscher-schaffen-weltweit-erstes-kuenstliches-wurmloch/2015/09/10/

Heldentasse
Mitglied

Es fallen jährlich weltweit zehntausende Tonnen Atommüll an, auch wenn man davon nur das höchst belastete Material in den Weltraum schießen wollte wäre es unbezahlbar und auch technisch nicht machbar!

Im übrigen ist z.B. ein Transport von relevanten in die Sonne noch viel utopischer als das Zeug in den Orbit zu bringen, siehe hier.

Was wohl eher zu realisieren wäre, aber immer noch utopisch teuer, wäre ein Endlager in den Lagrange-Punkte! Das würde u.a. auch mehr unserem Naturell entsprechen, nämlich die größten Sauereien der Nachwelt aufs Auge zu drücken.

Auch hier im Kontext Atommüll sehr passend:

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied

@Heldentasse

Wir lösen gerade als Spezies, und dabei nur mit der Hilfe unserer Technik, mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit das 6. Massenaussterben aus.

Das ist traurig aber wahr. Einziger Lichtblick:
Der Börsenhai und das Rhinaziros sind mit von der Partie.:-)

Rainer N.
Gast

Ein Gegner des Projekts Myrrha ist Dietrich Schulze. Vierzig Jahre arbeitete er im Kernforschungszentrum Karlsruhe, zwanzig Jahre war er dort Betriebsratsvorsitzender. So hat er sich, obwohl selbst Hochenergiephysiker, mit den Plänen der Kollegen kritisch auseinandergesetzt. Für ihn ist die Transmutation von Atommüll nur ein weiterer Versuch, die Option auf den Wiedereinstieg offenzuhalten und die Plutoniumwirtschaft aufrechtzuerhalten.

http://www.taz.de/!5115414/

Nun, mir kam die Idee nur weil ich mich an die Serie erinnerte, wo der Atommüll auf dem Mond gelagert wurde …

Heldentasse
Mitglied

@ChrisA

Nun ja, wenn vom obersten Stockwerk eines Hochhaus in die Tiefe springt, ist ja auch noch alles im „grünen Bereich“ wenn man gerade am 2. Stock vorbei fliegt. Dies ändert aber nichts am tödlichen Aufprall, denn Fallschirm hätte man nämlich viel früher ziehen müssen.

Konkret: Wir lösen gerade als Spezies, und dabei nur mit der Hilfe unserer Technik, mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit das 6. Massenaussterben aus. Wir sind wie der Asteroid der vor ca. 66 Millionen Jahren 70% der Arten vernichtete. Diese Vorgänge laufen exponentiell ab und sind irreversibel, die Dinos könnten ein Lied davon singen.

Beste Grüße

ChrisA
Mitglied
@Heldentasse Nuja, die durch Technik gelösten Probleme sind in meinen Augen ebenso Legion wie durch sie neu verursachten. DIE Technik gibt es da sowieso nicht. Feuer machen, Das Rad erfinden etc. ist ja auch Technik. Ich nehme da mal eine Gegenposition ein und behaupte, dass die auf technischem Weg gelösten Probleme uns mehr gebracht haben, als die durch Technik verursachten uns gekostet haben UND dass das Fehlen von Technik an manchen Stellen das Problem ist. Das ist aber nichts, was sich endgültig beweisen ließe. Schlaglichtartig betrachtet lassen alleine die enormen gesundheitlichen Fortschritte durch Entwicklung von Hygienenormen, Impfungen, Medikamenten und Operationsmethoden… Read more »
Heldentasse
Mitglied

@ChrisA

Als Maschinenbauer bin ich zur Einsicht gelangt, dass bei allen relevanten und existentiellen Problemen die Technik nicht die Lösung sondern das Problem darstellt, und das gilt nicht nur für so einen „Dreck“ wie die sogn. „Atomkraft“, sondern vermutlich auch für die regenerativen Energien unter den jetzigen Rahmenbedingungen, die uns als sauber verkauft werden.

Dazu: Elmar Altvater (Vortrag vom 24.1. 2014)

Beste Grüße

Moin
Gast

„Im übrigen ist z.B. ein Transport von relevanten in die Sonne noch viel utopischer als das Zeug in den Orbit zu bringen, siehe hier.“

Interessanter Artikel hinterm Link.

Die vier bis fünf Transmutatoren bezahlen Eon, RWE, Vattenfall und EnBW.

Dem können wir uns sicher sein :-))))

ChrisA
Mitglied

@Heldentasse

Danke für den hochwertigen Link wider die Verbringung von Atommüll in die Sonne.

Hab ich was zum drüber Nachdenken. Auch, wenn der technische Fortschritt einige der angesprochenen Probleme noch lösen mag, finde ich die Argumentation für die Alternative in Gegenrichtung recht einleuchtend. Soweit denkt man als Nichtspezialist eher selten.

Rainer N.
Gast

ach – sch-witzig – (so lese ich den Namen immer) ich darf doch träumen … das irgendwann auch der Kapitalismus den Weg aller Dinge geht. Nichts wird ewig bestehen. Auch nicht die Erde … das Sonnensystem … das Universum … wie war das noch mit dem Gesetz der Entropie … was ist da schon die Zeitspanne eines menschlichen Lebens.

Komisch, dann fällt mir immer wieder das Lied ein – Kneef – von nun an gings bergab … denn mein „Bergfest“ war schon …

joe
Mitglied

GoldmanSucks verkauft bestimmt schon „Ausstiegsderivate“….die werden der Renner…. ganz bestimmt

Alter Sack
Gast

Der Geldmensch schreibt über Geld – natürlich. Das ist so rührend.

Technisch betrachtet stellt eine verantwortungsvolle ‚Endlagerung‘ des Kernkraft-Mülls ein unlösbares Problem dar. Ganz egal, wie viel Geld da reingesteckt wird. Es gibt keine sichere Lösung.

Somit ist Atommüll noch viel besser als Terrorismus: es wird damit Geld verdient werden bis ans Ende aller Tage, in Ewigkeit, Amen.

Meine Prognose: der Müll ‚verschwindet‘, nach und nach, auf ganz rätselhafte Weise, ‚entsorgt‘ durch sehr private Unternehmen, die von Geldmenschen betrieben werden. Gewöhnen wir uns also an die Strahlung … hüstel.

Heldentasse
Mitglied

Beste Grüße

Alter Sack
Gast

Einen hab‘ ich noch:
vor ein, zwei Jahren hätten sich hier sicher noch etliche Kommentatoren gefunden, die, wegen des unbezahlbaren Stroms, gegen Erneuerbare gewettert und die billige Kernkraft hochleben ließen.
Wo sind die geblieben? Ist denen doch noch Hirn gewachsen?

Dazu: auch die öffentlich-rechtlichen berichten kritisch:

Schlusssatz: Die Rückbaukosten in Jülich werden wohl mindesten 600 Millionen Euro kosten – die trägt der Steuerzahler. Der Strom, der hier einmal produziert wurde, war weniger als 40 Millionen wert.
Um der Aufrichtigkeit willen: das war ein Versuchskraftwerk – trotzdem…

Moin
Gast

„vor ein, zwei Jahren hätten sich hier sicher noch etliche Kommentatoren gefunden, die, wegen des unbezahlbaren Stroms, gegen Erneuerbare gewettert und die billige Kernkraft hochleben ließen.
Wo sind die geblieben? Ist denen doch noch Hirn gewachsen?“

Die haben heute ein Hauskraftwerk im Keller das Warmwasser aufbereitet, heizt und Strom produziert. Die fahren demnächst auch mit dem Toyota Mirai zur Arbeit. Die Brennstoffzelle hat ihr Leben verändert .-)

Moin
Gast

Erstes Brennstoffzellenauto von der Stange – Toyota Mirai von 0 – 180 km/h

neuhier
Gast
Die Variante Sonne klingt ganz gut, aber solange wir den Kapitalismus haben, wird es aus Sicherheitsgründen zu gefährlich sein. Es zählt nicht die Sicherheit sondern das Geld. 100% Sicherheit ist zu teuer, wir könnten doch 99,999% nehmen und die Hälfte der Kosten sparen… So wie bei den AKWs. Die haben statistisch auch nur alle 10000 Jahre einen schweren Unfall. 10000 Jahre durch 400 AKWs macht 25 Jahre. Da hat die Statistik ja mal wieder Recht gehabt. Zur Erinnerung: Das, was in Japan ins Meer fliesst, ist nicht mal die Radioaktivität von 3 AKWs. Warum sollten wir also die Reste von… Read more »
Moin
Gast

DAS ENDE VOM LIED !

„-Kosten des Ausstiegs: Der letzte Sieg der Atomindustrie-

Die Stromkonzerne müssen für ihren Atommüll nur 23,3 Milliarden Euro zahlen. Aus Sicht der Steuerzahler ist das ein Skandal. Sie tragen ein gigantisches Risiko.“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/atomausstieg-der-letzte-sieg-der-atomindustrie-kommentar-a-1089591.html

Alter Sack
Gast
Schulterzuck – Thema verfehlt – wie schon der Berger. Es geht nicht um Geld. Es darf nicht um Geld gehen. Es geht um Leben – im positiv möglichsten Sinn! Es muss um das Leben gehen, und niemals um irgend was anderes. Und wenn’s nicht anders geht, dann auch im dunkeln – solange immerhin tags die Sonne scheint. Erst eine durchfröstelte Nacht macht den sonnig-warmen Morgen zum unübertrefflichen Genuss. Ohne Ironie, Sarkassmus, Zynik, ganz genau so! Naja, den Dreck (Atommüll) haben wir nun. TTIP ist lächerlich dagegen. Der Müll könnte das Ende des Kapitalismus einläuten, denn der funktioniert nicht sobald es… Read more »
Moin
Gast

-Von wegen Atomausstieg-

„Neue Reaktoren: EU will Atomkraft massiv stärken“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/atomkraft-eu-kommission-will-kernenergie-in-europa-staerken-a-1092584.html

Idiotischer geht es kaum. Der Ausbau der Erneuerbaren könnte
DAS europäische Konjunkturpaket überhaupt sein.

Jacques Roux
Gast

Eines schönen Tages, in einer weit entfernten Zukunft, wird diese antidemokratische Lobbyisten- und Elitenunion reformiert werden, von links versteht sich, und dann wird endlich, alles wieder gut;-)